DE2233779B2 - Rungenanordnung fuer lastwagen und schienenfahrzeuge - Google Patents
Rungenanordnung fuer lastwagen und schienenfahrzeugeInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D3/00—Wagons or vans
- B61D3/08—Flat wagons including posts or standards
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rungenanordnung für Lastwagen und Schienenfahrzeuge, bei der jede Runge
an ihrem unteren Ende um einen waagerechten Bolzen nach außen schwenkbar und abnehmbar am Rahmenprofilträger
des Fahrzeugbodens angeordnet und in lotrechter Stellung durch eine im Rahmenprofilträger
liegende Verriegelungsvorrichtung verriegelbar ist, die einen Verschlußhaken und einen Handhebel aufweist.
Die bekannte Rungenanordnung weist den Nachteil auf, daß zum Arretieren mittels eines oder zweier Haken
ein Verstellen eines Riegels mittels Schrauben oder eines Schwenkhebels erforderlich ist, die zumindest
zum Teil schwer erreichbar und schlecht sichtbar sind, wodurch eine sichere Arretierung des Schließhakens
gefährdet ist, was zu Betriebsunfällen Anlaß geben kann. Auch ist bei der bekannten Rungenanordnung die
Lagerung der Rungen mit sehr labilen Mitteln durchgeführt, was ebenfalls die Sicherheit der Arretierung beeinträchtigt
(FR-PS 15 22 424).
Eine andere bekannte Rungenanordnung weist nach außen verschwenkbare Stellorgane auf. wodurch Betriebsunfälle
begünstigt werden (GB-PS 12 31 124).
Ferner ist noch eine Schließvorrichtung bekannt, bei der zwei Run^ensicherungen erforderlich sind, die die
Die Erfindung gem ™i der Aufgabe aus. eine Run-Tun«!
gemäß der eingangs genannten Gattung gen ,wickeln be? der alle nach außen vorstehenden
x-i? Kp -Ilen möglichen Betriebsstellungen vermieden
J 5Γ schweren unbeabsichtigten Stößen
U- K«irher bleibt und die einen bequemen Wechsel
Sr^ngen und der absetzbaren Hohlprofi.e möglich
* ^Erfindung besteht darin, daß bei jeder Runge an
,o Die t..in 6 umfassender und den
iSrXnnBolzeneäüfnehmender Rungenschuh mn
U förmfgem. nach außen offenem Querschnitt vorgesehen
sT daß der Verschlußhaken und der Handhebel V vernier verbunden und um eine zum Bolzen etwa
Sei We e schwenkbar sind, wobei der Verschlußhiken
eweils durch eine Öffnung der Runge und d,s Rungenschuhs von unten her in die Vernegclungsstcli
hrinriiar ist und daß auf jede Runge etwa unmii-
!Sr übeSr dem Fahrzeugboden ein Hoh.profi. auiscz-
^Bef einer besonders einfach herstellbaren Ausführungsform
der Erfindung weist der innenl.egende wändteil ieder Runge einen gekrümmten den Bolzen
2< ,eilweise umfassenden Ansatz auf, während d.e Runge
mit dem unteren Ende des äußeren Wandteils auf dem 80ZUm SicSn des Verschlußhakens ist auf der Welle
eine Schenkelfeder angeordnet, die sich mit einem kür-
/cren Schenkel auf der inneren Fläche des Rahmentra-.ers
und mit dem längeren als Führungshaken ausgebildeten Schenkel gegen den Handhebel abstützt.
Die I iger für die Welle können am Rungenschuh
befestig! sein, so daß Rungenschuh und Verschlußha-
« ken eine auswechselbare bauliche Einhe.t bilden.
Die Rungenanordnung nach der Erfindung weist zunächst
den Vorteil auf, daß nach außen verschwenkbare Stellorgane vermieden sind. Durch die besondere
Ausbildung des Rungenschuhs, der die Runge durch
eine Rückwand und zwei Seitenwände umfaßt, wird cn
seitliches Verbiegen der Rungen bei unvorhergesehenen Betriebszuständen mit Sicherheit vermieden. Vorteilhaft
ist schließlich, daß der Handhebel sich schräg unter der Runge befindet, also nicht ungewollt betätigt
werden kann, obwohl er von außen leicht erkennbar und gut erreichbar ist. .
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Lrfindung
schematisch dargestellt. Es zeigt
Fiel einen Längsschnitt der Rungenanordnung,
F ig. 2 eine Ansicht der Rungenanordnung von
außen. , , „ .
F i g 3 eine Schnittansicht entsprechend der Darsicllun«
in F i g. 1. jedoch unter Fortlassung der unwesentlichen
Teile! bei lotrechter Stellung der Runge. F i g. 4 eine Schnittansicht entsprechend der Darstellung
in F i g. 3 mit abgeschwenkter Runge,
Fig. 5 links eine Seitenansicht und rechts eine Ansicht
der Runge,
F ig. 6 eine Seitenansicht des Verschlußhakens mit
Arm und Feder,
F i g. 7 links eine Seitenansicht und rechts eine Ansicht
des Rungenschuhs, und
F i g 8 eine Seitenansicht des Verschlußhakens. Die Darstellung in F i g. 1 und 2 zeigt eine Rungenanordnung,
bestehend aus dem Rungenschuh 1 und der eigentlichen Runge 2, auf die ein Kastenrohr oder
Hohlprofil 11 aufgesetzt werden kann. An diesem Kastenrohr oder Hohlprofil 11 können sodann die klapp-
buren Bordwände befestigt bzw. angeriegelt sein. Der
fcungenschuh 1 ist am äußeren Rahmenproiilirager 7
befestigt. Er kann beispielsweise in den Rahmenprofiltrliger
7 oder an den Rahmenprofihniger 7 geschweiUi
werden. Mit 10 ist der Fahrzeugboden gekennzeichnet. der von dem oberen Teil des Rahmenproiilträgers 7
eingefaßt wird. Dieser Fahrzeugboden 10 stellt die Ladefläche dar. Die Runge 2 ist an ihrer, unteren F.nde
derart ausgebildet, daß sie mit ihrem äußeren VVandteil auf einem Bolzen 9 aufsitzt, den sie mit einem hakenfcrmigen
Ansatz 17 ihres inneren Wandteils teilweise umfaßt. Der Bolzen 9 ist an den Enden an den Schenkeln
des Rungenschuhs 1 befestigt. Die Anordnung bietet also die Möglichkeit die Runge 2 um den Bolzen 9
nach außen zu schwenken oder ihn überhaupt abzuheben. Der Rungenschuh 1, der von oben gesehen eine
y-förmige Querschnitisfläche aufweist (s. auch die Darstellung
in F i g. 5 und 7), hält mittels des Bolzens 9 und seine, Seitenwände die Runge 2 in der in F i g. 1 und 2
dargestellten Position. In der Schließstellung, die in
F i g. 1 und 2 dargesteift ist, wird die Runge 2 durch «inen formschlüssig wirkenden Verschiußhaken 3 arretiert,
der auf einer Welle 8 angeordnet ist. Entweder ist «Her Verschlußhaken 3 auf der Welle 8 drehbar oder
Verschlußhaken 3 ist mit der Welle 8 drehbar. Bei der 2$
Darstellung in F i g. 1 und 2 ist die Weile 8 mit dem Verschlußhaken 3 durch den Handhebel 4 drehbar. Die
Welle 8 ist in Lagern 18 gehalten, die am Rungenschuh I befestigt sind, wie die Darstellung in F i g. 1 zeigt. Zur
zusätzlichen Sicherung der Verschlußposition des Ver-
$chlußhakens 3 ist eine Schenkelfeder 5 vorgesehen, die iich mit dem kurzen Schenkel gegen die Innenseite des
Rahmenprofilträgers 7 und mit dem langen Schenkel, der als Führungshaken ausgebildet ist. sich gegen den
Handhebel 4 abstützt. Damit ist Vorserge getroffen. daß der Verschlußhaken 3 mit Sicherheit in der Stellung
bleibt, die in F i g. 1 dargestellt ist. Die Runge 2 ist. wie die Darstellung in F i g. 1 erkennen läßt, gewichtsparend
als Hohlkörper ausgebildet.
Sie weist in der Außenwandung eine Öffnung 14 und in der Innenwandung eine Öffnung 15 auf. Ferner ist im
Rungensehuh 1 eine Öffnung 16 vorgesehen. Die Anordnung der Öffnungen 14 bis IP- ist so getroffen, daß
der Verschlußhaken 3 in den Raum der Öffnungen eingreifen kann und sich mit seiner Innenfläche gegen die
innere Wandung der Runge 2 abstützt. Die Anordnung der Öffnungen 14. 15 und 16 is<
also im wesentlichen der Form des Verschlußhakens 3 angepaßt und zwar auch derart, daß der Verschlußhaken 3 nach außen
nicht hervortritt, also vorstehende Teile vermieden sind.
Damit die Welle 8 gemeinsam mit dem Verschlußhaken 3 drehbar ist, ist die Nabe 20 des Verschlußhakens
3 geschlitzt ausgebildet und weist eine Spannschraube 6 auf. durch die die Nabe 20 auf der Welle 8 festgespannt
werden kann.
Die Anordnung und Ausbildung der Runge 2 bietet schließlich noch die Möglichkeit, mehrere Verriegelungen
durch Rohrverbindungen zu koppeln und mit einem ein/igen Bedienungsgriff zu betätigen. Wegen
der Anordnung der Schenkelfeder 5 ist auch hierbei kein großer Kraftaufwand erforderlich.
F i g. 3 und 4 zeigen nochmals für sich die Siellbeuegütigen
mit dem Verschlußhaken 3. F i g. 4 veranschaulicht hierbei, wie die Runge 2 herausgeschwenkt werden
kann und wie sie auch, falls das erwünscht ist. von dem Bolzen 9 nach oben abgehoben werden kann. Die
Darstellung in F i g. 3 und 4 zeigt, daß die Runge 2 eine zusammengeschweißte Leicht konstruktion darstellt.
Diese erlaubt eine breite Öffnung in der Runge, wodurch
das Gewicht der Runge 2 sehr verkleinert wird. Die Runge 2 kann aber beispielsweise auch aus Temperguß
od. dgl. hergestellt werden, wenn der Umfang der Fertigung einen solchen Aufwand lohnt.
F i g. 5 zeigt schließlich noch die Ausbildung der Runge in der Seitenansicht und der Vorderansicht.
F i g. 6 zeigt die Anordnung der Schenkelfeder 5 auf dem Handhebel 4. der eine Abbiegung der Welle 8 ist.
F i g. 7 zeigt in der Seitenansicht und in der Vorderansicht die U-förmige Querschnittsform des Rungenschuhs
1.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Rungenanordnung für Lastwagen und Schienenfahrzeuge,
bei der jede Runge an ihrem unteren Ende um einen waagerechten Bolzen nach außen
schwenkbar und abnehmbar am Rahmenprofilträger des Fahrzeugbodens angeordnet und in lotrechter
Stellung durch eine im Rahmenprofilträger liegende Verriegelungsvorrichtung verriegelbar ist.
die einen Verschlußhaken und einen Handhebel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei
jeder Runge an ihrem unteren Ende ein dieses umfassender und den waagerechten Bolzen (9) aufnehmender
Rungenschuh (1) mit U-förmigem nach außen offenem Querschnitt vorgesehen ist. daß der
Verschlußhaken (3) und der Handhebel (4) miteinander verbunden und um eine zum Bolzen etwa
parallele Welie (8) schwenkbar sind, wobei der Verschlußhaken jeweils durch eine öffnung (f5, 16) der
Runge und des Rungenschuhs von unten her in die Verriegelungsstellung bringbar ist. und daß auf jede
Runge etwa unmittelbar über dem Fahrzeugboden (10) ein Hohlprofil (11) aufsetzbar ist.
2. Rungenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innenliegende Wandieil jeder
Runge (2) einen gekrümmten Bolzen (9) teilweise umfassenden Ansatz (17) aufweist, während sie
mit dem unteren Ende des äußeren Wandteils auf dem Bolzen aufliegt.
3. Rungenanordnung nach den Ansprüchen 1 und
2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (8) eine Schenkelfeder (5) angeordne! ist, die sich mit
einem kürzeren Schenkel auf der inneren Fläche des Rahmenprofilträgers (7) und mit dem längeren
als Führungshaken ausgebildeten Schenkel gegen den Handhebel (4) abstützt.
4. Rungenanordnung nach den Ansprüchen 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (18) für die Welle (8) am Rungenschuh (1) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722233779 DE2233779C3 (de) | 1972-07-08 | 1972-07-08 | Rungenanordnung für Lastwagen und Schienenfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722233779 DE2233779C3 (de) | 1972-07-08 | 1972-07-08 | Rungenanordnung für Lastwagen und Schienenfahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2233779A1 DE2233779A1 (de) | 1974-01-24 |
| DE2233779B2 true DE2233779B2 (de) | 1976-05-26 |
| DE2233779C3 DE2233779C3 (de) | 1979-09-06 |
Family
ID=5850166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722233779 Expired DE2233779C3 (de) | 1972-07-08 | 1972-07-08 | Rungenanordnung für Lastwagen und Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2233779C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0267173A3 (en) * | 1986-11-04 | 1990-03-07 | Armaton Ab | Arrangement in platform stanchion with canvas cover-supporting post |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2423370A1 (fr) * | 1978-04-18 | 1979-11-16 | Francon & Cie Sa | Dispositif de fixation de ranchets intermediaires constitues de deux demi-parties articulees entre elles d'une superstructure de chargement equipant les chassis de vehicules de transport ou containers |
| CH647989A5 (de) * | 1980-08-25 | 1985-02-28 | Carrosserie Masson & Moyet Che | Abklappbare und aushebbare runge an nutzfahrzeug. |
| FR2853289B1 (fr) * | 2003-04-04 | 2005-06-24 | Gen Trailers France | Rancher pour un vehicule industriel et vehicule industriel equipe de tels ranchers |
-
1972
- 1972-07-08 DE DE19722233779 patent/DE2233779C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0267173A3 (en) * | 1986-11-04 | 1990-03-07 | Armaton Ab | Arrangement in platform stanchion with canvas cover-supporting post |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2233779A1 (de) | 1974-01-24 |
| DE2233779C3 (de) | 1979-09-06 |
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