DE2735430B2 - Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern mit Evolventenverzahnung - Google Patents
Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern mit EvolventenverzahnungInfo
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Description
Das Hauptpatent betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern mit Evolventenverzahnung,
mit einer Wälzscheibe, mit der das zu prüfende Zahnrad fest verbindbar ist, einem auf der
Wälzscheibe schlupffrei abwälzbaren Wälzlineal, einem in einstellbarem Abstand vom und parallel zum
Wälzlineal verschiebbaren Wälzschlitten, der einen an den Zahnflanken entlang bewegbaren Taster trägt, und
einem Übersetzungshebel, der das Wälzlineal und den Wälzschlitten gelenkig miteinander verbindet, einen
dritten Schwenkpunkt hat und zur Anpassung an die im Betrieb auftretenden Abstandsänderungen der gelenkigen
Verbindungsstellen in seiner Längsrichtung verschiebbar mit dem Wälzlineal und dem Wälzschlitten
verbunden ist, insbesondere eine Vorrichtung, bei der zum Prüfen auf Zahnschrägungsfehler an dem Wälzschlitten
ein parallel zur gemeinsamen Achse der Wälzscheibe und des zu prüfenden Zahnrades verschiebbarer
Axialschlilten geführt ist, auf dem der Taster und eine entsprechend der Zahnschräge
schrägein.stellbare Führungsbahn angeordnet ist, und
am Wälzschlitten ferner ein parallel zum Wäl/.lineal
verschiebbarer Hilfsschlitten geführt ist, der ein längs der schrägcinstellbaren Führungsbahn verschiebbares
Fühlungsglied trügt, sowie die gelenkige Verbindungsstelle des Wälzschiittons mil dem Übersetzungshebel
aufweist
Nach dem Hauptpatem ist diese Vorrichtung so ausgebildet, daß der Übersetzumisliebel in einem um die
Achse der Wälzscheibe angeordneten Schwenklager geführt ist. Es hat sich jedoch gezeigt, daß je nach
Aufbau der Vorrichtung, bzw. je nach Größe des zu prüfenden Werkstückes der erreichbare Walzweg und
Schwenkwinkel durch den Matzbedarf des Übersetzungshebds
wesentlich eingeschränkt wird. Soll der
tu erreichbare Wälzweg und/oder Schwenkwinkel vergrößert
werden, dann nimmt die Vorrichtung Dimensionen an und erhält ein Gesamtgewicht, die Jas Bedienen
erschweren oder sehr aufwendige Hilfsmittel erfordern. Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Vorrichtung
ij zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern mit Evolventenverzahnung derart zu verbessern, daß bei
gegebener Größe der Vorrichtung ein größerer Wälzweg und/oder Schwenkwinkel erreicht wird.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Übersetzungshebel einen drillen Schwenkpunkt außerhalb der geometrischen Achse der Wälzscheibe
aufweist.
Zur weiteren Optimierung des Platzbedarfs bei Prüfvorrichtungen für Verzahnungen, die eine große
Wälzscheibe erfordern, ist es vorteilhaft, wenn der dritte Schwenkpunkt innerhalb der von der Wälzscheibe
überstrichenen Fläche liegt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer schematischen Zeichnung eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine auf einem Bett 41 drehbar gelagerte Arbeitsspindel 42; darauf ist ein
Zahnrad 43 befestigt, dessen eine Zahnflanke 44 geprüft werden soll. Auf einer mit der Arbeitsspindel 42
fluchtenden Welle 45 ist eine Wälzscheibe 46 befestigt; die Welle 45 ist lösbar mit der Arbeitsspindel 42
gekuppelt, damit das Zahnrad 43 unabhängig von der Wälzscheibe 46 verdreht werden kann. Auf einem
Bolzen 76 ist ein Schwenklager 47 drehbar gelagert; darin ist längsverstellbar ein Übersetzungshebel 48
geführt, der mit einer schlitzförmigen Längsführung 49 und einer Zahnstange 50 versehen ist.
In die Zahnstange 50 greift ein Ritzel 51 ein, das im Schwenklager 47 gelagert und von einem Schneckenrad
52 antreibbar ist. Das Schneckenrad 52 kämmt mit einer Schnecke 53 und bildet mit dieser zusammen ein
selbsthemmendes Getriebe 52, 53. Die Schnecke 53 ist von einem Motor 54 antreibbar, der auf dem
Schwenklager 47 befestigt ist. Somit ist eine Verstellvorrichtung 50—54 zum Längsverstellen der Zahnstange 50
und des Übersetzungshebels 48 gebildet.
An die Wälzscheibe 46 ist ein Walzlineal 55 derart angepreßt, daß beide schlupflos aneinander abwälzbar
sind. Das Wälzlineal 55 ist querverschiebbar im Bett 41 geführt. Auf dem Wälzlineal 55 ist ein Zapfen 56
befestigt, dessen Achse in der Berührungsebene des Wälzlineals 55 und der Wälzscheibe 46 liegt, also in
einer Tangentialebene an den Außenmantel der Wälzscheibe. Der Zapfen 56 greift in die Längsführung
49 des Übersetzungshebels 48 ein.
bo Den Übersetzungshebel 48 umgreift ein auf ihm
längsverschiebbarer Zapfenschlitten 57, für den auf dem Übersetzungshebel eine von der Längsführung 49
getrennte Längsführung 49' ausgebildet ist. Der Zapfenschlitten 57 ist mittels eines Zapfens 58 an einem
br> Arm 59 eines Hilfsschlittons 60 gelagert. Der Hilfssclilitten
60 ist parallel zinn Wälzlineal 55, also in bezug auf das Bett 41 ebenfalls quer verschiebbar, an einem
Wälzschlitten 61 geführt. Auf dem Walzsehliiten hl ist
eine senkrechte Führung 62 angeodnet, auf der ein Axialschlitien 63 senkrecht, also parallel zur Achse der
Wälzscheibe 46, verschiebbar geführt ist. Der Axialschlitten 63 weist einen Teller 64 auf, an liem eine als
Nutenscheibe ausgebildete Führungsbahn 65 entsprechend der zu prüfenden Zahnschräge dreheinstellbar
befestigt ist. In die Führungsbahn 65 greift ein Führungsglied 66 In Gestalt eines Nutensteins ein. der
an einem weiteren Arm 67 des Hilfsschlittens 60 drehbar
gelagert ist
Der Axijlschlitten 63 läßt sich zum Prüfen der
Zahnschrage mit einer Spindel 68 auf oder ab bewegen. Am Axialschlitten 63 ist ein Taster 69 zumsammen mit
einem Halter 70 senkrecht verschiebbar geführt. Zum Einstellen des Tasters 69 entsprechend der Lage des
Zahnrades 43 ist eine Spindel 71 vorgesehen. Der Halter 70 ist mit einer Registriervorrichtung zum Aufzeichnen
de·· Fehlerkurven kombiniert.
Der Wälzschlitten 61 ist auf einem Bettschlitten 72 in Querrichtung verschiebbar geführt und zum Prüfen der
Evolvente der Zahnflanke 44 mittels einer Spindel 73 in dieser Querrichtung verschiebbar. Der Bettschlitten 72
ist seinerseits in einer Längsführung 74 des Bettes 41 geführt und mittels einer Spindel 75 längsverschiebbar,
so daß der Grundkreisdurchmesser db und somit die Übersetzung des Wäizverhältnisses stufenlos einstellbar
ist.
Die Verschiebung des Übersetzungshebels 48 in die von der Stellung des Bettschlittens 72 direkt abhängige
günstigste Längslage geschieht mit dem Motor 54 während der Einstellung des Bettschlittens auf einen
bestimmten Grundkreisdurchmesser db. Dadurch wird
der bei gegebenem Raumbedarf größtmögliche Bereich des Schwenkwinkels φ und Wälzweges Verhalten.
Beim Prüfen der Zahnflanke 44 bezüglich des Zahnprofils, d. h. bezüglich der Übereinstimmung mit
einer Evolvente, wird der Bettschlitten 72 auf der Längsführung 74 mittels der Spindel 75 in eine Stellung
gebracht, die dem Grundkreisdurchmesser db des
Zahnrades 43 entspricht Gleichzeitig wird mit dem Motor 54 der Übersetzungshebel 48 in die günstigste
ϊ Lage verschoben. Durch Verdrehen der Spindel 73 wird
nun der Wälzschlitten 61 und damit auch der Taster 69.
der Hilfsschlitten 60 und der Zapfen 58 entsprechend
dem Wälzweg W querverschoben. Ober dt·ι Zapfen
schlitten 57 wird der Übersetzungshebel 48 um den
ίο Schwenkwinkel φ verschwenkt; damit verschiebt der
Zapfen 56 das Wäizlinel 55, und dieses verdreht die Wälzscheibe 46 und somit auch das Zahnrad 43. üer
Wälzwinkel der Wälzscheibe 46 und des Zahnrades 43 ist dabei etwas größer als der Schwenkuinkel des
Übersetzungshebels 48. Bei theoretisch genauer Evolvente der Zahnflanke 44 schlägt der bei diesen
Bewegungen über das Zahnprofil gleitende Taster 69 nicht aus.
Beim Prüfen der Zahnschräge wird für das gleiche Zahnrad 43 vom selben Grundkreisdurchmesser dt,
ausgegangen und die Führungsbahn 65 entsprechend dem Gruiidschrägewinkel eingestellt Durch Verdrehen
der Spindel 68 wird der Axialschlitten 63 und damit auch der Taster 69 vertikal verschoben. Diese Bewegung
wird auf das Fülirungsglied 66 und den Hilfsschlitten 60 übertragen. Der Hilfsschlitten 60 verschwenkt über den
Zapfen 5S und den Zapfenschlitten 57 den Übersetzungshebel 48 um den Schwenkwinkel φ. Über den
Zapfen 56 wird auch das Wälziineal 55 verschoben und damit die Wälzscheibe 46 und das Zahnrad 43 verdreht.
Wie bei der Profilprüfung ist der Wälzwinkel der Wälzscheibe 46 etwas größer als der Schwenkwinkel φ
des Übersetzungshebels 48. Bei theoretisch genauer Zahnschräge der Zahnflanke 44 schlägt der bei diesen
Bewegungen in Längsrichtung über die Zahnflanke gleitende Taster 69 nicht aus.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern mit Evolventenverzahnung, mit einer
Wälzscheibe, mit der das zu prüfende Zahnrad fest verbindbar ist, einem auf der Wälzscheibe schlupffrei
abwälzbaren Wälzlineal, einem in einstellbarem Abstand vom und parallel zum WälzlineaJ verschiebbaren
Wälzschlitten, der einen an den Zahnflanken entlang bewegbaren Taster trägt, und einem
Übersetzungshebel, der das Wälzlineal und den Wälzschlitten gelenkig miteinander verbindet, einen
dritten Schwenkpunkt hat und zur Anpassung an die im Betrieb auftretenden Abstandsänderungen der
gelenkigen Verbindungsstellen in seiner Längsrichtung verschiebbar mit dem Wälzlineal ut:d dem
Wälzschlitten verbunden ist, insbesondere Vorrichtung, bei der zum Prüfen auf Zahnschrägungsfehler
an dem WäJzschlitten ein parallel zur gemeinsamen Achse der Wälzscheibe und des zu prüfenden
Zahnrades verschiebbarer Axialschlitten geführt ist, auf dem der Taster und eine entsprechend der
Zahnschräge schrägeinstellbare Führungsbahn angeordnet ist, und am Wälzschlitten ferner ein
parallel zum Wälzlineal verschiebbarer Hilfsschlitten geführt ist, der ein längs der schrägeinstellbaren
Führungsbahn verschiebbares Führungsglied trägt, sowie die gelenkige Verbindungsstelle des Wälzschlittens
mit dem Übersetzungshebel aufweist nach Patent26 12 752, dadurch gekennzeichnet,
daß der dritte Schwenkpunkt (Bolzen 76) des Übersetzungshebels (48) außerhalb der geometrischen
Achse der Wälzscheibe (46) liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der dritte Schwenkpunkt (Bolzen 76) innerhalb der von dsr Wälzscheibe (46) überstrichenen
Fläche liegt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH934177A CH608097A5 (en) | 1977-07-28 | 1977-07-28 | Device for testing the tooth profiles of toothed wheels having involute teeth |
Publications (2)
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| DE2735430B2 true DE2735430B2 (de) | 1981-02-26 |
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Family Applications (1)
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1977
- 1977-07-28 CH CH934177A patent/CH608097A5/xx not_active IP Right Cessation
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Also Published As
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