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DE2322582B2 - Sicherungseinsatz - Google Patents
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DE2322582B2 - Sicherungseinsatz - Google Patents

Sicherungseinsatz

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Publication number
DE2322582B2
DE2322582B2 DE19732322582 DE2322582A DE2322582B2 DE 2322582 B2 DE2322582 B2 DE 2322582B2 DE 19732322582 DE19732322582 DE 19732322582 DE 2322582 A DE2322582 A DE 2322582A DE 2322582 B2 DE2322582 B2 DE 2322582B2
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DE
Germany
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housing
shells
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DE19732322582
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Auf Nichtnennung Antrag
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Hazemeijer BV
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Publication date
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Publication of DE2322582B2 publication Critical patent/DE2322582B2/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/05Component parts thereof
    • H01H85/165Casings
    • H01H85/175Casings characterised by the casing shape or form
    • H01H85/1755Casings characterised by the casing shape or form composite casing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherungseinsatz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein derartiger Sicherungseinsatz ist aus der DE-AS 57 266 bekannt. Dieser Sicherungseinsatz weist zwei Teilgehäuse auf, die über ein zylindrisches Rohr geschoben und mittels Schraubverbindungen miteinander verbunden sind. Dieser bekannte Sicherungseinsatz weist den Nachteil auf, daß durch die Schrauben und Muttern der Aufbau und die Montage recht kostspielig ist.
Es sind weitere Sicherungseinsätze bekannt (NL-PS 97 133), bei denen die beiden Hälften des Gehäuses mittels an die Gehäusehälften angegossener Nocken sowie mittels Schraubenbolzen aneinander befestigt sind, wobei die Anordnung, die aus den beiden Koniaktmessern mit daran befestigten Endplatten, zwischen denen die Schmelzleiter verspannt sind, besteht, in dem teilbaren Gehäuse untergebracht sind. Die Endplatten werden ihrerseits mit den Gehäusehälften verschraubt, und hierzu werden die Schrauben von außen nach innen durch Löcher in den Grifflaschen und durch Löcher in den Gehäusehälften hindurchgesteckt und in Gewindelöchern in den Endplatten eingeschraubt Auch bei diesen Sicherungseinsätzen ist der Aufbau und die Herstellung wegen der zahlreichen Schrauben und Muttern kostspielig.
Aus der DE-AS 11 70 520 ist ein Sicherungseinsatz bekannt, bei dem die Schnittflächen der Gehäuseteile in der Schnittebene verklebt sind Die Klebeflächen sind relativ schmale, dem Querschnitt der Gehäusewand entsprechende Flächen, so daß durch Kleben keine sichere Verbindung gewährleistet ist Darüber hinaus liegen die Klebeflächen bei der bekannten Sicherung stumpf aufeinander und besitzen keine mechanische Halterung, so daß auch hier die mechanische Stabilität zu wünschen übrig läßt Bei Schmelzen des Schmelzleiters kann im Inneren der Sicherungspatrone ein erheblicher Druck entstehen, durch den die Klebeverbindung bei der bekannten Sicherung auf Zug belastet wird, was bei Klebeverbindungen wesentlich ungünstiger und wesentlich weniger betriebssicher ist als eine Druck- oder Scherbelastung der Klebeverbindung.
Aus der DE-AS 12 77 991 ist eine mittels Klebeverbindungen zusammengefügte Sicherung bekannt, bei der die Klebeverbindung im Falle einer Druckentwicklung in der Patrone auf Abscherung belastet wird. Die Klebeflächen bei dieser bekannten Sicherungseinrichtung sind jedoch relativ klein, so daß in diesem Falle eine gute mechanische Stabilität nicht gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Sicherungseinsatz zu schaffen, der keine Schraubverbindungen aufweist also einfacher im Aufbau und wirtschaftlicher herstellbar ist, und dennoch eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet
♦5 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Klebeverbindungen werden Schraubverbindungen vermieden und der Aufbau und die Montage des Sicherungseinsaitzes daher vereinfacht. Die beiden Gehäusehälften umschließen das zylindrische Rohr vollständig, so daß auch eine gute mechanische Stabilität gewährleistet ist Da die gesamte Außenfläche des Rohres als Klebefläche dient, läßt sich wegen der großen Klebefläche weiterhin eine sehr sichere Klebeverbindung zwischen Rohr und Gehäuseteilen schaffen. Bei Entstehen eines Überdrucks in der Patrone wird die Klebeverbindung einerseits auf Druck belastet, d. h. das Rohr wird gegen die Gehäuseteile gedrückt, und andererseits tritt dabei ein auf die Seitenteile der Gehäuseteile wirkender Druck auf, der auf die Klebeverbindung statt einer Zugkraft eine Scherkraft ausübt, die die Klebeverbindung wesentlich geringer belastet. Abgesehen von der Tatsache, daß die Klebefläche bei der erfindungsgemäßen Sicherung relativ groß ist, und daß auf Grund der Konstruktion eine mechanische Stabilität geschaffen wird, bewirkt lediglich eine Teilkomponente des in der Patrone entstehenden Drucks eine Scherkraft auf die Klebever-
bindung und es tritt überhaupt keine Zugbelastung bei der Klebeverbindung auf. Die erfindungsgemäße Sicherung ist daher sowohl konstruktionsmäßig als auch von der Klebeverbindung her wesentlich einfacher und kostengünstiger herzustellen und sie ist auch wesentlich betriebssicherer.
Mit der Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 erzielt man ebenfalls eine sehr einfache Montage.
Durch Abschrägen der Ränder wenigstens einer der Halbschalen gemäß Anspruch 3 wird erreicht, daß das zylindrische Rohr während der Verklebung mit den Gehäusehälften elastisch an diese Gehäusehälften angedrückt wird, was zu einem besseren Klemmen zwischen den Rchrhalbteilen und den Gehäuseteilen führt Die in den Ansprüchen 4 bis 7 angegebenen Merkmale führen zu einer einfachen Montage, weil damit die Teile zueinander auf einfache Weise zentriert werden können. Durch Ausbilden von Aussparungen in den Endplatten und von entsprechenden Nocken in den Gehäusehälften gemäß Anspruch 7 erhalten die Gehäusehälften zu den Kontaktmessern eine genau definierte Lage, so daß dadurch die Montage sicherer und einfacher vorgenommen werden kann.
Die gegenüber den Kontaktmessern isolierten Grifflaschen an den Gehäusehälften gemäß Anspruch 8 ermöglichen das Anfassen ohne Gefahr für die Person, so daß dadurch eine größere Sicherheit erzielt wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Sicherungseinsatzes im auseinandergenommenen Zustand,
Fig.2 einen Längsschnitt des Sicherungseinsatzes aus F i g. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht des aus zwei Halbschalen bestehenden zylindrischen Rohres.
Der erfindungsgemäße Sicherungseinsatz besteht aus zwei zylindrischen Gehäusehälften 1, 2, die an ihren Enden je mit einer länglichen Aussparung 3,4 versehen sind, die Kontaktmesser 5, 6 aufnehmen. Die Kontaktmesser 5,6 sind jeweils an einer Endplatte 7,8 befestigt, zwischen denen Schmelzleiter 9 befestigt sind.
Um das Gebilde, bestehend aus den Kontaktmessern 5,6, den Endplatten 7,8 und den Schmelzleitern 9 sind zwei isolierende Halbschalen 10,11 angeordnet, die an der Außenseite mit der inneren Mantelfläche 12,13 der Gehäusehälften 1, 2 verleimt sind. Zum Erhalt einer starken Klemmwirkung zwischen dem aus den Halbschalen 10, Ii bestehenden zylindrischen Rohr und der Innenseite der Gehäusehälften 1,2 sind, wie aus F i g. 3 hervorgeht, die beiden Halbschalen 10, 11 von ihrer Mitte 14 her zu den beiden Enden 15,16 abgeschrägt. In dieser Weise erhält das zylindrische Rohr an den Enden elastische Eigenschaften.
Wie aus F i g. 1,2 hervorgeht, sind die runden Ränder der Halbschalen 10,11 mit Nuten 17,18 versehen, in die die Endplatten 7,8 passen, so daß diese Endplatten 7,8 von den beiden Halbschalen 10,11 sowohl gegenseitig in Abstand gehalten als auch zu den Gehäusehälften 1,2
ίο zentriert werden.
Die Endplatten 7,8 sind je mit einem Nocken 19, 20 versehen, der in eine entsprechende Aussparung 21, 22 der zylindrischen Haibschaien 10, 11 paßt, so daß die beiden Kontaktmesser 5,6 in der gleichen Lage aus dem
Gehäuse herausragen.
Die Endplatten 7, 8 sind ebenfalls mit Aussparungen 23, 24 versehen, die mit entsprechenden Nocken 25, 26 in den Gehäusehälften 1, 2 zusammenarbeiten, so daß die Gehäusehälften 1,2 zu den Kontaktmessern 5,6 eine definierte Lage haben.
Der Sicherungseinsatz weist ebenfalls Grifflaschen 27, 28 auf, die gegen die Kontaktmesser 5, 6 isoliert an den Gehäusehälften 1, 2 befestigt sind. Wenn der Sicherungseinsatz in einer Verteileranlage aufgenom men ist, können die Grifflaschen 27, 28 ohne Gefahr berührt werden.
Der Sicherungseinsatz wird folgendermaßen montiert Zunächst werden die beiden Kontaktmesser 5, 6 mit den Endplatten 7, 8 verschweißt und anschließend werden die benötigten Schmelzleiter 9 zwischen den Endplatten angeordnet Dann werden die beiden Halbschalen 10,11 auf die Endplatten 7,8 gesetzt, wobei letztere in den Nuten 17, 18 zu liegen kommen. Dabei sollen die Nocken 19, 20 an den Endplatten 7, 8 in die Aussparungen 21, 22 der Halbschalen 10, 11 fallen. Anschließend wird die äußere Oberfläche der Halbschalen 10,11 und die innere Mantelfläche 12,13 der beiden Gehäusehälften 1, 2 mit einer dünnen Leimschicht versehen, wonach die beiden Gehäusehälften 1,2 derart auf die beiden Halbschalen 10,11 aufgeschoben werden, daß die Kontaktmesser 5, 6 durch die länglichen Aussparungen 3,4 in den Gehäusehälften 1,2 hindurchragen und die Aussparungen 23, 24 in den Endplatten 7, 8 die Nocken 25, 26 in den Gehäusehälften 1, 2 aufnehmen. Nachdem der Leim ausgehärtet ist, wird das Gehäuse durch eine Füllöffnung 29 hindurch mit Sand gefüllt und die Füllöffnung 29 wird mit einem Kunststoffpfropfen verschloßen. Eine andere öffnung 30 dient zur Aufnahme eines Melders. Der Sicherungs einsatz ist jetzt einsatzbereit.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

1 Patentansprüche:
1. Sicherungseinsatz bestehend aus einem im wesentlichen zylindrischen Gehäuse, aus dem beidseitig Kontaktmesser herausragen, die durch einen Schmelzleiter oder mehrere parallele, im Gehäuse befindliche Schmelzleiter verbunden sind, wobei das Gehäuse in einer Ebene senkrecht zur Gehäuselängsachse in zwei symmetrische Gehäusehälften unterteilt ist und diese beiden Gehäusehälften ein koaxiales zylindrisches Rohr aus Isolierwerkstoff umgeben, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden aus Isolierwerkstoff bestehenden Gehäusehälften (1, 2) mittels des zylindrischen Rohres (Halbschalen 10, 11) aus Isolierwerkstoff derart aneinander befestigt sind, daß die beiden Gehäusehälften (1, 2) über das Rohr (Halbschalen (10,11) geschoben sind und die innere Mantelfläche (12, 13) der Gehäusehälften (I1 2) mit der äußeren Oberfläche des Rohres (Halbschalen 10,11) verklebt ist.
2. Sicherungseinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Rohr in der Ebene der Gehäuselängsachse in zwei Halbschalen (10, Ungeteilt ist
3. Sicherungseinsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder in der Teilungsebene wenigstens einer dieser Halbschalen (10,11) von der Mitte (14) aus zu den Enden (15,16) abgeschrägt sind.
4. Sicherungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den Enden (15,16) des Rohres (Halbschalen 10,11) Endplatten (7,8), an denen die Schmelzleiter (9) befestigt sind, in gegenseitigem Abstand gehalten sind.
5. Sicherungseinsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (15, 16) des zylindrischen Rohres (Halbschalen 10, 11) jeweils mit Nuten (17,18) versehen sind, die die Endplatten (7,8) aufnehmen.
6. Sicherungseinsatz nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endplatten (7, 8) mit je einem Nocken (19, 20) versehen sind, der in eine entsprechende Aussparung (21, 22) im zylindrischen Rohr (Halbschalen 10, U) paßt.
7. Sicherungseinsatz nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Endplatten (7, 8) mit Aussparungen (23, 24) versehen sind, die mit entsprechenden Nocken (25,26) in den Gehäusehälften (1,2) zusammenarbeiten.
8. Sicherungseinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gehäusehälften (1, 2) Grifflaschen (27, 28) befestigt sind, die gegenüber den Kontaktmessern (5,6) isoliert sind.
DE19732322582 1972-05-08 1973-05-04 Sicherungseinsatz Withdrawn DE2322582B2 (de)

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