DE2303382B2 - Turbostrahltriebwerk - Google Patents
TurbostrahltriebwerkInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/02—Blade-carrying members, e.g. rotors
- F01D5/026—Shaft to shaft connections
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
- F02C7/04—Air intakes for gas-turbine plants or jet-propulsion plants
- F02C7/047—Heating to prevent icing
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
10
Die Erfindung betrifft ein Turbostrahltriebwerk mit einem am vorderen Ende angeordnet .i Verdichter, mit
dessen Rotor eine vordere Nabenverkleidung fest verbunden ist und der am vorderen Ende einer aus zwei
Wellenabschnitten bestehenden Hohlwelle fliegend gelagert ist, wobei die beiden Wellenabschnitte durch
eine Schraubbuchse zusammengehalten sind, die gegen eine Drehung in der Hohlwelle gesichert ist.
Bei einem vorbekannten Turbostrahltriebwerk dieser Art (US-PS 27 57 857) ist zum Zweck der Drehsicherung
der beiden Wellenabschnitte ein Blockierring vorgesehen, der durch eine Feder so vorgespannt ist, daß er
über eine innere Keilverzahnung mit einem zylindrisehen Ansatz der Schraubbuchse und über eine äußere
Keilverzahnung mit dem vorderen Wellenabschnitt verbunden ist. Die Feder wird von einer Federhülse
gehalten, die im vorderen Wellenabschnitt gleitend gelagert ist und von einer Federscheibe gehalten wird.
Wenn bei dieser konstruktiven Ausgestaltung die Feder
bricht, kann sich die Schraubbuchse lösen, und es besteht die Gefahr, daß sich die beiden Abschnitte der
Hohlwelle im Flug trennen. Außerdem dürfte es relativ schwierig sein, das dynamische Gleichgewicht der
drehbaren Teile zu verwirklichen. Schließlich dürfte die vorbekannte Lösung wenig geeignet für eine Konstruktion
sein, bei der der hintere Wellenabschnitt relativ lang ausgebildet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Turbostrahltriebwerk der eingangs angegebenen Art so
auszubilden, daß die Drehsicherung der Schraubbuchsc und somit die Sicherung der beiden Wellenabschnitte
gegen Lösen in konstruktiv möglichst einfacher Weise erzielt werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Turbostrahltriebwerk mit den eingangs angegebenen Merkmalen erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß in der Hohlwelle in an sich bekannter Weise ein Rohr angeordnet ist, das als
Leitung für ein zur Enteisung der Nabenverkleidung von hinten nach vorne strömendes Strömungsmittel
dient, und daß das Rohr mit Elementen versehen ist, die
die Sicherung der Schraubbuchse gegen Drehung bewirken.
Ein als Strömungsmittelleitung dienendes Rohr in der Hohlwelle anzuordnen, ist aus der FR-PS 20 31306
bereits bekannt.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung dient jedoch das Rohr nicht nur als Strömungsmittelleitung, sondern
auch als Drehsicherung für den Schraubbolzen der die beiden Wellenabschnitte miteinander verbindet Auf
dbse Weise wird eine konstruktiv besonders einfache und daher funktionssichere Lösung erzielt.
Anhand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Axialschnitt durch ein Turbostrahltriebwerk für Flugzeuge, bei dem der Niederdruckverdichter
im vorderen Bereich einer aus zwei Abschnitten bestehenden Hohlwelle liegend gelagert ist;
F i g. 2 einen Axialschnitt entsprechend Fig. 1,jedoch
in größerem Maßstab, zur Darstellung der Verbindung der beiden Abschnitte der Hohlwelle;
F i g. 3 einen Axialhalbschnitt, in größerem Maßstab als F i g. 1, zur DarsteTomg einer an der Vorderseite des
Niederdruckverdichters befestigten Nabenverkleidung.
Das in F i g. 1 gezeigte Turbostrahltriebwerk weist einen Niederdruckverdichter 1 mit einem Lufteinlaß 2
auf. Ein Teil der Luft gelangt in einen Primärkanal 3 und ein anderer Teil der Luft in einen Sekundärkanal 4.
Die Luft in dem Primärkan?.! 3 wird in einem
Hochdruckverdichter 5 weiter vei dichtet, der die Luft in
eine zum Teil dargestellte Brennkammer 6 fördert. Am
hinteren Ende weist das Strahltriebwerk eine Hochdruckturbine (nicht gezeigt) auf, der die in der
Brennkammer 6 erzeugten heißen Gase zugeführt werden und die diese Gase an eine fcMederdruckturbine
weitergibt, aus der sie unter Bildung eines Schubstrahls durch eine Düse in die Atmosphäie austreten. Der
Sekundärkanal 4 erstreckt sich um den Primärkanal, den Hochdruckverdichter, die Brennkammer und die beiden
Turbinen herum nach hinten und mündet in die Düse ein.
Der Rotor la des Niederdruckverdichters ist auf dem vorderen Ende einer Hohlwelle 7 befestigt, deren
hinteres Ende den nicht dargestellten Rotor der Niederdruckturbine trägt. Der Rotor 5ades Hochdruckverdichter
ist auf dem vorderen Ende einer Hohlwelle 8 befestigt, die die Hohlwelle 7 koaxial umgibt und deren
hinteres Ende den nicht dargestellten Rotor der Hochdruckturbine trägt. Die Brennkammer 6 ist um die
Hohlwelle 7 herum angeordnet, und zwar zwischen dem Hochdruckverdichter 5 und der nicht gezeigten
Hochdruckturbine. Die Hohlwelle 7 ist vorne durch ein vorderes Lager 9 gelagert, das an einem stationären Teil
10 des Triebwerks befestigt ist; weiterhin ist die Hohlwelle 7 hinter der Niederdrucktrubine durch ein
weiteres Lager (nicht dargestellt) gelagert, das an einem stationären Teil (nicht gezeigt) befestigt ist, der
seinerseits in der Mitte des Einlaufs zur Düse angeordnet ist. An der Stirnseite des Rotors la des
Niederdruckverdichters ist eine stromlinienförmig gestaltete Nabenverkleidung 11 befestigt. Das vordere
Lager der Hohlwelle 8 ist mit 12 bezeichnet; das hintere, nicht gezeigte Lager der Hohlwelle 8 ist hinter der
Brennkammer 6 angeordnet.
Der Lufteinlaß 2 ist ringförmig gestaltet; er wird von einem Einlaßgehäuse 13 und der Nabenverkleidung 11
begrenzt; die mit der Hohlwelle 7 dreht. Es ist bekannt,
daß unter bestimmten Flugbedingungen sich auf der Nabenverkleidung If Rauhreif oder Eis bilden kann;
daher muß sie einer Enteisung unterzogen werden. Die Enteisung wird gewöhnlich durch die Zirkulation eines
warmen Strömungsmittels in der Nabenverkleidung bewirkt; z, B. kann von der Druckseite des Hochdruckverdichters
her lcuft zugeführt werden. Da der Rotor la
und die Nabenverkleidung 11 durch die Hohlwelle 7 fliegend gelagert werden, bilden sie vor dem Lager 9
einen sich drehenden Rwtn, der ohne Verbindung mit den stationären Teilen des Turbostrahltriebwerkes ist.
Wenn man daher in der Hohlweite 7 keine Radialschlitze ausbilden will, die in hohem Maße die mechanische
Festigkeit der Welle beeinträchtigen, so ist als einzig praktikabler Weg für die Zufuhr von Enteisungsströmungsmktel
von dem Äußeren zum Inneren der Hohlwelle 7 und der Nabenverldeidung 11 die Zufuhr
des Strömungsmittels zu dem hinteren Ende der Hohlwelle 7 hin anzusehen, von dem aus man das
Strömungsmittel in der Welle bis zur Nabenveckleiduug
11 hin strömen läßt
Die Hohlwelle 7 besteht aus zwei Abschnitten, und zwar einem vorderen Abschnitt 7a und einem hinteren
Abschnitt 76, die durch Keilnuten 14 (siehe Fig.2) miteinander verkeilt sind und durch eine Schraubbuchse
15 in fester gegenseitiger Anlage gehalten werden, die in ein Gewinde 16 des Abschnittes 76 eingeschraubt ist
und einen Anschlag 15a besitzt, der sich gegen einen
Anschlag 17 des vorderen Abschnittes 7a legt.
Ein Lösen der Schraubbuchse 15 wird dadurch verhindert, daß sie gegen Drehung bezüglich der
Hohlwelle 7 durch Elemente gesichert ist, die von einem Rohr 18 getragen werden, der selbst ein Teil des in der
Hohlwelle angeordneten Kanals 19 für den Durchfluß des Enteisungs-Strömungsmittels ist Tatsächlich ist das
Strömungsmittel sehr heiß, und der Vorteil des Kanals 19 ist darin zu sehen, daß er die Erwärmung der
Hohlwelle 7 begrenzt; ohne den Kanal 19 müßte die Hohlwelle 7 überdimensioniert sein, um die Abnahme
ihrer mechanischen Festigkeit bei Erwärmung auszugleichen. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß
eine Erwärmung des auf der Außenfläche der Hohlwelle 7 geführten Schmieröls durch die Wandung der
Hohlwelle 7 hindurch vermieden wird.
Das Rohr 18 weist an seinem hinteren Ende (vgl. Fig.2) einen bearbeiteten Abschnitt 18a auf, dessen
stromabwärts liegender Randbereich 186 abgeschrägt ist. Der abgeschrägte Raüdbereich 186 greift über das
vordere Ende 19a eines vorderen Abschnittes des Kanals 19. Weiterhin weist der bearbeitete Abschnitt
18a äußere Keilnuten 18c auf, die in entsprechend geformte Keilnuten 156 der Schraubbuchse 15 greifen.
Der Vorderabschnitt de«: Rohres 18 (vgl. Fig.3) wird
von einem weiteren bearbeiteten Abschnitt 18c/ gebildet, der auf seinem vorne liegenden Ende mit
äußeren Keilnuten 18e versehen ist, die in Keilnuten 20a einer Httl&e greifen, welche einstückig mit mm
Nabenverkleidungstrlger 21 ausgebildet ist. Auf dem Nabenverkleidungsträger ist die Nabenverkleidung 11
mittels einer mittigen Schraube 22 befestigt Der Nabenverkleidungsträger 21 bildet im Inneren der
Nabenverkleidung 11 eine Wandung, die zusammen mit der Nabenverkleidung einen Hohlraum 23 begrenzt;
dieser Hohlraum steht mit dem Inneren des Rohres 18 über öffnungen 24 im Nabenverkleidungsträger 21 und
ίο mit der Atmosphäre über öffnungen 25 in der
Nabenverkleidung U in Verbindung.
Der Umfangsrand 21a des Nabenverkleidungsträgers 21 ist mit der Vorderseite des Rotors la durch
Gewindebolzen 26 verbunden. Daher dreht sich der Nabenverkleidungsträger 21 mit dem Rotor la. Durch
diesen Aufbau ist gewährleistet, daß das Rohr an einer relativen Drehung bezüglich des Nabenverkieidungsträgers
21 durch die Keilnuten 20a und 18e gehindert wird und daß die Schraubbuchse 15 ar einer relativen
156 und 18c gehindert wird; damit ist auch dafür Sorge
getragen, daß sich die Schraubbuchse 15 nicht in der
dargestellte Mittel aui der Hochdruckseite des Hochdruckverdichters
5 bereitstellte warme Druckluft, wird durch die das Auslaßgehäuse tragenden Arme (nicht
dargestellt) in das hintere Ende des Kanals 19 eingeleitet. Das Strömungsmittel strömt in dem Kanal
in 19 von hinten nach vorne und tritt aus dem Rohr 18
durch die öffnungen 24 aus, um sich in dem Hohlraum 23 auszubreiten und die Nabenverkleidung 11 zu
erwärmen; danach strömt es durch die öffnungen 25 zur Atmosphäre hin ab.
« Der Zusammenbau des Turbostrahltriebwerkes erfolgt,
ehe das Rohr 18 und die Nabenverkleidung 11 eingebaut werden. Die beiden Abschnitte 7a und 7b der
Hohlwelle 7 werden ineinander geschoben und durch ihre Keilnuten 14 miteinander verkeilt. Dann wird die
•η» Schnubbuchse 15 von hinten erfaßt und in das Gewinde
16 eingeschraubt, bis der Abschnitt 7a die Position erreicht hat, die er in bezug auf den Abschnitt Tb
einnehmen muß. Dies wird mit Hilfe eines mit äußeren Keilnuten versehenen Werkzeuges durchgeführt, das in
·>■> die inneren Keilnuten 156 greifen kann, un'1 mit Hilfe
einer Markierung, deren Koinzidenz mit einer Markierung auf dem Rotor la anzeigt, daß die Keilnuten 156
sich bezüglich der Hohlwelle 7 in einer Lage befinden, die die Endmontage des Rohrs 18, des mittels der
5» Gewindebolzen 26 an dem Rotor la befestigten
Nabenverkleidungsträgers 21 sowie der Nabenverkleidung 11 ermöglicht.
Die Schraube 22 wird gegen Lö3en durch bekannte, aber nicht dargestellte Mittel gesichert.
r>r> Die axiale Relativlage der beiden Abschnitte 7a und
76 der Hohlwelle 7 wird durch einen Anschlag 27 festgelegt.
Claims (2)
- Patentansprüche:J, Turbostrahltriebwerk mit einem am vorderen Ende angeordneten Verdichter, mit dessen Rotor eine vordere Nabenverkleidung fest verbunden ist s und der am vorderen Ende einer aus zwei Wellenabschnitten bestehenden Hohlwelle fliegend gelagert ist, wobei die beiden Wellenabschnitte durch eine Schraubbuchse zusammengehalten sind, die gegen eine Drehung in der Hohlwelle gesichert ι ο ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hohlwelle (7) in an sich bekannter Weise ein Rohr (18) angeordnet ist, das als Leitung für ein zur Enteisung der Nabenverkleidung (11) von hinten nach vorne strömendes Strömungsmittel dient, und daß das Rohr (18) mit Elementen (18c, e) versehen ist, die die Sicherung der Schraubbuchse (15) gegen Drehung bewirken.
- 2. Turbostrshltriebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die als Drehsicherung dienenden Elemente (18c; e) des Rohres (18) bestehen aus Keilnuten (18cjt die mit entsprechenden Keilnuten (15I)J der Schraubbuchse (15) in Eingriff stehen, und weiteren Keilnuten (18eji die mit entsprechenden Keilnuten (2OaJ eines Nabenverkleidungsträgers (21, 2IaJ in Eingriff stehen, wobei der Nabenverkleidungsträger (21, 2IaJ an seinem Umfang mit dem Verdichterrotor(1ajfest verbunden isL
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