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DE2748130B2 - Einfaßband, insbesondere für Teppiche oder filzartige Bahnen - Google Patents
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DE2748130B2 - Einfaßband, insbesondere für Teppiche oder filzartige Bahnen - Google Patents

Einfaßband, insbesondere für Teppiche oder filzartige Bahnen

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DE2748130B2
DE2748130B2 DE2748130A DE2748130A DE2748130B2 DE 2748130 B2 DE2748130 B2 DE 2748130B2 DE 2748130 A DE2748130 A DE 2748130A DE 2748130 A DE2748130 A DE 2748130A DE 2748130 B2 DE2748130 B2 DE 2748130B2
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carpet
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carpets
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DE2748130A
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Jakob Zuerich Jentschmann (Schweiz)
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Gebr Van Spyck Ag Bandfabrik Herznach Ch
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    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G27/00Floor fabrics; Fastenings therefor
    • A47G27/02Carpets; Stair runners; Bedside rugs; Foot mats
    • A47G27/0243Features of decorative rugs or carpets
    • A47G27/0268Edge finishing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T428/24Structurally defined web or sheet [e.g., overall dimension, etc.]
    • Y10T428/24777Edge feature
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  • Carpets (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Adhesive Tapes (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Einfaßband, insbesondere für Teppiche oder filzartige Bahnen, mit einem Innenbandteil, dessen Breitseite mit dicht nebeneinander liegenden, losen Fäden versehen ist, welche den Außenbandteil bilden.
Zum Verstärken von Teppichrändern sind Teppichkurbelmaschincn bekannt. Diese Maschinen arbeiten nach dem System der Herstellung einer Überwcndlungsnaht, indem ein Teppichrand mit einem VVoII- oder Baumwollfaden in ^.ler zum Rand hin und her gehenden Stichen mit dicht nebeneinander lie;.Trinden Fadenstegen eingefaßt wird. Diese Kurbclmaschincn arbeiten mit einer starken Nadel, wobei zur Er/rigung der dicht einander anliegenden Fadenstege eine entsprechend kleine Stichweite in Anwendung gebraehl werden muß. Durch die eng aufeinanderfolgenden Nadelstiche wird eine Perforation des Teppichrandes erzeugt, wobei die Gefahr des Abrcißens des durch die Naht perforierten Randes besteht. Außerdem ist das durch diese Kurbelmaschinen erzeugte Nahtbild je nach Qualität des Transportsystems der Maschine starken Veränderungen unterworfen, wenn der Teppich gebremst oder gezogen wird. Beim Vorwärlsstoßen oder Ziehen des Teppichs entstehen weitere Stiche, so daß die Fadenstege zu weit auseinander liegen, während beim Bremsen des Teppichs die Stiche kürzer werden, so daß die Fadenstege teilweise übereinander zu liegen kommen. Diesem (!beistand suchte man abzuhelfen, indem man zusätzlich noch ein Leinenband millaufen ließ oder ein solches auf der Gummiseite längs des Teppichrundes anklebte. Diese Abhilfemaßnahmen sind immer dann notwendig, wenn der Teppich auf seiner Unterseite mit einer Gummischiehl versehen ist, welche das Gleiten des Teppichs auf der Maschine beeinträchtigt.
Hs ist ein Einfaßband bekannt, bei dem ein Teil des Mundes mit dicht nebeinander liegenden, losen Fäden in Form eines Flors verschen ist und mil welchem der Teppichrand eingefaßt wird, derart, daß der Flor des Einfaßbandes randseilig sich an den TeppiehNor anschließt. Hierdurch wird wohl ein Randschutz für den Tcppich erreicht, jedoch ist es erforderlich, den Tcppichflor, der unter dem Flor des Einfaßbandes zu liegen kommt, /ti stiit/.en, da sonst der Rand wulslarlig zu stark auftragen würde.
Es besieht die Aufgabe, das Einfaßband so iiiisziibil· den. daß es einen Randschutz für den Teppich oder die filzartige Bahn ähnlich wie durch eine Kurbelmaschine erzeugt, gewährleistet, das Band jedoch mit konventionellen Nähmaschinen durch einfache Stiche anbringbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die losen Fäden als quer zur Bandlängsrichtung liegende Fadenstege ausgebildet sind, deren Enden mit den Längsrändern des Innenbandteils verbunden sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dem to Unteranspruch entnehmbar.
Das Innenbandteil bildet zusammen mit dem Außenbandteil eine vorgefertigte Kurbelnahteinheit, die durch einfache Stiche anbringbar ist, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Teppichrand perforiert wird. Weist der Teppich eine gummierte Unterseite auf, dann erleichtert das Einfaßband das Gleiten auf der Nähmaschine.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. I ein Teilstück des Einfaßbandes von der Außenbandseile gesehen,
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß Linie 11-11 in Fig. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Längsschnitt gemäß Linie lll-lll in F i g. 1 in größerem Maßstab,
Fig.4 und 5 je eine Ansicht einer Hrkpurlie eines Teppichs mit Einfaßband und
Fig. 6 einen Teilquerschnitt gemäß Linie Vl-Vl in F i g. 5.
«ι Das dargestellte Einfaßband I weist einen aus einem Gewebe bestehenden Innenbandteil 2 auf, dessen Breitseite durch einen Außenbandleil I überspannt ist. Der Außenbandteil 3 weist hin und her geführte Fäden auf, welche dicht nebeneinander liegende, quer zur I1J Bandlängsrichtung verlaufende lose Fadensiege 1' bilden. Die Enden der losen Fadcnstcgc V sind mit den Längsrändern 4 des Innenbandieils 2 verbunden. Die losen Fadensiege 3' bestehen jeweils aus einem Stück einfach gezwirnten gröberen, vorieili.af! wollgarnartigen Faden, der mit den l.ängsrändern 4 verwebt ist. Der Innenbandteil 2 bildet zusammen mit dem Außenbandteil 3 ein der Randverstärkung dienendes, gekurbeltes Einfaßband, das eine vorgefertigt Kurhclnuht-Einhcit darstellt.
·»■> Das beschriebene Einfaßband I wird zweckmäßig mit einer geeigneten Maschine an den Randern von Teppichen, filzartigen Hahnen oder dergleichen Arbeitsstücken in weilen Stichen, vorzugsweise in Zickzackstichen mittels transparentem Nylonfaden angenäht. ίο F i g. 4 bis b zeigen, wie das Einfaßband am Rand eines Arbeitsstückes resp. Teppichs angeordnet und mittels Zick'.ackslichen befestigt ist. Mil 5 ist der Teppich bezeichnet, dessen Rand V mil dem Einfaßbund I versehen, durch Zick/acksliche mitiels eines Nylonfa- Vi dens 8 angenäht ist, derarl, daß der Innenbandleil 2 dem Teppichrand 5' anliegt, während der AuUenbandteil 1 sichtbar ist. 6 ist das Griindgcwcbc lies Teppichs 5 und 7 der Gummibelag der Teppichunlerveiie, I i g. H. Die den Einfaßrand I mit dem Teppichranil verbindende mi Zickzacknaht 8, 9 durchsetzt den Teppich und ist auf dessen Ober- und Unterseite kaum sichtbar. Dank der weilen Zickzacksliche wird eine zu starke Perforation und damit eine Schwächung des Teppiehrandes vermieden.
hr> Die Fadcnslege J' sind im Gegensatz /u bekannten Vorschlägen an den l.ängskanlen resp. Längsseiten des Bandes mit dem flotlierenden Gnrnfudcn abgewoben, was für das Aussehen sowie die Festigkeit sehr
vorteilhaft ist.
Das Einfuöband I kann in Tarnfarbe gehalten sein, so daß es gegenüber dem eingefaßten Gegenstand, wie Teppich, filzartige Bahn etc., weniger auffällt und das Ganze als Einheit erscheint.
Das beschriebene Einfaßband gewährleistet Teppichen, filzartigen Bahnen wie Filzhüten etc. nicht nur eine sichere und dauerhafte Verstärkung der Randungen, sondern wirkt zufolge der losen Fadenstege zugleich verzierend. Die Fadensiege geben dem Einfaßband trotz der vorgefertigten Einheit das Aussehen und die Wirkung von besonders maschinell oder manuell ausgeführten sogenannten Kurbelnähten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. EinfaBbancl, insbesondere für Teppiche oder filzartige Bahnen, mit einem Innenbandteil, dessen Breitseite mit dicht nebeneinanderliegenden, losen Fäden versehen ist, welche den Außenbandteil bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die losen Fäden als quer zur Bandlängsrichtung liegende Fadenstege (3') ausgebildet sind, deren Enden mit den Längsrändern (4) des Innenbandteils (2) verbunden sind.
2. Einfaßband nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbandteil (2) aus einem Gewebe besteht und daß das Verbinden der Fadenstege (3') mit den Längsrändern (4) des Innenbandteiles (2) durch Verwebung vorgenommen ist.
DE2748130A 1976-11-02 1977-10-27 Einfaßband, insbesondere für Teppiche oder filzartige Bahnen Expired DE2748130C3 (de)

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DE2748130A1 DE2748130A1 (de) 1978-05-03
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DE2748130C3 DE2748130C3 (de) 1979-10-11

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GB (1) GB1570835A (de)
NL (1) NL178480C (de)
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