DE2437757B2 - Schutzdeckel für eine Armaturentafel von Fahrzeugen - Google Patents
Schutzdeckel für eine Armaturentafel von FahrzeugenInfo
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Description
2. Schutzdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Schwenkzapfen (80,81
bzw. 144, 146) zugelegene Ende des Schutzdeckels (70 bzw. 130) auf Stützen (50, 52 bzw. 150)
verschiebbar geführt ist
3. Schutzdeckel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Ende der
Stützen (50,52 bzw. 150) die Schwenkachse für den Schutzdeckel (70 bzw. 130) vorgesehen ist
4. Schutzdeckel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzdeckel (70) am vorderen Ende (72) mit einer den Schwenkzapfen (80, 81) in einer Endstellung umgreifenden Fangausnehmung (74) versehen
ist, die auf den Stützen (50,52) geführt ist
5. Schutzdeckel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzdeckel (70) auf den Schwenkzapfen (80 und 81) aufliegt und gegen diese mit einem
abgewinkelten rückwärtigen Endteil (76) anliegt, wenn sich der Schutzdeckel in seiner die Armaturentafel (60) freigebenden Lage befindet
6. Schutzdeckel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß das «
vordere Ende (134) des Schutzdeckels (130) hakenförmig ausgebildet ist und an seiner Spitze (138) mit
den Schwenkzapfen (144 und 146) versehen ist
7. Schutzdeckel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 —3 und 6, dadurch gekennzeichnet daß w
der Schutzdeckel (130) in seiner die Armaturentafel (120) freigebenden Lage auf der Armaturentafel
aufliegt
8. Schutzdeckel nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzdeckel (70 bzw. 130) in seiner die Armaturentafel (60 bzw. 120) freigebenden Lage
unter Federspannung steht.
50
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schutzdeckel für eine Armaturentafel von Fahrzeugen, dessen eines Ende
um mindestens einen Schwenkzapfen drehbar ist und der aus einer die Armaturentafel abdeckenden verschließbaren Position in eine die Armaturentafel
freigebende Lage verstellbar ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung obiger Gattung (US-Patentschrift 35 57 897) ist der Schutzdeckel
scharnierartig an der Armaturentafel angeordnet und kann aus seiner die Armaturentafel abdeckenden
Position in eine diese freigebende Lage verschwenkt werden. Hierzu ist ein ausgesprochen großer Freiraum
erforderlich, der häufig bei bestimmten Fahrzeuggattungen, insbesondere bei einigen Straßenbaumaschine!!,
nicht zur Verfügung steht.
gesehen, den zum Verstellen von einer Endposition in
die andere erforderlichen Raum so klein wie möglich zu halten. Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch
gelöst worden, daß das dem Schwenkzapfen zugelegene Ende des Schutzdeckels von der Schwenkachse
fortbewegbar ist Hierdurch kann die Verstellung von einer Endposition in die andere einmal in eine
Schwenkbewegung und zum zweiten in eine Schiebebewegung aufgeteilt werden, wodurch sich der erforderliche Freiraum äußerst klein halten läßt
Erfindungsgemäß ist das dem Schwenkzapfen zugelegene Ende des Schutzdeckels auf Stützen verschiebbar
geführt Hierbei liegt am rückwärtigen Ende der Stützen die Schwenkachse für den Schutzdeckel. Dabei können
die Stützen am oberen oder am unteren Ende der Armaturentafel angeordnet sein.
Dadurch, daß der Schutzdeckel am vorderen Ende mit einer den Schwenkzapfen in einer Endstellung
umgreifenden Fangausnehmung versehen ist, die auf den Stützen geführt ist kann der Schutzdeckel in
einfacher Weise den Schwenkzapfen umgreifen und in seine die Armaturentafel abdeckende Position verschwenkt werden.
Neben der Lagerung übernimmt der Schwenkzapfen aber auch noch zwei weitere Funktionen, und zwar
einmal als Tragteil und zum anderen als Anschlagteil, da nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der
Schutzdeckel auf den Schwenkzapfen aufliegt und gegen diese mit einem abgewinkelten rückwärtigen
Ende anliegt, wenn sich der Schutzdeckel in seiner die Armaturentafel freigebenden Lage befindet
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das vordere Ende des Schutzdeckels hakenförmig ausgebildet sein und an seiner Spitze mit den Schwenkzapfen
versehen werden. Bei dieser Ausführung kann der Schutzdeckel in seiner die Armaturentafel freigebenden
Lage auf der Armaturentafel selbst aufliegen.
Zweckmäßig steht der Schutzdeckel in seiner die Armaturentafel freigebenden Lage unter Federspannung, wodurch er dann stets auf die Stütze gedruckt
wird.
In der Zeichnung sind zwei nachfolgend näher erläuterte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Straßenbaumaschine in Seitenansicht, an
der die erfindungsgemäße Vorrichtung angeordnet ist;
Fig.4 ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Armaturentafel in Vorderansicht;
F i g. 6 den Schutzdeckel für die Armaturentafel in Vorderansicht.
In F i g. 1 der Zeichnung ist als Fahrzeug eine Straßenbaumaschine 10 dargestellt. Unmittelbar vor
dem dem Verbrennungsmotor 24 befindet sich ein Bedienungsstand 26 mit einer Plattform, auf der ein
Fahrersitz 30 angeordnet ist Vor dem Fahrersitz, jedoch so, daß sie leicht zu überblicken und zu erreichen
ist, ist eine Instrumentenkonsole 32 angeordnet
In den F i g. 2 und 3 der Zeichnung ist ein erstes Ausführungsbeispiel der Instrumentenkonsole 32 dargestellt Diese besteht aus rechten und linken sich in
Fahrtrichtung erstreckenden, hochstehenden Seitenwänden 34 und 36, die durch eine Oberwand 38
miteinander verbunden sind, so daß sich eine umgekehrt U-förmige Konstruktion ergibt Ein Winkelblech 40
erstreckt sich zwischen den unteren Teilen der
Seitenwände 34 und 36 und ist mit diesen an deren unteren Teilen verbunden. Das Winkelblech 40 ist
derart angeordnet, daß sich ein vorderer Schenkel 42 von seinem vorderen Teil nach unten erstreckt während
ein rückwärtiger Schenkel 44 im rechten Winkel zum vorderen Schenkel 42 sich ebenfalls nach unten
erstreckt In den durch den Schenkel 42 des Winkelbleches 40 und den rechten und linken Seitenwänden 34
und 36 gebildeten Ecken sind rechte und linke Nasen 46 und 48 vorgesehen. Mit vertikalem Abstand oberhalb
des Winkelbleches 40 sind mit den rechten und linken Seitenwänden 34 und 36 rechte und linke sich in
Längsrichtung erstreckende Stützen 50 und 52 angeordnet, die nach unten abgewinkelte rückwärtige Endteile
54 und 56 aufweisen, die ebenfalls Nasen bilden. Deren rückwärtige Flachen sind in der gleichen Ebene wie die
korrespondierenden rückwärtigen Flächen der linken und rechten Nasen 46 und 48 angeordnet Die rechten
uiid linken Stützen 50 und 52 bilden obere plane Flächen, die in einer gemeinsamen Eber.; liegen und
nach unten geneigt verlaufend angeordnet sind, und zwar von den rückwärtigen Endteilen der Stützen aus
gesehen. In F i g. 3 ist lediglich die obere Oberfläche 58 der Stütze 50 dargestellt
Die rechten und linken Nasen 46 und 48 und die 2s rückwärtigen Endteile der rechten und linken Stützen 50
und 52 sind rechteckig angeordnet und können somit eine rechteckige Armaturentafel 60 aufnehmen, die mit
den äußeren Oberflächen der Nasen und der Stützen über Schrauben 62 verbindbar ist. Die Armaturentafel
60 weist eine Vielzahl von öffnungen auf, durch die die verschiedenen Instrumente einschließlich der durch
Glas abgedeckten Armaturen 64 hindurchtreten. Die Armaturen können die Temperatur der Kühlflüssigkeit,
den Druck des Motoröls, die Temperatur des Getriebe- J5
Öls und den Bezinstand anzeigen. Zu den Instrumenten gehört auch ein Zündschalter 66 mit einem Zündschlüssel
68.
Um die verschiedenen Armaturen bzw. Instrumente zu schützen, insbesondere dann, wenn die Straßenbaumaschine
alleingelassen wird, beispielsweise bei Abstellung über Nacht, ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine
Schutzvorrichtung vorgesehen, die im wesentlichen aus einem rechteckigen Schutzdeckel 70 besteht, der in
F i g. 2 in ausgezogenen Linien in seiner die Armaturen v>
freigebenden Lage dargestellt ist. In dieser Position hat der Schutzdeckel 70 einen planen Mittelteil 71 sowie ein
nach unten und rückwärts abgebogenes vorderes Ende 72, das eine sich nach rückwärts öffnende halbzylindrische
Fangausnehmung 74 bzw. einen Haken bildet, sowie ein nach unten gerichtetes rückwärtiges Ende 76,
das mit dem planen Mittelteil einen rechten Winkel bildet und eine nach unten gerichtete Nase 78 ergibt, die
mittig zwischen den gegenüberliegenden Seiten liegt. Das vorderen Ende 72 ruht auf der oberen Oberfläche
der rechten und linken Stützen 50 und 52, und der Schutzdeckel 70 liegt im Bereich seines rückwärtigen
Endes auf zwei rechten und linken sich horizontal quer erstreckenden und zueinander ausgerichteten Zapfen 80
und 81 auf, die wiederum mit den Innenseiten der rechten und linken Seitenwände 34 und 36 der
Instrumentenkonsole verbunden sind. Sich von der Oberwand 38 nach vorne und unten erstreckend, ist eine
Querwand 82 vorgesehen, die eine querverlaufende untere Kante aufweist, die sich oberhalb des Schutzdekkels
70 befindet und eine Lagerstelle für ein sich quer erstreckendes aus nachgiebigem Werkstoff hergestelltes
Teil 84 ergibt dessen oberer Teil mit der Querwand 82 verbunden ist und der einen hohlen Bodenteil 86
aufweist der gegen den Schutzdeckel 70 drückt Mittig in dem Schutzdeckel 70 ist des weiteren im Bereich des
rückwärtigen Endes ein über einen Schlüssel betätigbares Schloß 88 vorgesehen. Dieses weist einen drehbaren
Riegel 90 auf, der mit öffnungen 92 und 93 zusammenarbeiten soll, die ihrerseits in dem Winkelblech
40 und der Nase 78 vorgesehen sind und über die der Schutzdeckel 70 in seiner, in F i g. 3 in gestrichelten
Linien dargestellten, die Armaturen abdeckenden Lage verschließbar ist In der öffnung 92 wird auch noch die
Nase 78 des Schutzdeckels 70 aufgenommen. Wie des weiteren aus Fig.3 hervorgeht wird lediglich ein
kleiner Teil des Riegels 90 über die Nase 78 überstehen. Dadurch werden Biegekräfte weitgehend vermieden,
die dann auftreten könnten, wenn jemand versuchen solfte, den abgeschlossenen Schutzdeckel aus dieser
Lage zu entfernen.
Um sicherzustellen, daß der Zündschlüssel abgezogen wird, wenn der Schutzdeckel 70 in die Position
verschwenkt wird, in der er die Armaturen abdeckt, ist der Abstand zwischen der Innenseite des Schutzdeckels
70 und dem Zündschaiter 68 derart gewählt, daß der Schutzdeckel nicht verschlossen werden könnte, wenn
der Zündschlüssel noch nicht abgezogen ist. Somit ist sichergestellt daß der Zündschlüssel zunächst abgezogen
werden muß. Gleichfalls ist das Schloß 88 so ausgebildet, daß es durch den Zündschlüssel 68
verschlossen werden kann, so daß die Bedienungsperson keinen weiteren Schlüssel benötigt
Der Raum zwischen der Innenseite der Oberwand 38 der Instrumentenkonsole und der Zapfen ist durch eine
Querwand 94 verschlossen, die von der Oberwand 38 nach unten zeigt und in eine untere Kante 96 ausläuft,
die sich etwas oberhalb der Zapfen 80 und 81 befindet. Somit bewirkt die Querwand 94, daß der Schutzdeckel
70 nicht aus seiner die Instrumente abdeckenden Position dadurch entfernt werden kann, daß man
lediglich den Schutzdeckel nach oben abhebt. Die untere Kante 96 der Querwand 94 weist eine Aussparung 98
auf, um zu ermöglichen, daß das Schloß 88 an dieser Stelle hindurchtreten kann.
Beim Arbeitseinsatz der Straßenbaumaschine 10 wird sich der Schutzdeckel 70 normalerweise in der in F i g. 3
in ausgezogenen Linien dargestellten Lage befinden, in der er also die Instrumente nicht abdeckt. In dieser Lage
wird der elastische Teil 84 den Schutzdeckel nach unten drücken, und zwar gegen die Stützen 50 und 52 und die
Zapfen 80 und 81. Hierdurch wird der Schutzdeckel 70 in seiner Lage gehalten, und es wird verhindert, daß er
vibriert. Sollte die Straßenbaumaschine 10 für längere Zeit unbeaufsichtigt bleiben, so wird sie zunächst
dadurch gesichert, daß der Zündschlüssel 68 abgezogen wird. Danach kann das rückwärtige EnJe des Schutzdeckels
70 gefaßt werden und nach rückwärts auf den Stützen 50 und 52 gezogen werden, und zwar bis die
Zapfen 80 und 81 in die Fangausnehmung 74 eingreifen, wonach dann der Schutzdeckel nach unten geklappt
werden kann und die öffnung 9)3 in der Nase 78 durch die öffnung 92 in dem Winkelblech 40 durchtritt.
Danach kann der Schutzdeckel in dieser Stellung dadurch gesichert werden, daß der Riegel 90 durch
Betätigung des Zündschlüssels 68 nach unten in die öffnung 92 und 93 gedreht wird. Der vorstehend
beschriebene Vorgang wird lediglich umgekehrt, um den Schutzdeckel 70 wieder in seine in Fig.3 in
ausgezogenen Linien dargestellte Position zu bringen. Das abgerundete vordere Ende 72 der Fangausneh-
mung hat den weiteren Vorteil, daß es eine glatte Oberfläche bildet, die gegen den Bodenteil 86 des
elastischen Teils 84 zur Anlage kommt und diesen hochschiebt, wenn der Schutzdeckel nach vorne aus
seiner in Fig.3 in gestrichelten Linien dargestellten Lage verschoben wird.
Das in den Fig.4—6 dargestellte Ausführungsbeispiel
ist in seinem Aufbau ähnlich dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel. Die dort dargestellte
Instrumentenkonsole 32 weist rechte und linke sich längs erstreckende, hochstehende Seitenwände 100 und
102 auf, die durch eine Oberwand 104 miteinander verbunden sind und somit eine umgekehrt U-förmige
Vorrichtung ergeben. Ein Winkelblech 106 erstreckt sich zwischen den rechten und linken Seitenwänden und
ist mit dem unteren Bereich der Seitenwände verbunden und derart angeordnet, daß sich ein vorderer Schenkel
108 schräg nach unten und vorne erstreckt, während ein rückwärtiger Schenkel 110 mit dem vorderen Schenkel
108 einen rechten Winkel bildet. In den aus der oberen Oberfläche des Schenkels 108 und den rechten und
linken Seitenwänden 100 und 102 gebildeten Ecken sind rechte und linke untere Nasen 112 und 114 angeordnet.
Oberhalb dieser, jedoch weiter nach vorne, sind rechte und linke obere Nasen 116 und 118 vorgesehen, die
ihrerseits mit den rechten und linken Seitenwänden 100 und 102 verbunden sind. Die Nasen sind rechteckig
angeordnet und können eine rechteckige Armaturentafel 120 über Schrauben 122 aufnehmen. Die Armaturentafel
120 weist eine Vielzahl von Öffnungen auf, durch die die nach hinten zeigenden Instrumente gesteckt
werden können. Diese Instrumente weisen mehrere mit Glas abgedeckte Armaturen 124 auf. Ähnlich wie bei
den vorstehend beschriebenen Armaturen 64 können die Armaturen eine Anzeige für die Temperatur der
Kühlflüssigkeit, den Öldruck im Motor und die Temperatur im Getriebeöl sowie für den Benzinstand
aufweisen. Zu den Instrumenten gehört außerdem ein Zündschalter 126 mit einem Zündschlüssel 128.
Um die einzelnen Instrumente der zweiten Instrumentenkonsole vor Beschädigungen zu schützen, wenn
die Straßenbaumaschine unbeaufsichtigt ist, ist ein Schutzdeckel 130 dargestellt, der in ausgezogenen
Linien in Fig.4 und 5 in seiner die Instrumente freigebenden Lage dargestellt ist. Der Schutzdeckel 130
weist einen planen Mittelteil 132, einen vorderen Endteil 134, der abgebogen ist und sich unter den planen
Mittelteil erstreckt, und einen rückwärtigen Endteil 136 auf, der nach unten abgewinkelt ist und mit dem planen
Mittelteil einen rechten Winkel bildet An diesem Endteil ist mittig eine weitere Nase 137 vorgesehen,
deren Funktion noch beschrieben wird. Der Endteil 134 läuft in eine Spitze 138 aus, die sich parallel zu dem
rechteckigen Mittelteil 132 erstreckt, wie am besten aus F i g. 6 zu ersehen ist, und seitliche Aussparungen 140
und 142 an der rechten und linken Seite aufweist Mit der Oberseite der Spitze 138 und sich über die
Aussparungen 140 und 142 erstreckend sind zwei horizontale, sich quer erstreckende rechte und linke
Zapfen 144 und 146 verbunden. Die Zapfen sind zueinander axial ausgerichtet Mit den beiden Innenseiten
der rechten und linken Seitenwände 100 und 102 sind zwei sich längs erstreckende rechte und linke
Stützen 150 verbunden. In der Zeichnung ist lediglich die linke dargestellt Die Stützen sind durch die linken und
rechten Aussparungen 140 und 142 geführt, wenn sich der Schutzdeckel in seiner in Fig.5 in ausgezogenen
Linien dargestellten Position befindet Die rechten und linken Zapfen 144 und 146 liegen gegen die plane obere
Oberfläche der rechten und linken Stützen an, von denen der Einfachheit halber lediglich die obere
Oberfläche 152 der Stütze 150 in der Zeichnung '■>
dargestellt ist. Die oberen Oberflächen der Stützen sind in der gleichen Ebene angeordnet und erstrecken sich
im wesentlichen parallel zu dem rechteckigen Mittelteil 132 des Schutzdeckels 130 und enden rückwärtig an der
Vorderseite der Armaturentafel 120 an einer Stelle, die
κι etwas unterhalb der oberen Kante der Armaturentafel liegt. Das vordere Ende des Schutzdeckels 130 ruht auf
den Stützen 150. Das rückwärtige Ende des Schutzdekkels dagegen ist auf der Oberkante der Armaturentafel
120 geführt, auf dem hierzu eine Borde 156 angeordnet ist, die aus Gummi oder dergleichen bestehen kann.
Mittig in der oberen Kante der Arrnatüreniafe! 120 ist
eine Aussparung 158 eingearbeitet, die derart dimensioniert ist, daß sie ein Schloß 160 aufnehmen kann, das
ebenfalls mittig in dem Schutzdeckel 130 im Bereich
2(i seines rückwärtigen Endes vorgesehen ist. Dieses
Schloß 160 weist ebenfalls einen Riegel 162 auf. Zur Aufnahme der Nase 137 des rückwärtigen Endteils 136
des Schutzdeckels 130 und des Riegels 162, sobald sich der Schutzdeckel in seiner in F i g. 5 in strichlierten
Linien dargestellten Position befindet, ist das Winkelblech 106 mit einer zentralen Öffnung 164 versehen. Die
Nase 137 ist gleichfalls mit einer zentralen Öffnung 166 versehen, in der der Riegel 162 aufgenommen werden
kann, wenn letzterer in seine Riegel-Stellung, wie sie in
jo Fig.5 in strichlierten Linien dargestellt ist, verdreht
wird.
Ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist die Innenseite des Schutzdeckels 130 und der Zündschalter
126 so angeordnet, daß, wenn sich das Schutzblech ir.
seiner die Armaturen abdeckenden Position befindet, nicht genügend Raum vorhanden ist, um den Zündschlüssel
128 im Zündschalter zu belassen. Somit ist es erforderlich, letzteren abzuziehen, bevor der Schutzdekkel
in seine diesbezügliche Position verschwenkt
4« werden kann. Auch ist das Schloß 160 derart
ausgebildet, daß es über den Zündschlüssel 128 betätigt werden kann. Ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel
ist auch hier, daß der Riegel 162 durch die Öffnung 166 in der Nase 137 derart durchtritt, daß lediglich ein
kleines Ende sich unterhalb der Öffnung 166 befindet und daß dieses Ende parallel zu der Innenfläche des
Schenkels 110 des Winkelbleches 106 geführt ist. Somit
wird jeder Versuch, den Schutzdeckel nach rückwärts abzuziehen, wenn er verriegelt ist, lediglich eine
Scherkraft an dem Riegel 162 hervorrufen. Diese müßte schon relativ groß sein, um den Riegel 162 beschädigen
zu können.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird sich, wenn sich die Straßenbaumaschine im Einsatz befindet, der
Schutzdeckel 130 normalerweise in seiner in F i g. 5 in ausgezogenen Linien dargestellten Position befinden. In
dieser Lage liegt der rechteckige Mittelteil 132 des Schutzdeckels 130 auf der Borde 156 auf. Diese ruft
einen Reibwiderstand hervor, durch den der Schutzdekkel nicht von alleine sich nach rückwärts verschiebt Ist
nun die Straßenbaumaschine 10 unbeaufsichtigt, so kann sie zunächst dadurch gesichert werden, daß der
Zündschlüssel 128 abgezogen wird, danach kann der
rückwärtige Endteil 136 des Schutzdeckels 130 erfaßt und nach rückwärts gezogen werden, bis sich die Zapfen
144 und 146 gegen die vordere Oberfläche der Armaturentafel anlegen. Der Schutzdeckel 130 wird
dann nach unten in seine Schließposition verschwenkt,
in der die Nase 137 des Endteils 136 sich in die öffnung
164 in dem Winkelblech 106 erstreckt. Der Schutzdeckel wird dann dadurch abgeschlossen, daß der Riegel 162 in
die öffnung 166 in dem Schutzdeckel 130 verschwenkt wird. Vorstehender Vorgang wird umgekehrt, um den
Schutzdeckel wieder in seine in F i g. 5 in ausgezogenen Linien dargestellten Position zu verschwenken.
Claims (1)
1. Schutzdeckel für eine Armaturen tafel von
Fahrzeugen, dessen eines Ende um mindestens einen Schwenkzapfen drehbar ist und der aus einer die
Armaturentafel abdeckenden verschließbaren Position in eine die Armaturentafel freigebende Lage
verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Schwenkzapfen (80,81 bzw. 144,146)
zugelegene Ende des Schutzdeckels (70 bzw. 130) ι ο von der Schwenkachse fortbewegbar ist
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Patent Citations (1)
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Also Published As
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|---|---|
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| GB1473364A (en) | 1977-05-11 |
| CA1001687A (en) | 1976-12-14 |
| FR2240120A1 (de) | 1975-03-07 |
| US3913701A (en) | 1975-10-21 |
| ES429109A1 (es) | 1976-09-01 |
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| DE2437757C3 (de) | 1979-10-04 |
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