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DE2742364B2 - Universell einsetzbarer Arbeitstisch mit integrierten Zusatzteilen - Google Patents
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DE2742364B2 - Universell einsetzbarer Arbeitstisch mit integrierten Zusatzteilen - Google Patents

Universell einsetzbarer Arbeitstisch mit integrierten Zusatzteilen

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DE2742364B2
DE2742364B2 DE19772742364 DE2742364A DE2742364B2 DE 2742364 B2 DE2742364 B2 DE 2742364B2 DE 19772742364 DE19772742364 DE 19772742364 DE 2742364 A DE2742364 A DE 2742364A DE 2742364 B2 DE2742364 B2 DE 2742364B2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B75/00Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen universell ersetzbaren Arbeitstisch mit integrierten Zusatzteilen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches I.
Aus der DE-OS 25 22 150 ist ein Arbeitsplatz, insbesondere zur manuellen Herstellung elektrischer Verbindungen, der vorgenannten Art bekannt. Der höhenverstellbare Maschinentisch ist als Aufnahmerahmen ausgebildet, der um eine horizontale Achse schwenkbar und senkrecht zu dieser Achse linear verfahrbar ist. Dadurch kann die Bedienungsperson wahlweise sitzend und stehend an diesem Arbeitsplatz tätig sein. An dem Aufnahmerahmen sind beiderseits in Griffweite Halterungen für Werkzeuge und Vorratsbehälter einstellbar angeordnet, so daß die Bedienungsperson alle Gegenstände, die bei der Tätigkeit benötigt werden, in Kreisabschnitten griffbereit vorfindet.
Des weiteren beschreibt das DE-GM 73 10 797 einen Arbeitstisch für Goldschmiede und dergleichen, deren Arbeitsplatte, wie bei diesen Arbeitstischen üblich, eine Einbuchtung am Sitzplatz besitzt Durch die hintere Tischecke verläuft eine Standsäule, in der diverse Leitungen und dergleichen verlegt sind. An der Standsäule sind Schwenkarme zur Aufnahme von
to Werkzeugen und Vorratsbehältern angeordnet Die Arbeitsplatte selbst ist nicht kontinuierlich höhenverstellbar ausgeführt Sie kann lediglich in zwei üblichen Tischhöhen eingestellt werden.
Schließlich ist noch ein Arbeitsplatz für Näherinnen durch die GB-PS 9 02 262 bekanntgeworden mit einem starren Nähmaschinentisch und einer fest fixierten öffnung für die Einsetzung einer Nähmaschine, wobei der Nähmaschinentisch zur Anpassung an Jie Größe der Näherin höhenverstellbar gehalten ist. Links und rechts sind an dem Nähtisch Ablagen fest montiert
Die vorgeschriebenen Arbeitsplätze sind für ganz bestimmte Arbeitstätigkeiten und Arbeitsabläufe gestaltet Sie besitzen alle den Nachteil, daß sie nur in engen Grenzen variabel sind und bei wesentlich geänderten Arbeitsabläufen nicht mehr verwendbar sind beziehungsweise mit einem wesentlichen Arbeits- und Kostenaufwand umgebaut werden müssen. Dabei müssen Kompromisse wie das Anstellen von Zusatzteilen in Kauf genommen werden, durch die einerseits der flüssige Arbeitsablauf behindert wird und durch die die Bedienungsperson andererseits an einer ermüdungsfreien Tätigkeit gehindert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kompletten Arbeitstisch in kompakter Bauweise zu schaffen, der für die verschiedensten Arbeitsgänge bei leichter Anpaßbarkeit sowohl an unterschiedliche Maschinen als auch Bedienungspersonen verwendbar ist.
Erfindungsgemäß besteht, die Lri-spng dieser Aufgabe in der Merkmalskombination des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1.
Die in dem Anspruch 1 beanspruchte Lösung der Aufgabe beinhaltet Einzelmerkmale, die im einzelnen zwar an sich bekannt sind, die jedoch erst in ihrer Kombination den kompletten Arbeitstisch in seiner kompakten Bauweise darstellen. In vorteilhafter Weise kann der Arbeitstisch an jeden möglichen Arbeitsvorgang und Arbeitszyklus angepaßt werden, wobei sowohl die zu bearbeitenden Gegenstände als auch die Bedienungselemente für die Bedienungsperson in optimale Stellungen werden können. Hierdurch wird sowohl die Beanspruchung der Bedienungsperson gemindert als auch optimal kurze Bearbeitungszeiten für jeden individuellen Bearbeitungsvorgang erzielt.
Dies ermöglicht einen optimalen Arbeitsplatz, der die Körperhaltung und die funktionalen Körperabmessungen sowie die anatomischen Bewegungsbereiche der Bedienungsperson berücksichtigt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel einen erfindungsgemäßen Arbeitstisch, wie er für Näharbeiten verwendet wird. In der Zeichnung sind:
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform der Arbeitsplatzeinrichtung,
Fig. 2 die perspektivische Darstellung eines möglichen Hängeaufsatzes, der mit seinem Stützrohr in der Stützsäule gehalten werden kann,
Fig.3 die perspektivische Darstellung des Untergestellrahmens mit den Führungen fiir die Gestellsäule und das Stützrohr,
F i g. 4 eine perspektivische Darstellung des Maschinengestelloberteils mit dem verstellbaren Maschinen- ■> rahmen und
F i g. 5 eine perspektivische Darstellung der Stützsäule mit den Befestigungsvorrichtungen für die Vorlage- und Ablageplü.ten.
Bei der in Fig. 1 perspektivisch dargestellten ι ο Arbeitseinrichtung ist ein Untergestellrahmen mit 22 bezeichnet Auf der einen Seite des Untergestellrahmens ist eine Obergestellsäule 1 in einer Untergestellsäule 23 verstellbar. Die Obergestellsäule 1 trägt ein Maschinengestell 3 mit einem festen Maschinenträger- ι => rahmen 4 und einem parallel zu diesem verschiebbaren Maschinenträgerrahmen 5. Auf der anderen Seite des Untergestellrahmens 22 ist über ein Verbindungsstück 30 und einen Säulenhalter 29 eine Stützsäule 23 angebracht Auf der Stützsäule 25 sind durch Drehringe 26 und HöhcnverstcHringc 27 Auflagerahmen 28 in jeder Richtung verstellbar gehalten. An dem oberen Ende der Stützsäule 25 kann ein in F i g. 2 perspektivisch dargestellter Hängeaufsatz 32 aufgesetzt und befestigt werden.
Gemäß F i g. 1 und 3 ist der Untergestellrahmen 22 über Gestellfüße 18 auf einer Unterlage abgestützt Die Gestellfüße 18 sind dabei höhenverstellbar, so daß der Untergestellrahmen 22 genau waagerecht angeordnet werden kann. In den beiden Schenkeln des U-förmigen Untergestellrahmens sind Aufnahmeschienen 16 vorgesehen. In diesen Aufnahmeschienen 16 sind Fußpedale 17 parallel zum Untergestellrahmen in Längs- und Querrichtung einstellbar gehalten. Die Fußpedale 17 sind mit einer Bowdenzugseinrichtung 24 verbunden, von der die Kraftübertragung auf den von der Obergestellsäule 1 gehaltenen Motorplatte 2 befestigten Motorantrieb über die Obergestellsäule 1 höhenverstellbar erfolgt Durch die Verwendung einer Bowdenzugeinrichtung kann die Kraftübertragung von den Fußpedalen auf die Bearbeitungsmaschine unabhängig von der Höheneinstellung des Maschinengestell 3 und der Tiefenverstellung der Pedale 17 über dem Untergestell 22 erfolgen.
Während in dem einen Schenkel des U-förmigen Untergestdlrahmens 22 die senkrechte Untergestellsäule 23 befestigt ist, trägt der andere Schenkel des U-förmigen Untergestellrahmens 22 ein Auflager 19 zur Abstützung einer Führung 20 zur Halterung des in Fig.5 erkennbaren V&rbindungsrohres 31 für die StUtzsäule 25. In den Aufnahmeschienen 16 können außer den Haltevorrichtungen für die Fußpedale 17 auch noch Befestigungselemente 21 angebracht sein, die zur Halterung von Zusatzgeräten dienen.
Gemäß Fig.5 besteht die Stützsäule 25 an ihrem unteren Ende aus einem waagerecht angeordneten Säulenhalter 29. Der Säulenhalter 29 ist in Längsrichtung auf einem Verbindungsstück 30 verstellbar. An der Unterseite des Verbindungsstückes 30 ist das vorerwähnte Verbindungsrohr 31 befestigt, das mit der to Führung 20 auf dem einen Schenkel des U-förmigen Untergestellrahmens 22 in Eingriff steht. Durch die Verwendung eines Verbindungsstückes und eines auf dem Verbindungsstück bewegbaren Säulenhalters kann der Abstand der Stützsäule 25 von der Mitte des h> Maschinengestells zur Seite beliebig verändert werden. Da auch das Verbindung, rohr 31 auf der Führung 20 des Untergestellrahmens 22 drehbar gelagert ist, kann die Achse der Stützsäule 25 in jeder beliebigen Stellung gegenüber dem Maschinengestell 3 eingestellt werden, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist Aus Festigkeitsgründen ist auf der Unterseite des Säulenhaiters 29 ein Stützfuß 33 angebracht, der nach der Einstellung der Stützsäule 25 bis auf die Unterstützungsfläche abgesenkt werden kann und zur Entlastung des Säulenhalters 29 und des Verbindungsstückes 30 dient
Gemäß F i g. 1 und 5 sind an der Stützsäule 25 mehrere Drehringe 26 und Höhenverstellrin^e 27 angeordnet. Die Drehringe 26 gleiten auf den in jeder beliebigen Höhe einstellbaren Höhenverstellringen 27. Die Drehringe 26 können in jeder beliebigen gedrehten Stellung an der Stützsäule 25 festgeklemmt werden.
An jedem Drehring 26 ist gemäß Fig.5 ein Klemmelement 15 befestigt Dieses Klemmelement 15 ist dabei gegenüber dem Drehring schwenkbar angebracht so daß es jede Winkelstellung gegenüber dem Drehririg annehmen kann. In dem Klemmelement 15 ist wiederum eine Schiene ausgeh·'aJet, in der ein Auflagerahmen 28 in Längsrichtung verschiebbar gehalten ist Damit kann jeder Auflagerahmen 28, der über ein Klemmelement 15 mit einem Drehring 26 in einer durch den Höhenverstellring 27 beliebig eingestellter Höhe in jeder Stellung gegenüber der Stützsäiule eingestellt und gehalten werden. Durch die mögliche Verstellung der Stützsäule gegenüber dem Maschinengestell 3 bzw. dem Untergestellrahmen 22 kann damit der Auflagerahmen 28 jedj beliebige Stelle gegenüber der auf dem Maschinengestell 3 befestigten nicht gezeigten Bearbeitungsmaschine einnehmen.
Gemäß F i g. 1 und 4 trägt die Obergestellsäule 1 ein waagerecht angeordnetes Maschinengestell 3. An der Obergestellsäule 1 ist ebenfalls noch in senkrechter Richtung angeordnet eine Motorbefestigungsplatte 2 angebracht Auf dem Maschinengestell 3 ist ein mit diesem fest verbundener Maschinenträgerrahmen 4 angeordnet Der Maschinenträgerrahmen 4 trigt auf seinen einander abgewandten Längsseiten Aufnahmeschieneii 16. In diesen Aufnahmeschienen 16, die beispielweise schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind, sind Maschinenauflager 6 und Tischplattenauflagen 8 neben anderen Elementen verschiebbar und innerhalb der Schiene festklemmbar. Beispielsweise ist an der rechten vorderen Seite des Maschinenträgerrahmens 4 eine Aufnahmevorrichtung 10 für ein Klemmelement 15 gezeigt In diesem Klemmelement, das durch die Aufnahmevorrichtung 10 auch gegenüber dem Maschinenträgerrahmen 4 in verschwenkter Stellung angeordnet werden kann, können verschiedene Zusatzelemente, vorzugsweise Vor- und Ablagen, gegenüber dem Maschinengestell angebracht werden.
Am Maschinenträgerrahmen 4 ist in der Aufnahmeschiene 16 ein Kniehebellagei 13 gezeigt Dieses Kniehebellager 13 kann in Längsrichtung des Maschinenträgerrahmens verstellt angebracht werden. Von dem Kniehebellpger 13 erstreckt sich ein L-förmiger Kniehebel 14 nach unten, dessen waagerechter Schenkel in beliebiger H jhe eingestellt werden kann.
An dem Maschinengestell 3 kann in beliebiger Weise ein fester Tischplattenteil 12 angebracht sein Neben dem festen Tischplattenteil 12 ist vorteilhaft ein variabler Tischplattenteil 9 an dem Maschinengestell befestigt.
Parallel zu dem vorgenannten Maschinenträgerrahmen 4 ist an der hinteren Seite des Maschinengestells 3 ein weiterer Maschinenträgerrahmen 5 dargestellt. Dieser Maschinenträgerrahmen 5 hat in seinem linken
Abschnitt ebenfalls ein Aufnahmeschiene 16 geeigneten Profils, in der Maschinenlagerungen 7 verstellbar gehalten sind. Wie dies in F i g. 4 deutlich erkennbar ist, ist der verschiebbare Maschinenträgerrahmen 5 durch Befestigungswinkel 11 in dem Maschinengestell 3 gehalten, die in Schlitzen des Maschinengestell* 3 verschiebbar angeordnet sind. Durch die vorbeschriebene Ausführungsform des Maschinengestells 3 mit einem festen Maschinenträgerrahmen 4 und einem verschiebbaren Maschinenträgerrahmen 5 sowie mit verstellbaren Maschinenlagerungen und einstellbaren Maschinenauflagern kann das Maschinengestell für praktisch alle Formen von Bearbeitungsmaschinen verwendet werden, da die Maschinenlagerungen und Maschinenauflager jeder Bearbeitungsmaschine, wie z. B. einer Nähmaschine, angepaßt werden können.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Universell einsetzbarer Arbeitstisch mit integrierten Zusatzteilen, bestehend aus einem Gestellrahmen und einem höhenverstellbaren Maschinentisch, an dem Zusatzteile einstellbar gehalten sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) der Arbeitstisch besteht aus einem Obergestellrahmen (3) und einem Untergestellrahmen (22), die über eine Tischsäule (1,23) höhenverstellbar miteinander verbunden sind;
b) in dem Obergestellrahmen sind Längs- und Querschienen (16) für die Aufnahme unterschiedlicher Betriebsmittel angeordnet;
c) am Untergestellrahmen auf der der Tischsäule gegenüberliegenden Seite ist eine Stützsäule (25) vorgesehen, die schwenkbar, drehbar und quer* crstellbar ist;
d) auf der Srützsäule (25) und den Längs- und Querschienen des Obergestellrahmens sind Auflagerahmen (28,32) höhenverstellbar, drehbar und schwenkbar gehalten.
2. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Untergestellrahmen (22) Fußpedale (17) und an dem Obergesteilrahmen Kniebetätigungsschalter (14) einstellbar gehalten sind.
3. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, c".?3 an dem Obergestellrahmen (3) wenigstens eine Tischplatte, bestehend aus einem festen TeK (12) und einem austauschbaren Teil (9), höhenverstellbar gehalten ist.
4. Arbeitstisch nach Anspruci 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Oberrahmen (3) wenigstens ein Rahmenteil (5) zur Aufnahme einer Bearbeitungsmaschine parallel zu einem festen Maschinenträgerrahmen (4) verstellbar ist und daß in den Rahmenteilen (4, 5) Maschinenauflager (6, 7) verstellbar angeordnet sind.
5. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerahmen an der Stützsäule (25) durch Klemmringe (26, 27) gehalten sind, in denen die Auflagerahmen (28) verschiebbar und verschwenkbar angeordnet sind.
6. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Stützsäule (25) ein Hängeaufsatz (32) drehbar und höhenverstellbar befestigt ist.
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