DE2605514B2 - Pressenanlage zum Herstellen konischer Steine - Google Patents
Pressenanlage zum Herstellen konischer SteineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Pressenanlage zum Herstellen konischer Steine aus grobkeramischem
Material, insbesondere feuerfestem Material, bestehend aus einer Presse mit gegeneinander beweglichen
Preßwerkzeugen und dazwischen angeordneter Preßform, wobei zumindest das obere der beiden in die
Preßform einfahrbaren Preßwerkzeuge eine konische Preßfläche aufweist, ferner aus einer Füllvorrichtung
mit einem über die Preßform verfahrbaren Füllschieber zum Hinfüllen des Preßgutes in die Preßform, deren
Boden von dem unteren Preßwerkzeug gebildet ist.
Ein ständiges Problem bereitet die Herstellung konischer Steine, wie sie z. B. für Rundausmauerungen benötigt werden. Da nämlich eine gleichmäßige Verdichtung zur Erhöhung der Steinqualität angestrebt wird, muß dafür Sorge getragen werden, daß das Preßgut mit der angestrebten Konizität entsprechender Preßgutverteilung in die Preßform eingefüllt wird. Denn nur dann entstehen exakte konische Steine unter Berücksichtigung einer gleichmäßigen Druckverteilung auf das Preßgut. Eine Verdrängung des Preßgutes durch lediglich die Preßwerkzeuge entsprechend ihrer konisehen Preßfläche läßt sich bei ebener Preßgutfüllung praktisch nicht erreichen, keinesfalls mit gleichmäßiger Verdichtung über die gesamte Steinhöhe. Aus diesem Grunde hat man z. B. das in die Preßform eingefüllte Preßgut manuell entsprechend der gewünschten Konizität verteilt. Da bei Doppelkonizität das mit seiner konischen Preßfläche bereits in die Preßform eingefahrene Preßwerkzeug deren Boden bildet, ist eine der konischen Preßfläche des oberen Preßwerkzeuges entsprechende konische Verteilung des Preßgutes lediglich an dessen Oberfläche erforderlich, was jedoch infolge Handarbeit zeit- und personalaufwendig ist, insbesondere auch Unfallgefahren mit sich bringt.
Ein ständiges Problem bereitet die Herstellung konischer Steine, wie sie z. B. für Rundausmauerungen benötigt werden. Da nämlich eine gleichmäßige Verdichtung zur Erhöhung der Steinqualität angestrebt wird, muß dafür Sorge getragen werden, daß das Preßgut mit der angestrebten Konizität entsprechender Preßgutverteilung in die Preßform eingefüllt wird. Denn nur dann entstehen exakte konische Steine unter Berücksichtigung einer gleichmäßigen Druckverteilung auf das Preßgut. Eine Verdrängung des Preßgutes durch lediglich die Preßwerkzeuge entsprechend ihrer konisehen Preßfläche läßt sich bei ebener Preßgutfüllung praktisch nicht erreichen, keinesfalls mit gleichmäßiger Verdichtung über die gesamte Steinhöhe. Aus diesem Grunde hat man z. B. das in die Preßform eingefüllte Preßgut manuell entsprechend der gewünschten Konizität verteilt. Da bei Doppelkonizität das mit seiner konischen Preßfläche bereits in die Preßform eingefahrene Preßwerkzeug deren Boden bildet, ist eine der konischen Preßfläche des oberen Preßwerkzeuges entsprechende konische Verteilung des Preßgutes lediglich an dessen Oberfläche erforderlich, was jedoch infolge Handarbeit zeit- und personalaufwendig ist, insbesondere auch Unfallgefahren mit sich bringt.
Es sind aber auch Füllvorrichtungen bekannt, bei denen eine der Keilform der herzustellenden Steine
entsprechende Füllung der Preßform auf rein maschinellem Weg erfolgt. Bei einer bekannten Ausführungsform dient die Füllvorrichtung zur gravimetrischen
Beschickung zur Herstellung von keilförmigen Formkörpern aus schwerfließendem Preßgut wie mineralisehen
Korngemischen mit Teer- oder Paraffinzusatz unter Ausbildung eines der Keilform des Formkörpers
entsprechend geformten Massekörpers in der Preßform. Dazu ist im Inneren des Füllgefäßes ein dem
keilförmigen Massekörper formgleicher Fülleinsatz in einer gegenüber der Lage des Massekörpers in der
Preßform um 90° gedrehten Stellung auswechselbar befestigt, in der die Keilflächen des Fülleinsatzes eine
vertikale Lage einnehmen. Diese Konstruktion ist insofern nachteilig, als die einerseits überhaupt einen
zusätzlichen Fülleinsatz verlangt, andererseits die Lagerhaltung einer Mehrzahl solcher Fülleinsätze, weil
es zahlreiche Ausführungsformen an gepreßten Formkörpern gibt, die hinsichtlich ihrer Konizität und
Größenabmessungen unterschiedlich sind. Daraus resultieren Material- und Lagerhaltungsaufwand. Außerdem
ist das Einsetzen und Auswechseln der Fülleinsätze arbeitsaufwendig (vgl. DE-AS 17 84 711).
Ferner kennt man eine Füllvorrichtung für Keilsteine mit einem Füllschieber, wobei die Höhe des eingefüllten
Materials am starken Keilende größer als am schwachen Keilende gehalten wird. Bei dieser Füllvorrichtung
ist die Horizontalbewegung des Füllschiebers mit einer Vertikalbewegung des in der Form gleitbar gelagerten
Unterstempels derart gekoppelt, daß bei der Bewegung des Füllschiebers auf die offene Form zu der
Unterstempel gehoben und während der rückläufigen Bewegung des Füllschiebers der Unterstempel gesenkt
wird, so daß die Füllhöhe sich gegen das vom
Füllschieber zuletzt überstrichene Ende der Form kontinuierlich erhöht. Diese Füllvorrichtung ist insofern
nicht frei von Nachteilen, als sie für den Synchronantrieb des Unterstempels antriebstechnischen Aufwand
verlangt. Außerdem ist fraglich, ob sich tatsächlich eine
hinsichtlich ihrer Konizität gleichmäßige Füllung über die Höhe des eingefüllten Materials in der Preßform
erreichen läßt (vgl. AT-PS 2 45 468).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pressenanlage zum Herstellen konischer Steine aus
grobkeramischem Material, insbesondere feuerfestem Material zu schaffen, weil der sich die Verteilung des in
die Preßform eingefüllten Preßgutes bei stillstehenden Preßwerkzeugen mit wahlweise jeder gewünschten
Neigung bzw. Konizität unter Verzicht auf einen Fülleinsatz maschinell vornehmen läßt.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer Pressenanlage gemäß der eingangs genannten Gattung, daß der
Füllvorrichtung eine Bestreichvorrichtung mit einem dem Füllschieber nachgeordneten Besfreichmesser
zugeordnet ist, welches beim Überfahren der gefüllten Preßform nach Maßgabe der Konizität der Preßfläche
des oberen Preßwerkzeuges auf der einen Preßformseite in das Preßgut eintaucht, über die Preßformbreite
geführt ist und das Preßgut unter Bildung einer konischen Oberfläche zur anderen Preßformseite hin in
der Preßform verteilt. — Die Erfindung nutzt die Tatsache, daß ohnehin im Zuge des Einfüllens des
Preßgutes in die Preßform ein Füllschieber über die Preßform gefahren werden muß, so daß bereits so
geeignete Führungen für ein dem Füllschieber nachgeordnetes Bestreichmesser zur Verfugung stehen,
welches nach Beendigung des Füllvorganges wie der Füllschieber über die Preßform gefahren werden kann,
und zwar bis zu einer Preßformseite hin, um dann dort in J5 das zunächst eben eingefüllte Preßgut entsprechend der
angestrebten Konizität einzutauchen und im Zuge des Zurückfahrens eine konische Verteilung des Preßgutes
an seiner Oberfläche, welche dem oberen Preßwerkzeug zugeordnet ist, vorzunehmen und schließlich an
der anderen Preßformseite die Preßform wieder zu verlassen. Folglich kann das konische Bestreichen des
Preßgutes mittels des Bestreichmessers im Zuge des Zurückfahrens des Füllschiebers erfolgen, nachdem
dieser nach Beendigung des Füllvorganges zunächst as
über die Preßform hinaus vorgefahren ist. Die durch die angestrebte Konizität bedingte Höhendifferenz des
Preßgutes von der einen Preßformseite zur anderen Preßformseite hin kann unschwer so berücksichtigt
werden, daß der Füllschieber die Preßform zunächst bis zu deren oberen Rand eben füllt und dann das ohnehin
den Boden der Preßform bildende untere Preßwerkzeug, welches in die Preßform eingefahren ist, um jenes
Maß zurückgefahren wird, welches den durch die Konizität vorgegebenen Höhenunterschied ausmacht.
Bei der Herstellung von Steinen mit Doppelkonizität ist die Preßfläche des unteren Preßwerkzeuges in entsprechender
Weise konisch ausgebildet.
Weitere vorteilhafte Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So sieht die Erfindung vor, daß die wi
Bestreichvorrichtung einen mit dem Füllschieber gekoppelten Führungsschlitten aufweist und darauf das
Bestreichmesser unter Zwischenschaltung einer Parallelogrammaufhängung in Vertikalebene heb- und senkbar
gelagert ist. Die Parallelogrammaufhängung sorgt tr>
dafür, daß das Bestreichmesser stets vertikal in das in die Preßform eingefüllte Preßgut eintaucht und im Zuge
der konischen Bestreichung der Preßgutoberfläche, wenn also das Bestreichmesser von der einen Preßformseite
zur anderen Preßformseite hin hochwandert, stets in exakter Vertikalstellung ausgerichtet bleibt. In diesem
Zusammenhang kann die Parallelogrammaufhängung zwei mit vorgegebenem Abstand voneinander angeordneten
Hebelpaare aufweisen, die über Lagerwellen mit darauf angeordneten Lagerbuchsen für einerseits das
Bestreichmesser und andererseits zum Anschluß an eine Konsole des Führungsschlittens miteinander verbunden
sind. Besondere Bedeutung kommt dem Vorschlag der Erfindung zu, wonach eine der Lagerwellen drehfest mit
dem zugeordneten Hebelpaar verbunden ist sowie eine Verlängerung aufweist und daran einerseits eine
Zylinderkolbenanordnung unter Zwischenschaltung eines drehfesten Mitnehmerhebels angelenkt ist, andererseits
ein Schwenkhebel mit einer Leitrolle drehfest befestigt ist, die mittels der Zylinderkolbenanordnung
gegen eine nach Maßgabe der Konizität der Preßfläche des oberen Preßwerkzeuges verlaufende Führungsleiste
andrückbar ist, wobei der Schwenkhebel identisch die gleiche Parallelstellung wie die Hebelpaare der
Parallelogrammaufhängung einnimmt und dadurch das Bestreichmesser entsprechend dem konischen Verlauf
der Führungsleiste geführt ist. Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß die Parallelogrammaufhängung
und damit das Bestreichmesser mittels der Zylinderkolbenanordnung in Abhängigkeit von dem
konischen Verlauf der Führungsleiste eingestellt werden, d. h., das Bestreichmesser mit Hilfe der Zylinderkolbenanordnung
in das Preßgut eingedrückt wird, und zwar auf der einen Preßformseite um das durch die
angestrebte Konizität vorgegebene Tiefenmaß. Beim anschließenden Hochwandern des Bestreichmessers zur
anderen Preßformseite hin entsprechend dem konischen Verlauf der Führungsleiste sorgt die Zylinderkolbenanordnung
dafür, daß die Leitrolle stets einwandfrei gegen die konisch verlaufende Führungsleiste angedrückt
bleibt und folglich einwandfreie konische Führung für das Bestreichmesser gewährleistet ist, ohne
daß dieses im Zuge der Preßgutverteilung davon abheben kann. Dabei fährt die Zylinderkolbenanordnung
nach Maßgabe der durch die Konizität vorgegebenen und abnehmenden Höhendifferenz zurück. Vorzugsweise
ist die Zylinderkolbenanordnung an dem Führungsschlitten wie an den Mitnehmerhebel angelenkt,
so daß die Parallelogrammaufhängung ungehindert arbeiten kann.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Pressenanlage
verwirklicht wird, welche das maschinelle Herstellen konischer Steine aus grobkeramischem Material,
insbesondere feuerfestem Material mit einer Verteilung des in die Preßform eingefüllten Preßgutes bei einerseits
stillstehenden Preßwerkzeugen, mit andererseits wahlweise jede gewünschte Neigung bzw. Konizität unter
Verzicht auf einen Fülleinsatz ermöglicht. Durch das bei der Pressenanlage gemäß der Erfindung konische
Abstreichen der Preßgutoberfläche wird nicht nur ein besonders schnelles und sauberes Arbeiten erreicht,
sondern die Pressenanlage zeichnet sich auch durch höheren Ausstoß und verbesserte Steinqualität aus.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung
näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine Pressenanlage gemäß der Erfindung in schematischer Seitenansicht,
F i g. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Gegenstand nach Fig. 1,
Fig.3 die Bestreichvorrichtung für den Gegenstand
nach F i g. 1 teilweise in Seitenansicht,
Fig. 4 den Gegenstand nach Fig. 3 in Ansicht von
oben und
F i g. 5 eine schematisch dargestellte Preßform mit Bestreichmesserführung und konischer Preßgutverteilung.
In den Figuren ist eine Pressenanlage zum Herstellen konischer Steine aus grobkeramischem Material,
insbesondere aus feuerfestem Material, dargestellt, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einer Presse 1 mit
gegeneinander bewegten Preßwerkzeugen 2 und dazwischen angeordneter Preßform 3 besteht, wobei
zumindest das obere der beiden in die Preßform 3 einfahrbaren Preßwerkzeuge 2 eine konische Preßfläche
4 aufweist, ferner aus einer Füllvorrichtung 5 mit einem über die Preßform 3 verfahrbaren Füllschieber 6
zum Einfüllen des Preßgutes 7 in die Preßform 3, deren Boden von dem unteren Preßwerkzeug 2 gebildet ist.
Der Füllvorrichtung 5 ist eine Bestreichvorrichtung 8 mit einem dem Füllschieber 6 nachgeordneten Bestreichmesser
9 zugeordnet, welches beim Überfahren der gefüllten Preßform 3 nach Maßgabe der Konizität
der Preßfläche 4 des oberen Preßwerkzeuges 2 auf der einen Preßformseite in das Preßgut 7 eintaucht, über die
Preßformbreite geführt ist und das Preßgut 7 unter Bildung einer konischen Oberfläche zur anderen
Preßformseite hin in der Preßform 3 verteilt. Nach erfolgtem Füllvorgang fährt zunächst der Füllschieber 6
weiter vor, taucht dann das Bestreichmesser 9 an der einen Preßformseite in das Preßgut 7 ein und sorgt für
die konische Verteilung des Preßgutes im Zuge des Zurückfahrens sowohl des Füllgutschiebers 6 als aucl
das Bestreichmesser 9. Dazu weist die Bestreichvorrich tung 8 einen mit dem Füllschieber 6 gekoppelter
Führungsschlitten 10 auf, worauf das Bestreichmesser ί unter Zwischenschaltung einer Parallelogrammaufhän
gung 11 in Vertikalebene heb- und senkbar gelagert ist
Die Parallelogrammaufhängung 11 hat zwei mil vorgegebenem Abstand voneinander angeordnete Hebelpaare
12, die über Lagerwellen 13 mit daraul
ίο angeordneten Lagerbuchsen 14 für einerseits das
Bestreichmesser 9 und andererseits zum Anschluß an eine Konsole 15 des Führungsschlittens 10 miteinander
verbunden sind. Eine der Lagerwellen 13 ist drehfest mil dem zugeordneten Hebelpaar 12 verbunden und besitz!
eine Verlängerung 16, woran einerseits eine Zylinderkolbenanordnung
17 unter Zwischenschaltung eines drehfesten Mitnehmerhebels 18 angelenkt ist, andererseits
ein Schwenkhebel 19 mit einer Leitrolle 20 drehfesi befestigt ist, die mittels der Zylinderkolbenanordnung
17 gegen eine nach Maßgabe der Konizität dei Preßfläche 4 des oberen Preßwerkzeuges 2 verlaufend«
Führungsleiste 21 andrückbar ist, wobei der Schwenk hebel 19 identisch die gleiche Parallelstellung wie di«
Hebelpaare 12 der Parallelogrammaufhängung 11 einnimmt und dadurch das Bestreichmesser 9 entspre
chend dem konischen Verlauf der Führungsleiste 21 geführt ist. Die Zylinderkolbenanordnung 17 ist an derr
Führungsschlitten 10 wie an dem drehfest gelagerter Mitnehmerhebel 18 angelenkt. Die konisch verlaufende
Führungsleiste 21 befindet sich auf Höhe der Preßforrr 3 und ermöglicht die Einstellung unterschiedlichei
Konizitäten.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Pressenanlage zum Herstellen konischer Steine aus grobkeramischen Material, insbesondere feuerfestem
Material, bestehend aus einer Presse mit gegeneinander beweglichen Preßwerkzeugen und
dazwischen angeordneter Preßform, wobei zumindestens das obere der beiden in die Preßform
einfahrbaren Preßwerkzeuge eine konische Preßfläche aufweist, ferner aus einer Füllvorrichtung mit
einem über die Preßform verfahrbaren Füllschieber zum Einfüllen des Preßgutes in die Preßform, deren
Boden von dem unteren Preßwerkzeug gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllvorrichtung
(5) eine Bestreichvorrichtung (8) mit einem dem Füllschieber (6) nachgeordneten Bestreichmesser
(9) zugeordnet ist, welches beim Überfahren der gefüllten Preßform (3) nach Maßgabe der Konizität
der Preßfläche (4) des oberen Preßwerkzeuges (2) auf der einen Preßformseite in das Preßgut (7)
eintaucht, über die Preßformbreite geführt ist und das Preßgut (7) unter Bildung einer konischen
Oberfläche zur anderen Preßformseite hin in der Preßform (3) verteilt.
2. Pressenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestreichvorrichtung (8)
einen mit dem Füllschieber (6) gekoppelten Führungsschlitten (10) aufweist und darauf das Bestreichmesser
(9) unter Zwischenschaltung einer Parallelogrammaufhängung (11) in Vertikalebene
heb- und senkbar gelagert ist.
3. Pressenanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelogrammaufhängung
(11) zwei mit vorgegebenem Abstand voneinander angeordnete Hebelpaare (12) aufweist, die über
Lagerwellen (13) mit darauf angeordneten Lagerbuchsen (14) für einerseits das Bestreichmesser (9)
und andererseit zum Anschluß an eine Konsole (15) des Führungsschlittens (10) miteinander verbunden
sind.
4. Pressenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Lagerwellen (13) drehfest mit dem zugeordneten Hebelpaar
(12) verbunden ist sowie eine Verlängerung (16) aufweist und daran einerseits eine Zylinderkolbenanordnung
(17) unter Zwischenschaltung eines Mitnehmerhebels (18) angelenkt ist, andererseits ein
Schwenkhebel (19) mit einer Leitrolle (20) befestigt ist, die mittels der Zylinderkolbenanordnung (17)
gegen eine nach Maßgabe der Konizität der Preßfläche (4) des oberen Preßwerkzeuges (2)
verlaufende Führungsleiste (21) andrückbar ist, wobei der Schwenkhebel (19) identisch die gleiche
Parallelstellung wie die Hebelpaare (12) der Parallelogrammaufhängung (11) einnimmt und dadurch
das Bestreichmesser (9) entsprechend dem konischen Verlauf der Führungsleiste (21) geführt ist.
5. Pressenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkolbenanordnung (17) an dem Führungsschlitten (10)
angelenkt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19762605514 DE2605514B2 (de) | 1976-02-12 | 1976-02-12 | Pressenanlage zum Herstellen konischer Steine |
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| DE19762605514 DE2605514B2 (de) | 1976-02-12 | 1976-02-12 | Pressenanlage zum Herstellen konischer Steine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2605514A1 DE2605514A1 (de) | 1977-08-18 |
| DE2605514B2 true DE2605514B2 (de) | 1978-09-14 |
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ID=5969680
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| DE19762605514 Ceased DE2605514B2 (de) | 1976-02-12 | 1976-02-12 | Pressenanlage zum Herstellen konischer Steine |
Country Status (1)
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Families Citing this family (3)
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| JPH0637047B2 (ja) * | 1989-08-10 | 1994-05-18 | 株式会社三石深井鐵工所 | 粉末成形機の秤量式原料供給装置 |
| DE10217199C1 (de) * | 2002-04-18 | 2003-09-04 | Dietrich Engmann | Vorrichtung zur automatischen Korrektur der Dichte von keramischen Fliesen-Rohlingen |
-
1976
- 1976-02-12 DE DE19762605514 patent/DE2605514B2/de not_active Ceased
Also Published As
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| DE2605514A1 (de) | 1977-08-18 |
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|---|---|---|---|
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
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