DE2607558B2 - Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines durch einen mechanischen Hauptantrieb mit extrem hoher Drehzahl antreibbaren Drehkörpers - Google Patents
Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines durch einen mechanischen Hauptantrieb mit extrem hoher Drehzahl antreibbaren DrehkörpersInfo
- Publication number
- DE2607558B2 DE2607558B2 DE2607558A DE2607558A DE2607558B2 DE 2607558 B2 DE2607558 B2 DE 2607558B2 DE 2607558 A DE2607558 A DE 2607558A DE 2607558 A DE2607558 A DE 2607558A DE 2607558 B2 DE2607558 B2 DE 2607558B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- coincidence
- rotating body
- speed
- actual value
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 title claims description 3
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 11
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 9
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 9
- 230000006870 function Effects 0.000 description 6
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 3
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 230000006399 behavior Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000005672 electromagnetic field Effects 0.000 description 1
- 238000003475 lamination Methods 0.000 description 1
- 238000012806 monitoring device Methods 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P23/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
- H02P23/18—Controlling the angular speed together with angular position or phase
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
- Control Of Velocity Or Acceleration (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Regelung
ίο der Drehzahl eines durch einen mechanischen Hauptantrieb
um eine Achse mit einer Drehzahl bis zu einer Million U/Min und höher antreibbaren Drehkörpers,
insbesondere des rohrförmigen Spindelkörpers einer Falschdrallspindel, bei welcher der Drehkörper zugleich
Rotor eines elektromagnetischen Meß- und Steuerantriebes ist, der in Abhängigkeit von der Größe und der
Richtung der Differenz zwischen Ist- und Sollwert der Drehzahl steuerbar ist.
Zur Konstanthaltung der Drehzahl von Rotationskörpern, insbesondere Falschdrallspindeln, ist es bekannt, dem Rotationskörper, der über einen Primärantrieb, z. B. eine Druckluftturbine, angetrieben wird, einen von dem Primärantrieb getrennten Hilfsinduktionsmotor als Sekundärantrieb zuzuordnen. Zu diesem Zweck ist außerhalb des Turbinenhauptantriebes eine stationäre Anordnung aus Kernblechen und Wicklungen vorgesehen, durch die berührungsfrei das Ende des rohrförmigen Drehkörpers hindurchragt, das damit den Rotor des Hilfsinduktionsmotors bildet. Hierdurch wird erreicht, daß der Hilfsinduktionsmotor auf den Drehkörper so lange kein Drehmoment ausübt, solange der Drehkörper mit der vorgegebenen, vom Primärantrieb erzeugten Drehzahl umläuft. Sobald jedoch die Drehzahl des Rotationskörpers gegenüber der gewählten Drehzahl abfällt, übt der Hilfsinduktionsmotor ein Drehmoment auf den Rotationskörper aus, welches eine Rückführung der Drehzahl in Richtung auf die vorgegebene Drehzahl zur Folge hat.
Zur Konstanthaltung der Drehzahl von Rotationskörpern, insbesondere Falschdrallspindeln, ist es bekannt, dem Rotationskörper, der über einen Primärantrieb, z. B. eine Druckluftturbine, angetrieben wird, einen von dem Primärantrieb getrennten Hilfsinduktionsmotor als Sekundärantrieb zuzuordnen. Zu diesem Zweck ist außerhalb des Turbinenhauptantriebes eine stationäre Anordnung aus Kernblechen und Wicklungen vorgesehen, durch die berührungsfrei das Ende des rohrförmigen Drehkörpers hindurchragt, das damit den Rotor des Hilfsinduktionsmotors bildet. Hierdurch wird erreicht, daß der Hilfsinduktionsmotor auf den Drehkörper so lange kein Drehmoment ausübt, solange der Drehkörper mit der vorgegebenen, vom Primärantrieb erzeugten Drehzahl umläuft. Sobald jedoch die Drehzahl des Rotationskörpers gegenüber der gewählten Drehzahl abfällt, übt der Hilfsinduktionsmotor ein Drehmoment auf den Rotationskörper aus, welches eine Rückführung der Drehzahl in Richtung auf die vorgegebene Drehzahl zur Folge hat.
Da der Hilfsinduktionsmotor auf den Drehkörper im
■ι» Bereich der vorgegebenen Drehzahl kein Moment ausüben kann, ist der Hilfsinduktionsmotor auch nicht in
der Lage, den Drehkörper mit vorbestimmter Kraft auf der vorgegebenen Drehzahl zu halten, also gegen den
Einfluß von Stördrehmomenten zu schützen. Der
■<■">
Induktionsmotor übt auf den Drehkörper eine nennenswerte Kraft erst bei erheblichen Drehzahlabweichungen
aus, so daß der Induktionsmotor auch kuiim in der
Lage ist, bei Abweichungen den Drehkörper wieder bis zu der vorgegebenen Drehzahl zu führen, da bei
Annäherung an den vorgegebenen Wert das von dem Induktionsmotor ausgeübte Drehmoment fortlaufend
abnimmt.
Zur Regelung der Drehzahl von elektrischen Maschinen ist es bekannt, den Istwert des Rotors als
r'r> Frequenz zu messen und zusammen mit einem ebenfalls
als Frequenz erzeugten Soilweri einem Komparator zuzuführen, der in Abhängigkeit von Abweichungen
eine Stelleinrichtung steuert, über die die Drehzahl des Rotors zur Annäherung an den Sollwert verändert wird
"" (vgl. die Zeitschrift »Regelungstechnik« l%8. Heft II,
Seite 500, Abb. r>).
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung der eingangs naher bezeichneten Art so
weiterzubilden, daß bei Auftreten von Abweichungen
'" zwischen Istwert und Sollwert der Drchfrcqiien/ lies
Drehkörpers innerhalb eines vorbestimmten Drehzahltoleranzbereiches der Istwert der Drehzahl wesentlich
rascher und /tiveil issiger ,itif ilen vorgegebenen
Sollwert zurückgeführt und auf dem Sollwert mit einer erheblichen Führungskraft gehalten wird, welche die
vorgegebene Drehzahl auch gegenüber Störgrößen aufrechtzuerhalten vermag.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß ein Generator zur Erzeugung .sines variablen Führungssignals vorgesehen ist, das dem Steuerantrieb
zuführbar ist, daß dem Generator eine in Abhängigkeit von einem den 1st- und den Sollwert vergleichende
Einrichtung arbeitende Vorrichtung zur Veränderung der Größe dos Führungssignals zugeordnet ist, derart,
daß bei Auftreten einer innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereiches liegenden Differenz von Ist- und
Sollwert der Drehfrequenz das Führungssignal des Generators von einem vorgegebenen Ausgangswert in
Richtung auf den gemessenen Istwert der Drehzahl des Drehkörpers bis zum Eintreten der Koinzidenz mit
diesem Istwert und nach Erreichen der Koinzidenz unter entsprechender Änderung des Istwertes bis zur
Koinzidenz mit dem Sollwert verschiebbar ist, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die auf das Erreichen
der Koinzidenz zwischen dem Sollwert und dem Führungssignal anspricht und unter Aufrechterhaltung
der Koinzidenz zwischen dem Führungssignal und dem Istwert der Drehzahl des Drehkörpers das Führungssignal
an den Sollwert ankettet.
Aufgrund dieser Anordnung erfolgt das Zurückführen des Istwertes auf den Sollwert der Drehzahl des
Drehkörpers in zwei Phasen mit größter Genauigkeit und Geschwindigkeit, wobei das Führungssignal unabhängig
von der Differenz zwischen Istwert und Sollwert mit hinreichender Kraft auf den Drehkörper einwirken
kann, um bei Erreichen der Koinzidenz die Drehzahl des Drehkörpers auf den Sollwert zurückzuführen und
dieser Koinzidenz während des weiteren Betriebes auch gegenüber sonstigen Stördrehmomenten aufrechtzuerhalten.
Die von dem Führungssignal auf den Drehkörper ausgeübte Kraft ändert sich auch nicht etwa mit der
Annäherung an den Sollwert. Auch bei Übereinstimmung des Istwertes mit dem Sollwert sorgt das
Führungssignal für die feste Ankoppelung des Istwertes der Drehzahl an die Größe des Führungssignals, das
selbst fest mit dem Sollwert bei Koinzidenz verkettet ist.
Vorteilhafterweise ist zwischen Generator und Steuerantrieb ein auf die Koinzidenz von Istwert und
Führungssignal ansprechender Koinzidenzdetektor vorgesehen. Dabei sind der Sollwert und das Führungssignal einem zweiten auf die Koinzidenz dieser beiden
Größen ansprechenden Koinzidenzdetektor zuführbar, wobei der eine Deteklor die Sigiialverschiebeeinrichtung
für den Generator und der andere Detektor die Verkettungseinrichtung /wischen dem Führungssignal
und dem Sollwcrtsignal steuert.
Der Drehkörper ist /weckniülligerweise als Rot:>r
einer Synchronmaschine ausgebildet, wahrend das
Rihrungssignal ebenso wie die Istwert- und Sollwertsignalc
Freqiienzsignale .sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schemaiischer
Zeichnungen an mehiereren Ausführungsbeispielüti
naher erläutert.
F.s zeigt
Fig. 1 ein konkretes Beispiel der Erfindung in Form
eines Blockdiagramines,
Fig. 2 eine graphische Darstellung eier Veränderung
der Frequenz im Verlauf der Steuerung der Drehzahl,
Fig. J in Form eines lllockdiagrammcs ein abgewandeltes
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
F i g. 4 ebenfalls in Form eines lllockdiagramnii's ein
drittes Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 in Form einer graphischen Darstellung die Veränderung der Frequenz während der Steuerung
nach dem Blockschema gemäß F i g. 4,
Figo einen im Rahmen der Erfindung verwendbaren
Rotor in Seitenansicht und
F i g. 7 in vereinfachter Darstellung die Antriebs- und Steuereinrichtung des Rotors in Draufsicht.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird eine
lü Erläuterung von Beispielen der vorliegenden Erfindung
gegeben, wobei die Frequenz als das Mittel zur Steuerung der Arbeitsweise ausgenutzt wird.
In Fig. 1 wird der durch strichpunktierte Linie eingekreiste Teil 1 als das Steuersystem angesehen,
während der Teil 2, der ebenfalls durch strichpunktierte Linie eingekreist ist, die Rotor- und Antriebseinheit
betrifft.
Die Rotor- und Antriebseinheil umfaßt einen rohrförmigen Körper 10, auf dem gemäß Fig. 6 eine
Antriebseinheit 6a in Form einer in radialer Richtung magnetisierten Permanentmagnetscheibe 36a und
einem mit Schaufeln besetzten Luftturbinenrad 35a befestigt sind. Mit der Permanentmagnetscheibe 36a
wirken über Luftspalte 47a zwei stationäre Magnetpole 41a, 42a eines Polstückes 40a zusammen. Über diese
Pole kann d°m Rotor 10 eine zweite Antriebskraft zugeleitet werden. Der Rohrkörper 10 kann in
entsprechenden Lagern, vorzugsweise Luftlagern, abgestützt werden.
W Auf dem Polstück 40a ist eine Wicklung 11 angeordnet, die gemäß Fig. 7 über einen Umschalter
46a zwischen einer Antriebsenergiequelle 45a und einer Überwachungseinrichtung 48a umgeschaltet werden
kann.
i"' Nachdem nunmehr der generelle Aufbau der Rotor-
und Antriebseinheit 2 beschrieben worden ist, wird auf das Ausführungsbeispiel der Erfindung nach F i g. 1
näher eingegangen.
Dem stationären Elektromagneten 11 wird die
■4n Antriebskraft bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1
durch einen Kippgenerator 6 zugeleitet, und zwar in Form eines Wechselstromes. Dieser Wechselstrom
gelangt als zweites Signal F> zu der Spule 11 des Magneten, nachdem das Signal in dem Verstärker 8
■*■> verstärkt worden ist. Aufgrund dieser Energiezufuhr
wird aus dem Rotor 10 eine Synchronmaschine, die in Synchronisation mit der Signalfrequenz des Oszillators
6 rotiert. Diese Synchronmaschine erzeugt in der Spule 11 bei ihrer Umdrehung ein Frequenzsignal, dessen
■ίο Wert proportional der Drehgeschwindigkeit ist. Dieses
Frequenzsignal ist mit Fi bezeichnet. Folglich ist bei
diesem Ausführungsbeispiel die Synchronmaschine gleichzeitig ein Synchronmotor wie auch ein Wechselstromgenerator.
>■ Solange der rotierende Körper mit der vorgegebenen
Drehzahl rotiert, behält der Rolor die durch das Signal F) angeführte Energie, die den Ausgang des Oszillators
6 bildet, und die in diesem Fall mit einem Bezugssignal F1 korrespondiert. Wird weiterhin der Fall betrachtet,
"" dall aus irgendeinem Anlall die Drehgeschwindigkeit
des rotierenden Körpers von dem vorgegebenen Wert der Drehgeschwindigkeit abweicht, so zeigt das Signal
Fi in- Zeitbereich von /» bis /1 ein Verhalten, das jetzt
näher untersucht werden soll.
'" In diesem Fall wird das Signal Fj, das im Verhältnis
mit der talsächlichen Drehgeschwindigkeit des rotierenden
Körpers variiert, einem Komparator 14 zugeleitet, indem dieses Signal mit dem Bezugssignal Fi verglichen
wird, das der vorbestimmten Geschwindigkeit entspricht. In dem Komparator wird festgestellt, ob der
Abweichungsbetrag zwischen den Toleranzgrenzen, nämlich zwischen den Werten Fmsx und Fm,„ gemäß
F i g. 2 liegt und ob die Abweichung des dritten Signals F3 von dem Bezugssignal Fi positiv oder negativ ist.
Ein Schalter 12 in der Leitung 13 ist ein Umschalter, der mit dem Schalter 7 zwischen dem Oszillator 6 und
dem Verstärker 8 verriegelt oder gekuppelt ist und der durch den Synchronisationsdetektor 19 betätigt wird.
Der Schalter 12 ist so angeordnet, daß er während der Periode geschlossen ist, in der das dritte Signal F3 durch
die Leitung 13 läuft, was durch übliche Maßnahmen sichergestellt werden kann. Im Zeitpunkt 11, wobei der
Zeitbereich ίο bis t\ in dem Komparator 14 voreingestellt
wird, werden die Schalter 7 und 12 umgeschaltet, um den Schalter 7 zu schließen und den Schalter 12 zu
öffnen. Die Umschaltung erfolgt unter der Steuerung des Detektors 19 über das Signal, das dem Detektor
durch den Komparator 14 zugeleitet wird. In diesem Fall wird das Ausgangssignal des Kippgenerators oder
Oszillators 6 durch den Verstärker 8 verstärkt und der Spule 11 durch die Leitung 9 zugeführt. Wenn weiterhin
zum Zeitpunkt t 1 der Komparator 14 die Diskriminierung
der Abweichung des dritten Signals F3 beendet hat und festellt, daß das Signal F3 über die Toleranzgrenze
hinausgeht, ist der Komparator 14 in der Lage, ein Garnbruchsignal oder Fehleralarmsignal durch die
Leitung 15 auszulösen.
Wenn auf der anderen Seite das Signal F3 als innerhalb der Grenzen Fmax und Fm,„ liegend festgestellt
worden ist, veranlaßt die Anzeige des Komparators 14 das Gedächtnissteuergerät 16 zur Auslösung eines
Signals für das Kipp-Potential-Steuergerät 17. Dieses Signal enthält eine Aussage über Wert und Richtung der
Abweichung des Signals F3.
Das Kipp-Potential-Steuergerät 17 hat die Aufgabe, die Kippgeschwindigkeit und den Kippbereich des
Oszillators 6 zu bestimmen, und zwar über das Signal von dem Gedächtnis-Steuergerät 16. Der Kipposzillator
6 ist ein Generator, der dazu dient, ein Ausgangssignal in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal des Steuergeräts
17 durchzulassen.
Wenn das dritte Signal F3 eine höhere Frequenz als
das erste Signal Fi aufweist, was einer positiven Abweichung entspricht, wird das zweite Signal F2, das
durch den Oszillator 6 erzeugt wird, in Richtung auf höhere Werte in Abhängigkeit von dem Kipp-Potential-Steuergerät
17 geändert.
Nach Ablauf der Zeit von t\ wird die Spule 11 mit dem verstärkten Ausgangssignal F2 gespeist und
erzeugt ein elektromagnetisches Feld mit Hilfe des Stromes dieses zweiten Frequenzsignals F2. Da die
Energie des Signals F2 wesentlich größer als die Energie des dritten Signals F3 ist, reicht die Energie aus, um dem r>5
rotierenden Körper, der durch die Hauptantricbseinrichlung, z. B. durch die Luftturbinc, angetrieben wird,
eine elektrische Energie mit der Frequenz des Signals F2zuzuleiten.
Da die Verschiebung fortläuft, ebenso wie die ιίι
Abtastung, fällt die Frequenz des Signals F3 mit der Frequenz des Signals F? im Zeitpunkt (2 zusammen,
d. h. in diesem Zeitpunkt wird die Synchronisierung erreicht. Das Zusammenfallen der Frequenzen wird
festgestellt durch den Synchronisalionsdetektor 19, der i>>
mit der Kopplungseinrichtung 18 an die Leitung 9 angeschlossen ist. Das festgestellte Signal betätigt das
Steuergerät 17 und veranlaßt, daß der Oszillator 6 sein
Ausgangssignal verändert, und zwar in einer Richtung in der das Ausgangssignal F2 sich dem ersten oder
Bezugssignal Fi annähen. Währenddessen läuft der
rotierende Körper in Synchronisation mit dem Signal F2, und zwar vom Zeitpunkt 12 an. Es ist auch möglich
dem Oszillator 6 seine Veränderungsbewegung von einem zulässigen Grenzwert Fmax aus beginnen zu
lassen. In diesem Fall kann das sich ändernde Signal als F2· bezeichnet werden. Der rotierende Körper gelangt
in Synchronisation mit diesem Signal zum Zeitpunkt t ?.
Andererseits wird das zweite Signal F2 dem Detektor für die Frequenzkoinzidenz 21 zugeleitet. Wenn eine
Koinzidenz mit dem ersten Signal Fi vorliegt, wird das
Ausgangssignal des Detektors 21 zu einem »UND«-Iogischen Kreis 22 zugeleitet, und zwar zusammen mit
dem Koinzidenzsignal des Signals F2 mit dem tatsächlichen
Drehzahlsignal F3 des rotierenden Körpers. Das »UND«-logische Ausgangssignal wird dann dem Schalt-Steuerkreis
20 zugeführt.
Wenn der Schalter 5 umgelegt wird, um der Oszillator 6 mit einem Phasenkomparator 4 zu
verbinden, arbeitet die Frequenz-Servo-Einheit, die aus dem Phasenkomparator 4, dem Oszillator 6 und dem
geschlossenen Kontakt 5 besteht, um das zweite Signal F2, das durch den Oszillator 6 erzeugt wird, in
Synchronisation mit dem festen Grundsignal Fi nach Erreichen des Zeitpunktes 14 zu halten.
Dementsprechend korrespondiert das dritte Signal F] mit der Drehzahl des rotierenden Körpers, welche
bereits mit dem Signal F2 synchronisiert worden ist. Da<
dritte Signal F3 wird also fest an das Signa! F\
angekoppelt, so daß der rotierende Körper mit einer hohen Drehzahl läuft, wie sie gerade für die Steuerung
eingestellt worden ist.
Die Funktion der Frequenz-Servoeinheit wird nachfolgend näher beschrieben. Falls der Schalter S
geschlossen ist, um den Kreis zu schließen, welcher der unteren Kontakt in F i g. 1 enthält, wird das erste Signa
Fi dem Phasenkomparator 4 zugeleitet und von dieserr dem Oszillator 6 über den Kontakt 5. Der Oszillator 6
weist einen Tiefpaßfilter und einen Gleichstromverstärker auf, soweit dies erforderlich ist. Der Komparator A
und der Oszillator 6 bilden einen geschlossener Schleifenkreis mit der Wirkung, daß die Differenz der
Frequenzen zwischen Fi und Fi gleich Null wird. Da«
resultierende Signal, das sich in Synchronisation mil dem Signal F] befindet, wird in dem Verstärker 8 nach
Passieren des Kontaktes 7 verstärkt und dann der Spult 11 in der rotierenden Einheit 2 über die Leitung ί
zugeführt.
Wenn die Synchronisations-Steuerfunktion nicht ir der Lage ist, bis zum Zeitpunkt t·, die Synchronisatior
herzustellen, kann die Anzeige von dem Synchronisa tionsdetektor 19 nicht zu dem Schalter-Steuerkreis 2(
gelangen. Das bedeutet, daß keinerlei Steuersignal vor dem Kreis 20 ausgeht, um die Zeitsteuereinrichtunj
anzuhalten. Der Zeitgeber 23 setzt also seine Arbeit for und erzeugt zum Zeitpunkt is ein Signal über di(
Leitung 24, welches die Unfähigkeit zur Herstellung dei Synchronisierung anzeigt. Wenn der Drehkörper 10 au;
irgendeinem Grund die Synchronisationsdrehzahl nich erreicht, z. B. bei einem Garnbruch, wird die Drehstö
rung durch den Synchronisationsdetektor 19 fcstge stellt. Das dritte Signal F3 wird dem Komparator durcl
die Leitungen 9 und 13 vom Zeitpunkt ίο über di(
Periode ίο bis ii zugeführt. Damit treten ähnlicht
Folgen auf, wie sie zuvor beschrieben worden sind, mi dem Ergebnis der Wiederherstellung der Synchronisa
tion. Eine praktische Ausgestaltung jedes Schaltblockes des beschriebenen Schaltkreises sowie die Funktionen
liegen im Rahmen der-Fähigkeit jedes Fachmannes, und ihrer Konsipierung bedarf keiner erfinderischen Schritte.
Auch ist das Schema zur Abgabe eines Signals, welches die bevorzugte Steuerung der Druckluftzufuhr
zu der Turbine im Verfolg der Synchronisation steuert, von einem Fachmann ohne weiteres und ohne
erfinderischen Schritt zu verwirklichen, so daß eine nähere Beschreibung nicht notwendig ist.
Eine alternative Ausführungsform der Erfindung ist in F i g. 3 gezeigt. In dieser Figur sind die gleichen Teile mit
den gleichen Bezugsziffern, vermehrt um den Betrag »20«, wie in F i g. 1 verwendet. In F i g. 3 erhält der
Komparator 34 eines von mehreren Eingangssignalen, nämlich das standardisierte Signal Fi für die Grundgeschwindigkeit
aus der Signalquelle 3. Das andere Eingangssignal wird durch das Signal F3 gebildet,
welches die tatsächliche Drehzahl des rotierenden Körpers 2 wiedergibt. Der Komparator stellt jede
Abweichung zwischen den Signalen F\ und F3 fest.
Als Ergebnis des Vergleichs wird ein Detektorsignal von dem Komparator zu dem Kipposzillator 26 geleitet,
der ein Oszillationssignal F2 erzeugt. Das Detektorsignal
bestimmt die Veränderung des Oszillationssignals F2 des Oszillators 26 in Abhängigkeit davon, ob das
Signal F2 vergrößert oder verkleinert werden soll, und zwar um den Wert, der durch den Komparator 34
signalisiert wird. Das Signal F2 beginnt von einem Wert
innerhalb des voreingestellten Bereiches Fi ± AF, d. h.
aus dem Bereich Fmax und Fm,„ in Abhängigkeit von dem
vorbestimmten Bezugseingangssignal für die Frequenz F\. Die Verschiebung erfolgt durch die vorbestimmte
Veränderungsgeschwindigkeit. Im Verlauf der Veränderung der Frequenz des Signals F2 wird zu dem
Zeitpunkt, in dem das Signal F3, welches proportional zu der tatsächlichen Geschwindigkeit des Drehkörpers
erzeugt wird, inkoinzident mit dem Signal F2 auftretend,
eine Synchronisierung zwischen den beiden Frequenzen erreicht. Die Frequenz F3 wird anschließend mit dem
Signal F2 synchronisiert. Dies wird als die erste Koinzidenz bezeichnet, und der Drehkörper läuft
dementsprechend mit der Frequenz F2. Das bedeutet, daß die Energie des Signals F2, das zuvor verstärkt
worden ist, die Frequenz F3 überwindet mit der Folge, daß der Drehkörper 2 in die Synchronisation mit der
Frequenz F2 getrieben wird. Die Koinzidenz der beiden Frequenzen F3 und F2 wird durch den ersten Detektor
39 festgestellt. Dessen Ausgangssignal gelangt zu dem Oszillator 26 und veranlaßt diesen in der Richtung zu
wandern, in der das Frequenzsignal F2 sich der Frequenz Fi annähert.
Sobald die Frequenz F2 mit der Frequenz Fi in die
sogenannte zweite Koinzidenz gelangt, wird diese Information einem zweiten Detektor 41 zusammen mit
der Information von der ersten Koinzidenz, die oben erwähnt wurde, zugeleitet. Daraufhin erzeugt der
zweite Detektor 41 ein Signal, welches den Oszillator 26 mit der Frequenz F2 auf diesem Wert feststellt. Da die
Ausgangsfrequenz F2 des Oszillators innerhalb eines vorbestimmten Bereiches festgelegt ist, verstärkt und
mit einer Energie größer als die der Frequenz F3 dem rotierenden Körper zugeführt wird, läuft dieser mit
einer Geschwindigkeit weiterhin um, die in Synchronisation mit der Frequenz F2 steht.
Wenn aus irgendeinem Grund die Synchronisation aiifeehoben wird, hört der erste Detektor 39 mit der
Aussendung des ersten Koinzidenz-Signals an den Oszillator 26 und an den zweiten Detektor 41 auf. Damit
beendet auch der Verstärker 28 eine Übersendung des verstärkten zweiten Signals F2 an den rotierenden
Körper. Zur gleichen Zeit startet der Komparator 34 mit dem Vergleich des Signals F3 mit dem Signal Ft für
eine vorbestimmte Vergleichszeitdauer. Die Funktion besteht darin, daß der zuvor erwähnte Steuerzyklus
erneut einsetzt. Ein bei Fehlen der Synchronisation ansprechender Detektor 40 umfaßt einen Zeitgeber.
Wenn die Synchronisationssteuerung nicht innerhalb einer vorbestimten Zeitspanne vollendet worden ist,
wird der zweite Detektor daran gehindert, das Signal in der vorgegebenen Zeit zu übersenden, während der
Detektor zur Feststellung des Synchronisationsfehlers weiterhin den Zeitablauf zählt, während dem das
Synchronisations-Fehlersignal durch die Leitung 35 gesandt wird und einen Alarm oder ein anderes Signal
auslöst, welches zum Stillstand des Rotors führt.
Der Toleranzwert dFist so klein, daß er unter V1000
der Bezugsfrequenz Fi gelegt werden kann. Dadurch wird es für den Drehkörper möglich, mit der Drehzahl
zu rotieren, die der Frequenz Fi + AFentspricht, und
zwar unabhängig von Fluktuationen des Luftdrucks, der der Antriebsturbine zugeleitet wird, bzw. der Fluktuationen
der mechanischen Belastung.
Im allgemeinen wird der Drehkörper 2 mit Hilfe eines
, Druckluftstrahles gestartet, welcher der Turbine des
Körpers zugeführt wird. Die Drehgeschwindigkeit des Körpers wird so lange beschleunigt, bis die Geschwindigkeit
mit der vorbestimmten konstanten Geschwindigkeit übereinstimmt. Die Synchronisation muß sehr
schnell ausgeführt werden, und die Synchronisationsdrehzahl muß konstant gehalten werden.
In dem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung nach F i g. 4 wird der Rotor in den Synchronisationszustand
schnell und mit der Geschwindigkeit entsprechend der Standardfrequenz gebracht und bewirkt, daß
er praktisch bei der konstanten Geschwindigkeit rotiert.
Dies wird durch eine Feedback-Steuerung des Druckes der Antriebsluft erreicht, um den gesamten Zyklus der
Selbststeuerung zu beschleunigen. In Fig.4 sind die gleichen Teile mit der gleichen Bezugsziffer, vermehrt
um den Wert »40«, wie in F i g. 1 bezeichnet.
Bei Beginn nimmt das Turbinenrad des Rotors 2 die Drehbewegung auf, indem die Turbinenblätter des
Körpers von einem nicht dargestellten Luftstrahl angetrieben werden. Zum Zeitpunkt 10 (vgl. F i g. 5]
erhält der Drehkörper eine Geschwindigkeit, die der Frequenz F3 entspricht. Wenn zur gleichen Zeit 10 dei
Drehkörper geprüft wird, nehmen die Schalter 47 und 52 die Stellung in Fig.4 ein. Die Frequenz Ft des
Standardeingangssignals 3 und die Frequenz F3, die niedriger als die des Standardsignals Fi ist, werder
durch Komparator 54 während der Periode zwischer dem Zeitpunkt 1 0 und dem Zeitpunkt /1 verglichen. Eir
auf dieser Tätigkeit des Komparator basierende; Abweichungssignal wird der Antriebseinheit eine!
Ventils 57 zugeführt. Das Ventil wird durch einen Motoi
od. dgl. angetrieben und stellt die Menge der Luft in den Luftstrahl ein, die von einer Quelle geliefert wird, um di(
Turbinenblätter des Drehkörpers anzutreiben. Dai Ventil wird in öffnungs- oder Schließrichtung verstellt
in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Motors.
Bei dem Ausführungsbeispiel dient das Abweichungs signal dazu, die Luftzufuhr zu dem Rotor zu vergrößert
und damit dessen Drehzahl bis zum Zeitpunkt ti zi
erhöhen. Der Synchronisierungsdetektor 59 umfaß
einen nicht dargestellten Kreis, der dazu dient, die Schalter 57 und 52 in die der dargestellten Stellung
entgegengesetzten Stellung umzuschalten, und zwar nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit. Der Umschaltzustand
wird aufrechterhalten, während dem die Synchronisation geprüft wird. Die Folge davon ist, daß das
Grundsignal F\ vom Eingangsanschluß 3 dem Verstärker
48 zugeleitet wird, dessen Ausgangssignal dem Drehkörper 2 durch die Leitung 49 zugeleitet wird. Im
Zeitpunkt ί 2 fällt die Frequenz F3 des Drehkörpers mit
der Frequenz Fi zusammen. Diese Koinzidenz wird durch den Detektor 59 durch eine den Strom fühlende
Kopplungseinrichtung 58 festgestellt. Bei dieser Feststellung wird der Stellmotor der Ventileinrichtung
57 stillgesetzt, so daß das Ventil die entsprechend eingestellte Offenstellung einnimmt und beibehält.
Damit ist der Steuerzyklus für die Drehzahl des Drehkörpers beendet. Sollte die Synchronisation nicht
in einem Zyklus erreicht werden, wird der Vorgang automatisch wiederholt. Wenn das System nicht dazu
gelangt, die Synchronisationssteuerung während der Periode von f ι bis ί 3 zu verwirklichen, erzeugt der
Synchronisationsdetektor kein Synchronisierungssignal. Damit spricht der Fehlerdetektor 60 an und sendet das
notwendige Stillsetzungs- oder Alarmsignal aus.
Im Verlauf des Steuerzyklus wird die Drehzahl des Drehkörpers durch öffnen des Ventils 57 mit Hilfe des
Stellmotors vergrößert. In einigen wenigen Fällen kann es vorkommen, daß zum Zeitpunkt f 2 der Detektor 59
die Aussendung eines Synchronisierungssignals unterläßt, obwohl die beiden Signale augenblicklich übereinstimmen.
Gemäß der Erfindung liefert das Ventil 57 jedoch aufgrund seiner Konstruktion eine obere
Öffnungsgrenze. Der Ventilmotor ist so angeordnet, daß, wenn die Ventilöffnung den oberen Grenzwert
erreicht, der Motor im entgegengesetzten Umlaufssinn rotiert, um das Ventil fortlaufend in Richtung auf einen
vorbestimmten unteren Öffnungsgrenzwert zu schließen. Dadurch wird vermieden, daß der Drehkörper
jenseits der Synchronisierungsgeschwindigkeit entsprechend dem Bezugssignal Fi eine übermäßige Drehzahl
erlangt. Das Ergebnis ist, daß die Drehzahl des Drehkörpers langsam nach unten abnimmt, wobei die
Drehzahl so gesteuert wird, daß das Drehzahlsignal F3 schließlich den Wert des Grundsignals Fi annimmt, so
daß eine erneute Gelegenheit zur Feststellung der Synchronisierung gegeben ist. Der Detektor 59 weist
einen Kreis auf, der dazu dient, das Synchronisierungs-Fehlersignal während einer vorbestimmten Periode
auszusenden, wenn die Synchronisierung unterbrochen ist, woraufhin die Schalter 47 und 54 in die Stellung nach
F i g. 4 umgeschaltet werden.
Wenn aus irgendeinem Grund die Synchronisation unterbrochen wird, wird der Schalter 47 geöffnet und
der Schalter 54 während einer kurzen Zeit geschlossen. Das Signal F\ wird mit dem Signal Fj im Komparator
54 verglichen. Die sich ergebende Abweichung bestimmt die Richtung der Stellbewegung des Ventilstellmotors.
Damit wird das System innerhalb des Steuerzyklus in der oben erwähnten Weise in Richtung
auf die Synchronisation gezogen. Während des Synchronisierungsvorganges wird der Drehkörper dann,
wenn das verstärkte Ausgangssignal Fi eine genügende
Antriebskraft hat, allein durch die Energie des verstärkten Signals der Bezugsfrequenz Fi angetrieben.
Das bedeutet, daß der Drehkörper dann mit der Standarddrehzahl in Synchronisation mit dem Signal Fi
läuft. Diese Synchronisation wird nicht aufgehoben, wenn nicht spezielle äußere Störungen die Synchronisation
unterbrechen.
Wenn die Synchronisation innerhalb der zulässigen Toleranz unterbrochen wird, zeigt der Drehkörper eine
Veränderung der Impedanz sowie eine Änderung des durch die Spule 11 laufenden Stroms. Dieser wird über
die Kopplungseinrichtung 58 von dem Detektor 59 sofort festgestellt. Daraus erzeugt ein nicht dargestellter
Kreis ein Signal während einer vorbestimmten Periode, was augenblicklich dazu führt, daß der Komparator 54
wirksam wird, um die Drehzahl des Drehkörpers auf den ursprünglichen Wert über den Ventilstellmotor zu
bringen, und zwar unter der Wirkung des Komparators. Eine solche rasche Ansprechfähigkeit des Systems
verhindert Unregelmäßigkeiten in der Falschzwirnung, da die Regelung keine Zeitverzögerung für die
Wiederherstellung der Geschwindigkeit zuläßt, bis diese wieder in Synchronisation mit dem vorgegebenen
Grundsignal steht.
Claims (4)
1. Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines durch einen mechanischen Hauptantrieb um eine
Achse mit einer Drehzahl bis zu einer Million U/Min und höher antreibbaren Drehkörpers, insbesondere
des rohrförmigen Spindelkörpers einer Falschdrallspindel, bei welcher der Drehkörper zugleich Rotor
eines elektromagnetischen Meß- und Steuerantriebes ist, der in Abhängigkeit von der Größe und der
Richtung der Differenz zwischen Ist- und Sollwert der Drehzahl steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Generator (6) zur Erzeugung eines variablen Führungssignals (F2) vorgesehen ist,
das dem Steuerantrieb (10, 11) zuführbar ist, daß dem Generator (6) eine in Abhängigkeit von einem
den Ist- und den Sollwert (Fi und Fi) vergleichende
Einrichtung (14) arbeitende Vorrichtung (17/ zur Veränderung der Größe des Führungssignals (F2)
zugeordnet ist, derart, daß bei Auftreten einer innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereiches
liegenden Differenz zwischen Ist- und Sollwert der Drehfrequenz das Führungssignal (F2) des Generators
von einem vorgegebenen Ausgangswert in Richtung auf den gemessenen Istwert (F3) der
Drehzahl des Drehkörpers bis zu einer Koinzidenz mit diesem Istwert und nach Erreichen dieser
Koinzidenz unter entsprechender Änderung des Istwertes (F3) bis zur Koinzidenz mit dem Sollwert
(Fi) verschiebbar ist, und daß eine Einrichtung (6,4)
vorgesehen ist, die auf das Erreichen der Koinzidenz zwischen dem Sollwert (Fi) und dem Führungssignal
(F2) anspricht und unter Aufrechterhaltung der Koinzidenz zwischen dem Führungssignal und dem
Istwert des Drehkörpers das Führungssignal (F2) an den Sollwert (Fi)ankettet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Generator (6) und Steuerantrieb
(10,11) ein auf die Koinzidenz von Istwert (Fj)
und Führungssignal (F2) ansprechender Koinzidenzdetektor
(19) vorgesehen ist uid der Soiiwert (F|) und das Führungssignal (Fi) einem zweiten auf die
Koinzidenz dieser beiden Größen ansprechenden Koinzidenzdetektor (21) zuführbar ist, wobei die
beiden Detektoren die Signalverschiebccinrichlung (17) für den Generator (6) bzw. die Verstelleinrichtung
(4, 6) zwischen dem Führungssignal (F2) und
dem .Sollwertsignal (Fi) steuern.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkörper Rotor einer
Synchronmaschine (10, 11) ist und das Führungssi
gnal (F2) ebenso wie die Istwert- und Sollwertsigna-Ie
(F 1 und Fi) Frequenzsignale sind.
4. Anordnung nach Anspruch .3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor einen diametral magneiisier· ten Permanentmagneten (.I6u) zwischen den beiden
sich gegenüberliegenden Polen (41;j, 42:i) eines
festen Polstückes (40a) eines Elektromagneten (40;/, 11) aufweist, von dessen Spule das Istwertsignal (F1)
ableitbar und über dessen Spule (U) das gegenüber dein Istwert (F 1) verstärkte Führungssignal (F >) der
Synchronmaschine zuführbar ist.
■"). Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vergleichseinrichtiing
(14) und der Synchronmaschine (10, II) einerseits
und /wischen dieser und dem Generator (f>) .uulererseits jeweils eine Schalteinrichtung (12 bzw.
7) vorgesehen ist, und daß die beiden Schalleinridi·
tungen (7,12) miteinander gekoppelt und durch den Koinzidenzdetektor (19) vom Istwert- und Führungssignal
(F3, F2) wechselweise in den Schließzustand steuerbar sind.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2279275A JPS5626052B2 (de) | 1975-02-26 | 1975-02-26 | |
| JP3048275A JPS51105449A (ja) | 1975-03-13 | 1975-03-13 | Kaitentaiseigyosochi |
| JP3730175A JPS51112960A (en) | 1975-03-27 | 1975-03-27 | Method of controlling rotating body of flasteetwister |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2607558A1 DE2607558A1 (de) | 1976-09-09 |
| DE2607558B2 true DE2607558B2 (de) | 1978-03-30 |
| DE2607558C3 DE2607558C3 (de) | 1978-12-07 |
Family
ID=27283969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2607558A Expired DE2607558C3 (de) | 1975-02-26 | 1976-02-25 | Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines durch einen mechanischen Hauptantrieb mit extrem hoher Drehzahl antreibbaren Drehkörpers |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4063304A (de) |
| BR (1) | BR7601204A (de) |
| CH (1) | CH604174A5 (de) |
| DE (1) | DE2607558C3 (de) |
| FR (1) | FR2302559A1 (de) |
| IT (1) | IT1055967B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3032396A1 (de) * | 1979-09-07 | 1981-04-16 | Voxson S.p.A., Roma | Bandtransportsystem |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU4398979A (en) * | 1978-02-16 | 1979-08-23 | Bales-Mccoin Research Inc. | Traction pressure control system |
| JPS58500010U (de) * | 1981-12-21 | 1983-12-08 | ||
| US5202610A (en) * | 1991-08-30 | 1993-04-13 | Platt Saco Lowell | Method and apparatus for yarn end-down detection in a textile yarn winding machine |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IE40718B1 (en) * | 1974-01-17 | 1979-08-01 | Ass Eng Ltd | Speed responsive systems |
-
1976
- 1976-02-19 FR FR7604651A patent/FR2302559A1/fr active Granted
- 1976-02-20 US US05/660,026 patent/US4063304A/en not_active Expired - Lifetime
- 1976-02-24 IT IT20537/76A patent/IT1055967B/it active
- 1976-02-24 CH CH226276A patent/CH604174A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-02-25 DE DE2607558A patent/DE2607558C3/de not_active Expired
- 1976-02-25 BR BR7601204A patent/BR7601204A/pt unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3032396A1 (de) * | 1979-09-07 | 1981-04-16 | Voxson S.p.A., Roma | Bandtransportsystem |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BR7601204A (pt) | 1977-09-06 |
| CH604174A5 (de) | 1978-08-31 |
| DE2607558A1 (de) | 1976-09-09 |
| US4063304A (en) | 1977-12-13 |
| FR2302559B1 (de) | 1978-10-13 |
| DE2607558C3 (de) | 1978-12-07 |
| IT1055967B (it) | 1982-01-11 |
| FR2302559A1 (fr) | 1976-09-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4009258C2 (de) | Verfahren und elektronische Regelschaltung zum Anlassen eines bürstenlosen Gleitstrommotors | |
| DE2152075C3 (de) | Kollektorloser Gleichstrom-Motor, insbesondere zum Antrieb einer Einrichtung mit einem Schwungrad | |
| DE2110116A1 (de) | Wächter oder Begrenzungssteuer vorrichtung, die der durch umlaufende Messer einer Abschneideinrichtung zum Abschneiden von gleichmäßigen Langen abschnitten von einer der Schneidein richtung zugefuhrten, vorgeschobenen Werkstoffbahn einen Grenzwert der Um laufgeschwindigkeit bzw Drehzahl auf erlegt | |
| DE1538522C3 (de) | Lageregelein richtung | |
| DE3015135C2 (de) | ||
| DE3011719C2 (de) | ||
| EP0690556A1 (de) | Stillstandserkennung beim Wiederanlassen eines stromrichtergespeisten Drehstrommotors ohne Drehzahlgeber | |
| DE3809657C2 (de) | ||
| EP0957570B1 (de) | Vorrichtung zum Steuern eines Einphasen-Synchronmotors | |
| DE2607558C3 (de) | Anordnung zur Regelung der Drehzahl eines durch einen mechanischen Hauptantrieb mit extrem hoher Drehzahl antreibbaren Drehkörpers | |
| DE2950063A1 (de) | Ueberwachungsschaltung fuer textilmaschinen | |
| DE2732852C2 (de) | Schaltungsanordnung mit einer Drehanoden-Röntgenröhre zum Auslösen eines Schaltvorganges beim Erreichen einer vorgegebenen Drehzahl der Drehanode | |
| DE4404243B4 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Betreiben einer Offenend-Rotorspinneinheit mit einzelmotorischem elektrischem Antrieb des Spinnrotors | |
| DE2348026B2 (de) | Vorrichtung zum Stillsetzen eines mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden Maschinenteils, insbesondere einer Werkzeugmaschinenspindel, in einer vorbestimmten Winkelstellung | |
| DE3805662A1 (de) | Ringspinnmaschine | |
| EP0061646B1 (de) | Abschaltvorrichtung für einen zum Hochfahren einer Wickelspule dienenden elektrischen Achsantrieb als drehzahlveränderbarer Drehstrommotor | |
| DE69214056T2 (de) | Spinnanlage | |
| DE3139557C2 (de) | Steuereinrichtung zum Anhalten der Welle eines Gleichstrommotors in einer vorgewählten Lage | |
| EP0901979B1 (de) | Spultrommelantrieb einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine | |
| DE4322146A1 (de) | Verwendung eines elektrischen Antriebes für Bearbeitungsspindeln und Vorschubachsen an Werkzeugmaschinen | |
| DE3304546C2 (de) | Warenabzugseinrichtung für Strickmaschinen | |
| DE4113565C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung der Verzugskraft in Streckwerken von Spinnereimaschinen | |
| DE2406793B2 (de) | Steuerung zum kontrollierten Abbremsen einer Wickelmaschine | |
| DE1573519C3 (de) | Einrichtung zur Bestimmung und Korrektur einer Unwucht | |
| DE2153697B2 (de) | Vorrichtung zum lagenweisen wickeln von spulen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |