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Spülkippe
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Die Erfindung betrifft eine Spülkippe gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
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In derartigen Abwasserbecken, Regenbecken oder dergl., wie sie insbesondere
in Verbindung mit Entwässerungsnetzen, Abwasserkanalisationen oder dergl., üblich
sind, bleiben nach dem Entleeren Rückstände in Form von Ablagerungen und Schlamm,
die zur Reinigung des Beckens mit Wasser weggespült werden. Dem Reinigen des Beckens
durch solches Spülen dienen Spülkippen (z.B. DE-OS 32 07 671). Die Behälter solcher
Spülkippen liegen üblicherweise in ihrer Ruhestellung an Anschlägen oder dergl.
an und sie können aus dieser Ruhestellung 0 um ca. 90 kippen. Dieses Kippen tritt
selbsttätig durch das Füllen mit Spülwasser ein, indem die Vorderwand des Behälters
so schräg geneigt ist, daß sich der Gesamtschwerpunkt des Behälters bei seinem Füllen
so verlagert, daß der Behälter bei nahezu
voller Füllung mit Spülwasser
aus seiner Ruhestellung in die Stellung kippt, in der sich das in ihm enthaltene
Wasser auf den Boden des Beckens in starkem Schwall entleert und die dort befindlichen
Schlammrückstände und dergl. wegspülen.
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Die bekannten Behälter solcher Spülkippen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1, bei denen also der Behälter zwischen den ihn jeweils tragenden Trägern
angeordnet ist, haben bisher axiale Längen von 1 bis 6 m. Bei noch größeren axialen
Längen tritt bei den Behältern der bekannten Spülkippen dieser Art so starkes Durdlbiegen
seiner Waibng in Abwärtsrichtung auf, daß es hierdurch zu bleibender Verformung
der Behälterwandung, bspw.
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des Bodens oder auch anderer Wandungsbereiche kommen kann. Diese bleibende
Durchbiegung kann sich dann im Betrieb noch von Füllvorgang zu Füllvorgang weiter
verstärken. Durch solche bleibende plastische Durchbiegung der Behälterwandung bzw.
mindestens eines Wandungsbereiches kann die Funktionsfähigkeit der Spülkippe leiden
bzw. sie sogar ganz ausfallen. Bei Behältern aus rostfreiem Edelstahl, welches Material
normalerweise bei solchen Behältern verwendet wird, gilt zur Vermeidung solcher
plastischer Behälter verformung, daß das Verhältnis von maximaler Durchbiegung fmax
des Behälters zum Längsabstand L der beiden seiner Drehlagerung dienenden Drehlager
kleiner als 1/500 sein soll. Wenn also bspw. L = 6 m, muß dann fmax kleiner als
12 mm sein. Zu starkes Durchbiegen des Behälters kann auch zu sonstiger Überlastung
des.
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Behälters, bspw. zu Brüchen oder Rissen führen und/oder seine Drehlagerung
überanspruchen und beschädigen.
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Ferner sei ausgeführt, daß die bekannten Spülkippen ausschließlich
Behälter hatten, die stets mit einer sich über ihre volle axiale Länge erstreckenden
breiten Decke versehen waren, die einen als Ausflußöffnung dienenden breiten Schlitz
zwischen sich und der oberen Längskante der schrägen Vorderwand des Behälters frei
ließ. Diese Decke diente der Erhöhung der Steifigkeit des Behälters und war schon
deshalb breit.
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Wegen der beschränkten axialen Länge der Behälter hatte man auch schon
vorgesehen, daß die Spülkippe zwei miteinander fluchtend angeordnete und fest miteinander
verbundende Behälter aufweist (DE-OS 32 08 920). Jedoch sind die Kosten für eine
solche herkömmliche Spülkippe mit Doppelbehälter pro Meter wirksamer axialer Länge
immer noch relativ hoch.
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Es ist auch durch offenkundige Vorbenutzung in der Bundesrepublik
Deutschland bekannt, einer Spülkippe eine axiale Länge von ca. 8 m dadurch zu geben,
indem sie nicht mehr zwischen den sie tragenden Trägern angeordnet wird, sondern
die Träger einen wesentlich geringeren Abstand von ca. 5 bis 6 m haben und mit diesem
Abstand den längeren Behälter tragen, so daß dieser Behälter seitlich über die Träger
übersteht. Dies ist jedoch baulich ebenfalls aufwendig und erschwert die Drehlagerung
des Behälters.
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Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Spülkippe der im Oberbegriff
des Anspruches 1 genannten Art zu schaffen, bei der sich der Behälter also in herkömmlicher
Weise zwischen den ihn tragenden Trägern befindet, die es auf baulich einfache,
kostengünstige Weise ermöglicht, die axiale Länge des Behälters zu vergrößern und/oder
seine Decke ganz oder im wesentlichen entfallen zu lassen.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Spülkippe gemäß Anspruch
1 gelöst. Durch das oder die Versteifungsteile erhält der Behälter größeren Widerstand
gegen Durchbiegen in Abwärtsrichtung, so daß man ihn ohne Gefahr unzulassig starker
Durchbiegung axial länger als einen vergleichbaren Behälter, der jedoch keine solchen
Versteifungsteile aufweist, ausbilden kann. Die Erfindung schafft insbesondere problemlos
die Möglichkeit, axiale Längen des Behälters von über 6 m bei unverändert hoher
Betriebssicherheit auf baulich einfache, kostengünstige Weise zu erreichen. Wie
Versuche zeigten, sind ohne weiteres axiale Behälterlängen bis 8 m und auch darüber
hinausgehende axiale Längen des Behälters erreichbar, vorzugsweise Längen von 7
bis 10 m und ggfs. noch mehr.
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Es ist eine Spülkippe in der Bundesrepublik Deutschland offenkundig
vorbenutzt, die zum Verringern des bei jedem auf einen Ausgießvorgang erfolgendem
Zurückschwingen des Behälters auftretenden Dröhnens
seiner Wandung
einige wenige gerade Stäbe im Innenraum und in der schlitzförmigen Ausflußöffnung
aufweist, die senkrecht zur Längsrichtung des Behälters verlaufen. Die im Behälterinnenraum
befindlichen dünnen Stäbe gehen dabei von der schrägen Vorderwand aus schräg nach
hinten oben zum Übergangsbereich zwischen Decke und Rückwand und haben Abstände
voneinander von etwa 1 m. Über jedem solchen Stab befindet sich in der Ausflußöffnung
ebenfalls ein Stab.
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Diese Stäbe sind jedoch keine Versteifungsteile im Sinne der Erfindung,
die der Möglichkeit der axialen Verlängerung oder gar der Weglassung der Decke der
Spülkippe dienen. Auch ist diese bekannte Spülkippe stets mit einer breiten Decke
versehen und wurde nur in den bisher bei Spülkippen der im Oberbegriff des Anspruches
1 genannten Art üblichen Längen des Behälters von max. 6 m hergestellt.
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Anstatt der axialen Verlängerung oder zusätzlich zu ihr ermöglicht
die Erfindung auch, dank des mindestens einen Versteifungsteiles die Decke des Behälters
ganz oder im wesentlichen in Fortfall kommen zu lassen. Hierdurch kann auch das
Ausgiessen des Spülwassers rascher erfolgen und der Innenraum des Behälters ist
leichter zugänglich und es können auch das Gewicht und die Herstellungskosten des
Behälters gesenkt werden.
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Das Querschnittsprofil des Behälters einer erfindungs-
gemäßen
Spülkippe kann aber oft auch dem Querschnittsprofil herkömmlicher Behälter entsprechen,
desgleichen die Querschnittsabmessungen. Das Fassungsvermdgen des Behälters für
Spülwasser kann sich etwa im Verhältnis der Verlängerung gegenüber einem vergleichbaren
herkömmlichen Behälter vergrößern.
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Auch erlaubt die erfindungsgemäße Spülkippe Verringerung der Anzahl
der Spülkippen, die für ein Becken benötigt werden.
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Obwohl die Erfindung bevorzugt für den Fall vorgesehen ist, daß die
Spülkippe einen einzigen zwischen den Trägern angeordneten Behälter aufweist, ist
sie jedoch auch bei Spülkippen anwendbar, die mindestens zwei drehfest miteinander
verbundene Behälter aufweisen, da durch die Erfindung auch auf einfache Weise Verlängerung
einer solchen Spülkippe mit relativ geringen Kosten möglich ist.
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Bevorzugt kann vorgesehen werden, daß zumindest ein Versteifungsteil,
vorzugsweise alle Versteifungsteile Stanqen undioder Streben sind, was kosten#ünsti#
ist Auch kann mindestens ein Vexsteifungsteil-ein hohe, ein Profilstab, eine massive
Stange, ein Blechteil, ein Profilträger, ein Gitterstab, eine Platte, Scheibe oder
dergl. sein.
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ZweSaGßig können die Versteifungsteile zu mindestens einem, bevorzugt
zu einem einzigen starren, an der Behälterwandung befestigten Gerüst verbunden sein.
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Die Versteifung des Behälters kann vorzugsweise so groß sein, daß
sich Verminderung der max. Durchbiegung des Behälters gemäß den Ansprüchen 17 oder
18 ergibt.
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Wenn als Versteifungsteile Streben vorhanden sind, können sie vorzugsweise
sich nicht überkreuzend angeordnet oder in manchen Fällen auch sich überkreuzend
angeordnet sein. Auch andere Möglichkeiten bestehen.
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Die Behälter von Spülkippen haben normalerweise eine Decke, die jedoch
einen breiten, sich über die lichte Länge des Innenraumes des Behälters erstreckenden
Schlitz für das schwallartige Ausströmen des Spülwassers beim Kippen der Spülkippe
freiläßt.
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Bei einem solchen Behälter mit Decke kann vorzugsweise vorgesehen
sein, daß die Versteifungsteile die Decke des Behälters mit dem Boden und/oder der
Vorderwand des Behälters verbinden. Bevorzugt kann mindestens ein Versteifungsteil
eine horizontale Tragstange, vorzugsweise ein Rohr, sein, an der Verbindungsglieder
zwischen ihr und der Behälterwandung bildende Versteifungsteile angeordnet, bevorzugt
befestigt sind. Die Verbindungsglieder können vorteilhaft starre oder steife Teile
sein, insbesondere Streben und/oder Stangen, doch ist es manchmal auch zweckmäßig,
wenn die Tragstange mit dem Boden und/oder der Decke durch Seile oder Ketten verbunden
ist, wenn es ausreichend ist, daß sie nur Zugkräfte aufzunehmen brauchen. Solche
Seile oder Ketten - zweckmäßig aus Stahl - braucht man dann oft auch an der Tragstange
nicht einmal zu befestigen, obwohl auch dies möglich ist, sondern man kann sie bspw.
um die Tragstange an ihr anliegend herumführen. Auch ist es möglich, wenn die Verbindungsglieder
starre oder steife Verbindungsglieder sind, diese mit Löcher, Haken oder dergl.
zu versehen,
mittels denen sie auf die Tragstange in den vorgesehenen
Abständen voneinander formschlüssig gehalten sind. Bevorzugt kann jedoch das Verbindungsglied
an der Tragstange wie auch am Boden bzw.
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der Decke des Behälters unverrückbar fest, vorzugsweise nicht lösbar
durch Schweißen oder dergl. befestigt sein.
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Die Tragstange kann vorzugsweise ein Rohr sein, was bei niedrigen
Kosten besonders hohe Steifigkeit und Starrheit der Tragstange ermöglicht. Dieses
Rohr, das bevorzugt ein Metallrohr sein kann, kann kreisrunden Querschnitt oder
auch andere Querschnitte, bevorzugt mehrkantige Querschnitte, besonders zweckmäßig
vierkantigen Querschnitt aufweisen.
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Jedoch ist es auch möglich, die Tragstange massiv auszubilden.
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Die Tragstange kann besonders zweckmäßig gerade sein und im Innenraum
des Behälters über ihre Länge konstantes Profil aufweisen. Doch kann sie gegebenenfalls
auch aus einem Gitterwerk oder dergl. in Form eines Gitterstabes oder dergl. hergestellt
sein, der kein konstantes Querschnittsprofil ergibt, jedoch geringes Gewicht mit
hoher Steifigkeit bzw. Starrheit verbindet.
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Oft kann die Tragstange auch vorteilhaft ein gerader Profilträger,
bspw. mit T-förmigem oder doppel-T-förmigem Profil sein. Auch andere Ausbildungen
sind möglich.
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Besonders einfach ist es, eine einzige, vorzugsweise an den beiden
Behälterstirnwänden gehaltene horizontale Tragstange vorzusehen. Anstatt einer einzigen
horizontalen Tragstange können oft zweckmäßig auch mehrere horizontale Tragstangen
miteinander fluchtend und/oder parallel zueinander vorgesehen sein, wobei sie im
letzteren Falle ebenfalls vorzugsweise an den Stirnwändendes Behälters befestigt
sein können.
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In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 einen gebrochenen Längsschnitt durch ein Becken mit einer an dessen
Decke angeordneten Spülkippenanordnung aus zwei Spülkippen, Fig. 2 einen zweifach
gebrochenen Schnitt durch das Becken nach Fig. 1, gesehen entlang der Schnittlinie
2-2, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Behälter einer Spülkippe nach den Fig.
1 und 2, Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Behälter nach Fig. 3, gesehen entlang
der Schnittlinie 4-4 in gebrochener Darstellung, Fig. 5 einen Längsschnitt durch
einen Behälter gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung in gebrochener
Darstellung, Fig. 6 einen Querschnitt durch einen Behälter gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
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Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Becken 10, das vorzugsweise ein Regenbecken
oder Abwasserbecken eines Entwässerungsnetzes, einer Abwasserkanalisation od. dergl.
sein kann, weist eine Decke 11 auf, an der zwei Spülkippen 13 in Reihe nebeneinander
gegenüber der Beckenstirnwand 21 mittels ihren sie um horizontale Drehachsen 9 drehbar
lagernden Trägern 12 angeordnet sind. An den Trägern 12 sind auch Anschläge 14 für
die mit Spülwasser zu füllenden Behälter 15 der beiden Spülkippen 13 angeordnet.
Die Anschläge 14 bewirken, daß diese Behälter 15 in ihren dargestellten horizontalen
Ruhestellungen mit ihren sie nur teilweise abdeckenden Decken 19 an diesen Anschlägen
14 anliegen. Wenn ein Behälter 15 mit Spülwasser gefüllt wird, dann wandert der
Schwerpunkt des Behälters 15 mit dem eingefüllten Wasser mit zunehmender Füllung
von, bezogen auf Fig. 1, rechts der Drehachse nach oben und links, bis er bei nahezu
ganz gefülltem Behälter über die durch die Längsachsen der am Behälter 15 befestigten
Lagerzapfen 36 bestirnmte Drehachse 9 (Fig.4)des Behälters 15 gelangt. Nunmehr wird
die Lage des Behälters 15 instabil und er kippt plötzlich, bezogen auf Fig. 1, entgegen
der Uhrzeigerrichtung um ca. 900 um seine Drehachse 9, wodurch sich der Behälter
15 entleert.
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Nach erfolgter Leerung schwenkt der leere Behälter 15 von selbst
wieder in seine normale horizontale Ruhestellung zurück, in der seine Decke 19 an
den Anschlägen 14 wieder anliegt und der Schwer-
punkt des leeren
Behälters sich ständig rechtsseitig der durch die Behälterdrehachse bestimmten vertikalen
Ebene befindet.
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Das aus dem Behälter 15 beim Kippen in starkem Schwall ausströmende
Wasser trifft auf den abgerundeten Übergang 20 zwischen der Stirnwand 21 und dem
Boden 22 des Beckens auf und spült auf dem Boden 22 befindliche Ablagerungen, wie
Schlamm und dergl., in eine auch dem Entleeren des Beckens 10 dienende Abflußrinne
23, die in nicht näher dargestellter Weise an ein Abflußrohr angeschlossen ist.
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Der Behälter 15 ist in Fig. 3 und 4 im Schnitt noch näher dargestellt.
Er hat eine parallel zu seiner Drehachse gemessene große Länge von bevorzugt mindestens
6 m, besonders zweckmäßig von 7 bis 10 m oder noch mehr und konstantes Querschnittsprofil.
Er hat zwei vertikale ebene Stirnwände 25, zwischen denen sich sein Boden 26, eine
ebene schräge Vorderwand 27 und eine Rückwand 30 sowie die Decke 19 erstrecken.
Die Decke 19 läßt einen breiten Wasser durchtrittsschlitz 32 offen.
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Der Behälter 15 kann vorzugsweise aus Metall, insbesondere rostfreiem
Edelstahl oder Aluminium, oder glasfaserverstärktem Vvunststoff oder dergl. bestehen.
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Der Behälter 15 hat infolge seiner großen axialen Länge die Neigung,
wenn er mit Spülwasser gefüllt wird wie auch durch sein im allgemeinen hohes Eigengewicht,
sich verhältnismäßig stark durchzubiegen, um so mehr, als er zwischen den ihm zugeordneten,
ihn tragenden Trägern 12 angeordnet ist. An den Trägern 12 können vorzugsweise Pendelrollenlager
angeordnet sein, die die miteinander fluchtenden Lagerzapfen 16, die an den beiden
Stirnwänden 25 des Behälters 15 außenseitig fest angeordnet sind, drehbar lagern.
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Um diesen Behälter 15 auf baulich einfache, kostengünstige und betriebssichere
Weise so zu versteifen, daß er besonders große axiale Länge ohne Gefahr zu starken
Durchbiegens im Betrieb erhalten kann, ist in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel
folgendes vorgesehen: In seinem Innenraum ist ein aus einer horizontalen metallischen
Tragstange 40 und an ihr und an der Behälterwandung 43 befestigten metallischen
Streben 41 gebildetes starres Gerüst 44 fest angeordnet. Die Tragstange 40 erstreckt
sich durch den gesamten lichten Innenraum des Behälters 15 und besteht aus
einem
kreiszylindrischen Metallrohr, dessen Längsachse vorzugsweise ungefähr mit der Drehachse
9 des i3ehälters 15 zusarninenfallen kann oder sich auch parallel zu dieser Drehachse
9 im Abstand von ihr erstrecken kann. Diese Tragstange 40 kann aus rostfreiem Stahl
bestehen und beispielsweise durch Schweißen fest mit den beiden Stirnwänden 25 verbunden
sein. Diese Tragstange 40 kann in vielen Fällen zweckmäßig auch andere Querschnitte
aufweisen, vorzugsweise ein Mehrkantrohr, besonders zweckmäßig ein Vierkantrohr
sein, oder auch andere Ausbildung haben, bspw. massive Ausbildung oder Ausbildung
als Gitterstab, gerader Profilträger usw. Unter einem Gitterstab ist ein mehrteiliger
Gitterstab oder Gitterträger mit fachwerkartigen Verbindungen, vorzugsweise in Art
einer Stahlfachwerkkonstruktion, verstanden, der gerade ist und vorzugsweise mehrkantigen
Grundriß, insbesondere dreieckigen oder viereckigen Grundriß aufweist.
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Diese Tragstange 40. hat so großen Durchmesser, daß sie große Starrheit
bzw. Steifigkeit aufweist, sich also im Betrieb dieses Behälters nur äußerst wenig
durchbiegen kann. Sowohl untenseitig als auch obenseitig sind an dieser Tragstange
40 die schräg verlaufende Streben 41 wie dargestellt mit ihren horizontal abgewinkelten
Endabschnitten 42 befestigt, bspw. angeschweißt, die ebenfalls aus Metall, vorzugsweise
aus rostfreiem Stahl bestehen können.
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Diese Streben 41 verlaufen in der dargestellten Ruhestellung des Behälters
15 in diesem Ausführungsbeispiel in einer durch die Längsachse der Tragstange 40
bestimmten vertikalen Ebene. Diese Streben sind in zwei Reihen und pro Reihevmit
geringen Abständen nebeneinander ohne sich zu kreuzen angeordnet.
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Diese Streben 41 können vorzugsweise aus Flachstahl, Winkelstahl,Rundstahl
od. dergl. bestehen. Jede Strebe 41 verläuft zwischen ihren beiden abgewinkelten
Endbereichen wie dargestellt gerade.
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Oft kann zweckmäßig mindestens eine Strebe auch andere als die dargestellte
Schrägrichtung haben, vorzugsweise in Ruhestellung des Behälters in einer zur Längsachse
der Tragstange 40 senkrechten vertikalen Ebene verlaufen, wie es in Fig. 3 für an
der Stange 40 befestigte vier/Streben 41 strichpunktiert angedeutet ist, die vorzugsweise
paarweise V-förmige Anordnung haben können. Die oberen Streben 41. sind dabei an
der Decke 19 und die unteren Streben 41 sind an der Vorderwand 27 und an Boden 26
befestigt.
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Es sind gemäß Fig. 4 zwei Reihen Streben 41 übereinander vorhanden,
die den vertikalen Streben 41 der Fig. 3 entsprechen, wobei in jeder dieser beiden
Reihen die Streben 41 aufeinanderfolgend abwechselnd von unten nach schräg links
oben bzw. nach schräg rechts oben verlaufen. Die dargestellte Strebenanordnung ergibt
besonders hohe Steifigkeit des Behälters gegen Durchbiegen unter der Last der Wasserfüllung
bei geringem baulichem Aufwand.
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Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform ist anstelle der rohrförmigen
Tragstange eine massive Tragstange vorgesehen, die die beiden Stirnwände 25 des
Behälters durchdringt und deren beiden Längsendenbereiche als Lagerzapfen des Behälters
15 dienen, sei es mit unverändertem Durchmesser oder mit durch Abdrehen verringertem
Durchmesser.
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Die Tragstange 40 ist mit ihren beiden Längsenden an den Seitenwänden
25 des Behälters 15 befestigt. Es ist jedoch auch andere Befestigung dieser Tragstange
40 möglich, bspw. dadurch, indem sie an der Decke 19 mittels an dieser befestigten
nach unten ragenden starren Tragarmen gehalten und/oder mittels am Boden 26 des
Behälters befestigten starren Stützen getragen ist. Diese Tragarme bzw. Stützen
können dabei vorzugsweise nahe den beiden Seitenwänden 25 oder an ihnen anliegend
angeordnet sein und es können ggfs. auch zwischen diesen äußeren Tragarmen oder
Stützen noch weitere Tragarme oder Stützen am Boden 26 und ggfs. auch an der Vorderwand
27 und/oder an der Decke 19 angeordnet sein. Diese Tragarme bzw.
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Stützen bilden dabei ebenfalls Verbindungsglieder zwischen dem Boden
und/oder der Vorderwand bzw. der Decke des Behälters und der Tragstange 40, so daß
ggfs. auch auf solche zusätzlichen Tragarme oder Stützen verzichtet werden kann
und die sowieso vorhandenen Verbindungsglieder gleichzeitig dem alleinigen Tragen
der Tragstange 40 dienen. Im Ausführungsbeispiel wären dies die Streben 41, so daß
dann im Falle einer solchen Ausführungsform die Stützstange 40
nicht
an den Seitenwänden 25 befestigt ist. Anstatt einer einzigen Stützstange können
ggfs. auch mehrere ohne oder mit Abständen voneinander in Längsrichtung des Behälters
hintereinander angeordnete Tragstangen vorgesehen sein, die vorzugsweise miteinander
fluchten oder aber ggfs. außer Fluchtung miteinander angeordnet sein können.
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Es sei noch darauf hingewiesen, daß die in Fig. 4 dargestellte Anordnung
der Streben 41 zueinander besonders zweckmäßig ist, bei welcher die Streben praktisch
trapezförmige Flächen seitlich begrenzen und die breiten Seiten der Trapeze der
oberen Reihe Streben 41 den breiten Seiten der Trapeze der unter der Stützstange
40 befindlichen Reihe Streben wie dargestellt einander gegenüberliegen.
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Die Spülkippe kann auch auf andere Weise am oder im Becken angeordnet
sein. Bspw. können ihre Träger 12 oft auch an einer $seitenwand des Beckens befestigt
sein.
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Der in Fig. 5 längsgeschnitten dargestellte Behälter 15 einer Spülkippe
unterscheidet sich von dem nach Fig. 4 dadurch, daß die Tragstange 40 weggelassen
ist und an ihrer Stelle Streben 41 und Stangen 46, die sich in der Ruhelage des
Behälters 15 in diesem Ausführungsbeispiel in einer gemeinsamen vertikalen Ebene
erstrecken oder es kann oft zweckmaßig auch vorgesehen sein, daß eine oder mehrere
oder alle diese Streben 41 und/oder Stangen 46 in der
Ruhelage
des Behälters 15 sich schräg zur Vertikalen erstrecken können, fest mit der Decke
19 und dem Boden 26 bzw. der Vorderwand 27 des Behälters 15 verbunden sind.
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Die Streben 41 und die Stangen 46 können zweckmäßig aus Winkelstahl,
Rohren oder dergl. bestehen und reichen jeweils vom Boden 26 bis zur Decke 19.
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Wie erwähnt, waren bisher die Behälter von Spülkippen stets mit einer
breiten Decke versehen, die nur eine schlitzförmige Ausflußöffnung frei ließ, deren
Breite erheblich kleiner als die Gesamtbreite des Behälters war. Diese Decke hatte
eine Versteifungsfunktion. Durch die Erfindung ist es jedoch möglich geworden, den
Behälter auch so auszubilden, daß seine Oberseite ganz oder im wesentlichen offen
ist, er also keine Decke mehr hat oder allenfalls nur noch eine wesentlich schmälere
Decke als bisher.
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Ein Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 6.
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Der in Fig. 6 voll ausgezogen im Querschnitt dargestellte Behälter
15 ist an seiner Oberseite 50 voll offen. Es hat eine schräge ebene Vorderwand 27,
einen ebenen Boden 26 und wie voll ausgezogen dargestellt, eine im Querschnitt kreisbogenförmige
Rückwand 30, die in der Ruhestellung des34eh&1ters 15 bis in die Höhe der oberen
Längskantelder Vorderwand 27 dieses Behälters 15 reicht. Es kann
jedoch
auch vorgesehen sein, daß die Rückwand 30', wie strichpunktiert angedeutet, direkt
vom Boden 26 aus vertikal oder ggfs. auch schräg oder anders gebogen nach oben führt.
Wesentlich ist, daß bei dieser Ausführungsform die Oberseite 50 des Behälters 15
ganz oder im wesentlichen, vorzugsweise zumindest zu 80% frei ist. In dem Ausführungsbeispiel
ist sie sowohl in der voll ausgezogen als auch in der strichpunktierten Variante
völlig frei. Der Versteifung dieses Behälters 15 dient in diesem Ausführungsbeispiel
ein Versteifungsgerüst, das in seinen Innenraum - wie dargestellt - eingesetzt ist
und bis nahe zur Oberseite 90 reicht und durch einen mehrteiligen Gitterträger oder
Gitterstab 49 mit fachwerkartigen Verbindungen, vorzugsweise in Art einer Stahlfachwerkkonstruktion,
wie sie bspw. bei Auslegern von Kranen vorkommen, gebildet##'Er weist drei horizontale
Längsstangen 40' an seinen Ecken auf, die ihm den dargestellten dreieckigen Grundriß
verleihen und die durch Streben 41 miteinander verbunden sind. Diese horizontalen
Stangen 40' sind fest an der Innenwandfläche des Behälters, bspw.
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durch Schweißen befestigt, und zwar wie dargestellt, je eine Stange
40' an der Vorderwand 27, dem Boden 26 und der Rückwand 30.
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Bei allen dargestellten Behältern 15 dienen die Versteifungsteile
dazu, daß man die axiale Länge des Behälters 15 größer (Fig. 1-5) und/oder im Falle
der Fig. 6 die Decke weglassen kann, ohne daß die Gefahr unzulässig großer Durchbiegung
in Abwärtsrichtung auftritt, die zu und/oder seiner Drehlagerung plastischem Verformen
oder sonstiger Überbeanspruchung des Behälters führen könnte, auftritt.