DE2521034B2 - Patronenzufuehrvorrichtung an einer selbsttaetigen feuerwaffe - Google Patents
Patronenzufuehrvorrichtung an einer selbsttaetigen feuerwaffeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
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- F41A9/32—Reciprocating-slide-type belt transporters
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Description
Die Erfindung betrifft eine Patronenzuführvorrichtung an einer selbsttätigen Feuerwaffe mit einem
Förderkanal, dessen eine Seitenwand einen zur Waffenachse parallelen Schlitz aufweist, in den eine im
Förderkanal befindliche, durch den Verschluß in das Waffenrohr einzuschiebende Patrone teilweise hineinragt,
mit zwei schwenkbaren Führungsarmen, welche durch eine Feder die genannte Patrone senkrecht zur
Förderrichtung gegen den genannten Schlitz drücken.
Bei einer bekannten Patronenzuführvorrichtung dieser Art (US-PS 34 55 204) werden die Patronen so
weit im Förderkanal verschoben, bis die erste Patrone teilweise in den genannten Schlitz hineinragt, wobei die
schwenkbaren federbelasteten Führungsarme diese erste Patrone federnd in diesem Schlitz festhalten. Der
Verschluß, der durch den erwähnten Schlitz hindurchragt und sich exzentrisch auf dem Boden der Patrone
abstützt, schiebt anschließend diese Patrone in das Waffenrohr hinein. Da die Patrone schräg zur
Bewegungsrichtung des Verschlusses steht, bewirkt die bei der Beschleunigung der Patrone auftretende
Trägheitskraft eine quer zur Waffenachse gerichtete Kraftkomponente, welche das Bestreben hat, die
Patrone vom Verschluß wegzudrücken. Es besteht die Gefahr, daß die Patrone vom Verschluß abgleitet, neben
dem Verschluß nach vorne bewegt und eingeklemmt wird, statt ins Waffenrohr geschoben zu werden.
Es ist ferner eine Patronenzuführvorrichtung dieser Art bekannt (US-PS 30 80 793), bei welcher die
Führungsarme die in den genannten Schlitz hineinragende Patrone lediglich gegen eine Verschiebung in
Richtung des Förderkanals sichern. Die genannten Schwierigkeiten werden durch diese Vorrichtung nicht
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer Patronenzuführvorrichtung der eingangs genannten
Art, bei der ein Abgleiten der Patrone vom Verschluß zuverlässig vermieden wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß auf den der Patrone gegenüberliegenden
Seiten der Führungsarme eine schwenkbare Klinke angeordnet ist, die einen Nocken mit Steuerflächen
aufweist, der zur Betätigung der Klinke dient, und der
sich auf eine weitere in Förderrichtung hinter der genannten Patrone befindlichen Patrone abstützt,
wodurch die Klinke aus einer Arbeitsstellung, in der sie die Führungsarme während des Einschiebens der
Patrone hinterstellt, in eine Stellung schwenkbar ist, in
der die Führungsarme entgegen der Kraft der Federn verschwenkbar sind.
Ein Ausführungsbeispiel ist anhand der Zeichnung im folgenden ausführlich beschrieben. Es zeigt:
F i g. 1 einen Förderkanal für einen Munitionsgurt in Seitenansicht;
F i g. 2 einen Schnitt nach Linie H-II in Fig. 1;
F i g. 3 und 4 einen Schnitt nach Linie III-I1I in F i g. 2 mit verschiedenen Stellungen der Patronen.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist der Querschnitt eines durch die Wände 1, 2, 3, 4, 5 begrenzten Förderkanals ein
Rechteck, an das einseitig ein Trapezoid anschließt. In der Seitenwand 1 ist ein im wesentlichen rechteckiger
Schlitz 6 vorhanden, welcher der oberen Stirnfläche 7 des Kanals parallel ist. Ferner weist die Wand 1 zwei
zum Schlitz 6 senkrecht gerichtete Schlitze 8 auf.
Die Wand 3 hat einen sich von der oberen Kante weg nach unten erstreckenden Einschnitt, dessen seitliche
Begrenzungen 9a, 9b der Kanalachse parallel sind. Der Einschnitt 9 verengt sich im unteren Teil treppenförmig
symmetrisch zu seiner Längsachse. In alie vier Stufen 10, 11 sind Nuten 12,13 eingefräst. Durch die beiden Paare
von Nuten 12,13 sind Achsen 14,15 geführt, welche in
der Wand 3 befestigt sind. In den Nuten 12 sind die Enden von Klinken 16 auf der Achse 14 drehbar
gelagert. Die Klinken 16 sind durch Biegefedern 17 belastet und stützen sich unter der Wirkung dieser
Federn 17 mit einer Fläche 18 an der Kanalwand ab. Die
Klinken 16 ragen schräg aufwärts in den Kanal hinein. Die Enden von zwei Führungsarmen 19 sind in den
Nuten 13 schwenkbar auf der Achse 15 gelagert. Von den gegeneinander gerichteten Flächen 20 her sind
rechteckförmige Nuten 21 in die Führungsarme 19 eingeschnitten. Die Führungsarme 19 sind abgewinkelt
und ragen nach oben aus dem Kanal hinaus.
Mit der Kanalwand 5 sind zwei Träger 22 verbunden, in welchen eine Achse 23 befestigt ist. Zwei Scharniere
24 sind auf der Achse 23 drehbar gelagert. Die Scharniere sind mit einer abgewinkelten Platte 25
verbunden. Die Platte 25 bildet einen Deckel für die Kanalwand 3. Eine V-förmige Blattfeder 26 ist mit dem
gebogenen Ende 27 des einen Schenkels an einer in den beiden Führungsarmen 19 gelagerten Stange 28
aufgehängt und mit der Spitze um die Achse 15 geführt. Das Ende des Federschenkels 29 stützt sich an der Platte
25 ab.
Ein rechtwinklig prismatischer Trägerkörper 30 ist auf der Außenseite der Platte 25 befestigt. Der Träger
30 weist drei Nuten 31,32, 33 mit rechteckigem Grund auf. Eine der Platte 25 parallele Achse 34 ist im Träger
30 gelagert. Mit der Achse 34 sind zwei Klinken 35,36 verkeilt. Die Klinken 35, 36 ragen in den Kanal hinein
und weisen je zwei senkrecht zueinander gerichtete Flächen 37,38, sowie eine Stirnfläche39 auf. Die Klinke
36 steht unter dem Druck einer sich am Träger 30 abstützenden Feder 40 und hat einen Nocken 41 mit
zwei Steuerflächen 42,43. Die Führungsarme 19 haben unterhalb der Lagerstellen für die Stange 28 einen
Ansatz 44 mit einer Fläche 45, die senkrecht zur Kanalachse gerichtet ist, und mj« einer Fläche 46, die der
Kanalwand parallel ist
Die Wirkungsweise ergibt sich aus dem Aufbau:
Gemäß F i g. 3 befindet sich ein aus zwei Patronen 47, 48 und zwei leeren Gurtgliedern 49 bestehendes Gurti tack im Förderkanal 50. Die Gurtglieder 49 weisen zwei Lappen 52 auf, welche in die Nuten 21 der Führungsarme 19 greifen. Das Gurtstück wird durch weiter nicht dargestellte, an der Patrone 47 angreifende Förderklinken nach oben bewegt Die Patrone 47 hat die Rückhalteklinken 16, welche nun an ihr anliegen, im (in der F i g. 3 betrachtet) Uhrzeigersinn um die Achse 14 geschwenkt Die Patrone 48 ist während der Aufwärtsbewegung mit ihrem F-iß 51 gegen die NockenfJäche 42 der Klinke 36 gestoßen und hat diese, und damit auch die Achse 34 mit der Klinke 35 im (in der F i g. 3 betrachtet) Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Durch die Schwenkung der Klinken 35, 36 sind ihre Flächen 39 unter die Flächen 45 der Führungsarmansätze 44 gelangt. Bei der v/eiteren Bewegung der Patrone 48 bewegen sich die Lappen 52 ihres Gurtgliedes 49 nicht mehr in dem der Kanalachse parallelen Teil der Nuten 21 der Führungsarme 19, sondern in deren schräg nach oben gegen die Kanalmitte zu laufenden Teile. Da die Patrone 48 immer noch der Kanalwand 1 entlanggleitet, werden die Arme 19 gegen den Druck der Feder 26 im Uhrzeigersinn um die Achse 15 geschwenkt, wobei sich die Flächen 45 der Ansätze 44 der Arme 19 ungehindert über den Flächen 39 der Klinken 35,36 bewegen.
Gemäß F i g. 3 befindet sich ein aus zwei Patronen 47, 48 und zwei leeren Gurtgliedern 49 bestehendes Gurti tack im Förderkanal 50. Die Gurtglieder 49 weisen zwei Lappen 52 auf, welche in die Nuten 21 der Führungsarme 19 greifen. Das Gurtstück wird durch weiter nicht dargestellte, an der Patrone 47 angreifende Förderklinken nach oben bewegt Die Patrone 47 hat die Rückhalteklinken 16, welche nun an ihr anliegen, im (in der F i g. 3 betrachtet) Uhrzeigersinn um die Achse 14 geschwenkt Die Patrone 48 ist während der Aufwärtsbewegung mit ihrem F-iß 51 gegen die NockenfJäche 42 der Klinke 36 gestoßen und hat diese, und damit auch die Achse 34 mit der Klinke 35 im (in der F i g. 3 betrachtet) Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Durch die Schwenkung der Klinken 35, 36 sind ihre Flächen 39 unter die Flächen 45 der Führungsarmansätze 44 gelangt. Bei der v/eiteren Bewegung der Patrone 48 bewegen sich die Lappen 52 ihres Gurtgliedes 49 nicht mehr in dem der Kanalachse parallelen Teil der Nuten 21 der Führungsarme 19, sondern in deren schräg nach oben gegen die Kanalmitte zu laufenden Teile. Da die Patrone 48 immer noch der Kanalwand 1 entlanggleitet, werden die Arme 19 gegen den Druck der Feder 26 im Uhrzeigersinn um die Achse 15 geschwenkt, wobei sich die Flächen 45 der Ansätze 44 der Arme 19 ungehindert über den Flächen 39 der Klinken 35,36 bewegen.
Wenn die Patrone 48 auf die Höhe der Ausstoßöffnung 6 in der Kanalwand 1 gelangt wird sie gegen diese
hin, und teilweise in sie hinein in die Auskämmstellung bewegt Diese Bewegung ist mit einer Schwenkbewegung
der Führungsarme 19 verbunden, die diese unter der Wirkung der Feder 26 im (in der Fig.4 betrachtet)
Gegenuhrzeigersinn um die Achse 15 ausführen. Während der Bewegung der Patrone 48 gegen die
Auskämmstellung läuft deren Fuß 51 vom Nocken 41 der Klinke 36 weg. Die Klinke 36 kann daher unter dem
Druck ihrer Feder 40 wieder im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 15 in die in F i g. 4 dargestellte Ruhestellung
zurückschwenken, in welcher ihre Fläche 53 gegen die als Anschlag wirkende Fläche 54 der Nut 33 stößt.
Durch die Klinke 36 wird die Achse 34, und damit auch die Klinke 35, geschwenkt, so daß sich ihre Flächen 38
an die Flächen 45 der Ansätze 44 der Arme 19 legen. Gleichzeitig gelangen die Klinkenflächen 37 hinter die
Flächen 46 der Arme 19, und ferner hinterstellen die Rückhalteklinken 16 die Patrone 47.
Gemäß den Fig.2 und 4 trifft der Kopf des
Verschlusses 55 einer weiter nicht dargestellten Feuerwaffe, von welcher der Förderkanal 50 einen Teil
bildet, bei seinem Vorlaufen exzentrisch auf den Patronenfuß 51. Das Kräftepaar, welches durch die
Stoßkraft des Verschlusses 55 und die in der Längsachse der Patrone 48 wirkende Trägheitskraft gebildet wird,
versucht die Patrone um ihre Hochachse aus der Bahn des Verschlusses zu drehen. Die Drehung der Patrone
wird jedoch durch die Hinterstellung der ihr Gurtglied 49 führenden Arme 19 durch die Klinken 35, 36
verhindert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Patronenzuführvorrichtung an einer selbsttätigen Feuerwaffe mit einem Förderkanal, dessen eine
Seitenwand einen zur Waffenachse parallelen Schlitz aufweist, in den eine im Förderkanal
befindliche, durch den Verschluß in das Waffenrohr einzuschiebende Patrone teilweise hineinragt, mit
zwei schwenkbaren Führungsarmen, welche durch eine Feder die genannte Patrone senkrecht zur
Förderrichtung gegen den genannten Schlitz drükken, dadurch gekennzeichnet, daß auf den
der Patrone (48) gegenüberliegenden Seiten der Führungsarme (i9) eine schwenkbare Klinke (35,36)
angeordnet ist, die einen Nocken (41) mit Steuerflächen (42,43) aufweist, der zur Betätigung der Klinke
(36) dient, und der sich auf eine weitere in Förderrichtung hinter der genannten Patrone (48)
befindlichen Patrone (47) abstützt, wodurch die Klinke (35, 36) aus einer Arbeitsstellung, in der sie
die Führungsarme (19) während des Einschiebens der Patrone (48) hinterstellt, in eine Stellung
schwenkbar ist, in der die Führungsarme (19) entgegen der Kraft der Federn (26) verschwenkbar
sind.
2. Patronenzuführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (36) mit
dem Nocken (41) durch die Kraft einer Feder (46) in ihrer Arbeitsstellung gehalten ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH670774 | 1974-05-16 | ||
| CH670774A CH579763A5 (de) | 1974-05-16 | 1974-05-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2521034A1 DE2521034A1 (de) | 1975-11-20 |
| DE2521034B2 true DE2521034B2 (de) | 1977-01-13 |
| DE2521034C3 DE2521034C3 (de) | 1977-09-01 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IL47288A (en) | 1977-10-31 |
| NL165840B (nl) | 1980-12-15 |
| FR2271535A1 (de) | 1975-12-12 |
| NL7505567A (nl) | 1975-11-18 |
| FR2271535B1 (de) | 1977-07-22 |
| NL165840C (nl) | 1981-05-15 |
| US3973467A (en) | 1976-08-10 |
| SE7505512L (sv) | 1975-11-17 |
| CH579763A5 (de) | 1976-09-15 |
| DE2521034A1 (de) | 1975-11-20 |
| IT1038157B (it) | 1979-11-20 |
| IL47288A0 (en) | 1975-08-31 |
| JPS50161100A (de) | 1975-12-26 |
| GB1503617A (en) | 1978-03-15 |
| JPS5423200B2 (de) | 1979-08-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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