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DE2852982B2 - Feuerfester Schubladenschrank - Google Patents
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DE2852982B2 - Feuerfester Schubladenschrank - Google Patents

Feuerfester Schubladenschrank

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DE2852982B2
DE2852982B2 DE2852982A DE2852982A DE2852982B2 DE 2852982 B2 DE2852982 B2 DE 2852982B2 DE 2852982 A DE2852982 A DE 2852982A DE 2852982 A DE2852982 A DE 2852982A DE 2852982 B2 DE2852982 B2 DE 2852982B2
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Guenther 6728 Germersheim Pichler
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Sistemco Nv Willemstad Curacao (niederlaendische Antillen)
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Sistemco Nv Willemstad Curacao (niederlaendische Antillen)
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
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    • E05G1/02Details
    • E05G1/024Wall or panel structure

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  • Building Environments (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)
  • Special Wing (AREA)
  • Cabinets, Racks, Or The Like Of Rigid Construction (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen feuerfesten Schubladenschrank mit einem Außenmantel und mehreren Schubladenräumen, die mindestens teilweise mit einem Innenmantel versehen sind, wobei zwischen den .Schubladenräumen und dem Außenmantel eine Gipsfüllung vorgesehen ist.
Bei einer bekannten Art von handelsüblichen Schubladenschränken sind die Innenmäntel, welche den Schubladenraum ganz oder teilweise auskleiden, an entsprechenden Trägern am Außenmantel angeschweißt. Auf diese Weise werden die Innenmäntel zur « Aufnahme der Schubladen in der richtigen Lage in Bezug auf den Außenmantel gehalten. Bei der Herstellung solcher Schränke wird in der Regel das fertige Schrankgehäuse mit der Frontseite nach unten gerichtet, worauf dann die Zwischenräume zwischen dem Außenmantel und den Innenmänteln mit einer Gipsmasse ausgefüllt werden. Nach dem Abbinden der Gipsmasse kann der Schrank durch Aufsetzen der Rückwand vervollständigt werden. Derartige oder ähnliche Schranke haben sich seit Jahren im allgemei- f> > nen sehr gut bewährt. Im Brandfall gibt die Gipsmasse bei der Erhitzung das im Kristallgitter der Gipskristalle enthaltene Wasser langsam ab und bewirkt dadurch in bekannter Weise eine KUnlung, die in der Regel ausreicht, um das im Schrank gelagerte Gut zu schützen. In den letzten Jahren sind die Anforderungen bei Feuertests verschärft worden. Dabei zeigte es sich, daß die Schränke herkömmlicher und neuer Bauarten den erhöhten Anforderungen meist nicht genügen.
Durch die DE-GMS 77 07 664 ist ein wärmeisolierender Schrank mit einem einzigen Innenraum bekannt geworden, welcher Schrank aus einer Anzahl plattenförmiger Wandelemente zusammengebaut ist, die je eine äußere Schale aus Metallblech und eine Füllung aus Mineralwolle aufweisen. Die gegeneinander anliegenden Metallbleche besitzen Schütze, so daß zwischen der Außenwand und der Innenwand keine metallische Verbindung entsteht Dieser Schrank hat den Nachteil, daß kein fugenloser Isolationskörper besteht, so daß an den Fugen zwischen den einzelnen Platten ein schädlicher Wärmefluß in das Innere des Schrankes entstehen kann. Des weiteren halten die Bindemittel für die Mineralwolle hohen Temperaturen nicht stand, so daß bei heißem Außenmantel nicht nur die Isolationswirkung der Mineralwolleplatten sondern auch deren mechanische Festigkeit verloren geht Auch wenn es denkbar wäre, die Mineralwollefüllung durch eine Gipsfüllung zu ersetzen, so ist doch zu beachten, daß wiederum zwischen den Gipsfüllungen der einzelnen Platten keine mechanische Verbindung bestehen würde, so daß wiederum ein Wärmefluß zwischen den Verbindungsstellen der Platten entstehen würde. Des weiteren würde auch trotz der an sich höheren mechanischen Festigkeit der Gipsfüllung die mechanische Festigkeit eine aus einem Stück bestehenden Gipskörpers bekannter Schubladenschränke fehlen.
Die DE-GMS 77 07 664 offenbart keine Unterteilungen des Innenraums in einzelne Schubladenräume. Zwar wäre es denkbar, zur Bildung solcher Unterteilungen, Platten der dort beschriebenen Art einzubauen. Damit wurden aber bei den so gebildeten Räumen die Seiten- und Rückwände als auch die Böden und Decken benachbarter Räume metallisch miteinander verbunden sein. Dies hätte wiederum zur Folge, daß ein Wärmeeinbruch in einem Schubladenraum unweigerlich auch einen Wärmeeinbruch in die anderen Schubladenräume zur Folge hätte. Dies dürfte denn auch der Grund sein, warum in der angeführten DE-GMS eine solche Unterteilung nicht vorgeschlagen wurde.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schubladenschrank der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der hohen Anforderungen in bezug auf den Feuerschutz entspricht.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß am Innenmantel Verankerungsmittel voi gesehen sind, welche in die Gipsfüllung ragen, ohne eine metallische Verbindung mit dem Außenmantel oder einem Innenmantel eines benachbarten Schubladenraumes herzustellen.
Dies hat den Vorteil, daß trotz der Verwendung von Gips als Isoliermaterial die bei Schränken der eingangs erwähnten Art bisher bestehenden Wärmebrücken vermieden werden. Im Gegensatz zu den weiter beschriebenen, aus Platten aufgebauten Schränken bleibt der Vorteil der auch im Brandfall bestehenden mechanischen Festigkeit des aus einem Stück bestehenden Isolierkörpers der herkömmlichen Schubladenschränke mit Gipsisolation erhalten. Es sind auch keine Fugen an den Ecken vorhanden, durch die Wärme eindringen könnte, und auch zwischen den einzelnen Schubladenräumen bestehen keine Wärmebrücken. Da
der Innenmantel nicht einfach an der Gipsfüllung anliegt, sondern Verankerungsmittel aufweist, welche in die Gipsfüllung ragen, besteht kaum eine Gefahr, daß bei einem Fall des Schrankes Gipsteile, z. B. die Gipsfüllung zwischen zwei Schubladenräumen, abgeschert werden könnten.
Die Verankerungsmittel ragen zweckmäßigerweise mindestens in die Gipsfüllung der Seitenwände. Dadurch lastet beispielsweise bei einem Schuladenschrank das Gewicht der Schubladen nicht auf der Gipsstruktur, welche den Bereich der oberen Schublade zur unteren Schublade abgrenzt, sondern an den Seitenwänden. Dort wird der Gips nicht auf Scheren, sondern auf Druck beansprucht, was wesentlich günstiger ist. Zweckmäßigerweise ragen die Verankerungsmittel in die Gipsfüllung der Rückwand. Auf diese Weise wird vermieden, daß bei einer raschen Bewegung der Schuhlade nach außen der Innenmantel aus dem Gips herausgezogen wird. Die Verankerungsmittel werden zweckmäßigerweise durch am Innenmantel befestigte Profile gebildet Diese Profils erstrecken sich vorteilhaft über praktisch die ganze Breite und Tiefe des Innenmantels. Vorteilhaft erstreckt sich mindestens ein Profil über praktisch die ganze Breite des Innemnantels. Zweckmäßiger ist jedoch, wenn sich mindestens ein Profil um mindestens einen vorbestimmten Betrag über die Breite des Innenmantels erstreckt In diesem Falle verhindern auch die Seitenwände ein Herausziehen des Innenmantels aus dem Gips. Um die Gipsfüllung zu verstärken, enthält diese vorteilhafterweise Gitter.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch einen Schubladenschrank gemäß der Erfindung,
F i g. 2 einen Schnitt A-A,
F i g. 3 zeigt die Einzelheit χ von F i g. 2 in vergrößertem Maßstab.
Der Schubladenschrank gemäß F i g. 1 besitzt vier Schubladenräume 3, wobei die unterste und die oberste Schublade .5 dargestellt sind. Jeder Schubladenraum 3 wird durch einen vorzugsweise aus Blech gefertigten Innenmantel 7 gebildet Auch der Außenmantel 9 des Sohrankes besteht vorzugsweise aus Stahlblech. Alle Zwischenräume 11 zwischen den Innenmänteln 7 und dem Außenmantel 9 sind mit einer Gipsfüllung 13 ausgegossen. Diese Gtpsfüllung 13 besteht vorzugsweise aus Porengips, Zur Verstärkung sind Gitter 15,
ίο normalerweise Drahtgitter, vorgesehen.
Wesentlich für die vorliegende Erfindung ist nun, daß jeder Innenmantel 7 schwimmend im Gips gelagert ist Es besteht also kein metallischer Kontakt zwischen dem Außenmantel 9 und dem jeweiligen Innenmantel 7. Dies ist besonders aus Fig.3 ersichtlich, wo zwischen den abgekanteten Teilen 12 und 14 des Innenmantels 7, bzw. des Außenmantels 9 keine Verbindung besteht, sondern der Zwischenraum mit Gips ausgefüllt ist
In F i g. 3 ist auch die mit einer Gipsfüllung 15, bzw. 17 versehene Schubladenfront 19 ersichtlich, wobei zwischen den Füllungen 15 und 17 noch e:.?e Isolierplatte 21 angebracht ist Zur Abdichtung des Inner raumes 11 ist eine flexible Dichtung 23 rund um die Schubladenöffnung vorgesehen. Diese besteht vorteilhaft aus Promatbestschaum. Der Nocken 25 verhindert ein zu starkes Zusamrr anpressen der flexiblen Dichtung 23.
Um den Innenmantel 7 in der Gipsfüllung 13 zu verankern sind Verankerungsmittel vorgesehen. Diese bestehen beim gezeigten Beispiel aus zwei außen am Innenmantel seitlich angebrachten oder ausgebildeten Profilen 29, sowie einem außen an der Rückwand des Innenmantels angebrachten Profil 31. Dieses ist so abgekantet, daß eine Verankerung entsteht die den Innenmantel sowohl vertikal als auch horizontal sichert Auf beiden Seiten ragt das Profil 31 etwas über den Innenmantel heraus, so daß auch die Seitenwände mithelfen, den Innenmantel gegen Herausziehen zu schützen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1, Schubladensehrank mit einem Außenmantel und mehreren Schubladenräumen, die mindestens teilweise mit einem Innenmantej versehen sind, wobei zwischen den Schubladenräumen und dem Außenmantel eine Gipsfullung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Innenmantel (7) Verankerungsmittel (27, 31) vorgesehen sind, welche in die Gipsfüllung (13) ragen, ohne eins metallische Verbindung mit dem Außenmantel (9) oder einem Innenmantel (7) eines benachbarten Schubladenraumes (3) herzustellen.
    Z Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verankerungsmittel (29) mindestens in die Gipsfullung (13) der Seitenwände ragen.
    3. Schrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsmittel (31) in die Gipsfüllung (13) der Rückwand ragen.
    4. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsmittel durch am Innenmantel (7) befestigte oder ausgebildete Profile (29,31) gebildet werden.
    5. Schrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Profile (31,29) über praktisch die ganze Breite und/oder Tiefe des Innenmantels (7) erstrecken.
    6. Schrank nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens ein Profil (31) über praktisch die ganze Breite des Innenmantels (7) jo erstreckt.
    7. Schrank .lach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens ei: Profil (31) um einen vorbestimmten Betrag über die Breite des Innenmantels erstreckt j5
    8. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gipsfullung Gitter (IS) enthält.
    9. Schrank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter (15) Drahtgitter sind. to
DE2852982A 1978-04-17 1978-12-07 Feuerfester Schubladenschrank Expired DE2852982C3 (de)

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Publications (3)

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DE2852982A1 DE2852982A1 (de) 1979-10-18
DE2852982B2 true DE2852982B2 (de) 1980-10-02
DE2852982C3 DE2852982C3 (de) 1981-07-09

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DE (1) DE2852982C3 (de)
FR (1) FR2423619A1 (de)
GB (1) GB2018852B (de)
NL (1) NL7902468A (de)
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