DE2211922B2 - Rundgliederkette für Kratzerförderer - Google Patents
Rundgliederkette für KratzerfördererInfo
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Description
3 4
die Rundgliederkette für Kratzerförderer so ausgebil- sehen (Fig. 1 und 2), deren Achse senkrecht zur
det sein, daß die Durchmesser der Zapfen minde- Längsachse einer Rundgliederkette 17 steht Der
stens die eineinhalbfache Stärke des Kettengliedes größte Durchmesser der Zapfen 3, 3' beträgt mindebetragen
und parallel zur Ebene des Kettengliedes sxens das Eineinhalbfache der Stärke des Kettenglieetwa
auf die Stärke desselben abgeflacht sind und an 5 des 1 (Durchmesser rf). Die hochstehenden Kettenden
Enden der Zapfen kurze runde Zapfen mit klei- glieder 2 sind normal wie bei allen bisher bekannten
nerem Durchmesser vorgesehen sind Rundgliederketten ausgeführt. Aus Fig. 3 ist zu er-
Damit die Übertragung der Kettenzugkräfte vcm kennen, daß die Auflageflächen 5 für die flach auflie-Kettenradstern
auf die Rundgliederkette nur über die genden Kettenglieder 1 als Ebenen ausgebildet sind
Zapfea erfolgt, ist noch vorgesehen, daß auf dem io und keine Taschen besitzen, wie es bei den bisher beKettenrad
die Auflageflächen für die mit Zapfen ver- kannten Kettenrädern der Fall ist. Die Auflagefläsehenen
Kettenglieder als ebene Flächen ausgebildet chen5 sind im Bereich der Zapfen 3, 3' durch Einsind,
die im Bereich der Zapfen durch eine Einsen- Senkungen 6 unterbrochen, so daß der Zapfen 3, 3'
kung unterbrochen sind und die Kraftübertragung die Auflagefläche 5 nicht berühren kann,
nur über die Zahnflanken auf die Zapf en erfolgt. 15 Die Kraftübertragung vom Kettenrad 13 auf die
nur über die Zahnflanken auf die Zapf en erfolgt. 15 Die Kraftübertragung vom Kettenrad 13 auf die
Durch die vorgeschlagene Ausbildung der einzel- Rundgliederkette 17 erfolgt nicht mehr durch die Tanen
Kettenglieder einer Rundgliederkette ist die Auf- sehen und die Rundungen der Kettenglieder, sondern
lagefläche für die Kraftübertraguiy an den Zähnen lediglich durch die Zapfen 3, 3' über die Zahnflander
Kettenrades wesentlich vergrößert, so daß da- ken 7, T (bzw. 7", T" bei umgekehrter Richtung)
durch auch der spezifische Flächendruck entschieden ao der Zähne 4. Die Zapfen 3, 3' können, je nach der
kleiner wird. Außerdem werden die großen Kräfte geforderten Festigkeit, ausreichend stark ausgeführt
nicht mehr durch die horizontale Rundung des Ket- werden. Dementsprechend müssen allerdings dann
tengliedes, sondern durch Zapfen am Kettenglied auch die Zahnlücken mit entsprechendem Spiel dem
und die Zähne am Kettenrad übertragen, die speziell Durchmesser der abgeflachten Zapfen 3, 3' angepaßt
für die Kraftübertragung geschaffen sind. Dabei »5 werden. Die Form der Zahnflankenkurven kann
wirkt sowohl die Aktions- als auch die Reaktion?- hierbei etwa so wie bei Rollenketten ausgebildet werkraft
parallel zur Achse der Zugkette, ohne dabei die den. Die Kraftübertragungsfläche zwischen einem
Zähne des Kettenrades durch Querkomponenten aus- Zapfen 3 oder 3' und einer Zahnflanke 7 bzw. T ist
einanderzutreiben. Die Rundungen der Kenenglieder wesentlich größer als die Auflageflächen der Taschen
sind dabei keinem Verschleiß ausgesetzt, so daß auch 30 bei den bekannten Ausführungen für Rundgliederdie
Lebensdauer der ganzen Rundgliederkette we- ketten. Wichtig ist außerdem, daß die Kraftübertrasentlich
erhöht werden kann. Durch die Unterbre- gungsflächen senkrecht zur Zugachse der Rundchung
der Auflagefläche im Bereich der Zapfen wird gliederkette angeordnet sind, so daß die Zähne 4
gleichzeitig erreicht, daß die flach auf das Kettenrad nicht von Querkräften auseinandergesprengt werden,
auflaufenden Kettenglieder niemals auf den Zapfen 35 wie dies im starken Maße bei der bisherigen Ausbilsondern
nur auf der ebenen Auflagefläche des Ket- dung der Kettenräder 13 für Rundgliederketten der
tenrades aufliegen und dadurch nicht der Biegebean- Fall war. Bei der vorgeschlagenen Ausführung ist
spruchung durch das hochstehende Kettenglied aus- außerdem eine wesentlich höhere Griffigkeit zwigesetzt
werden können. Durch diese besondere Aus- sehen dem Kettenrad 13 und den Zapfen 3, 3' der
bildung der flach aufliegenden Kettenglieder sind 4° Rundgliederkette 17 zu erwarten, da die im Eingriff
auch gleichzeitig klare Beanspruchungsverhältnisse stehenden Teile der Zähne 4 am Kettenrad 13 weder
Rundgliederkette geschaffen worden, so daß bei sentlich höher und anders geformt sind als die Ander
Auslegung des Kettenrades und der Rundglieder- sätze in den Taschen der bisher verwendeten Rundkette
deren Einzelteile entsprechend bemessen und gliederkettenformen. Die Rundgliederkette 17 mit
ausgeführt werden können. 45 Zapfen 3, 3' erfüllt hier praktisch etwa die Funktion
Die abgeflachte Ausbildung des Zapfens ist in be- einer flexiblen Zahnstange, die vom Kettenrad 13 als
zug auf seine Beanspruchung sehr zweckmäßig, da Zahnrad angetrieben wird. Bei der Rundgliederkette
der Zapfen in der Biegungsebene eine entsprechend 17 sind die Auflauf- und Ablaufverhältnisse durch
große Höhe erhält und dadurch auch ein entspre- die Konstruktion wesentlich verbessert worden. Die
chend höheres Widerstandsmoment besitzt. Die Ab- 50 Rundgliederkette 17 mit Zapfen 3, 3' neigt auch
flachung des Zapfens spart zudem an Raum und Ge- nicht so leicht zum Durchrutschen, da hierbei auch
wicht. der Schubwirkungsgrad wesentlich höher liegt. Durch
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der die Verbesserung der Laufverhältnisse zwischen dem
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher Kettenrad 13 und der Rundgliederkette 17 mit Zapbeschrieben.
Es zeigt 55 fen 3, 3' ist es auch möglich, die Antriebsgeschwin-
Fig. 1 das im Kettenrad flach aufliegende Ket- digkeit der Anlagen entsprechend zu erhöhen, was
tenglied mit Zapfen, für einen Hochleistungsbetrieb unter Tage sehr wich-
F i g. 2 einen Schnitt durch das Kettenrad in radia- tig sein kann. Ganz allgemein gesehen kann bei dieler
Ebene und scr Ausführung angenommen werden, daß sich die
Fig.3 einen Teilschnitt des Kettenrades am Um- 60 mit der Rundgliederkette 17 ausgerüsteten Anlagen
fang mit der auflaufenden Rundgliederkette. wesentlich besser den mimer mehr steigenden Anfor-
Das flach aufliegende Kettenglied 1 ist an den bei- derangen durch die Mechanisierung im Untertagebeden
Schenkeln 14 mit abgeflachten Zapfen 3, 3' ver- trieb anpassen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Rundgüederketten für Kratzerförderer, ins- Das Zusammenwirken des Kettenrades mit einem
besondere für Einketten-Kratzerförderer, die mit- 5 dazugehörigen Rundgliederkettenband eines Kratzertels
Kettenräder angetrieben sind, bei denen die förderers ist auch aus Fig.2 und 3 der deutschen
zur Kraftübertragung bestimmten flach auflaufen- Offenlegungsschrift 2 003183 zu ersehen. Fig.3
den Kettenglieder sich auf die hierfür vorgesehe- zeigt z. B.? wie sich das flach auflaufende Kettenglied
nen Flächen am Kettenrad legen, dadurch nur auf die vier verhältnismäßig kleinen Ecken der
gekennzeichnet, daß zur Übertragung der io längs- und quergeteilten Tasche des Kettenrades abAntriebskraft
vom Kettenrad (13) auf die Rund- stützt, um dabei die volle Kraft vom Kettenrad auf
gliederkette an beiden Schenkeln (14) der flach die Rundgliederkette zu übertragen,
auflaufenden Kettenglieder (1) in gleicher Ebene Probleme, die bei der Zusammenarbeit von Rundmit
diesen, senkrecht zur Kettenachse angeord- gliederketten mit Kettenrädern bekannter Bauart
nete, nach außen herausragende Zapfen (3, 3') 15 auftreten, sind außerdem ausführlich in einem Aufvorgesehen sind, die mit Zähnen (4) des Ketten- satz in »Glückauf«, 1970, S. 17 bis 26, behandelt. Bei
rades (13) zusammenarbeiten. den bekannten Antrieben mit Rundgliederketten Ie-
2. Rundgliederkette nach Anspruch 1, dadurch gen sich die auf das Kettenrad flach auflaufenden
gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Zapfen Kettenglieder in die hierfür vorgesehenen Taschen
(3, 3') mindestens die eineinhalbfache Stärke (d) *o am Kettenrad, die dann die Kraft auf die in Zugrichdes
Kettengliedes (1) betragen und parallel zur rung gesehen rückwärtige Rundung der Kettenglieder
Ebene des Kettengliedes etwa auf die Stärke des- und damit auf die Zugkette selbst übertragen. Da
selben abgeflacht sind und an den Enden der diese Taschen durch eine am Umfang des Kettenra-Zapfen
kurze runde Zapfen (8) mit kleinerem des verlaufende Ausdrehung für die hochstehenden
Durchmesser vorgesehen sind. 35 Kettenglieder unterbrochen sind, bleiben für die
3. Kettenrad für Rundgliederketten nach An- Kraftübertragung nur die außenliegenden Flächen
spruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Taschen. Diese Flächen bilden mit der Kettendem
Kettenrad (13) die Auflageflächen (5) für achse einen spitzen Winkel, so daß die Kraftüberdie
mit Zapfen (3, 3') versehenen Rundketten- tragung nur noch durch die in Zugrichtung liegende
glieder (1) als ebene Flächen ausgebildet sind, die 30 Komponente erfolgen kann. Die zweite Komponente
im Bereich der Zapfen durch eine Einsenkung (6) steht senkrecht zur Kettenachse und drückt die Taunterbrochen
sind und die Kraftübertragung nur sehen der Zähne des Kettenrades stark auseinander,
über die Zahnflanken (7, T) bzw. (7",7T") auf Da die auf die Zugketten eines Kratzerförderers zu
die Zapfen erfolgt. übertragenden Kräfte verhältnismäßig groß sind und
35 etwa 10 t und mehr betragen, sind auch die nach außen wirkenden Komponenten der Zugkräfte ent-
sprechend groß, so daß die Kettenradzähne sehr
massiv ausgeführt werden müssen, um diesen Kräften
Stand zu halten. Außerdem sind bei den bekannten
40 Rundgliederkettenantrieben die für die Kraftübertra-
Die Erfindung bezieht sich auf Rundgliederketten gung zur Verfügung stehenden Flächen in den Tafür
Kratzerförderer, insbesondere für Einketten- schen verhältnismäßig klein, so daß der spezifische
Kratzerförderer, die mittels Kettenräder angetrieben Flächendruck bei den großen zu übertragenden Kräfsind,
bei denen die zur Kraftübertragung bestimmten ten außerordentlich hoch ist. Die hohe Flächenpresflach
auflaufenden Kettenglieder sich auf die hierfür 45 SUng ist aber unweigerlich mit der starken Abnutvorgesehenen
Flächen am Kettenrad legen. zung und Verformung der die Kraft übertragenden
Rundgliederketten als Antriebselemente, die z.B. Flächen verbunden. Dieser Umstand führt bei den
für Hubvorrichtungen od. dgl. verwendet werden, bekannten Ausführungen der Antriebe für Kratzersind
bekannt (Dubbel, Ausgabe 1949, BandII, förderer zu einer beträchtlichen Minderung der Le-S.
385). Hierbei werden die Rundgliederketten mit- 50 bensdauer einer Rundgliederkette,
tels besonderer Kettenräder (Kettennüsse) angetrie- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Rundben,
wobei die Kraftübertragung von der Rund- gliederkette für Kratzerförderer, insbesondere für
gliederkette auf das Kettenrad und umgekehrt über Einkettenkratzerförderer zu schaffen, die die aufgedie
flach auflaufenden Kettenglieder erfolgt, die sich zeigten technischen Mangel der bekannten Ausfühin
die hierfür vorgesehenen Taschen am Kettenrad 55 rungen beseitigt, um mit vergleichsweise einfachen
legen. Mitteln die Lebensdauer dieser Rundgliederketten
Es ist auch bekannt, .solche Rundgliederketten für und der dazugehörigen Antriebskettenräder entschei-Kratzerförderer
im Untertagebetrieb zu verwenden dend zu verlängern und die Antriebsverhältnisse da-(deutsche
Patentschrift 964398). Die Laufflächen durch zu verbessern.
der hierfür verwendeten Antriebskettenräder sind 60 Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch
formmäßig den oben angeführten Kettennüssen etwa erreicht, daß zur Übertragung der Antriebskraft vom
gleich. Der Unterschied besteht im wesentlichen Kettenrad auf die Rundgliederkette an beiden Schendarin,
daß die Taschen für die flach auflaufenden kein der flach auflaufenden Kettenglieder in gleicher
Kettenglieder hierbei noch zusätzlich durch radial Ebene mit diesen, senkrecht zur Kettenachse anangeordnete
Vertiefungen zwischen den Zähnen un- 65 geordnete, nach außen herausragende Zapfen vorgeterbrochen
sind, in die sich die Mitnehmer (Kratzer) sehen sind, die mit Zähnen des Kettenrades zusamdes
Kettenbandes hineinlegen. Die Gesamtanordnung menarbeiten. und Verlagerung solcher Kettenräder ist naturgemäß Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung soll
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