DE2256503B2 - Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen der Schweißnähte von flexiblen Behältern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen der Schweißnähte von flexiblen BehälternInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vor
richtung zum Prüfen der Schweißnähte von flexibler Behältern für flüssigen oder pastenförmigen Inhaii unc
zum Aussondern der Behälter mit fehlerhafter
ίο Schweißnähten.
Flexible Behälter werden in zunehmenden Maße füi
die Verpackung von flüssigen oder pastenförmige^ Produkten verwendet. Solche Behälter, wie z. B. Kunst
Stofftuben oder Kissenpackungen, können aus Materia lien wie Polyäthylen-, Polyvinyl-, Polyamid-Material
aus Kunststoff-Metall-Laminaten, aus Gummi od. ä hergestellt sein. Das Verschließen derartiger Behälter
erfolgt üblicherweise durch Verschweißen. Bei diesem Verschweißen können Fehler in der Schweißnaht auftreten,
die zu einem unvollständigen Verschließen des Behähers oder auch nur zu einer ungenügenden Festigkeit
der Schweißnaht führen, so daß die Schweißnaht aufgebrochen wird, wenn bei der Lagerung oder dem
Gebrauch des Behähers ein gewisser Druck auf diesen ausgeübt wird. Durch die fehlerhafte Schweißnaht tritt
der flüssige oder pastenförmige Behälterinhalt aus. was sowohl bei der Lagerung als auch bei der Verwendung
der Behälter äußerst unangenehm ist.
Die Überprüfung der verschweißten Behälter auf die
Dichtigkeit ihrer Schweißnähte erfolgte bisher ausschließlich durch Sichtprüfung durch Kontrollpersonen,
wobei zwar unvollständig geschlossene Schweißnähte mit einiger Sicherheit erfaßt werden konnten, während
es jedoch außerordentlich schwierig war. solche Behäl
.15 ter auszusondern, deren Schweißnaht zwar geschlossen
ist, die aber keine ausreichende Festigkeit aufweist, um der Einwirkung einer äußeren Kraft standzuhalten. Da
es sich bei den in solchen flexiblen Behalten- verpack
ten flüssigen oder pastenförmigen Substanzen im allgemeinen um verhältnismäßig billige Massenverbrauch
sprodukte handelt, führt diese Kontrolle durch Sicht
prüfung zu unerwünscht hohen Herstellungskosten, da diese Art der Prüfung einen hohen Personalaufwand
erfordert, die Produktionsgeschwindigkeit verlangsamt und einer Automatisierung entgegensteht.
Es sind verschiedene Verfahren zur Überprüfung der Dichtigkeit von Behältern bekannt, die sich jedoch alle
nicht für die Überprüfung der Dichtigkeit von flexiblen Behältern in der rationellen Massenproduktion eignen.
so Aus der US-PS 26 33 740 ist ein Verfdhicn zum Ptüfen
der Dichtigkeit von starren Behältern bekannt, bei dem
diese Behälter einem erhöhten äußeren Gasdruck aus gesetzt und anschließend in eine Flüssigkeit eingetaucht
werden, um an dem Austreten von Gasblasen
ss aus dem Behälter zu erkennen, ob dieser Undichtigkeiten
aufweist, durch die das Gas mit erhöhtem Druck in den Behälter eingedrungen ist. Dieses Verfahren läßt
sich nur bei starren Behältern anwenden und ist außerdem sowohl in apparativer als auch in personeller Hinsieht
äußerst aufwendig, da jeder Behälter gesondert in eine Druckkammer gebracht werden muß und anschließend
das Austreten der Gasblasen beobachtet wird. Dieses Verfahren eignet sich daher nicht /nr Automatisierung.
«'S Aus der US-PS 34 99 314 ist ein Verfahren zum Prüfen
der Dichtigkeit von Verschlußdeckeln bekannt. Bei diesem Verfahren wird der Deckel als Trennwand zwischen
zwei Kammern eingesetzt, von denen die eine
,inter einem erhöhten Druck steht. Tritt der unter er
liöhteni Druck stehende Inhalt dieser Kammer durch
Undichtigkeiten des Deckels, so führt dies zu einem Pruckanstieg in der zweiten Kammer, der als Signal
jut Aussonderung des undichten Deckels verwendet
wird Auch dieses Verfahren ist äußerst aufwendig, da ts Druckkammern und Druckmeßinstrumente benötigt.
Außerdem eignet es sich nicht zur Dichtigkeitsprüfung »on Behältern, da diese nicht als Trennwand zwischen
jwei Kammern eingesetzt werden können.
Aus dem DT-Gbm 18 37 760 ist e.ne Stauchpresse jur Prüfi'ng der Druckbelastbarkeit von starren Behäl
lern bekannt. Dabei wird auf den zu prüfenden Behäl ler von außen ein mechanischer Druck ausgeübt, um
festzustellen, welcher äußeren Druckbelastung dieser
Behälter standhalten kann. Eine Prüfung der Dichtigkeit dieses Behälters ist dabei nicht vorgesehen.
Aus der FR-PS 20 23 324 ist schließlich ein Verfahren jur Prüfung der Druckdichtigkeit von Kunstsiofffla
ichen bekannt. Dabei werden die Flaschen mit einer Flüssigkeit gefüllt und ein Stempel wird druckdicht in
«ien Flaschenhals eingeführt. Aus dem Druckanstieg in
der Flasche wird dabei auf deren Dichtigkeit geschlossen. Dieses Verfahren eignet sich einerseits nur für
Starre Behälter, da nur in solche ein Stempel druckdicht eingeführt werden kann, und andererseits können mit
diesem Verfahren nur offene Behälter geprüft werden. Auch der apparative Aufwand ist für eine Massenpro
duklion ungeeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Prüfen der Schweißnähte von flexiblen Be tiältern zu schaffen, die in industrieller Massenproduk
tion hergestellt werden und als Verpackung fur Flüssigkeiten oder Pasten dienen. Das Prufungsverfahren soll
einerseits alle Fehler der Schweißnähte zuverlässig feststellen und die entsprechenden Behälter ausson
dem. soll sich aber andererseits nicht wesentlich auf die
Gesamtherstdlungskosten des zu verpackenden Pro duktes auswirken, da es sich bei diesem um ein billiges
Verbrauchsprodukt handelt. Das Verfahren soll daher insbesondere mit einem geringen apparativen Aufwand
durchführbar sein, und soll sich ?ur Einsparung von Personalkosten und zur Beschleunigung des Produk
tionsablsufs für die Automatisierung eignen.
Diese Aufgabe wird bei einem Vc' ihren der eingangs
genannten Art erfindungsgemah dadurch gelöst, daß auf die Außenseite der Behälter nach deren Füllen
und Verschließen mechanisch ein Druck ausgeübt wird, der niedriger ist als der Innendruck, dem die Behälter
Standhalten müssen, und daß dabei eventuel an den Schweißnähten austretender Behälterinhalt festgestellt
wird, um daraufhin den betreffenden Behälter auszusondern.
Die Erfindung geht bei der Prüfung der Schweißnähte auf Dichtigkeit und Festigkeit einen neuen Weg, indem
diese Prüfung nicht vor dem Fül'en des Behälters durchgeführt wird, sondern erst nach dem Füllen und
Verschließen des Behälters. Es werden dabei zwar auch Behälter gefüllt, die sich bei der anschließenden Prüfung
als undicht erweisen und ausgesondert werden, da es sich bei dem Behälterinhalt jedoch um einen billigen
Massenverbrauchsartikel handelt, ist der Verlust, der durch das Füllen von undichten Behältern ein-.ritt, gering
im Vergleich zu dem Gewinn, der durch die Rationalisierung des Verfahrens erzielbar ist. Erforderlichenfalls
kann jedoch auch der Inhalt, der in undichie Behälter gefüllt wurde, wieder gewonnen werden. Da bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren die Dichtigkeitsprüfung bei dem geschlossenen, gefüllten flexiblen Behälter
durchgeführt wird, läßt sich diese Prüfung in äußerst
einfacher Weise durch einen von außen ausgeübten mechanischen Druck bewirken. Es sind daher keine
s aufwendigen Druckkammern erforderlich, es muß auch die Undichtigkeit nicht durch Druckmeßinstrumente
nachgewiesen werden, sondern es ist lediglich notwendig festzustellen, ob bei einem Behälter unter der Einwirkung
des äußeren Druckes ein Teil des Inhalts austritt.
Der äußere mechanische Druck kann dabei in einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung durch mindestens
eine Druckwalze ausgeübt werden, deren Umfangsgeschwindigkeit gleich der Geschwindigkeit ist.
mit welcher die Behälter unter dieser Walze durchgefördert werden. Dabei ergibt sich der zusätzliche Vorteil,
daß diese Druckprüfung bei den kontinuierlichen durchlaufenden Behältern durchgeführt werden kann
und daher keine Verzögerung des gesamten Produktionsprozesses zur Folge hat.
Um auch die Feststellung von austretendem Behälterinhalt
ohne ein Abstoppen des durchlaufenden Behälters durchfuhren zu können, wird in einer weiteren
Fortbilaung der Erfindung der austretende Be hältennhalt aufgefangen, wegbefördert und an einer
entfernten Stelle festgestellt. Die Feststellung des ausgetretenen Behalterinhalts kann zweckmäßigerweise
fotoelektrisch erfolgen, wobei durch den Behäkerinhalt ein Aussonderungssignal erzeugt wird, das da/u dient.
den undichten Behälter an einer späteren Stelle des Fertigungsbandes auszusondern.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann in äußerst vorteilhafter Weise mit einer apparativ einfachen und
billigen Vorrichtung durchgeführt werden, die gekennzeichnet ist durch einen Förderer zur Förderung der
gefüllten und verschlossenen Behälter zu einer Einrichtung,
die auf jeden Behälter von außen einen Druck ausübt, einen Detektor /ur Feststellung von aus dem
Behälter austretendem Inhalt und eine in Abhängigkeit
Ao von einem vom Detektor abgegebenen Signal wirksame
Einrichtung zum Aussondern der Behälter, deren Inhalt ausgetreten ist. Die druckausübende Einrichtung
kann dabei eine Druckwalze sein, die an der Oberfläche der sich längs des Förderers bewegenden Behälter an-
4< greift und sich mit einer der Fördergeschwindigkeit der
Behälter gleichen Umfangsgeschwindigkeit dreht. Statt einer können auch zwei Druckwalzen vorgesehen sein.
Um den austretenden Behalterinhalt feststellen zu
können, ohne den Behälter anzuhalten, weist die Vor-
y-> richtung in einer vorteilhaften Weiterbildung eine
Trägereinrichtung auf. die den austretenden Behälterinhalt
auffängt und an eine entfernte Stelle überfuhrt, an welcher der Detektor angeordnet ist. Der Detektor ist
zweckmäßigerweise eine fotoelektrische Einrichtung,
ss die z. B. aus einer Lichtquelle und einer Fotozelle besteht.
Die Trägereinrichtung kann dabei eine drehbare durchsichtige Scheibe sein, die sich zwischen Lichtquelle
und lichtempfindlichem Element der fotoelektrischen Einrichtung dreht, oder die Trägereinrichtung kann
Kt eine drehbare, reflektierende Scheibe sein, wobei Lichtquelle
und lichtempfindliches Element auf der gleichen Seite der Scheibe angeordnet sind. Um den eventuellen
aufgefangenen Behälterinhalt von der sich drehenden Scheibe zu entfernen und sie für die nächste Prüfung
<i_s vorzubereiten, kann eine Waschvorrichtung für die
Scheibe in Drehrichtung hinter der Stelle vorgesehen sein, an der der Detektor angeordnet ir-t.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläuten. Es zeigen
Fig. la und Ib eine Rückseitenansicht bzw. eine Aufsicht auf einen verschweißten Abschnitt einer
Schlauchpackung,
F i g. 2 eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Prüfen der Schweißnähte und
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie A-A in F i g. 2. In F i g. 1 ist ein beutel- oder schlauchförmiger Behälter in Form einer Zahnpastatube Γ dargestellt, deren verschlossener Abschnitt durch eine Schweißnaht W gebildet wird, die mittels einer zweckmäßigen Schweißvorrichtung hergestellt worden ist.
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie A-A in F i g. 2. In F i g. 1 ist ein beutel- oder schlauchförmiger Behälter in Form einer Zahnpastatube Γ dargestellt, deren verschlossener Abschnitt durch eine Schweißnaht W gebildet wird, die mittels einer zweckmäßigen Schweißvorrichtung hergestellt worden ist.
F i g. 2 ist eine Vorderansicht einer bevorzugten Vorrichtung zur Feststellung einer fehlerhaften Schweißnaht,
bei welcher Förderer-Halter 1 in zweckmäßigen Abständen an Ketten 2 angebracht sind, welche durch
ein linkes und ein rechtes Kettenrad 3 bzw. 4 angetrieben werden. Die Kettenräder 3 und 4 werden von
einem vorderen Rahmen 5a und einem hinteren Rahmen 56 sowie einen Tragsockel B für jeden Rahmen 5a.
56 getragen, wobei die genannten Bauteile insgesamt einen Förderer bilden.
Die durch eine nicht dargestellte Tüben-Füllmaschine
mit Zahnpasta gefüllten Tuben Γ werden am Abschnitt VV durch eine nicht dargestellte Schweißvorrichtung
verschweißt und dann dem linken Ende des Förderers zugeführt, um in die Halter t eingelegt zu
werden. Während der Förderer die Tuben von links nach rechts befördert, werden die Tuben T durch eine
erste Druckwalze 6 und sodann durch eine zweite Druckwalze 7 einem Druck unterworfen; diese Walzen
dienen als Druckprüfeinrichtung für die Tuben T, während diese derart gefördert werden, daß ihre verschweißten
Abschnitte in eine bestimmte Richtung weisen. Anschließend werden die Tuben Γ vom rechten
Ende des Förderers zum nächsten Verfahrensschritt. z. B. zu einem Verpackungsvorgang od. dgl. überführt.
Die erste Druckwalze 6 und die zweite druckwalze 7 sind jeweils an Betätigungsgliedern bzw. Armen C bzw.
D montiert, die am einen Ende am hinteren Rahmen 56 angelenkt sind und am anderen Ende durch Federn 8
bzw. 9 nach unten gedrängt werden. Die Druckwalzen 6 und 7 werden derart in Drehung versetzt, daß ihre
Umfangsgeschwindigkeit genauso groß ist wie die Laufgeschwindigkeit der Förderer-Halter 1 und der
Tuben T und daß sie sich in Laufrichtung dieser Teile drehen.
Falls eine fehlerhaft verschweißte Tube T in die Vorrichtung
einläuft, wird ihr Inhalt, d. h. Zahnpasta, herausgedruckt,
wenn die Tube durch die Druckwalzen 6 und 7 zusammengedrückt wird Die herausgelaufene
Zahnpasta haftet an einem Trägergjied an und wird zu einer Stelle verbracht, an welcher sie durch einen photoelektrischen
Detektor ti festgestellt werden kann Als Aufnahme- oder Trägerglied dient eine durchsichtige
Scheibe 10 aus Glas, Kunststoff od. dgL die drehbar am vorderen Rahmen Sa gelagert ist. Laufgeschwindig
keh und -richtung der Förderer-Halter 1 sowie Umfangsgeschwmdigkeit
und Laufrichtung des Teils der durchsichtigen Scheibe 10, an dem d»c Zahnpasta anhaftet,
sind bezüglich Größe und Richtung aufeinander abgestimmt An der von der Scheibe 10 abgewandten
Seite der Vorrichtung und ebenfalls an der von der Schweißnaht der Tobe T abgewandten Seite ist ein
Führungsglied 29 zur Verbesserung des Anhaftens der Zahnpasta an der Scheibe 10 angeordnet. Die heraus
gedrückte, an der Scheibe 10 haftende Zahnpaste wird
durch den photoelektrischen Detektor 11 festgestellt, der am vorderen Rahmen 5a montiert ist und eine
Lichtquelle 12a sowie einen Lichtempfänger 126 aufweist; hierbei wird ein Signal zur Erregung einer Magnetspule
in einer mit Magnetspule arbeitenden Aussonder bzw. Ausstoßeinrichtung 13 erzeugt, so daß Tuben
mit fehlerhaften Schweißnähten ausgesondert werden.
Als Trägerglied braucht nicht unbedingt die vorstehend beschriebene Scheibe vorgesehen zu sein, vielmehr
kann auch ein biegsames Band, ein Riemen od. dgl benutzt werden. Außerdem braucht die Scheibe
nicht durchsichtig zu sein, sondern kann auch durchscheinend sein. Im zuletzt genannten Fall wird jedoch
is ein nach dem Refiexionsprinzip arbeitender photoelektrischer
Detektor als Detektor 11 verwendet, welcher die Änderung des Reflexionsindex des auf die Scheibe
geworfenen Lichts feststellt.
Der Unterteil der Scheibe 10 ragt in einen oberen Behälter 14 einer Waschvorrichtung hinein, so daß das
Reinigen der Scheibe 10 mit Hife von Wasser-Sprühdüsen 18.19 und 20 sowie mittels Wischern 21 und 22. die
jeweils im oberen Behälter 14 angeordnet sind, sowie mit Hilfe einer Bürste 24 erfolgen kann, die auf einer
Welle 25 montiert ist und durch einen Motor 26 in Drehung versetzt wird. Unterhalb des oberen Behälters 14
befindet sich ein unterer Behälter 15, der in zwei Wasserbäder 15a und 156 unterteilt ist. Die Wasserzufuhr
zu den Sprühdüsen 18,19 und 20 erfolgt dabei mit Hilfe von Pumpen 27 und 28, die jeweils den Wasserbädern
15a bzw. 156 zugeordnet sind. Gemäß Fig.2 sind im
oberen und im unteren Behälter Trennwände 16 und 17 vorgesehen. Zur Beseitigung des an der Scheibe anhaf
tenden Tubeninhalts kann die Scheibe, anstatt die vor
stehend beschriebene Waschvorrichtung vorzusehen, auch von Hand abgewischt werden, nachdem der Förderer
bei Feststellung von an der Scheibe haftender Zahnpasta angehalten worden ist. Falls als Träg;rglied
ein Band benutzt wird, kann dieses ohne Reinigung abgenommen und weggeworfen werden
Die Tube 7", die. an einer Tubenfüllmaschine gefüllt,
mittels einer Schweißvorrichtung am Abschnitt W verschweißt und in einem Förderer-Halter 1 gefördert
worden ist. wird nun einem niedrigeren Druck als dem höchstzulässigen Innendruck, der in der Tube vorkommen
kann, unterworfen, und zwar zunächst mit Hilfe der ersten Druckwalze 6. Infolge dieser Arbeitsweise
bricht eine fehlerhaft geschweißte Tube an der Schweißnaht auf, so daß ihr Inhalt herausspritzt. Soso
dann wird die Tube T mit ihrem aufgebrochenen Ende durch das Führungsglied 29, welches gegen die Tube
andrückt, gegen die durchsichtige Scheibe 10 gedruckt:
gleichzeitig damit wird die Tube T durch die zweite Druckwalze 7 einem vergleichsweise niedrigen Druck
SS unterworfen. Infolgedessen bleibt eine entsprechende
Menge des aus der fehlerhaft verschweißten Tube aus tretenden Inhalts an der durchsichtigen Scheibe 10 kleben.
Der an der Scheibe 10 haftende Tubeninhalt kann durch den photoelektrischen Detektor 11 festgestellt
ho werden, nachdem sich die Scheibe über einen vorbestimmten
Winkelbereich verdreht hat Die Ausstoßeinrichtung 13 vermag die auf dem Förderer liegenden
fehlerhaften Tuben in Abhängigkeit von einem vom Detektor 11 abgegebenen Signal auszustoßen. Die an
t-s der Scheibe 10 haftenden Tubeninhalte werden sodann
in die Waschvorrichtung bewegt, um zunächst einer
vorläufigen Waschung durch die Sprühdüse 18 und den Wischer 21. sodann einer BurMenwäsche mittels der
Bürste endgül des Wi der Sc abgest und w Pumpt nutzt,
durch serbad konsts in das und di schuß' Die des T
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Bürste 24 und der Sprühdüse 19 und schließlich einer endgültigen Reinigung mittels der Sprühdüse 20 und
des Wischers 22 unterworfen zu werden, wobei das an der Scheibe 10 haftende Wasser durch den Wischer 23
abgestreift wird. Während des ersten Waschvorgangs und während der Bürstenwäsche wird das durch die
Pumpe 27 umgewälzte Wasser im Wasserbad 15a benutzt, während bei der endgültigen Reinigung das
durch die Pumpe 28 umgewälzte Wasser aus dem Wasserbad 156 benutzt wird. Das dem Wasserbad t5b mit
konstanter Zuflußmenge zugeführte Frischwasser fließt in das Wasserbad 15a für den ersten Waschvorgang
und die Bürstenwäsche über; schließlich wird das Überschußwasser dann durch einen Ablauf abgeführt.
Die Folge der Arbeitsschritte des Anhaftenlassens des Tubeninhalts, der bei Anlegung einer Druckkraft
aus der Tube ausgeströmt ist, an der durchsichtigen Scheibe und der Feststellung dieses Tubeninhalts mittels
eines photoelektrischen Detektors kann somit wiederholt durchgeführt werden, so daß die Feststellung
und Aussonderung von fehlerhaft verschweißten Gegenständen kontinuierlich mit hoher Geschwindigkeit
durchgeführt werden kann, ohne die Tubenfüllstraße und/oder die Verpackungsstraße anzuhalten. Außerdem
kann auf diese Weise selbst eine fehlerhafte Stelle
ίο der Schweißnaht in der Größe eines Nadelstichlochs
festgestellt werden, die im Fall einer Sichtprüfung bei hoher Geschwindigkeit übersehen werden könnte.
Durch Einschaltung einer derartigen Vorrichtung in die Tubenfüll- und Verpackungsstraße kann somit der Fertigungsvorgang
automatisiert und beschleunigt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
109 530/122
Claims (12)
1. Verfahren zum Prüfen der Schweißnähte von flexiblen Behältern für flüssigen oder pastenförmigen
Inhalt und zum Aussondern der Behälter mit fehlerhaften Schweißnähten, dadurch gekennzeichnet,
daß auf die Außenseite der Behälter nach deren Füllen und Verschließen mechanisch
ein Druck ausgeübt wird, der niedriger ist als der Innendruck, dem die Behälter standhalten müssen,
und daß dabei eventuell an den Schweißnähten austretender Behälterinhalt festgestellt wird, um
daraufhin den betreffenden Behälter auszusondern.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck auf die Behältei durch mindestens
eine Druckwalze ausgeübt wird, deren Umfangsgeschwindigkeit gleich der Geschwindigkeit
ist, mit welcher die Behälter unter dieser Walze durchgefördert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. dadurch
gekennzeichnet, daß der austretende Behälterinhalt aufgefangen, wegbefördert und an einer entfernten
Stelle festgestellt wipd.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgetretene Behälterinhalt an
der entfernten Stelle zur Erzeugung eines Aussonderungssignals fotoelektrisch festgestellt wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch einen Förderer (I bis 4) zur Förderung der gefüllten und verschlossenen Behälter
(T) 7\i einer Einrichtung (6, 7), die auf je<1en Behälter
von außen einen Druck ausübt, einen Detektor (11) zur Feststellung von aus dem Behälter austretendem
Inhalt und eine in Abhängigkeit von einem vom Detektor abgegebenen Signal wirksame
Einrichtung (13) zum Aussondern der Behälter, deren Inhalt ausgetreten ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die druckausübende Einrichtung eine
Druckwalze (6 oder 7) ist, die an der Oberfläche der sich längs des Förderers bewegenden Behälter (T)
angreift und sich mit einer der Fördergeschwindigkeit der Behälter gleichen Umfangsgeschwindigkeit
dreht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Druckwalzen (6, 7) vorgesehen
sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trägereinrichtung
(10) vorgesehen ist. die den austretenden Behälterinhalt auffängt und an eine entfernte
Stelle überführt, an welcher der Detektor (II) angeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (11) eine
fotoelektrische Einrichtung ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägereinrichtung eine
drehbare, durchsichtige Scheibe (10) ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trägereinrichtung (10) eine drehbare, reflektierende Scheibe ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11. dadurch
gekennzeichnet, daß eine Waschvorrichtung für die Scheibe (10) in Drehrichtung hinter der Stelle
vorgesehen ist, an der der Detektor (11) angeord
net ist
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