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DE248296C - - Google Patents
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DE248296C - - Google Patents

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DE248296C
DE248296C DE1910248296D DE248296DD DE248296C DE 248296 C DE248296 C DE 248296C DE 1910248296 D DE1910248296 D DE 1910248296D DE 248296D D DE248296D D DE 248296DD DE 248296 C DE248296 C DE 248296C
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DE1910248296D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/38Photometry, e.g. photographic exposure meter using wholly visual means
    • G01J1/40Photometry, e.g. photographic exposure meter using wholly visual means using limit or visibility or extinction effect

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 248296 KLASSE 57c. GRUPPE
ALBRECHT ERHARDT in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1910 ab.
Mit den bisher gebräuchlichen Belichtungsmessern (ζ. B. Wynnes Infallible, Heydes Aktino Photometer) war es verhältnismäßig umständlich, die richtige Belichtungszeit zu bestimmen, indem diese unter der stets notwendigen Berücksichtigung der Plattenempfindlichkeiten und Blendenöffnungen erst mit Hilfe von Tabellen oder durch Rechnen ermittelt werden konnte.
ίο Die vorliegende Erfindung betrifft einen Belichtungsmesser, welcher es ermöglicht, ohne jede Fachkenntnis die von den Lichtverhältnissen der Plattenempfindlichkeit und der angewandten Blende abhängige Belichtungszeit ohne weiteres abzulesen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß hinter einer mit Plattenbezeichnungen und mit Blendenskala versehenen Tafel, die mit einer Schauöffnung und einem oder zwei offenen Feldern ausgestattet ist, ein mit abgestuften Deckblenden für die Schauöffnung und mit Zeitskalen versehener Schieber angeordnet ist. Blickt man durch die Schauöffnung nach dem zu photographierenden Objekt und verschiebt in bekannter Weise den Schieber mit den Deckblenden so lange, bis das Objekt verschwindet, so verschiebt sich in gleichem Maße die Zeitskala in bezug auf die Blendenskala, so daß für eine bestimmte Blende die Belichtungszeit sofort abzulesen ist.
Um die Belichtungsskala größer zu machen, werden auf der Tafel die Plattensorten doppelt, und zwar einmal rechts, einmal links von der Schauöffnung angegeben. Dementsprechend erhält der die Deckblenden tragende Schieber zwei Zeitskalen rechts und links, und um die jeweilig nicht zu benutzende Skala zu verdecken, wird ein Hilfsschieber vor diesem Schieber angebracht, der einen freien Ausschnitt an der Stelle der Schauöffnung und einen mit einer Deckblende versehenen Ausschnitt an seiner anderen Seite hat. Dieser Schieber ist quer beweglich und verdeckt, je nachdem ob sein freier Ausschnitt oder der gedeckte vor der Schauöffnung steht, die eine oder die andere der beiden Zeitskalen.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Belichtungsmesser in seinen Bestandteilen, Fig. 2 in Vorder- und Fig. 3 in Seitenansicht. Fig. 4 und 5 zeigen das Instrument in zwei Ansichten.
Der Messer besteht zunächst aus der Platte a, welche zweckmäßig mit zwei symmetrischen Ausschnitten a1 und der Schauöffnung a2 sowie oben mit die Plattenempfindlichkeit bezeichnenden Kolonnenüberschriften und in der Mitte mit einer Blendentabelle versehen ist.
Hinter der Platte ist der Deckblendenschieber c gelagert, welcher durch einen seitlichen Griff c1 auf- und abwärts verschiebbar ist und in der Mitte mit einer Anzahl abgestufter, aus farbigem Glas bestehender Blendscheiben c2, im vorliegenden Falle mit sechs, ausgerüstet ist, die sämtlich nacheinander mit der Schauöffnung a2 in Deckung gebracht
werden können. Zu beiden Seiten der Blendgläser ist eine Tabelle angeordnet, welche die verschiedenen Belichtungszeiten enthält, die durch den einen der Ausschnitte a1 der Platte a ersichtlich sind, während die andere Tabellenseite durch den Deckschieber b verdeckt wird (s. Fig. 2). Dieser hat zwei Ausschnitte b1, von denen der eine mit einer roten oder andersfarbigen Blendscheibe b'1 ausgefüllt ist.
Die beiden Ausschnitte b1 müssen mit der Schauöffnung a2 der Platte a in Deckung gebracht werden können; der Schieber ist zu diesem Zweck unten mit einem Ansatz b3 versehen, der in einem Schlitz a3 der Platte a geführt wird. Der Schieber wird an einem herausragenden Zeiger seitwärts so verschoben, daß er entweder mit dem Ausschnitt oder mit dem Blendglas vor der öffnung a2 liegt.
Die Platte α mit den Schiebern b und c ist in einem Gehäuse d (Fig. 3) gelagert, das an der der Schauöffnung a2 entsprechenden Stelle ebenfalls einen runden Ausschnitt hat, an den sich ein Schautrichter e anschließt. Selbstverständlich kann auch die Platte α selbst als Gehäuse ausgebildet sein.
Die Ermittlung der Belichtungszeit erfolgt auf folgende Weise:
Das aufzunehmende Objekt wird durch den Schautrichter betrachtet, während zunächst die Öffnung a1 von beiden Schiebern freigegeben ist. Es wird sodann durch den Schieber c mittels des seitlichen Griffes c1 diejenige Blendscheibe vor die Schauöffnung geschoben, welche das Bild im ganzen gerade noch erkennen läßt. Als Anhaltspunkt für die richtige Wahl der Blendscheibe dient der Umstand, daß die nächst dunklere das Bild ganz verschwinden läßt.
Zeigen sich sämtliche Blendgläser des Schiebers c als zu hell, so wird der Deckschieber b an seinem Zeiger von hell auf dunkel seitwärts verschoben, wodurch dessen dunkle Blendscheibe vor die Schauöffnung gebracht wird. Im umgekehrten Fall wird der Schieber b auf hell gestellt.
Ist auf diese Weise der Messer eingestellt, so kann . die Belichtungszeit in einem Ausschnitt a1 der Platte α sofort dadurch abgelesen werden, daß man die senkrechte Kolonne der gewählten Plattensorte oder deren Empfindlichkeit bis zu der wagerechten Zeile verfolgt, welche der gewählten Blende entspricht. Das Feld, in welchem beide Zeilen zur Deckung kommen, enthält die gesuchte Belichtungsdauer. Hervorgehoben sei, daß auf diese Weise nur die Hälfte der Belichtungszeittabelle sichtbar ist, welche für die betreffende Aufnahme in Betracht kommt.
Der Bequemlichkeit halber kann der Messer in bekannter Weise an der photographischen Kamera aufklappbar angebracht werden.
Ferner sei erwähnt, daß die Schieber, anstatt eine rechteckige, eine runde Form haben können, so daß der ganze Messer dann kreisscheibenförmig ausgebildet sein kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Belichtungsmesser, bei welchem vor eine Schauöffnung Deckblenden nacheinander geschoben werden, die mit Zeittabellen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß hinter einer mit Plattenbezeichnungen (a) und einer Schauöffnung (a?) sowie, mit einer Blendenskala versehenen Tafel eine nach Blendengrößen abgestufte Belichtungsskala (c) verschiebbar ist, die mit abgestuften Deckplatten (c%) für die Schauöffnung versehen ist.
2. Belichtungsmesser nach Anspruch 1, gekennzeichnet -durch eine solche Anordnung eines Deckschiebers (b), daß die nicht benötigte Tabelle des Belichtungsskalenschiebers (c) abgedeckt wird, um beim Ablesen Verwechslungen der Tabellen auszuschließen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1910248296D 1910-11-01 1910-11-01 Expired DE248296C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE248296T 1910-11-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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