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DE2625292B2 - Fernsteuerbares, elektromagnetisches Schaltgerät - Google Patents
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DE2625292B2 - Fernsteuerbares, elektromagnetisches Schaltgerät - Google Patents

Fernsteuerbares, elektromagnetisches Schaltgerät

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DE2625292B2 DE2625292A DE2625292A DE2625292B2 DE 2625292 B2 DE2625292 B2 DE 2625292B2 DE 2625292 A DE2625292 A DE 2625292A DE 2625292 A DE2625292 A DE 2625292A DE 2625292 B2 DE2625292 B2 DE 2625292B2
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    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity
    • H01H51/10Contacts retained open or closed by a latch which is controlled by an electromagnet
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein fernsteuerbares, elektromagnetisches Schaltgerät mit mechanischer Selbsthaltung durch Verriegelung des die Schaltbewegung durchführenden Teiles des Schaltgerätes in Arbeitsstellung mittels in den Rückbewegungsbereich des Teiles durch Federkraft einbringbarer, gelenkig miteinander verbundener Verriegelungsteile.
Bei einem bekannten Schaltgerät (DT-OS 16 65 006) ist eine einseitig eingespannte Blattfeder vorgesehen, die vorgespannt in der Arbeitshubstellung des Schaltgerätes mit einem Ansatz hinter dem beweglichen Anker oder einem mit diesem starr verbundenen Teil einklinkt. Diese bekannte Verriegelung ist lediglich für sehr geringe Schaltzahlen geeignet, da der Verschleiß an dem hier vorgesehenen Anschlag relativ hoch ist. Mit zunehmendem Verschleiß ist die Stellung des verriegelten Ankers nicht mehr gleichbedeutend mit der eingeschalteten Stellung desselben, d. h. der Durchdruck für die zu betätigenden Kontakte läßt in der verriegelten Stellung des Ankers nach.
Bei einer bekannten Schaltgeräteausführung der eingangs genannten Art (US-PS 34 66 577) ist anstelle der Blattfeder eine Hebelmechanik vorgesehen, die mittels in den Bewegungsbereich einbringbarer Verriegelungsklinken das elektromagnetische Schaltgerät bei entregter Betätigungsspule in der Einschaltstellung halten kann. Auch hier ist mit zunehmendem Verschleiß die Stellung des verriegelten Ankers nicht mehr gleichbedeutend mit der eingeschalteten Stellung desselben.
Weiterhin ist es bekannt (US-PS 23 48 021), bei Tauchankermagneten mit zwei Ankern an diese Anker Winkelhebel anzukuppeln, um über diese Winkelhebel den eigentlichen Kontakt des Gerätes zu betätigen. Die Ankopplung an diese Winkelhebel erfolgt über federbelastete Kniehebel, um das Schaltgerät stoßfester sowohl in der Ein- als auch in der Ausschaftstellung zu machen.
Durch die Erfindung soll eine mechanische Selbsthaltung für ein elektromagnetisches Schaltgerät geschaffen werden, die einfach im Aufbau eine relativ hohe Schaltzahl zuläßt
Dies wird bei einem Schaltgerät der eingangs genannten Art auf einfache Weise dadurch erreicht, daß die Verriegelungsteile aus einem Kniegelenk bestehen, das die Rückbewegung des die Schaltbewegung
Μ durchführenden Teiles in nahezu gestreckter Obertotpunktlage blockiert, wobei die Führung des einen Kniehebels über sich am Schaltgerätegehäuse abstützende Rollen erfolgt.
Die Benutzung von Rollenhebeln ist zur Betätigung von Hüfsschaltern bekannt (US-PS 37 45 492).
Um die Selbsthaltung den gewünschten Erfordernissen anpassen zu können, insbesondere dafür Sorge zu tragen, daß die Verriegelung in der genauen Einstellung des Schaltgerätes erfolgt, ist es vorteilhaft, wenn der eine Kniehebel in seiner Länge einstellbar ist. Um hier Toleranzen auf einfache Weise ausgleichen zu können, kann es vorteilhaft sein, wenn die Einstellung gegen eine Druckfeder erfolgt.
Eine universelle Verwendung der Verriegelungseinrichtung bei beliebigen Schaltgeräten läßt sich dadurch erreichen, daß das Kniegelenk zusammen mit einem Rückstellmagnet als eine Baueinheit zusammengefügt auf ein unverriegeltes elektromagnetisches Schaltgerät aufsetzbar ausgeführt ist, wobei der eine Teil des Kniegelenkes mit dem Kontaktbrückenträger des elektromagnetischen Schaltgerätes in dessen Einschaltrichtung in kraftschlüssiger Berührung steht.
Um auch im spannungslosen Zustand die Selbsthaltung aufheben zu können ist es vorteilhaft, wenn in der Baueinheit eine Handrückstellvorrichtung eingebaut ist. Eine wesentliche Einsparung im Hinblick auf das Bauvolumen läßt sich erreichen, wenn die Zuleitung zum Rückstellmagnet über einen Schließerkontakt des elektromagnetischen Schaltgerätes geführt ist. Hierdurch ist es möglich, den Rückstellmagneten für eine Einschaltdauer zu bemessen, die kleiner als 10% ist. Um Aufwand zu sparen ist es vorteilhaft, wenn die Befestigung der Baueinheit durch Befestigung von elektrischen Anschlußteilen für den Rückstellmagnet an den Festkontaktteilen des Schließerkontaktes des elektromagnetischen Schaltgerätes erfolgt. Damit ist es möglich, gleichzeitig mit der elektrischen Verbindung die mechanische Verbindung der Baueinheit zu errei-
Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben und die Wirkungsweise näher erläutert:
Es zeigt
F i g. 1 und 2 Vorder- und Seitenansicht, z. T. im Schnitt auf die auf das Schaltgerät aufgesetzte Baueinheit,
F i g. 3 die entriegelte Stellung der Anordnung nach Fig. 1,
F i g. 4 eine weitere Möglichkeit des Aufbaues für den einen verstellbaren Kniehebel unter Verwendung einer Blattfeder
Fig.5, 6 und 7 Vorderansicht, Draufsicht und Seitenansicht, teilweise im Schnitt, auf die mit dem Schaltgerät gekuppelte Verriegelungseinrichtung unter Verwendung eines Kniehebels nach F i g. 4,
F i g. 8 einen möglichen Aufbau einer Veriegelungscinrichtung unter Zwischenschaltung eines Zwischenhebels und
F i g. 9 die prinzipielle Schaltung des elektromagnetischen Schaltgerätes mit Rückstellmagnet.
Das Gehäuse 1 des elektromagnetischen Schaltgerätes nimmt den nicht dargestellten feststehenden Magnetteil sowie Betätigungsspule und schaltenden Magnetteil auf, an dem der Kontaktbrückenträger 2 befestigt ist. In Fenstern 3 des Kontaktbrückenträgers 2 sind Kontaktbrücken 4 mittels Federn 5 gehalten, die mit im Gehäuse 1 gehaltenen Festkontaktteilen 6 zusammenarbeiten. Auf das Gehäuse 1 des elektromagnetischen Schaltgerätes ist das die Baueinheit 7 aufnehmende Gehäuse 8 aufgesetzt. Die Baueinheit besteht aus dem Kniegelenk, das aus den Kniehebel 9 und 10 zusammengesetzt ist. Die Kniehebel sind über den Bolzen 11 miteinander gelenkig verbunden. Der Kniehebel 10 ist gabelförmig ausgebildet und umgreift den Kniehebel 9, in dem eine Druckfeder 12 angeordnet ist. Die Druckfeder 12 liegt in einer topfförmigen Aussparung 13 und stützt sich einerseits an deren Boden ab und liegt andererseits an einer Verbindungsachse 14 für zwei Rollen 15 an. Eine durch eine Öffnung 16 im Gehäuse 8 betätigbare Verstellschraube 17 ermöglicht eine Verstellung der Gesamtlänge des Kniegelenkes. Der Abstand des Bolzens 11 zur Verbindungsachse 14 läßt sich hierdurch verstellen. Eine Schenkelfeder 18, die um den Bolzen 11 gewickelt ist, stützt sich einerseits an dem Kniehebel 9 und andererseits an dem Kniehebel 10 ab, so daß bei angezogenem Anker, d. h. bei bewegtem Kontaktbrückenträger das Kniegelenk in die aus F i g. 1 ersichtliche Lage verschwenkt wird. Die Rollen 15 gleiten hierbei an den gehäusefesten Flächen 19 entlang, so daß sich die Rollen an dieser Fläche abstützen und durch die Schenkelfeder 18 zur Anlage am Ende der Fläche 19 derart kommen, daß das Kniegelenk in nahezu gestreckter, jedoch in Übertotpunktlage liegt. Der Kniehebel 10 liegt am Kontaktbrückenträger 2 an, so daß die Rückbewegung des Kontaktbrückenträgers 2 verhindert wird. Da das Kniegelenk in sich starr ist, können relativ große Kräfte aufgebracht werden, um den Kontaktbrückenträger in eingeschalteter Stellung zu halten, d. h. die Druckfeder 12 muP so stark sein, daß die Rückdruckfedern, die auf den Kontaktbrückenträger wirken, überwunden werden können. Um das Kniegelenk auf der gestreckten Lage einzuknicken, ist ein Elektromagnet 20 vorhanden, dessen Stößel 21 auf den Kniehebel 9 einwirkt und, sofern die Rückdruckfedern für den Kontaktbrückenträger 2 wirksam sind, d. h. bei nicht eingeschaltetem elektromagnetischen Schaltgerät
ic gleiten die Rollen 15 von der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung in die aus F i g. 3 ersichtliche.
Die Anschlüsse für den Magnet 20 sind über die Festkontakte 6 und den Brückenkontakt 4 geführt, so daß die Stromversorgung für den Magneten nach der Bewegung des Kontaktbrückenträgers in die Ruhelage unterbrochen wird. Die Schaltung hierfür ist aus F i g. 9 ersichtlich. Die Klemmen 22 und 23 sind im Gehäuse 8 untergebracht. Sie dienen einerseits zum Anschluß der Spule des Magneten 20 und andererseits zur Zuführung des Stromes auf dem Schießerkontakt 4, der vom durch die Spule 24 dargestellten, im Gehäuse 1 untergebrachten elektromagnetischen Schaltgerät betätigt wird. Der Schalter oder Taster zum Einschalten des Magneten 20 ist mit 25 bezeichnet. Das Betätigungsorgan für das elektromagnetische Schaltgerät trägt das Bezugszeichen 26. Die elektrische Verbindung zu dem Schließeikontakt 6, erfolgt über Winkelanschiüsse 27, die mit den Litzen der Spule des Magneten 20 bzw. der Zuführungsleitung zu der Klemme 23 verbunden sind. Die Winkelanschlüsse 27 werden beim Befestigen des Gehäuses der Baueinheit 7 durch eingebrachte Schrauben 28, die anstelle der Anschlußschrauben für die Festkontaktteile 6 eingedreht werden zur elektrisch leitenden Verbindung mit den Festkontaktteilen gebracht.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig.4 bis 7 ist unter Verwendung einer Blattfeder 29 anstelle der Druckfeder 13 aufgebaut, entspricht aber im wesentlichen der Ausführung nach den Fig. 1 bis 3. Um den Kniehebel 9 ohne Verwendung des Magneten 20 in die Ausstellung zu bringen, ist eine Handhabe 30 im Gehäuse 8 verschiebbar geführt, die von außen mit Hilfe eines Schraubenziehers o. dgl. verschiebbar ist. Sie wird durch eine Feder 31 in der Ruhestellung gehalten. Auch eine Hand-Einschaltung des Schaltgerätes ist durch Drücken auf den Kniehebel 10 über zwei Kappen 35 vorteilhafterweise möglich.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig.8 zeigt die Zwischenschaltung eines federbelasteten Zwischenhebels 32 zwischen Stößel 21 und Kniehebel 9. Der Hebel ist im Punkt 33 schwenkbar gelagert und durch die Feder 34 in die aus F i g. 8 ersichtliche Lage gedrückt. Sobald der Stößel 21 auf den Zwischenhebel 32 aufschlägt, wird er entgegen der Feder 34 verschwenkt und der Kniehebel 9 wird in die gestrichelt angedeutete Lage gedreht. Eine derartige Ausführung kann von Vorteil sein, wenn der Schließerkontakt 4 nicht zur Verfügung steht bzw. die Einschaltdauer des Rückstellmagneten für 100% ausgelegt ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Fernsteuerbares, elektromagnetisches Schaltgerät mit mechanischer Selbsthaltung durch Verriegelung des die Schaltbewegung durchführenden Teiles des Schaltgerätes in Arbeitsstellung mittels in den Rückbewegungsbereich des Teiles durch Federkraft einbringbarer, gelenkig miteinander verbundener Verriegelungsteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsteile aus einem Kniegelenk (9,10) bestehen, das die Rückbewegung des die Schaltbewegung durchführenden Teiles (2) in nahezu gestreckter Übertotpunktlage blockiert, wobei die Führung des einen Kniehebels (9) über sich am Schaltgerätegehäuse abstützende Rollen (15) erfolgt.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kniehebel (9) in seiner Länge einstellbar ist
3. Schaltgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung gegen eine Druckfeder (12) erfolgt.
4. Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kniegelenk (9,10) zusammen mit einem Rückstellmagnet (20) als eine Baueinheit zusammengefügt auf ein unverriegeltes elektromagnetisches Schaltgerät aufsetzbar ausgeführt ist, wobei der eine Teil (10) des Kniegelenkes mit dem Kontaktbrückenträger (2) des elektromagnetischen Schaltgerätes in dessen Einschaltrichtung in kraftschlüssiger Berührung steht.
5. Schaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Baueinheit eine Handrückstellvorrichtung (30,31) eingebaut ist.
6. Schaltgerät nach Anspruch 1,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung zum Rückstellmagnet (20) über einen Schließerkontakt (4, 6) des elektromagnetischen Schaltgerätes geführt ist.
7. Schaltgerät nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Baueinheit durch Befestigung von elektrischen Anschlußteilen (27) für den Rückstellmagnet (20) an den Festkontaktteilen (6) des Schließerkontaktes des elektromagnetischen Schaltgerätes erfolgt.
8. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Handeinschaltvorrichtung (35) für das elektromagnetische Schaltgerät vorgesehen ist, durch die das Kniegelenk (9, 10) in die Verrriegelungsstellung bringbar ist.
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