DE2800616B2 - Maschine zum Entgraten von insbesondere Schraubenfedern - Google Patents
Maschine zum Entgraten von insbesondere SchraubenfedernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
Die Erfinduik^ betrifft eine Maschine zum Entgraten
der Stirnflächenkanten von "sxiblen, stabförmigen Werkstücken mit einem relativ großen Längen-Durchmesser-Verhältnis,
insbesondere « m Schraubenfedern, bestehend aus einer Werkstückhalterung, deren Länge
wesentlich geringer ist als die Werkstücklänge, und einer stirnseitig zur Werkstückhalterung beziehungsweise
zum Werkstück angeordneten und in Richtung der Werkstückachse zustellbaren und rotierend angetriebenen
Schleifscheibe mit einer kegeligen Arbeitsfläche.
Eine derartige Maschine ist aus der DE-OS 22 30 733 bekannt und dient zum Entgraten der kreisförmigen
Stirnflächenkante eines fest eingespannten Werkstükkes mit kreisförmigem Querschnitt. Die kegelige
Arbeitsfläche der Schleifscheibe ist dort jedoch eine Innenfläche und die Schleifspindel in konstruktiv
aufwendiger Weise in einer drehangetriebenen Exzenterhohlwelle gelagert, so daß sich das Werkzeug um
das Werkstück herum bewegt.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die bekannte Maschine konstruktiv erheblich
zu vereinfachen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Arbeitsfläche der Schleifscheibe eine in
Umfangsrichtung konvexe Außenfläche ist und sich zum Werkstück hin verjüngt.
Eine solche Maschine gestattet das Einspannen des flexiblen Werkstückes derart, daß mindestens ein relativ
langes Ende desselben frei aus der Werkstückhalterung herausragt. Durch eine axiale Relativbewegung zwischen
Werkstückhalterung und Schleifscheibe wird das freie Werkstückende infolge des kegeligen Außenumfanges
der Schleifscheibe aus der gestreckten Normallage seitwärts abgebogen. Infolge der Rotation der
Schleifscheibe und der an der Berührungsstelle zwischen der Schleifscheiben-Arbeitsfläche und dem
Werkstückende auftretenden Reibung wird das Werkstückende in Drehrichtung der Schleifscheibe mitgenommen.
Dabei wandert das Werkstückende mit seiner Stirnflächenkante kreisringförmig um die rotierende
Schleifscheibe und es wird dabei der Grat im Bereich der Stirnflächenkante des Werkstückes abgeschliffen.
Die Maschine besitzt einen konstruktiv einfachen Aufbau, da weder das Werkstück um seine eigene Achse
rotierend noch die Schleifscheibe auf einer ki sisförmigen
Umlaufbahn wandernd angetrieben werden muß.
ίο Der Antrieb beschränkt sich allein auf die Rotationsbewegung
der Schleifscheibe um ihre eigene Achse.
Sind die Schleifscheibe und die Werkstückhalterung relativ zueinander quer verschiebbar, führt das Werkstückende
eine taumelnde Kreisbewegung aus und es
'5 wird durch den sich verändernden Anstellwinkel des
Werkstückes eine abgerundete Stirnflächenkante beim Entgraten erzielt Da sich dies aber auch durch eine
Winkelverstellung der Schleifscheibenachse erreichen läßt, ist ferner vorgeschlagen, daß die Schleifscheibe um
einen mit der Spitze der kegeligen Arbeitsfläche zusammenfallenden und mindestens in der Nähe der
Werkstückhalterung liegenden Punkt schwenkbar ist
Die vorgeschlagene Maschine gestattet eine besonders wirtschaftliche Bearbeitung der Werkstückenden,
wenn beidseitig der Werkstückhalterung je ein zustellbares Schleifwerkzeug vorgesehen ibt, so daß beide
Werkstückenden gleichzeitig entgratet werden können. Anhand einer in der Zeichnung dargestellten
Prinzipskizze wird, die konstruktive Gestaltung der
erfindungsgemäQen Maschine näher erläutert
Eine horizontal verstellbare Werkstückhalterung 1 weist zwei Spannbackenpaare 2,3 zur Aufnahme des zu
bearbeitenden Werkstücks, hier eine Schraubendruckfeder 4, auf, deren gestreckte Länge etwa 280 mm und
deren mittlerer Wickeldurchmesser 2,0 mm beträgt. Der Abstand zwischen den beiden Spannbackenpaaren 2
und 3 ist entsprechend serienweise unterschiedlicher Federlängen veränderbar, jedoch wesentlich kleiner als
die Federlänge, um einen genügend weiten Überstand der Federenden 5, 6 sicherzustellen. Beiderseits der
Werkstückhalterung 1 ist je eine Schleifscheibe 7,8 auf in Längsrichtung zur Federachse 9 verfahrbaren
Konsolen 10, Il drehbar gelagert und über nicht weiter
dargestellte Elektromotoren antreibbar. Die äußeren, in Umfangsrichtung konvex gekrümmten Arbeitsflächen
14, 15 der Schleifscheiben 7, 8 sind derart kegelig ausgebildet und angeordnet, daß die Kegeispitzen auf
einer Verlängerung der Federachse 9 liegen. Im Normalfall decken sich die Achsen der Schleifscheiben
7, 8 mit der Federachse 9. Bei der rechts dargestellten Schleifscheibe 8 ist die Konsole 11 darüberhinaus um
einen in der Spitze der kegeligen Arbeitsfläche und mindestens in der Nähe der Werkstückhalterung 1
liegenden Punkt 12 schwenkbar auf einem Schlitten 13 gelagert.
Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Maschine ist folgende: Die zunächst im gestreckten Zustand
der Werkstückhalterung 1 zuge'ührte Schraubendruckfeder 4 wird mittels der Spannbackenpaare 2 und 3
fixiert, Danach werden gleichzeitig beide rotierenden Schleifscheiben 7,8 axial gegen die Federenden 5,6 der
Schraubendruckfeder 4 gefahren. Infolge der kegeligen Arbeitsflächen 14, 15 der Schleifscheiben 7, 8 werden
die Federenden 5, 6 radial abgebogen und liegen lediglich mit ihren zu entgratenden Stirnflächenkanten
16,17 auf den Arbeitsflächen an. Durch die Drehbewegung der Schleifscheiben 7,8 wandert jedes Federende
5,6 auf einer kreisförmigen Bahn 18 in Umfangsrichtung
um die jeweilige Schleifscheibe, so daß die Stirnflächenkanten 16, 17 rundherum entgratet werden. Durch
Schwenken der Schleifscheibe 8 um den Punkt 12 erhält man eine ellipsenfönnige Schleifbahn 19 und eine
abgerundete Stirnflächenkante. Dieser Effekt kann auch durch eine achsparallele Relativbewegung zwischen
Werkstückhalterung 1 und den beiden Schleifscheiben 7,8 erreicht werden. Ein geringer Versatz zwischen der
Federachse 9 und den Schleifscheibenachsen erleichtert darüberhinaus das Auslenken der Federenden 5,6 beim
Zustellen der Schleifscheiben 7,8.
Claims (3)
1. Maschine zum Entgraten der Stirnflächenkanten von flexiblen, stabförmigen Werkstücken mit
einem relativ großen Längen-Durchmesser-Verhältnis, insbesondere von Schraubenfedern, bestehend
aus einer Werkstückhalterung, deren Länge wesentlich geringer ist als die Werkstücklänge, und einer
stirnseitig zur Werkstückhalterung bzw. zum Werkstück angeordneten und in Richtung der Werkstükkachse
zustel'baren und rotierend angetriebenen Schleifscheibe mit einer kegeligen Arbeitsfläche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche (14, 15) in Umfangsrichtung eine konvexe
Außenfläche ist und sich zum Werkstück hin verjüngt
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (7 bzw. 8) und die
Werkstückhalterung (1) relativ zueinander quer verschiebbar gelagert sind.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (8) um einen mit der
Spitze der kegeligen Arbeitsfläche (15) zusammenfallenden und mindestens in der Nähe der Achse (9)
der Werkstückhalterung (1) liegenden Punkt (12) schwenkbar ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782800616 DE2800616C3 (de) | 1978-01-07 | 1978-01-07 | Maschine zum Entgraten der Stirnflächenkanten, von flexiblen, stabförmigen Werkstücken, insbesondere Schraubenfedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782800616 DE2800616C3 (de) | 1978-01-07 | 1978-01-07 | Maschine zum Entgraten der Stirnflächenkanten, von flexiblen, stabförmigen Werkstücken, insbesondere Schraubenfedern |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2800616A1 DE2800616A1 (de) | 1979-07-12 |
| DE2800616B2 true DE2800616B2 (de) | 1980-01-24 |
| DE2800616C3 DE2800616C3 (de) | 1980-09-18 |
Family
ID=6029115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782800616 Expired DE2800616C3 (de) | 1978-01-07 | 1978-01-07 | Maschine zum Entgraten der Stirnflächenkanten, von flexiblen, stabförmigen Werkstücken, insbesondere Schraubenfedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2800616C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3424918A1 (de) * | 1984-07-06 | 1986-01-16 | Maschinenfabrik Gehring Gmbh & Co Kg, 7302 Ostfildern | Verfahren und vorrichtung zum entgraten einer inneren kante einer bohrung o. dgl. eines werkstueckes |
-
1978
- 1978-01-07 DE DE19782800616 patent/DE2800616C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3424918A1 (de) * | 1984-07-06 | 1986-01-16 | Maschinenfabrik Gehring Gmbh & Co Kg, 7302 Ostfildern | Verfahren und vorrichtung zum entgraten einer inneren kante einer bohrung o. dgl. eines werkstueckes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2800616C3 (de) | 1980-09-18 |
| DE2800616A1 (de) | 1979-07-12 |
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