DE2345769B2 - Vorrichtung zur Förderung von Gegenständen mittels Schubfingern - Google Patents
Vorrichtung zur Förderung von Gegenständen mittels SchubfingernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Förderung von Gegenständen mittels Schubfingern, die in
einem längs einer vorbestimmten Bewegungsbahn angetrieben umlaufenden Fingerträger befestigt sind und
die in mehreren Reihen fortlaufend zugeführten Gegenstände in Gruppen von jeweils einer vorbestimmten
Anzahl unterteilen und weiterfördern, bei der weiterbin eine Sperr- oder Sicherheitseinrichtung vorgesehen ist,
die bei Störungen des richtigen Eingriffs der Schubfinger zwischen die Gegenstände über einen Meß-
«schalter den Antrieb der Fingerträger stillsetzt.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Gattung, die in den F i g. 1 und 2 veranschaulicht ist, weist als Sperr-
oder Sicherheitseinrichtung eine Schlupfkupplung im Antrieb für die Fingerträger auf. Ein Durchrutschen der
(Schlupfkupplung bei ansteigendem Widerstand gegen die Bewegung der Schubfinger wird von einem Meßfühler
erfaßt, der als unmittelbare Folge des Durchrutschens den Antrieb der Fingerträger stillsetzt.
Hierbei tritt die Schwierigkeit auf, daß die Schlupfkupplung nur auf einen bestimmten Schwellenwert des
Antriebsmoments der Schubfinger eingestellt werden kann. Dieser Schwellenwert darf nicht zu niedrig liegen,
wenn vermieden werden soll, daß bereits geringfügige Schwankungen des Antriebsmoments im Verlaufe
einer ordnungsgemäßen Förderung der Gegenstände durch die Schubfinger zu einem Stillsetzen des Antriebs
führen sollen. Wenn aber ein unerwünschtes Stillsetzen der Fördervorrichtung trotz ordnungsgemäßem
Eingriff der Schubfinger zwischen die Gegenstände vermieden werden soll, so muß der
Schwellenwert der Schlupfkupplung so hoch eingestellt werden, daß bei einer tatsächlich auftretenden Störung 6S
des Eingriffs der Schubfinger, wenn also wenigstens ein Schubfinger auf eine Stirnfläche eines der zu fördernden
Geeenstände auftrifft, erhebliche Kräfte wirksam werden bevor der Antrieb stillgesetzt wird. Insbesondere
bei empfindlichen Gegenständen, wie etwa Aluminiumdosen, dünnwandigen Flaschen od. dgl treten
dadurch Beschädigungen oder Zerstörungen auf. D'iese Nachteile verstärken sich noch, wenn die Vorrichtung
vergleichsweise schnell läuft, da dann erhebliche Trägheitskräfte der gemeinsam umlaufenden
Fingerträger mit den Schubfingern wirksam werden, bevor nach einem Durchrutschen der Schlupfkupplung
der Antrieb stillgesetzt wird. .
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fördervorrichtung
der eingangs bezeichneten Gattung zu schaffen, die bei Störungen des richtigen Eingriffs der Schubfinger zwischen
die Gegenstände unabhängig vom Auftreten einer wesentlich erhöhten Gegenkraft auf die Schubfinger
stillgesetzt wird, so daß Beschädigungen der Gegenstände ausgeschlossen sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein am oberen Ende jedes Schubfingers vorgesehener
Abschnitt größeren Durchmessers unter Zwischenfügung von Dichtelementen axial verschiebbar in eine
zugeordnete, lotrechte Bohrung des Fingerträgers eingesetzt ist, daß ein über wenigstens annähernd die gesamte
Länge des Fingerträgers verlaufender Druckfluidum-Speisekanal vorgesehen ist, der an eine Druckfluidumquelle
angeschlossen ist und mit jeder der lotrechten Bohrungen in Verbindung steht, und daß der
Meßschalter der Sperr- oder Sicherheitseinrichtung auf Druckänderungen im Druckfluidum-Speisekanal anspricht.
Durch die bewegliche Anordnung der Schubfinger im Fingerträger kann jeder Schubfinger, wenn er auf
eine Oberfläche eines der Fördergegenstände auftrifft, sofort ausweichen, ohne daß er schädliche Kräfte auf
den Fördergegenstand ausübt. Sofort nach Beginn der Ausweich- oder Auslenkbewegung gelangt der Innenraum
der lotrechten Bohrung infolge der entsprechenden Bewegung der Dichtelemente am Schubfinger mit
der Umgebung in Verbindung, so daß der Druck in dem Druckfluidum-Speisekanal schlagartig abfällt. Der auf
diesen Druckabfall ansprechende Meßschalter setzt sofort den Antrieb der Fingerträger still.
Nach der vorliegenden Erfindung erfolgt somit ein Stillsetzen des Antriebs der Fingerträger nicht in Abhängigkeit
von einer sprunghaften Erhöhung des Antriebsmoments der Fingerträger, was entsprechende
Krafteinwirkung der Schubfinger auf die Fördergegenstände voraussetzt, sondern vielmehr in Abhängigkeit
von einer Ausweich- oder Auslenkbewegung der Schubfinger, die ohne schädliche Krafteinwirkung auf
die Fördergegenstände erfolgen kann, so daß deren Beschädigung sicher vermieden ist.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an Hand der Zeichnung im Vergleich
zum Stand der Technik näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine bekannte Fördervorrichtung, schematisch vereinfacht in Seitenansicht,
F i g. 2 eine Vorderansicht eines Teils der Vorrichtung in F i g. 1,
F i g. 3 schematisch vereinfacht eine Draufsicht aul
eine Gruppe von zu fördernden Gegenständen,
Fig.4 in Frontansicht feile einer Vorrichtung mil
Merkmalen nach der Erfindung,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. ^
und
F i g. 6 eine F i g 4 ähnelnde Ansicht zur Veran schaulichung des Falls, in dem ein Schubfinger nacl·
oben verschoben worden ist.
Die bekannten Vorrichtungen zur Förderung von Gegenständen dieser Art besitzen im allgemeinen die
Konstruktion gemäß Fig. 1 und 2. Bei diesen Konstruktionen laufen endlose Ketten 3a. 36 um zugeordnete
Gruppen von Ketten ädern 2a bzw. 26 herum, die in jeweils genau gleicher Anordnung in zwei
lotrechten Stufen an den Innenwänden von zwei einander gegenüberliegenden Rahmen 1. von denen nur der
Rahmen an der linken Seite dargestellt ist, montiert sind, während ein Fingerträger 7 zwischen zwei Halterungen
5 montiert ist, die von Verbindungsbolzen 4a, 46 der Ketten 3a, 3Λ getragen werden, wobei die oberen
Endabschnitte einer Anzahl von Schubfingern 6 in passenden Abständen am Fingerträger 7 befestigt sind.
Die Wellen der an den Vorderenden beider Kettenradgruppen befindlichen Kettenräder 2a, 26 sind zu beiden
Seiten über die Rahmen 1 hinaus verlängert und tragen Kettenräder 8a bzw. 86. Bei 9 ist in F i g. 2 ein Kettenrad
angedeutet, das durch einen nicht dargestellten Antrieb getrieben wird und über eine Sicherheitskupplung
!0 mit einer Antriebswelle 11 verbunden ist. Auf der Antriebswelle 11 ist noch ein anderes Kettenrad 12 angeordnet,
wobei eine endlose Kette 13 um das Kettenrad 12 und die vorgenannten Kettenräder 8a, 86 herumläuft.
In F i g. 1 ist bei 14 ein zu befördernder zylindrischer Gegenstand, z. B. eine Dose, eine Flasche
od. dgl., angedeutet, während bei A ein Gegenstand-Förderer,
bei B eine Gegenstand-Ausrichtplatte und bei C eine Gegenstand-Austragplatte angedeutet
sind.
Wenn im Betrieb dieser Vorrichtung das Kettenrad 9 durch eine Antriebsvorrichtung angetrieben wird, wird
seine Antriebskraft über die Sicherheitskupplung 10 auf die Antriebswelle 11 übertragen, so daß das Kettenrad
12 sowie die Kettenräder 2a, 26 durch die endlose Kette 13 mit gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Vorbestimmte
Richtung gedreht werden. Infolgedessen laufen auch die endlosen Ketten 3a, 36 mit der gleichen
vorbestimmten Geschwindigkeit in Richtung der Pfeile um die betreffenden Kettenräder um, so daß bei der
Umlaufbewegung der Ketten 3a. 36 auch die Halterungen 5 längs einer vorbestimmten Bewegungsbahn umlaufen
und dabei fortlaufend einen Zyklus einer rückwärts gerichteten Aufwärtsbewegung, einer gleichen
waagerechten Bewegung, einer Abwärtsbewegung sowie einer waagerechten Vorwärtsbewegung durchlaufen.
Dabei werden die zylindrischen Gegenstände 14 fortlaufend in verschiedenen Reihen auf dem Transport-Förderer
A zugeliefert, so daß dann, wenn die einzelnen Halterungen 5 ihre Abwärtsbewegung im Zyklus
durchführen, die unteren Enden der Schubfinger 6, deren obere Endabschnitte am Fingerträger 7 befestigt
sind, in die Zwischenräume S(vgl. F i g. 3) zwischen den benachbarten Gegenständen 14 hineingreifen und sodann,
wenn die Halterung 5 ihre nächste waagerechte Vorwärtsbewegung durchführt, die an der Vorderseite
der Schubfinger 6 befindlichen zylindrischen Gegenstände 14 durch diese Finger so verschoben werden,
daß die aneinanderstoßenden Gegenstände 14 auf die Gegenstand-Ausrichtplatte B verschoben und von dieser
in einander berührendem, von den nachfolgenden Gegenständen getrenntem Zustand getragen werden.
Die waagerechte Vorwärtsgeschwindigkeit jeder Halterung 5 ist dabei selbstverständlich so eingestellt, daß
sie die Bewegungsgeschwindigkeit des Förderers A übersteigt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist
auch eine noch zu erläuternde Sperr- oder Arretiervorrichtung angeordnet, die für den Fall vorgesehen ist,
daß einer der Schubringer 6 nicht ungehindert in den Zwischenraum 5 zwischen benachbarten Gegenständen
14 eingreift. Wenn bei dieser Arretiereinrichtung eine Störung der eben genannten Art auftritt,
rutscht die Sicherheitskupplung 10 unter dem übergroßen Drehmoment der Antriebswelle 11 durch und
trennt dabei den Antrieb des Kettenrads 9 von der Antriebswelle 11, während der Schlupf der Sicherheitskupplung
iO gleichzeitig von einem nicht dargestellten Grenz- oder Endschalter festgestellt wird, welcher die
Betätigung des Antriebs durch das Meßsignal unterbricht unJ ruf diese Weise vorübergehend die Umlauf
bewegung der Halterungen 5 und mithin des Finger-.rägers
7 anhält. Bei dieser Arretiervorrichtung treten jedoch Schwierigkeiten bezüglich der richtigen Einstellung
der Sicherheitskupplung Kl auf, und wenn die zu fördernden zylindrischen Gegenstände weich sind, z. B.
Aluininiumdosen, oder wenn die Umlaufgeschwindigkeit der endlosen Ketten 3a, 36 hoch und das Trägheitsmoment
der Schubfinger <>, des Fingerträgers 7, der Halterungen 5. der endlosen Ketten 3a, 36 sowie
der endlosen Kette 13 groß ist, kommt es häufig vor, daß selbst dann, wenn die Schubfinger 6 einwandfrei
mit den Gegenständen 14 zusammengreifen, die Sicherheitskupplung 10 nicht rutscht oder, selbst wenn sie
durchrutscht, einen unzulässigen Schlag auf die Gegenstände 14 ausübt, so daß diese eine Beule, ein Loch oder
eine andere Verformung erhalten, wodurch sie für wirtschaftliche Zwecke unbrauchbar werden.
Die dargestellte Ausführungsform der Erfindung ist bezüglich Konstruktion, Wirkungsweise und Relativanordnung
der Bauteile der herkömmlichen Vorrichtung gemäß den F i g. 1 und 2 völlig identisch, nur mit
dem Unterschied, daß Konstruktion und Arbeitsweise der Schubfinger, die Einrichtungen zur Feststellung von
Fehlverhalten dieser Finger sowie die Fingerträger von der bekannten Vorrichtung abweichen und zwischen
dem Kettenrad 9 und der Antriebswelle 11 keine Sicherheitskupplung 10 vorgesehen ist. Aus diesem
Grund sind die identischen Bauteile in den F i g. 4 bis 6 nicht dargestellt.
Gemäß den F i g. 4 bis 6 sind Schubfinger 15 vorgesehen, die jeweils am oberen Ende einen Anschlag 15a
aufweisen und die am Oberteil etwas größeren Durchmesser besitzen als am unteren Abschnitt. Ein Fingerhalter
oder -träger 16 ist mit einer Anzahl von lotrechten Bohrungen 16a versehen, in denen jeweils der
weitere Oberteil eines der Schubfinger 15 mittels Dichtelementen, wie O-Ringe η 21a, 216 verschiebbar
geführt ist, welche an jedem Schubfinger mit einem lotrechten Abstand voneinander angeordnet sind. Normalerweise
hängt jeder Schubfinger 15 unter seinem Eigengewicht herab, wobei sein oberes Ende durch den
Anschlag 15a gemäß F i g. 4 und 5 an der Oberseite des Fingerträgers 16 festgehalten wird.
Im Fingerträger 16 ist ein sich in Längsrichtung praktisch über seine ganze Länge erstreckender
Druckfluidum-Speisekanal 18 ausgebildet, der an seinem einen Ende 17 mit einer nicht dargestellten Druckfluidumquelle
verbunden und am anderen Ende geschlossen ist. Dieser Druckfluidumkanal 18 kommuniziert
mit den lotrechten Bohrungen 16a über entsprechende Verbindungsbohrungen 19, die jeweils am einen
Ende mittels eines Blindstopfens 20 verschlossen sind. An einer passenden Stelle im Speisekanal 18 ist eine
Einrichtung zur Feststellung oder Messung von Druckänderungen im Speisekanal 18 angeordnet, z. B. ein
nicht dargestellter Druckschalter, der so ausgebildet ist,
daß der Betrieb der Antriebsvorrichtung der Antriebswelle zur Bewegung des Fingerträgers 16 durch das
von dieser Detektoreinrichtung abgegebene Meßsignal unterbrochen wird. Dies bedeutet, daß die Detektoreinrichtung unwirksam bleibt, wenn der im Speisekanal 18
herrschende Druck demjenigen der Druckfluidumquelle entspricht. Wenn jedoch der Druck im Speisekanal 18 auf einen dicht am Atmosphärendruck liegenden Wert abfällt, wird die Detektoreinrichtung betätigt,
so daß sie ein Meßsignal zur Unterbrechung des Betriebs der Antriebsvorrichtung abgibt.
Im folgenden ist die Arbeitsweise der vorstehend erläuterten Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Wenn der Fingerträger 16 und die betreffenden Schubfinger 15 eine Abwärtsbewegung durchführen — dabei
befinden sich die Schubfinger in ihrem normalerweise nach unten durchhängenden Zustand und der Speisekanal 18, die Verbindungsbohrungen 19 sowie die
Zwischenräume zwischen den lotrechten Bohrungen 16* und den durch die O-Ringe 21a, 2ib abgedichteten
Außenumfangsflächen der Schubfinger 15 sind sämtlich mit Druckfluidum gefüllt, wobei der Druck in allen diesen Abschnitten dem Druck der Druckfluidumquelle
entspricht — und dabei die unteren Abschnitte der Schubfinger ungehindert in die Zwischenräume zwischen den fortlaufenden, in mehreren Reihen auf dem
Förderband zugeführten zylindrischen Gegenständen eingreifen, treten keinerlei Schwierigkeiten auf. Falls
jedoch eine oder mehrere Schubfinger 15 aus dem einen oder dem anderen Grund nicht einwandfrei in
diesen Zwischenraum bzw. diese Zwischenräume eingreifen und an einem oder mehreren der Gegenstände
anstoßen, wird (werden) der (die) betreffende(n) Schubfinger 15 durch die Gegenwirkkraft gemäß F i g. 6 nach
oben gedrückt Hierbei verlagert sich auch der O-Ring 216 am Unterteil des betreffenden Schubfingers 15 entsprechend aufwärts, so daß die Verbindungsbohrung 19
über den Raum 22 zwischen dem Schubfinger 15 und der zugeordneten lotrechten Bohrung 16a mit der
Außenluft in Verbindung gelangt und das im Speisekanal 18 enthaltene Druckfluidum über die
Verbindungsbohrung 19 und den Raum 22 zur Außenluft austreten kann und der im Speisekanal 18 herrschende Druck auf einen dicht am Atmosphärendruck
liegenden Wert absinkt. Diese Druckänderung wird sofort durch einen Druckschalter festgestellt, der ein
Meßsignal zur Unterbrechung des Betriebs der Antriebsvorrichtung der Antriebswelle abgibt und da
durch die Abwärtsbewegung des Fingerträgers 16
unterbricht. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß die einzelnen Schubfinger 15 jeweils in Axialrichtung leicht aufwärts verschiebbar sind, so daß selbst
dann, wenn die geförderten zylindrischen Gegenstände
■ο weich sind, keine Möglichkeit dafür besteht, daß die
Schubfinger 15 die Gegenstände einbeulen oder anderweitig beschädigen.
Infolge der vorstehend beschriebenen Konstruktion
und Arbeitsweise bietet die Erfindung im praktischen
1. Selbst wenn ein oder mehrere Schubfinger nicht einwandfrei in den Zwischenraum zwischen aneinander anstoßenden Gegenständen eingreifen, d. h.
auch im Fall eines Fehl Verhaltens der Schubfinger,
können sie keine Beschädigung der Gegenstände
hervorrufen. Auch wenn die geförderten Gegenstände aus einem weichen Material bestehen, besteht keine Möglichkeit dafür, daß sie durch die
Schubfinger eingebeult aufgerissen oder ander
weitig beschädigt werden.
2. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht keine Notwendigkeit für eine komplizierte und
schwierige Einstellung, wie dies bei den bekannten Vorrichtungen unter Verwendung einer Sicher
heitskupplung erforderlich ist. Die erfindungsge
mäße Vorrichtung ist zudem einfach aufgebaut, und sie arbeitet mit hoher Zuverlässigkeit und
kann auch kostensparend hergestellt werden.
Ersichtlicherweise kann die Erfindung auf verschiedene Sperr- oder Arretiereinrichtungen bei Förder
systemen der Art angewandt werden, bei denen Gegenstände nicht nur mit zylindrischer Konfiguration,
sondern auch mit verschiedenen anderen Formen, die fortlaufend in mehreren Reihen zugeführt werden, in
Gruppen mit jeweils einer vorbestimmten Anzahl von Gegenständen unterteilt werden, indem die Schubfinger in die Zwischenräume zwischen den einlaufenden Gegenständen eingeführt und letztere durch diese
Schubfinger weitergefördert werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Förderung von Gegenständen mittels Schubfingern, die in einem längs einer vor- S bestimmten Bewegungsbahn angetrieben umlaufenden Fingerträger befestigt sind und die in mehreren Reihen fortlaufend zugeführten Gegenstände in Gruppen von einer jeweils vorbestimmten Anzahl unterteilen und weiterfördern, bei der weiterhin eine Sperr- oder Sicherheitseinrichtung vorgesehen ist, die bei Störungen des richtigen Eingriffs der Schubfinger zwischen die Gegenstände über einen Meßschalter den Antrieb der Fingerträger stillsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß ein am oberec Ende jedes Schubfingers (15) vorgesehener Abschnitt größeren Durchmessers unter Zwischenfügung von Dichtelementen (21a, 216) axial verschiebbar in eine zugeordnete lotrechte Bohrung (16a) des Fingerträgers (16) eingesetzt ist, daß ein über wenigstens annähernd die gesamte Länge des Fingerträgers (16) verlaufender Druckfluidum-Speisekanal (18) vorgesehen ist, der an eine Druckfluidumquelle angeschlossen ist und mit jeder der lotrechten Bohrungen (16a) in Verbindung steht, und daß der Meßschalter der Sperr- oder Sicherheitseinrichtung auf Druckänderungen im Druckfluidum-Speisekanal (18) anspricht.
Applications Claiming Priority (2)
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| JP1972106094U JPS527653Y2 (de) | 1972-09-13 | 1972-09-13 | |
| JP10609472 | 1972-09-13 |
Publications (3)
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| JPS4963677U (de) | 1974-06-04 |
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Legal Events
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