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DE2459175B2 - Notalarmeinrichtung - Google Patents
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DE2459175B2 - Notalarmeinrichtung - Google Patents

Notalarmeinrichtung

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DE2459175B2
DE2459175B2 DE2459175A DE2459175A DE2459175B2 DE 2459175 B2 DE2459175 B2 DE 2459175B2 DE 2459175 A DE2459175 A DE 2459175A DE 2459175 A DE2459175 A DE 2459175A DE 2459175 B2 DE2459175 B2 DE 2459175B2
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Takeshi Machida Tokio Tanigawa (Japan)
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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Notalarmeinrichtung mit einem Empfangsfeld, welches einer Gruppe von mehreren zu überwachenden Abschnitten zugeordnet ist und einer allgemeinen Alarmanlage sowie vom Empfangsfeld ausgehenden Speise- und Signalleitungen, zwischen die mehrere Verstärker eingeschaltet sind, wobei die Verstärker jeweils in den zu überwachenden Abschnitten installiert sind und jeder Verstärker einen Fühler und eine Alarmvorrichtung aufweist, die parallel zueinander zwischen die Speise- und Signalleitungen geschaltet sind und bei der jeder Verstärker einen Prüfschalter aufweist.
Eine derartige Notalarmeinrichtung kann beispielsweise als Feueralarmvorrichtung in einem Appartementhaus mit vielen Stockwerken installiert sein, wobei das Empfangsfeld zum Empfang und zur Überwachung von aus den Stockwerken oder Wohnungen eintreffenden Signalen in einer Zentrale angeordnet sein kann, während sich die Verstärker mit den Fühlern und den Alarmvorrichtungen in den einzelnen Wohnungen befinden.
Es ist bekannt, daß derartige Notalarmeinrichtungen von Zeit zu Zeit auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden müssen. Damit diese Überprüfung mit geringem Aufwand und großer Sicherheit durchgeführt werden kann, sollte die Notalarmeinrichtung folgende Eigenschaften aufweisen:
a) Beim Auftreten von Feuergefahr werden die Alarmvorrichtungen in der speziellen Wohnung, in welcher die Feuergefahr aufgetreten ist, and die allgemeine Alarmanlage betätigt.
b) Die Funktionsüberprüfung, einschließlich einer Übertragungsüberprüfung kann für jede Wohnung unabhängig von den anderen Wohnungen durchgeführt werden.
c) Während der Durchführung der Überprüfung wird die Alarmvorrichtung einer speziellen Wohnung allein betätigt, die allgemeine Alarmanlage wird nicht betätigt.
d) Die Alarmvorrichtung kann in jeder Wohnung wieder abgeschaltet werden.
e) Die Alarmvorrichtung für jede Wohnung wird, wenn sie betätigt wurde, so lange in Betrieb gehalten, bis sie wieder abgeschaltet wird,
f) Wenn ein zweites und folgendes Alarmsignal auftritt, wird die Alarmvorrichtung einer Wohnung, von welcher das zweite und folgende Alarmsignal her übertragen worden sind, betatigt.
Es ist eine Signalanlage mit mehreren parallelgeschalteten Meldeeinheiten (DE-OS 1815206) bekannt, bei der in jeder Meldeeinheit ein zusätzlicher
ι ο Arbeitsstromkontakt angeordnet ist, der zu Prüfzwekken dient. Die in den verschiedenen Meldeeinheiten angeordneten Arbeitsstromkontakte sind Teile von in den Verstärkern angeordneten Relais und alle in Serie geschaltet. Ihre Betätigung erfolgt vom Empfangsfeld
aus. Zur Überprüfung der Einrichtung werden sämtliche Meldeeinheiten simultan ausgelöst, und es erfolgt eine Störungsanzeige, wenn auch nur in einer Meldeeinheit ein Fehler auftritt. Es ist bei der bekannten Einrichtung nicht möglich festzustellen, in welcher Meldeeinheit der Fehler vorliegt, und die Meldeeinheiten können auch nicht vor Ort überprüft werden. Die oben angegebenen Forderungen b bis f sind mit der bekannten Einrichtung nicht erfüllbar.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, eine Notalarmeinrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der bei einfachem Aufbau des Empfangsfeldes die oben angegebenen Forderungen a bis f zu verwirklichen sind.
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfindungs-
ju gemäß mit den im Kennzeichendes Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Die Prüfung jedes Verstärkers kann an dem Verstärker selbst vor Ort vorgenommen werden, und die erfindungsgemäße Schaltung ist so gewählt, daß das Testsignal am Empfangsfeld von einem Alarmsignal unterschieden wird, so daß bei der Überprüfung wohl die Alarmvorrichtung am Verstärker, nicht aber die allgemeine Alarmanlage am Empfangsfeld in Tätigkeit tritt.
Verschiedene vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Notalarmeinrichtung sind möglich und Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 10. Im folgenden werden anhand der Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Notalarmeinrichtung näher erläutert.
In den Fig. 1 und 2 sind Schaltbilder zwei verschiedener Ausführungsformen eines Feueralarmsystems dargestellt, die beide nach dem Zweidrahtsystem ausgeführt sind.
Jede der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Feueralarmeinrichtungen ist in einem Block eines Wohnhauses installiert, das auf jedem Stockwerk eine Gruppe von Wohnungen aufweist. Dabei ist an einem im allgemeinen für einen Block vorgesehenen Empfangsfeld 1 mindestens eine Alarmanlage 4, beispielsweise eine elektrische Klingel, angeordnet. Speiseleitungen 5 und 6, die auch als Signalleitungen dienen, führen von dem Empfangsfeld 1 zu den einzelnen Wohnungen innerhalb eines Blockes, und Verstärker 3 in den einzelnen Wohnungen sind parallel zueinander zwischen die Speiseleitungen 5 und 6 geschaltet. Weiterhin sind Fühler 7 und Alarmvorrichtungen 8 ebenfalls parallel zueinander zwischen die Spebeleitungen 5 und 6 geschaltet. Jeder bekannte Fühler ist anwendbar, der einen elektrischen Stromkreis in Abhängigkeit von einem Temperaturanstieg, einer Flamme, Rauch oder einer Konzentration von Kohlenmonoxidgas schließt. Als Alarmvorrichtungen
können eine elektrische Klingel, ein Summer, Vorrichtungen, die ein sichtbares oder hörbares Alarmsignal abgeben oder Kombinationen derartiger Vorrichtungen mit den Schließanlagen der Türen verwendet werden.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform besitzt einen Kreis zur Anzeige eines Spannungsabfalls, der ein Paar Dioden D1 und D2 aufweist, die in Serie mit einer Speiseleitung 6 geschaltet sind und einen Widerstand Rt, der parallel zu den in Serie geschalteten Dioden D1 und D2 geschaltet ist, sowie ein Relais 9, das durch den Spannungsabfall über Transistoren Tr1 und Tr1 angesteuert ist. Weiterhin weist sie einen Komparator auf, der eine Spannungskonstanthalterdiode ZD1 und Transistoren Tr3 und Tr4 besitzt. Der Komparator steuert das Relais 9 zusammen mit dem Transistor Tr2 gemäß der Änderung der Impedanz zwischen den Speiseleitungen 5 und 6 und einem Relais 10, das mit einer vorgegebenen Zeitverzögerung durch diesen Spannungsabfall über Transistoren Tr5, Tr6 und Tr1 angesteuert wird. Der im Normalfall offene Kontakt 9a des Relais 9 ist in Serie mit einer allgemeinen Alarmanlage 4 geschaltet, wohingegen der im Normalfall offene Kontakt 10 a des Relais 10 zwischen die Speiseleitung 5 und den positiven Pol einer Spannungsquelle 2 geschaltet ist. Weiterhin ist für jede Wohnung ein Verstärker 3 vorgesehen mit einer Klemmendiode D01, die parallel und mit entgegengesetzter Polarität zu einem Fühler 7 geschaltet ist, der so ausgebildet ist, daß er auf Brandgefahr oder ähnliche Einflüsse anspricht und einem Prüf schalter 5, zur Umkehrung der Polarität der zueinander parallelgeschalteten Diode D01 und des Fühlers 7 im Hinblick auf die Spannung zwischen den Speiseleitungen 5 und 6, ein Relais 11, das in Serie zu dem Fühler 7 geschaltet ist und ein Verzögerungs-Steuerkreis mit einem Transistor Tr0, der dafür sorgt, daß das Relais 11 später anspricht als das Relais 10 in dem Empfangsfeld 1.
Der im Normalfall offene Kontakt 11a des Relais 11 ist zu einer Alarmvorrichtung 8 in Serie geschaltet, wohingegen der andere im Normalfall offene Kontakt 11 b des Relais 11 so geschaltet ist, daß er einen Selbsthaltekreis für das Relais 11 bildet. Ein handbetätigter, normalerweise geschlossener Rückstellschalter S2 ist mit dem Relais 11 und einem Gleichrichter R in Serie geschaltet. Obwohl in der Figur die Klemmendiode D01 als im Verstärker 3 angeordnet dargestellt ist, kann sie selbstverständlich auch direkt im Fühler 7 angeordnet sein. Wie mit strichpunktierten Linien angedeutet, sind weitere Verstärker 3 jeweils in den Wohnungen angeordnet.
Die Funktionsweise der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist folgende:
Unter normalen Bedingungen ist eine Spannung, die in etwa der Spannung der Spannungsquelle 2 entspricht, an den Fühler 7 angelegt, und zwar über einen Kreis, der von dem positiven Pol der Spannungsquelle 2 über den Widerstand R2, die Diode D3, die Speiseleitung 5, den Gleichrichter R, den Rückstellschalter S2, das Relais 11, den beweglichen Kontakt S10 des Prüfschalters 5,, den Fühler 7, den beweglichen Kontakt Slh des Prüfschalters S1, den Gleichrichter R, die Speiseleitung 6 und die Dioden D1 und D2 zum negativen Pol der Spannungsquelle 2 führt. Unter diesen Bedingungen ist die Impedanz des Verstärkers 3 hoch, so daß das Potential an einem Punkt X im Empfangsfeld 1 einen Wert hat, der nahe an der Klemmenspannung der Spannungsquelle 2 liegt. Die Spannungskonstanthalterdiode ZD1 ist so ausgewählt, daß sie bei diesem Potentialwert leitend ist. Dies hat zur Folge, daß der Transistor Tr3 sich im Durchlaßzustand befindet, so daß seine Kollektor-Emitter-Spannung nahezu Null ist. Unter diesen Bedingungen fließt kein Strom durch die Speiseleitung 6, so daß kein Spannungsabfall an den in Serie geschalteten Dioden D1 und D2 auftritt. Dies hat wiederum zur Folge, daß die beiden Transistoren Tr1 und
ίο Tr5 im Sperrzustand gehalten werden. Wenn der Transistor Trx sperrt, so wird der Transistor Tr2 ebenfalls im Sperrzustand gehalten. Der Transistor Tr3 jedoch befindet sich im Durchlaßzustand, wie oben beschrieben, und der Transistor Tr4 wird im Sperrzustand gehalten, wodurch das Relais 9 in den abgeschalteten Zustand versetzt wird. In der gleichen Weise wird, da der Transistor Tr5 sich im Sperrzustand befindet, das Relais 10 im abgeschalteten Zustand gehalten.
Wenn Feuergefahr auftritt, schließt der Fühler 7 seinen Kontakt, wodurch die Impedanz des Verstärkers 3 auf einen Wert herabgesetzt wird, der in etwa dem Wert der Spule des Relais 11 entspricht. Als Folge hiervon wird das Potential am Punkt X auf einen Bruchteil der Klemmenspannung der Spannungsquelle 2 herabgesetzt, der bestimmt ist durch das Verhältnis der Widerstandswerte des Widerstandes A2 zum Widerstand der Spule des Relais 11. Da der Wert des Widerstandes R2 so ausgewählt ist, daß das Relais 11 durch diese Spannung nicht betätigt wird und da die Betriebskenngrößen der Spannungskonstanthalterdiode ZD1 so ausgewählt sind, daß sie bei dieser Spannung nicht leitend wird, gerät der Transistor Tr3 zunächst in den Sperrzustand, wodurch er den Transistör Tr4 in den Durchlaßzustand bringt. Der an den Dioden D1 und D2 auftretende Spannungsabfall wird der Basiselektrode des Transistors Tr2 als Vorspannung aufgeprägt, was die beiden Transistoren Tr1 und Tr2 in den Sperrzustand bringt. Dies hat die Folge, daß das Relais 9 eingeschaltet wird und über seinen Kontakt 9β die allgemeine Alarmanlage 4 in Tätigkeit setzt. Das Relais 9 wird durch das Schließen seines Kontaktes 9 b selbst festgehalten. Der Transistor Tr5 wird in Konkurrenz zum Transistor Trx in den Durchlaßzustand gebracht, wodurch der Transistor Tr6 in den Sperrzustand gerät. Das Emitterpotential des Transistors Tr6 erreicht jedoch nicht eher einen Wert, der ausreicht, um den Transistor Tr1 in den Durchlaßzustand zu bringen, bevor ein mit der Kollektorelektrode des Transistors Tr6 verbundener Kondensator C1 auf einen vorgegebenen Spannungswert aufgeladen ist. Dies hat zur Folge, daß der Transistor Te7 mit einer vorgegebenen Verzögerungszeit, die durch den Wert des Kondensators C1 bestimmt ist, in den Durchlaßzustand gerät. Auf diese Weise wird das Relais 10 später betätigt als das Relais 9. Wenn das Relais 10 betätigt wird, schließt sich der im Normalzustand offene Kontakt 10a, wodurch die Klemmenspannung direkt an die Speiseleitung 5 angelegt wird, was die Betätigung des Relais 11 zu Folge hat. Durch das Schließen seines Kontaktes 11a wird die Alarmvorrichtung 8 im Verstärker 3 in Tätigkeit gesetzt. Zur Überprüfung des Kreises werden durch Betätigung des Prüfschalters S1 die Kontakte S1, und 5U
b5 in die jeweils andere Kontaktstellung gebracht. Dann fließt der Prüfstrom durch einen Kreis, der vom positiven Pol der Spannungsquellü 2 über den Widerstand R2, die Diode D3, die Speiseleitung 5, den Gleichrich-
ter R, den Rückstellschalter S2, den Kontakt Sib des Prüfschalters, die Klemmendiode D1n, den Kontakt .V10 des Prüfschalters S1, den Widerstand Rtn, den Gleichrichter R, die Speiseleitung 6, die Dioden D2 und D1 zurück zum negativen Pol der Spannungs- ι quelle 2 führt, wodurch die Impedanz des Verstärkers 3 auf einen Wert gebracht wird» der in etwa dem Wert des Widerstandes Rul entspricht.
Dies hat zur Folge, daß das Potential am Punkt X auf einen Wert verändert wird, der bestimmt ist durch ι» das Verhältnis der Widerstände R2 und Ruv Wenn die Kenndaten der Spannungskonstanthalterdiode ZDι so ausgewählt sind, daß sie bei diesem Potential noch leitend ist, wird der Transistor 7V3 im Durchlaßbereich gehalten. Die Basiselektrode des Transistors π Trn ist mit dem beweglichen Kontakt S10 des Prüfschalters S1 verbunden über einen Verzögerungskreis, der einen Widerstand A111 aufweist, so daß die Spannung über dem Widerstand Rm (sie entspricht in etwa der Spannung am Punkt A") an die Basiselektrode des Transistors Tr11 erst nach einem Zeitintervall angelegt wird, das bestimmt ist durch den Wert des Kondensators C111, wodurch der Transistor Tr0 in den Durchlaßzustand gebracht wird. Wenn sich der Transistor Trn im Durchlaßzustand befindet, wird das Relais 11 betätigt. Da in diesem Falle das Relais 10 in der gleichen Weise wie wenn ein Alarmsignal übertragen würde, nach der Betätigung des Prüfschalter S1 mit einer Zeitverzögerung betätigt wird, die gegeben ist durch den Wert des Kondensators C1, kann der Wert des in Kondensators C()1 so gewählt werden, daß das Relais 11 später betätigt wird als das Relais 10.
Auf diese Weise wird an die Speiseleitungen 5 und 6 angelegte Klemmenspannung durch die Betätigung des Relais 10 der Alarmvorrichtung 8 zugeführt, wenn r> der Kontakt 11a des Relais 11 geschlossen ist. Gleichzeitig wird das Relais 11 durch das Schließen seines im Normalfalle offenen Kontaktes 11b selbst gehalten. Zu diesem Zeitpunkt ist das Relais 9 nicht eingeschaltet, weil der Transistor Tr3 sich im Durchlaßzustand befindet und somit der Transistor Tr4 im Sperrzustand. Dies hat zur Folge, daß der Kontakt 9ci des Relais 9 nicht geschlossen ist, so daß die allgemeine Alarmanlage 4 nicht in Tätigkeit gesetzt wird. Zurückstellung der Relais nach Übertragung eines 4r> Alarmsignals oder nach Durchführung der Überprüfung wird der Rückstellschalter S2 manuell geöffnet zur Abschaltung des Relais 11. Dann verschwindet der Spannungsabfall über den Dioden D1 und D2, so daß die Relais 9 und 10 ebenfalls abgeschaltet werden. -,0
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform besitzt ein Empfangsfeld 1 mit Dioden D1 und D2, Transistoren Tr„ und Tr9, welche sich entsprechend dem Spannungsabfall über den Dioden D1 und D2 im Durchlaßoder Sperrzustand befinden, einen Transistor Trn,, γ, welcher über einen einen Kondensator C2 enthaltenden Verzögerungskreis durch den Transistor 7>9 angesteuert wird, ein vom Transistor 7^r10 her angesteuertes Relais 12, ein Relais 13, das eine geringere Ansprechspannung aufweist als das Relais 12, und ei- b() nen Transistor Tr11, der so ausgelegt und angeordnet ist, daß er einen Haltekreis für das Relais 13 bildet. Der normalerweise offene Koniakt 12a des Relais 12 ist so geschaltet, daß er die Speiseleitung 5 direkt mit dem positiven Pol der Spannungsqueile 2 verbindet, M und der normalerweise offene Kontakt 13a des Relais 13 ist parallel zum Kontakt 12a geschaltet. Der normalerweise offene Kontakt 13/> des Relais 13 ist in Serie mit einer allgemeinen Alarmanlage 4 geschaltet, wohingegegen der normalerweise offene Kontakt 13c· des Relais 13 in Serie mit der Kollektorelektrode des Transistors Trn geschaltet ist.
Jeder Verstärker 3 weist einen Fühler 7 auf sowie eine Klemmendiode D111, welche parallel und mit entgegengesetzter Polarität zum Fühler 7 geschaltet ist, einen von Hand betätigbaren Prüfschalter S4 mit beweglichen Kontakten S4a und S46 zum Wechsel der Polarität der Verbindung der parallelgeschalteten Klemmendiode D111 und des Fühlers 7 mit dem Ausgang eines Gleichrichters R, dessen Eingang an die Speiseleitungen 5 und 6 angeschlossen ist. In Serie zu dem beweglichen Kontakt S40 ist ein zweiter Schalter S geschaltet. Der Schalter S3 kann von Hand betätigbar sein oder kann in nicht dargestellter Weise mit dem Deckel des Verstärkers 3 gekoppelt sein. Der Verstärker 3 ist weiterhin mit einem Widerstand Rm versehen, welcher dem in Fig. 1 dargestellten Widerstand R01 entspricht und als Prüfimpedanz wirkt, sowie mit einem Relais 14, das in Serie mit dem Schalter S3 geschaltet ist und einen im Normalfalle offenen Kontakt 14a aufweist, der in Serie mit der Alarmvorrichtung 8 geschaltet ist. Ein im Normalfalle geschlossener handbetätigbarer Rückstellschalter S2 ist in Serie zum Relais 14 geschaltet.
Die Funktionsweise der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung ist folgende:
Unter normalen Bedingungen liegt die Klemmenspannung an dem Fühler 7 über einen Kreis an, der vom positiven zum negativen Pol der Spannungsquelle über das Relais 13, die Diode D4, die Speiseleitung 5, den Gleichrichter R, das Relais 14, die Schalter S3 und S40, den Schalter S4,,, den Gleichrichter R und die Speiseleitung 6 führt. Auf diese Weise wird eine Spannung an den Fühler 7 angelegt, die in etwa gleich der Ausgangsspannung der Spannungsquelle 2 ist. Beim Eintreten von Brandgefahr schließt sich der Kontakt des Fühlers 7, wodurch das Relais 13 betätigt wird. Da dieses Relais eine niedrigere Ansprechspannung (etwa die Hälfte der Klemmenspannung der Spannungsquelle 2) aufweist als die Relais 12 und 14 (deren Ansprechspannungen in etwa der Spannung der Spannungsqueile entsprechen) spricht das Relais 13 bevorzugt an und schließt seinen Kontakt 13a, wodurch die volle Ausgangsspannung der Spannungsquelle an die Speiseleitungen 5 und 6 angelegt wird. Wenn das Relais 13 eingeschaltet wird, schließt sich ebenfalls sein Kontakt 13b zur Betätigung der allgemeinen Alarmanlage 4. Zur gleichen Zeit wird der Kontakt 13c geschlossen, der den Kollektorkreis des Transistors Trn schließt. Wie bereits beschrieben, wird der Transistor Trn leitend, wenn der Spannungsabfall über den Dioden D1 und D2 an seine Basiselektrode angelegt wird, wodurch der Haltekreis für das Relais 13 geschlossen wird.
In Konkurrenz mit dem Durchlaßzustand des Transistors Trn wird der Transistor TrH ebenfalls in den Durchlaßzustand gebracht, welcher seinerseits den Transistor Trv in den Durchlaßzustand bringt, so daß das Relais 12 später eingeschaltet wird als das Relais 13, wenn der Transistor Tr1n später in den Durchlaßzustand gerät als der Transistor Tr11, wobei das Zeitintervall durch die Aufladezcit des Kondensators C2 bestimmt ist. Auf diese Weise wird der parallel zum Kontakt 13a liegende Kontakt 12a geschlossen,
Wenn durch das Schließen des Kontaktes 13a des Relais 13 die Spannung der Spunnungsquelle direkt
an die Speiseleitungen 5 und 6 angelegt wird, wird das Relais 14 im Verstärker 3 eingeschaltet, sein Kontakt 14« schließt sich und die Alarmvorrichtung 8 wird betätigt.
Zur Durchführung einer Überprüfung wird der Deckel des Verstärkers 3 geöffnet, wodurch der Schalter S3 auf seinen in Fig. 2 unteren Kontakt gebracht wird. Dies hat zur Folge, daß die Impedanz des Verstärkers 3 nunmehr allein durch den Widerstand R1n bestimmt ist. Die Transistoren Tr,, und 7V8 werden im Durchlaßzustand gehalten, durch den Spannungsabfall über den Dioden D1 und D2, der durch den Strom hervorgerufen wird, der unter diesen Bedingungen durch die Dioden fließt. Wenn der Wert des Widerstandes R02 so ausgewählt ist, daß das Relais 13 unter diesen Bedingungen nicht anspricht, wird nur das Relais 12 nach einer vorgegebenen Zeit eingeschaltet, wodurch die volle Ausgangsspannung der Spannungsquelle 2 durch Schließen des Kontaktes 12a des Relais 12 an die Speiseleitungen 5 und 6 angelegt wird. Wenn danach der Prüf schalter S4 betätigt wird, wird das Relais 14 eingeschaltet über einen
10
Kreis, der die Speiseleitung S, den Gleichrichter R, den Rückstellschalter S2, das Relais 14, den unteren Kontakt des Schalters S3, den beweglichen Kontakt S_h des Testschalters S4, die Klemmendiode D01, den ■) beweglichen Kontakt S4o, den Gleichrichter R und die Speiseleitung 6 enthält. Auf diese Weise schließt das Relais 14 seinen Kontakt 14a zur Betätigung der Alarmvorrichtung 8. Zu diesem Zeitpunkt wird durch das Schließen des Kontaktes 12a des Relais 12 das
in Potential am Punkt V gleich der Spannung der Spannungsquelle 2, so daß das Relais 13 nicht betätigt wird, was zur Folge hat, daß auch die allgemeine Alarmanlage 4 nicht betätigt wird. Zum Wiederausschalten des Kreises wird der Rückstellschalter S2 manuell geöff-■-, net. Damit wird das Relais 14 abgeschaltet und der Spannungsabfall über den Dioden D, und D2 verschwindet, was die Abschaltung des Relais 12 zur Folge hat. Unter diesen Umständen ist es möglich, da die Impedanz des Verstärkers 3 durch den Wider-
2(i stand Rm allein bestimmt ist, durch Auswahl des Wertes dieses Widerstandes in der Weise, daß das Relais 13 nicht betätigt wird, alle Relais abzuschalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Notalarmeinrichtung mit einem Empfangsfeld, welches einer Gruppe von mehreren zu über- wachenden Abschnitten zugeordnet ist, und einer allgemeinen Alarmanlage sowie vom Empfangsfeld ausgehenden Speise- und Signalleitungen, zwischen die mehrere Verstärker eingeschaltet sind, wobei die Verstärker jeweils in den zu über- ι ο wachenden Abschnitten installiert sind und jeder Verstärker einen Fühler und eine Alarmvorrichtung aufweist, die parallel zueinander zwischen die Speise- und Signalleitungen geschaltet sind und bei der jeder Verstärker einen Prüfschalter aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Prüf schalter (S1, S4) manuell am Verstärker (3) selbst betätigbar ist und zur Überprüfung der Übertragungseigenschaften der Einrichtung zwischen diesem Verstärker (3) und dem Empfangsfeld (1) dient und an jedem Verstärker (3) ein manuell betätigbarer Rückstellschalter (S2) zur Beendigung der Überprüfung angeordnet ist, wobei der Prüfschalter (S1, S4) so angeordnet ist, daß er die Verbindung des Verstärkers (3) mit dem übrigen Kreis so umändert, daß während des Prüfvorganges der Wert der Eingangsimpedanz des Verstärkers (3) gegenüber ihrem Wert bei der Übertragung eines Alarmsignals vom Verstärker (3) zum Empfangsfeld (1) zunächst verändert wird jo und daran anschließend der Wert dieser Eingangsimpedanz auf den bei Übertragung eines Alarmsignals herrschenden Wert gebracht wird, und daß das Empfangsfeld (1) Vorrichtungen zur Veränderung der Eingangsimpedanz aufweist, wobei eine erste Vorrichtung (9, 13) in Funktion tritt, wenn der Fühler ein Signal überträgt, und die allgemeine Alarmanlage betätigt und eine zweite Vorrichtung (10, 12) in Funktion tritt, wenn der Prüfschalter betätigt wird und die Schaltung dieser beiden Vorrichtungen so ist, daß während des Betriebes der zweiten Vorrichtung (10,12) die erste Vorrichtung (9, 13) abgeschaltet ist, und zwar auch dann, wenn die Eingangsimpedanz einen Wert annimmt, der dem bei Übertragung eines Alarmsignals durch den Fühler am Verstärker auftretenden Wert entspricht.
2. Notalarmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (3) mit einem ersten Verzögerungsglied (C01) versehen ist, durch das nach einem vorgegebenen ersten Zeitintervall nach Betätigung des Prüfschalters (S1) die Veränderung der Eingangsimpedanz des Verstärkers (3) rückgängig gemacht wird und der Wert wieder herstellbar ist, der herrscht, wenn der Fühler ein Signal überträgt und daß das Empfangsfeld (1) mit einem zweiten Verzögerungsglied ( C1) versehen ist, durch welches nach einem vorgegebenen zweiten Zeitintervall nach Betätigung des Prüf schalters (S1) die zweite der Vorrichtungen (10) zur Veränderung der Eingangsimpedanz betätigt wird, wobei das Zeitintervall des ersten Verzögerungsgliedes (C01) größer ist als das Zeitintervall des zweiten Verzögerungsgliedes (C1).
3. Notalarmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsfeld (1) ein erstes Relais (9) zur Steuerung der Energieversorgung der allgemeinen Alarmanlage (4) aufweist und jeder Verstärker (3) mit einem zweiten Relais (11) zur Ansteuerung der Alarmvorrichtung (8) im Verstärker (3) versehen ist, und der Prüfschalter (S1) so angeordnet ist, daß er bei Betätigung die Verbindung zu dem ersten Relais (9) unterbricht.
4. Notalarmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verstärker (3) eine parallel und mit entgegengesetzter Polarität zu dem Fühler (7) geschaltete Klemmendiode (O01) aufweist, und der Prüfschalter (S1, S4) so angeordnet ist, daß er die Polarität der Verbindung der Klemmendiode (D01) und des Fühlers
(7) mit den Speiseleitungen (5, 6) ändert.
5. Notalarmeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsfeld (1) weiterhin mindestens eine in Serie mit der Speiseleitung geschaltete Diode (D1, D2) aufweist, sowie Vorrichtungen zur Ansteuerung des ersten Relais (9) in Abhängigkeit vom Spannungsabfall an dieser Diode.
6. Notalarmeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsfeld (1) weiterhin eine in Serie mit einer der Speiseleitungen (5, 6) geschaltete Impedanz aufweist, die einen solchen Wert besitzt, daß das Einschalten des zweiten Relais (11) verhindert wird, sowie ein drittes Relais (10) zum Kurzschließen dieser Impedanz und Vorrichtungen zum Betätigen des dritten Relais (10) in Abhängigkeit vom Spannungsabfall an der Diode (D1, D2) sowie Vorrichtungen (C1) zur Verzögerung der Betätigung des dritten Relais (10), so daß, wenn der Fühler (7) eines Abschnittes ein Alarmsignal an das Empfangsfeld (1) überträgt, das erste Relais (9) zur Einschaltung der allgemeinen Alarmanlage (4) zuerst betätigt wird und dann erst das zweite Relais (11) zur Einschaltung der Alarmvorrichtung (8) des betreffenden Abschnittes.
7. Notalarmeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Alarmvorrichtung
(8) im Verstärker (3) durch einen vom Prüfschalter (S1) her über eine Verzögerungsvorrichtung (C01) angesteuerten Transistor (Tr0) betätigt wird, wenn der Prüf schalter (S1) zur Durchführung der Überprüfung betätigt wird.
8. Notalarmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsfeld (1) mit einer Spannungsquelle (2) zur Versorgung der Speiseleitungen (5, 6) versehen ist, sowie einem ersten in Serie mit den Speiseleitungen (5, 6) geschalteten Relais (13), welches einen im Normalfall offenen, zwischen die Spannungsquelle (2) und die allgemeine Alarmanlage (4) geschalteten Kontakt (13 b) aufweist und jeder Verstärker (3) mit einem zweiten Relais (14) versehen ist, welches durch das vom Fühler (7) ausgehende Alarmsignal betätigt wird, und das Empfangsfeld (1) weiterhin mindestens eine in Serie mit den Speiseleitungen geschaltete Diode (D1, D2) aufweist, sowie ein drittes auf den Spannungsabfall an dieser Diode ansprechendes Relais (12) zur direkten Verbindung der Speiseleitungen (5, 6) mit der Spannungsquelle (2), wobei das erste Relais (13) eine niedrigere Ansprechspannung aufweist als das dritte (12) und das zweite Relais (14), so daß, wenn der Fühler (7) ein Alarmsignal an das Emp-
fangsfeld (1) abgibt, das erste Relais (13) zur Betätigung der allgemeinen Alarmanlage (4) zuerst anspricht und dann erst das zweite Relais (14) zur Einschaltung der Alarmanlage (8) am Verstärker (3) betätigt wird.
9. Notalarmeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüf schalter (S4) jeweils einen ersten (S4a) und zweiten (S46) bewegbaren Kontakt aufweist und so angeordnet ist, daß bei seiner Betätigung die Polarität der an den Fühler (7) angelegten Spannung wechselt und ein dritter Schalter (S3) zwischen dem zweiten Relais (14) und dem ersten Kontakt (S4J des Prüf schalters (S4) angeordnet ist zur Einschaltung einer Impedanz in Serie mit dem zweiten Relais (14).
10. Notalarmeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Relais (12) so angeordnet ist, daß es über ein Zeitverzögerungsglied (C2) durch einen an der Diode (D1, D2) auftretenden Spannungsabfall betätigt wird.
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