DE2246967B2 - Verfahren zum inbetriebsetzen eines magnetrons, insbesondere fuer mikrowellenoefen, und schaltung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum inbetriebsetzen eines magnetrons, insbesondere fuer mikrowellenoefen, und schaltung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
2. Schaltung zur Durchführung des Verfahrens Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch genach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß löst, daß selbsttätig etwa drei Sekunden bis fünf Sein
der Verbindung zwischen der Spannungsquelle 20 künden nach Anschalten der Primärwicklung des
(74) und der Primärwicklung (84) des Hochspan- Hochspannungstransformators an die Spannungsnungstransformators
(82) selbsttätige Zeitschalt- zufuhr zur Primärwicklung auf eine Zeitdauer von mittel (126, 128) zur Erzeugung der genannten 0,1 bis 0,4 Sekunden unterbrochen wird.
Unterbrechung der Spannungszufuhr zur Primär- Es zeigt sich, daß der Heizfaden der Kathode des wicklung des Hochspannungstransfomators ange- 25 Magnetrongenerators nach der anfänglichen Aufordnet sind. heizung während der Unterbrechung der Spannungs-
Unterbrechung der Spannungszufuhr zur Primär- Es zeigt sich, daß der Heizfaden der Kathode des wicklung des Hochspannungstransfomators ange- 25 Magnetrongenerators nach der anfänglichen Aufordnet sind. heizung während der Unterbrechung der Spannungs-
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch ge- zufuhr ausreichend warm bleibt, so daß nach Wiederkennzeichnet,
daß die selbsttätigen Zeitschalt- einsetzen der Spannungszufuhr zum Magnetron die
mittel einen mit einem Haupt-Einschalter (80) in Stromleitung sofort beginnen kann und die Schwin-Reihe
in der Verbindung zwischen der Span- 30 gungen in dem gewünschten Schwingungszustand einnungsquelle
(74) und der Primärwicklung (84) des setzen.
Hochspannungstransformators liegenden Zeit- Eine Magnetronstartschaltung zur Durchführung
schalter (126,128) enthalten. des vorstehend angegebenen Verfahrens ist dadurch
gekennzeichnet, daß in der Verbindung zwischen der
35 Spannungsquelle und der Primärwicklung des Hochspannungstransformators
selbsttätige Zeitschaltmittel zur Erzeugung der genannten Unterbrechung der
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Spanrungszufuhr zur Primärwicklung des Hochspan-Inbetriebsetzen
eines Magnetrons, insbesondere für nungstransformators angeordnet sind. Insbesondere
Mikrowellenöfen, bei welchem von der Sekundär- 40 enthalten die selbsttätigen Zeitschaltmittel einen mit
Wicklung des primärseitig an eine Spannungsquelle einem Haupt-Einschalter in Reihe in der Verbindung
tnschließbaren Hochspannungstransformators dem zwischen Spannungsquelle und Primärwicklung
Magnetron eine Spannung derart zugeführt wird, daß liegenden Zeitschalter.
während des Startzyklus eine selbsttätige Änderung Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel unter
der Spannungszufuhr zum Magnetron herbeigeführt 45 Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es
wird. Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine zeigt
Schaltung zur Durchführung eines solchen Ver- F i g. 1 ein Schaltbild einer Magnetronstartschal-
fahrens. tur.g,
Beim Einschalten von Magnetrongeneratoren über Fig. 2 die Strom-Spannungs-Kennlinie eines Ma-
eine Schaltung, wie sie etwa in der US-Patentschrift 50 gnetrongenerators,
96 342 beschrieben ist, tritt die Schwierigkeit auf, Fig. 3 den Spannungsverlauf über der Zeit, aus
daß die Schwingungen des Magnetrons nicht in dem welchem die Arbeitsweise eines Magnetrongenerators
gewünschten Schwingungsmodus, insbesondere dem rr.it Startschaltung hervorgeht,
η-Modus einsetzen, sondern in einem Schwingungs- Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht eines Mikro-
tnodus höherer Ordnung, welcher durch hohe Fre- 55 wellenofens,
quenzen und hohe Spannungen gekennzeichnet ist. Fig. 5 eine Ansicht des in Fig. 4 dargestellten
Ein derartiger Betriebszusland führt jedoch zu einer Mikrowellenofens im Vcrtikalschnitt und
Unstabilen Arbeitsweise und die hohen Temperaturen, F i g. 6 eine Seitenansicht eines in dem dargestellten Welche dabei auftreten, verkürzen die Kathoden- Mikrowellenofen verwendeten Magnetrongenerators, lebensdauer und machen ein frühzeitiges Aus- 60 Vor der Beschreibung von Einzelheiten der Ma-Wechseln des Magnetrongenerators erforderlich. gnctronstartschallung sei ein Mikrowellenofen 10 in Aus der deutschen Patentschrift 9 73 333 ist es Verbindung mit Fig.4 und 5 beschrieben. Der Mat >ekannt, die gewünschten Schwingungen einer Ma- gnclrongencrator 12 erzeugt Mikrowellenfrequenzen gnetfeldröhre dadurch herbeizuführen, daß die In- von 2450 MHz, was einer Wellenlänge von etwa fcetriebsetzung in der eingangs kurz beschriebenen 65 12,5 cm im Raum entspricht. Für die Zwecke der Art und Weise durchgeführt wird, indem die Verbin- vorliegenden Beschreibung bezieht sich die Bezeichnung des Magnetrons zum Hochspannungstrans- nung »Mikrowellen« auf elektromagnetische Strahtormators mittels automatisch betätigter Schalter nach lung in demjenigen Teil des Spektrums, der Wellen-
Unstabilen Arbeitsweise und die hohen Temperaturen, F i g. 6 eine Seitenansicht eines in dem dargestellten Welche dabei auftreten, verkürzen die Kathoden- Mikrowellenofen verwendeten Magnetrongenerators, lebensdauer und machen ein frühzeitiges Aus- 60 Vor der Beschreibung von Einzelheiten der Ma-Wechseln des Magnetrongenerators erforderlich. gnctronstartschallung sei ein Mikrowellenofen 10 in Aus der deutschen Patentschrift 9 73 333 ist es Verbindung mit Fig.4 und 5 beschrieben. Der Mat >ekannt, die gewünschten Schwingungen einer Ma- gnclrongencrator 12 erzeugt Mikrowellenfrequenzen gnetfeldröhre dadurch herbeizuführen, daß die In- von 2450 MHz, was einer Wellenlänge von etwa fcetriebsetzung in der eingangs kurz beschriebenen 65 12,5 cm im Raum entspricht. Für die Zwecke der Art und Weise durchgeführt wird, indem die Verbin- vorliegenden Beschreibung bezieht sich die Bezeichnung des Magnetrons zum Hochspannungstrans- nung »Mikrowellen« auf elektromagnetische Strahtormators mittels automatisch betätigter Schalter nach lung in demjenigen Teil des Spektrums, der Wellen-
längen von 30 cm bis 1 mm umfaßt. Rechteckige leitende Wände 14 begrenzen einen Heizraum 16 mit
einer Zugangsöffnung, die durch eine Tür 18 verschlossen ist, welche durch einen Handgriff 20 betätigt
werden kann.
Benachbart der Zugangsöffnung ist ein Schaltfeld 22 angeordnet, hinter welchem sich der Magnetrongenerator
und die Hochspannungsquelle befinden. Das Schaltfeld 22 trägt einen 5-ivlinutcn-Zeit^chalter
40:1 bis 50:1 verwendet. Eine Doppelweg-Spannungsvcrdopplerschaltung
88 ist mit der Sekundärwicklung 86 in Reihe geschaltet, um die starken elektrischen
Felder erzeugen zu können, die für die Kathode 90 des Magnetrons 12, dessen Gehäuse 54 bei
92 geerdet ist, erforderlich sind. Die Kathode ist gewöhnlich eine direkt geheizte Kathode, beispielsweise
eine thorierte Wolframkathode, die karbonisiert worden ist. Um die Elektroneneinissionstemperaturen zu
24 sowie einen Zeitschalter 26 für einen längeren i° erreichen, wird eine Wechselspannung von etwa
Zeitraum von beispielsweise 30 Minuten. Auf dem 3,0 Volt mittels einiger Windungen der Sekundär-Schaltfeld
sind ferner ein Einschaltknopf 28, ein Ausschaltknopf 30 und ein Lichtschalter 32 angeordnet.
Der Magne'rongenerator 12 ist mit der Hochwicklung 86 α erzeugt und unmittelbar an den Heizfaden
angelegt.
Der vorangehend in Verbindung mit F i g. 6 be-
12 bi f ie
g g
spannungsquelle und mit elektrischen Regelorganen 15 schriebene Magnetrongenerator 12 besitzt ferner eine
bd di allgemei dh d Blk 34 Ahl Hhl 94 lh in der Um
verbunden, die allgemein durch den Block 34 angedeutet sind. Die Mikrowellenenergie wird vom Geiierator
durch eine Antenne oder Sonde 36, die innerhalb einer dielektrischen Klappe 38 angeordnet
ist, einem rechteckigen HohJleiterabschnitt 40 zugeführt, der dazu dient, die Energie der gewünschten
Frequenz in den Raum 16 zu leiten. Der Hohlleiter 40 ist an seinem einen Ende durch eine Wand 42
kurzgeschlossen und am inneren Ende 44 offen. Die
Anzahl Hohlraumresonatoren 94, welche in der Umfangsrichtung um die Kathode 90 herum angeordnet
ist. Die Hochfrequenzschwingungen sind vom Generator 12 durch eine Kopplungsschleife 96 mit der
Antenne oder Sonde gekoppelt.
Die Doppelweg-Spannungsverdopplerschaltung 88 besitzt Dioden 98 und 100 sowie Kondensatoren 102
und 104. Im Betrieb fließt, wenn das Ende der Sekundärwicklung 86, das mit der Leitung 106 ver
kurzg offen. Die D
Energie kann durch beliebige, an sich bekannte Mit- 25 bunden ist, positiv gepolt ist, Strom durch die HaIblel,
beispielsweise durch ein Flügelrad 46 mit einer leiterdiode 100, um den Kondensator 104 auf die
Eingangs-Scheitelspannung von einem bestimmten Wert aufzuladen. Die Halbleiterdiode 98 bleibt nichtid
di Li
leitend. Bei der nächsten Halbperiode wird die Lei-
Fig.6 zeigt ein Beispiel eines Magnelrongenerators 12. Ein leitendes Gehäuse 54, welches die Anode
bildet, ist mit einer Anzahl von am Umfang ange-
Anzahl von Flügeln 48, welche von einem Motor 50 angetrieben werden, wirksam verteilt werden. Das zu
beheizende bzw. zu behandelnde Gut ist auf einer
dielektrischen Platte 52 innerhalb des Raumes 16 3<>
tung 108 positiv, so daß kein Strom durch die Diode
gelagert. 100 fließen kann. Der Kondensator 102 wird auf die
' ~ ' Eingangs-Scheitelspannung aufgeladen, wenn die
Diode 98 leitend ist. Die gleichgerichtete Gesamtaus-
„„ , o _..e. gangsspannung an Anode und Kathode des Magne-
ordneten Hohlraumresonatoren sowie mit einer mit 35 trongenerators 12 ist die Summe der Ladungen oder
einem Heizfaden versehenen mittigen Kathode aus- annähernd gleich der doppelten Spannung von jedem
gestattet. Bei dem Magnetfelderzeuger 56 dieser Kondensator 102 und 104. Es können aber auch
Ausführungsform handelt es sich um Dauermagneten, andere Gleichrichterschaltungen verwendet werden,
wobei das Magnetfeld durch die Teile 58 und 60 ge- beispielsweise Halbweg-Spannungsverdoppler sowie
formt wird. Eine im wesentlichen U-förmige Halte- 40 Spannungsverdreifacher oder -vervierfacher. Naturrung
bzw. ein Gehäuse 62 umgibt die Magnete und lieh wird, da der Magnetrongenerator 12 ein im
bildet den magnetischen Schließungskreis. Die Antenne oder Sonde 36 und der domförmige bzw. kuppeiförmige
Teil 38 ragen aus dem Gehäuse 62 heraus. Die Hochspannungszuleitungen 64 und 66 sind 45 positiv ist.
mit der Hochspannungsschaltung durch einen hoch- Mit Rücksicht auf bestimmte extrem hohe Leer-
frequenz-abgeschirmten Überbrückungskondensator, lauf-Überspannungen, die beim Schließen des Hauptder
innerhalb eines kastenförmigen Teils angeordnet schalters auftreten und bis zu 12 bis 15 kV betragen
ist, gekoppelt. Dieses Bauelement ist an einer Platte können, geschieht das Anlegen der vollen Netzsoan-70
befestigt, die ihrerseits am Gehäuse 62 befestigt 5o nung an die Leitung zur Primärwicklung 84 vorzugs-
:-l vKt.1.:—„„ t>
u*uor, now.hr,,„r, r. ·;« ^,»rr. loitor^ weise stufenweise mit einem geeigneten in Reihe geschalteten
Widerstand 110, der anfänglich eingeschaltet ist Ein elektromagnetisches Relais 112 sorgt für
,να»« u... -.v .....w... ^ w b -.- das gleichzeitige Schließen und öffnen dieses Teils
Hoch'frequenzschwingungen erzeugte Wärme abzu- 55 der Schaltung der Primärwicklung an den Kontakten
wesentlichen in einer Richtung wirkendes Organ ist, eine Gleichrichtung für einen Teil jeder Periode erhalten,
wenn die Anode mit Bezug auf die Kathode
ist Kühlrippen 72 haben Berührung rr.it dem leitenden
Gehäuse 54, damit eine rasche Kühlung, beispielsweise durch umgewälzte Luft, erzielt werden
kann um die innerhalb der Vorrichtung durch die
leiten
Für die Beschreibung der Arbeitsweise wird auf Fig 1 verwiesen. Eine Wechselstromquelle 74 in
Form eines herkömmlichen Wechselspannungsnetzes ist durch Verbindungsleitungen 76 und 78 mit der
Hochspannungsschaltung über einen handbedienbaren Ein- und Ausschalter 80 gekoppelt. Ein
Streureaktanztransformator 82 ist mit seiner Primärwicklung 84 an die Nctzleitungcn angeschaltet. Die
86 i i d Piäikl i
114 und 116 mittels eines Kontaktstückes 118. Wenn die Kontakte öffnen, wird durch einen Widerstand
110, der beispielsweise einen Wert von 10 Ohm hat, ein zusätzlicher Widerstandswert während der ersten
Stufe der Startperiode eingeschaltet. Es können verschiedene Relaisbetätigungsorgane 112 vorgesehen
werden, beispielsweise eine RC-Schaltung mit einem Halbleilerdiodenwiderstand und einem Kondensator
oder anderen geeigneten Mitteln, damit das Anlegen
Sekundärwicklung 86 ist mit der Primärwicklung in- 65 de-· vollen Netzspannungen während der anfäng-
• ■ ■· · ■ ■ ■· -·· >
...:-λ ι.-: j-., »..r ι:„ι
u;„f„i,alinorinfl(. rW SrhaiMinp stufenweise
duktiv gekoppelt und gewöhnlich wird bei den Aufwärtstransformatoren,
die bei einem solchen Gerät verwendet werden, ein Windungsverhältnis von
liehen Einschaltperiode der Schaltung stufenweise erfolgt.
An Hand von F i g. 2 seien die Vorgänge hinsieht-
Hch des Startzyklus in der bisher bekannten Weise beschrieben. Beim Schließen des Hauptschalters 80
erreicht die Spannung an der Anode und der Kathode einen Punkt A, der beispielsweise im Bereich von 7
bis 8 kV liegen kann. Die Strom-Spannungs-Kennlinie für das Magnetron ist durch die Linie 120 angegeben.
Wenn der Kathodenheizfaden beheizt wird, beginnt der Generator Strom zu leiten, wobei die
Spannung auf den Punkt B fällt. Die Linie 122 gibt den Modus des Schwingungszustandes von hoher
Ordnung an, der eine Frequenz von etwa 4420 MHz haben kann, was wesentlich höher als die 2450 MHz
ist, die für den normalen Betrieb des Mikrowellenofens erforderlich sind. Der weitere Betrieb des Generators
in dem höheren Frequenzmodus mit den entsprechend viel höheren Spannungen ergibt eine
extrem kurze Lebensdauer für die Kathode und eine unstabile Arbeitsweise. Es ist daher ein Umspringen
auf einen wünschenswerten Betriebsmodus, wie beispielsweise durch die Linie 124 und den Punkt C angezeigt,
erforderlich. Bei einer Ausführungsform wurde festgestellt, daß, wenn eine momentane Unterbrechung
im Startzyklus z. B. durch einen automatischen Verzögerungszeitschalter 126, der einen Schalter
128 betätigt, vorgesehen wird, die Spannung an dem Magnetrongenerator nicht sofort auf Null abfällt
und der Heizfaden ausreichend heiß bleibt, um den Leitungszustand beim erneuten Anlegen der
vollen Netzspannungen wieder herbeizuführen. Die momentane Unterbrechung im Startzyklus hat zu
einem Umspringen auf ein neues Betriebsniveau geführt, wenn die Unterbrechung nach einer Zeit von
etwa 3 bis 5 Sekunden nach der Erregung der Schaltung stattfindet. Die Dauer der momentanen Unterbrechung
ist charakteristisch von der Größenordnung von 0,1 bis 0,4 Sekunden, bevor die volle Netzspannung
erneut angelegt wird.
In F i g. 3 ist das Belnebsverhalten eines Magnetrons mit einer Startschaltung der hier vorgeschlagenen
Art aufgezeigt. In dieser Darstellung sind die Schwingungen bei den jeweiligen Spannungswerten
über der Zeit aufgetragen. Anfänglich wird mit den Spannungswerten vom Punkt A aus ein Punkt erreicht,
der durch den Buchstaben B bezeichnet ist, an welchem die Wellenform 132 eines stetigen
Schwingungszustandes erhalten wird. Der weitere Betrieb bei diesem hohen Spannungspegel führt lediglich
zur Überhitzung der Kathode und zu einer verkürzten Lebensdauer des Generators. Die momentane
Unterbrechung, welche durch die Spitze 130 angegeben ist, ergibt die Wellenform 134 bei dem am
Punkt C angegebenen neuen, niedrigeren Spannungsniveau. Die stetigen Schwingungen bei diesem Spannungspegel
stellen den gewünschten Betriebsmodui bei gleichzeitiger Stabilität und längerer Lebensdaue:
dar. Der Betriebspunkt bleibt an dieser Stelle, bis di< Hochspannungsschaltung durch das Öffnen de
Hauptschalters 80, beispielsweise am Ende der Ar beitsperiode oder bei einem Netzausfall wieder ent
regt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zum Inbetriebsetzen eines Ma- Spannungstransformators umgeschaltet wird,
gnetrons, insbesondere für Mikrowellenöfen, bei Es hat sich gezeigt, daß bei einer Inbetriebsetzung welchem von der Sekundärwicklung eines primär- 5 eines Magnetrongenerators in dieser Weise der geseitig an eine Spannungsquelle anschließbaren wünschte Schwingungszustand, beispielsweise im Hochspannungstransformators dem Magnetron π-Modus nicht mit Sicherheit erreicht wird, und daß eine Spannung derart zugeführt wird, daß wäh- ein beträchtlicher Schaltungsaufwand auf Grund der rend des Startzyklus eine selbsttätige Änderung Anzapfungen der Sekundärwicklung des Hochspander Spannungszuführung zum Magnetron herbei- io nungstransformators und der Umschaltmittel ergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, forderlich ist.
gnetrons, insbesondere für Mikrowellenöfen, bei Es hat sich gezeigt, daß bei einer Inbetriebsetzung welchem von der Sekundärwicklung eines primär- 5 eines Magnetrongenerators in dieser Weise der geseitig an eine Spannungsquelle anschließbaren wünschte Schwingungszustand, beispielsweise im Hochspannungstransformators dem Magnetron π-Modus nicht mit Sicherheit erreicht wird, und daß eine Spannung derart zugeführt wird, daß wäh- ein beträchtlicher Schaltungsaufwand auf Grund der rend des Startzyklus eine selbsttätige Änderung Anzapfungen der Sekundärwicklung des Hochspander Spannungszuführung zum Magnetron herbei- io nungstransformators und der Umschaltmittel ergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, forderlich ist.
daß selbsttätig etwa 3 Sekunden bis 5 Sekunden Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer-
nach Anschalten der Primärwicklung des Hoch- den, ein Verfahren der eingangs kurz beschriebenen
Spannungstransformators an die Spannungsquelle Art zum Inbetriebsetzen eines Magnetrons so auszu-
die- Spannungszufuhr zur Primärwicklung auf eine 15 bilden, daß mit einfachen schaltungstechnischen Mit-
Zeitdauer von 0,1 bis 0,4 Sekunden unterbrochen teln mit Sicherheit der gewünschte Schwingungszu-
wird. stand beim Einschalten erreicht wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US18562471A | 1971-10-01 | 1971-10-01 | |
| US18562471 | 1971-10-01 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2246967A1 DE2246967A1 (de) | 1973-04-05 |
| DE2246967B2 true DE2246967B2 (de) | 1976-05-13 |
| DE2246967C3 DE2246967C3 (de) | 1977-01-13 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2808498A1 (de) * | 1978-02-28 | 1979-08-30 | Licentia Gmbh | Laufzeitketten-impulsmodulator |
| DE2941338A1 (de) * | 1979-10-12 | 1981-05-07 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Sicherheitsvorrichtung fuer mikrowellenherde |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2808498A1 (de) * | 1978-02-28 | 1979-08-30 | Licentia Gmbh | Laufzeitketten-impulsmodulator |
| DE2941338A1 (de) * | 1979-10-12 | 1981-05-07 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Sicherheitsvorrichtung fuer mikrowellenherde |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3752948A (en) | 1973-08-14 |
| SE382740B (sv) | 1976-02-09 |
| GB1366567A (en) | 1974-09-11 |
| AU4592772A (en) | 1974-02-28 |
| AU475042B2 (en) | 1976-08-12 |
| DE2246967A1 (de) | 1973-04-05 |
| JPS4844008A (de) | 1973-06-25 |
| CA954593A (en) | 1974-09-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |