DE2415532B2 - Tragvorrichtung, insbesondere für Kabelkanäle - Google Patents
Tragvorrichtung, insbesondere für KabelkanäleInfo
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Description
te und förderliche Weiterbildungen enthalten.
Es ist durch die CH-Patenlschrift 5 23 828 eine Tragvorrichtung
bekanntgeworden, bei der die Haken in ähnlicher Weise in einem im wesentlichen der Vertikalträger-Wandstärke
entsprechenden Abstand aus einer gegen die gelochte Fläche des Vertikalträgers anzuliegen
bestimmten und in der Auskragrichiung verlaufenden senkrechten Fläche des Tragarms vorstehen, jedoch
sind die sonstigen technischen Verhältnisse bei diesem Stand der Technik ganz anders gelag3rt als bei
der vorliegenden Erfindung.
Der Vorteil oer erfindungsgemäßen Tragvorrichtung
besteht darin, daß sie unter Vermeidung der zuvor mit Bezug auf die bekannten Vorrichtungen dieser Art beschriebenen
Nachteile sehr große Belastungen aufzunehmen vermag und die dabei auftretenden Momente
in der Ebene der gelochten Wand des Vertikalträgers wirksam sind und die am Haken wirkenden Kräfte
durch eine schräg aus der Tragarmebene herausgedrückte Stufe in den Tragarm in dessen Längsrichtung
eingeleitet werden. Statt der Biegebeanspruchung tritt dabei eine Scherbeanspruchung in den Vordergrund,
die mit im Verhältnis geringeren Querschnitten beherrscht werden kann. Außerdem ist bei der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung mit einem am Vertikalträger im eingehängten Zustand plan anliegenden
Tragarm ein seitliches Ausschwenken desselben nicht möglich.
Die erfindungsgemäße Tragvorrichtung kann außer für Kabelkanäle mit Vorteil auch als Lagergestell beispielsweise
für Rohr- und Stangenlager usw. verwendet werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sie sehr
preisgünstig herstellbar und leicht und schnell zu montieren ist.
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung nachfolgend
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Tragvorrichtung in Ansicht mit ausschnittweise dargestelltem Vertikalträger in Form eines
U-Profils und in dieses am Mittelsteg eingehängten Tragarmen,
F i g. 2 die Tragvorrichtung gemäß F i g. 1 von oben gesehen,
F i g. 3 ein Detail A aus F i g. 1 in größerem Maßstab, eine Partie des Tragarms mit dem unteren Haken zeigend,
F i g. 4 eine abgeänderte Ausführung der Tragvorrichtung, wie in F i g. 2 von oben gesehen, mit in den
Schenkeln des U-Profils eingehängten Tragarmen.
Die Tragvorrichtung nach den F i g. 1 bis 3 besteht aus einem Vertikalträger 1, von dem mehrere in nicht
näher dargestellter Weise an der Decke oder zwischen Boden und Decke eines Raumes befestigt werden, und
ferner aus an dem Vertikalträger befestigten Tragarmen 2, die in wählbarer Höhe entweder nur nach der
einen Seite oder auch nach beiden Seiten des Vertikalträgers auskragend in diesen eingehängt werden. Auf
diesen Tragarmen sind die nicht dargestellten Kabelkanäle befestigt, die aus rinnenförmig ausgebildeten
Lochblechen bestehen, verschieden breit sein können und zum Verlegen der Kabel dienen.
Der Vertikalträger 1 besitzt ein U-Profil mit einem Mittelsteg 3 und zwei seitlichen Schenkeln 4. In dem
Mittelsteg 3 sind zwei vertikale Lochreihen mit rechteckförmigen
oder quadratischen Löchern 5 vorgesehen, welche Lochreihen sich über die ganze Höhe aes
Vertikalträgers erstrecken.
jeder Tragarm 2 ist im Querschnitt U-förmig ausgebildet,
und der vertikal ausgerichtete Mittelsteg dieses U-förmigen Tragarms bildet die gegen den Mittelsteg 3
des U-förmigen Vertikalträgers anliegende Fläche 2a. Der obere Schenkel 2b des U-förmigen Tragarms 2 ist
breiter als der nur in F i g. 3 erkennbare untere Schenkel 2c des Tragarms und dient zur Auflage und Befestigung
der nicht dargestellten Kabelkanäle, die senkrecht zur Richtung der Tragarme sich erstreckend auf mehreren
jeweils an einem Vertikalträger befestigten Tragarmen abgestützt sind. Aus dem gegen den Mittelsteg
3 des Vertikalträgers 1 anliegenden Mittelsteg 2a des U-förmigen Tragarms 2 sind nahe des einen Tragarmendes
zwei Wandabschnitte 6 jeweils durch Stanzschnitte an drei Seiten herausgetrennt und zu einem
Haken 6 abgewinkelt, wobei der senkrechte Abstand dieser Haken gleich dem senkrechten Lochabstand der
Löcher 5 im Vertikalträger 1 ist.
Die Breite der Haken 6 entspricht etwa der Lochbreite der Löcher 5 im Vertikalträger 1, damit die in
horizontaler Richtung wirkenden Momentenkräfte von dem oberen Haken jedes Tragarmes an seiner einen
Seite und von dem unteren Haken an dessen anderer Seite auf die Lochwandung übertragen werden können.
In F i g. 3 ist das Detail A in F i g. 1 mit einem Tragarmausschnitt
und dem unteren Haken in größerem Maßstab perspektivisch dargestellt. Das zungenförmige
Ende jedes, Hakens, der aus der Wand 2a des Tragarmes durch Schnitte herausgetrennt ist, erstreckt sich in
einem Abstand parallel zu der Wand 2a, welcher Abstand annähernd der Wandstärke des Mittelstegs des
Vertikalträgers 1 entspricht, so daß das zungenförmige Ende den Vertikalträger jeweils hintergreift. Es leuchtet
ein, daß bei einem auf beiden Seiten durch gleich lange Schnittkanten begrenzte Haken nur ein kleiner
Bereich 7 des Hakenrades zur Verfügung stände, der sich gegen die Lochwandung eines Loches 5 im Vertikalträger
abstützen kann, um die horizontalen Kräfte zu übertragen. Um die erheblichen Kräfte besser übertragen
zu können, ist daher, wie aus F i g. 3 hervorgeht, jeder Haken durch zwei unterschiedlich lange seitliche
Ränder begrenzt, von welchen der längere Rand zweimal abgewinkelt ist, so daß dieser Rand außer mit dem
zuvor erwähnten Randabschnitt 7 auch noch 'ängs einem unteren, zu einer aus der übrigen Wand schräg
ansteigenden Stufe gehörenden Randabschnitt 8 gegen die senkrechte Lochwandung eines Loches im Vertikalträger
anliegt. Die untere Stufe des Hakens ist demnach in F i g. 3 nur auf der rechten Seite aus der Tragarmwand
2a herausgedrückt, und >:war etwa um das Maß einer Wandstärke des Tragarms. Die Haken 6 sind
in F i g. 1 bei den in der Zeichnung von der Rückseite des Vertikalträgers eingehängten Tragarmen sichtbar.
In Fig.4 ist gezeigt, daß in einem U-Profil-Träger
auch zwei gleich ausgebildete Tragarme nach der einen und der anderen Seite auskragend eingehängt werden
können, wenn mindestens eine Lochreihe an jedem der beiden Schenkel des U-Profils vorgesehen ist. Gleiche
Tragarme erleichtern die Montagearbeit und erlauben, die Lagerhaltungskosten zu senken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Tragvorrichtung, insbesondere für Kabelkanäle, mit Vertikalträgern und in diesen in wählbarer
Höhe in Löcher einhängbaren, frei tragenden, horizontalen Tragarmen, wobei mindestens eine der
senkrecht stehenden Flächen des Vertikalträger mindestens eine vertikale Lochreihe aufweist und
jeder Tragarm mindestens zwei mit dem Tragarm einstückige und in einem der Lochteilung im Vertikalträger
oder einem Mehrfachen der Lochteilung entsprechenden Abstand voneinander angeordnete
Haken besitzt, die jeweils einen zum Hintergreifen des Vertikalträgers im Bereich der Löcher bestimmten
Hakenteii aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß der zum Hintergreifen des Vertikalträgers bestimmte Hakenteil (6) in einem im wesentlichen
der Vertikalträger-Wandstärke entsprechenden Abstand aus einer gegen die gelochte Flaehe
(3) des Vertikalträgers (1) anzuliegen bestimmten und in der Auskragrichtung verlaufenden, senkrechten
Fläche ßa) des Tragarms (2) vorsteht, und daß jeder Haken (6) an einem seiner beiden seitlichen
Ränder oberhalb des zum Hintergreifen des Vertikalträgers bestimmten Hakenteils eine zur Anlage
gegen eine senkrechte Lochwandung im Vertikalträger bestimmte seitliche Abstützfläche (8) aufweist,
wobei jeder Haken (6) zwei unterschiedlich lange Seitenrädern aufweist und an der Seite des
längeren Randes eine erste, aus dem Tragarm schräg herausgedrückte Stufe mit der seitlichen Abstützfläche
(8) aufweist, an weiche erste sich als zweite Stufe der vom Tragarm weiter abstehende
und zum Hintergreifen des Vertikalträgers dienende Hakenteil anschließt.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei am Tragarm in senkrechtem
Abstand übereinander angeordnete Haken an ihren auf entgegengesetzten Seiten liegenden Rändern
eine Abstützfläche (8) aufweisen.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vertikalträger ein im Querschnitt
U-Profil aufweisender Träger (1) ist, dessen Mittelsteg (3) zwei vertikale Lochreihen (5) aufweist,
und daß die Tragarme (2) gegengleich, d. h. als rechter und linker Tragarm ausgebildet sind und
nach der einen und/oder anderen Seite auskragend in den Mittelsteg des U-Profilträgers (1) einhängbar
sind. 5»
4. Tragvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlikalträger ein im Querschnitt
U-Profil aufweisender Träger (1) ist, dessen beide Schenkel (4) je eine vertikale Lochreihe aufweisen,
und daß die Tragarme (2) gleich ausgebildet sind und nach der einen und/oder der anderen Seite
auskragend in die Schenkel des U-Profilträgers einhängbar sind.
5. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vertikalträger ein 6^
U-Profil aufweisender Träger ist, dessen Mittelsteg und Schenkel vertikale Lochreihen aufweisen.
6. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (5)
der Lochreihen rechteckförmig oder quadratisch sind.
Die Erfindung geht aus von einer Tragvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen und
z.B. durch die CH-Patentschrift 4 94 002 bekanntgewordenen Art. t
Bei derartigen bekannten Tragvomuüuiigcii müssen
infolge der an dem frei tragend im Vertikalträger eingehängten
Tragarm wirkenden Last in horizontaler Richtung wirkende Momenienkräfte aufgenommen
werden, die die Haken der Tragarme und der gelochte Vertika'lträger der bekannten Tragvorrichtung nur bis
zu einer bestimmten Größe der Last zu übertragen vermögen. Bei einer sehr großen für die Tragvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehenen BeIy stung durch beispielsweise Kabelkanäle müßten Trag
vorrichtungen der bekannten Art so stark dimensioniert sein, daß sich ihre Herstellung aus Gründen des
Gewichts und der Herstellungskosten verbietet. Die durch die CH-Patentschrift 4 94 002 bekanntgewordene
Tragvorrichtung ist beispielsweise für den Regalbau bestimmt und ihre flachen Tragarme besitzen am Ende
nur durch Einschnitte gebildete, in der Tragarmebene befindliche Haken, mit denen der Tragarm rechtwinklig
zur gelochten Fläche des Vertikalträgers in diesen eingehängt ist, so daß die zu übertragenden Kräfte senkrecht
zur Wandung des Vertikalträgers an dessen an die Löcher angrenzenden Bereichen angreifen, was viel
ungünstiger ist, als eine Kraftübertragung in einer mit der Ebene der die Löcher aufweisenden Wandung des
Vertikalträgers übereinstimmenden Richtung, da eine derart in der Wandung aufgenommene Kraft, die nicht
senkrecht zu der Wandung verläuft, diese nicht nach außen zu verformen vermag. Die gleiche Überlegung
gilt auch bezüglich des schmalen Querschnitts vom hakenförmigen Ende des Tragarmes der bekannten Tragvorrichtung,
auf welchen Querschnitt die Momentenkraft derart einwirkt, daß der in der Tragarmebene liegende
Einhängehaken abreißen könnte. Viel günstiger wäre jedoch, wenn die Momentenkraft von dem Haken
in der Längsrichtung des Tragarms in diesen abgeleitet würde und der belastete Querschnitt nicht senkrecht
zur Kraftrichtung verläuft.
Der Tragarm der aus der genannten Patentschrift bekannten Tragvorrichtung ist außerdem an seiner Einhängeseite
wellenförmig verformt, um den Nachteil anderer derartiger Tragvorrichtungen zu beseitigen, bei
denen anderenfalls der Tragarm sehr leicht seitlich ausschwenken würde, weil seine mit dem Vertikalträger in
Berührung stehende Anlagefläche nur so schmal wie die Wandstärke des Tragarms ist, wobei man mit der
wellenförmigen Verformung eine breitere Anlagefläche zum Abstützen gegen den Vertikallräger schaffen will.
Auch in diesem Umstand zeigt sich ein Nachteil eines stirnseitig in einen Vertikalträger eingehängten Tragarms.
Ein seitliches Ausschwenken des Tragarms ließe sich jedoch vollkommen ausschließen, wenn der Tragarm
und der Vertikalträger plan aneinanderliegen und beide in Berührung stehenden Flächen in der Auskragrichtung
des Tragarms liegen.
Die bei der vorliegenden Erfindung zu lösende Aufgabe besteht darin, Tragvorrichtung der im Oberbegriff
des Anspruches 1 angegebenen und z. B. durch die CH-Patentschrift 4 94 002 bekanntgewordenen Art in
der Hinsicht zu verbessern, daß die Aufnahme von Kräften und Momenten in der Horizontalrichtung entscheidend
verbessert wird.
Die Lösungsmittel dieser Aufgabe sind im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 beschrieben, während
die Unteransprüche für die Aufgabenlösung vorteilhaf-
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| DE2415532C3 DE2415532C3 (de) | 1976-08-05 |
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| DE (1) | DE2415532B2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3809079A1 (de) * | 1988-03-18 | 1988-08-11 | Rieth & Co | Ausleger fuer trag- oder aufhaengevorrichtungen fuer kabel, rohre u. dgl. |
| DE3709003A1 (de) * | 1987-03-19 | 1988-10-06 | Niedax Gmbh | Kupplung zum verbinden von mit lochungen, bzw. in die lochungen einbring- und festlegbaren ansaetzen versehenen profilstaeben |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1974
- 1974-01-28 CH CH109874A patent/CH564264A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-03-30 DE DE2415532A patent/DE2415532B2/de active Granted
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE3809079A1 (de) * | 1988-03-18 | 1988-08-11 | Rieth & Co | Ausleger fuer trag- oder aufhaengevorrichtungen fuer kabel, rohre u. dgl. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH564264A5 (de) | 1975-07-15 |
| DE2415532A1 (de) | 1975-07-31 |
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