DE2705283B2 - Stromsteckscbiene für Schutzkontaktstecker - Google Patents
Stromsteckscbiene für SchutzkontaktsteckerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine steckdosenartige Stromsteckschiene gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
Eine derart gestaltete, längliche Dreifach-Tischsteckdose ist aus der DE-OS 24 02 789 bekannt. Als
Isolierkörper ist dort ein Hohlkörper mit quer zur Längserstreckung verlaufenden, ihrerseits wieder quergeschlitzten Stegen vorgesehen, in die je eine
abgekröpft verlaufende Kontaktschiene pro Pol (Phase bzw. Nulleiter) eingesteckt ist. Im Bereiche der
Stecköffnungs-Paare verlaufen diese Kontaktschienen
bogenförmig, um zusammen mit einer gegensinnig-bo-,■zsnförmigen
Aussparung in einer horizontal sich erstreckenden Rippe am Isolierkörper eine Steckstelle
für den Steckerstift des Schutzkontaktsteckers auszubilden. Für die Ausbildung der Erdung bei eingestecktem
Stecker sind in Längsrichtung des Isolierkörpers hintereinander einzelne Erdungsbügel mit hochragenden
Kontaktklammern angeordnet, die zur mechanischen Halterung und gegenseitigen elektrischen Verbindung
jeweils mit den Enden ihrer Joche in Metallklötze eingesetzt sind, die ihrerseits in den Isolierkörper
ίο eingelassen sind. Nachteilig an dieser Tischsteckdose ist
insbesondere die komplizierte Formgebung sowohl der Kontaktschiene als auch des Isolierkörpers, vor allem
aber die unsichere Kontaktgabe zwischen der Kontaktschiene und der gegenüberliegenden, bogenförmig
ι5 begrenzten Kunststoffrippe. Wegen des hohen erforderlichen
Kontaktdruckes besteht darüber hinaus die Gefahr, daß beim Einführen der Steckerstifte diese
Gegendruck-Rippe abbricht oder zumindest derart starkem Verschleiß ausgesetzt ist, daß der wirksame
Kontaktdruck in unzulässigem Maße nachläßt. Hinzu kommt, daß nach den VDE-Sicherheitsbestimmungen
die Abstützung eines Steckerstiftes gegen Kunststoff-Gehäuseteile bei der Kontaktgabe aus Sicherheitsgründen
nicht zulässig ist. Nachteilig bei dieser vorbekannten Tischsteckdose ist ferner, daß eine sichere
Schutzerdungs-Verbindung über die gesamte Länge der Anordnung nicht ohne weiteres gewährleistet ist. Denn
die einzelnen Erdungsbügel sind über ihre mechanische Halterung in den metallenen Montageklötzen elektrisch
in Serie geschaltet, so daß der Übergangswiderstand vom Anschluß des Schutzerdungs-Leiters her gesehen
zunehmend schlechter wird. Diese Anordnung der Erdungs'üügel weist ferner fertigungstechnisch den
Nachteil aufwendiger Montageerfordernisse auf.
Aus der US-PS 29 70 286 ist eine Stromsteckschiene aus einem gestreckten Isolierkörper mit drei parallel
zueinander längsverlaufenden, von seiner Oberfläche her für Stecker-Steckstifte zugänglichen Nuten bekannt,
in denen Kontaktschienen angeordnet sind, von denen die mittlere mit Schutzerdungs-Kontaktklammern ausgestattet
ist. Der Isolierkörper ,ist dort aus einem weich-elastischen Material gebildet, das über den beiden
äußeren Nuten mit gegeneinander anliegenden Abdichtungs-Wülsten ausgestattet ist. Die mittlere Nut ist sehr
+5 breit ausgestaltet und durchgehend offen. Die in der
mittleren Nut angeordnete Erdungsschiene ist als Flachband ausgebildet und horizontal in die Nut
eingelegt. Die Kontaktklammern für die Schutzerdung sind so auf dieses Flachband montiert, daß sie in
so Richtung der Längserstreckung des Flachbandes federnd
auslenkbar sind, wenn ein Erdungs-Kontaktstift eingeschoben wird. Die Kontaktschienen für Phase und
für Nulleiter sind hochkant so in die äußeren Nuten eingelegt, daß deren Seitenwandungen, also das
elastische Isoliermaterial, gegen diese Kontaktschienen seitlich andrücken. Wenn Stecker-Steckstifte in diese
seitlichen Nuten, die Wülste auseinanderzwingend, eingreifen, dann werden die Steckstifte mittels der
elastischen Isolierstoff-Wandungen gegen die Kontaktschienen gedrückt. Damit die Steckstifte des Steckers
trotz des elastischen Materials des Isolierkörpers an der vorgesehenen Seite der Kontaktschienen in die Nuten
eingreifen, wird der Isolierkörper in Abständen von Form-Lehren umgriffen, die sicherstellen sollen, daß
trotz der Elastizität des Isolierkörper-Materials eine Formhaltigkeit der Kontaktschienen in Bezug auf die
Stecker-Steckstifte gegeben ist. Diese vorbekannte Stromsteckschiene ist aber für die genormten Schuko-
Schutzkontaktstecker nicht verwendbar, und selbst ihre Anwendung für Dreistift-Stecker amerikanischer Norm
ist aufgrund der Elastizität des Isolierkörper-Materials mit erheblichen praktischen Nachteilen verbunden, weil
das Einsetzen der Abstands- oder Form-Lehren in ausreichend kurzen Abständen für problemlose Handhabung
des Steckers erforderlich ist Außerdem ist in der Einfuhr-Phase der Stecker-Steckstifte kein Berührungsschutz
gegenüber dem der Phase zugeordneten Steckstift gegeben. Am Orte der Einführung der
Steckstifte erfolgt Ober den Kontaktschienen je nach der Elastizität des Isolierkörper-Materials eine mehr
oder weniger großflächige Aufweitung der Wulst-Abdeckung oberhalb der Nuten, was den Berührungsschutz
und beispielsweise die Spritzwasserdichtigkeit weiter verringert Auch dann, wenn gemäß einem Ausführungsbeispiel
aus jener Vorveröffentlichung quer zur Längserstreckung gewellte Kontaktschienen vorgesehen
sind, ist aufgrund des weichen Isoliei materials keine kippsichere Halterung eines Steckers in der Stromsteckschiene
zu erwarten. Auch der erforderliche und aus sicherheitstechnischen Gründen geforderte mechanische
Kontaktdruck für eine zuverlässige elektrische Verbindung ist bei Andruck der Stecker-Stifte gegen die
Stromschiene über das weiche Isoliermaterial nicht gewährleistet
Eine ähnliche Stromsteckschiene mit Isolierkörper aus elastischem Material ist aus dem DE-GM 18 30 869
bekannt. Dort sind in den Nuten als Kontaktschienen drahtförmige Leiter angeordnet, die in die Nuten-Wandüngen
so eingebettet sind, daß sie mit einem Teil ihres Umfanges aus der Wandungs-Oberfläche heraus in die
freie Nut hineinragen. Die Nuten sind nach oben hermetisch verschlossen und müssen mittels speziell
dafür ausgebildeter Stecker-Steckstifte durch Durchstoßen an der Steckstelle aufgebrochen werden, was aber
keine geometrisch definiert begrenzte Stecköffnungen erwarten läßt. Auch diese bekannte Stromsteckschiene
mit Isolierkörper aus elastischem Material weist die zu fordernde Kontaktsicherheit nicht auf. Für genormte
Schutzkontaktstecker ist sie nur unter Verwendung von aufgesetzten Adapter-Dosen verwendbar, die aber in
ihrer Herstellung kostspielig sind und einen großen Raumbedarf haben. Die elektromechanische Verbindung
unter Verwendung eines zwischengesteckten Adapters ist außerdem störanfällig, weil der Stecker
dann ein erhebliches Moment auf die Adapter-Steckstifte in der Stromsteckschiene ausübt, die ihrerseits aber
aufgrund des elastischen Isolierkörper-Materials dieser mechanischen Beanspruchung leicht nachgibt. Die so
Verwendung derartiger Adapter stellt darüber hinaus ein Sicherheitsrisiko dar, weil solche vorstehenden Teile
gegen mechanische Einwirkungen stark gefährdet sind und nach Gehäusebruch unmittelbar spannungsführende
Teile freilegen.
Aus der DE-AS 11 02 851 ist eine Stromsteckschiene
bekannt, bei der vergleichsweise kompliziert geformte
Kontaktschienen auf die Innenwandung des unteren Bereiches von Nuten aufgelegt sind, die dort eine
entsprechend angepaßte Formgebung aufweisen. Für die Kontaktierung sind splintartig ausgebildete Stecker-Steckstifte
erforderlich, die an ihren freien Enden jener Formgebung angepaßt sind. Auch diese Stromsteckschiene
ist nicht für die genormte Schutzkontaktstecker verwendbar, ohne Adapter-Dosen zwischenzuschalten.
Außerdem weist auch diese Stromsteckschiene den großen Nachteil auf, im Regelfalle nicht den zu
fordernden Berührungsschutz und darüber hinaus aufgrund geringen Kontaktdruckes und geringen
Selbstreinigungseffektes nicht die notwendige Kontaktgüte zu gewährleisten.
Für genormte Schutzkontaktstecker bestimmte, handelsübliche
steckdosenartige Stromsteckschienen der gattungsgemäßen Art bestehen aus einem gestreckten
Gehäuse, in das eine Vielzahl von Schuko-Steckdosen nebeneinander eingesetzt ist Hierdurch sind zwar die
Forderungen insbesondere hinsichtlich Kontaktsicherheit und Berührungsschutz ohne weiteres erfüllbar.
Andererseits ist diese marktübliche Lösung überaus kostspielig, da die einzelnen kompletten Steckdosen
einerseits und das gestreckte Gehäuse andererseits gesondert gefertigt und montiert werden müssen. Die
Verschaltung der Steckdosen untereinander gestaltet sich bei der Montage besonders material- und
lohnaufwendig, weil aufgrund der geltenden Sicherheitsbestimmungen keine durchgezogene Verdrahtung
über die einzelnen nebeneinander montierten Steckdosen zulässig ist
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Stromsteckschiene gattungsgemäßer Art
derart auszubilden, daß sie ohne technische Schwierigkeiten und montagemäßige Aufwendungen als preiswertes
Massenprodukt erstellbar ist, das jedoch in jeder Hinsicht den Sicherheitsanforderungen insbesondere
hinsichtlich elektromechanischer Kontaktqualität genügt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelöst,
daß bei der Stromsteckschiene eingangs genannter Art die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches
1 verwirklicht sind.
Diese Lösung zeichnet sich insbesondere durch einfachen mechanischen Aufbau aus unkompliziert
gestalteten Einzelteilen auf. Die symmetrische Anordnung des Kontaktschienen-Paares gewährleistet die
erforderliche Kontaktsicherheit, wobei der Kontaktdruck einfach durch die Geometrie der Einsteck-Nutaufweitungen vorgebbar ist, durch die sonst bündig in
die Nuten-Seitenwandungen eingelegten Kontaktschienen freibogenförmig federnd verlaufen. Die einfache
Geometrie der Ausbildung und Anordnung der Kontaktschienen ermöglicht eine entsprechend einfache
Form-Gestaltung für die Herstellung des Isolierkörpers im Spritzgußverfahren bei schon in die Form
eingelegten Kontaktschienen. Die als solche bekannte durchlaufende Schutzleiter- oder Erdungsschiene in der
Mitte zwischen den beiden Kontaktschienen-Paaren stellt auch bei großer Längsausdehnung der Stromsteckschiene
eine elektrisch sichere Schutzerdungs-Verbindung zum Erdungsleiter dar.
Hinsichtlich des Fertigungs- und Kostenaufwandes besonders vorteilhaft kann es sein, gemäß einer
Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung die Erdungskontakte im Bereiche der Einführungs- oder
Steckerstiftöffnungen unmittelbar durch bügelartige Verformungen der Erdungsschiene auszubilden.
Insbesondere dann, wenn nur bedarfsweise Stecköffnungen zum Gebrauch zugänglich gemacht sind, im
übrigen also eine beispielsweise leistenförmige Abdekkung längs des Isolierkörpers vorgesehen ist, kann es
zweckmäßig sein, Erdungsbügel-Kontaktklammern nur denjenigen Steckerstiftöffnungspaaren zuzuordnen, deren
Zugänglichkeit vorgegeben ist. Dann sind gemäß einer anderen Weiterbildung zur erfindungsgemäßen
Lösung auch in der mittleren Nut in diesen Bereichen Einfuhr-Öffnungen angeordnet, in die bei Bedarf
Erdungskontakte an bügelartigen, mit Anschlußsteck-
teilen ausgestatteten Erdungs-Kontaktklammern einsetzbar
sind. Leichte Auswechselbarkeit dieser Kontaktklammern wird gefördert durch im Verlaufe der
mittleren Nut unter diesen Einsteck-Öffnungen vorgesehene Nutaufweitungen. Ein bogenartiger Verlauf der
Erdungsschiene bzw. des Erdungsschienen-Paares erübrigt sich aber, wenn die Anschlußsteckteile dieser
Kontaktklammern nicht, wie die Stecker-Stifte, massivzylinderförmig,
sondern beispielsweise messerförmig ausgestaltet sind.
Um Stromsteckschienen standardisierter, geringer Länge bei Bedarf einfach aneinanderfügen zu können,
ist es zweckmäßig, die erfindungsgemäße Stromsteckschiene in als solcher bekannter Weise stirnseitig mit
Anschlußzugängen zum Einführen von Kontaktstiften von Einspeisungs- oder Verbindungsstücken auszustatten,
die in Verlängerung der Nuten liegen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von in der Zeichnung unter Beschränkung
auf das Wesentliche abstrahiert dargestellten Beispielen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Aufsicht auf einen Isolierkörper mit drei
nach oben offenen Nuten und mit seitlicher Nut-Profilierung für genormte Schutzkontaktstecker-Führungsfedern,
Fig.2 einen Querschnitt durch einen Isolierkörper
nach F i g. 1 mit breiter, kanalförmiger Ausnehmung oberhalb der Nuten und Abdeckung über dieser
Ausnehmung sowie Abdeckung über den oberen öffnungen der seitlichen Nuten,
F i g. 3 einen Querschnitt in Längsrichtung der Nuterstreckung in einer Ebene durch die Kontaktschienen
bei einem Isolierkörper nach F i g. 2,
Fig.4 Schutzerdungs-Kontaktklammern mit Anschlußsteckteilen
zum Einsetzen in die mittlere Nut nach F i g. 2,
F i g. 5 einen Isolierkörper nach F i g. 2 mit in die mittlere Nut eingesetzten Erdungsbügel-Kontaktklammern,
F i g. 6 in Draufsicht einen gegenüber F i g. 1 abgewandelten Isolierkörper mit abgedeckten Nuten und
vorgegebenen Stecköffnungen für die Stecker-Stifte,
F i g. 7 eine gegenüber F i g. 4 abgewandelte Ausführungsform der Erdungsbügel-Kontaktklammern,
F i g. 8 ein Endstück zur Stromeinspeisung in einen Isolierkörper,
F i g. 9 ein Verbindungsstück zur elektro-mechanischen Verbindung stirnseitig aneinandergrenzender
Isolierkörper mit Stromeinspeisungsmöglichkeit,
Fig. 10 ein Verbindungsstück entsprechend Fig.9,
aber ohne Stromeinspeisungsmöglichkeit,
Fig. II eine elektro-mechanische Eckverbindung für
rechtwinklig aufeinanderstoßende Isolierkörper,
F i g. 12 ein Kreuzungs-Verbindungsstück.
F i g. 1 zeigt die Draufsicht auf einen vereinfacht dargestellten Isolierkörper 1, in dessen Innerem
kanalförmig verlaufende Nuten 2 und 3 sowie dazwischen eine mittlere Nut 4 enthalten sind. Quer zur
Längserstreckung der Nuten 2,3,4 und oberhalb ihrer
öffnungsebene sind seitlich Führungs-Nuten 16, 17 für die entsprechende seitliche Feder-Profilierung von
genormten Schuko-Schutzkontaktsteckern vorgesehen.
In der Querschnittsdarstellung der F i g. 2 ist in Höhe
der Oberfläche des Isolierkörpers 1 eine seitlich flanschförmig überragende Abdeckung vorgesehen
Außerdem ist eine spritzwasserdichte Abdeckung 2i oberhalb der beiden äußeren Nuten 2,3 vorgesehen. Ir
den Nuten 2, 3 und 4 sind Kontaktschienenpaare 5, 'f bzw. 7, formschlüssig und bündig in die Nuten-Seitenwandungen
eingebettet, angeordnet. Das Strom-Kontaktschienenpaar 5 ist beispielsweise der Phase, da·
Kontaktschienenpaar 6 dem Mittelpunktleiter und da;
ίο Kontaktschienenpaar 7 dem Erdungs- oder Schutzleite!
zugeordnet. Die Strom-Kontaktschienenpaare 5, 6 sine
in die Nuten 2, 3 so tief angeordnet, daß ein zufälliges Berühren nicht möglich ist. Die Nuten 2,3 sind jedoch se
breit, daß die Steckerstifte handelsüblicher Schuko-Stecker im Bereiche der Führungs-Nuten 16, 13
eingeführt werden können.
Wie aus der Schnittdarstellung der F i g. 3 ersichtlich weisen die Nuten 2 und 3 sowie gegebenenfalls 4 irr
Isolierkörper 1 an den Einsteckstellen rechteckige Aufweitungen 8, 9; 12, 13; 10, 11 auf, in denen die
Kontaktschienenpaare 5 und 6 sowie gegebenenfalls 1 gegensinnige Bögen beschreiben, zwischen die die
Steckerstifte der Schuko-Stecker eingeführt werder können. Dieser bogenförmige Verlauf der Kontaktschienen
5, 6 und gegebenenfalls 7 sowie derer paarweise Anordnung ergeben einen ausgezeichneter
Halt des Steckers in der Stromsteckschiene bei sicherei Kontaktgabe.
Fig.5 entspricht der Querschnittsdarstellung dei
Fig.2, jedoch mit in der mittleren Nut 4 angeordneten
hochragenden bügelartigen Verformungen 28 als Erdungsbügel-Kontaktklammern, um sicherzustellen
daß ein handelsüblicher Schuko-Stecker mit seinem Schutzleiterkontakt beim Einstecken in die Stromsteckschiene
sicheren Erdungskontakt erfährt. Die Kontaktklammern 28' können auch nach F i g. 4 mit Anschlußsteckteilen
29 ausgestaltet sein.
Die in Fig.6 dargestellte Draufsicht auf eine Stromsteckschiene zeigt, der üblichen Ausbildung von
Schuko-Steckdosen entsprechend, runde Steckerstift-Einführungsöffnungen 20, 21 zur Aufnahme der
Steckerstifte eines Schuko-Steckers.
Bei Fig.6 handelt es sich um eine Ausbildung des
Isolierkörpers J entsprechend der Querschnittsdarstellung
der F i g. 2 mit abgenommener Spritzwasser-Abdeckung 27 (vgl. F i g. 2) zur Darstellung der kreisförmigen
Steckerstiftöffnungen 20, 21 für die Steckerstifte von Schuko-Steckern.
In F i g. 8 ist ein Einspeisungs-Endstück und in F i g. 9 ein Einspeisungs-Mittelstück mit Kontaktstiften 22, 23, 24 und Schraubklemmen zur Befestigung von Anschlußleitungen dargestellt Die Kontaktstifte 22, 23, 24 sind zum stirnseitigen Einschieben in die Nuten 2, 4 bzw. 3 bestimmt Dadurch lassen sich die Isolierkörper 1 zu einer Stromsteckschiene beliebiger Länge zusammenfügen. Falls an einer solchen Verbindungsstelle keine Einspeisung erforderlich ist, wird ein Verbindungsstück nach F i g. 10 angewandt
In F i g. 8 ist ein Einspeisungs-Endstück und in F i g. 9 ein Einspeisungs-Mittelstück mit Kontaktstiften 22, 23, 24 und Schraubklemmen zur Befestigung von Anschlußleitungen dargestellt Die Kontaktstifte 22, 23, 24 sind zum stirnseitigen Einschieben in die Nuten 2, 4 bzw. 3 bestimmt Dadurch lassen sich die Isolierkörper 1 zu einer Stromsteckschiene beliebiger Länge zusammenfügen. Falls an einer solchen Verbindungsstelle keine Einspeisung erforderlich ist, wird ein Verbindungsstück nach F i g. 10 angewandt
Für Winkelverbindungen oder für Kreuzungsstellen sind Verbindungsstücke nach Fig. 11 bzw. Fig. 12
vorgesehen.
Die erfindungsgemäßen Stromsteckschienen können unter Putz oder auf Putz Verwendung finden.
Claims (5)
1. Stromsteckschiene mit einer Anzahl Steckkörper-Nutprofilen mit Steckerstiftöffnungen und Erdungskontakten
für genormte zweipolige Schutzkontaktstecker, mit einem gestreckten Seitenwände aufweisenden starren Isolierkörper, in dem parallel
zur Längsachse und mit gleichen Abständen dazu Kontaktschienen verlaufen, die an eine Stromeinspeisung
anschließbar und innerhalb des Isolierkörpers in Nuten geführt im Bereich der Steckerstiftöffnungen
bogenförmig ausgebildet sind und dort mit Abstand zu den Seitenwänden federnd frei verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steckerstiftöffnung (20, 21) ein Kontaktschienenpaar
(5, 6) zugeordnet ist, das aus einander gegenüberliegenden parallelen Kontaktschienen gebildet
ist, die formschlüssig und bündig in in den Seitenwünden des Isolierkörpers (1) kanalförmig
verlaufende Nuten (2, 3) eingelegt sind und im Bereich der Steckerstiftöffnungen (20,21) gegensinnig
bogenförmig in durch Abstandsvergrößerungen der einander gegenüberliegenden Wände der Nuten
(2, 3) gebildeten Nutaufweitungen (8, 9; 12, 13) verlaufen, und daß im Isolierkörper (1) in einer
zwischen den Kontaktschienenpaaren (5,6) befindlichen mittleren Nut (4) wenigstens eine Erdungsschiene (7) angeordnet ist.
2. Stromsteckschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erdungskontakte unmittelbar
durch bügelartige Verformungen (28) der Erdungsschiene (7) ausgebildet sind.
3. Stromsteckschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erdungskontakte an bügelartigen
Kontaktklammern (28') ausgebildet sind, an denen jeweils ein Anschlußsteckteil (29) zur Anlage
an die Erdungsschiene (7) vorgesehen ist, das durch eine Öffnung im Steckkörper-Nutprofil in die
mittlere Nut (4), die im Bereiche ihrer Öffnungen Nutaufweitungen (10,11) aufweist, die Erdungsschiene
(7) kontaktierend einsetzbar ist.
4. Stromsteckschiene nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Isolierkörper (1) stirnseitig, in Verlängerung der Nuten (2,3,4), Anschlußzugänge zum Einführen von
Kontaktstiften (22, 23, 24) von Einspeisungs- oder Verbindungsstücken aufweist.
5. Stromsteckschiene nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steckerstiftöffnungen (20, 21) mit spritzwasserdichten Abdeckungen (27) ausgestattet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19772705283 DE2705283B2 (de) | 1977-02-09 | 1977-02-09 | Stromsteckscbiene für Schutzkontaktstecker |
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Publications (2)
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|---|---|
| DE2705283A1 DE2705283A1 (de) | 1978-08-17 |
| DE2705283B2 true DE2705283B2 (de) | 1979-03-29 |
Family
ID=6000663
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2705283B2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3914580A1 (de) * | 1989-05-03 | 1989-10-12 | Jakob Schneider | Isoliertes elektrisches kabel, mit der eignung zur stromentnahme und einspeisung auf einfache weise, an jeder beliebigen stelle entlang dem ganzen kabel |
| DE3933703A1 (de) * | 1989-10-09 | 1991-04-18 | Pepperl & Fuchs | Stromschiene zur elektrischer kontaktierung von geraeten |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2440096A1 (fr) * | 1978-10-25 | 1980-05-23 | Garcia Claude | Gaine electrique pour le branchement direct de fiches standard |
| DE29915262U1 (de) * | 1999-08-31 | 1999-10-28 | Heinrich Kopp Ag, 63796 Kahl | Mehrfachschutzkontaktsteckdosenleiste |
-
1977
- 1977-02-09 DE DE19772705283 patent/DE2705283B2/de not_active Ceased
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3914580A1 (de) * | 1989-05-03 | 1989-10-12 | Jakob Schneider | Isoliertes elektrisches kabel, mit der eignung zur stromentnahme und einspeisung auf einfache weise, an jeder beliebigen stelle entlang dem ganzen kabel |
| DE3933703A1 (de) * | 1989-10-09 | 1991-04-18 | Pepperl & Fuchs | Stromschiene zur elektrischer kontaktierung von geraeten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2705283A1 (de) | 1978-08-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| BHV | Refusal |