DE2260424B2 - Anordnung für die Heckleuchten von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Anordnung für die Heckleuchten von KraftfahrzeugenInfo
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Description
welchem der zugeordnete Widerstand kurzgeschlossen werden kann. Ein derartiger schaltbarer Kontakt
wird zum Kurzschließen des Widerstandes bei Tageslicht benutzt. Für den Nachtbetrieb wird der schaltbare
Kontakt geöffnet, so daß die Stromversorgung nur über den jeweiligen Widerstand erfolgt, woraus
eine Verminderung der Stromstärke resultiert, welche die Lichtstärke zur Nachtbeleuchtung auf den gewünschten
Wert absenkt. Am häufigsten wird das Einschalten der Schlußleuchten dazu benutzt, um
den Wechsel der Lichtstärke bei den Blinkleuchten und den Bremsleuchten herbeizuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung für die Heckleuchten von Kraftfahrzeugen
in der eingangs genannten Art zu schaffen, weiche ohne Änderung der elektrischen Anlage des
Kraftfahrzeuges an Stelle einer andersartigen Anordnung, die nicht die Möglichkeit der Umstellung von
Tages- auf Nachtbetrieb und umgekehrt bietet, in das Kraftfahrzeug eingebaut oder ohne weiteres durch
eine gleichartige Anordnung ersetzt werden kann.
Diese Aufgabe ist, ausgehend von e'.ier Anordnung der eingangs genannten Art, erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Umschalteinrichtung und die Heckleuchten eine lösbar mit dem Kraftfahrzeug verbindbare,
räumliche und körperliche Einheit bilden. Dank einer derartigen Ausbildung der Anoidnung
kann die Einheit, welche für die Blinkleuchte und die Bremsleuchte zwei verschiedene Betriebsarten gestattet,
an Stelle einer nicht so weit entwickelten bekannten Anordnung, welche die beiden Betriebsarten
nicht ermöglicht, am Kraftfahrzeug angebracht werden, und zwar ohne daß vorher an der elektrischen
Stromversorgungseinrichtung und den Steuersystemen des Kraftfahrzeuges etwas geändert werden
müßte.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung weist die Umschalteinrichtui.g
ein Relais auf, dessen Spule in die Stromversorgungsleitung der Schlußleuchte geschaltet ist.
Der Anker des Relais betätigt in den Stromversorgungs'citungen
der Blinkleuchte und der Bremsleuchte angeordnete schaltbare Kontakte, welche ein
Umschalten von Tages- auf Nachtbetrieb dieser beiden Leuchten ermöglichen.
Eine erste Variante der bevorzugten Ausführungsform zeichnet sich durch eine Stromversorgungsleitung
zwischen einer weiteren Anschlußklemme und einem Verzweigungspunkt des die Spule und die
Lampe der Schlußleuchte verbindenden Abschnittes der Siromversorgungsleitung der Schlußleuchte für
Nebelbetrieb und durch eine in die Stromversorgungsleitung zwischen der weiteren Anschlußklemme
und dem Verzweigungspunkt geschaltete Diode aus, Diese Ausgestaltung gestattet eine Stromversorgung
der Schlußleuchte ohne gleichzeitige Erregung der Relaisspule, welche zum Umschalten der Blinkleuchte
und der Bremsleuchte auf Nachtbetrieb führen würde, was aber bei Nebel tags und nachts unerwünscht
wäre.
Eine zweite Variante der bevorzugten Ausführungsform ist eine Weiterentwicklung der ersten Variante
und besitzt eine direkt an die weitere Anschlußklemme angeschlossene Nebelleuchte. Dadurch
wird erreicht, daß über die weitere Anschlußklemme sowohl die Schlußleuchte als auch die Nebelleuchte
gleichzeitig eingeschaltet werden kann, wobei es für die Blinkleuchte und die Bremsleuchte
wiederum beim Tagesbetrieb verbleibt, der die bei Nebel erwünschte höhere Lichtstärke der Leuchten
mit sich bringt.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand einer durch die Zeichnung dargestellten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Anordnung und zweier Varianten im einzelnen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der Ausführungsform
mit Schaltbild ihrer elektrischen Schaltung und
F i g. 2 und 3 der F i g. 1 entsprechende Darstellungen zweier Varianten der Ausführungsform.
Da die Variante gemäß Fig. 2 aus der unveränderten
Ausführungsform gemäß Fig. 1 und die Variante gemäß Fig. 3 aus der unveränderten Variante
gemäß F i g. 2 hervorgegangen ist, sind in allen drei Fällen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die aus Fig. 1 ersichtliche bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgc-äßen Anordnung, deren
Leuchten vorteilhafterweise in ein und demselben Gehäuse untergebracht sind, weist eine Lampe 1 für
eine Blinkleuchte, eine Lampe 2 fiii eine Bremsleuchte und eine Lampe 3 für eine rote Schlußleuchte
OMf.
Die Einheit besitzt drei Anschlußklemmen 101 bis 103 für die Stromversorgung der Lampen 1 bis 3.
Der Anschluß der drei Lampen 1 bis 3 an Masse ist durch eine gemeinsame MasseLlemme M hergestellt.
In die von der Anschlußklemme 103 ausgehende Stromversorgungsleitung der Lampe 3 ist ein Relais
30 geschaltet, das eine Spule 31 und einen Anker 32 oder ein entsprechendes bewegliches Element aufweist,
welcher sich mehr oder weniger genau unter dem Einfluß des die Spule 31 erregenden Stromes in
deren Achse bewegt. Die Spule 31 ist mit der Stromversorgungsleitung der Lampe 3, die von der Anschlußklemme
103 ausgeht, in Reihe geschaltet.
Die Stromversorgung der Lampe 2 kann, ausgehend von der Anschlußklemme 102, wahlweise über einen ohmschen Widerstand 21 oder über einen Kontakt 22,23 geschehen, dessen bewegliches Kontaktstück 22 mittels eines Gelerkes 22 α beweglich gelagert und mechanisch mit dem Anker 32 gekoppelt ist. In dem in F i g. 1 dargestellten Zustand für Tagesbetrieb berührt das bewegliche Kontaktstück 22 das ortsfeste Kontaktstück 23 in der Stromversorgungsleitung der Lampe 2 und bewirkt dadurch einen Kurzschluß des Widerstandes 21.
Die Stromversorgung der Lampe 2 kann, ausgehend von der Anschlußklemme 102, wahlweise über einen ohmschen Widerstand 21 oder über einen Kontakt 22,23 geschehen, dessen bewegliches Kontaktstück 22 mittels eines Gelerkes 22 α beweglich gelagert und mechanisch mit dem Anker 32 gekoppelt ist. In dem in F i g. 1 dargestellten Zustand für Tagesbetrieb berührt das bewegliche Kontaktstück 22 das ortsfeste Kontaktstück 23 in der Stromversorgungsleitung der Lampe 2 und bewirkt dadurch einen Kurzschluß des Widerstandes 21.
Die von der Anschlußklemme 101 ausgehende Stromversorgungsleitung der Lampe 1 enthält einen
ohmschen Widerstand 11, der parallel zu einem Kontakt 12.13 geschaltet ist, dessen bewegliches
Kontaktstück 12 mittels eines Gelenkes 12 a beweglieh
gelagert und mechanisch mit dem Anker 32 gekoppelt ist. Das bewegliche Kontaktstück 12 berührt
in einer eruen Stellung das ortsfeste Kontaktstück 13 in der Stromversorgungsleitung der Lampe 1, In
einer zweiten Stellung wirkt das bewegliche Kontaktstück 12 aber mit einem über eii/en ohmschen
Widerstand 17 an die Massekiemme M angeschlossenen ortsfesten Kontaktstück 16 zusammen und stellt
dadurch einen neuen Kontakt 12,16 her.
Die Wirkungsweise ist leicht verständlich. F i g. 1 zeigt den Zustand der Anordnung bei Tagesbetrieb.
Die Anschlußklemme 103 ist potentialfrei, durch die Spule 31 fließt kein Strom, und der Anker 32 sowie
die mit ihm aekonnelten hewedichen Kontakt-
stücke 12 und 22 nehmen ihre Kurzschlußstellung den sind daher im wesentlichen nur die Ergänzungen
sin. Wenn über die Anschlußklemme 103 kein Strom beschrieben, welche in der Zeichnung mit gestrichel-
Eließt, wird die Lampe 3 für das rote Schlußlicht nicht ten Linien dargestellt sind.
mit Strom versorgt. Wenn die Anschlußklemme 102 Zusätzlich zur Heckleuchteneinheit F der Ausfühhoch
liegt, wird die Lampe 2 für die Bremsleuchte im 5 rungsform gemäß F i g. 1 weist die Heckleuchteneinwesentlichen
über den Kontakt 22, 23, welcher den heit F' der Variante gemäß F i g. 2 eine weitere An-Widerstand
21 kurzschließt, mit Strom versorgt. Es schlußklemme 104 für den Nebelbetrieb auf. Diese
handelt sich dabei um eine Versorgung mit maxima- Anschlußklemme ist über eine Diode 105 einfach mit
lern Strom, welcher demnach zum Tagesbetrieb ge- der Stromversorgungsleitung der Lampe 3 für die
hört. Wenn über die Anschlußklemme 101 zur Ver- io rote Schlußleuchte verbunden, wobei die Verbindung
sorgung der Lampe 1 für die Blinkleuchte Strom in einem Verzweigungspunkt 106 erfolgt ist, der zwifließt,
so erreicht dieser die Lampe 1 hier entspre- sehen der Spule 31 und der Lampe 3 angeordnet ist.
chend über den den Widerstand 11 kurzschließenden Unter diesen Umständen führt eine Ansteuerung der
Kontakt 12,13. Das heißt aber, daß auch hier ent- Anschlußklemme 104 zu einer Stromversorgung der
sprechend dem Tagesbetrieb maximaler Strom fließt. 15 Lampe 3, ohne daß die Spule 31 erregt wird. Demzu-Wenn
die Anschlußklemme 103 angesteuert ist, fließt folge bleiben die Blinkleuchte und die Bremsleuchte
ein Versorgungsstrom durch die Spule 31 und die trotz der Einschaltung der roten Schlußleuchte bei
Lampe 3 für die rote Schlußleuchte. Infolge der Er- ihrem Tagesbetrieb, solange die Anschlußklemme
regung der Spule 31 durch den Versorgungsstrom 103 potentialfrei ist.
verlagert sich der Anker 32. Er bewegt dabei die bei- ao Bei der Variante gemäß F i g. 3 dient die Anden
beweglichen Kontaktstücke 12 und 22, so daß schlußklemme 104 zur direkten Stromversorgung
die Berührung des beweglichen Kontaktstückes 22 einer Lampe 4 für eine Nebelleuchte, wobei die
mit dem ortsfesten Kontaktstück 23 endet, und die Diode 104 weiterhin vorhanden ist, um die gleichzei-Berührung
des beweglichen Kontaktstückes 12 mit tige Stromversorgung der Lampe 3 und 4 zu ermöglidem
ortsfesten Kontaktstück 16 nach Unterbrechung as chen, wenn über die Anschlußklemme 104 ein Strom
des Kontaktes 12,13 beginnt. fließt, vbne daß die Spule 31 erregt wird, solange die
Unter diesen für Nachtbeleuchtung gedachten Um- Anschlußklemme 103 nicht angesteuert wird. Daher
ständen geschieht die Stromversorgung der Lampe 2 können die Lampen 3 und 4 für die rote Schlußfür
die Bremsleuchte gegebenenfalls über den Wider- leuchte bzw. die hilfsweise vorhandene Nebelleuchte
stand 21, jedoch mit einer geringeren Stromstärke, 30 bei Tag eingeschaltet werden, während die Blinkweiche
dem für den Nachtbetrieb gewünschten Wert leuchte und die Bremsleuchte beim Tagesbetrieb
entspricht. In gleicher Weise wird die Stromversor- bleiben, der höhere Lichtstärken mit sich bringt,
gung der Lampe 1 für die Blinkleuchte bei Ansteue- Bei den Varianten gemäß F i g. 2 und 3 macht die rung der Anschlußklemme 101 von dem Stromkreis Diode 105 den Stromkreis zur Versorgung der gesichert, welcher den Widerstandll enthält, wäh- 35 Lampe3 unabhängig vom Potential der Anschlußrend gleichzeitig ein Strompfad von der Anschluß- klemme 104, wenn die Anschlußklemme 103 angeklemme 101 über das bewegliche Kontaktstück 12, steuert ist.
gung der Lampe 1 für die Blinkleuchte bei Ansteue- Bei den Varianten gemäß F i g. 2 und 3 macht die rung der Anschlußklemme 101 von dem Stromkreis Diode 105 den Stromkreis zur Versorgung der gesichert, welcher den Widerstandll enthält, wäh- 35 Lampe3 unabhängig vom Potential der Anschlußrend gleichzeitig ein Strompfad von der Anschluß- klemme 104, wenn die Anschlußklemme 103 angeklemme 101 über das bewegliche Kontaktstück 12, steuert ist.
das ortsfeste Kontaktstück 16 und den Widerstand 17 Mit der erfindungsgemäßen Anordnung ist ersichtzur
Masseklemme M besteht. Ersichtlich ist unter lieh eine Einheit von drei hauptsächlichen, der Steuediesen
Umständen die Stärke des die Lampe 1 durch- 40 rung dienenden Anschlußklemmen 101 bis 103,
fließenden Stromes vermindert, was dem Nachtbe- einer selbsttätigen Einrichtung zum Umschalten der
trieb entspricht. Die Werte der Widerständen Blinkleuchte und Bremsleuchte von Tages- auf
und 17 sind vorteilhafterweise so gewählt, daß die Nachtbetrieb und umgekehrt und gegebenenfalls
Stromstärke in der Versorgungsleitung der Lampe 1 einer zusätzlichen Stromversorgung (Anschlußfür
die Blinkleuchte an der Anschlußklemme 101 bei 45 klemme 104) der Schlußleuchte bei Nebel mit oder
Tag- und Nachtbetrieb im wesentlichen dieselbe ist, ohne Stromversorgung einer hilfsweise vorhandenen
wodurch gewährleistet ist, daß die Blinkfrequenz der Nebelleuchte geschaffen.
Lampe 1 bei Tag und Nacht konstant bleibt, denn Die Lampen 2 und 3 für die Bremsleuchte bzw. die
diese hängt ja von der Stärke des Versorgungsstro- Schlußleuchte können zu einer Zweifadenlampe zu-
mes über die Anschlußklemme 101 ab. 50 sammengefaßt weiden, die mit einem einzigen ge-
Die F i g. 2 und 3 zeigen mit der Ausfuhrungsform meinsamen Reflektor für die Bremsleuchte und die
gemäß Fig.! eng verwandte Varianten. Im folgen- Schlußleuchte zusammenwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ν 3
Claims (8)
1. Anordnung für die Heckleuchten von Kraft- einen weiteren ohmschen Widerstand (17) an
fahrzeugen, unter anderem für mindestens eine 5 Masse (M) liegt, und daß die beiden der Βΐιηκ-Schlußleuchte,
für wenigstens eine Blinkleuchte leuchte (1) zugeordneten Widerstände (11, 17,
und für zumindest eine Bremsleuchte, mit diesen so bestimmt sind, daß beim Umschalten von Ta-Leuchten
zugeordneten Stromversorgungsleitun- ges- auf Nachtbetrieb und umgekehrt die Bhnkgen
jeweils zwischen einer Anschlußklemme und frequenz unverändert bleibt.
einer Lampe als Lichtquelle mindestens einer n>
Leuchte und mit einer in den Stromkreis der
Leuchte und mit einer in den Stromkreis der
Schlußleuchte geschalteten Einrichtung zum beim
Einschalten der Schlußleuchte erfolgenden selbsttätige α Umschalten der Stromkreise der Blinkleuchte
und der Bremsleuchte von Tages- auf 15
Nachtbetrieb, dadurch gekennzeich- Die Erfindung betrifft eine Anordnung für die Hecknet
, daß die Umschalteinrichtung (12,12 a, 13, leuchten von Kraftfahrzeugen, unter anderem für
22, 22 a, 23, 30) und die Heckleuchten (1 bis 4) mindestens eine Schlußleuchte, für wenigsten-, eine
eine lösbar mit .lern Kraftfahrzeug verbindbare, Blinkleuchte und für zumindest eine Bremsleuchte,
räumliche und körperliche Einheit (F; F', F") bil- 20 mit diesen Leuchten zugeordneten Stromversorden,
gungsleitungen jeweils zwischen einer Anschluß-
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch ge- klemme und einer Lampe als Lichtquelle mindestens
kennzeichnet, daß die Umschaheinrichtung (12, einer Leuchte und mit einer in den Stromkreis der
12 ο, 13, 22, 22 a, 23, 30) ein Relais (30) auf- Schlußleuchte geschalteten Einrichtung zum beim
weist, dessen Spule (31) in die St-Omversorgungs- 25 Einschalten der Schlußleuchte erfolgenden selbsttätileitung
der Schlußleuchte (3) geschaltet ist, und gen Umschalten der Stromkreise der Blinkleuchte
daß der Anker (32) des Relais (30) in den Strom- und der Bremsleuchte von Tages- auf Nachtbetrieb,
versorgungsleitungen der Blinkleuchte (1) und Von den heute Verwendung findenden Heckleuchder Bremsleuc! fe (2) angeordnete, schaltbare ten sind folgende vorgeschrieben:
versorgungsleitungen der Blinkleuchte (1) und Von den heute Verwendung findenden Heckleuchder Bremsleuc! fe (2) angeordnete, schaltbare ten sind folgende vorgeschrieben:
Kontakte (12,13 und 12,16; 22, 23) betätigt. 30 Schlußleuchten oder Schlußlichter, welche die hin-
3. Anordnung nach Anspruc1· 2, dadurch ge- teren Positionslampen eines Kraftfahrzeuges darstelkcnnzeichnet,
daß in die St-omversorgungsleitung len;
der Blinkleuchte (1) und die dt;· Bremsleuchte Bremsleuchten oder Stopplichter, welche einge-
(2) je ein ohmscher Widerstand (11; 21) ge- schaltet werden, wenn der Fahrzeuglenker eine Brem-
schaltet ist, daß parallel zu jedem Widerstand 35 sung mit der Fußbremse durchführt.
eine ihn gegebenenfalls für Tagesbetrieb kurz- Blinkleuchten, die vom Fahrzeuglenker einge-
schließende Nebenleitung angeordnet ist und daß schaltet werden können, damit sie eine Fahrtrich-
in jeder Nebenleitung einer der Kontakte (12,13; tungsänderung vorher anzeigen.
22,23) liegt. Obwohl dies nicht vorgeschrieben ist, werden
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, ge- 40 Kraftfahrzeuge auch bereits mit einer roten Heckkennzeichnet
durch eine Strornveisuigüiigsleitung nebelleuchte ausgerüstet.
zwischen einer weiteren Anschlußklemme (104) Genaue Normen (beispielsweise in Frankreich der
und einem Verzweigungspunkt (106) des die Erlaß vom 31. 1. 1968) bestimmen unausweichlich
Spule (31) und die Lampe (3) der Schlußleuchte die Farbe, Intensität und Abstrahlrichtung dieser
verbindenden Abschnittes der Stromversorgungs- 45 verschiedenen Leuchten.
leitung der Schlußleuchte (3) für Nebelbetricb Es ist seit langem bekannt, die verschiedenen
und durch eine in die Stromversorgungsleitung Heckleuchten eines Kraftfahrzeuges zu einer Einheit
zwischen der weiteren Anschlußklemme (104) zusammenzufassen, indem sie in ein und demselben
und dem Verzweigungspunkt (106) geschaltete Gehäuse untergebracht werden, wodurch sich die
Diode (105). 50 Konstruktion vereinfacht. Es ist außerdem bekannt,
5. Anordnung nach Anspruch 4, gekenn- nur einen Reflektor zu verwenden, der mit einer
zeichnet durch eine direkt an die weitere An- Zweifadenlampe zusammenwirkt, so daß diese Dopschlußklemme
(104) angeschlossene Nebelleuchte pelleuchte sowohl die rote Schlußl-uchte als auch die
(4). Bremsleuchte darstellt.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 55 Während die roten Schlußleuchten grundsätzlich
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampen nur bei Nacht brennen und daher beim Tagesbetrieb
(2, 3) der Bremsleuchte und der Schlußleuchte zu auf sie keine Rücksicht genommen zu werden
einer Zweifadenlamj,- vereinigt sind und daß die braucht, weiden die Blinkleuchten und die Brerns-Bremsleuchte
(2) und die Schlußleuchte (3) einen leuchten, welche sowohl nachts als auch tags eingegemeinsamen
Reflektor aufweisen. 60 schaltet werden, vorteilhafterweise als Leuchten mit
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 zwei verschiedenen wählbaren Lichtstärken vorgesebis
6, dadurch gekennzeichnet, daß alle Leuchten hen, d. h. einer bestimmten höheren Intensität für
(1 bis 4) und Stromversorgungsleitungen im sei- Tagesbetrieb und einer bestimmten niedrigeren Inben
Gehäuse untergebracht sind. tensität für Nachtbetrieb. Um die Lichtstärke der
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 65 Blinkleuchten und der Bremsleuchten wählen zu
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das beweg- können, ist es schon bekannt, für diese eine Anordliche
Kontaktstück (12) des Kontaktes (12,13) in nung mit je einem Widerstand vorzusehen, der paralder
dem Widerstand (11) in der Stromvcrsor- IeI zu sich einen schaltbaren Kontakt liegen hat, mit
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |