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DE3533084C2 - - Google Patents
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DE3533084C2 - - Google Patents

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DE3533084C2
DE3533084C2 DE19853533084 DE3533084A DE3533084C2 DE 3533084 C2 DE3533084 C2 DE 3533084C2 DE 19853533084 DE19853533084 DE 19853533084 DE 3533084 A DE3533084 A DE 3533084A DE 3533084 C2 DE3533084 C2 DE 3533084C2
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DE
Germany
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swivel arm
limit switch
column
punching
punch according
Prior art date
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DE19853533084
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DE3533084A1 (de
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Klaus 6780 Pirmasens De Jung
Willi 6781 Lemberg De Hartmann
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Schoen und Cie GmbH
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Schoen und Cie GmbH
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Publication date
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Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/40Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwenkarmstanze, mit einem einen Stanztisch für die Auflage eines Stanzmessers bildenden Ständer, einem über einer Säule an dem Ständer, z. B. hydraulisch, in seiner Hublage höhenverstellbaren Schwenkarm und mit einer einen Endschalter aufweisenden Einrichtung zum Umschalten der Hubbewegung des Schwenkarmes in seinem unteren Tiefpunkt.
Eine derartige Schwenkarmstanze ist bspw. aus der FR-PS 12 61 661 bekannt. Dort sind an vertikal in dem Ständer verstellbaren Zahnstangen mehrere Endschalter vorgesehen, welche mit Anschlägen einer mit der Säule in dem Ständer verfahrbaren Anschlagleiste zusammenwirken können. Die Einrichtung zum Umschalten der Hubbewegung des Schwenkarmes ist daher sehr aufwendig und damit teuer. Das gleiche gilt für die Endschal­ terverstellung. Zu diesem Zweck müssen nämlich über zwei von der Vorderseite des Ständers aus drehbare Wellen die Zahnstangen in ihrer Höhe gleichzeitig oder gegeneinander verstellt werden. Beim Wechsel von großen auf kleine Stanzmesser muß bspw. an einem Rädelknopf nachgestellt werden. Das Maß der Drehbewegung ist in der Eile des Arbeitstaktes schlecht abzuschätzen. Auch bei Wechsel von hohen auf niedrige Stanzmesser muß unter Inkaufnahme des gleichen Nachteils nachgestellt werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schwenkarm­ stanze der gattungsgemäßen Art mechanisch einfacher zu gestalten und ihre Bedienung, insbesondere im Hinblick auf die Endschalterverstellung zu erleichtern.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Endschalter mit der Säule fest verbunden ist und so unmittelbar oberhalb des Schwenkarmes angeordnet ist, daß der Endschalter aufgrund der Relativbewegung des Schwenkarmes in Bezug zu der Säule beim Aufsetzen auf das Stanzmesser in Funktion tritt. Damit wird also der Endschalter mit einer mechanisch außerordentlich einfachen Konstruktion zuverlässig betätigt, wenn der Schwenkarm die Hubtieflage erreicht hat.
Die erforderliche vertikale Relativbewegung des Schwenkarmes zur Säule kann bspw. dadurch erreicht werden, daß der Schwenk­ arm mit geringem vertikalem Spiel an der Säule gelagert ist und/oder daß der Schwenkarm aus solchem Material besteht und so dimensioniert ist, daß er beim Aufsetzen auf das Stanzmesser unter dem Stanzdruck geringfügig nach oben durchbiegt und dadurch der Schwenkarm jeweils an den Endschalter anschlägt, wenn er die untere Umkehrlage erreicht hat.
Eine selbständige Funktion der erfundenen Schwenkarmstanze wird bspw. dadurch gewährleistet, daß der Endschalter bei Betätigung ein Steuersignal für die Umschaltung der Hubbewegung des Schwenkarmes abgibt. Das Steuersignal wird dazu benutzt, die Hubbewegung abzustoppen und nach aufwärts umzuschalten.
Ein weiteres erfinderisches Merkmal ist darin zu sehen, daß dem Endschalter eine Zeitverzögerungsschaltung für das Steuersignal nachgeschaltet ist. Der Steuerimpuls kann auf diese Weise für verschieden große Messer und verschieden große Kräfte unterschiedlich verzögert werden. Bei einem großen Messer braucht die Maschine nämlich länger zum Durchstanzen des Stanzgutes als bei kleinem Messer. Für die Zeitverzögerungsschaltung können handelsübliche elektronische Bauteile verwendet werden, so daß eine wirtschaftliche Herstellung möglich ist.
Um die Zeitverzögerung von außen beliebig beeinflussen zu können, ist bei einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens das Maß der Zeitverzögerung der Zeitverzögerungsschaltung mittels eines oder mehrerer Schalter einstellbar. Werden bspw. mehrere Schalter verwendet, so kann jedem Schalter eine bestimmte Verzögerungszeit zugeordnet sein. Sind die Schalter in einer Reihe angeordnet, so kann bspw. dem ersten das kleinste und dem letzten das größte Stanzmesser zugeordnet sein und den dazwischenliegenden Schaltern das in ihrer Größe dazwwischenliegende Stanzmesser in entsprechender Reihenfolge.
Vorzugsweise sind die Schalter seitlich am Schwenkarm angeordnet. Damit liegen sie ergonomisch griffgünstig in bezug auf die zweite freie Hand der Bedienungsperson.
Die Betätigung der Schalter wird dadurch noch weiter vereinfacht, wenn sie als Taster ausgebildet sind.
Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.
Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung auch unabhängig von der Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine die Erfindung aufweisende Schwenkarmstanze und
Fig. 2 die Schwenkarmstanze nach Fig. 2 schematisch in Draufsicht.
Die Schwenkarmstanze weist einen Ständer 1 auf, welcher eine Kolben-Zylinder-Einheit 13 für die Hubbewegung einer Säule 2, einen hierfür bestimmten Hydraulikantrieb, Motor, Pumpe und Steuerventile und dgl. enthält. An der Säule 2 ist oberhalb des Stanztisches 12 ein Schwenkarm 3 gegebenenfalls mit geringem vertikalen Spiel mittels Halteringen 4 befestigt. Auf der Säule 2 ist mittels eines Schalterträgers 5 ein Endschalter 6 angebracht. Der Schalterträger 5 überkragt dabei die Oberseite des Schwenkarmes 3 derart, daß sich der Betätigungsknopf des Endschalters 6 unmittelbar oberhalb des Schwenkarmes 3 befindet. Mit Hilfe der Handgriffe 7, welche an der äußeren Oberseite des Schwenkarmes 3 angebracht sind, wird der Schwenkarm 3 in die richtige Position über dem Stanzmesser 10 gebracht, welches unter Zwischenlage des (nicht dargestellten) Stanzgutes auf eine Stanzunterlage 11 des Stanztisches 12 arbeitet. Der Stanzvorgang wird dann durch Betätigen eines Einschaltknopfes 8 an einem der beiden Handgriffe 7 eingeleitet. Hierdurch veranlaßt die Kolben-Zylinder-Einheit 13, daß sich die Säule 2 mit dem Schwenkarm 3 nach unten bewegt, bis sie auf das Stanzmesser 10 auftritt. Der Schwenkarm 3 kann sich erfindungsgemäß relativ zur Säule 2 geringfügig nach oben bewegen und zwar dadurch, daß der Schwenkarm 3 mit geringem vertikalem Spiel an der Säule 2 befestigt ist und/oder dadurch, daß sich der Schwenkarm 3 bei der Belastung durch Anpressung an das Stanzmesser 10 geringfügig nach oben biegt. Durch diese Relativbewegung vom Schwenkarm 3 zur Säule 2 wird der Endschalter 6 betätigt. Der Endschalter 6 gibt ein Steuersignal ab, welches die nach unten gerichtete Hubbewegung abstoppt und auf eine aufwärtsgerichtete Hubbewegung umschaltet, indem die Hydraulikflüssigkeit der Kolben-Zylinder-Einheit 13 entsprechend umgeleitet wird. Das Schalt- bzw. Steuersignal kann abhängig von der Größe des Stanzmessers 10 mehr oder weniger verzögert werden. Hierfür sind in der dem Endschalter 6 nachgeordneten elektrischen Schaltung entsprechende Signalverzögerungselemente vorgesehen. Zur Einstellung der gewünschten Verzögerungszeit in Anpassung an die Größe des Stanzmessers 10 ist im äußeren Bereich des Schwenkarms 3 eine Reihe von als Taster ausgebildeten Wählschaltern 9 vorgeshen. Der erste Schalter 9 wird bspw. bei dem kleinsten Stanzmesser 10 betätigt, der hinterste Schalter 9 bei dem größten Stanzmesser 10 und der mittlere Schalter 9 bei einem Stanzmesser 10 mit mittlerer Größe. Die Wählschalter 9 liegen griffgünstig in bezug auf die zweite Hand der Bedienungsperson, welche die andere Hand an einem Griff 7 zur Schwenkung des Schwenkarmes 3 und Bedienung des Einschaltknopfes 8 hält. Durch die verschiedenen Wählschalter 9 und die dadurch bedingte unterschiedliche Zeitverzögerung des Steuersignales des Endschalters 6 für die Umsteuerung der Bewegung des Schwenkarmes 3 kann also berücksichtigt werden, daß ein größeres Stanzmesser 10 eine längere Durchstanzzeit benötigt als ein kleineres Stanzmesser 10.
Bei dieser Erfindung tritt ein weiterer nützlicher Effekt auf. Bei einer Schwenkarmstanze nach dem Stand der Technik, bei der die Umschaltung im unteren Tiefpunkt durch eine Relativbewegung zwischen Säule mit Anschlagnocken und Endschalter stattfindet, muß der Endschalter so tief stehen, daß auch die Durchbiegung des Schwenkarmes mit berücksichtigt wird.
Bei Einstellung auf kleinen Hub, z. B. 8 mm und einer Durchbiegung des Schwenkarmes von 3 mm bleibt nach dem Rückhub dem Stanzmesser nur noch ein Freiraum von 8 mm - 3 mm = 5 mm bis zum Schwenkarm. Wenn der Werkstoff, z. B. Leder, wellig liegt, kann dies zu wenig sein.
Bei der erfindungsgemäßen Schwenkarmstanze jedoch kann die dem Endschalter 6 nachgeordnete elektrische Schaltung so ausgeführt sein, daß der Rückhub erst ab Freiwerden des Endschalters 6 zählt, also erst dann, wenn die Durchbiegung des Schwenkarmes 3 entfallen ist und der Schwenkarm 3 das Stanzmesser 10 verläßt. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß zwischen dem Rücken des Stanzmessers 10 und Schwenkarm 3 der eingestellte Stanzhub als Freiraum voll verfügbar ist.
Bezugszeichenliste
 1 Ständer
 2 Säule
 3 Schwenkarm
 4 Haltering
 5 Schalterträger
 6 Endschalter
 7 Handgriff
 8 Einschaltknopf
 9 Wählschalter
10 Stanzmesser
11 Stanzunterlage
12 Stanztisch
13 Kolben-Zylinder-Einheit

Claims (8)

1. Schwenkarmstanze, mit einem einen Stanztisch (12) für die Auflage eines Stanzmessers (10) bildenden Ständer (1), einem über eine Säule (2) an dem Ständer (1) z. B. hydraulisch, in seiner Hublage höhenverstellbaren Schwenkarm (3) und mit einer einen Endschalter (6) aufweisenden Einrichtung zum Umschalten der Hubbewegung des Schwenkarmes (3) in seinem untersten Tiefpunkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschalter (6) mit der Säule (2) fest verbunden ist und so unmittelbar oberhalb des Schwenkarmes (3) angeordnet ist, daß der Endschalter (6) aufgrund der Relativbewegung des Schwenkarmes (3) in Bezug zu der Säule (2) beim Aufsetzen auf das Stanzmesser (10) in Funktion tritt.
2. Schwenkarmstanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (3) mit geringem vertikalem Spiel an der Säule (2) gelagert ist.
3. Schwenkarmstanze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (3) aus solchem Material besteht und so dimensioniert ist, daß er beim Aufsetzen auf das Stanzmesser (10) unter dem Stanzdruck geringfügig nach oben durchbiegt.
4. Schwenkarmstanze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschalter (6) bei Betätigung ein Steuersignal für die Umschaltung der Hubbewegung des Schwenkarms (3) abgibt.
5. Schwenkarmstanze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Endschalter (6) eine Zeitverzögerungsschaltung für das Steuersignal nachgeschaltet ist.
6. Schwenkarmstanze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der Zeitverzögerung der Zeitverzögerungsschaltung mittels eines oder mehrerer Schalter (9) einstellbar ist.
7. Schwenkarmstanze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (9) am Schwenkarm (3) angeordnet sind.
8. Schwenkarmstanze nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (9) als Taster ausgebildet sind.
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