DE2255645B2 - Vorrichtung zur Vorbereitung des Abspulvorganges von Kopsen - Google Patents
Vorrichtung zur Vorbereitung des Abspulvorganges von KopsenInfo
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vorbereitung des Abspulvorganges von Kopsen nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige, zum Beispiel durch die DE-OS 2047 729
bekanntgewordenen Vorrichtungen dienen dazu, den in einer Ober- oder Unterwindung oder auf dem
Kopsumfang liegenden Fadenanfang aufzusuchen, freizulegen und das freie Fadenende für den Weiterverarbeitungsvorgang
bereitzuhalten. Es ist dann möglich, das freigelegte Fadenende von den Fadengreiforganen
einer Verarbeitungsmaschine, beispielsweise einer automatischen Spulmaschine, zu erfassen, so daß der
Abspulvorgang für den Kops eingeleitet werden kann.
Es ist bekannt den Fadenanfang von Kopsen mittels mechanischer Abstreifer zu lösen, Saug- und Blasluftströme
zu verwenden oder mechanische und pneumatische Mittel mit sich gegenseitig unterstützender
Wirkung einzusetzen. Bei der durch die DE-OS 20 47 729 bekanntgewordenen Vorrichtung dieser Art
wird der mittels Blasluft freigelegte Fadenanfang der in senkrecht angeordneten Mulden transportierten Kopse
von gegenläufig rotierenden Walzen erfaßt und während des Vorbeiführens der Kopse längs der
Berührungslinie dieser Weizen mit verstärkter Abzugskraft fortlaufend abgezogen. Das auf diese Weise
freigelegte Fadenstück kann dabei noch von einem Fadengreifer, der in den freien Raum oberhalb der
Auflage für den Hülsenfuß hineinragt, erfaßt und· in
Richtung des Transportweges des Kopses von der Oberfläche desselben abgehoben werden. Hierdurch
wird die Reibung des abzuziehenden Fadenstückes an den Garnlagen der Kopsoberfläche vermieden.
Die vorbeschriebene Vorrichtung erfüllt ihren Zweck jedoch nur, wenn voüe Kopse vorbereitet werden, bei
denen das freigelegte Fadenstück mindestens von der Kopsspitze bis zum Hülsenfuß reicht und lang genug ist
um von den im Weiterverarbeitungsweg angeordneten Elementen zum Erfassen des Fadenanfanges mit
Sicherheit festgehalten zu werden. Bei anderen Kopsen,
insbesondere bei einer Verarbeitung von Restkopsen, der unter anderem bei teuren Kammgarnen erhebliche
Bedeutung zukommt ist der freigelegte Fadenanfang im allgemeinen um ein Mehrfaches kürzer als bei vollen
nachfolgenden Halfeorganen, beispielsweise denen einer automatischen Spulmaschine, nicht mehr mit
is Vermeidung der genannten Nachteile eine Vorrichtung
für die Vorbereitung des Abspulvorganges zu schaffen,
die mit gleicher Sicherheit sowohl volle Kopse als auch
daß innerhalb des Führungsweges unter der Auflage für die Hülsenfüße ein quer zur Transportrichtung des
Kopses verschiebbares, mit mehreren Zähnen versehenes Fö.-derblech angeordnet ist
Mittels des Förderbleches ist es in vorteilhafter Weise möglich, auch den normalerweise kürzeren Fadenanfang eines Restkopses auf eine für die Weiterverarbeitung erforderliche größere Länge zu bringen. Der Fadenanfang wird zu diesem Zweck beim Weitertransport des Kopses zunächst einmal in eine Wartestellung gebracht
Mittels des Förderbleches ist es in vorteilhafter Weise möglich, auch den normalerweise kürzeren Fadenanfang eines Restkopses auf eine für die Weiterverarbeitung erforderliche größere Länge zu bringen. Der Fadenanfang wird zu diesem Zweck beim Weitertransport des Kopses zunächst einmal in eine Wartestellung gebracht
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Auflage für die Hülsenfüße im Bereich der Zähne des
Förderbleches mit einer entsprechenden Anzahl von Zahnlücken versehen.
Mit der Anzahl der Zähne des Förderbleches und der gleichen Anzahl der Zahnlücken in der Auflage für die
Hülsenfüße kann die Anzahl der Kopse bestimmt werden, deren Fadenanfänge zunächst einmal festgehalten
und während des Vorbeifahrens dieser vorbestimm-
*o ten Kopsanzahl an dem Förderblech auf die erforderliche
Länge gebracht werden. Wird das Förderblech nach einem weiteren Erfindungsmerkmal mit einer Fadentrenneinrichtung
gekoppelt so kann immer der Fadenanfang durchtrennt werden, der die längste Zeit in
♦5 Warteposition verbracht und damit die größte Länge
erreicht hat
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das Förderblech und die Fadentrenneinrichtung mit einem
vom vorbeigeführten Kops oder seinen Fördermitteln betätigten Hubmagneten gekoppelt sind, so bestimmen
diese Teile die Taktfolge für das Verbringen der
können nach dem Passieren der Förderstrecke besonders
vorteilhaft erfaßt werden, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung im Bereich der Fadentrenneinrichtung
ein mit einem Saugluftstrom beaufschlagter Fadenspeicher angeordnet ist
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Ausschnitt aus der Vorrichtung zur Vorbereitung des Abspulvorganges von Kopsen mit
einem Transportband und Restkopsen in Vorderansicht, F i g. 2 eine Seitenansicht hierzu, teilweise im Schnitt,
F i g. 3 eine Draufsicht entlang der Schnittlinie 1-1 aus F i g. 1 und
In Fig. 1 erkennt man ein Transportband !, an dem Mulden 2 befestigt sind, die zur Aufnahme der Kopse 3
dienen und in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit Restkopsen unterschiedlicher Gs^nfüUe beschickt
sind. Das Transportband 1 wird in Richtung des Pfeiles 4
angetrieben und fördert die Kopse 3 zu einer hier nicht
dargestellten Weiterverarbeitungsstation, beispielsweise der einer automatischen Spulmaschine. Die Kopse 3
sind auf Käsen 5 gewkkeft und gleiten mit ihrem Hülsenfuß 5' Ober die Auflage 6, die längs der
Berührungslinie 7 zweier Walzen 8 angeordnet ist Die gegenläufige Rotation der beiden Walzen 8 ist mit den
Pfeilen 9 in Fig.2 gekennzeichnet Die bereits vorher mit mechanischen oder pneumatischen Mitteln in
bekannter Weise von den Kopsen 3 gelösten Fadenanfänge 10 sind von den Walzen 8 erfaßt und werden
während des Transportierens weiter abgezogen. Die Kopse 3' haben das in Fig.4 besonders deutlich zu
erkennende Förderblech 11, welches hier mit vier Zähnen 12 ausgeführt ist, bereits überfahren und die
Fadenanfänge IC dieser Kopse befinden sich in den Zahnlücken 13 der Auflage 6 in Wartestellung.
F i g. 2 zeigt einen Kops 3' mit seinem Fadenanfang 10', der von der ersten Zahnlücke 13 in der Auflage 6
über den ersten Zahn 12 des Förderbleches 11 zu den Walzen 8 verläuft Seitlich des Kopses 3' ist ein mit
einem Saugluftstrom beaufschlagter Fadenspeicher 14 zu erkennen. In diesen Fadenspeicher 14 wird jeweils
derjenige Fadenanfang 10" eines Kopses 3' eingesaugt
und festgehalten, der die für die Weiterverarbeitung erforderliche Länge erreicht hat, und von einer noch zu
beschreibenden Fadentrenneinrichtung 15 oberhalb der
Walzen 8 abgeschnitten wurde.
Aus Fig.3 ist insbesondere die Betätigung des Förderbleches 11 zu erkennen. Das Förderblech 11 ist,
wie bereits erwähnt, unterhalb der Auflage 6 bewegbar angeordnet Bei angezogenem Hubmagneten 16 liegen
die Zähne 12 des Förderbleches 11 deckungsgleich unter den Zahnlücken 13 der Auflage 6. Während die Auflage
6 ortsfest angeordnet ist führt das an den drehbar gelagerten Schwenklaschen 17 angelenkte Förderblech
11 bei jeder Betätigung des Hubmagneten 16 eine schwingende Hubbewegung aus, wodurch die Zähne 12
um eine Zahnteilung verschoben werden. Diese Bewegung ist in der in F i g. 3 gezeichneten Darstellung
gerade beendet Mittels dieser Bewegung sind alle in den einzelnen Zahnlücken 13 befindlichen Fadenanfänge
W um eine Zahnteilung weiter gefördert worden.
Die Betätigung des Hubmagneten 16 kann von jedem Hülsenfuß 5' aus erfolgen, beispielsweise über eine
Fotozelle, deren angedeuteten Sende- und Empfangselemente mit 18 und 19 bezeichnet sind. Sobald einer der
Hülsenfüße 5' die Fotozelle überfahren hat schnellt der Anker 25 des Hubmagneten 16 unter der Wirkung einer
is Druckfeder 21 wieder in seine Ausgangslage zurück,
wobei das Förderbiech 11 durch den Doppelhebel 22 diesmal um eine Zahnteilung in Richtung des Pfeiles 20
verschoben wird. Durch die Schwingbewegung des Förderbleches 11 werden die in den Zahnlücken 13
μ befindlichen Fandenanfänge 10' von den Rücken der
Zähne 12 nicht behindert
Fig.4 zeigt das Förderblech U nach Beendigung
dieser Rückführbewegung, also bei erreichter Ausgangsposition.
In dieser Stellung kann ein neuer Fadenanfang 10'
vom nun als nächsten vorbeifahrenden Kops für die erste Zahnlücke 13 und dem dieser Zahnlücke
zugeordneten Zahn 12 aufgenommen werden. Gleichzeitig mit der Rückführbewegung des Förderbleches 11
in Richtung des Pfeiles 20 erfolgte auch eine Betätigung der Fadentrenneinrichtung 15, die aus den beweglichen
Scherenhälften 23 und 24 besteht Durch die Betätigung der Fadentrenneinrichtung 15 wird jeweils der in der
letzten Zahnlücke 13' befindliche Fadenanfang 10' durchtrennt. Ein in der letzten Zahnlücke 13' befindlicher
Fadenanfang hat dann auch die für eine Weiterverarbeitung erforderliche Länge erreicht
Selbstverständlich kann die Anzahl der Zähne und Zahnlücken verringert oder verzögert und so die Länge
des Fadenanfanges den besonderen Gegebenheiten angepaßt werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Vorbereitung des Abspulvorganges von Kopsen, die durch Fördermittel auf
einem Weg längs der Berfihrungslinie zweier parallel zueinander angeordneter, walzenförmiger
Rotationskörper geführt sind, wobei eine Auflage für die Hülsenfüße vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß innerhalb des Führungsweges unter der Auflage (6) für die Hülsenfüße (5')
ein quer zur Transportrichtung des Kopses (3, 31)
verschiebbares mit mehreren Zähnen (12) versehenen Förderblech (11) angeordnet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflage (6) für die Hülsenfüße (5') im Bereich der Zähne (12) des FCrderbleches (11) mit
einer entsprechenden Anzahl von Zahnlücken (13) versehen ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet daß das Förderblech (11) mit einer
Fadentrenneinrichtung (15) gekoppelt ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß das Förderblech (11) und die
Fadentrenneinrichtung (15) mit einem vom vorbeigeführten Kops (3, 3') oder seinen Fördermitteln
betätigten Hubmagneten (16) gekoppelt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß im Bereich der Fadentrenneinrichtung
(15) ein mit einem Saugluftstrom beaufschlagter Fadenspeicher (14) angeordnet ist
Priority Applications (8)
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|---|---|---|---|
| DE2255645A DE2255645C3 (de) | 1972-11-14 | 1972-11-14 | Vorrichtung zur Vorbereitung des Abspulvorganges von Kopsen |
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| GB5207573A GB1441792A (en) | 1972-11-14 | 1973-11-09 | Device for preparaing cops for unwinding |
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| DE2255645C3 DE2255645C3 (de) | 1981-04-16 |
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- 1973-11-13 FR FR7340249A patent/FR2206751A5/fr not_active Expired
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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