DE2403279B2 - Photographische kamera - Google Patents
Photographische kameraInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/006—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both diaphragm and distance
-
- G—PHYSICS
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Description
ι» Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera,
insbesondere Kamera flacher Bauart, mit einer Aufnahme für Elektronen-Blitzlichtgeräte sowie einer Fassung
für Mehrfachblitzwürfel, mit einem einstellbaren Objektiv sowie einer bei Blitzlichtbetrieb wirksamen, ein
π Summengetriebe umfassenden Vorrichtung zur Einstellung
der Blende in Abhängigkeit von der Entfernung und der Leitzahl des verwendeten Blitzlichtgerätes.
Aus der deutschen Patentschrift 16 22 887 ist eine Kamera bekannt, bei der bei Blitzlichtbetrieb die Blende
>n in Abhängigkeit von der Entfernung und der Leitzahl
des verwendeten Blitzlichlgerätes eingestellt wird. Zu
diesem Zweck ist ein Summengetriebe vorgesehen, das als Eingangsglieder einen zur Einstellung der Entfernung
um die optische Achse drehbaren Objektivteil und zur Berücksichtigung der Leitzahl einen drehbaren
Exzenter umfaßt.
Diese bekannte Vorrichtung unterscheidet sich vom Gegenstand der Erfindung dadurch, daß nur eine
Blitzlichtquelle einer einzigen Art, nämlich in Form
ίο eines Blitzwürfels, zum Einsatz kommt und deshalb auch
nur eine Fassung für dieselbe an der Kamera vorgesehen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Kamera der eingangs genannten Art eine Blendensteu-
K) ereinrichtung zu schaffen, die sowohl die Verwendung
von Elektronen-Blitzlichtgeräten unterschiedlicher Leiizahl als auch von Mehrfachblitzwürfeln ermöglicht.
Hinzu kommt, daß die Einrichtung aus wenigen, einfachen Bauteilen bestehen soll.
Die Losung des Problems ist im Anspruch 1 angegeben. Die weiteren Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels eines
Programmverschlusses, von dem nur die für das
•η Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile dargestellt
sind, sowie den Unteransprüchen.
Der in der Zeichnung dargestellte Verschluß für eine photographische Kamera befindet sich im Zustand des
Tageslichtbetriebes, d. h. an der Kamera sind weder ein
w Blitzlichtwürfel noch ein Elektronen-Blitzgerät angeordnet.
Ein VerschluDschieber 5 mit einer tropfenförmigen Öffnung 34 und ein Verschlußschieber 32 mit einer
öffnung 33 gleicher Form und Größe wie die öffnung
M 34 sind miteinander zu gegenläufiger Bewegung gekuppelt. Nach der Auslösung verschieben sich die
Verschlußschieber 5 und 32 derart, daß sich eine zunehmend größere öffnung vor dem Objektiv 35
bildet. Im Tageslichtbetrieb wird diese Ablaufbewegung
hu der Verschlußschieber durch ein Hemmwerk 29
verlangsamt. Sobald eine für die Belichtung ausreichende Lichtmenge durch das Objektiv 35 auf die
empfindliche Schicht des Films eingefallen ist, werden die Verschlußschieber 5 und 32 schlagartig zurückge-
i,-, stellt und derVerschluß damit wieder geschlossen.
Bei Blitzlichtbetrieb öffnen sich die Verschlußschieber 5 und 32 umgehend bis zu einer bestimmten
Blendenöffnung und werden dann nach einer für die
Blitzbelichtung ausreichenden Belichtungszeit wieder geschlossen. Mit einer Stange 3 wird das Hemmwerk 29
beim Einsetzen eines Blitzlichtgerätes ausgeschaltet.
Zur Begrenzung des Ablaufweges der Verschlußschieber
5 und 32 und damit zur Einstellung einer den herrschenden Lichtverhältnissen entsprechenden Blende
dient ein Blendensteuerglied 1, das bei Blitzlichtbetrieb mit einem auf dem Verschlußschieber 5 angeordneten
Steueranschlag 4 zusammenarbeitet.
Das Blendensteuerglied I, das beim Stecken eines Blitzwürfel in eine Fassung 31 oder eines Elektronen-Blitzgerätes
in einen Sleckschuh 30 über den Vorsprung 2 an der Stange 3 zum Verschwenken in den Ablaufweg
des Steueranschlags 4 des Verschlußschiebers 5 freigegeben wird, ist um eine Achse 6 drehbar auf einem
Hebel 7 gelagert. Dieser Hebel 7 ist auf einer gehäusefesten Achse 8 gelagert und steht mit seinem
anderen Ende mit einem Übertragungsglied 9 über ein Gelenk IO in Verbindung. Das Übertragungsglied 9
weist an seinem anderen Ende einen Bolzen 11 auf, der
in eine kreisbogenförmige Nut 12 eines Stellgliedes 13 eingreift. Der Radius der kreisbogenförmigen Nut 12
entspricht dem Mittenabstand vom Gelenk 10 bis zum Bolzen U.
Die Lage des Übertragungsgliedes 9 und damit die Stellung des Bolzens U innerhalb der kreisbogenförmigen
Nut 12 sind mittels eines Leitzahl-Einstellers 14 veränderbar. Dabei greift der Leitzahl-Einsteller 14 mit
einem Stift 15 in ein im Übertragungsglied 9 ausgebildetes Langloch 16 ein.
Ein vom Fuß eines Elektronen-Blitzgerätes über eine Stange 37 zu steuernder Hebel 18 drückt in der
gezeichneten Stellung unter Spannung einer Feder 19 gegen einen auf dem Stellglied 13 angeordneten Stift 20
und bringt dadurch einen Vorsprung 21 des Stellgliedes 13 entgegen der Kraft einer entsprechend schwächeren
Feder 23 zur Anlage an einen gehäusefesten ersten Anschlag 22.
In dieser Lage befindet sich das Stellglied 13 in der
neutralen Stellung, d. h. eine Lageveränderung des Übertragungsgliedes 9, verursacht durch eine Verschiebung
des Leitzahl-Einstellers 14 gegenüber einer Leitzahlskala 17, bleibt ohne Einfluß auf die Stellung des
Hebels 7.
Wird ein Elektronen-Blitzgerät in den Steckschuh ~*Q
eingeführt, gibt der Hebel 18 das Stellglied 13 zum Ablauf infolge der Kraft der Feder 23 frei. Das Stellglied
13 macht eine definierte Drehbewegung bis der Vorsprung 21 an einem weiteren gehäusefesten
Anschlag 24 anliegt. Dabei führt der Hebel 7 je nach Leitzahl-Einstellung, d.h. je nachdem wie weit der
Bolzen M in der kurvenförmigen Nut 12 vom Mittelpunkt des Stellgliedes 13 in der einen oder
anderen Richtung entfernt ist, eine vom Übertragungsglied 9 angetriebene mehr oder weniger große
ι Schwenkbewegung in der einen oder anderen Richtung aus. Durch diese Schwenkbewegung wird die Stellung
des Blendensteuergliedes 1 zum Steueranschlag 4 in Abhängigkeit von der Leitzahl des Elektronen-Blitzgerätes
beeinflußt.
Kj Mit der Verstellung der Stange 37 und des Hebels 18
wird gleichzeitig über einen Stift 25 die Stange 3 verschoben und damit das Blendensteuerglied 1
freigegeben und ferner das Hemmwerk 29 ausgeschaltet. Das Blendensteuerglied 1 verschwenkt infolge
Federkraft in den Ablaufweg des Steueranschlages 4, wobei seine Stellung über den Abtaster 26 und das an
der Entfernungskurve 28 des Objektivs 35 anliegende gerade geführte Tastglied 27 in Abhängigkeit von der
Entfernung des Aufnahmegegenstandes eingestellt
2i) wird.
Wird ein Blitzwürfel in die Fassung 31 eingeführt, werden lediglich die von der Verschiebung der Stange 3
abhängigen Funktionen ausgeführt. Das Stellglied 13 verbleibt vom Hebel 18 gehalten in seiner Lage, d. h.
2> unabhängig von der jeweiligen Stellung des Leitzahl-Einstellers
11 verharrt der Hebel 7 in der auf die Leitzahl für Blitzwürfel abgestimmten Stellung.
Während beim Ausführungsbeispiel die Verstellbewegung zur Berücksichtigung der Leitzahleingabe
in durch Stecken des Elekfonen-Blitzgerätes verursacht
wird, ist es auch ohne weiteres denkbar, die Zuordnung umzukehren, d. h. die einmal eingegebene Verstellung
durch Stecken eines Blitzwürfels wieder aufzuheben. In diesem Fall befände sich das Stellglied normalerweise in
i-, der verschwenkten Lage (am Anschlag 24) und würde
nur beim Stecken eines Blitzwürfels zum Rückschwenken in die neutrale Stellung freigegeben, in der es dann
am Anschlag 22 anliegt
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, die
κι Steuerbewegungen nicht durch das Ansetzen der
Blitzlichteinrichtuiigen zu bewirken, sondern es können dafür auch andere geeignete Mittel gewählt werden.
Beispielsweise könnte die vom Elektronen-Blitzgerät abzuleitende Steuerbewegung auch vom Einführen
4i eines am Kabel angeordneten Blitzkontakt-Steckers
abgeleitet werden, oder es könnte die mit der Anordnung eines Blitzwürfels im Zusammenhang
stehende Steuerbewegung auch durch das Hochklappen einer gegebenenfalls vorgesehenen Abdeckklappe für
>o die Blitzwürfelfassung bewirkt werden.
Hieriu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Photographische Kamera, insbesondere Kamera flacher Bauart, mit einer Aufnahme für Elektronenblitzlichtgeräte
sowie einer Fassung für Mehrfachblitzwürfel, mit einem einstellbaren Objektiv sowie einer bei Blitzlichtbetrieb wirksamen, ein
Summengetriebe umfassenden Vorrichtung zur Einstellung der Blende in Abhängigkeit von der
Entfernung und der Leitzahl des verwendeten Blitzlichtgerätes, dadurch gekennzeichnet,
daß ein nur von einem angesetzten Elektronenblitzgerät betätigbares Hebelgestänge (37, 18) vorgesehen
ist, das auf das Summengetriebe (7,9, 13) in der Weise einwirkt, daß sich eine manuelle Einstellung
der Leitzahl durch einen Leitzahl-Einsteller (14) nur bei angesetztem Elektronenblitzgerät, nicht jedoch
bei einem angesetzten Blitzwürfel auf die Einstellung eines Blendensteuergliedes (1) auswirkt.
2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blendensteuerglied
(1) als ein um eine Achse drehbar gelagerter Doppelhebel ausgebildet ist und mit seinem einen
Ende an einer um das Aufnahmeobjektiv (35) angeordneten Entfernungssteuerkurve (28) anliegt
und mit seinem anderen stufen- bzw. kurvenförmigen Ende in den Ablaufweg eines Steueranschlages
(4) bewegbar ist, und daß das Blendensteuerglied (1) auf einem gegenüber dem Steueranschlag (4)
verschiebbaren oder verschwenkbaren Bauteil (7) gelagert ist, das mittels eines Übertragungsgliedes
(9) mit einem Leitzahl-Einsteller (14) verbunden ist.
3. Photographische Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Bauteil (7) als im Kameragehäuse um die Achse (8) verschwenkbar gelagerter Hebel ausgebildet ist,
dessen freies Ende gelenkig mit dem Übertragungsglied (9) verbunden ist, das zum einen über eine
Stift-Langloch-Führung (15, 16) mit dem Leitzahl-Einsteller (14) gekoppelt und zum anderen zwangsweise
an einem Stellglied (13) geführt ist, das bei nicht gestecktem Blitzlichtgerät eine neutrale und
bei gestecktem Blitzlichtgerät eine die Stellung des Blendensteuergliedes (1) beeinflussende Stellung
einnimmt.
4. Photographische Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stellglied (13) als eine um eine Achse (36) verdrehbare Scheibe ausgebildet ist, die eine
kreisbogenförmige Nut (12) aufweist, in die ein am Übertragungsglied (9) vorgesehener Bolzen (11)
eingreift, und daß der Radius-Mittelpunkt der Nut (12) im Mittelpunkt des Gelenkes (10) zwischen dem
Bauteil (7) und dem Übertragungsglied (9) liegt.
5. Photographische Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stellglied (13) einen Vorsprung (21) aufweist, der sich in der neutralen Lage des Stellgliedes (13) an einem
ersten Anschlag (22) und in der die Blende beeinflussenden Lage an einem zweiten Anschlag
(24) abstützt oder umgekehrt.
6. Photographische Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei nicht
eingesetztem Blitzlichtgerät ein federbeaufschlagtes Gestänge (18, 19, 37), dessen Endglied (37) in den
Bereich der Aufnahme (30) für ein Elektronen-Blitzgerät ragt, ein mit einem Leitzahl-Einsteller (14)
gekoppeltes Stellglied (13) entgegen der Kraft einer Feder (23) zur Anlage an dem ersten Anschlag
zwingt, und daß bei eingesetztem Blitzlichtgerät das Gestänge das Stellglied (13) freigibt und dasselbe
infolge der Kraft der Feder (23) am zweiten Anschlag (24) zur Anlage kommt.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19742403279 DE2403279B2 (de) | 1974-01-24 | 1974-01-24 | Photographische kamera |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE2403279B2 true DE2403279B2 (de) | 1978-02-09 |
Family
ID=5905545
Family Applications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
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Families Citing this family (2)
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1497907A1 (de) * | 1966-07-21 | 1969-03-27 | Agfa Gevaert Ag | Fotografische Kamera mit einer Belichtungsmess- oder -steuervorrichtung und einem Blitzlichtgeraet |
-
1974
- 1974-01-24 DE DE19742403279 patent/DE2403279B2/de not_active Withdrawn
- 1974-11-22 US US526285A patent/US3922695A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3922695A (en) | 1975-11-25 |
| DE2403279A1 (de) | 1975-08-07 |
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