DE2247693B2 - Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Wiederholungsfrequenz von elektrischen Impulsen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Wiederholungsfrequenz von elektrischen ImpulsenInfo
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Description
— und bei einem Zweitaktmotor gle:ch — ist,
π "
wobei η die Anzahl der Zylinder des Motors ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung der Wiederholungsfrequenz
von elektrischen Impulsen.
Vorrichtungen zum Zählen von Impulsen sind all-
r ; gemein bekennt, aber es ist nicht möglich, mit ihrer
mierte Gesamtdauer kleiner als das Zeitintervall 15 Hilfe die Frequenz von Impulsen schnell und mit
großer Genauigkeit zu bestimmen, wenn diese Frequenz
relativ niedrig ist. Wenn beispielsweise Impulse mit einer Frequenz der Größenordnung von 50
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen der zu messenden Frequenz ist, und die Gesamtzahl
der Hilfsimpuhe mehrerer Hilfsimpulsgruppen gezählt wird, die innerhalb eines vorgegebe-
Hz während einer Sekunde gezählt werden, liegt die
nen Zeitraumes, beispielsweise während einer Se- 20 höchste Genauigkeit dieser Messung bei 2 0O. Wenn
die Messung über die Dauer von einer Minute durchgeführt wird, ist die Genauigkeit größer, aber man
erh?lt dann nur einen Mittelwert und keine Aussagen über momentane Frequenzänderungen innerhalb die-
der mit einer Zählvorrichtung (4) zur Bestimmung der Anzahl der Hilfsimpulse (3) innerhalb
eines vorgegebenen Zeitraumes verbunden ist.
künde, auftreten.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen Impulsgeber (1) zur Erzeugung der Gruppe
von Hilfsimpulsen (3) der von den Impulsen (2) 25 ses Zeitraumes.
der zu messenden Frequenz angesteuert ist und Es sind Vorrichtungen bekannt, mit denen die
Frequenz einer Folge von Impulsen durch Messung des Zeitintervalls zwischen zwei Impulsen bestimmt
werden kann. Diese Vorrichtungen liefern eine
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- 30 schnelle und präzise Zeitmessung nur für niedrige
rens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Frequenzen, und sie erlauben keine direkte Freeinen
Impulsgeber (8) der zur Erzeugung von quenzmessung.
Gruppen von Hilfsimpulsen (3) mit unterschiedli- So ist z. B. in der US-PS 33 31 189 eine elektroni-
chen Frequenzen über eine Reihe von Frequenz- sehe Zählvorrichtung zur Messung von Zeitintervalteilern
(9 α bis 9 n) und eine steuerbare Fre- 35 len und Frequenzen beschrieben, bei der die innerquenzweiche
(10) sowie eine Vorrichtung (17) halb eines vorgegebenen Zeitintervalls auftretende
zur Synchronisierung des Anfangs jeder Gruppe Anzahl von Impulsen gezählt wird, wobei die am
von Hilfsimpulsen (3) mit einem der zu messen- Anfang und am Ende dieses Zeitintervalls auftretenden
Impulse (2) mit einer Zählvorrichtung (4) den Teilintervalle zwischen dem Startimpuls und
verbindbar ist, wobei die Ansteuerung der Fre- 40 dem ersten zu zählenden Impuls, bzw. dem letzten zu
quenzweiche (10) durch Vorrichtungen (13, 14) zählenden Impuls und dem Stoppimpuls gesondert
zur angenäherten Bestimmung der zu messenden ausgemessen werden, indem diese Teilintervalle um
Frequenz erfolgt. einen festen Faktor gedehnt und dann mit Hilfe der
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- zu zählenden Impulse ausgemessen werden. Dadurch
kennzeichnet, daß sie eine die Hilfsimpulse (3) 45 wird die Genauigkeit der Gesamtmessung erhöht,
zählende Hilfszählvorrichtung (16) aufweist zum Das Verfahren ist aber umständlich und die Vorrich-Anhalten
der Hauptzählvorrichtung (4) jeweils tung aufwendig.
von dem Augenblick an, in dem die vorgegebene Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist zuAnzahl
von ρ Hilfsimpulsen (3) erzeugt ist bis nächst ein Verfahren, mit dessen Hilfe sehr schnell
zum Eintreffen des nächsten Impulses (2) der Im- 50 und mit großer Genauigkeit die Wiederholungsfrepulsfolge
mit der zu messenden Frequenz. quenz einer Impulsfolge bestimmt werden kann.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur
bis 4, gekennzeichnet durch einen Zeitgeber (7, Messung der Wiederholungsfrequenz von elektri-15)
der mit den Impulsen (2) der zu messenden sehen Impulsen, bei dem den Zeitintervallen zwi-Frequenz
synchronisiert ist und der die Zählvor- 55 sehen zwei Impulsen der zu messenden Frequenz jerichtung
(4) am Ende rines vorgegebenen Zeit- weils eine Gruppe periodisch auftretender Hilfsim-
raumes abschaltet.
6. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 und der Vorrichtung nach einem der
Ansprüche 2 bis 5 zur Bestimmung der Drehzahl einer Welle, bei der die Drehzahl mit einer Impulsfrequenz
verknüpft ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung der Vorrichtung nach einem der An-
pulse zugeordnet wird, die gezählt werden, wobei der
Anfang jeder Gruppe von Hilfsimpulsen mit einem der zu messenden Impulse synchronisiert ist.
Erfindungsgemäß werden bei diesem Verfahren aufeinanderfolgend stets ρ Hilfsimpulse erzeugt, deren
summierte Gesamtdauei kleiner als das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen
der zu messenden Frequenz ist und die Gesamtzahl
Sprüche 2 bis 5 zur Bestimmung der Drehzahl 65 der Hilfsimpulse mehrerer Hilfsimpulsgruppen geeines
Explosionsmotors mit elektrischer Zündung zählt wird, die innerhalb eines vorgegebenen Zeitraudurch
Messung der Zündfrequenz, dadurch ge- mes, beispielsweise während einer Sekunde, aufkennzeichnet,
daß die Anzahl (p) von Impulsen treten.
In der GB-PS 11 50 664 wird ein Verfaliien zur
Messung niederer Frequenzen beschrieben, bei dem im Zeitintervall zwischen zwei Impulsen der zu messenden
Frequenz jeweils aufeinanderfolgend eine feste Anzahl von Hilfinipulsen erzeugt wird, deren
summierte Gesamtdauer kleiner als das Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulse^ der zu
messerden Frequenz ist. Die Gesamtzahl mehrerer solcher aufeinanderfolgender Impulsgruppen wird
der Frequenzmessung zugrunde gelegt. Bei diesem bekannten Verfahren erfolgt jedoch eine Integration
und Mittelwertbildung der Impulsgruppen. Dies hat zur Folge, daß mit dem bekannten Verfahren eine
sofortige Anzeige schneller Frequenzänderungen nicht möglich ist.
Gegenstand der Erfindung sind weiterhin Vorrichtungen zur Durchführung des obengenannten erfindungsgemäßen
Verfahrens. Eine derartige Vorrichtung ist gemäß der weiteren Erfindung gekennzeichnet
durch einen Impulsgeber zur Erzeugung der Gruppe von Hilfsimpulsen, der von den Impulsen
der zu messenden Frequenz angesteuert ist und der mit einer Zählvorrichtung zur Bestimmung der Anzahl
der Hilfsimpulse innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes verbunden ist.
Die Anzahl der gezählten Hilfsimpuls,e ist ein Maß für die Frequenz der zu messenden Impulse Die Genauigkeit
ist umso größer, je genauer der Zeitraum, innerhalb dessen die Gruppe von ρ Hilfsimpulsen abgegeben
wird, dem Zeitintervall zwischen zwei benachbarten Impulsen, deren Frequenz gemessen werden
soll, entspricht.
Darum ist eine andere besonders vorteilhafte Vorrichtung zur Durchführung des zrfindungsgemäßen
Verfahrens gekennzeichnet durch einen Impulsgeber, der zur Erzeugung von Gruppen von Hilfsimpulsen
mit unterschiedlichen Frequenzen über eine Reihe von Frequenzteilern und eine steuerbare Frequenzweiche
sowie eine Vorrichtung zur Synchronisierung des Anfangs jeder Gruppe von Hilfsimpulsen mit
einem der zu messenden Impulse mit einer Zählvorrichtung verbindbar ist, wobei die Ansteuerung der
Frequenzweiche durch Vorrichtungein zur angenäherten Bestimmung der zu messenden Frequenz erfolgt.
Um die einzelnen Gruppen von Hilfsimpulsen zu registrieren, kann diese erfindungsgemäße Vorrichtung
eine die Hilfsimpulse zählende Hilfszählvorrichtung aufweisen zum Anhalten der Hauptzähl vorrichtung
jeweils von dem Augenblick an, indem die vorgegebene Anzahl von ρ Hilfsimpulsen erzeugt ist bis
zum Eintreffen des nächsten Impulses der Impulsfolge mit der zu messenden Frequenz.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann weiterhin einen Zeitgeber aufweisen, der mit den Impulsen mit
der zu messenden Frequenz synchronisiert ist und der die Zählvorrichtung am Ende eines vorgegebenen
Zeitraumes, beispielsweise nach einer Sekunde, abschaltet.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße
Vorrichtung können überall dort verwendet werden, wo es darum geht, die Frequenz von
Impulsen zu bestimmen. Der Gegenstand der Erfindung ist aber insbesondere anwendbar bei einem Tachometer
zur Bestimmung der Rotatiionsgeschwindigkeit einer Welle, wenn diese Rotationsgeschwindigkeit
mit einer Impulsfrequenz verknüpft ist. Dies ist insbesondere bei der Rotationsgeschwindigkeit der
Welle eines Explosionsmotors mit elektrischer Zündung
der Fall. Die Anzahl der Umdrehungen pro Minute dieser Welle ist nämlich mit der Frequenz F
der Zündimpulse verknüpft durch die Relation N = 6OF ■ — (n ist die Anzahl der Zylinder des
Motors) im Falle eines Viertaktmotors oder durch
die Relation N = 6OF ■ — im Falle eines Zweitaktn
motors.
ίο Die bekannten Tourenzähler bestimmen im allgemeinen
die Rotationsgeschwindigkeit des Motors in Abhängigkeit von der Zündfrequenz, aber diese Bestimmung
wird bis heute entweder durch Messung des Zeitintervalle zwischen Zündimpulsen oder durch
X5 Integration von Impulsen durchgeführt. Diese Tourenzähler
können in Fahrzeugen verwendet werden, um dem Fahrer in etwa den Drehzahlbereich, in dem
sich der Motor befindet, anzugeben, aber sie sind nicht verwendbar, wenn es sich darum handelt, eine
ao Steuerung des Motors durchzuführen, da ihre Genauigkeit ungenügend ist. Die Anwendung des Verfahrens
und der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung erlaubt dagegen eine sehr schnelle Bestimmung
der Rotationsgeschwindigkeit eines Motors mit einer Genauigkeit, die beliebig groß gemacht werden
kann.
Zu diesem Zweck ist vorzugsweise die Anzahl ρ von Impulsen in jeder Gruppe bei einem Viertaktmotor
gleich -- — und bei einem Zweitaktmotor gleich
240
—, wobei η die Anzahl der Zylinder des Motors ict.
Hierdurch wird erreicht, daß die Anzahl von Hilfsimpulsen, die innerhalb einer Sekunde gezählt werden,
in etwa gleich ist der Anzahl von Umdrehungen der Motorwelle pro Minute.
Im folgenden werden an Hand der beigefügten Figuren zwei Ausführungsbeispiele für den Gegenstand
der Erfindung in der Anwendung als Drehzahlmesser näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Blockschaltbild ein erstes Ausfülirungsbeispiel einer Vorrichtung zur Messung
der Frequenz von Impulsen;
F i g. 2 zeigt in einem Zeitdiagramm die Funktionsweise der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig.3 zeigt wiederum in einem Blockschaltbild ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung
zur Messung der Frequenz von Impulsen;
F i g. 4 ist ein Zeitdiagramm zur Bestimmung des maximalen Fehlers.
Der in F i g. 1 im Blockschaltbild dargestellte Drehzahlmesser weist einen als Zeitbasis dienenden
Impulsgeber 1 auf, der durch die Zündimpulse 2 angesteuert wird und jeweils eine Gruppe von ρ Impulsen
3 innerhalb eines Zeitraumes liefert, der kleiner ist als das Zeitintervall zwischen zwei Impulsen 2.
Die Vorrichtung weist weiterhin einen mit dem Impulsgeber 1 verbundenen Impulszähler 4 auf sowie
eine mit dem Zähler über einen Speichere verbundene
Anzeigevorrichtung 5 und einen Zeitgeber 7 zur An- und Abschaltung des Impulszählers 4 innerhalb
eines vorgegebenen Zeitraumes, beispielsweise einer Sekunde, wobei der Zeitgeber durch die Impulse 2 so
angesteuert wird, daß die Messung in dem Augenblick beginnt, wo ein Zündimpuls abgegeben worden
ist.
Es kann als Beispiel angenommen werden, daß der
Motor ein Viertaktmotor mit zwei Zylindern sei. Die
Anzahl der Umdrehungen der Motorwelle pro Minute ist dann gleich 60 F, wobei F die Zündfrequenz
ist. In diesem Falle ist es vorteilhaft, wenn ρ = 60 gewählt wird. Es kann weiterhin angenommen werden,
daß die maximale Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors annähernd bekannt ist und beispielsweise
die Drehzahl unterhalb von 3000 U/min liegt. Unter diesen Bedingungen beträgt das Zeitintervall zwischen
zwei Impulsen 2 mindestens 0,020 see, und man kann einen als Zeitbasis dienenden Impulsgeber
benutzen, der Impulse mit einer Frequenz von 3000 Hz liefert.
Wenn sich die Motorwelle beispielsweise mit einer Drehzahl von 2850 U/min dreht, führt sie 47,5 Umdrehungen
pro Sekunde aus, und jede Umdrehung dauert 0,0210 see. Der Impulsgeber wird vom Zeitpunkt
/0 an (s. F i g. 2) 48mal angesteuert. Bei jedem
der siebenundvierzig ersten Ansteuervorgänge liefert er sechzig Impulse 3, aber nach dem achtundvierzigsten
Ansteuervorgang wird der Zähler 4 durch den ao Zeitgeber 7 nach einer Zeit von t = 0,0105 see angehalten,
und es werden nur 31 Impulse 3, die vom Impulsgeber 1 ausgingen, gezählt.
Die Anzahl der Impulse 3, die insgesamt vom Zähler 4 gezählt und von der Anzeigevorrichtung 5 angezeigt
wurden, beträgt dann 2851, und diese Anzahl stellt die Anzahl der Umdrehungen pro Minute der
Motorwelle mit einem absoluten Fehler von 1 bzw. einem relativen Fehler von 0,03 9U dar.
Bei einem Motor mit drei oder vier Zylindern würde man für t einen entsprechenden Wert von 40
oder 30 wählen, und die Anzahl der Umdrehungen pro Minute der Motorwelle wäre wiederum in guter
Näherung durch die Anzahl der durch die Vorrichtung 5 angezeigten Impulse 3 gegeben.
Aus der oben angegebenen Beschreibung können folgende Schlüsse gezogen werden:
a) Der bei der Messung begangene Fehler ist Null, wenn die ρ Impulse 3 in einem Zeitraum ausgesandt
werden, der exakt dem Zeitintervall zwischen zwei Impulsen 2 entspricht, was in dem
angegebenen Beispiel einer Drehzahl von 3000 U/min entspricht.
b) Der bei der Messung begangene Fehler ist ebenfalls Null, wenn die Anzahl der Zündimpulse 2
in einer Sekunde eine ganze Zahl darstellt. Dies ist beispielsweise bei einer Drehzahl von 2400
U/min der Fall.
c) Wenn die ρ Impulse 3 in einem Zeitraum ausge- so sandt werden, der größer ist als das Zeitintervall
zwischen zwei Zündimpulsen 2, wird nur ein Teil dieser Impulse 3 gezählt, und dieser Fehler
addiert sich zu dem Fehler, der bei der letzten Ansteuerung begangen wird. Die Genauigkeit
wird dadurch weniger gut. Wenn beispielsweise die Frequenz des Impulsgebers 1 2700 Hz beträgt,
so daß die Gruppe von 60 Impulsen 3 insgesamt eine Dauer von 0,022 see besitzt, zählt
der Zähler 4 nur jeweils 56 Impulse 3 während der ersten 47 Ansteuerperioden, und er zählt 28
Impulse 3 während der 48. Ansteuerperiode. Die Gesamtzahl der gezählt und angezeigten
Impulse beträgt dann 2660. Der absolute Fehler im oben angegebenen Beispiel beträgt dann 190
und der relative Fehler 6,6 ·/·.
d) Wenn das Zeitintervall zwischen zwei Zündimpulsen 2 groß ist gegen den Zeitraum innerhalb
dessen die 60 Impulse 3 abgegeben werden, kann es geschehen, daß nach der letzten Ansteuerung
des Impulsgebers die 60 in jedem Falle alle gezählt werden, bevor die Zeitmeßvorrichtung?
den Zähler anhält. Der auf diese Weise begangene Fehler kann groß sein, da in diesem Falle nur ein Teil diei.er Impulse in die
Betrachtung einbezogen werden darf. Wenn beispielsweise der Motor nur mit einer Drehzahl
von 270 U/min arbeitet und trotzdem der Impulsgeber Impulse 3 mit einer Frequenz von
3000 Hz liefert, wird der Impulsgeber fünfmal angesteuert, und der Zähler zählt 300 Impulse 3.
Der absolute Fehler beträgt diinn 30 und der relative
Fehler 11 %>. Der Zähler zeigt übrigens
diesen gleichen Wert von 300 Impulsen für jede Drehzahl zwischen den Werten 244 und 300 an.
Aber man kann diesen Fehler vermeiden, in dem man die Frequenz des Inipulsgebers so beeinflußt,
daß die 60 Impulse3 nicht alle abgegeben werden können, bevor im letzten Ansteuervorgang
die Zählvorrichtung abgeschaltet wird.
Genauer gesagt dürfen, wenn man / die Frequenz
des Impulsgebers und mit F die Frequenz der Zünd-
impulse 2 bezeichnet, innerhalb des Zeitraumes 60 -j
nur 60 ■ y · 60 F Impulse eintreffen, wobei im ungünstigsten
Falle genau 60 eintreffen.
Der absolute maximale Fehler beträgt dann:
und hieraus folgt im betrachteten rail, wenn der Motor ein Viertaktmotor mit zwei Zylindern ist
Man kann also / >;o wählen, daß der maximale absolute
Fehler E (oder ebenso der relative Fehler E: N) kleiner ist als ein vorgegebener Wert.
Wenn die Frequenz / = 6000 Hz beträgt, erhält man eine maximalen Fehler von 20 für N = 4020
U/min. Diese Frequenz erlaubt es also den Wert von N mit einem relativen Fehler von 0,5 0O für alle
Drehzahlen zwischen 4000 und 6000 zu erhalten.
Um jeweils die richtige Frequenz des Impulsgebers 1 sicherzustellen, kann eine Vorrichtung zur angenäherten
Messung der Motordrehzahl und eine Unischaltvorrichtung, die von der genannten Meßvorrichtung
angesteuert wird, vorgesehen sein.
Aus diesem Grunde ist bid der Ausführungsform
gemäß F i g. 3 ein die Zeitbasis bildender Impulsgeber 8 vorgesehen, der Impulse von hoher Frequenz,
beispielsweise von Il MHz abgibt and der mit einei Reihe von Frequenzteilern 9a,9b ... verbunden ist
Diese Frequenzteiler sind selbst mit einer Frequenzweiche 10 verbunden.
Die vom Unterbrecher 11 gelieferten Zündimpulse 2 laufen durch einen Impulsformer 12. Der Impulsformer
12 ist rnit einem Frcc|aenzteiler 13 verbunden,
der beispielsweise bei jeder vierten Umdrehung der Motorwelle einen Spitzenimpuls liefert unc
der selbst mit einer Vorrichtung 14 verbunden ist welche ein Signal liefert, das em MaB für die Zeit ist
die der Motor für diese vier Umdrehungen benötigt. Die Vorrichtungen 13 und 14 sind an sich bekannt,
und das Signal, das sie liefern, ist angenähert ein Maß für die Anzahl der Umdrehungen pro Minute
des Motors. Die Vorrichtung 14 ist im übrigen mit der Frequenzweiche 10 so verbunden, daß sie aus all
den von den Frequenzteilern 9 a, 9 b ... 9 η gelieferten
Signalen das heraussucht, dessen Frequenz am geeignetsten ist. Das geeignetste Signal ist jenes, dessen
Wert in der Einheit Hz ausgedrückt für einen Viertaktmotor mit zwei Zylindern der Drehzahl pro
Minute des Motors, wie sie durch die Vorrichtung 14 bestimmt wird, am nächsten kommt, aber oberhalb
dieser Drehzahl liegt.
Der Impulsformer 12 ist seinerseits außerdem mit einem Zeitgeber 15 verbunden, der auf diese Weise
im Augenblick, in dem ein Impuls 2 eintrifft, angesteuert wird und ein Signal von der Dauer einer Sekunde
liefert, das mit dem Zündimpuls synchrohisieri ist. Der Zeitgeber 15 ist mit einer Vorrichtung
16 verbunden, die ihrerseits mit dem Ausgang der Frequenzweiche 10 verbunden ist und die Anzahl
der Impulse 3 zählt und ihrerseits ein Rechtecksignal liefert, wobei die Dauer jedes Rechteckes einer Anzahl
von gegebenen Impulsen als Funktion der Anzahl des Zylinders des Motors entspricht.
Die Frequenzweiche 10, der Zeitgeber 15 und der
ίο Zähler 16 sind mit einer logischen Schaltung 17 verbunden,
deren Ausgang mit dem Zähler 4 verbunden ist. Diese Schaltung liefert an den Zähler 4 eine gegebene
Anzahl von Impulsen 3 für jeden Impuls 2, und hält den Zähler nach Ablauf einer Sekunde an. Diese
Anzahl wird einem Speichere und einer Anzeigevorrichtung 5 zugeführt, und der Zähler wird auf Null
zurückgestellt, um eine neue Folge von Impulsen zu zählen.
Claims (1)
1. Verfahren zur Messung der Wiederholungsfrequenz
von elektrischen Impulsen, bei dem den Zeitintervallen zwischen zwei Impulsen der zu
messenden Frequenz jeweils eine Gruppe periodisch auftretender Hilfsimpulse zugeordnet wird,
die gezählt werden, wobei der Anfang jeder Gruppe von Hilfsimpulsen mit einem der zu messenden
Impulse synchronisiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgend tets ρ Hilfsimpulse erzeugt werden, deren sum-
in jeder Gruppe bei einem Viertaktmotor gleich
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EF | Willingness to grant licences | ||
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