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DE2319167B2 - Belichtungssteuervorrichtung für fotografische Kameras - Google Patents
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DE2319167B2 - Belichtungssteuervorrichtung für fotografische Kameras - Google Patents

Belichtungssteuervorrichtung für fotografische Kameras

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DE2319167B2 DE2319167A DE2319167A DE2319167B2 DE 2319167 B2 DE2319167 B2 DE 2319167B2 DE 2319167 A DE2319167 A DE 2319167A DE 2319167 A DE2319167 A DE 2319167A DE 2319167 B2 DE2319167 B2 DE 2319167B2
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Walter Dipl.-Ing. 6333 Braunfels Bletz
Werner Dr. 6330 Wetzlar Holle
Rolf 6301 Steinbach Magel
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Ernst Leitz GmbH
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/091Digital circuits
    • G03B7/095Digital circuits for control of aperture

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

a) die Blende (18) bzw. ein Anschlag (16 a) für die Blende ist in an sich bekannter Weise mit dem Kameraauslöser oder dem die Speicherung auslösenden Organ derart gekuppelt, daß sie bei dessen Betätigung aus einer ihrer Größtöffnung entsprechenden Anfangsstellung abzulaufen beginnt, wobei ein mit ihr gekoppelter Blendenwegmesser (22) mit abläuft und eine der Blendenveränderung entsprechende Größe liefert;
b) es sind Mittel (23, 24) vorgesehen, welche die vom Blendenwegmesser (22) gelieferte Größe mit der gespeicherten Größe vergleichen und bei Gleichheit bzw. Kompensation den Ablauf der Blende (18) bzw. des Anschlaggliedes (16a) stoppen;
c) es sind ferner Mitiel (31) vorgesehen, welche den verbleibenden Differenzwert zwischen der gebildeten Größe und der vom Blendenwegmesser gebildeten Größe zu der der vorgewählten Zeit entsprechenden Größe addieren, wobei die Offen-Zeit des Verschlusses durch an sich bekannte elektrische Mittel (14, 15, 25, 28) entsprechend der vom Zeitsteller gelieferten Größe unter Berücksichtigung des Differenzwertes gebildet wird.
2. Belichtungssteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Differenzverstärker (23) gelieferte Größe in einem Summierverstärker (31) zu der vom Potentiometer (4) gelieferten zeitwertanalogen Größe addiert wird und daß aus der summierten Größe in an sich bekannter Weise die Offen-Zeit des Verschlusses gebildet wird.
3. Belichtungssteuervorrichtung nach den Ansprüchen ! und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (8, 9, 10, 11) zunächst zur Speicherung der aus der Helligkeit, der Filmempfindlichkeit und der vorgewählten Zeit errechneten Größe und später, nach vorausgegangener Löschung, ein zweites Mal zm Speicherung der summierten Größe verwendet wird.
4. Belichtungssteuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Zwischenspeicherung des Differenzwertes zwischen der zunächst gespeicherten Größe und der vom Blendenwegmesser gebildeten Größe vorgesehen sind.
5. Belichliingsstcuervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Zwischenspeicherung ein am Ausgang des Differenzverstärkers (23) angeschlossener Kondensator (30) dient.
Die Erfindung betrifft eme automaüsche Belichtungssteuervorrichtung für eine fotografische Kamera mit Soeicherung einer der einzustellenden Blende Analoga elektrischen Größe und mit elektrischer
Ausllung des Verschluß-Schheßvorganges.
Eine automatische Belichtungssteuervorrichvung m fotografischen Kameras kann entweder dahingehend ausgdegt sein, daß der Benutzer die Blende vorwählt, woraufhin sich bei Kameraauslosung d.e Zeit auto-
„ matisch bildet (Zeitautomatik). Sie kann aber auch SngehenS ausgelegt »». daß der Benutzer die Zeit vonvählt, woraufhin sich die Blende automatisch auf deTdazIi passenden Wert schließt (Blendenauto-
Esist nun bereits bekannt, in der Belichtungssteuervorrichtung den einzelnen Belichtungsparametern logarithmisch analoge Spannungen zu erzeugen und diese durch Addition und Subtraktion miteinander zu verrechnen. Außerdem ist bereits vorgeschlagen worden, in der Kamera eine Speichervorrichtung vorzusehen und e.ne einem der Belichtungsnarameter analoge Spannung dann zu speichern und entsprechend dem Speicherzustand eine ÄC-Kombination bereitzustellen, die über einen Schwellwertschalter den Verschluß schließt. Bei Kameras mit Blendenautomatik ist dagegen bereits vorgeschlagen worden, im Speicher eine blendenanaloge Spannung zu speichern und von der ablaufenden Blende e.ne uzende Spannung abzuleiten und bei Gleichheit ,o dieser beiden Spannungen die Blende in ihrem Ablauf zu stoppe». AUD1..uem ist eine Camera dieser A« bekanntworden (DT-OS 21 33 212), be, welcher die Belichtungsmessung nach der Auslosung der Kamera in dem bruchteil einer Sekunde erfolgt, der ,< zwischen dem Zulaufen der Blende und dem Beginn desHochklappens des Spiegels liegt. Es ist jedoch em Nachteil daß man mit ihr nur ungezielt integral messen kann, und es sind nur Fotoempfänger verwendbar, deren Einstellzeit im gesamten Bereich nur wenige Millisekunden betragen darf.
Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die blendenanaloge Spannung vor der Speicherung zu invertieren und die von der Blende gelieferte Spannung nur bis zum Kornpiementärwert hochlaufen iu lassen.
Die Zeitautomatik mit Blendenvorwahl wird von vielen Neuerscheinungen bevorzugt, da sie sich von der Technik her, insbesondere von der Elektronik her als logisch anbietet. Für die zeitliche Änderung der' Verzögerungszeit eines elektronisch gesteuerten Verschlusses sind keine zusätzlichen mechanischer Teile nötig während eine automatische Blendenverstellung in irgendeiner Weise die Verstellung einei mechanischen Größe verlangt. Hinzu kommt, daß dei Blendenstellbereich nur etwa halb soviel Lichtwertc umfaßt, wie der Zeitenbereich eines elektronischer Verschlusses aufweist. Andererseits wird aber di< Blendenautomatik von der Mehrzahl der Fotografer vorgezogen. Deshalb liegt es an sich nahe, ein< Kamera'zu konstruieren, bei welcher der Benutzei zwischen Zeitautomatik und Blendenautomatik um schalten kann. Eine solche Umschaltmöglichkeit er fordert jedoch einen erheblichen technischen Auf wand, der bei der geringen räumlichen Größe eine fotografischen Kamera, insbesondere einer Kleinbild kamera, nicht vertretbar ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Kamera mit Blendenautomatik (Zeitvorwahl) zi schaffen, bei der, ohne ein Umschalten zu erfordern
yahlweise nach der Art eines Nachführsystems oder ^ullabgleiches aber auch eine Blendenvorwahl mögich ist
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe bei einer Kamera, bei der in einem Teil der Belichtungssteuervorrichtung elektronische Mittel vorgesehen sind, um aus der Helligkeit, der Filmempfindlichkeit und der vorgewählten Zeit eine der einzustellenden Blende entsprechende elektrische Größe zu bilden, und bei der ein Speicher vorgesehen ist, um diese Größe zu speichern, durch die Kombination folgender Merkmale gelöst:
a) die Blende bzw. ein Anschlag für die Blende ist in an sich bekannter Weise mit dem Kameraauslöser oder dem die Speicherung auslösenden Organ derer· gekuppelt, daß sie bei dessen Betätigung aus einer ihrer Größtöffnung entsprechenden Anfangsstellung abzulaufen beginnt, wobei ein mit ihr gekoppelter Blendenwegmesser mit abläuft und eine der Blendenveränderung entsprechende Größe liefert;
b) es sind Mittel vorgesehen, welche die vom Blendenwegmesser gelieferte Größe mit der gespeicherten Größe vergleichen und bei Gleichheit bzw. Kompensation den Ablauf der Blende bzw. des Anschlages stoppen;
c) es sind ferner Mittel vorgesehen, welche den verbleibenden Differenzwert zwischen der gebildeten Größe und der vom Blendenwegmess^r gebildeten Größe zu der der vorgewählten Zeit entsprechenden Größe addieren, wobei die Offen-Zeit des Verschlusses durch an sich bekannte elektrische Mittel entsprechend der vom Zeitsteller gelieferten Größe unter Berücksichtigung des Differenzwertes gebildet wird.
Der Erfindungsgegenstand hat insbesondere den Vorteil, daß es mit ihm möglich ist, sowohl gezielt selektiv als auch ungezielt integral zu messer.. Im Gegensatz zu der in der DT-OS 21 33 212 offenbarten Kamera ist es auch möglich, Fotoempfänger einzusetzen, deren Einstellzeit im gesamten Bereich größer ist als nur wenige Millisekunden. Außerdem bewirkt eine nicht realisierbare Blende eine Korrektur der vorgewählten Zeit.
Bei der entsprechend der Objektivhelligkeit usw. zu bildenden Größe und der vom Blendenwegmesser zu bildenden Größe ist vornehmlich daran gedacht, eine den jeweiligen Absolutwerten logarithmisch analoge Spannung zu verwenden. Es ist jedoch auch durchaus möglich, als solche Größen den Strom oder die Frequenz zu benutzen.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele für Kameras mit Belichtungsmessung durch das Objektiv erläutert und dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Schaltungsanordnung einer Belichtungssteuerung mit Blendenautomatik, digitaler Speicherung und LED-Anzeige und Delogarithmierung über den digitalen Speicher, Dekoder und RC-Netzwerk,
Fig.2 die Schaltungsanordnung einer Belichtungssteuerung mit Blendenautomatik mit LED-Anzcipe und Delogarithmierung ohne digitale Mittel,
F i g. 3 eine Schaltungsanordnung gemäß F i g. 2 mit Meßwerksanzeiger.
Die Belichtungssteuerung gemäß F i g. 1 besitzt einen Belichtungsmesser 1, der unter Berücksichtigung der zur Messung verwendeten Offen-Blende A,, 0 des Objektivs eine dem Leuchtdichtewert Bx, des Objektes analoge Spannung U0-UAo logarithmisch komprimiert liefert. Aus einem Potentiometer 2 erhält man eine der gewählten Filmempfindlichkeit Sv analoge
Spannung Us. Beide Spannungen werden in einem Summierverstärker 3 summiert, der daraus die Spannung Un- Ua0+ us bildet.
Für die Zeiteinstellung ist ein Potentiometer 4 vorgesehen, von dem eine zeitanaloge Spannung UT abgegriffen wird. Beide Spannungen UB — UA a + Us und U1 werden einem Differenzverstärker 5 zugeführt, der daraus die Spannung
liefert. Dabei ist die Spannung UA unmittelbar die Spannung, die bei der jeweils vorgewählten Zeit der zu bildenden Blende analog ist, während die Spannung UA UAe die Zahl derjenigen Blendenschritte angibt, welche zwischen der Offen-Blende (= Meßblende) und der erforderlichen Arbeitsblende liegt.
Über einen noch zu beschreibenden Umschalter 6
wird diese blendenanaloge Spannung an den einen Eingang eines Komparators 7 gelegt, der Teil einer Speichervorrichtung ist, wie sie bereits im Patent...
(Anmeldung P 22 42 300.3) beschrieben ist. Diese Speichervorrichtung besteht außer dem Komparator? aus einem Clock-Generator 8, mit dessen Impulse;; über ein Gatter 9 ein Binärzähler 10 angesteuert wird. Dem Binärzähler 10 ist ein Digital/Analog-Wandler 11 nachgeschaltet, der den Zählerstand wieder in eine Analogspannung übersetzt. Diese Analogspannung, die z. B. im Punkte 12 ansteht, läuft treppenförmig hoch. Sie ist an den anderen Eingang des Komparators 7 gelegt. Bei Spannungsgleichheit an seinen beiden Eingängen erscheint am Komparatorausgang /.-Signal, welches das Gatter 9 schließt. Damit gelangen keine weiteren Impulse zum Zähler 10, dessen Zustand erhalten bleibt, so daß damit die blendenanaloge Spannung U/ — UAfl gespeichert bleibt.
Außerdem ist dem Zähler 10 ein mit 13 bezeichneter Dekodierer 1 aus π nachgeschaltet, von dem jeweils tin Schalter entsprechend dem Zählerzustand geschlossen ist. Mit diesem Schalter ist in der eben-
falls bereits im Patent... (Anmeldung P 22 42 300.3) beschriebenen Weise sowohl eine Reihe von Widerständen 14 mit nachgeschaltetem Kondensator 15 als auch eine Reihe von Anzeigelämpchen, z. B. den LED's 14α, verbunden. Bei Erscheinen des L-Signals am Komparatorausgang 7 und somit Speicherung des blendenanalogen Wertes leuchtet auch die entsprechende LED auf, so daß eine Voranzeige der zu erwartenden Blende gegeben ist.
Für die selbsttätige Einstellung der Blende besitzt
die Kamera kameraseitig einen Blendensteuerring 16, der von einem Blendensteuerhebel 17 gegen Federkraft in der der größten Blendenöffnung entsprechenden Stellung gehalten wird. Der Blendensteuerring 16 besitzt einen Anschlag 16a, gegen den ebenfalls
unter Federkraft der Blendenmitnehmer 18 anliegt. Als Blcndcnmitnchmer ist hier ein Stift bezeichnet, der fest mit dem drehbaren Lamellenring im Objektiv verbunden ist, bei dessen Drehung sich die Blende schließt bzw. öffnet. Außerdem ist objektivseitig noch der Blcndenvorwahlringl9 vorgesehen, der bei Automatikbetrieb in eine Stellung A (= Automatik) zu bringen ist, die mindestens gleich der kleinsten vorwählbaren Blende ist. Damit ist der Anschlag 19a
des Blendenvorwahlringes 19 für den Blendenmitnehmer 18 aus dem Weg geräumt, und der Blendenmitnehmer 18 kann nach seiner Freigabe durch seinen ganzen Drehbereich ablaufen.
Außerdem besitzt der Blendensteuerring 16 außen eine Verzahnung 166, die mit einer Sperrklinke 20 zusammenarbeitet. Letztere ist der Anker eines Magneten 21, an dem sie bei Stromfluß durch die Magnetwindungen in Anlage gehalten wird und von dem sie abfällt und in die Verzahnung 16 b eingreift, wenn der Stromfluß gestoppt wird.
Mit dem Blendensteuerring 16 ist ferner ein Blendenwegmesser in Gestalt eines Schleifers und eines Potentiometers 22 verbunden. Der Abgriff dieses Potentiometers liegt an dem einen Eingang eines Differenzverstärkers 23, an dessen anderem Eingang die gespeicherte Spannung VA'—UAi) liegt. Der Ausgang des Differenzverstärkers 23 liegt an dem einen Eingang eines Schwellenwertschalters 24, dessen anderer Eingang das Potential Null gegenüber Masse hat. Im Ausgang des Schwellenwertschalters liegt der Magnet 21.
Mit dem Ausgang des Differenzverstärkers 23 ist über einen Schalter 29 noch ein Kondensator 30 verbunden, der eine eventuell am Verstärkerausgang stehenbleibende Restspannung speichert, die in noch zu erläuternder Weise als Korrekturspannung für die Zeitbildung verwendet wird. Sie wird zu diesem Zweck einem Summierverstärker 31 zugeführt, an dem auch die am Potentiometer 4 abgegriffene Spannung Uj anliegt. Die Summenspannung wird dann einem Kontakt des Umschalters 6 zugeführt.
Zur eigentlichen Verschlußsteuerung dient der ftC-Kreis, bestehend aus dem jeweils eingeschalteten Widerstand aus einer Reihe von Festwiderständen und dem Kondensator 15. Mit dem Potential des Kondensators 15 wird ein Schwellenwertschalter angesteuert, an dessen anderen Eingang über einen Spannungsteiler 26, 27 ein vorbestimmtes Potential gelegt ist. Im Komparatorausgang liegt ein Magnet 28, der bei Erscheinen von L-Signal den Verschluß
Anordnung kann sowohl als daß die Spannung am anderen Eingang des Differenzverstärkers 23 laufend steigt (Blendenwegmesser). Wenn die Spannungen an Eingang des Differenzverstärkers 23 gleich groß sind, so erscheint an dessen Ausgang die Spannung Null gegenüber Masse, und wenn die Spannung an dem anderen Eingang des Schwellenwertschalters 24 ebenfalls Massepotential hat, so schaltet dieser in diesem Moment um, und der Magnet 21 wird stromlos. Dadurch wird die Klinke ίο 20 abgeworfen und greift in die Verzahnung des Blendensteuerringes 16 ein und hemmt den weiteren Ablauf.
Es ist nun möglich, daß der Blendensteuerring infolge der Klinkenabfallzeit des Magneten etwas über »5 den Sollwert hinausläuft oder daß es infolge nicht zulässiger Parameterkombinationen gar nicht zu einem Abgleich kommen kann, z. B. wenn bei niedriger Leuchtdichte des Objektes eine sehr kurze Zeit vorgewählt wird, so daß sich eine Blende einstellen so müßte, die größer ist als die Offen-Blende. In diesen Fällen stellt sich eine tatsächliche Blende A ein, die verschieden ist von der errechneten Blendengröße A'. Es bleibt dann am Ausgang des Differenzverstärkers 23 eine Restspannung UA - U/ stehen. Diese Restspannung wird in dem Kondensator 30 gespeichert. Im weiteren Ablauf werden die beiden Schalter 6 und 29 geöffnet bzw. umgeschaltet. Am Eingang des Suinmierverstärkers 31 liegen die der vorgewählten Zeit Γ logarithmisch analoge Spannung VT und das Korrektursignal an, so daß sich am Ausgang dieses Verstärkers eine Spannung ergibt, die einer korrigierten Zeit entspricht. Durch eine nicht dargestellte Vorrichtung wird nun der noch im Zähler 10 stehende Wert UA'~ UAn gelöscht und durch eine neue Ein-35 speicherung der korrigierte Zeitwert in den Speicher übernommen. Dieser Wert wird dann im Dekodierer 13 dekodiert und einem Widerstandsnetzwerk, das in Serie mit einem Ladekondensator 15 liegt, zugeführt. Sobald der Startkontakt 15 a geöffnet wird, beginnt sich der Kondensator 15 zu laden. Beim Erreichen des am Bezugseingang des Schwellenwertschalters vorgegebenen Spannungspotentials wird dieser Schwellenwertschalter gesperrt und der Haltemagnet 28 für den zweiten Vorgang abgeschaltet.
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wird der Speicher 7-11 nicht wie im Beispiel der Fig. 1 zweimal benutzt, und es wird auch kein Kurzzeitzwischenspeicher (Kondensator 30) benötigt, sondern der Wert UA'- UAo bleibt während des gesamten BelichUingszeitraumes im Speicher, und die Blendcnanzeigc im Sucher kann auch während der Belichtung erhalten bleiben. Die Verschlußsteuerung 45 arbeitet mit an sich bekannten Mitteln, z. B. Dioden, Transistoren usw., oder mit versetzten /iC-Krcisen, wie im Patent . . . (Anmeldung P 22 14 754.8) offenbart.
Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform entfällt der Dekodierer 13 samt LED-Anzeige. Statt dessen liegt am Speicher 7-11 ein Meßwerk 37. Ansonsten entspricht diese Ausführung der in F i g. 2 beschriebenen. Der Speicher kann bei dieser Ausführungsform jedoch ohne weiteres direkt hinter der Summierverstärker 3 geschaltet sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
509 f

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Belichtungssteuervorrichtung für eine fotografische Kamera, bei der in einem Teil der Beiichtungssteuervorrichtung elektronische Mittel vorgesehen sind, um aus der Helligkeit, der Filmempfindlichkeit und der vorgewählten Zeit eine der einzustellenden Blende entsprechende elektrische Größe zu bilden, und bei der ein Speicher vorgesehen ist, um diese Größe zu speichern, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
DE2319167A 1973-04-16 1973-04-16 Belichtungssteuervorrichtung für fotografische Kameras Expired DE2319167C3 (de)

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US05/701,802 US4054887A (en) 1973-04-16 1976-07-01 Exposure control device for photographic cameras

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