DE2422082B2 - Druckbehälter für ein in Breiform, flüssiger Form oder Aerosolform zu verteilendes Fluid - Google Patents
Druckbehälter für ein in Breiform, flüssiger Form oder Aerosolform zu verteilendes FluidInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Druckbehälter der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Bekanntlich wird in Druckbehältern für ein Fluid, das in Breiform, in flüssiger Form oder in Aerosolform
verteilt werden soll, das zu verteilende Fluid im allgemeinen im Augenblick seiner Verwendung mit
Hilfe eines Treibmittels unter Druck gesetzt. Es liegt auf der Hand, daß aus Gründen der Sicherheit, der Qualität
oder der Gleichförmigkeit des zu verteilenden Fluids in allen diesen Fällen vermieden werden muß, und zwar
sowohl vor als auch während der Anwendung, daß das Treibmittel mit dem zu verteilenden Fluid in Kontakt
kommt
In der US-PS 31 78 075 ist ein Druckbehälter mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 beschrieben. Der bekannte Druckbehälter ist konstruktiv
aufwendig und seine Funktionssicherheit läßt zu
wünschen übrig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckbehälter der genannten Art zu schaffen, der
billiger in der Herstellung, einfacher zu öffnen und
zuverlässiger in seiner Funktion beim öffnen als der
bekannte Druckbehälter ist
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst
In der FR-PS 14 20 749 ist ein Druckbehälter
ίο beschrieben, dessen konstruktive Merkmale allerdings
wesentlich verschieden von den Merkmalen des erfindungsgemäßen Druckbehälters sind.
Gegenüber den bekannten Druckbehältern hat der erfindungsgemäße Druckbehälter die besonderen Vor
teile, von einfacherer Konstruktion und billiger
herstellbar, dabei aber funktionssicher zu sein.
Der erfindungsgemäße Druckbehälter läßt sich dadurch herstellen, daß man in das an einem Ende
offene Außengehäuse eines Druckbehälters, vorzugs-
weise vor dem Einbringen des zu verteilenden Fluids, einen gasdichten, hermetisch verschlossenen, schmiegsamen Sack einführt in dessen Innerem eine ebenfalls
verschlossene und mit in flüssigem Zustand befindlichem Treibmittel gefüllte Patrone angeordnet ist das
offene Ende des Druckbehälters, der wenigstens ein Ventil wenigstens zum Verteilen des unter Druck
gesetzten Fluids aufweist verschließt nach dem Füllen des Druckbehälter mit dem zu verteilenden Fluid eine
Öffnung der Patrone und, wenigstens teilweise, ein
bewirkt der die Austreibung des den Sack umgebenden
durch Erhitzen des den Sack umgebenden Druckbehälters für das zu verteilende Fluid auf eine ausreichend
hohe Temperatur, um durch die Zunahme des Innendruckes des Treibmittels die Öffnung der Patrone
zu erzielen. Man schiebt den weichen Sack in das Innere
des Druckbehälters und bringt ihn gegen die Innenfläche der Seitenwandung des Druckbehälters derart zur
Anlage, daß das zu verteilende Fluid den freien mittleren Bereich des Druckbehälters einnimmt.
Es ist günstig, wenn der freie oder ausfüllbare
Rauminhalt des selbständigen, weichen, aufgeblasenen
Sackes größer als der Rauminhalt des Druckbehälters ist. Der Sack besteht aus einem gegenüber dem zu
verteilenden Fluid und gegenüber dem Treibmittel inerten Werkstoff. Das verwendete Treibgas ist Butan
so oder ein chlorierter und fluorierter Kohlenwasserstoff, wie die unter dem Warenzeichen Frigen vertriebenen
Verbindungen. Die mit dem in flüssigem Zustand befindlichen Treibmittel gefüllte Patrone ist entweder
ein anfangs mit einem Stopfen verschlossenes Rohr, aus
Vi dessen Öffnung der Stopfen infolge der durch die
Erwärmung des Druckbehälters hervorgerufenen Zunahme des inneren oder Dampfdruckes des Treibmittels
ausgetrieben worden ist, oder ein Rohrstück, beispielsweise aus Gummi, welches selbst vor dem Eingesteckt-
wi werden in den weichen Sack hermetisch verschlossen
wurde, und für dessen Explosion die Dampfdruckzunahme des Treibmittels infolge der Erhitzung des Behälters
ausreicht, so daß das Treibmittel in den gasförmigen Zustand übergeht, wenn es sich über das gesamte freie
h~> bzw. ausfüllbare Volumen des Sackes ausbreitet. Das
gasförmige Treibmittel, mit welchem der weiche Sack gefüllt ist, steht unter einem Druck in der Größenordnung von 1 bis 10 Bar. Der Druckbehälter ist mit einem
Tauchrohr versehen, dessen eines Ende mit dem der Verteilung dienenden Ventil verbunden ist und dessen
anderes offenes Ende etwa in der Ebene des Behälterbodens endet Das Tauchrohr weist u.a.
geringfügig vertieft gegenüber seinem Befestigungsbereich an dem Ventil angeordnet, wenigstens eine
zusätzliche öffnung auf, die die Zirkulation des zu verteilenden Fluids erlaubt
Zum besseren Verständnis wird die Erfindung im folgenden anhand von den Schutzumfang nicht begrenzenden
Ausiührungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Die Zeichnungen
zeigen in
F i g. 1 schematisch eine Herstellungsweise der anfangs mit einem Treibmittel gefüllten Patrone in
Form eines Gummirohrstückes;
F i g. 2 schematisch im Schnitt einen erfindungsgemäßen Druckbehälter nach dem Einsetzen des weichen
Sackes, in dem die Patrone mit dem Treibmittel angeordnet ist vor dem Einbringen des zu verteilenden
Fluids;
F i g. 3 schematisch im Schnitt den Druckbehälter der F i g. 2 nach dem Einbringen des zu verteilenden Fluids
und nach dem Verschließen des offenen Endes des Behälters;
Fig.4 schematisch im Schnitt den erfindungsgemäßen
Behälter bei der Verfahrensstufe des Erwärmens, die das öffnen oder Explodieren der Patrone für das
Treibmittel hervorruft ohne jedoch den die Patrone umgebenden weichen Sack zu beschädigen;
Fig.5 schematisch im Schnitt den Druckbehä'ier
nach der Explosion der Patrone und bei wenigstens teilweise in den gasförmigen Zustand überführtem
Treibmittel, welches sich über den gesamten Rauminhalt des weichen Sackes ausbreitet;
Fig.6 schematisch im Schnitt den erfindungsgemäßen
Druckbehälter mit einem Tauchrohr versehen, welches die Verteilung des gesamten unter Druck
gesetzten Fluids ohne am Ende des Verteilungsvorganges zwischen dem weichen aufgeblasenen Sack und der
Innenwandung des Behälters zurückgehaltenes Restvolumen des Fluids gestattet und
Fig.7 schematisch in Draufsicht den erfindungsgemäßen
Druckbehälter nach dem Einsetzen des weichen Sackes, welcher eng gegen die Innenfläche der
seitlichen Wandung des Behälters derart angegelegt wird, daß das später einzubringende, zu verteilende
Fluid den gesamten freien Bereich in der Mitte des Druckbehälters einnimmt
In den F i g. 2 bis 6 bezeichnet das Bezugszeichen 1 insgesamt das Außengehäuse des erfindungsgemäßen
Druckbehälters. Dieses Außengehäuse hat etwa die Form eines Zylinders, dessen Mantel oder Seitenwandung
la an einem unteren Boden Xb befestigt ist, beispielsweise durch Einsetzen. Der obere Boden Ic des
Außengehäuses wurde durch einen Formungsprozeß konisch ausgebildet. Das oben liegende Ende dieses
oberen Bodens Ic weist eine öffnung 2 auf, die —
zumindest nach dem Einbringen des Treibmittels — mit Hilfe eines Einsatzes 3 verschlossen wird, der in das
obere freie Ende des oberen Bodens Ic des Außengehäuses 1 eingesetzt wird und der in seinem Mittelbereich
ein Ventil 5 auf das wenigstens die Verteilung des unter Druck gesetzten Fluids und, gegebenenfalls, das
Einbringen dieses Fluids in das Innere des Druckbehälters gestattet.
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Druckbehälters erzeugt man zunächst die mit dem in flüssigem
Zustand befindlichen Treibmittel gefüllte Patrone.
Bei einer ersten Ausführungsform ist diese Patrone ein Rohr mit einem Boden, welches, nachdem es mit in
flüssigem Zustand befindlichem Treibmittel gefüllt wurde, mit Hilfe eines Stopfens hermetisch verschlossen
wird. Bei einer zweiten Ausführungsform, die schematisch
in F i g. 1 dargestellt ist und für die folgende Beschreibung als bevorzugtes Ausführungsbeispiel
gewählt wird, ist die Patrone ein Rohrstück, beispielsweise
aus Gummi Zu diesem Zweck wird ein Rohr 6 von mehreren Metern Länge mit Hilfe einer Klemme oder
Schleife 7 verschlossen, etwa an einem seiner beiden Enden, sodann in einer zweiten Stufe mit in flüssigem
Zustand befindlichem Treibmittel gefüllt wie dies schematisch durch den Pfeil 8 dargestellt ist Das Rohr
wird dann bei 9 an seinem zweiten Ende abgeklemmt oder abgeschnürt und dann an Stellen, die gemäß einem
festgelegten Maßstab oder einheitlichen Wert bestimmt werden, mit Hilfe von paarweise bei 10a und XQb
befestigten oder festgeklemmten Verschlußklemmen oder Verschlußschleifen, die das Rohr 6 an zwei dicht
nebeneinanderliegenden Stellen eng zusammendrücken, in eine Vielzahl von Einzelrohrstücken unterteilt Das
Rohr wird dann durchtrennt, wie es schematisch durch den Pfeil 11 dargestellt ist, und zwar im wesentlichen
längs der die beiden benachbarten Verschlußklemmen 10a und 106 voneinander trennenden Mittelebene,
derart, daß man eine Vielzahl von Gummirohrstücken erhält, mit einer Länge von etwa 10 cm, die mit einem
JO Treibmittel in flüssigem Zustand gefüllt und an ihren
beiden Enden verschlossen sind.
Jede Patrone, derart hergestelltes Gummirohrstück 12 oder durch beispielsweise einen Stopfen verschlossenes
Metallrohr, wird in das Innere eines weichen Sackes 13 aus einem gasdichten Material, beispielsweise
Polyäthylen, gesteckt. Der Sack 13 wird dann durch Schweißen derart verschlossen, daß er eine hermetisch
dichte Umhüllung bildet, in deren Innerem sich die Patrone befindet. Während des Vorganges des Verschließens
des weichen Sackes kann man gegebenenfalls gleichzeitig wenigstens teilweise an das Innere des
Sackes einen Unterdruck anlegen, oder man kann den Sack gleichzeitig komprimieren oder derart verformen,
daß die im Inneren des Sackes eingeschlossene Luft -t' nach dem Verschluß des Sackes einen vorzugsweise
unter Atmosphärendruck liegenden Druck hat.
Der hermetisch verschlossene Sack 13 wird dann in das Innere des Außengehäuses 1 des Behälters durch die
Öffnung 2 eingesetzt. Der Sack ist völlig selbständig, '<) d. h. unabhängig von dem Behälter und irgendeiner
seiner zusätzlichen Einrichtungen, wie Einsatz 3 oder Ventil 5. Auf diese Weise kann der Sack auf beliebige
Weise in das Innere eines Druckbehälters beliebiger Form eingesetzt werden, entweder nach der Einbringung
des zu verteilenden Fluids oder gleichzeitig mit dem zu verteilenden Fluid oder vorzugsweise vor dem
Einbringen des Fluids, was vor allem aus Gründen der Bequemlichkeit der Handhabung zweckmäßig ist. Zu
achten ist indessen darauf, daß man in das Innere des ''" Druckbehälters mit einem bestimmten Rauminhalt
einen weichen Sack einbringt, der — wenn er vollständig aufgeblasen ist — in der Lage ist, ein
Volunen einzunehmen, welches größer ist als der Inhalt
des Behälters, so daß der aufgeblasene Sack das '■' Bestreben hat, den gesamten Inhalt des Behälters
einzunehmen und demzufolge das Austreiben des zu verteilenden Fluids zu ermöglichen. Beispielsweise setzt
man in einen Druckbehälter von 200 cm3 Rauminhalt
einen weichen Sack ein, der in aufgeblasenem Zustand ein Volumen in der Größenordnung von 250 bis 300 cm3
einnimmt. Man ordnet im Inneren dieses Sackes ein Rohrstück aus Naturkautschuk oder aus Nitrilkautschuk,
oder aus Polychloropren an, das 15 cm lang ist, einen Innendurchmesser von 5 mm und einen Außendurchmesser
von 6 mm aufweist, und dessen durch die beiden Verschlußklemmen 10a und 10/? definierter
Rauminhalt somit in der Größenordnung von 3 cm3 liegt. Das dieses Volumen von 3 cm3 einnehmende κι
flüssige Treibmittel ist Butan oder ein chlorierter und fluorierter Kohlenwasserstoff, wie die unter dem
Warenzeichen »Frigen« bekannten Verbindungen.
Dieser Sack 13 wird in das Innere des Behälters 1, vorzugsweise vor der Einbringung des zu verteilenden
Fluids, geschoben. Der Sack 13 wird durch die öffnung 2 eingesetzt, wie dies schematisch durch den Pfeil 14
angedeutet ist, ohne besondere Vorkehrungen (Ausführungsform gemäß F i g. 2), oder vorzugsweise eingesetzt
und gegen die Innenfläche der seitlichen Wandung la des Behälters zur Anlage gebracht, wie dies mit den
durchgezogenen Linien in Fig.7 dargestellt ist. Das zu
verteilende Produkt 15 wird dann in das Innere des Druckbehälters 1 eingebracht, entweder direkt durch
die öffnung 2, worauf dann der Behälter mit Hilfe des Einsatzes 3 und des Ventils 5 verschlossen wird, oder
über das Ventil 5, nachdem das Ventil mittels seines Einsatzes 3 (Fi g. 3) an dem Behälter befestigt worden
ist. Der auf diese Weise hergestellte Druckbehälter 1 ist in allen diesen Fällen an seinem freien oberen Ende jo
verschlossen. Er enthält das zu verteilende Fluid 15, welches den Sack 13 umgibt, in dessen Innerem die
Patrone 12 angeordnet ist. Bei der in Fig. 7 dargestellten besonderen Ausführungsform hat das
Fluid 15 das Bestreben, den gesamten mittleren Bereich η des Behälters 1 einzunehmen, jedoch kann natürlich ein
bestimmter Anteil zwischen die innere Oberfläche der seitlichen Wandung la und den äußeren Umriß 13a des
Sackes geraten.
Sodann bewirkt man, vom Äußeren des Druckbehälters her, ein öffnen der Patrone 12, vorzugsweise durch
Erhitzen des Druckbehälters auf eine Temperatur, die ausreicht, um unter der Wirkung der Zunahme des
Dampfdruckes die Patrone zu öffnen (Fig.4). Für das erwähnte Beispiel sollte die Temperatur, auf die erhitzt 4-ϊ
wurde, in der Größenordnung von 45° C liegen, eine Temperatur, ab welcher man entweder eine Explosion
des Rohrstückes 12 (Fig. 5) erreicht oder ein Austreiben
des Stopfens aus der öffnung des Metallrohres, die er anfangs verschloß. Natürlich kann das öffnen der
Patrone 12 durch jede andere bekannte Maßnahme erfolgen, beispielsweise durch ein vollständiges Verschwinden
des Rohrstückes 12 am Ende einer Zeitspanne, die man vorher bestimmen kann, etwa
durch Auflösung in einem vorher in den Sack eingebrachten Lösungsmittel.
Nach dem öffnen der Patrone befindet sich das Treibmittel wenigstens teilweise in gasförmigem Zustand
und hat daher das Bestreben, das gesamte innere freie oder ausfüllbare Volumen des Sackes 13
auszufüllen. Natürlich muß die Menge an in ein Rohrstück eingebrachtem flüssigen Treibmittel so
bemessen sein, daß die dementsprechende Gasmenge unter einem Druck in der Größenordnung von 1 bis 10
Bar steht, der ausreicht, um sicherzustellen, daß das den Sack 13 umgebende Fluid 15 über das Vertu 5, mit dem
der Druckbehälter 1 versehen ist, verteilt bzw. ausgetrieben wird. In dem Maße, wie sich das Fluid 15
unter der Wirkung des durch das Treibmittel erzeugten inneren Druckes verteilt bzw. ausgetrieben wird, hat der
weiche Sack das Bestreben sich zu verformen und den gesamten Innenraum des Behälters 1 bis zum vollständigen
Verschwinden des unter Druck gesetzten Fluids einzunehmen. Bei der besonderen Ausführungsform der
F i g. 7 verformt und verlängert sich der weiche Sack 13 zu einer Spirale, die sich zur Mitte des Behälters hin
ausdehnt'und das gesamte Volumen einnimmt, das von dem unter Druck gesetzten und durch das Ventil 5
ausgetriebene Erzeugnis freigelassen wird. Die spiralförmige Verformung des weichen Sackes ist in F i g. 7
gestrichelt dargestellt.
Um zu vermeiden, daß eine bestimmte Menge an unter Druck gesetztem Fluid zwischen der Wandung
des Behälters und dem aufgeblasenen weichen Sack, der im Inneren des Behälters ein zunehmend größeres
Volumen einnimmt gefangenbleibt, kann man den Behälter bevorzugt mit einem Tauchrohr 16 versehen,
dessen eines Ende 16a mit dem Verteilerventil verbunden ist und dessen anderes, offenes Ende 16f>
im wesentlichen in der Ebene des unteren Bodens \b des Behälters mündet wobei das Tauchrohr ferner,
geringfügig gegenüber seinem Befestigungsbereich an dem Ventil vertieft angeordnet wenigstens eine
zusätzliche Öffnung 16c aufweist Auf diese Weise kann das zu verteilende Fluid in allen Fällen von den
öffnungen 16i> und 16c bis zu dem Verteilerventil frei
zirkulieren, ohne daß auch nur irgendein Anteil des Fluids 15 unter dem aufgeblasenen Sack 13 zurückgehalten
wird und das Verteilerventil nicht erreichen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Druckbehälter für ein in Breiform, flüssiger Form oder Aerosolform zu verteilendes Fluid, mit
wenigstens einem Ventil zum Verteilen des unter Druck stehenden Fluids, sowie mit einem in dem
Behälter befindlichen, gegenüber dem Fluid gasdicht abgeschlossenen, weichen, unter dem Behälterinnendruck zusammengedrückten Sack, dessen Volumen
in gasgefülltem Zustand wenigstens so groß wie der Behälterinhalt ist und in welchem sich eine ebenfalls
gasdicht abgeschlossene Patrone befindet, die von außen derart beeinflußbar ist, daß sie ein den Sack
unter Treibdruck füllendes Treibmittel abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrone
(12) mit einem in flüssigem Zustand befindlichen Treibmittel gefüllt ist, dessen Menge zur Füllung des
Sackes (13) unter Treibdruck bei wenigstens teilweiser Verdampfung des Treibmittels ausreicht,
und daß die Patrone (12) so ausgebildet ist, daß sie sich bei Druckanstieg des in ihr befindlichen
Treibmittels infolge Erwärmung des gesamten Druckbehälters öffnet
2. Druckbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrone (12) ein Rohrstück
ist, das mit einem Stopfen verschlossen ist, der bei
der Druckzunahme im Patroneninneren infolge der Erwärmung ausgestoßen wird.
3. Druckbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrone (12) ein Rohrstück
ist, das bei der Druckzunahme im Patroneninneren infolge der Erwärmung zerbirst.
4. Druckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sack (13) gegen die Innenfläche der Seitenwandung (\a) des
Druckbehälters derart angelegt ist, daß das zu verteilende Fluid den gesamten mittleren Bereich
des Druckbehälters einnimmt.
5. Druckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrene (12) mit
Butan, oder mit einem chlorierten und fluorierten Kohlenwasserstoff, wie die unter dem Warenzeichen
»Frigen« bekannten Verbindungen gefüllt ist.
6. Druckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß das den Sack (13) ausfüllende Treibmittel unter einem Druck in der
Größenordnung von 1 bis 10 Bar steht.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |