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DE2316366B2 - Fuer das praezisionsgiessverfahren verwendbarer modellstamm - Google Patents
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DE2316366B2 - Fuer das praezisionsgiessverfahren verwendbarer modellstamm - Google Patents

Fuer das praezisionsgiessverfahren verwendbarer modellstamm

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DE2316366B2
DE2316366B2 DE19732316366 DE2316366A DE2316366B2 DE 2316366 B2 DE2316366 B2 DE 2316366B2 DE 19732316366 DE19732316366 DE 19732316366 DE 2316366 A DE2316366 A DE 2316366A DE 2316366 B2 DE2316366 B2 DE 2316366B2
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DE19732316366
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DE2316366A1 (de
Inventor
Helmut 5800 Hagen Schott
Original Assignee
Schott Gmbh & Co Kg, 5800 Hagen
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Publication date
Application filed by Schott Gmbh & Co Kg, 5800 Hagen filed Critical Schott Gmbh & Co Kg, 5800 Hagen
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Publication of DE2316366B2 publication Critical patent/DE2316366B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C7/00Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes
    • B22C7/02Lost patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen für das Präzisionsgießverfahren verwendbaren, durch mehrere Ausschmelzmodelle zu einem Modellbaum ergänzbaren Modellstamm, der aus mehreren Läufen besteht und durch einen biegesteifen Stab verstärkt ist.
Im allgemeinen werden die Modelle und Modellstämme aus Wachs oder einem leicht schmelzbaren synthetischen Harz hergestellt. Diese Werkstoffe haben nur eine geringe Biegesteifigkeit, so daß der Modellbaum bei seiner Weiterbehandlung zur Fertigstellung einer Schalengießform durch Aufschlämmen von feuerfesten Materialien und Besanden sehr leicht und häufig so deformiert wird, daß er unbrauchbar wird.
Um die Stabilität der Modellstämme /u erhöhen, verwendet man bereits für die Modelle und Modellstämme Wachsgemische verschiedener Zusammensetzung. Für die Modelle kommen harte Wachsgemische mit niedrigem Erstarrungspunkt und für die Modellstämme Wachsgemische mit einer hohen Biegefestigkeit zur Anwendung. Beim Wachsausschmelzen vermischen sich jedoch die festen Wachse mit den flexibleren, und das Gemisch ist für eine weitere Herstellung von Modellen oder Modellstämmen nicht mehr oder nur noch für Stämme oder Läufe untergeordneter Bedeutung verwendbar.
Zur Erhöhung der Stabilität der Modellbäume ist in der DT-AS 12 92 789 bereits vorgeschlagen worden, in den den Eingußtrichter bildenden Konus einen Metallkonus einzuformen und in diesen einen starren Stab einzusetzen, der in den oberen Querlauf eingebettet ist. Der Metallkonus und der Stab müssen jedoch zur Herstellung der Einlaufkonstruktion in einen Formkasten gegeben werden, um in Wachs eingebettet /u werden. Das bedeutet einen zusätzlichen Arbeitsgang, der die Herstellungskosten des Modellbaumes erhöht. Außerdem werden bei dieser Anordnung die übrigen Teile des Modellstammes in der üblichen Weise befestigt, so daß sich die erhöhte Stabilität nur in dem oberen, mit dem Stab versehenen Lauf ergibt.
Aufgabe der Erfindung ist es. den aus Wachs der üblichen Qualität hergestellten Modellstamm zu verstärken, und zwar so. daß seine Stabilität unabhängig von seiner Höhe ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die einzelnen Querläufe in einem Abstand zueinander auf einen biegesteifen Stab aufgeschoben und auf dem Stab derart befestigt sind, daß sie weder axial verschiebbar noch verdrehbar sind. Ein solcher Stab gibt dem Modellstamm auf seiner gesamten Höhe die gleiche und ausreichend hohe Stabilität. Außerdem wird Wachsmasse gespart, und der Stab kann beliebig oft wiederverwendet werden. Die Befestigung der Querläufe erfolgt durch Kleben, wobei entweder ein zusätzlicher Klebewachs verwendet wird oder die aus Wachs bestehenden Querläufe an der Verbindungsstelle örtlich angeschmolzen werden. Zur Erhöhung der Steifigkeit des Modellstammes und zur besseren Ausgestaltung der Gießverbindung zwischen den Querläufen sind bei einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgedankens zwischen den einzelnen Querläufen vertikale Verbindungsläufe eingesetzt.
Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist der Stab bei Verwendung von zwei Querläufen mindestens einmal und bei Verwendung von mehr als zwei Querläufen entsprechend öfter abgesetzt, so daß die einzelnen Querläufe auf einem Stababschnitt mit verschieden großem und, von oben nach unten gesehen, sich verkleinerndem Querschnitt angeordnet sind. Durch diese Maßnahme ist das Herausziehen des Stabes nach erfolgtem Schlämmen, Besanden und Trocknen wesentlich erleichtert.
Die Absätze des Stabes sind als konischer Übergang ausgeführt und bilden einen Einlauftrichter. Um das Anwendungsgebiet der einzelnen Stäbe zu erweitern, sind diese aus mehreren schraubbaren Abschnitten zusammensetzbar, wobei die Trennungsebene in der Höhe der Absätze liegt. Zum besseren Herauslösen des Stabes aus den Querläufen ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung das dicke Ende des Stabes mit
einer Heizvorrichtung versehen, die die Querlaufe an der Verklebungsstelle mit dem Stab /urn Schmelzen bringt.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausfuhrungsbeispiele des Erfindungsgedankens.
Die F i g. 1 zeigt einen Modellstamm, an dessen einzelnen Läufe 1,2,3 die einzelner nicht gezeichneten Modelle angeklebt werden. D<"· obere 1 und untere 2 Querlauf sind auf einen aus Metall oder einem biegesteifen Kunststoff hergesiellten Stab 4 aufgeschoben. Der Stab ist abgesetzt und an der Übeigangsstelle des Absatzes als Konus 5 ausgebildet, der den Einlau'-.nchter bildet. Der obere Querlauf 1 liegt an diesem Konus 5 an und ist mit diesem verklebt. In den unteren Querlauf ist eine abgesetzte Bohrung eingebracht, die mit ihrem Absatz 6 an der unteren Stirnseite des Stabes anliegt. Die Befestigung des unteren Querlaufes erfolgt durch eine Kopfschraube 7 unter Zwischenschaltung einer Unterlegscheibe 8. die an den unteren Querlauf 2 angeklebt ist. Zwischen den beiden Querläufen 1, 2 sind vertikal ver'aufende Läufe 3 eingesetzt, deren Enden mit den Querläufen verklebt sind. Das obere verdickte Ende 9 des Stabes weist eine axial verlaufende Gewindebohrung IO auf, die der Aufnahme einer Haltevorrichtung dient.
Die Fig. 2 zeigt einen mehrstufigen Modellstamm, bei dem der zentrale Stab 19 ;nehrfach abgesetzt is: und bei dem an jedem Absatz 11 bis 14 ein Querlauf 15 bis 18 anliegt und mit diesem verklebt ist. Der Stab 19 kann einstückig oder, wie in Fig. 3 dargestellt, aus mehreren durch Verschrauben verbindbaren einzelnen Abschnitten 20 bis22 hergestellt sein, die in der Ebene eines jeden
ίο Absatzes aneinandergesetzt sind. In dem oberen Abschnitt 20 ist von der Stirnseite her eine Heizspirale 23 /ur Aufheizung des Stabes eingebracht. Damit wird das Lösen der Klebeverbindungen zwischen den Querläufen und dem Stab beim Herausziehen des Stabes erleichtert. Durch Weglassen oder Hinzufügen einzelner Stababschnitte kann der Stab in der Länge variiert werden.
In Fig.4 ist eine Ausführungsform eines Querlaufs dargestellt. Die hier gezeigte Form ist als Kreuzlauf bekannt. Sind nur die beiden Arme 24 und 25 vorhanden, so wäre dieser Querlauf ein Doppellauf. Die Form der Querläufe ist für die Anwendung des Erfindungsgedankens beliebig.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Für das Präzisionsgießverfahren verwendbarer, durch mehrere Ausschmelzmodelle zu einem Modellbaum ergänzbarer Modellstamrn. der aus mehreren Läufen besteht und durch einen biegesteifen Stab verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Querläufe (I, 2, IS bis 18) in einem Abstand zueinander auf einen biegesteifen Stab (4, 19) aufgeschoben und auf dem Stab derart befestigt sind, daß sie weder axial verschiebbar noch verdrehbar sind.
2. Modellbaum nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet daß die Querläufe (1,2, 15 bis 18) mit dem »5 Stab (4,19) verklebt sind.
3. Modellbaum nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Querläufe durch ein lokales Schmelzen der Querläufe an der Verbindungsstelle mit dem Stab verklebt sind. *o
4. Modellbaum nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Querläufe mittels Klebewachs mit dem Stab verklebt sind.
5. Modellbaum nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet. 2S daß zwischen den einzelnen Querläufen vertikale Verbindungsläufe (3) eingesetzt sind.
b. Modellbaum nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab bei Verwendung von zwei Querläufen mindestens einmal und bei Verwendung von mehr als zwei Querläufen entsprechend öfter abgesetzt ist.
7. Modellbaum nach Anspruch b, dadurch gekennzeichnet, daß die Querläufe an den Absätzen (5, 11 bis 14) des Stabes anliegen.
8. Modellbaum nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Absätze (5,11 bis 14) des Stabes als konischer Übergang ausgebildet sind.
9. Modellbaum nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab aus mehreren in den Ebenen der Absätze zusammengesetzten Abschnitten (20, 21, 22) besteht.
10. Modellbaum nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abschnitte aneinanderschraubbar sind.
11. Modellbaum nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Querlauf (2, 18) an das untere Ende des Stabes angeschraubt ist.
12. Modellbaum nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Ende des Stabes eine Heizvorrichtung (23) angeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3546188A1 (de) * 1985-12-27 1987-07-09 Manfred Mueller Bauteil zum herstellen eines wachsmodellbaums

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3546188A1 (de) * 1985-12-27 1987-07-09 Manfred Mueller Bauteil zum herstellen eines wachsmodellbaums

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