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DE3786686T2 - Überlappter Steuerspeicher. - Google Patents
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DE3786686T2 - Überlappter Steuerspeicher. - Google Patents

Überlappter Steuerspeicher.

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DE3786686T2
DE3786686T2 DE87302191T DE3786686T DE3786686T2 DE 3786686 T2 DE3786686 T2 DE 3786686T2 DE 87302191 T DE87302191 T DE 87302191T DE 3786686 T DE3786686 T DE 3786686T DE 3786686 T2 DE3786686 T2 DE 3786686T2
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DE
Germany
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address
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DE87302191T
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Cirillo Lino Constantino
Robert W Horst
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  • For Increasing The Reliability Of Semiconductor Memories (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein digitale elektronische Systeme, insbesondere eine Architektur für einen Steuerspeicher einer zentralen Verarbeitungseinheit (CPU).
  • Die Konstrukteure digitaler Systeme versuchen ständig, die Geschwindigkeit von Computersystemen und Schaltungen zu vergrößern. Ein speziell interessierendes System ist ein Steuerspeicher einer CPU, der Steuerinformationen in der Form von Mikroinstruktionen speichert. Eine oder mehr Mikroinstruktionen werden ausgeführt, um eine Maschinen-(macro-) Instruktion zu implementieren.
  • Die in dem Steuerspeicher verwendeten Speicherelemente werden durch eine Zugriffszeit charakterisiert. Die Größe dieser Zugriffszeit kann die Betriebsgeschwindigkeit der CPU beschränken.
  • Ein Verfahren zum Überwinden dieser Geschwindigkeitsrestriktion besteht darin, ein überlapptes Speichersystem zu verwenden. Mehrere Bänke langsamen Speichers werden so gruppiert, daß jeder folgende Zugriff von der nächsten Speicherbank kommt. Daher überlappt die Zugriffszeit für eine gegebene Instruktion die Auslesezeit der vorausgehenden Instruktion.
  • Die verschiedenen Bänke eines überlappten Speichersystems können auf einem einzigen RAM oder auf mehreren RAMs implementiert werden. Typischerweise ist der Adressraum des Instruktionssatzes über die Speicherbänke verteilt. Beispielsweise kann die n-te Instruktion bei ADR(n) in einer gegebenen Speicherbank abgespeichert sein, und die (n+1)-te Instruktion kann bei ADR(n) in der folgenden Speicherbank abgespeichert sein. Bei diesem Beispiel speichert eine Speicherbank geradzahlige Zeilen des Mikrocodes und die andere Speicherbank speichert ungeradzahlige Zeilen des Mikrocodes. Diese Verteilung des Adressraums über die Speicherbänke benötigt entweder Restriktionen bei den möglichen Verzweigungen in dem Instruktionssatz oder verringert die Ausführgeschwindigkeit der Verzweigungen.
  • Ein weiteres der Verwendung eines Steuerspeichers anhaftendes Problem ist das Auftreten von "Soft"- oder "Hard"-Fehlern in dem Instruktionssatz. Allgemein gesprochen muß bei Feststellung von Fehlern das Zugriffssystem des Steuerspeichers entweder anhalten oder eine Fehlerkorrekturroutine durchführen, die viele Maschinenzyklen zu ihrer Vervollständigung benötigt. Diese Fehlerkorrekturfunktion verringert die Betriebsgeschwindigkeit der CPU.
  • Daher wird in Hochgeschwindigkeits-Computersystemen ein Steuerspeicher benötigt, der einen schnellen Zugriff auf einen Satz von Instruktionen ermöglicht. Weiterhin wird die Fähigkeit des Steuerspeichers, schnell Hard- oder Soft-Fehler in einer Instruktion zu korrigieren, in starkem Maße benötigt.
  • Es ist aus US-A 4586181 ein Testmustergenerator mit Mitteln zum nichtaufeinanderfolgenden Auslesen aus einer Vielzahl von Speichern bekannt. Die gleichen Musterdaten werden gemeinsam in den identischen Adressen der Vielzahl von Speichern gespeichert. Das gewünschte Testmuster wird durch Adressieren der Vielzahl von Speichern alternativ erzeugt, ohne den gleichen Speicher sukzessiv zu adressieren. Daher ist, selbst wenn ein unterschiedliches Testmuster erzeugt wird, die Geschwindigkeit des als Ausgabe erhaltenen Testmusters nicht durch die Zugriffszeit der Speicher begrenzt.
  • Es ist ebenfalls aus einem Aufsatz mit dem Titel "Microprogramming for the Hardware Engineer", WESCON TECHNICAL PAPERS, Band 20, no. 20, 1976, Seiten 1-9) eine Steuerspeicherarchitektur bekannt, bei der eine Verzweigungsadresse parallel in den Mikroprogramm-Adresszähler geladen werden kann. Wenn das Laden ermöglicht ist, wird die in dem Mikroprogrammspeicher enthaltene Verzweigungsadresse parallel in den Mikroprogramm-Adresszähler geladen. Dies führt zu der Fähigkeit, eine N-Weg Verzweigung durchzuführen. Das Verzweigungsteuerungsmerkmal dieser Architektur ermöglicht es dem Mikroprogrammspeicher-Controller, sequentielle Mikroinstruktionen auszuführen oder eine Verzweigung (BR) oder einen Sprung (JMP) zu irgendeiner Adresse entweder vor oder hinter der augenblicklich in dem Mikroprogramm-Adressenzähler enthaltenen Adresse durchzuführen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bislang bekannten Systeme zu verbessern.
  • Erfindungsgemäß wird ein Steuerspeichersystem vorgesehen, das enthält:
  • eine erste und zweite Steuerspeicherkopie, die jeweils identische vollständige Sätze von Zeilen von Steuerinformationen in einander entsprechenden aufeinander folgenden Speicherstellen speichern;
  • mit der ersten und zweiten Steuerspeicherkopie, den Adresserzeugungsmitteln und den Taktsignal-Lieferungsmitteln gekoppelte Mittel zum Leiten abwechselnder Adressignale in der Folge zu dem ersten bzw. zweiten Steuerspeicher, um abwechselnd auf verschiedene Zeilen der Steuerinformationen aus Speicherstellen in dem ersten und zweiten Steuerspeicher zuzugreifen;
  • wobei die Rückkopplungsmittel mit den Adresserzeugungsmitteln und beiden Steuerspeicherkopien gekoppelt sind, um einen Teil der zugegriffenen Steuerinformationen zu den Adresserzeugungsmitteln zu leiten, um eine Verzweigung zu einer von dem Teil der zugegriffenen Steuerinformationen spezifizierten Zieladresse durchzuführen, wo die Verzweigung bei dem nächsten Taktzyklus ausgeführt werden kann, da vollständige Sätze von Steuerspeicherinformationen in beiden Steuerspeicherkopien abgespeichert sind;
  • mit den Rückkopplungsmitteln gekoppelte Mittel zum Entdecken eines Fehlers in einer gegebenen Zeile der in dem ersten Steuerspeicher abgespeicherten Steuerinformation während eines Auslesens der gegebenen Zeile; und auf die Feststellmittel reagierende Mittel zum Ersetzen der fehlerhaften Zeile von Steuerinformation während des Auslesens dieser gegebenen Zeile durch diese gegebene Zeile der in dem zweiten Steuerspeicher gespeicherten Steuerinformationen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die Adresserzeugungsmittel:
  • ein Adressenspeicherelement;
  • einen Verzweigungs-MUX mit einem Steuereingangsanschluß und ersten und zweiten Dateneingangsanschlüssen; und
  • wobei die Rückkopplungsmittel enthalten:
  • einen an den Steuereingangsanschluß des Verzweigungs-MUX gekoppelten Steuerbus und einen an den ersten Dateneingangsanschluß des Verzweigungs-MUX gekoppelten Adressenbus.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erzeugt ein Adressengenerator eine Folge von Adressen zum Zugriff auf aufeinander folgende Instruktionen in einer Instruktionenfolge. Ein Adressenspeicher zum Halten einer Adresse ist jeder Speicherbank zugeordnet. MUX's werden verwendet, um abwechselnde Adressen in der Folge zu dem jeder Speicherbank zugeordneten Adresspeicher während abwechselnder Maschinenzyklen zu leiten. Die Zugriffszeit für jede Speicherbank kann länger als der Maschinenzyklus sein, da eine Speicherbank gelesen wird, während die andere zu dem Bus zugelassen ist. Das Rückkopplungssystem leitet einen Teil der Steuerinformation zu dem Adressenspeicher zur Ausführung einer Mikroverzweigung. Da vollständige Kopien der Steuerinformation in jeder Speicherbank residieren, sind dies Verzweigungen uneingeschränkt.
  • Das Vorhandensein vielfacher Kopien des Instruktionssatzes in dem Steuerspeicher wird dazu verwendet, eine Fehlerbehandlungsfunktion für Soft-Fehler durchzuführen, da die aus dem Steuerspeicher während eines Auslesens des Instruktionssatzes gelesenen Instruktionen überwacht werden, um eine fehlerhafte von einer ersten Speicherbank gelesene Instruktion fest zustellen. Die Adresse der fehlerhaften Instruktion wird aus dem ersten Adresspeicher in den zweiten Adresspeicher gelesen. Die gleiche Instruktion wird dann von der zweiten Speicherbank gelesen. Das Taktzyklussignal an den Adressgenerator wird zeitweilig zur Verhinderung einer Adressgeneration gegattert, während auf die Instruktion aus der zweiten Speicherbank zugegriffen wird. Nachdem die gegebene Instruktion aus der zweiten Speicherbank gelesen ist, nimmt das Taktsignal seine Arbeit wieder auf und wird die nächste Instruktion in der Folge aus der ersten Speicherbank gelesen. Auf diese Weise ist die fehlerfreie Instruktion in dem sequentiellen Auslesen enthalten.
  • Zu einem späteren Zeitpunkt wird die korrekte Instruktion aus der zweiten Speicherbank gelesen und an der Adresse in die erste Speicherbank geschrieben, wo die fehlerhafte Instruktion gespeichert war.
  • Wenn die korrekte Instruktion bei der gegebenen Adresse der ersten Speicherbank geschrieben ist und die aus der gegebenen Adresse gelesene Instruktion noch fehlerhaft ist, dann ist ein Hard-Fehler aufgetreten und die Speicherbank ist fehlerhaft.
  • Bei einer Ausführungsform weist die erste Speicherbank eine Gruppe von Steuerspeicher-(CS-) Speicherelementen auf, zum Speichern des Instruktionssatzes für die CPU, und ein Ersatzspeicherelement. Der Ausgang des ersten Adresspeichers wird jedem Speicherelement zur Verfügung gestellt. Die aus dem einen der Speicherelemente gelesenen Daten enthalten eine Untermenge der Bits einer Instruktion. Im Fall eines Hard- Fehlers ist üblicherweise nur eines der Speicherelemente fehlerhaft. Die Ausgänge der CS-Speicherelemente und des Ersatzspeicherelements werden an die Eingangsanschlüsse einer Signalleiteinheit gekoppelt.
  • Bei Feststellen eines Hard-Fehlers in dem Ausgang des ersten Steuerspeichers wird die Signalleitschaltung dazu verwendet, den Ausgang des fehlerhaften Speicherelements durch den Ausgang des Ersatzspeicherelements zu ersetzen, um die erste Speicherbank dynamisch zu rekonfigurieren. Die für das Ersatzspeicherelement benötigten Daten werden aus der zweiten Speicherbank gelesen.
  • Diese RAM-Ersatzfunktion wird on-line durchgeführt und beseitigt daher die Notwendigkeit, das System zum Korrigieren von Hard-Fehlern zu unterbrechen.
  • Die Erfindung wird im folgenden mit Hilfe eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben in denen:
  • Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • Fig. 2 ein dem Blockdiagramm der Fig. 1 entsprechendes Schaltungsdiagramm ist;
  • Fig. 3 ein Zeitablaufdiagramm ist, das den Betrieb der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform illustriert;
  • Fig. 3A ein eine Mikroverzweigung darstellendes Zeitablaufdiagramm ist;
  • Fig. 4 ein das Arbeiten der in Fig. 2 gezeigten Schaltung während einer Fehlerbehandlung eines Soft-Fehlers illustrierendes Zeitablaufdiagramm ist; und
  • Fig. 5 ein Schaltungsdiagramm einer Ausführungsform einer Speicherbank ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist in einem überlappten Steuerspeicher enthalten, der einen Hochgeschwindigkeitszugriff auf einen Instruktionssatz vorsieht und ein Fehlerbehandlungssystem für Soft-Fehler und ein RAM-Ersatzsystem zum Korrigieren von Hard-Fehlern enthält.
  • In Fig. 1 enthält der überlappte Steuerspeicher 10 eine Adresserzeugungsschaltung 11 mit einem Takteingang, einem Initialisierungseingang und einem Ausgangsanschluß. Eine erste Adresspeichereinheit 12 weist einen ersten Adresseingangsanschluß auf, der an einen ersten SD-Ausgangsanschluß einer Signalleiteinheit 14 gekoppelt ist. Die erste Speichereinheit 12 weist einen ersten Adressausgangsanschluß auf, der mit dem Adressanschluß einer ersten Speicherbank 16 gekoppelt ist.
  • In ähnlicher Weise weist eine zweite Adresspeichereinheit 18 einen ersten Adresseingangsanschluß auf, der an den SD- Ausgangsanschluß einer zweiten Signalleiteinheit 20 gekoppelt ist, und weist einen zweiten Adressausgangsanschluß auf, der an den Adressanschluß einer zweiten Speicherbank 22 gekoppelt ist. Jede Signalleiteinheit 14 und 20 weist zwei Eingangsanschlüsse und einen Ausgangsanschluß auf. Ein erster Eingangsanschluß der ersten Signalleiteinheit 14 ist an den Ausgangsanschluß des Adressgenerators 11 und der zweite Eingangsanschluß ist an den Ausgangsanschluß der zweiten Adresspeichereinheit 18 gekoppelt. In ähnlicher Weise ist ein erster Eingangsanschluß der zweiten Signalleiteinheit 20 an den Ausgangsanschluß des Adressgenerators 11, und der zweite Eingangsanschluß an den Ausgangsanschluß der ersten Adresspeichereinheit 12 gekoppelt. Jede der Signalleiteinheiten 14 und 20 enthält einen Steuereingang zum Empfang eines Steuersignals.
  • Die Ausgangsanschlüsse der ersten und zweiten Speicherbank 16 und 22 sind an einen ersten Datenbus 24 gekoppelt. Ein Steuersignalgenerator 26 enthält einen Pausenausgangsanschluß, einen Schalterausgangsanschluß, einen ersten und zweiten Öffnungssignal-Ausgangsanschluß und einen OLE-Signalanschluß. Der Pausenausgangsanschluß des Steuersignalgenerators 26 ist an einen Pauseneingangsanschluß des Adressgenerators 11 gekoppelt; der Schalterausgangsanschluß des Steuersignalgenerators 26 ist an die Steuereingangsanschlüsse der ersten und zweiten Signalleiteinheit 14 und 20 gekoppelt; der erste und zweite Öffnungssignal-Ausgangsanschluß ist mit der ersten und zweiten Adresspeichereinheit 12 und 18 verbunden. Der Steuersignalgenerator 26 enthält ebenfalls einen Takt- und einen Fehlersignal-Eingangsanschluß. Die Taktsignale (CLK) werden von einem Systemtaktgeber 27 generiert.
  • Ein erstes und zweites Ersatzspeicherelement 30 und 32 ist der ersten und zweiten Speicherbank 16 bzw. 22 zugeordnet. Die Ausgangsanschlüsse des ersten und zweiten Ersatzspeicherelements 30 und 32 und der erste Datenbus 24 sind an einen Ausgangsmultiplexer 34 gekoppelt. Der Ausgangsmultiplexer 34 weist einen an den Ausgangsanschluß einer Multiplexer-Steuereinheit 36 gekoppelten Steuereingang und einen an einen zweiten Datenbus 37 über einen Ausgangsspeicher 38 gekoppelten Ausgangsanschluß auf. Wie angezeigt enthält der zweite Datenbus 37 N Leitungen. Eine Untermenge dieser Leitungen bildet die Zieladress- (TARGADR) und Steuerungs- (CNTRL) Rückkopplungs-Busse 37a und 37b. Diese Rückkopplungsbusse 37a und 37b sind an Zieladressen- und Steuerungseingangsanschlüsse des Adressgenerators gekoppelt. Die übrigen Leitungen des zweiten Datenbusses 37 werden an den Rest der CPU zur Lieferung von Steuerinformationen gesandt.
  • Eine Fehlerfeststelleinheit 39 weist einen an den zweiten Datenbus 37 gekoppelten Eingangsanschluß und einen an den Fehlersignaleingangsanschluß des Steuersignalgenerators 26 gekoppelten Ausgangsanschluß auf.
  • Ein Überblick des Betriebs des Systems wird nun im Hinblick auf Fig. 1 beschrieben. Die erste und zweite Speicherbank 16 und 22 speichern Steuerinformationen für die CPU. Die Adresserzeugungsschaltung 11 wird durch ein Signal an dem Initialisierungseingang initialisiert. Typischerweise wird die Anfangsadresse von einer Makroinstruktion zur Verfügung gestellt, die aus einem Instruktionsspeicher empfangen wird. Der Adressgenerator 11 erzeugt dann eine Folge von Adressen mit einer bei jedem Taktzyklus erzeugten neuen Adresse in der Folge. Diese Folge von Adressen wird verwendet, um ein sequentielles Auslesen des gesamten oder eines Teils des Instruktionssatzes zu implementieren. Der Steuersignalgenerator 26 generiert Speicheröffnungsimpulse bei jedem Taktsignal. Die Öffnungsimpulse für den ersten und zweiten Speicher werden bei abwechselnden Taktzyklen generiert, so daß bei geradzahligen Taktzyklen erzeugte Adressen in der ersten Adresspeichereinheit 12 und bei ungeradzahligen Taktzyklen erzeugte Adressen in der zweite Adresspeichereinheit 18 gespeichert werden.
  • Die erste und zweite Speicherbank arbeiten in "Pipeline"-Art, und nach einer Anfangseinstellzeit ist eine Instruktion aus einer der Speicherbänke auf dem ersten Datenbus 24 gültig, während auf die folgende Instruktion in der anderen Speicherbank zugegriffen wird.
  • Schnelle Mikroverzweigungen werden unterstützt, da eine vollständige Kopie der Steuerinformationen in jeder Speicherbank abgespeichert ist.
  • Jede Speicherbank ist durch eine Zugriffszeit charakterisiert, die als die Zeitverzögerung zwischen der Erzeugung einer Adresse bei der Adresserzeugungseinheit 11 und der Zeit definiert ist, bei der gültige Daten von der Adresspeicherstelle in der Speicherbank auf dem ersten Datenbus 24 vorhanden sind. Wie es im Stand der Technik bekannt ist, ist eine RAM-Einheit durch eine interne Zugriffszeit gekennzeichnet, nämlich dem Intervall zwischen der Zeit, zu der eine Adresse an dem Adressanschluß des RAM empfangen wird, und der Zeit, zu der die Inhalte der adressierten Stelle an dem RAM-Ausgangsanschluß gültig sind. Zusätzlich zu dieser internen Zugriffszeit enthält die gesamte Zugriffszeit die durch die Signalleiteinheiten 14 und 20 und die Adresspeichereinheiten 12 und 18 hinzugefügten Verzögerungen. Die verschachtelte Struktur des vorliegenden Systems erleichtert die Verwendung eines Systemtakts mit einem Taktzyklus, der kürzer als die Dauer der gesamten Zugriffszeit für die Speicherbänke ist.
  • Die Architektur der Fig. 1 enthält ebenfalls ein Fehlerbehandlungssystem für Soft-Fehler. Wie oben beschrieben enthält jede Speicherbank 16 und 22 eine vollständige Kopie eines Instruktionssatzes. Eine gegebene Instruktion ist in jeder der Speicherbänke an der selben Adresse vorhanden. Die Fehlerfeststellungseinheit 39 überwacht den Ausgang beider Speicherbänke 16 und 22. Wenn während eines sequentiellen Auslesens ein Fehler in der aus einer gegebenen Speicherbank für eine gegebene Adresse gelesenen Instruktion festgestellt wird, dann wird die fehlerhafte Instruktion durch die Instruktion in der jeweils anderen Speicherbank ersetzt. Das System führt ebenfalls eine Korrekturfunktion für Hard-Fehler mit einem Ersatz-RAM durch. Wenn von einem Speicherelement in einer der Speicherbänke 16 herausgefunden wird, daß es fehlerhaft ist, dann wird die Speicherbank dynamisch rekonfiguriert, um das fehlerhafte Speicherelement durch das Ersatzspeicherelement zu ersetzen. Das Fehlerbehandlungssystem für Soft-Fehler wird dazu verwendet, fehlerhafte Daten in dem Speicher 38 aus der nicht fehlerhaften Speicherbank zu korrigieren.
  • Fig. 2 ist ein dem Blockdiagramm der Fig. 1 entsprechendes Schaltungsdiagramm. Die Adresserzeugungseinheit 11 in Fig. 2 enthält ein Adressregister 40 mit einem Ausgangsanschluß, der an die Adresseingangsanschlüsse des ersten und zweiten Multiplexers 14 und 20 gekoppelt ist. Ebenfalls an den Ausgangsanschluß des Adressregisters 40 ist ein Inkrementer 42 gekoppelt. Ein Verzweigungsmultiplexer 44 enthält Eingangsanschlüsse, die an den Ausgangsanschluß des Inkrementers 42, den Ausgangsanschluß einer Eingangspunkttabelle 46 und den Zieladressenbus 37a gekoppelt sind. Der Verzweigungs-MUX 44 enthält ebenfalls einen Steuereingang, der an den Steuerbus 37b gekoppelt ist.
  • Die Fehlerfeststelleinheit 39 enthält eine Paritätsüberprüfungsschaltung zur Überwachung der Parität der Instruktionen auf dem zweiten Datenbus 37.
  • Der Steuersignalgenerator 26 enthält Flip-Flops und Gatter, die so gekoppelt sind, daß sie das erste und zweite Öffnungssignal, ein Schaltsignal und ein erstes und zweites Ausgangszulaßsignal generieren. Die Ausgangsanschlüsse der ersten und zweiten Speicherbank 16 und 22 sind an den ersten Datenbus mit Hilfe von Dreifachzustandspuffern gekoppelt. Diese Puffer werden von den Ausgangszulaßsignalen eingeschaltet, die von der Steuersignal-Generatoreinheit 26 generiert werden.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 2 dargestellten Schaltung während eines sequentiellen Auslesens des Instruktionssatzes wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 2 und das Zeitablaufdiagramm der Fig. 3 beschrieben. Ein Taktzyklus ist als die Periode zwischen zwei ansteigenden Kanten der Taktimpulse 60 definiert. Während des ersten Taktzyklus koppelt der MUX 44 den Ausgangsanschluß der Eingangspunkttabelle 46 an den Eingangsanschluß des CSPC 40. Dementsprechend wird der CSPC 40 initialisiert und der Ausgang des CSPC 40 während des ersten Taktzyklus ist die erste Adresse ADR(1)). Auf diesen ersten Taktzyklus folgend koppelt der MUX 44 den Ausgang des Inkrementers 42 an den Eingangsanschluß des CSPC 40. Daher wird während folgender Taktzyklen die Adresse um eins erhöht. Der Ausgang des CSPC ist als eine Reihe von Adressen auf der Leitung 62 in Fig. 3 dargestellt.
  • Die Öffnungsimpulse 64 für den ersten Adresspeicher 12 werden während der ersten Hälfte ungeradzahliger Taktzyklen generiert, und die Öffnungsimpulse 64 für den zweiten Adresspeicher 12 werden während der ersten Hälfte geradzahliger Adresszyklen generiert.
  • Bei dem ersten Öffnungssignal 64 sind die führenden Kanten der folgenden Öffnungsimpulse um zwei Taktzyklen voneinander getrennt.
  • Der Bereich des Signals zwischen den beiden Öffnungsimpulsen 64 definiert eine stabile Periode in dem Speicherzyklus. Beispielsweise ist während des ersten und zweiten Taktzyklus der erste Speicher 12 transparent, wenn der erste Öffnungsimpuls 64 an dein ersten Speicher 12 empfangen wird. Dementsprechend wird ADR(1) von dem Adresseingangsanschluß an den Adressausgangsanschluß des ersten Speichers 12 übertragen. Bei der abfallenden Kante des Öffnungsimpulses 64 wird ADR(1) gespeichert und der Wert des Signales an dem Ausgangsanschluß ist während der stabilen Periode des Speicherzyklus gleich ADR(1). Daher wird ADR(1) dem Adresseingangsanschluß der ersten Speicherbank 16 für den ersten und zweiten Taktzyklus angeboten. In ähnlicher Weise ist das Signal an dem Adresseingangsanschluß der ersten Speicherbank 16 gleich ADR(3) für den dritten und vierten Taktzyklus, ADR(5) für den fünften und sechsten Taktzyklus, usw.
  • Bei dem zweiten Öffnungssignal 64b wird der zweite Adresspeicher 18 so gesteuert, daß das an dem Adresseingangsanschluß der zweiten Speicherbank 22 empfangene Signal gleich ADR(2) für den zweiten und dritten Taktzyklus, ADR(4) für den vierten und fünften Taktzyklus usw. ist.
  • Das erste und zweite Ausgangszulaßsignal 66a und 66b sind aktiv wenn niedrig. Das erste Ausgangsermöglichungssignal 66a wird aktiv bei der fallenden Kante des ersten Öffnungsimpulses und bleibt aktiv für einen Zyklus. Das erste und zweite Ausgangszulaßsignal sind komplementäre Signale.
  • Die Zugriffs- und Datengültigkeitszyklen sind durch die Linien 68 und 70 dargestellt. Auf die Stelle ADR(1) der ersten Speicherbank 12 wird während des ersten Taktzyklus zugegriffen. Während des zweiten Taktzyklus sind die ADR(1)-Daten aus der ersten Speicherbank 12 gültig auf dem ersten Datenbus 24. Zusätzlich wird während des zweiten Taktzyklus auf die Stelle ADR(2) in der zweiten Speicherbank 22 zugegriffen. Während des dritten Taktzyklus sind die ADR(2)-Daten aus der zweiten Speicherbank gültig auf dem ersten Datenbus 24 und wird auf die ADR(3)-Stelle der ersten Speicherbank 16 zugegriffen.
  • Der Vorteil des überlappten Speichersystems ist jetzt offensichtlich. Durch gleichzeitiges Zugreifen auf Daten in einer Speicherbank, während gültige Daten aus der anderen Speicherbank auf den Bus 24 getrieben werden, kann ein Taktzyklus kürzerer Dauer als die Speicherzugriffszeit für die CPU verwendet werden. Dementsprechend können billige langsame Speicherelemente verwendet werden, während eine hohe Systemtaktfrequenz insgesamt beibehalten werden kann.
  • Die Architektur des vorliegenden Systems vermeidet die Mikroverzweigungskomplikationen überlappter Steuerspeicher.
  • Fig. 3A ist ein Zeitablaufdiagramm, das eine Mikroverzweigungsroutine darstellt. Das Folgende ist ein Beispiel einer Mikroverzweigungsroutine:
  • L0: Gehe nach Zieladresse (LX)
  • L1:
  • .
  • .
  • .
  • LX:
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 2 und 3A wird während eines Taktzyklus 1 die L0-Adresse in die erste Adresspeichereinheit 12 gespeichert und auf L0 wird aus der ersten Speicherbank 16 zugegriffen.
  • Während des Taktzyklus 2 wird die L1-Adresse in die zweite Adresspeichereinheit 18 gespeichert und auf L1 aus der zweiten Speicherbank zugegriffen, und L0 ist gültig auf dem zweiten Bus 37. In diesem Beispiel enthält L0 Steuer- und Adressinformationen für eine Verzweigung zu der Instruktion LX. Die Steuerinformation wird dem Steuereingang des Verzweigungs-MUX 44 über den Steuerungsbus 37b geliefert. Diese Steuerinformation veranlaßt den Verzweigungs-MUX 44, die Informationen auf dem Zieladressenbus 37a zu dem Adressregister 40 zu leiten. Dementsprechend wird während des Taktzyklus 2 die LX-Adresse in das Adressregister 40 gespeichert.
  • Während des Taktzyklus 3 wird die LX-Adresse in die erste Adresspeichereinheit 12 geladen und wird auf LX aus der ersten Speicherbank 16 zugegriffen. Die Zeile L1 ist gültig auf dem Bus 37.
  • Während des Taktzyklus 4 ist LX gültig auf dem Bus 37. Der Vorteil des vorliegenden Systems über ein geradzahlig/ungeradzahlig überlapptes System ist jetzt offenbar. Beim Taktzyklus 3 ist das vorliegende System in der Lage, auf LX zuzugreifen, da eine vollständige Kopie der Steuerinformation in jeder Speicherbank abgespeichert ist. In einem geradzahlig/ungeradzahligen System nehme man an, daß auf L0 aus der geradzahligen (ersten) Speicherbank zugegriffen wird und daß die Zeile LX in der ungeradzahligen (zweiten) Speicherbank ist. Beim Taktzyklus 3 könnte man auf LX nicht zugreifen, da die zweite Speicherbank nicht in einem Zugriffszyklus ist. Dementsprechend müßten zur Erleichterung von Verzweigungen komplizierte Steuerprozeduren implementiert werden.
  • Das Fehlerüberbrückungs- und Neuversuchsmerkmal des Systems für Soft-Fehler wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 2 und das Zeitablaufdiagramm der Fig. 4 beschrieben. Ein Soft-Fehler ist ein Fehler in den aus einem RAM gelesenen Daten, der nicht auf einem Defekt in der RAM-Schaltung selbst beruht. Beispielsweise kann ein alpha-Teilchen eine Ladung freigeben, die in einer gegebenen Speicherzelle gefangen wird und dadurch eine "0" in eine "1" umwandelt. Die aus dieser Zelle gelesenen Daten sind dann fehlerhaft, jedoch ist die Zelle selbst nicht fehlerhaft.
  • In Fig. 4 wird während des Taktzyklus 1 ADR(1) von dem CSPC 40 erzeugt, und der erste Öffnungsimpuls 64 wird von dem Steuersignalgenerator 26 erzeugt. Dementsprechend wird die erste Adresse in den ersten Adresspeicher 12 gespeichert. Wie oben beschrieben sind während des Taktzyklus 2 die Daten aus der ADR(1)-Stelle der ersten Speicherbank 16 auf dem Bus 24 gültig, wird die zweite Adresse in der Folge ADR(2) von dem CSPC 40 generiert und ein zweiter Öffnungsimpuls 64B von der Steuersignalgeneratorschaltung 26 generiert. Daher wird während des Taktzyklus 2 die zweite Adresse in den zweiten Adresspeicher 18 gespeichert und sind die ADR(1)-Daten auf dem Bus 24 gültig. Diese Daten werden in den Speicher 38 gespeichert.
  • Wenn die ADR(1)-Daten aus der ersten RAM-Speicherbank einen Paritätsfehler anzeigen, so wird dieser Fehler von der Fehlerfeststellschaltung 39 während des zweiten Taktzyklus entdeckt. Die Fehlerfeststelleinheit 39 erzeugt eine Fehleranzeige, die den Steuersignalgenerator 26 veranlaßt, ein Pausensignal zu erzeugen, um den Ausgang des Adressgenerators 11 bei der zweiten Adresse ADR(2) der Folge einzufrieren. Die logische Schaltung in der Steuersignal-Generatoreinheit 26 reagiert auf die Fehleranzeige dadurch, daß sie einen zweiten Öffnungsimpuls 64B während des dritten Taktzyklus generiert und die Erzeugung des ersten Öffnungsimpulses 64A während des dritten Taktzyklus unterdrückt. Es ist zu beachten, daß dies eine Phasenumkehrung gegenüber der üblichen Folge von Öffnungsimpulsen ist, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Während des Taktzyklus 3 wird das Schaltsignal an die Multiplexer 14 und 20 von der Steuersignal-Erzeugungsschaltung 26 so festgestellt, daß der Ausgang des ersten Adresspeichers 12 an den Eingang des zweiten Adresspeichers 18 gekoppelt wird. Da die erste Adresse noch in dem ersten Adresspeicher 12 abgespeichert ist, wird die erste Adresse beim Taktzyklus 3 in den zweiten Adresspeicher gespeichert. Während des Taktzyklus 3 wird auf die ADR(1)-Stelle in der zweiten Speicherbank zugegriffen und beim Taktzyklus 4 sind die Inhalte der ersten Adresse und der zweiten Speicherbank auf dem ersten Bus 24 gültig. Auf diese Weise werden die fehlerhaften Daten aus der ersten Speicherbank 16, die in dem Speicher 38 gespeichert sind, korrigiert.
  • Zusätzlich erzeugt während des Taktzyklus 4 die Steuersignal-Erzeugungseinheit 26 einen ersten Öffnungsimpuls 64A, um ADR(2) in den ersten Adresspeicher 12 zu speichern. Dementsprechend wird auf die ADR(2)-Stelle in der ersten Speicherbank 16 während des Taktzyklus 4 zugegriffen und sind die ADR(2)-Daten gültig auf dem Bus während des Taktzyklus 5. Beim Taktzyklus 5 unterdrückt die Steuersignal-Erzeugungseinheit 26 das Pausensignal, und der CSPC 40 erzeugt ADR(3) in der Folge der Adressen. Der zweite Öffnungsimpuls 64B wird während des Taktzyklus 5 erzeugt und ADR(3) in den zweiten Adresspeicher 18 gespeichert.
  • Beim Vergleich der Zeitablaufdiagramme der Fig. 3 und 4 ist zu sehen, daß während des normalen Betriebs auf die ADR(3)-Daten während des dritten Taktzyklus zugegriffen werden würde und daß während der Fehlerbehandlungs-Betriebsart für Soft- Fehler auf die ADR(3)-Daten während des fünften Taktzyklus zugegriffen wird. Dementsprechend wird das Auslesen des Instruktionssatzes um zwei Taktzyklen verzögert, wenn ein Soft-Fehler festgestellt wird.
  • Diese kurze Verzögerung ist ohne Bedeutung und die Behandlungsfunktion für Soft-Fehler ist im wesentlichen transparent. Daher ist die CPU in der Lage, wirksam in einer Umgebung, in der Soft-Fehler wahrscheinlich auftreten, zu arbeiten.
  • Während eines Wiederherstellungszyklus werden die bei ADR(1) in der zweiten Speicherbank 22 abgespeicherten Daten in die ADR(1) der ersten Speicherbank 16 während einer Pause in der Leseroutine des Instruktionssatzes geschrieben. Die Inhalte von ADR(1) der ersten Speicherbank werden dann gelesen und zur Fehlerfeststellung erneut versucht. Im Fall eines Soft- Fehlers wird jetzt kein Fehler festgestellt, da die erste Speicherbank selbst nicht fehlerhaft ist.
  • Wenn eine große Zahl von Fehlern für eine gegebene Speicherbank festgestellt wird oder wenn die wiederhergestellten Daten weiterhin fehlerhaft sind, dann wurde ein Hard-Fehler festgestellt und die gegebene Speicherbank ist fehlerhaft.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 5 wird nun ein RAM-Ersatzsystem zum dynamischen Rekonfigurieren eines fehlerhaften Steuerspeichers zur Kompensierung festgestellter Hard-Fehler beschrieben.
  • Fig. 5 ist ein ins einzelne gehendes schematisches Diagramm, das die Architektur des Steuerspeichers 16, des Ausgangs-MUX 34 und der Ausgangs-MUX-Steuereinheit 36 darstellt. In Fig. 5 enthält die Speicherbank 16 fünfzehn CS-Speicherelemente 80 und ein Reservespeicherelement 82. Der Ausgangs-MUX 34 enthält fünfzehn 2 : 1 MUX's 84, wobei jeder 2 : 1 MUX einen ersten an den Ausgangsanschluß eines der CS-Speicherelemente 80 gekoppelten Eingangsanschluß aufweist. Der zweite Eingangsanschluß jedes 2 : 1 MUX 84 ist an den Ausgangsanschluß des Ersatzspeicherelements 82 gekoppelt. Jeder der 2 : 1 Multiplexer 34 weist einen Steuereingang zum Empfang eines Steuersignals auf.
  • Die Ausgangs-Multiplexer-Steuereinheit 36 enthält einen Ersatzauswahlspeicher 86 und einen 4 : 16 Dekodierer 88. Der Ausgangsanschluß des Ersatzauswahlspeichers 86 ist an den Eingangsanschluß des 4 : 16 Dekodierers 88 gekoppelt. Der Dekodierer 88 weist fünfzehn Ausgangsanschlüsse auf, wobei jeder Ausgangsanschluß an den Eingangsanschluß eines der 2 : 1 MUX 84 gekoppelt ist.
  • Bei einer Ausführungsform ist jede Instruktion in dem Instruktionssatz ein 120-bit Wort, wobei 8-bit Untergruppen des Worts von den fünfzehn Speicherelementen 80 geliefert werden. Im allgemeinen wird ein Paritätsfehler in der Instruktion durch den fehlerhaften Ausgang eines der CS-Speicherelemente 80 in der Speicherbank 16 verursacht. Wenn kein Hard-Fehler vorhanden ist, koppeln die bei den fünfzehn 2 : 1 MUX angelangten Steuersignale den ersten Eingangsanschluß des MUX an den MUX-Ausgangsanschluß.
  • Wenn ein Hard-Fehler festgestellt wird, wird das fehlerhafte Speicherelement 60 unter Verwendung von herkömmlichen diagnostischen Techniken identifiziert. Wenn das fehlerhafte Speicherelement 80, beispielsweise das zweite Speicherelement, identifiziert ist, wird die Identität des fehlerhaften Speicherelements in den Ersatzauswahlspeicher 86 geladen. Der Dekodierer erzeugt dann ein Steuersignal an dem zweiten Ausgangsanschluß des Dekodierers 88, um den zweiten Eingangsanschluß des zweiten 2 : 1 MUX 34 an den Ausgangsanschluß des MUX zu koppeln. Die übrigen 2 : 1 MUX 34 koppeln weiterhin den ersten Eingangsanschluß an den MUX-Ausgangsanschluß. Infolgedessen wurde der Ausgang des Ersatz-RAM 82 an die Stelle des Ausgangs des zweiten Speicherelements 80 gesetzt.
  • Während einer Pause in der Instruktionsleseroutine werden die Inhalte der zweiten Speicherbank in die Speicherelemente der ersten Speicherbank geschrieben. Jedoch werden die Inhalte des zweiten CS-Speicherelements in der zweiten Speicherbank 22 in das Ersatzspeicherelement 82 geschrieben. Auf diese Weise wurde die erste Speicherbank 16 zur Kompensierung des fehlerhaften Speicherelements rekonfiguriert.
  • Anders als bei existierenden Ersatztechniken wird diese Rekonfiguration der Speicherbank zur Verringerung der Abschaltzeit des Systems on-line durchgeführt.
  • Die Erfindung wurde nun unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsformen beschrieben. Verschiedene Modifikationen und Ersetzungen ergeben sich für Fachleute. Beispielsweise ist das System zur Verwendung mit einer beliebigen Anzahl von Speicherbänken entworfen. Zusätzlich brauchen die in den Speicherbänken abgespeicherten Daten kein Instruktionssatz zu sein, sondern können beliebige Datensätze sein. Weiterhin werden in den oben beschriebenen Ausführungsformen die selben Instruktionen an identischen Adressen in beiden Speicherbänken gespeichert. Jedoch können die selben Instruktionen auch an nicht identischen Adressen abgespeichert sein, vorausgesetzt, ein System zur Definition der Beziehung zwischen entsprechenden Adressen ist vorgesehen. Eine solche Entsprechung wird unter Verwendung herkömmlicher Technologien eingerichtet.

Claims (2)

1. Steuerspeichersystem mit einer Steuerspeicherkopie, Mitteln (27) zur Lieferung eines Taktsignals zur Definition von Taktzyklen, Mitteln (11) zur Erzeugung eines Adressignals in einer Folge von Adressignalen bei jedem Taktzyklus sowie mit den Adresserzeugungsmitteln und der Steuerspeicherkopie gekoppelten Rückkopplungsmitteln, um einen Teil der zugegriffenen Steuerinformationen zu den Adresserzeugungsmitteln zu leiten, zur Durchführung einer Verzweigung zu einer von dem Teil der zugegriffenen Steuerinformationen spezifizierten Zieladresse, gekennzeichnet durch:
eine erste und zweite Steuerspeicherkopie (16, 22), die jeweils identische vollständige Sätze von Zeilen von Steuerinformationen in entsprechenden aufeinander folgenden Speicherstellen speichern;
mit der ersten und zweiten Steuerspeicherkopie (16, 22), den Adresserzeugungsmitteln (11) und den Taktsignallieferungsmitteln (27) gekoppelte Mittel (26, 14, 20, 12, 18), um abwechselnde Adressensignale in der Folge zu dem ersten bzw. zweiten Steuerspeicher (16, 22) zu leiten, um abwechselnd auf unterschiedliche Zeilen der Steuerinformationen aus Speicherstellen in dem ersten und dem zweiten Steuerspeicher zuzugreifen;
wobei die Rückkopplungsmittel (37) an die Adresserzeugungsmittel (11) und an beide Steuerspeicherkopien gekoppelt sind, um einen Teil der zugegriffenen Steuerinformationen an die Adresserzeugungsmittel (11) zu leiten zur Ausführung einer Verzweigung zu einer von dem Teil der zugegriffenen Steuerinformationen spezifizierten Zieladresse, wo diese Verzweigung bei dem nächsten Taktzyklus durchgeführt werden kann, da vollständige Sätze von Steuerspeicherinformationen in beiden Steuerspeicherkopien abgespeichert sind;
mit den Rückkopplungsmitteln (37) gekoppelte Mittel (39) zum Feststellen eines Fehlers in einer gegebenen Zeile der in dem ersten Steuerspeicher gespeicherten Steuerinformationen während eines Auslesens der gegebenen Zeile; und
auf die Feststellmittel (39) ansprechende Mittel (26, 14, 20, 12, 18) zur Ersetzung der fehlerhaften Zeile von Steuerinformationen während des Auslesens der gegebenen Zeile durch die in dem zweiten Steuerspeicher abgespeicherte gegebene Zeile von Steuerinformationen.
2. Steuerspeichersystem nach Anspruch 1, bei dem die Adresserzeugungsmittel (11) ein Adresspeicherelement (12) und einen Verzweigungsmultiplexer (44) mit einem Steuereingangsanschluß und einem ersten und zweiten Dateneingangsanschluß enthalten und wobei die Rückkopplungsmittel (37) einen mit dem Steuereingangsanschluß des Verzweigungsmultiplexers gekoppelten Steuerbus (37b) und einen mit dem ersten Dateneingangsanschluß des Verzweigungsmultiplexers gekoppelten Adressbus aufweisen.
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