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DE2225753B2 - Vorrichtung zur hydraulischen regelung der arbeitsstellungen von landwirtschaftlichen ackergeraeten - Google Patents
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DE2225753B2 - Vorrichtung zur hydraulischen regelung der arbeitsstellungen von landwirtschaftlichen ackergeraeten - Google Patents

Vorrichtung zur hydraulischen regelung der arbeitsstellungen von landwirtschaftlichen ackergeraeten

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DE2225753B2
DE2225753B2 DE19722225753 DE2225753A DE2225753B2 DE 2225753 B2 DE2225753 B2 DE 2225753B2 DE 19722225753 DE19722225753 DE 19722225753 DE 2225753 A DE2225753 A DE 2225753A DE 2225753 B2 DE2225753 B2 DE 2225753B2
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valve
hydraulic cylinder
pressure medium
chambers
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Renato Turin Saetti (Italien)
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Individual
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    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

»!einrichtung, die so arbeitet, daß bei einem Druckabfall in der Verbindungsleitung der beiden miteinander verbundenen Kammern der Hydraulikzylinder die Leitungen für die Zu- und Abfuhr ν ·η Druckfluid zu den beiden voneinander getrennten Kammern der Hydraulikzylinder gesperrt werden, so daß hierdurch eine Stabilisierung derjenigen Ventüeinrichtung eintritt, welche die Einstellung der Höhenlage der beiden unteren Lenker gegeneinander bewirkt
Ein weiteres Erfindungsmerkmal betrifft vorteilhafte Einzelheiten zur konstruktiven Ausbildung und Anordnung der Querstabüisierungs-Ventileinrichtung.
Nachfolgend wird ein Ausführungbeispiel der Erfindung an Hand schematischer Zeichnungen näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Motorschleppers, der mit der erfindungsgemäßen Regelvorrichtung ausgerüstet ist,
F i g. 2 eine Ansicht des in F i g. 1 dargestellten Motorschleppers von der Rückseite her,
F i g. 3 ein hydraulisches Schaltbild des Regelkreises der Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 4 und 5 hydraulische Schaltbilder zur Erläuterung der Einstellung der Querneigung eines am Motorschlepper angehängten Ackergeräts und
F i g. 6 und 7 hydraulische Schaltbilder zur Erläuterung der selbsttätigen Querstabilisierung des Ackergeräts.
Die in den Zeichnungen dargestellte hydraulische Regelvorrichtung besitzt zwei Hydraulikzylinder 10 und 11, einerseits zum Heben und andererseits zum Querregeln des an einen Motorschlepper angehängten Ackergeräts, deren obere Enden an einem kräftigen Verbindungsflansch 12 angelenkt sind, der an der Rückseite des Motorschleppers in einer Stellung von der Radachse der Hinterräder RP etwas nach rückwärts befestigt ist Die Kolbenstangen der Zylinder 10, 11 sind je mit einem unteren Lenker 13, 14 gelenkig verbunden. Diese Lenker 13, 14 sind an dem starren Gestell des Motorschleppers um eine waagerechte Achse 15 angelenkt und je mit einer Öse 16,16a am Ende zur Verbindung mit dem an dem Motorschlepper angelenkten Ackergerät versehen.
Zwischen den Anlenkstellen der Zylinder 10, 11 am Flansch 12 und etwas unterhalb dieser Stellen ist ein weiterer Hydraulikzylinder 17 als Oberlenker angelenkt. Die Kolbenstange dieses Zylinders 17 weist eine Endöse auf, die als dritter Befestigungspunkt zum Anhängen des Ackergeräts dient.
Während die Hydraulikzylinder 10 und 11 zum Heben bzw. zum Querregeln der Lage des Ackergeräts über die Lenker 13 bzw. 14 dienen, wird durch den Hydraulikzylinder 17 als Oberlenker die Neigung des Akkergeräts mit Bezug auf den Boden verstellt. Dieser Zylinder 17 dient darüber hinaus als dynamometrische Vorrichtung zur Messung und Übertragung der Kraftveränderungen am Ackergerät während der Arbeit.
Die Zylinder 10,11 sind in Reihe geschaltet, d. h. der Kolben jedes dieser Zylinder unterteilt dieselben in eine untere und obere Kammer 10a bzw. 106 sowie in eine obere und untere Kammer 11a bzw. 11b. Eine Leitung 18 verbindet die obere Kammer 10b des Zylinders 10 mit der unteren Kammer Hades Zylinders 11.
Eine Bewegung des Kolbens des Zylinders 10 hat daher eine Überführung von Druckmittel von der Kammer lOfc über die Leitung 18 zur Kammer 11a des Zylinders 11 zur Folge und damit ein entsprechendes Anheben des Kolbens des Zylinders 11. Wie nachfolgend näher beschrieben wird, ist dafür gesorgt, daß es durch eine Veränderung des Volumens des Druckmittels in den Kammern 10Z> und Wb möglich wird, die Relativstellung der Kolben der Zylinder 10 und 11 mit Bezug auf den jeweiligen Zylinder zu verändern, wodurch eine relative Schwenkbewegung zwischen den Lenkern 13 und 14 zur Veränderung der Querlage des Ackergerätes erhalten wird.
Die untere Kammer 10a des Zylinders 10 ist über eine Druckmittelzuführleitung 19 an eine Druckmittelquelle angeschlossen und steht mit einer Querstabüisierungs-Ventüeinrichtung 20 sowie mit einer Höhenlage-Ventileinrichtung 21 in Verbindung.
Die obere Kammer iOb des Zylinders 10 und die untere Kammer 11a des Zylinders 11 können mit der Druckmittelquelle ferner durch eine Abzweigleitung 22 verbunden werden, die sich zwischen der Verbindungsleitung 18 und einer Querlage-Ventileinrichtung 23 erstreckt Die Abzweigleitung 22 ist mit einer Anschlußleitung 22a versehen, welche mit der Querstabilisierungs-Ventüeinrichtung 20 verbunden ist
Die beiden Zylinderkammern 176 und 17a des Oberlenkerzylinders 17 können ebenfalls mit der Druckmittelquelle durch eine Ventüeinrichtung 24 für den Zylinder 17 über Leitungen 71,72 verbunden werden.
Die Ventüeinrichtung 21 besitzt einen Ventilkörper 25 mit einem Ventüfolgeorgan, das aus einem Hülsenschieber 26 besteht, der in einer Bohrung im Ventilkörper 25 gleitbar gehalten und durch die Wirkung eines Betätigungshebels 27 bewegbar ist.
Der Hülsenschieber 26 weist eine sich in Längsrichtung erstreckende Bohrung auf, in welcher ein Ventilschieber 28 gleiten kann, der durch eine Druckfeder 29 belastet und durch einen Regelarm 30 eines Kipphebels 31 bewegbar ist, dessen anderer Arm mit einem Zugglied 32 gelenkig in Verbindung steht, das mit dem unteren Lenker 14 verbunden ist. Im Ventilkörper 25 sind zwei Kanäle 33 und 34 vorgesehen, die beide über öffnungen 35 und 36 des Hülsenschiebers 26 mit der Innenbohrung des letzteren und miteinander durch ein Rückschlagventil 37 in Verbindung stehen.
Der Ventilkörper 25 ist ferner mit einer Bohrung versehen, die einen weiteren Ventilschieber 38 führt, welcher durch eine Feder 39 belastet ist, deren Kraft durch einen Hebel 40 verstellt werden kann. Der Ventilschieber 38 ist beweglich, um eine Verbindung über eine öffnung 41 zwischen der Bohrung des Hülsenschiebers 26 und dem Austrittskanal 42 zu ermöglichen bzw. zu verhindern, der zu einer Austrittskammer 45 führt. Der Kanal 33 ist mit der Druckmittei-Zuführleitung 19 verbunden; der Kanal 34 steht mit der Druck mittelquelle über das Verschlußstück der Ventileinrich tung 24, die nachstehend näher beschrieben werder wird, ferner über eine Zuführleitung 43 mit der Querla ge-Ventüeinrichtung 23 und über die Querlage-Ventil einrichtung 23 mit einer Zuführleitung 44 in Verbin dung.
Der Ventilkörper 25 ist mit einer weiteren Austritts kammer 46 versehen, die mit der Austrittskammer 4! sowie über ein Rückschlagventil 37a mit dem Kanal 3. in Verbindung steht. Am Betätigungshebel 27 ist eil Zugglied 27a angelenkt, das ein erweitertes Ende auf weist, welches in einer Hülse 276 gleitbar ist, die mi einem Ventilschieber 26a verbunden ist, welcher durcl eine Feder in einer Stellung belastet ist, in der er di Verbindung einer Anschlußleitung 226 mit der Aus trittskammer 45 sperrt. Die Hülse 27b schafft ein Spie in der Verbindung zwischen dem Betätigungshebel 2
und dem Ventilschieber 26a, so daß letzterer nur verlagert wird, wenn dieser Hebel 27 über die maximale Stellung der normalen Regelung der Hydraulikzylinder hinausbewegt wird, um die Zylinder 10, U mit der Austrittskammer zu verbinden und sie dadurch von der Druckmittelquelle abzuschalten, so daß das Ackergerät unter seinem Eigengewicht in ungeregelter bzw. »schwimmender« Weise auf dem Boden zum Aufruhen kommt.
Die Querstabilisierungs-Ventileinrichtung 20 besitzt >° einen Ventilkörper 48 mit einer ersten Kammer, in welcher ein Ventilschieber 50 gleitbar ist, der unter der Wirkung einer Feder 49 steht Der Ventilschieber SiO wird so angeordnet, daß seine Bewegung in der Kammer selbsttätig durch den Unterschied zwischen der '5 Belastungskraft der Feder und dem resultierenden Druck an seinen Stirnflächen gesteuert wird. Die durch den Ventilschieber 50 geregelte Kammer ist in die Druckmittel-Zufflhrleitung 19 in Reihe mit einer zweiten Kammer des Ventilkörpers 48 eingschaltet, durch *° welche die Strömung des Druckmittels mittels eines Ventilschiebers 51 geregelt wird. Dieser Schieber 51 ist durch eine Feder 52 in einer Stellung belastet, in welcher er eine Verbindung durch die Druckmittel-Zuführleitung 19 zuläßt, und ist zur Unterbrechung dieser Ver- bindung durch einen Druckmitteldruck aus einer Leitung 53a beweglich, die ihrerseits durch den Ventilschieber 50 geregelt wird. Eine Leitung 53 führt von der oberen Kammer 116 des Zylinders 11 zum Ventilkörper 48, in welchem sie durch den Ventilschieber 5(1 unterbrochen werden kann, und von dort durch die Querlage-Ventileinrichtung 23, mittels der der Druck in die Austrittskammer 45 über eine Austrittsleitung 60 abgeleitet werden kann, wenn eine Verbindung durch diese Ventileinrichtung 23 hergestellt wird. Der Ventilschieber 50 ist ferner dem Druck des hydraulischen Druckmittels ausgesetzt, das in der Abzweigleitung 22 der Verbindungsleitung 18 fließt, welche die obere Kammer 106 mit der unteren Kammer lla verbindet Weiter sind zwei federbelastete Kugelventile 54, 55 vorgesehen, das eine in der Zufuhrleitung 19 und das andere in der Leitung 53.
Die Querlage-Ventileinrichtung 23 besitzt einen Ventilkörper 56 mit einer Mittelbohrung, innerhalb welcher ein Ventilschieber 57 gleitbar ist dessen Stellung durch die Betätigung eines Verstellhebels 58 eingestellt wird. Der Ventilschieber 57 ist beweglich, um eine Druckir.ittelströmung durch öffnungen 44a und 43a zur Regelung der Druckmittelströmung längs der Zuführleitungen 43 und 44 zu ermöglichen bzw. zu verhindern. Der Ventilschieber 57 weist ferner eine innere Verteilerkammer 59 mit Offnungen 59a auf, durch weiche eine Verbindung zwischen der Zuführleitung 44 und der Abzweigleitung 22 hergestellt werden kann, wobei die Zuführleitung 43 unterbrochen ist wenn die öffnung 59a mit der Abzweigleitung 22 fluchtet, um eine Verbindung zwischen der Abzweigleitung 22 und der Zufuhrleitung 44 herzustellen. Der Ventilschieber 57 stellt ferner eine Verbindung zwischen der Austrittsleitung 60, die zur Austrittskammer 45 führt, und der Leitung 53 zum Zylinder 11 her.
Der Verstellhebel 58 ist zwischen seinen Enden schwenkbar gelagert durch einen festen mit Teilstrichen versehenen Sektor 61 geführt, der eine Anzeige Jer gewünschten Querlage des Ackergeräts gibt Mit 5S lern Sektor 61 wirkt ein Zeiger zusammen, der von ;inem beweglichen Sektor 62 getragen wird, welcher lurch ein Zugglied 63, einen Winkelhebel 64 und einen Kipphebel 65 mit dem Zugglied 32 des unteren Lenker 14 verbunden ist. Der Kipphebel 65 ist durch einei Kipphebel 66 mit einem entsprechenden Zugglied 32. des unteren Lenkers 13 verbunden. Der Winkelhebel & und der Kipphebel 65 sind an festen Punkten am Mo torschlepper angebracht
Die mechanische Anordnung der Gestänge ist derart daß sich die relative Winkelverlagerung der Lenker ir der Form einer Winkelverlagerung des beweglicher Sektors 62 mit Bezug auf einen mittleren Bezugspunkt des feststehenden Sektors 61 reproduziert, um eine Anzeige der tatsächlichen Querlage des Ackergeräts zu geben.
Der bewegliche Sektor 62 ist mit einem Querflansch versehen, welcher einen Schlitz 62a aufweist durch den sich der Verstellhebel 58 erstreckt Der Zweck des Schlitzes 62a ist die Begrenzung der Bewegung dieses Hebels 58 und damit die Begrenzung der Bewegung des Ventilschiebers 57 auf bestimmte Grenzen, die mit der Augenblicksneigung des Ackergeräts vereinbar sind, wodurch die Möglichkeit vermieden wird, daß durch die Bedienungsperson die Gelenke der Lenker durch eine zu große Bewegung des Hebels übermäßig beansprucht werden, was zu unzulässig hohen hydraulischen Kräften führen würde.
Die Ventileinrichtung 24 für den Oberlenker besitzt einen Ventilkörper 67 mit einer Austrittsk»jnmer 67 und einer Bohrung, innerhalb welcher ein Ventilschieber 68 gleitbar gehalten ist dessen Stellung durch die Wirkung eines Verstellhebels 69 eingestellt werden kann. Der Schieber 68 weist eine öffnung 70 auf, die wahlweise mit einer Leitung 71 oder 72 in Ausfluchtung gebracht werden kann, die mit der oberen Kammer 176 und der unteren Kammer 17a des Zylinders 17 verbunden sind, um die eine oder die andere dieser Leitungen mit der Zuführleitung 43 zu verbinden.
Der Ventüschieber 68 weist eine weitere öffnung 73 auf, durch welche die Zufuhr von Druckmittel zum Kanal 34 in Abhängigkeit von der Stellung des Ventilschiebers 68 geregelt werden kann. Die Verbindung zwischen der Zufuhrleitung 43 und dem Kanal 34 wird unterbrochen, wenn der Ventüschieber 68 durch den Verstellhebel 69 bewegt wird, um seine öffnung 70 in Ausfluchtung mit der Leitung 71 oder 72 zu bringen, so daß die Belieferung dieser Leitungen mit der Belieferung des Kanals 34 abwechselt
Der Ventilschieber 67 ist ferner mit einem Differenzialdruckmeßorgan 74 versehen, das die durch den Hydraulikzylinder 17 ausgeübten Kräfte regelt. Dieses Organ 74 besitzt zwei Kolben 75, 76, die dem Druck des Druckmittels in den Leitungen 71 und 72 ausgesetzt sind. Diese Kolben wirken entgegen einem Ausgleichhebel 77, der seinerseits über ein nicht gezeigtes mechanisches Gestänge auf den Regelarm 30 wirkt der die Stellung des Ventilschiebers 28 der Höhenlage-Ventileinrichtung 2i regelt
Die Arbeitsweise der vorangehend beschriebenen Regelvorrichtung ist wie folgt: Für ein einfaches Anheben des Ackergeräts wird Druckmittel über die Ventile der Höhenlage-Ventileinrichtung 21, die Druckmittel-Zuführleitung 19 und über die Querstabilisierungs-Ventileinrichtung 20 der unteren Kammer 10a des Zylinders 10 zugeführt
Das Druckmittel wirkt auf die Unterseite des Kolbens dieses Zylinders 10, wodurch dieser angehoben wird, so daß eine Druckmittelmenge aus der oberen Kammer 106 des Zylinders 10 zur unteren Kammer Ha des Zylinders 11 überführ wird Die obere Kammer
lib des Zylinders 11 ist in dieser Stellung über die Leitung 53, den Ventilschieber 50 der Ventileinrichtung 20, die Ventileinrichtung 23 und die Auslaßleitung 60 mit der Austrittskammer 45 verbunden.
Daher findet, wenn der Kolben des Zylinders 10 angehoben wird, ein gleichzeitiges Anheben des Kolbens des Zylinders 11 statt. Während dieser Anhebephase ist die Abzweigleitung 22 durch den Ventilschieber 57 der Ventileinrichtung 23 blockiert, so daß der gleiche Druck, der in den Zylinderkammern 106 und 11a herrscht, über die Anschlußleitung 22a auch auf den Ventilschieber 50 der Querstabilisierungs-Ventiieinrichtung 20 wirkt, wodurch der Schieber 50 entgegen der Kraft der Feder 49 in einer Stellung gehalten wird, in welcher eine Druckmittelströmung durch die Druckmittelzuführleitung 19 stattfinden kann.
Die Hebewirkung wird durch den Betätigungshebel 27 geregelt, durch den eine Verlagerung des Hülsenschiebers 26 eingestellt und somit eine Verbindung zwischen dem Kanal 34 und der Öffnung 41 (F i g. 3) hergestellt wird, so daß der Ventilschieber 38 in die Schließstellung bewegt und der Austrittskanal 42 blokkiert wird. Der Durchtritt von Druckmittel aus dem Kanal 34 zum Kanal 33 wird dadurch ermöglicht, daß das Rückschlagventil 37 öffnet. Eine Aufwärtsbewegung der unteren Lenker 13 und 14 hat jedoch eine Verlagerung des Ventilschiebers 28 zur Folge, der mit den Zuggliedern 32 und 32a verbunden ist. Bei seiner Verlagerung wird der Ventilschieber 28 schließlich in eine Stellung gebracht, in welcher er den Durchtritt von Druckmittel durch die Öffnung 41 unterbricht. Der Ventilschieber 38 ist dann dem umgekehrten Schub des Druckmittels im Kanal 34 ausgesetzt, so daß er sich entgegen der Wirkung der Feder 39 bewegt und eine Verbindung zwischen dem Kanal 34 und dem Austrittskanai 42 herstellt. Das Rückschlagventil 37 schließt dann, so daß die Druckmittelzufuhr zur Druckmittelzuführleitung 19 aufhört.
Die unteren Lenker 13 und 14 befinden sich dann in einer Stellung, die der Stellung des Betätigungshebels 27 entspricht, jede nachfolgende Aufwärtsbewegung des Hebels 27 hat natürlich eine entsprechende Aufwärtsverlagerung der unteren Lenker 13 und 14 zur Folge, so daß die Stellung dieses Hebels 27 der Stellung der unteren Lenker 13 und 14 in der Ruhelage entspricht. ·
Wenn der genannte Hebel 27 über die obere Begrenzung seiner normalen Bewegung hinausbewegt wird, wird das Spiel zwischen dem Zugglied 27a und der Hülse 276 aufgenommen und der Ventilschieber 26a verlagert, wodurch die Abzweigleitung 226 mit der Austrittskammer 45 verbunden wird.
Da sich der Hülsenschieber 26 und der Ventilschieber 28 in ihren Austrittsstellungen bei in seiner Stellung belastetem Ventilschieber 38 befinden, und da der Druck des Druckmittels in der Abzweigleitung 22 Null ist, können sich die Kolben frei und unabhängig in jeder Richtung in ihrem Hydraulikzylinder bewegen, wobei die Druckmittelzuführleitung 19 mit der Austrittskammer 45 über den Kanal 33, den Hülsenschieber 26, den Kanal 34, den Ventilschieber 38 und den Austrittskanal 42 in Verbindung steht.
Zum Absenken des Ackergeräts wird die untere Kammer 10a des Hydraulikzylinders 10 mit der Austrittskammer 45 verbunden, so daß das Gewicht des Ackergeräts das in der unteren Kammer 10a enthaltene Druckmittel in die Austrittskammer 45 verdrängt.
Für diesen Zweck wird der Hülsenschieber 26 der Höhenlage-Ventileinrichtung 21 zum unteren Ende seines Hubes bewegt, so daß der Ventilschieber 28 die Verbindung zwischen dem Kanal 34 und der Öffnung 41 unterbricht. Der Ventilschieber 38 wird daher in seine Offenstellung bewegt, in welcher er den Kanal 34 mit der Austrittskammer 45 verbindet.
Der Austritt des Druckmittels aus der unteren Kammer 10a des Zylinders 10 geschieht durch die Zuführleitung 19 und das Rückschlagventil 37a. Die obere Kammer 116 des Zylinders 11 ist mit der Austrittskammer 45 verbunden, so daß das Druckmittel gesaugt wird und sich der Kolben des Zylinders 11 abwärts bewegen kann. Das in den Kammern 106 und 11a enthaltene Druckmittel bleibt unter Druck und hält über die Ab-Zweigleitung 22 den Ventilschieber 50 in der Stellung, in welcher das Druckmittel durch diese Leitung 19 austreten kann. Ersichtlich erfolgt die Verlagerung des Ventilschiebers 38 entgegen der Wirkung der Feder 39, wodurch das Vorhandensein eines verminderten Drukkes, der als Schaltdruck bezeichnet wird, innerhalb des Kanals 34 sichergestellt wird. Mittels des Verstellhebels 40 ist es möglich, diesen Druck durch Verändern des durch die Feder 39 ausgeübten Druckes einzustellen. Dies ermöglicht das Erzielen einer sogenannten Lastübertragung. Diese besteht, wie vorangehend beschrieben, darin, daß der Zylinder 10 einen hydraulischen Druck erhält, der nicht ausreicht, daß das Ackergerät angehoben wird, der jedoch auf den Motorschlepper eine Last je nach dem auf diese Weise mitgeteilten hydraulischen Druck überträgt.
Wenn der Verstellhebel 58 der Querlage-Ventileinrichtung 23 bewegt wird, um den Ventilschieber 57 zu verlagern, so daß dessen Öffnung 59a mit der Abzweigleitung 22 in Verbindung tritt, dann wird Druckmittel über diese Leitung 22 der oberen Kammer 106 des Zylinders 10 und der unteren Kammer 11a des Zylinders 11 zugeführt. Der Druckmitteldruck in der Abzweigleitung 22 hält den Ventilschieber 50 in einer Stellung, die mit der Entleerung der Kammern 116 und 10a vereinbar ist, so daß der Kolben des Zylinders 11 sich aufwärts und der Kolben des Zylinders 10 sich abwärts bewegen kann, um eine Verstellung der Querlage des Ackergeräts zu bewirken. Der Ventiischieber 57 unterbricht außerdem die Zufuhr zur Zuführleitung 43, wodurch die Ventileinrichtungen 2t und 24 abgeschaltet werden. Andererseits findet, wenn der Verstellhebel 58 so verlagert wird, daß die Öffnung 59a des Ventilschiebers 57 in Ausfluchtung mit der Leitung 53 gebracht wird, eine Zufuhr von unter Druck stehendem Druckmittel zur oberen Kammer 116 des Zylinders 11 statt so daß ein nach unten gerichteter Druck ausgeübt wird in dieser Stellung des Ventilschiebers 57 ist die Ab Zweigleitung 22 mit der Austrittskammer 45 über ein« Ringnut 596 des Ventilschiebers 57 und die Austritislei tung 60 verbunden. Immer, wenn eine äußere Kraft da Absenken des Zylinders 11 verhindert, wird durch dii Druckerhöhung der Ventilschieber 51 so bewegt, dal hydraulisches Druckmittel in die untere Kammer 10 des Zylinders 10 fließt, um die ausgeübte Kraft zu ver stärken.
Eine Verstellung der Länge des als Oberlenker wii kenden Zylinders 17 wird dadurch erhalten, daß de Verstellhebel 69 der zugeordneten Ventileinrichtung 2 so bewegt wird, daß die Öffnung 70 des Ventilschiebei
&5 68 in Ausfluchtung mit der Leitung 71 gebracht wir Dies hat eine Zufuhr von Druckmittel zur oberen Kan mer 176 dieses Zylinders 17 zur Folge, während d untere Kammer 17a desselben mit der Austrittskar
609516,
mer 67a über die Leitung 72 und die entsprechenden öffnungen des Ventilschiebers 68 verbunden ist. Zur Verkürzung der Länge des Zylinders 17 wird andererseits der Verstellhebel 69 so bewegt, daß der Ventilschieber 68 seine öffnung 70 in Ausfluchtung mit der Leitung 72 bringt. Die Folge ist, daß Druckmittel unter Druck der unteren Kammer 17a des Zylinders 17 zugeführt wird, wodurch der Kolben so verdrängt wird, daß die obere Kammer 176 des Zylinders 17 nun mit der Austrittskammer 67a über die Leitung 71 und die entiprechenden öffnungen des Ventilschiebers 68 in Verbindung steht.
Die Querstabilisierungs-Ventileinrichtung 20 tritt lelbsttätig in Wirkung, um zu verhindern, daß das Akkergerät aus der gewünschten Querneigung entweder unter der Wirkung äußerer Kräfte, die dynamisch sein oder durch die Berührung mit dem Boden verursacht werden können, oder auf Grund irgendeiner Unsymmetrie in der Geometrie des Ackergeräts selbst heraustritt. Diese selbsttätige Wirkung erfolgt beispielsweise, wenn eine Last, wie mit Pfeil in F i g. 6 angedeutet, den Lenker 13 nach unten drückt, während der Lenker 14 lediglich unterstützt ist.
Unter diesen Bedingungen, d. h. bei Vorliegen eines Unterdrucks in den Leitungen 22, 18, tritt die Quersta- as bilisierungs-Ventileinrichtung 20 in Tätigkeit, um die Zuführleitung 19 zu unterbrechen, wodurch die Verbindung mit der Austrittskammer der unteren Kammer 10a des Zylinders 10 verhindert oder beeinträchtig! wird. Dies geschieht deshalb, weil durch Absinken des Druckes in der Abzweigleitung 22 der Druckmitteldruck auf dem Ventilschieber 15 herabgesetzt wird, se daß ihn die Feder 49, gesehen in der Zeichnung, nach rechts bewegen kann, wodurch die Zuführleitung 19 unterbrochen ist. Wenn der Zylinder 10 praktisch gesperrt wird, ist der Querlagenzustand des Ackergeräts gesichert.
In ähnlicher Weise hat, wenn gemäß Fig.7 infolge einer durch Pfeil angedeuteten Last der Lenker 14 nach aufwärts gedrückt wird und der Lenker 13 lediglich unterstützt ist, das Absinken des Druckes in der Abzweigleitung 22 wiederum zur Folge, daß der Ventilschiebe! 50 durch den Druck der Feder 49 nach rechts verlagert wird, wodurch die Zuführleitung 19 unterbrochen ist Durch Freigabe der Leitung 53a wirkt der Druckmitteldruck in der Kammer Hb des Zylinders 11 daher aul den Ventilschieber 51, wodurch dieser entgegen dei Wirkung der Feder 52 verlagert wird und damit eine Verbindung zwischen der Leitung i>3 und der Abzwei gung der Zuführleitung 19 hergestellt ist, welche die Kammer 10a des Zylinders 10 mit der Querstabilisie rungs-Ventileinrichtung 20 verbindet.
Die Kolben der Zylinder 10 und 11 werden dahei gleichen und entgegengesetzten Drucken ausgesetzt bleiben jedoch gesperrt, um die Querlage des Ackerge räts sicherzustellen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur hydraulischen Regelung der Arbeitsstellungen von landwirtschaftlichen Ackergeräten, die über eine Dreipunktkupplung durch Lenker mit einem Motorschlepper verbunden sind, wobei zwei untere zur Verstellung der Höhenlage des Anbaugeräts dienende Lenker durch je einen zugeordneten Hydraulikzylinder unabhängig der Höhe nach verstellbar sind, indem die Kolben dieser Hydraulikzylinder in gleiche oder gegensinnige Bewegung verbracht werden, wobei diese Kolben den jeweils zugeordneten Hydraulikzylinder in zwei Kammern unterteilen, von denen je zwei Kammern, die sich an einander entgegengesetzten Seiten der Kolben der beiden Zylinder befinden, miteinander in Verbindung stehen, während die beiden anderen nicht miteinander in Verbindung stehenden Kammern der Zylinder jeweils an eine Zu- bzw. Ableitung für das Druckmittel angeschlossen sind, und wobei ein zur Verstellung der Eingriffsneigung des Anbaugeräts dienender Oberlenker als Hydraulikzylinder ausgebildet ist, gekennzeichnet durch die Anordnung von drei Ventileinrichtungen (20, 21, 23) für eine selbsttätige Höhenlagenregelung der beiden unteren Lenker (13, 14) derart, daß eine Höhenlage-Ventileinrichtung (21) zur Einstellung und Regelung der Höhenlage der beiden unteren Lenker (13, 14) gemeinsam dient, eine Querlage-Ventileinrichtung (23) zur Einstellung der Höhenlage dieser beiden Lenker (13, 14) relativ zueinander, sowie eine Querstabilisierungs-Ventileinrichtung (20) zur Stabilisierung der eingestellten relativen Höhenlagen dieser beiden Lenker (13, 14) zueinander, derart, daß beim Auftreten eines Druckabfalls in den über eine Leitung (18) miteinander verbundenen Kammern (tOb, lla) der Hydraulikzylinder (10, 11) der beiden unteren Lenker (13, 14) infolge einer an den unteren Lenkern (13, 14) angreifenden Kraft die beiden Leitungen (19,53) jeweils für die Zu- bzw. die Abführung des Druckmittels zu oder von der einen bzw. der anderen der voneinander getrennten, nicht miteinander verbundenen beiden Kammern (10a, Mb)dieser Hydraulikzylinder (10,11) gesperrt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstabilisierungs-Ventileinrichtung (20) einen Ventilkörper (48) aufweist, innerhalb welchem ein erster Ventilschieber (50) gleitbar geführt ist, der unter dem Druck einer Feder (49) steht und auf Änderungen des Druckes des Druckmittels in derjenigen Leitung (18) anspricht, welche die Hydraulikzylinder (10, 11) der beiden unteren Lenker (13,14) miteinander verbindet, daß ein zweiter unter Federdruck stehender Ventilschieber (51) in diesem Ventilkörper (48) gleitbar geführt ist, der auf Änderungen des Druckes des Druckmittels in der oberen Kammer (116) des dem ersten Hydraulikzylinder
(10) nachgeordneten zweiten Hydraulikzylinders
(11) anspricht, und daß der ersne Ventilschieber (50) den Druckmittelaustritt aus dem ersten Hydraulikzylinder (10) unterbricht, während der zweite Ventilschieber (51) die Überführung von Druckmittel aus der genannten oberen Kammer (iib) des zweiten Hydraulikzylinders (11) in die untere Kammer (10a) des ersten Hydraulikzylinders (10) ermöglicht.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur hydraulischen Regelung der Arbeitsstellungen von landwirtschaftlichen Ackergeräten, die über eine Dreipunktkupplung durch Lenker mit einem Motorschlepper verbunden sind, so wie sie aus der GB-PS 7 38 881 bekannt ist, wobei zwei untere zur Verstellung der Höhenlage des Anbaugeräts dienende Lenker durch je einen zugeordneten Hydraulikzylinder unabhängig der Höhe nach verstellbar sind, indem die Kolben dieser Hydraulikzylinder in gleiche oder gegensinnige Bewegung verbracht werden, wobei diese Kolben den jeweils zugeordneten Hydraulikzylinder in zwei Kammern unterteilen, von denen je zwei Kammern, die sich an einander entgegengesetzten Seiten der Kolben der beiden Zylinder befinden, miteinander in Verbindung stehen, während die beiden anderen nicht miteinander in Verbindung siehenden Kammern der Zylinder jeweils an eine Zu- bzw. Ableitung für das Druckmittel angeschlossen sind, und wobei ein zur Verstellung der Eingriffsneigung des Anbaugeräts dienender Oberlenker als Hydraulikzylinder ausgebildet ist.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist es möglich, vermittels jedes der drei Hydraulikzylinder die zugeordneten Lenker in einer bestimmten Lage einzustellen, wobd die Möglichkeit besteht, die beiden unteren Lenker der Dreipunktkupplung gemeinsam in Höhenrichtung einzustellen bzw. in ihrer Höhenlage gegeneinander zu verstellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, das angehängte landwirtschaftliche Gerät vertikal in seiner Winkelneigung gegenüber dem Boden zu verstellen.
Die bekannte Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß durch äußere Einflüsse die eingestellte Lage der unteren Lenker der Dreipunktkupplung gegeneinander ungewollt verändert werden kann.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung zu verhindern, daß sich die unteren Lenker in ihrer Höhenlage gegeneinander durch äußere Einflüsse ungewollt verstellen können. Es soll erreicht werden, daß bei einer derartigen ungewollten Veränderung der Höhenlage der beiden Lenker gegeneinander deren Verstellbewegung selbsttätig unterbrochen und selbsttätig stabilisiert wird, so daß die zunächst eingestellte gegenseitige Lage dieser Lenker praktisch unverändert verbleibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die Erfindung nach dem Hauptmerkmal durch die Anordnung von drei Ventileinrichtungen für eine selbsttätige Höhenlagenregelung der beiden unteren Lenker derart, daß eine Höhenlage-Ventileinrichtung zur Einstellung und Regelung der Höhenlage der beiden unteren Lenker gemeinsam dient, eine Querlage-Ventileinrichtung zur Einstellung der Höhenlage dieser beiden Lenker relativ zueinander sowie eine Querstabilisierungs-Ventileinrichtung zur Stabilisierung der eingestellten relativen Höhenlagen dieser beiden Lenker zueinander derart, daß beim Auftreten eines Druckabfalls in den über eine Leitung miteinander verbundenen Kammern der Hydraulikzylinder der beiden unteren Lenker infolge einer an den unteren Lenkern angreifenden Kraft die beiden Leitungen jeweils für die Zu- bzw. die Abführung des Druckmittels zu oder von der einen bzw. der anderen der voneinander getrennten, nicht miteinander verbundenen beiden Kammern dieser Hydraulikzylinder gesperrt werden.
Auf diese Weise ist es möglich, nicht nur eine Einstellung der beiden Lenker durchzuführen, sondern auch eine selbsttätige Regelung dieser Einstellungen. Dies geschieht durch die Anordnung und Ausbildung der erfindungsgemäß vorgesehenen Querstabilisierungs-Ven-
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