DE2619876B2 - Voreinstellbare Abstimmschaltung - Google Patents
Voreinstellbare AbstimmschaltungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J5/00—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
- H03J5/02—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
- H03J5/0218—Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, by selecting the corresponding analogue value between a set of preset values
Landscapes
- Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)
- Noise Elimination (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine voreinstellbare Abstimmschaltung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Im allgemeinen hat der Oszillator eines herkömmlichen Rundfunkempfängers zur Erleichterung der
Sender- bzw. Stationswahl eine Oszillator-Spule und eine Kapazitätsdiode und weiterhin liegen mehrere
jeweils aus einem Voreinstell-Potentiometer und einem Schalter bestehende Reihenschaltungen parallel zueinander
zwischen einer Stromversorgungsleitung und der Kapazitätsdiode, um ein auf dem Einstellen des
Wideretandswertes eines der Voreinstell-Potentiometer beruhendes Gleichstrompotential an die Kapazitätsdiode
des Oszillators abzugeben, wodurch eine gewünschte Station durch Einschalten oder Anstellen des Stationswähler-Schalters
wählbar ist.
Wenn ein Hörfunkhörer mit dieser Abstimmschaltung mehrere Stationen oder Sender nacheinander
wählt, ist der Betrieb sehr umständlich, da zwei Schaltvorgänge, d. h. Einschalten und Ausschalten, für
jeden der Schalter erforderlich sind.
Es gibt bereits eine voreinstellbare Abstimmspannung in Form einer VHF-Tunerschaltung für einen
Fernsehempfänger (Funkschau, 1967, Heft 12, Seiten 371,372), mit mehreren Voreinstell-Potentiometern,
mit mehreren Schaltgliedern und mit einer Einrichtung, die ein Gleichspannungspotential, dessen Höhe durch
die Einstellung der Voreinstell-Potentiometer bestimmt ist, an eine Kapazitätsdiode eines Oszillators abgibt, um
die Schwingfrequenz des Oszillators mittels der Kapazität der Kapazitätsdiode zu ändern, wobei
gewöhnlich offene Schalter zwischen der Stromversorgungsleitung und der Kapazitätsdiode liegen und ein
Kondensator parallel zu diesen gewöhnlich offenen Schaltern vorgesehen ist.
Bei dieser Schaltung dient der Kondensator als Glättungskondensator zum Oberbrücken von Welligkeitsanteilen
und nicht zur Betätigung eines Schaltgliedes durch einen Ladestrom, wenn der Stromversorgungsschalter
eingeschaltet ist.
Außerdem ist es zur Diodenabstimmung noch bekannt geworden (vgl. Funk-Technik, 1965, Nr. 9,
S. 343), einem gewöhnlich offenen Schalter einen Kondensator parallelzuschalten, wobei jedoch auch
dieser Kondensator lediglich als Giättungskondensator arbeitet, um Welligkeitsanteile zu überbrücken.
Ferner ist es bekannt geworden (vgl. DE-PS 1171 964), einen Kondensator innerhalb einer Abstimmschaltung
dazu zu verwenden, daß ein Schaltglied durch einen Ladestrom des Kondensators, betätigbar ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Abstimmschaltung der eingangs genannten Art, bei der ein Empfangsbetrieb
des Empfängers lediglich durch Einschalten von dessen Stromversorgung ermöglicht wird, so zu
verbessern, daß der Kondensator rasch entladen wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch das Kennzeichen nach dem Patentanspruch 1.
Die Diode erleichtert die Entladung des Kondensators; ähnlich verhindert der Widerstand parallel zum
Kondensator nicht nur eine Funkentladung des Kondensators über die Diode, sondern ermöglicht auch
eine schnelle Entladung des Kondensators, wenn während des Betriebs des Schaltg/ieds der diesem
zugeordnete Schalter eingeschaltet wird.
Der Ladestrom des Kondensators ist in seiner Wirkung gleichwertig dem Einschalten des Stationsbzw. Senderwähler-Schalters. Auf diese Weise kann der
Empfangsbetrieb des Empfängers lediglich durch Einschalten von dessen Stromversorgungsschalter erzielt
werden, was die Bedienung sehr vereinfacht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind hierzu durch die Unteransprüche gegeben.
Die Lehren nach den Patentansprüchen 2 und 3 ermöglichen nämlich die Vorwahl eines ganz bestimmten
Senders.
Machfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild einer herkömmlichen Schaltung und
F i g. 2 und 3 Schaltbilder von Ausführungsbeispielen der Erfindung.
In F i g. 1 ist zunächst eine Handbedienungsschaltung
mit einem gewöhnlich offenen Schalter 5, Transistoren 11,13,15 und Widerständen 9,10,12,14 vorgesehen.
Die Schaltung der Fig. 1 hat ein Voreinstell-Potentiometer
I mit mehreren Potentiometern 2a, 2b, 2c,... 2x, ein von Hand betätigtes Potentiometer 2, einen
Trimm-Widerstand 3, Dioden 4, 4a, 4b, ... 4x, nicht einrastende Tippschalter 5, 5a, 5b, ... 5x, eine
Leuchtdiode (LED) 6,6a,... 6*. Widerstände 7,8,9, 10,
12,14, npn-Transistoren 11,15, einen pnp-Transistor 13,
Widerstände 16, 17, eine Oszillator-Spule 18 und eine
Kapazitätsdiode 19. Ein Kondensator 20, dessen Betrieb weiter unten näher erläutert wird, liegt zwischen der
Basis des Transistors 11 und einer Stromversorgungsleitung
-f Ä
Der Betrieb der Schaltung der F i g. 1 wird zunächst >
für die Handbedienungsschaltung erläutert Wenn der Schalter 5 geschlossen ist, wird eine positive Spannung
Ober den Widerstand 8 an die Basis des Transistors 11
abgegeben, so daß dieser eingeschaltet ist, und gleichzeitig sind die Transistoren 13 und 15 eingeschal- ι υ
tet Die drei Transistoren 11,13,15 werden eingeschaltet
gehalten, selbst nachdem der Schalter 5 anschließend ausgeschaltet ist, da Strom von der Stromversorgungsleitung + B über die Emitter-Kollektor-Strecke des
Transistors 13 und den Widerstand 9 an die Basis des \ΐ
Transistors 11 abgegeben wird. Die positive Spannung
wird an die Leuchtdiode 6 Ober den Widerstand 7 abgegeben, um die Senderwahl anzuzeigen.
Andererseits wird eine positive Spannung vom Potentiometer 2 Ober die Diode 4, die Kollektor-Emitter-S
trecke des Transistors 15 und den Widerstand M an die Kapazitätsdiode 19 abgegeben. Durch umstellen
des Potentiometers 2 wird die an der Kapazitätsdiode 19 liegende Spannung geändert, so daß sich die
Schwingfrequenz des Oszillators mittels der Kapazität der Kapazitätsdiode IS ändert
Wenn ein anderer Voreinstell-Schalter als der Hand-Schalter 5, z. B. der Schalter Sa, geschlossen wird,
ist das dem Schalter 5a zugeordnete Schaltglied, zu dem insbesondere ein Transistor 11a gehört, betätigt, was zu
einem Anwachsen eines durch den Widerstand 16 fließenden Stromes und damit zu einem Spannungsabfall
am Widerstand 16 führt Folglich werden die Transistoren 11,13,15 gesperrt, die Leuchtdiode 6 wird
ausgeschaltet, und die Spannungsversorgung vom r> Potentiometer 2 zur Kapazitätsdiode 19 wird unterbrochen.
Dafür wird die Leuchtdiode 6a eingeschaltet, und eine Spannung aufgrund des Voreinstell-Potentiometers
2a wird an die Kapazitätsdiode 19 abgegeben, um eine Station vorzuwählen. m
Da bei der oben erläuterten, bereits beschriebenen Schaltung die Schalter 5,5a,5b,...5xgewöhnlich offen
sind, kann keine Station gewählt werden, wenn lediglich der Stromversorgungsschalter des Empfängers eingeschaltet
ist In diesem Fall kann der Bediener des r< Rundfunkgeräts meinen, daß der Empfänger gestört sei.
Zusätzlich ist der Betrieb des Empfängers für den Hörfunkhörer umständlich, da dieser den Stromve/sorgungsschalter
und den Stationswähler-Schalter betätigen muß, um eine Station zu wählen. ><
Der Grundbetrieb der Schaltungen der Fig. 1 bis 3
entspricht dem Betrieb der bereits beschriebenen Schaltung und wird daher nicht näher erläutert.
In F i g. 1 liegt nun zur Oberwindung der oben geschilderten Schwierigkeiten ein Kondensator 20
zwischen der Stromversorgungsleitung +B und der Basis des Transistors 11 des Schaltgliedes. Wenn folglich
der Stromversorgungsschalter eingeschaltet wird, fließt ein Ladestrom durch den Kondensator 20, um dadurch
den Transistor 11 einzuschalten. Dies entspricht dem Einschalten des Schalters 5, wie oben erläutert und
daher wird auf praktische Weise ein Empfang ermöglicht indem lediglich der Stromversorgungsschalter
eingeschaltet wird. Obwohl in F i g. 1 der Kondensator 20 nur mit dem Transistor 11 verbunden ist kann er
ggf. auch mit den Transistoren lla, Wb, ... Wx der
Voreinstell-Schaltglieder verbunden sein.
In Fig.2 liegt eine Diode 21 in Reihe zum Kondensator 20 der Fig. 1, und ein Widerstand 22 ist
parallel zum Kondensator 20 angeordnet Die Diode 21 und der Widerstand 22 arbeiten auf die folgende Weise:
Wenn nämlich die Diode 21 und der Widerstand 22 nicht vorgesehen sind und wenn der Spalter 5 zufällig
eingeschaltet wird, nachdem das SchahgHed durch den
Ladestrom des Kondensators betätigt wurde, der auf dem Einschalten des Stromversorgungsschalters beruht,
entlädt sich die Ladung des Kondensators 20 durch den Widerstand 8, was zu einem Funkenstrom führt Dieser
Funkenstrom wird über eine Signalleitung zu einem Verstärker gespeist wo er verstärkt wird und im
Lautsprecher ein Knallgeräusch verursacht Die in Durchlaßrichtung gepolte Diode 21 /erhindert den
Funke ι, der sonst auftritt wenn der Schalter 5 eint est haltet wird, und der Widerstand 22 parallel zum
Kondensator 20 bewirkt daß der Kondensator 20 schnell entladen wird.
Die Schaltung nach der Fig.3 ermöglicht die
Ansteuerung eines vorzugsweise durch den Kondensator 20 zu betätigenden Schaltglieds. In Fig.3 sind
Kontaktstücke a und b eines Schalters 23 mit der Basis des Transistors 11 in der Handbedienungs-Schütung
bzw. der Basis des Transistors 1 la im Voreinstell-Schaltglied verbunden, und ein weiteres Kontaktstück c ist mit
dem Kondensator 20 verbunden, der seinerseits an die Stromversorgungsleitung + B angeschlossen ist Durch
Betätigung des Schalters 23, der sich auf der Außenseite oder Innenseite des Empfängers befindet kann durch
Einschalten des Stromversorgungsschalters eine bevorzugte Anfangsstation eingestellt werden. Wenn der
Hörfunkhörer jedoch eine andere Station bevorzugt, wird der Schalter 23 zum Kontaktstück b umgeschaltet,
und dann wird das Voreinsteli-Potentiometer 2a auf diese andere Station voreingestellt. Auf diese Weise ist
ein Empfänger mit hoher Zuverlässigkeit für den praktischen Gebrauch einfach zu betätigen.
Claims (3)
1. Voreinstellbare Abstimmschaltung, mit mehreren Voreinstell-Potentiometern, von denen jeweils
eine Gleichspannung entsprechend der Einstellung abgreifbar ist, mit mehreren gewöhnlich offenen
Schaltgliedern, die jeweils mit den Voreinstell-Potentiometern verbunden sind, mit
mehreren gewöhnlich offenen Schaltern zwischen einer Stromversorgungsleitung und den jeweiligen in
Schaltgliedern, die ein entsprechendes Schaltglied einschalten, wenn einer der Schalter geschlossen ist,
und die durch die entsprechenden Voreinstell-Potentiometer bestimmte Gleichspannung über das
entsprechende eine Schaltglied an eine Kapazitätsdiode eines Oszillators legen, derart, daß dessen
Schwingfrequenz mittels der Kapazität der Kapazitätsdiode geändert wird, und mit einem Kondensator,
der parallel zu einem der gewöhnlich offenen Schaltern liegt, gekennzeichnet durch eine
Diode (21) in Reihe zu dsm Kondensator (20), die
zusammen mit dem Kondensator (20) parallel zu einem (5) der gewöhnlich offenen Schalter (5,5a,...
Sx) liegt, und einen Widerstand (22) parallel zum Kondensator (20) (F ig. 2).
2. Abstimnischakung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eines (2) der Voreinstell-Potentiometer,
eines der Schaltglieder und einer der gewöhnlich offenen Schalter (5j zu einer Handbedienungsschaltung
gehören und daß zu deren gewöhn- m lieh offenem Schalter (5) der Kondensator (20)
parallel liegt (Fig. 2).
3. Abstimmschaltung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen weiteren Sclialter (23), von dem
einerseits zwei Kontaktstücke (a, b) mit dem r> Schaltglied der Handbedienungsschaltung bzw. mit
einem der übrigen Schaltglieder verbunden sind und von dem andererseits ein Kontaktstück (c) mit dem
Kondensator (20) verbunden ist, der an die Stromversorgungsleitung ( + B) angeschlossen ist w
(F ig. 3).
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2038632C3 (de) * | 1970-08-04 | 1979-07-26 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Integrierte dynamische, mit Taktimpulsen betriebene logische Verknüpfungsschaltung |
| DE2039606A1 (de) * | 1970-08-10 | 1972-02-17 | Licentia Gmbh | Elektrisches,dynamisch betriebenes Speicherelement |
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1976
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Also Published As
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| JPS5517582Y2 (de) | 1980-04-23 |
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