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DE2622630B2 - Vorrichtung zum Ausbringen von pulverförmigem oder körnigem Material - Google Patents
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DE2622630B2 - Vorrichtung zum Ausbringen von pulverförmigem oder körnigem Material - Google Patents

Vorrichtung zum Ausbringen von pulverförmigem oder körnigem Material

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DE2622630B2
DE2622630B2 DE19762622630 DE2622630A DE2622630B2 DE 2622630 B2 DE2622630 B2 DE 2622630B2 DE 19762622630 DE19762622630 DE 19762622630 DE 2622630 A DE2622630 A DE 2622630A DE 2622630 B2 DE2622630 B2 DE 2622630B2
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Ipt-Institute For Powder Technology Anstalt Vaduz Li
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Ipt-Institute For Powder Technology Anstalt Vaduz Li
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/44Devices for emptying otherwise than from the top using reciprocating conveyors, e.g. jigging conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausbringen von pulverförmigem oder körnigem Material aus einem Silo od. dgl. mit einem dem unteren
+o Siloende zugeordneten, elastisch aufgehängten Rahmen, in welchem sich geneigt zur Horizontalen angeordnete Lamellen befinden, die zwischen sich Durchlaßkan.Je bilden, wobei der Rahmen m;t einer in etwa horizontaler Richtung wirkenden Rüttelvorrichtung verbunden ist. Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise durch die US-PS 28 72 073 bereits bekanntgeworden. Der Auslaß am unteren Ende des Silos ist mit Hilfe eines Ablaßventils verschließbar, das in der Art eines Drehschiebers ausgebildet ist. Dps aus letzterem ausfließende Material trifft nach freiem Fall auf die geneigt stehenden Lamellen auf und bewirkt dadurch eine seitliche Verschiebung des die Lamellen aufweisenden Rahmens gegen den Widerstand einer Rückstellfeder. Zugleich entfernt sich dann eine Prallplatte von einer Blasdüse. Dies bewirkt einen Druckabfall in der Speiseleitung dieser Düse. Die Größe dieses Druckabfalls ist somit proportional der aus dem Drehschieber ausgetretenen Materialmenge. Infolgedessen kann man sie zu Steuerungszwecken heranziehen, und auf diese Weise wird dann der Drehwinkel des Drehschiebers verändert, was zu einer Veränderung der pro Zeiteinheit austretenden Menge führt. Wenn dem Silo nichts mehr entnommen werden soll, so wird der Drehschieber in die Schließstellung gebracht. Der mit den Lamellen ausgestattete Rahmen stellt somit ein Fühlorgan für eine Meß- und Regelvorrichtung dar. die den Durchfluß des Materials durch den Drehschieber regelt.
Aus verschiedenen Gründen, nicht zuletzt aber wegen der Kosten und der Störanfälligkeit, ist man bestrebt, die Silos ohne ein Ablaßventil, einen Schieber od. dgl. zu betreiben. Aus der US-PS 28 69 991 ist nun ein Silo bekanntgeworden, der eine Vorrichtung zum Ausbringen von pulverförmigem oder körnigem Material besitzt, die ohne ein derartiges Ablaßventil od. dgl auskommt. Auch dort findet ein mit Lamellen versehener, aufgehängter Rahmen Verwendung, der mittels eines Rüttlers in Schwingungen versetzt werden kann. Der Materialfluß wird dort durch eine gezielte Verstopfung unterbunden. Diese erreicht man durch möglichst breite Lamellen und eine große Überlappungslänge. Darüber hinaus schließen die oberen Lamellenenden mit der Horizontalen einen Winkel ein, der kleiner ist als der Böschungswinkel des Gutes. Auf diese Weise entsteht ein vergleichsweise langer Durchlaufweg durch die Kanäle zwischen benachbarten Lamellen mit entsprechend starker Reibung. Der Reibungswiderstand ist so groß, daß bereits beim Absinken unter eine bestimmte Röttelfrequenz die Kanäle verstopfen, und infolgedessen aus dem Silo nichts mehr austritt. Im Verlaufe der Zeit und insbesondere bei vergleichsweise langen Pausen zwischen zwei Entnahmen muß man mit einem dauernden Verschluß der Abflußkanäle rechnen, wodurch diese Vorrichtung dann unbrauchbar wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht infolg „-dessen darin, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß beim Stillstand des rüttelbaren Rahmens der Materialfluß durch die Durchgänge sicher unterbunden, jedoch eine Verstopfung der Durchgänge vermieden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Dadurch, daß der Winkel zwischen wenigstens dem unteren Abschnitt jeder Lamelle und der Horizontalen, in Richtung des Materialflusses betrachtet, größer ist als der Böschungswinkel des Materials bei nach der Vibration stillstehender Rüttelvorrichtung, bilden sich aufgrund des dem Material gemäßen Abstands zwischen den Lamellen bei stillstehendem Rahmen zwischen der jeweils oberen Kante benachbarter Lamellen Materialbrücken, welche das Abfließen des Materials durch die Kanäle zwischen den Lamellen unte. binden. Andererseits lagen sich aber unterhalb dieser Materialbrücken in den Kanälen nichts ab, weil ihre Schrägstellung den natürlichen Böschungswinkel des Materials übertrifft, so Da sich die Materialbrücken am Eintritt der Durchflußkanäle befinden, besteht keinerlei Verstopfungsgefahr, und infolgedessen ist ein Versagen der Vorrichtung aufgrund einer Verstopfung nicht möglich. Maßgeblich für die Beendigung des Materialflusses aus dem Silo ist demnach bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausschließlich die Bildung der Materialbrücken am Eingang der Kanäle und nicht, wie bei der bekannten Vorrichtung, ein Verstopfen der Kanäle aufgrund eines Abbremsens des ausfließenden Materials. Aus diesem Grunde ist es sogar möglich, auf eine Überlappung benachbarter Lamellen zu verzichten. Wie eines der Ausführungsbeispiele z«igt, kann man sogar eine negative Überlappung vorsehen. Andererseits wird natürlich auch bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung f>5 die pro Zeiteinheit durchströmende Materialmenge durch Erhöhung der Schwingungszahl pro Zeiteinheit vergrößert und umgekehrt reduziert, indem man die Schwingungszahl erniedrigt. Man erreicht eine Genauigkeit, die unterhalb von 1 Prozent der Menge pro Zeiteinheit liegt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im folgenden in Verbindung mit einigen Ausführungsbeispielen in Übereinstimmung mit den Zeichnungen ausführlicher beschrieben.
Fig. 1 ist in schematischer Form ein Querschnitt des unteren Endes eines Auslaßtrichters eir.es Bunkers od. dgl, das mit einer Vorrichtung nach der Erfindung ausgerüstet ist,
F i g. 2 ist eine vergrößerte schematische Darstellung der Anordnung von zwei Lamellen,
F i g. 3 ist eine vergrößerte schematische Darstellung einer zweiten möglichen Anordnung von zwei Lamellen,
Fig.4 zeigt in schematischer Form eine dritte Anordnung von Lamellen,
Fig.5 zeigt schematisch eine Anordnungsmöglichkeit der Lamellen in austauschbarer Weise,
Fig.6 zeig? schematisch eine weitere Anordnungsmögüchkeit der Lamellen in auswechselbarer Weise,
Fig. 7 zeigt eine Ausführung mit veränderlichen Lamellen,
Fig.8 ist eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform dieser Erfindung.
Bei der in Fig. I gezeigten Ausführungsform ist an dem unteren Ende eines Auslaßtrichters 1 eines Bunkers, eines Silos od. dgl. ein rechtwinkliger Rahmen 2 mittels einiger Blattfedern 3 befestigt. In dem Rahmen 2 ist eine Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten, parallelen Lamellen 4 befestigt, die gegenüber der Horizontalen einen Winkel α (Fig. 2) aufweisen. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß an der linken Seite des Rahmens 2 eine Lamelle 4a befestigt ist, deren unteres Ende einen Abstand zu dem oberen Ende der übrigen benachbarten Lamellen 4 aufweist, welcher Abstand dem Abstand zwischen den oberen Enden von zwei benachbarten Lamellen entspricht. Ein Schurz 5 aus elastischem Material, der an dem Trichter 1 befestigt ist, ragt mit einem gewissen Abstand in den Rahmen 2.
An dem Rahmen 2 ist weiterhin ein Rüttelapparat oder ein ähnliches schwingendes Teil 6 befestigt.
Der Abstand a (Fig. 2) /wischen zwei benachbarten Lamellen 4 wird so gewählt, daß bei einem Stillstand des Rahmens 2 mit den darin befestigten Lamellen 4, d. h„ wenn der Rahmen durch den Rüttelapparat 6 nicht in Schwingungen versetzt ist, der Zwischenraum zwischen benachbarten Lamellen durch die Bildung von Materialrücken, wie es schematisch in F i g. 2 dargestellt ist, verstopft wird. Im Fall von pulverförmigem Material, das gewöhnlich zusammenbackt, werden als Folge der Bindekraft des Materials zwischen den Lamellen über die Zwischenräume hinweg Brücken gebildet. Im Falle von nicht zusammenhängendem, körnigem Material, werden die Zwischenräume durch eine von den Körner gebildete Brücke geschlossen, welche Bnicke sich aufgrund der zwischen den Körnern untereinander und zwischen den Körnern und den Lamellen erzeugten Reibungskräfte in einem stabilen Zustand befinden.
Sobald das von dem Rahmen 2 und den Lamellen 4 gebildete Gitter in Schwingung versetzt wird, werden die beim Stillstand gebildeten Unterstützungspunkte der 3rücken aus ihrem Gleichgewichtszustand gebracht, so daß das Material anfängt, durch die Zwischenräume zwischen den Lamellen abzufließen. Während der Erschütterungen können keine Brücken gebildet werden, da, solange die Lamellen mit Hilfe der Rüttelvor-
richtung hin- und herbewegt werden, kein einziger Punkt der Lamellen weder relativ noch absolut in Verbindung mit dem gleichen Punkt der Unterseile des in dem Auslaßtrichter 1 enthaltenen Materials bleibt, so daß die Bildung von Brücken wegen fehlender fester Unterstützungspunkte nicht möglich ist. Infolgedessen ist die Gleichmäßigkeit des Materialflusses so lange sichergestellt, wie die Lamellen in Bewegung gehalten werden. Durch Erhöhung der Anzahl der Hübe der Lamellen pro Zeiteinheit und/oder durch Vergrößerung dej Ausschlags der hin- und herbewegten Lamellen läßt sich die pro Zeiteinheit aus dem Bunker abgeführte Materialmenge entsprechend erhöhen. Es ist festgestellt worden, daß durch Steuerung der Hubanzahl der Lamellen pro Zeiteinheit und/oder der Amplitude der Ausschläge eine sehr genaue Steuerung des Auslasses erreicht werden kann, wobei die Abweichung der pro Zeiteinheit abgeführten Menge in der Größenordnung von 1% liegt.
Wenn zwischen zwei benachbarten Lamellen 4 eine Brücke gebildet wird (vgl. F i g. 2), unterscheidet sich die Breite einer Lamelle durch einen Abschnitt, der eine Länge c/aufweist, die durch das obere Ende der Lamelle und einen Punkt an der Unterseite der gebildeten Brücke begrenzt ist. sowie einen Abschnitt, der in der Nähe der Brücke gelegen ist und eine Länge caufweist.
Der Abschnitt d ist dem vollen Druck des in dem Bunker od. dgl. enthaltenen Materials ausgesetzt, so daß bei der Hin- und Herbewegung der Lamellen 4 zwischen dem Material und den Lamellen an dem Abschnitt b starke Reibungskräfte erzeugt werden. Diese Reibungskräfte erzeugen die gewünschte Förderwirkung, so daß das Material durch die Zwischenräume zwischen den Lamellen gedrückt wird. Durch die Wahl einer größeren Länge d, /.. B. das fünf- bis zwanzigfache des Abstandes a zwischen benachbarten Lamellen, kann die Ausflußmenge pro Zeiteinheit praktisch verringert werden, da weniger Lamellen pro Flächeneinheit eingebaut werden können. Das ist teilweise bei stark zusammenbackenden Pulvern von Bedeutung, da in diesem Fall eine große Fläche für die Auslaßöffnung gewählt werden muß. um die Hildung von Brücken in dem Auslaßtrichter 1 zu verhindern. Die in der Zeiteinheit abzuführende Materialmenge wird jedoch durch die Produktionseriordernisse b/.v·. Herstellungsbedingungen festgelegt, sod.iß trotz großer Abmessungen der Auslaßöffnung die Möglichkeit verbleibt, eine kleine Menge pro Zeiteinheit auszutragen. Wie sich aus Vorstehendem ergibt, kann dies durch die Wahl einer großen Länge d bewerkstelligt werden.
Die Gefahr, daß Material an den Abschnitten er der Lamellen anbackt, ist praktisch nicht gegeben, da an den Abschnitten d anhaftendes Material leicht während der Hin- und Herbewegung des Gitters durch die auf diese Abschnitte der Lamellen ausgeübten Reibungskräfte abgelöst wird, wobei dieses Material dann über die Zwischenräume zwischen den Lamellen 4 abgeführt wird. Infolgedessen sind die Lamellen 4 iängs der Abschnitte dselbstreinigend. Dieser Selbstreinigungseffekt ist speziell dann von Bedeutung, wenn das Anbacken des Materials an den Lamellen verhindert werden soll, was andernfalls nur durch Änderungen der Abmessungen der Durchlässe zwischen einander folgenden Lamellen herbeigeführt werden kann, was die Arbeitsweise der Vorrichtung ungünstig beeinflußt oder sogar unmöglich macht.
Der sich an die bei Stillstand gebildeten Brücken anschließende Abschnitt c der Lamellen dient zur Führung des zwischen den Lamellen 4 ausgetragenen Materials.
Durch Wahl der Länge c kann die Auslaßkapazität verändert werden. Bei einer kleinen Länge c kann der r) Druck des im Bunker od. dgl. enthaltenen Materials das Material durch die Zwischenräume drücken, wobei in diesem Fall die Austragungskapazität hauptsächlich durch den Druck des in dem Bunker od. dgl. enthaltenen Materials begrenzt wird.
κι Wenn die Länge c verhältnismäßig groß gewählt wird, kann die Fördergeschwindigkeit des Materials an diesem Abschnitt der Lamelle die Austragungsgeschwindigkeit beeinflussen, da die Reibungskräfte des Materials an der Lamelle über die Länge cdem Druck
Ti des in dem Bunker enthaltenen Materials entgegenwirken können. Auf diese Weise kann durch Veränderung der Amplitude und/oder der Frequenz der Bewegung des Rüttelgitters die Austragungsgeschwindigkeit Iängs der Abschnitte beeinflußt werden, so daß in gleicher
Μ Weise die sich daraus ergebende Auslaßmenge verändert wird.
Weiterhin ist von wesentlicher Bedeutung, daß der Spalt in der Nähe der zwischen benachbarten Lamellen beim Stillstand gebildeten Brücke sich selbst vollständig säubert, so daß kein Material auf dem Abschnitt cder Lamellen 4 verbleibt, ein Anhaften von Material an diesen Abschnitten c der Lamellen 4 somit verhindert wird. Während der Austragung von Material sind diese Abschnitte c der Lamellen 4 keinen großen Drücken
ίο ausgesetzt, so daß irgendwelches, an diesen Abschnitten der Lamellen 4 anhaftende Material während des Materialflusses nicht abgetragen wird. Dieses kann zu einem teilweisen Zusetzen der Durchgänge zwischen den Lamellen 4 führen. Um diese Erscheinung zu
ji vermeiden, muß der Winkel <x zwischen der Lamelle und der Horizontalen größer sein als der natürliche Abflußwinkel des Materials bzw. des Böschungswinkels, den das Material bildet, wenn das hin- und hergehende Teil zum Stillstand kommt. Wird diese Bedingung erfüllt.
w fließt alle in der Nähe der zwischen den Lamellen 4 beim Stillstand gebildeten Brücken gelegene Material längs der Lamellen ab und kein Material bieibt auf den Abschnitten cder Lamellen 4 zurück.
In Fig. 2 ist gezeigt, daß sich benachbarte Lamellen
■r· mit einer vorgegebenen Spanne b gegenseitig überlappen. In einigen Fällen, wenn z. B. eine große Ausflußmenge angestrebt wird und/oder wenn stark zusammenbackendes oder grobkörniges Material verarbeitet werden muß. kann eine negative Überlappung.
>.. wie sie in F ig. 3 dargestellt ist, angestrebt werden.
Um eine wirksame Brückenbildung sicherzustellen und zu gewährleisten, daß kein Material neben den auf den Lamellen 4 gebildeten Brücken verbleibt, kann es in manchen Fällen wünschenswert sein, den oberen Teil
•Vi der Lamellen 4. die die gebildete Brücke tragen, mit einem kleineren Winkel λ 1 zur Horizontalen anzuordnen, als den unteren Abschnitt der Lamelle, der einen Winkel κ. 2 zur Horizontalen aufweist, der größer ist als der Winkel ix 1. so daß sichergestellt ist. daß kein
hi Material in der Nähe der zwischen den Lamellen gebildeten Brücken auf den Lamellen 4 verbleibt (Fig.4). Bei dem in Fig.4 dargestellten Ausführungsbeispiel umfassen die Lamellen zwei Abschnitte, die einen Winkel zueinander bilden, die Lamellen 4 können
-■> jedoch ebenso gut einen gekrümmten Querschnitt aufweisen, um die angestrebte Wirkung zu erreichen.
Während bei den in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispielcn der Abstand a zwischen den
Lamellen 4 der gleiche bleibt (auf jeden Fall darf der Abstand, in Richtung auf den Materialfluß gesehen, nicht kleiner sein), wird der Abstand zwischen den Lamellen bei dem in F i g. 4 dargestellten Ausfülirungsbeispiel, in Richtung des Materialflusses betrachtet, ί größer. Dieses ist bei der Handhabung von sehr elastischen Materialien sehr wichtig. Das zwischen den Lamellen befindliche Material, das aus Bereichen, wo das Material verhältnisnäßig hohem Druck ausgesetzt war, kommt, hat das Bestreben, sich auszudehnen und in kann verhältnismäßig hohe Kräfte auf die Lamellen ausüben, wenn der Durchlaß zwischen den Lamellen 4 der gleiche bleibt. Die sich ergebenden Reibungskräfte können den auf dem Material lastenden Druck übersteigen, so daß der Ausfluß des Materials zum r> Stiiistand kommen kann. Das Ausführungsbeispiei von F i g. 4 bringt den zusätzlichen Vorteil mit sich, daß das Material ausreichend Raum zur Ausdehnung zur Verfügung hat, ohne daß dies zu größeren Widerstandskräften führt, so daß die Gefahr einer Verstopfung nicht auftritt.
Bei dem in Fig. 5 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel kann der durch den Rahmen 2 und die Lamellen 4 gebildete Schüttelrost in einen am Boden und an der Unterseite offenen Kasten eingeschoben und r> herausgezogen werden, welcher Kasten 7 entsprechend dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1, mit Hilfe von elastischen Bändern 3 oder mittels Kupplungsstangen an dem Kasten und an dem Trichter 1 angelenkt werden. Die Rüttelvorrichtung 6 wird dann anschließend an dem so Kasten befestigt.
Normalerweise wird der Schüttelrost 2, 4 vollständig von dem Kasten 7 umschlossen, während die offene Vorderseite durch eine Deckplatte od. dgl. verschlossen ist. Um den Schüttelrost 2, 4 beispielsweise zur ir> Reinigung oder zum Austausch zu entfernen, kann diese Platte abgenommen werden, wonach der Schüttelrost 2, 4 aus dem Kasten 7 herausgezogen werden kann. Falls der Rost 2, 4 vollständig entfernt ist, wenn der Bunker völlig oder teilweise gefüllt ist, können Ausformungen 8 ■"> zur Aufnahme einer Abdeckplatte 9 in dem Kasten 7 vorgesehen werden, die, bevor das Gitter 2,4 entfernt worden ist, eingeschoben wird.
Eine weitere Möglichkeit zum einfachen Austausch des Schüttelrostes ist in Fig.6 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der durch den Rahmen 2 und die Lamellen 4 gebildete Rost lösbar in einem Rahmen 10 untergebracht, der mit der Unterseite des Trichters 1 mittels elastischer Bänder 3 und den Drehbolzen verbunden ist. Die Bänder 3 oder die Bolzen sind so an dem Rahmen 10 angebracht, daß sie wenigstens an einer Seite des Rahmens 10 leicht abnehmbar sind. Durch Ausrasten der entsprechenden Bänder oder Bolzen kann der Rahmen 10 um die an der anderen Seite des Rahmens 10 angebrachten Bänder oder Bolzen in die in F i g. 6 dargestellte Stellung geschwenkt werden, in der der Rahmen 10 in seinem Vorderbereich durch an dem Trichter 1 befestigte Haken 11 und durch an dem Rahmen 10 befestigte Anschläge, die mit den Haken zusammenwirken, getragen wird. Wenn der Rahmen 10 *>o in die in F i g. 6 dargestellte Stellung geschwenkt wird, kann der Rahmen 2 mit den Lamellen 4 leicht aus dem Rühmen 10 entfernt und gereinigt oder gegen einen anderen Rahmen 2 mit Lamellen 4 ausgetauscht werden. Selbstverständlich werden auch in diesem Fall Vorsor- t>5 gemaßnahmen getroffen, um den Silo zu verschließen, wenn der Rost 2, 4 entfernt werden soll, während der Bunker ganz oder teilweise gefüllt ist.
Fig. J zeigt eine weitere Abänderung der Konstruktion, bei der die Lamellen 4 in dem Rahmen 2 so eingeordnet sind, daß sie um Stifte 13, die an den Lamellen befestigl sind und die sich parallel /.u den Längsachsen der Lamellen erstrecken und in der Nähe der Oberkante der Lamellen 4 liegen, drehbar sind. Nicht dargestellte Mille! sind vorgesehen, um die Lamellen 4 um die Stifte 13 zu verschwenken und in der gewünschten Stellung festzuhalten. Durch das Verschwenken der Lamellen 4 um die Stifte 13 kann der Winkel zwischen den Lamellen 4 und der Horizontalen sowie die Größe des Zwischenraums zwischen den Lamellen verändert werden. Die Verwendung einer derartigen Konstruktion bringt verschiedene Vorteile mit sich.
Durch Veränderung der Stellung der Lamellen kann die Ausflußmenge verändert werden, während die Stellung der Lamellen 4 den unterschiedlichen Eigenschaften des durch die Vorrichtung zu handhabenden Materials angepaßt werden kann. Infolge der Stellung der Lamellen in eine vertikale Lage durch eine Drehung um die Stifte 13 kann jegliches zwischen den Lamellen während ihrer normalen Arbeitsposition festgesetztes Material dazu gebracht werden, daß es aufgrund der sich ergebenden Vergrößerung des Raumes zwischen den Lamellen zwischen diesen herausfällt.
Diese Konstruktion hat einen weiteren Vorteil, wenn Materialien zum Einsatz kommen, bei denen ein Anbacken an den Lamellen praktisch nicht vermieden werden kann. Durch Änderung der Größe der Zwischenräume zwischen den Lamellen von Zeit zu Zeit läßt sich die Reinigung der Lamellen wegen einer derartigen Vergrößerung für ziemlich lange Zeit aufschieben, bis ein geeigneterer Augenblick gegeben ist, so daß Unterbrechungen des Arbeitsablaufes beträchtlich verringert werden können.
Die Lamellen können darüber hinaus so ausgerichtet werden, daß sie die Auslaßöffnung vollständig verschließen, was dann vorteilhaft ist, wenn die Vorrichtung bei \ransportabien Bunkern od. dgl. eingesetzt wird. Wenn der Bunker transportiert wird, kann die Auslaßöffnung durch die Lamellen 4 so verschlossen werden, daß kein Material aufgrund der bei dem Transport entstehenden Schwingungen aus dem Bunker gelangt.
Wenn der Bunker gefüllt wird, kann es von Vorteil sein, daß die Auslaßöffnung durch die Lamellen verschlossen wird, weil, wenn der Bunker gefüllt wird, bestimmte Pulvermengen mit Luft vermischt werden und so solche Fließeigenschaften entstehen können, daß auch ohne hin- und hergehende Bewegung der Lamellen 4 das Pulver während des Einfüllvorgangs zwischen den Lamellen austreten kann. Der Durchlaß kann während des Einfüllvorgangs durch Verschwenken der Lamellen geschlossen werden. Wenn derartiges Material in dem Bunker für einige Zeit ruht und die Luft oder das Gas entwichen ist, weist derartiges Material gewöhnlich stark bindige Eigenschaften auf, sodaß folglich der Abstand zwischen den Lamellen 4 durch Verschwenken der Lamellen in Übereinstimmung mit dem Grad der Entgasung nachgestellt werden muß.
In dem in Fig.8 dargestellten Ausführungsbeispiel bildet das Gitter eine Anzahl von parallelen ersten Lamellen 14 und eine Anzahl von parallelen zweiten Lamellen 15, die mit den oberen Kanten der Lamellen 14 verbunden sind und die sich quer zu den Lamellen 14 erstrecken.
Die Winkel α 1 und α 2 können gleich sein oder voneinander abweichen, solange der Winkel des
unteren Teils der Lamelle 14 größer ist als die Böschung, die das Material bildet, wenn der Rüttelrost zum Stillstand kommt. Dann wird über den Zwischenraum b eine Brücke gebildet.
Bei dieser Anordnung kann der Abstand c verhältnismäßig groß sein, so daß bei einer vorgegebenen Größe der Äuslaßöffnung des Bunkers eine verhältnismäßig kleine Anzahl von Öffnungen für den Malerialausfluß
gegeben ist. Auf diese Weise verhindert die Anordnung der Lamellen 14 und 15 das Entstehen von Totzonen, vor allen Dingen deshalb, weil bei dieser Anordnung die Lamellen unter e:inem verhältnismäßig großen Winkel zu Horizontalen angeordnet werden können. Ggf. können die Lamellen 14 und 15. wie im Zusammenhang mit F i g. 7 beschrieben, verstellbar ausgebildet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ausbringen von pulverförmigem oder körnigem Material aus einem Silo od. dgl. mit einem dem unteren Siloende zugeordneten, elastisch aufgehängten Rahmen, in w.-lchem sich geneigt zur Horizontalen angeordnete Lamellen befinden, die zwischen sich Durchlaßkanäle bilden, wobei der Rahmen mit einer in etwa horizontaler Richtung wirkenden Rüttelvorrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel («) zwischen wenigstens dem unteren Abschnitt jeder Lamelle (4; 14, 15) und der Horizontalen, in Richtung des Materialflusses betrachtet, größer ist als der Böschungswinkel des Materials bei stillstehender Rüttelvorrichtung (6), und daß tier Abstand zwischen den Lameilen so gewählt ist, daß sich bei stillstehendem Rahmen zwischen der oberen Kante jeder Lamelle und ihrer benachbarten Lamelle eine Materia.'brücke bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der Lamelle und der durch die Auslaßöffnung gehenden Ebene veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, Haß die Anzahl der pro Zeiteinheit erfolgenden Schwingungsbewegungen des schwingenden Teils regelbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude des Ausschlags des schwingenden Teils regelbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen dem oberen Abschnitt der Lamelle und der Horizontalen kleiner ist als der Winkel zwischen dem unteren Abschnitt der Lamelle und der Horizontalen. (F i g. 4)
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abstand zwischen zwei benachbarten Lamellen, in Richtung des Materialflusses betrachtet, vergrößert.
7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Lamellen eine negative Überlappung aufweisen. (F ig. 3)
8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen um in der Nähe der oberen Kante der Lamellen angebrachte, sich parallel zu den Längsachsen der Lamellen erstreckende Drehachsen einstellbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen an einem leicht auswechselbaren Rahmen angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Lamellen tragende Rahmen verschiebbar in einem an der Unterseite des Bunkers angelenkten Boden ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Lamellen tragende Rahmen in einem an der Unterseite des Bunkers angelenkten Tragrahmen abnehmbar angeordnet ist.
12. Voriichtung zum Austragen von pulverförmigem Material aus einem Bunker, der mit einer
Auslaßöffnung an seiner Unterseite versehen ist, wobei diese Vorrichtung zum Austragen mit einem schwingungsfähigen Teil versehen ist, das ein oder mehrere Durchgänge aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Teil mit einer Mehrzahl von ersten Lamellen (14) versehen ist, die in einem Winkel zur Bewegungsrichtung des schwingenden Teils angeordnet sind und jeweils einen von 90° verschiedenen Winkel zu der durch die Auslaßöffnung gehenden Ebene aufweisen und daß eine Mehrzahl von zweiten Lamellen (15) vorgesehen ist, wobei jede dieser zweiten Lamellen an einer ersten Lamelle befestigt ist und sich von dieser ersten Lamelle so gegen eine benachbarte erste Lamelle erstreckt, daß der zwischen einer freien Kante der zweiten Lamelle und der benachbarten ersten Lamelle ein Durchgang gebildet wird, wobei die zweiten Lamellen zu der durch die Auslaßöffnung gehenden Ebene jeweils einen von 90° verschiedenen Winkel bilden und gegenüber der Bewegungsrichtung des schwingenden Teiis in einem Winkel angeordnet sind, der Abstand zwischen einer freien Kante einer zweiten Lamelle und emer benachbarten ersten Lamelle derart ist, daß bei einem Stillstand des schwingenden Teils zwischen dieser Kante und der benachbarten ersten Lamelle eine Brücke gebildet wird, während der Winkel zwischen wenigstens dem unteren Abschnitt dieser benachbsrten Lamelle und der Horizontalen größer ist als der Böschungswinkel, den das Material bildet, wenn das schwingende Teil zum Stillstand kommt. (F ig. 8)
DE19762622630 1975-05-22 1976-05-20 Vorrichtung zum Ausbringen von pulverförmigem oder körnigem Material Expired DE2622630C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/579,840 US3973703A (en) 1973-06-05 1975-05-22 Device for discharging powdery or granular material

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2622630A1 DE2622630A1 (de) 1976-12-09
DE2622630B2 true DE2622630B2 (de) 1981-04-16
DE2622630C3 DE2622630C3 (de) 1982-02-11

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ID=24318565

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762622630 Expired DE2622630C3 (de) 1975-05-22 1976-05-20 Vorrichtung zum Ausbringen von pulverförmigem oder körnigem Material

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JP (1) JPS51141168A (de)
BR (1) BR7603262A (de)
CA (1) CA1031742A (de)
DE (1) DE2622630C3 (de)
FR (1) FR2311737A1 (de)
GB (1) GB1539923A (de)
MX (1) MX143432A (de)
NL (1) NL181796C (de)

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DE3233780A1 (de) * 1982-09-11 1984-03-15 Kali Und Salz Ag, 3500 Kassel Aufgabevorrichtung zur zufuehrung des trenngutes in das elektrostatische feld von freifallscheidern

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