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DE2358774B2 - Stangenzirkel - Google Patents
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DE2358774B2 - Stangenzirkel - Google Patents

Stangenzirkel

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Publication number
DE2358774B2
DE2358774B2 DE19732358774 DE2358774A DE2358774B2 DE 2358774 B2 DE2358774 B2 DE 2358774B2 DE 19732358774 DE19732358774 DE 19732358774 DE 2358774 A DE2358774 A DE 2358774A DE 2358774 B2 DE2358774 B2 DE 2358774B2
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DE19732358774
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/02Compasses
    • B43L9/04Beam compasses

Landscapes

  • Road Signs Or Road Markings (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Stangenzirkel mit zwei auf der vierkantigen Stange in deren Längsrichtung verstellbaren Schiebern, die je eine senkrecht zur Stange stehende, eine Höhenverstellung ermöglichende Halterung für die Einstech- und die Anreißspitze aufweisen, der zum Messen und Anreißen in parallelen Ebenen verschiedener Höhenlage geeignet ist.
Zirkel bekannter Art bestehen aus einer Holzstange von rechteckigem Querschnitt oder einem Rohr mit Millimetereinteilung, auf dem zwei Schlitten als Einstich und Reißkörper angebracht sind. Diese Stangenzirkel haben zum Beispiel den Nachts il, daß durch die Länge des Zirkelrohres die in einer Aussparung tiefer liegenden Konturen nur in der Tiefe gemessen werden können, wie es der Abstanc von der Reiß- und Einstichspitze bis zur Unterkante des Zirkelrohres zuläßt. Dieser Nachteil wird um so größer je langer das Zirkelrohr bzw. je kleiner und tiefer die Aussparung ist, in der die anzureißende oder zu messende Kontur liegt.
Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß maßlich genau nur Flächen angerissen werden können, die auf einer Ebene liegen. Höhenunterschiede zwischen Einstech- und Anreißkontur führen zu erheblichen Maßabweichungen, d. h., Zeichnungsmaß (Sollmaß) kann am Zirkel genau eingestellt werden, wird jedoch durch Schräglage des Zirkels bzw. durch unterschiedliche Horizontale wesentlich kleiner angerissen. Ein weiterer Nachteil ist das komplizierte Einmessen nachgeschliffener Zirkelspitzen in den Zirkelkörper, um eine genaue Horizontale zwischen der Einstech- und anzureißenden Kontur zu erreichen. Bei den bekannten Stangenzirkeln können weiterhin Maßabweichungen dadurch entstehen, daß die starr angebrachte Einstechspitze keine unterschiedliche Körnertiefe (Einkerbung für Mittelzentrale) berücksichtigt, oder die gefederte Einstechspitze zur unkontrollierbaren Horizontale wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde diese Mangel zu beseitigen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Halterung an den beiden Schiebern als senkrecht zur Stangenachse stehende Vierkantführungen zur Aufnahme der die Einstech- und die Anreißspitze tragenden Vierkantstäbe ausgebildet sind und eine Millimeter-Noniuseinteilung aufweisen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die beiden Zirkelspitzen sind sehr leicht kontrollierbar und einstellbar, da sie mit einer Millimeter-Rillenteilung versehen sind und sich genau auf die Millimetereinteilung der tragenden Vierkantstäbe abstimmen lassen.
Eine gefederte Einstechspitze, die an sich bereits bekannt ist, gleicht die unterschiedliche Tiefe der Körnerschläge aus und ermöglicht einer Führungsbüchse, die in einem klaren dimensioneilen Zusammenhang mit den tragenden Vierkantstäben steht, die gewünschte Höhen Herstellung. Ein Verdrehen der Zirkelkörper wird duich eine Vierkantführung in Senkrecht- und Längsrichtung vermieden und erhöht die Stabilität und somit die Maßgenauigkeit.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in F i g. I, 2 und 3 dargestellt.
Auf einer vierkantigen Stange 1 sind die Schieber 2 und 3 für den Einstich- und den Reißkörper in Längsrichtung verschiebbar angebracht. Ihr Abstand läßt sich nach Millimeter-Nonius einstellen.
Die Schieber 2 und 3 tragen senkrecht zur Stangenachse 1 Halterungen mit Vierkantführung 4 und 5, in denen sich die Einstech- und Anreißspitze 10 und 11 tragenden Vierkantstäbe 6 und 7 befinden, die eine MilliTieter-Noniuseinteilung 12 aufweisen. Die Einstech- und Anreißspitze 10 und 11 steht zur 0-Linie der Vierkantstäbe 6 und 7 in einem klaren, dimensionellen Zusammenhang.
In F i g. 3 ist die im Vierkantstab 6 geführte Büchse 9 sichtbar, in der die gefederte Einrtechspitze 10 geführt wird. Diese paßt sich der Körnertiefe an und drückt sich in die Büchse 9 ein, die einen konkreten Ausgangspunkt für die Höheneinstellung ergibt.
In Einzelheit »A« — F i g. 3 zeigt die Büchse 9 für die gefederte Linstechspitze 10 und die Anreißspitze U in Achsrichtung zum entsprechenden Vierkantstab 6 und 7 eine Millimetereinteilung. Beim Nachschleifen der Anreißspitze 11, deren Kegel von Spitze bis Auslauf nach Millimeter geschliffen sein muß, kann zur Millimetereinteilung der Büchse 9 eine genaue Abstimmung erfolgen, die sich mit den 0-Linien der Vierkantstäbe 6 und 7 auf ±0,1 mm deckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Stangenzirkel mit zwe auf der vierkantigen Stange in deren Längsrichtung verstellbaren Schiebern, die je eine senkrecht zur Stange stehende, eine
    'Höhenverstellung ermöglichende Halterung für die Einstech- und die Anreißspitze aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung an den beiden Schiebern (2, 3) als senkrecht zur Stangenachse stehende Vierkantführungen (4,5) zur Aufnahme der die Einstech- und die Anreißspitze (10, 11) tragenden Vierkantütäbe (6, 7) ausgebildet sind und eine Millimeter Noniuseinteilung (12) aufweisen.
    2. Stangenzirkel nach \nspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eimtechspitze (lö) in einer im Vierkantstab (6) gelagerten Büchse (9) federnd gelagert ist
    3. Stangenzirkel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchsen (9) für die Einstechspitze (10) und die Anreißspitze (11) in der Achsrichtung zum entsprechenden Vierkantstab (6,
    7) verschiebbar gelagert sind und eine Millimetereinteilung tragen.
DE19732358774 1973-11-26 Stangenzirkel Expired DE2358774C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19732358774 DE2358774C3 (de) 1973-11-26 Stangenzirkel

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DE19732358774 DE2358774C3 (de) 1973-11-26 Stangenzirkel

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2358774A1 DE2358774A1 (de) 1975-05-28
DE2358774B2 true DE2358774B2 (de) 1977-01-20
DE2358774C3 DE2358774C3 (de) 1977-09-08

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Publication number Publication date
DE2358774A1 (de) 1975-05-28

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee