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DE3120777C2 - Gassteuervorrichtung für einen Gasdurchlauferhitzer - Google Patents
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DE3120777C2 - Gassteuervorrichtung für einen Gasdurchlauferhitzer - Google Patents

Gassteuervorrichtung für einen Gasdurchlauferhitzer

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Publication number
DE3120777C2
DE3120777C2 DE3120777A DE3120777A DE3120777C2 DE 3120777 C2 DE3120777 C2 DE 3120777C2 DE 3120777 A DE3120777 A DE 3120777A DE 3120777 A DE3120777 A DE 3120777A DE 3120777 C2 DE3120777 C2 DE 3120777C2
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DE
Germany
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locking tongue
opening
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gas
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DE3120777A
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DE3120777A1 (de
Inventor
Jean-Claude Saint Maur Charron
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saunier Duval Eau Chaude Chauffage - Sdecc Montreuil-Sous-Bois Fr
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Saunier Duval Eau Chaude Chauffage - Sdecc Montreuil-Sous-Bois Fr
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/08Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water
    • F23N1/087Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water using mechanical means

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Abstract

Über die Schließöffnung soll eine ausreichende Wassermenge bei Gassteuervorrichtungen mit Schließzunge erreicht werden. Bei einer Gassteuervorrichtung mit Differentialmembran für Warmwasserbereiter und Mischkessel der Gasdurchlauferhitzerbauart mit variabler Leistung mit einer Schließzunge und einer kalibrierten Öffnung, die sich der Wasserdurchgangsöffnung zwischen der Hochdruckskammer und der Austrittsleitung überlagert, ist die Befestigung der Schließzunge (14) mit Spiel am Gehäuse (18) des Differentialmembranmechanismus über eine Halteachse (26) vorgesehen. Hierdurch kann diese zunächst um die Achse eine erste Schwenkbewegung ausführen, während der sie teilweise die Wasserdurchgangsöffnung (16) freigibt und dann eine Translationsbewegung, indem sie längs der Achse gleitet, ausführt.

Description

25
Die Erfindung betrifft eine Gassteuervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Bekanntermaßen ist bei Gassteuervorrichtungen für Gasdurchlauferhitzer mit einer in einem Gehäuse untergebrachten Differentialmembran die Differenz des auf die Differentialmembran wirkenden Wasserdrucks ausschließlich vom Wasserdurchtritt durch ein Schließorgan abhängig, dessen öffnungs- und Schließbewegungen mit den Hub- und Senkbewegungen der Differentialmembran verknüpft sind und variiert der Wasserdurchtrittsquerschnitt durch das Schließorgan linear einerseits zwischen einem kalibrierten Minimalwert, welcher die zum Zünden des Brenners notwendige Minimalmenge an Gas festlegt und andererseits einem Maximalwert für die gewünschte obere Grenze für den Wasserdurchsatz, so daß das Anheben der Differentialmembran eine im wesentlichen lineare Funktion des Wasserdurchsatzes durch das Gerät wird.
Bei einer bekannten Gassteuervorrichtung der gattungsgemäßen Art (CH-PS 3 61 110) ist das Schließorgan durch eine Schließzunge mit einer kalibrierten öffnung gebildet, die um eine gehäusefeste Halteachse schwenkbar angeordnet ist. Die Bewegung der Schließzunge ist über eine Druckfeder mit der Bewegung der Differentialmembran verknüpft. Dies hat zur Folge, daß bei einem Anheben der Differentialmembran aufgrund einer entsprechenden Zunahme des Wasserdurchsatzes die Schließzunge durch Verschwenken um die Halteachse gegenüber der Wasserdurchgangsöffnung abgehoben wird, um die Wasserdurchgangsöffnung bis zur oberen Durchsatzgrenze freizugeben.
Es hat sich jedoch herausgestellt, daß zum Erreichen eines ausreichenden Wasserdurchsatzes durch die Schließöffnung, beispielsweise bei Entnahme einer großen Wassermenge, der Öffnungsgrad der angelenkten Zunge zu gering ist, um in ausreichender Weise die Durchgangsöffnung freizugeben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gassteuervorrichtung der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, daß durch baulich einfache Maßnahmen die Schließzunge einen ausreichend großen Öffnungsgrad der Wasserdurchgangsöffnung bei Entnahme einer großen Wassermenge ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches enthaltenen Maßnahmen gelöst
Der angestrebt hohe Öffnungsgrad für die Wasserdurchgangsöffnung wird dadurch erreicht, daß der Schwenkbewegung der Schließzunge um die Kalteachse eine Translationsbewegung überlagert ist, so daß nach dem ersten Verschwenken der Schließzunge sich diese gegenüber der Wasserdurohgangsöffnung längs der Halteachse abhebt Diese Bauweise ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die kalibrierte Öffnung durch ein profiliertes Ventilstück gebildet ist, welches in die Wasserdurchgangsöffnung einführbar ist, da durch das Abheben der Schließzunge eine völlige Herausnahme des Ventilstücks aus der Wasserdurchgangsöffnung und somit eine entsprechende Freigabe der Durchgangsöffnung gewährleiste: ist
Nachfolgend wird ein Ausgangsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt
F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung in Ruhestellung,
F i g. 2 einen Teilschnitt in größerer Darstellung, wobei die Schließzunge in Teilöffnungsstellung gezeigt ist sowie
F i g. 3 einen Teilschnitt in größerer Darstellung, wobei die Schließzunge in vollständiger Öftnungsstellung gezeigt ist.
Das in F i g. 1 gezeigte Gehäuse der Vorrichtung besteht aus einer oberen Schale 17 und einer unteren Schale 18, zwischen denen eine Differentialmembran 1 gespannt ist, welche die beiden Wasserkammern 2 und 3 begrenzt. Die Membran ist in ihrer Mitte mit einer Versteifungsscheibe 29 versehen. Eine Wasserzuführungsleitung 4 mündet in einer kleinen mittigen Kammer 19, die über die Ringöffnung 5 mit der Kammer 3 in Verbindung steht. Ein den Wasserdurchsatz regulierender Kolben 8, der in einer äußeren Buchse 11 gleitet, steht unter der Beaufschlagung einer Rückstellfeder 9 in Richtung auf seinen Schließsitz 10, der die Ringöffnung 5 umgibt. Die Buchse 11 ist durch Verschrauben im Inneren des Schachtes der Kammer 19 fest; es ist von unten lösbar. Der Kolben 8 ist in einer Stange 13 verlängert, welche die Ringöffnung 5 durchsetzt und die an der steifen mittigen fest mit der Membran 1 verbundenen Scheibe befestigt ist. Der Kolben 8 trägt ein Zwischenstück 12 von einem Durchmesser, der geringfügig kleiner als der der Öffnung 5 ist.
Die untere Kammer 3 steht mit einer Wasseraustrittsleitung 6 über eine kalibrierte Öffnung 16 in Verbindung, die im Boden des Gehäuses vorgesehen ist. Eine kleine Leitung 7 gleicht den Druck zwischen der oberen Kammer 2 und der Wasseraustrittsleitung 6 aus. Die Membran 1 ist über eine Stange 22 mit einem Gaseinlaßventil 23 zu den nicht dargestellten Brennern verknüpft Die Stange 22 ist fest mit der Stange 13 verbunden und verlängert diese. Das Gaseinlaßventil 23 wird gegen seinen Sitz durch eine Feder 24 geschlossen gehalten und schließt eine Gaszuführungsleitung 25.
Eine angelenkte Schließzunge 14 ist an einer ihrer Enden mit einer Halteachse 26 so verbunden, daß sie zwischen dem Boden der Gehäuseschale 18 und einem einen Anschlag bildenden Kopf 27 der Halteachse 26 gleiten kann. Im übrigen ist die auf der Schließzunge vorgesehene von der Halteachse 26 durchsetzte öffnung mit einem gewissen Spiel dimensioniert, damit die Schließzunge ohne Schwierigkeit, wie dies die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, auch verschwenken kann.
Das andere Ende der Schließzunge endet in einer
Gabel 21, die reibungsfrei die Stange 13 des Kolbens abdeckt Die Distanz der beiden Schenkel der Gabel ist jedoch kleiner als die Breite des vom Kolben getragenen Zwischenstücks 12. Die flexible Schließzunge 14 trägt selbst ein profiliertes Ventilstück 28, das mit einer kleinen öffnung 15 versehen ist, wodurch die kalibrierte Öffnung 16 im Schließzustand derart verkleinert ist, daß in der in F i g. 1 dargestellten Stellung die Kammer 3 mit der Wasseraustrittsleitung 6 nur über einen Querschnitt in Verbindung steht, der gleich dem der kleinen Öffnung 15 ist.
Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist die folgende: Ausgehend von der in F i g. 1 gezeigten Ruhestellung sorgt das öffnen eines Entnahmehahns für einen kleinen Wasserstrom gegen die Wasseraustrittsleitung 6 allein durch die kleine öffnung 15. Der in der Kammer 2 sich einstellende Unterdruck löst das Anheben der Membran 1 und damit das teilweise Öffnen des Gaseinlaßventils 23 entgegen der Feder 24 aus, d. h. der Gasweg zum Brenner für geringen Durchsatz ist offen. Während dieses ersten Öffnungstaktes — Fig. 2 — hat das Zwischenstück 12 des Kolbens 8, das der Bewegung der Membran gefolgt ist, und das also auf die Gabel 21 der Schließzunge 14 eingewirkt hat, für das Verschwenken der letzteren um die Halteachse 26 gesorgt. Das Ventilstück 28 hat teilweise die öffnung 16 freigegeben und vergrößert so den Durchtrittsquerschnitt, der von der kleinen öffnung 15 zuerst gewährleistet ist. Das Ende 21 der Schließzunge stützt sich gegen die Scheibe 29 der Membran ab. Ausgehend von diesem Bruchteil des Gesamthubwegs des Kolbens 8 führt eine Zunahme der Entnahmemenge zum Heben des Kolbens 8. Das Zwischenstück 12 stützt sich gegen die Schließzunge ab, deren Ende 21 selbst in Anschlag gegen die Scheibe 29 der Membran kommt. Der Kolben 8 nimmt die Schließzunge 14 in ihrer nach oben gehenden Bewegung — einer Translationsbewegung — aufgrund des freien Spiels ihrer Öffnung auf der Halteachse 26 mit. Diese Bewegung wird begrenzt durch den Kopf 27, der dem maximalen Hub der Membran 1 im Gehäuse entspricht. Das Ventilstück 28 hat also völlig die Öffnung 16 freigegeben und der Druckverlust des Wassers ist durch den Querschnitt dieser öffnung 16 gegeben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
50

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Gassteuervorrichtung für einen Gasdurchlauferhitzer mit variabler Leistung, mit einer Schließzunge mit kalibrierter öffnung, die sich einer Wasserdurchgangsöffnung zwischen einer Hochdruckkammer eines eine Differentialmembran enthaltenden Gehäuses und einer Wasseraustrittsleitung überlagert, wobei die Schließzunge mit Spiel am Membrangehäuse über eine Haiteachse befestigt ist und d-.e Bewegung der Schließzunge mit der Bewegung der Membran verknüpft ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließzunge (14) an der Achse (26) so angeordnet ist, daß sie zuerst eine Schwenkbewegung in der Ebene der Achse (26) ausführt, während der sie teilweise die Wasserdurchgangsöffnung (16) freigibt, und darauf eine Translationsbewegung durch Entlanggleiten längs der Achse (26) ausführt, während der sie völlig die Wasserdurchgangsöffnung (16) freigibt.
DE3120777A 1980-05-28 1981-05-25 Gassteuervorrichtung für einen Gasdurchlauferhitzer Expired DE3120777C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR8011770A FR2483573A2 (fr) 1977-02-02 1980-05-28 Mecanisme de commande du gaz a membrane differentielle pour chauffe-bains et chaudieres mixtes instantanees a puissance variable

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3120777A1 DE3120777A1 (de) 1982-04-22
DE3120777C2 true DE3120777C2 (de) 1985-03-07

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DE3120777A Expired DE3120777C2 (de) 1980-05-28 1981-05-25 Gassteuervorrichtung für einen Gasdurchlauferhitzer

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IT8122006A0 (it) 1981-05-28
IT1137072B (it) 1986-09-03
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