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DE4125907A1 - Funk-fernsprecher - Google Patents
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DE4125907A1 - Funk-fernsprecher - Google Patents

Funk-fernsprecher

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DE4125907A1
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Matsushita Electric Industrial Co Ltd
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Description

Die Erfindung betrifft einen Funk-Fernsprecher.
Allgemein enthält ein Funk-Fernsprechnetz, wie ein Autotele­ fonnetz, eine Basisstation oder mehrere Basisstationen, die jeweils einen Dienstbereich mit einem Radius von einigen km bis einigen 10 km haben. Innerhalb eines Dienstbereichs be­ findliche mobile Stationen können mit der zugehörigen Basis­ station in Verbindung treten und so über die Basisstation mit Fernsprechleitungen verbunden werden.
Allgemein hat ein schnurloses Fernsprechgerät für Heimge­ brauch ein Festgerät und ein mobiles Gerät. Das Festgerät ist direkt an einer Fernsprechleitung angeschlossen. Das mobile Gerät kann über Funk mit dem Festgerät in Verbindung treten und kann so über das Festgerät mit der Fernsprechlei­ tung verbunden werden. Das Festgerät besitzt einen Dienstbe­ reich, der etwa einem Abstand von 10 m bis 100 m entspricht.
Es bringt Vorteile, ein Funk-Fernsprechgerät und ein schnur­ loses Fernsprechgerät miteinander zu kombinieren.
Es ist ein Ziel dieser Erfindung, ein verbessertes derartig­ es Funk-Fernsprechgerät zu schaffen, daß die eben angespro­ chenen bekannten Dienste auf vorteilhafte Weise miteinander verbindet und ergänzt.
Dazu schafft die Erfindung ein Funk-Fernsprechgerät, welches umfaßt ein mit einer Fernsprechleitung verbundenes Festgerät einer schnurlosen Fernsprechanlage und ein mobiles Gerät mit einem ersten Sender und einem ersten Empfänger zur Funkver­ bindung mit dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage, wobei das mobile Gerät auch einen zweiten Sender und einen zweiten Empfänger zur Funkverbindung mit einer externen Ba­ sisstation enthält, und das mobile Gerät umfaßt: Mittel zum Instruieren eines Verbindungs-Beginns; Mittel zum Erfassen eines von dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage aus­ gegebenen Quittierungssignals; Mittel zum Freigeben des ersten Senders zum Senden eines Sprechbeginnsignals, wenn das Instruierungsmittel den Verbindungsbeginn instruiert; und Mittel zum Freigeben des zweiten Senders zum Senden eines Sprechbeginnsignals, falls der erste Sender das Sprech­ beginnsignal gesendet hat, das Erfassungsmittel jedoch kein Quittierungssignal erfaßt.
Dazu schafft die Erfindung ein Funk-Fernsprechgerät, welches umfaßt ein mit einer Fernsprechleitung verbundenes Festgerät einer schnurlosen Fernsprechanlage und ein mobiles Gerät mit einem ersten Sender und einem ersten Empfänger zur Funkver­ bindung mit dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage, wobei das mobile Gerät auch einen zweiten Sender und einen zweiten Empfänger zur Funkverbindung mit einer externen Ba­ sisstation enthält, und das mobile Gerät umfaßt: ein Auswahl­ mittel zum Auswählen eines Modus aus den Moden "tragbares Fernsprechgerät", "schnurloses Fernsprechgerät" und "Kraft­ fahrzeug"; Mittel zum Instruieren eines Verbindungsbeginns; Mittel zum Erfassen eines von dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage ausgegebenen Quittierungssignals; Mittel zum Aktivieren des zweiten Senders und des zweiten Empfän­ gers, um eine Funkverbindung mit der externen Basisstation freizugeben, wenn das Instruktionsmittel den Verbindungsbe­ ginn instruiert, falls das Auswahlmittel die Betriebsart "tragbares Fernsprechgerät" ausgewählt hat; Mittel zum Akti­ vieren des ersten Senders und des ersten Empfängers zum Aus­ führen von Funkverbindung mit dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage, wenn das Instruktionsmittel den Verbin­ dungsbeginn instruiert, falls das Auswahlmittel die Betriebs­ art "schnurloses Fernsprechgerät" ausgewählt hat; Mittel zum Freigeben des ersten Senders zum Senden eines Sprechbeginnsi­ gnals, wenn das Instruktionsmittel den Verbindungsbeginn in­ struiert, falls das Auswahlmittel die Betriebsart "Kraftfahr­ zeug" ausgewählt hat; und Mittel zum Freigeben des zweiten Senders zum Aussenden eines Sprechbeginnsignals, falls der erste Sender das Sprechbeginnsignal ausgesendet hat, das Er­ fassungsmittel jedoch kein Quittierungssignal erfaßt.
In anderer Hinsicht schafft die Erfindung ein Funk-Fern­ sprechgerät, welches umfaßt ein mit einer Fernsprechleitung verbundenes Festgerät einer schnurlosen Fernsprechanlage und ein mobiles Gerät mit einem ersten Sender und einem ersten Empfänger zur Funkverbindung mit dem Festgerät der schnurlo­ sen Fernsprechanlage, wobei das mobile Gerät auch einen zwei­ ten Sender und einen zweiten Empfänger zur Funkverbindung mit einer externen Basisstation enthält und das mobile Gerät umfaßt: Mittel zum Erzeugen eines ersten Tons in Reaktion auf ein von dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage ausgegebenes Rufsignal; und Mittel zum Erzeugen eines zwei­ ten Tons in Reaktion auf ein von der externen Basisstation ausgegebenes Rufsignal, wobei der zweite Ton sich von dem ersten Ton unterscheidet.
Schließlich ergibt die Erfindung ein Hybrid-Funk-Fernsprech­ gerät zur Funkverbindung mit einem Festgerät einer schnurlo­ sen Fernsprechanlage und mit einer externen Basisstation, wobei vorgesehen sind: eine schnurlose Fernsprecheinheit zur Funkverbindung mit dem Festgerät der schnurlosen Fernsprech­ anlage; eine Funk-Fernsprecheinheit zur Funkverbindung mit der externen Basisstation; Mittel, um zu erfassen, ob die schnurlose Fernsprecheinheit eine Verbindung mit dem Festge­ rät der schnurlosen Fernsprechanlage herstellen kann oder nicht; und Mittel zum automatischen Aktivieren und Freigeben der Funk-Fernsprecheinheit zur Verbindung mit der Basissta­ tion, falls das Erfassungsmittel ein Versagen der Verbindung der schnurlosen Fernsprecheinheit mit dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage erfaßt, um das Versagen der Ver­ bindung zwischen der schnurlosen Fernsprecheinheit und dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage zu kompensieren.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung bei­ spielsweise näher erläutert; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines mobilen Fernsprech­ geräts nach einer Ausführung dieser Erfin­ dung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Festgeräts einer schnurlosen Fernsprechanlage zur Verbindung mit dem mobilen Fernsprechgerät aus Fig. 1,
Fig. 3 ein Flußdiagramm eines Abschnitts eines Pro­ gramms für die Steuerung des Geräts aus Fig. 1,
Fig. 4 ein Flußdiagramm eines anderen Abschnitts des Programms für die Steuerung des Geräts aus Fig. 1 und
Fig. 5 ein Gesamtschaltschema der Verbindung einer Basisstation, eines Festgeräts einer schnur­ losen Fernsprechanlage und eines mobilen Fernsprechgeräts miteinander nach einer Aus­ führung dieser Erfindung.
Zunächst wird die Erfindung allgemein beschrieben. Wie Fig. 5 zeigt, enthält ein mobiles Fernsprechgerät 100 eine Funk- Fernsprecheinheit (eine tragbare Fernsprecheinheit) A und ein schnurloses Fernsprechgerät B. Die Funk-Fernsprechein­ heit A ist zur Funkverbindung mit einer Basisstation 200 aus­ gelegt, die mit einer Fernsprechleitung 300 verbunden ist. Die schnurlose Fernsprecheinheit B ist zur Funkverbindung mit einem Festgerät 400 einer schnurlosen Fernsprechanlage ausgelegt, das wiederum mit der Fernsprechleitung 300 verbun­ den ist.
Das mobile Gerät 100 enthält einen Aktivierungs-Wahlschal­ ter, der in drei unterschiedliche Stellungen eingestellt werden kann, entsprechend "Funk-Fernsprechgerät (tragbares Fernsprechgerät)", "schnurloses Fernsprechgerät" und "Kraft­ fahrzeug". Wenn der Aktivierungsschalter in der Stellung "Funk-Fernsprechgerät" ist, wird die Funk-Fernsprecheinheit A als aktive Einheit angewählt. Wenn der Schalter in der Stellung "schnurloses Fernsprechgerät" ist, wird die schnur­ lose Fernsprecheinheit B als aktive Einheit angewählt, und wenn der Schalter in der Stellung "Kraftfahrzeug" ist, wird, wenn ein Vermittlungsbeginn erforderlich ist, vorzugsweise die schnurlose Fernsprecheinheit B aktiviert, ein Sprechbe­ ginnsignal zu senden. Wenn das Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage das Sprechbeginnsignal von der schnurlosen Fernsprecheinheit B erhalten hat, sendet das Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage ein Quittierungssignal. Nach erfolgreichem Empfang des Quittierungssignals von dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage durch die schnurlose Festgeräteinheit B kann eine Sprechverbindung über die schnurlose Festgeräteinheit B und das Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage ausgeführt werden. Wenn die schnurlose Fernsprecheinheit B nach Aussenden des Sprechbe­ ginnsignals kein Quittierungssignal von dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage erhält, wird die Funk-Fern­ sprecheinheit A aktiviert, ein Sprechbeginnsignal auszusen­ den. In diesem Fall kann die Sprechverbindung über die Funk- Fernsprecheinheit A und die Basisstation 200 ausgeführt werden, statt der Durchleitung über die schnurlose Fern­ sprechanlage.
Eine Ausführungsform dieser Erfindung wird nun im einzelnen beschrieben. Wie Fig. 1 zeigt, enthält das mobile Fernsprech­ gerät 100 eine Funk-Fernsprecheinheit A und die schnurlose Fernsprecheinheit B. Die Funk-Fernsprecheinheit A besitzt eine Antenne 1, einen Sender 2 und einen Empfänger 3. Der Sender 2 enthält einen HF-Sendekreis 4 und einen Modulations­ kreis 5. Der HF-Sendekreis 4 ist an der Antenne 1 angeschlos­ sen und wird durch den Modulationskreis 5 angesteuert. Der Empfänger 3 enthält einen Empfangskreis 6 und einen Detektor­ kreis 7. Der Empfangskreis 6 ist an der Antenne 1 angeschlos­ sen; ihm folgt der Detektorkreis 7.
Die schnurlose Fernsprecheinheit B besitzt eine Antenne 8, einen Sender 9 und einen Empfänger 10. Der Sender 9 enthält einen HF-Sendekreis 11 und einen Modulationskreis 12. Der HF-Sendekreis 11 ist an der Antenne 8 angeschlossen und wird durch den Modulationskreis 12 angesteuert. Der Empfänger 10 enthält einen Empfangskreis 13 und einen Detektorkreis 14. Der Empfangskreis 13 ist an der Antenne 8 angeschlossen; ihm folgt der Detektorkreis 14.
Der Sender 2 der Funk-Fernsprecheinheit A, der Empfänger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A, der Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B und der Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B sind über Transistoren 15, 16, 17 bzw. 18 mit einer Stromquelle 28 verbunden. Die Transistoren 15, 16, 17 und 18 dienen so als Schalter. Wenn einer der Transi­ storen 15, 16, 17 oder 18 leitend ist, werden die entspre­ chenden Geräte 2, 3, 9 oder 10 mit Strom von der Stromquelle 28 versorgt, so daß die Geräte 2, 3, 9 oder 10 aktiviert sind. Wenn die Transistoren 15, 16, 17 oder 18 gesperrt (nichtleitend) sind, wird Zuführung von Strom zu den Geräten 2, 3, 9, 10 gesperrt, so daß die entsprechenden Geräte deak­ tiviert sind. Die Transistoren 15, 16, 17 und 18 werden durch Signale von einer Steuerung 29 angesteuert.
Ein Mikrophon 19 ist wahlweise mit dem Sender 2 der Funk- Fernsprecheinheit A oder dem Sender 9 der schnurlosen Fern­ sprecheinheit B über einen ersten Abschnitt eines Schalters 21 verbunden. Ein Lautsprecher 20 ist wahlweise mit dem Emp­ fänger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A oder dem Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B über einen zweiten Ab­ schnitt des Schalters 21 verbunden. Insbesondere ist der Schalter 21 zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung umschaltbar. Wenn der Schalter 21 in der ersten Stellung ist, sind das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der Funk-Fernsprecheinheit A verbunden, und wenn der Schalter 21 in der zweiten Stellung ist, sind das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der schnurlosen Fernsprecheinheit B ver­ bunden. Der Schalter 21 wird durch ein Ausgangssignal von der Steuerung 29 gesteuert.
Ein Rufsignalgenerator 22 erzeugt ein Rufsignal in Reaktion auf ein von der Steuerung 29 ausgegebenes Signal. Ein Tonge­ nerator 23 erzeugt einen Rufton in Reaktion auf das von dem Rufsignalgenerator 22 zugeführte Rufsignal. Das an den Rufsi­ gnalgenerator 22 von der Steuerung 29 ausgegebene Signal ist zwischen zwei Zuständen änderbar, und so kann der durch den Tongenerator 23 erzeugte Rufton unterschiedlicher Art sein, entsprechend "Funk-Fernsprechgerät" bzw. "schnurloses Fern­ sprechgerät". Ein Wählsignal kann der Steuerung 29 über ein Wähleingabegerät 24 zugeführt werden.
Ein Aktivierungs-Wahlschalter enthält einen Schalter 25, der in drei unterschiedliche Stellungen gesetzt werden kann ent­ sprechend "Funk-Fernsprechgerät", "schnurloses Fernsprechge­ rät" bzw. "Kraftfahrzeug". Der Schalter 25 ermöglicht die Er­ zeugung eines Aktivierungs-Wählsignals, das darstellt, welche der drei Wahlstellungen "Funk-Fernsprechgerät", "schnurloses Fernsprechgerät" oder "Kraftfahrzeug" ausge­ wählt ist. Das Aktvierungs-Wählsignal wird von dem Schalter 25 zur Steuerung 29 geführt.
Ein Betriebsmoduswähler enthält einen Schalter 26, der in drei unterschiedliche Stellungen gesetzt werden kann, ent­ sprechend "Sprechen", "Bereitschaft" bzw. "Aus". Der Schal­ ter 26 ermöglicht die Erzeugung eines Betriebsmodus-Wahlsi­ gnals, das darstellt, welche der drei Möglichkeiten "Spre­ chen", "Bereitschaft" oder "Aus" ausgewählt ist. Das Be­ triebsmodus-Wahlsignal wird von dem Schalter 26 zur Steue­ rung 29 geleitet.
Eine Anzeige 27 reagiert auf ein von der Steuerung 29 ausge­ gebenes Signal und zeigt an, welche Einheit, Funk-Fernsprech­ einheit A oder schnurlose Fernsprecheinheit B, gegenwärtig in Betrieb ist. Zusätzlich kann die Anzeige 27 anzeigen, daß die Funk-Fernsprecheinheit A und/oder die schnurlose Fern­ sprecheinheit B im Bereitschaftszustand ist bzw. sind.
Die Steuerung 29 und die zugehörigen Geräte werden durch die Stromversorgung 28 beaufschlagt. Die Stromversorgung 28 wird z. B. durch eine Batterie gebildet.
Die Steuerung 29 ist direkt mit dem Sender 2 und dem Empfän­ ger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A und dem Sender 9 und dem Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B verbunden. Die Steuerung 29 steuert diese Geräte 2, 3, 9 und 10. Zu­ sätzlich empfängt die Steuerung 29 ein Ausgangssignal von dem Empfänger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A, das Informa­ tion enthält, die ein Funk-Fernsprech-Rufsignal betrifft. Weiter empfängt die Steuerung 29 ein Ausgangssignal vom Emp­ fänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B, welches Infor­ mation enthält, die ein Rufsignal des schnurlosen Fernsprech­ geräts betrifft.
Die Steuerung 29 enthält einen Mikrocomputer mit einer Kombi­ nation aus einer CPU, einem ROM, einem RAM und einer E/A- Schaltung. Die Steuerung 29 arbeitet entsprechend einem im internen ROM gespeicherten Programm. Die Steuerung 29 ent­ hält einen Zeitgeber 30.
Die Funk-Fernsprecheinheit A kann mit der Basisstation 200 (s. Fig. 5) in bekannter Weise in Verbindung treten. Die schnurlose Fernsprecheinheit B kann mit dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage (s. Fig. 5) in bekannter Weise in Verbindung treten.
Fig. 2 zeigt den Aufbau des Festgeräts 400 der schnurlosen Fernsprechanlage. Wie Fig. 2 zeigt, enthält das Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage einen Läutesignal-Detek­ tor 42 und eine Schnittstellenschaltung 43, die mit Fern­ sprechleitungen 41 verbunden sind. Es ist zu bemerken, daß die Fernsprechleitungen 41 in Fig. 2 der Fernsprechleitung 300 in Fig. 5 entsprechen. Das Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage enthält auch eine Antenne 44, einen HF-Sen­ dekreis 45, einen Modulationskreis 46, einen Empfängerkreis 47 und einen Detektorkreis 48 sowie eine Steuerung 49. Der HF-Sendekreis 45 ist an der Antenne 44 angeschlossen und wird durch den Modulationskreis 46 angesteuert. Der Empfangs­ kreis 47 ist an der Antenne 44 angeschlossen und bedient den Detektorkreis 48. Der Modulationskreis 46 und der Detektor­ kreis 48 sind über die Schnittstellenschaltung 43 mit den Fernsprechleitungen 41 verbunden. Der Läutesignal-Detektor 42 empfängt und erfaßt ein über die Fernsprechleitungen 41 übertragenes Läutesignal. Der Läutesignal-Detektor 42 infor­ miert die Steuerung 49 vom Empfang eines Läutesignals. Die Steuerung 49 ist mit dem Modulationskreis 46, dem Detektor­ kreis 48 und der Schnittstellenschaltung 43 verbunden. Die Steuerung 49 enthält einen Mikrocomputer mit einer Kombina­ tion aus einer CPU, einem ROM, einem RAM und einer E/A-Schal­ tung. Die Steuerung 49 arbeitet entsprechend einem im inter­ nen ROM gespeicherten Programm.
Die Steuerung 29 aus Fig. 1 arbeitet entsprechend einem Pro­ gramm, wie vorher beschrieben. Das Programm enthält einen Hauptabschnitt. Der Hauptabschnitt des Programms enthält einen Schritt, der die gegenwärtige Stellung des Schalters 25 erfaßt durch Bezug auf das Aktivierungs-Wahlsignal, das über den Schalter 25 zugeführt wird. Der Hauptabschnitt des Programms enthält auch einen Schritt, der die gegenwärtige Stellung des Schalters 26 erfaßt durch Bezug auf das über den Schalter 26 zugeführte Operationsmodus-Wahlsignal.
Falls die gegenwärtige Stellung des Schalters 25 "Kraftfahr­ zeug" ist, und die gegenwärtige Stellung des Schalters 26 "Bereitschaft", läßt die Steuerung 29 die Transistoren 16 und 18 entsprechend anderen Schritten des Programm-Hauptab­ schnitts leitend werden und hält sie in diesem Zustand. Damit werden der Empfänger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A und der Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B dauernd beaufschlagt. Weiter wird in diesem Fall ein erster Unterabschnitt des Programms ausgeführt. Fig. 3 ist ein Fluß­ diagramm dieses ersten Unterabschnitts des Programms.
Wie Fig. 3 zeigt, entscheidet ein erster Schritt 51 des ersten Unterabschnitts des Programms, ob gegenwärtig ein an das vorhandene Funk-Fernsprechgerät adressiertes und von der Basisstation 200 ausgesendetes Rufsignal empfangen wird, durch Bezug auf das Ausgangssignal vom Empfänger 3 der Funk- Fernsprecheinheit A. Wenn kein Rufsignal von der Basissta­ tion 200 erhalten wird, geht das Programm zum Schritt S2. Wenn ein Rufsignal von der Basisstation 200 eingetroffen ist, schreitet das Programm zum Schritt S3 fort.
Im Schritt S3 wird entschieden, ob der Operationsmodus-Wahl­ schalter 26 gegenwärtig auf "Sprechen" steht. Wenn die gegen­ wärtige Stellung des Operationsmodus-Wahlschalters 26 "Spre­ chen" entspricht, geht das Programm zum Schritt S4 weiter, sonst kehrt es zum Schritt S1 zurück.
Im Schritt S4 wird der Transistor 15 leitend gemacht, so daß der Sender 2 der Funk-Fernsprecheinheit A beaufschlagt wird. Zusätzlich steuert der Schritt S4 den Sender 2 so, daß dieser ein Quittierungssignal sendet. Ein auf den Schritt S4 folgender Schritt S5 steuert die Anzeige 27 so an, daß die Funk-Fernsprecheinheit A als gegenwärtig im Gebrauch befind­ lich angezeigt wird.
Ein nach Schritt S5 folgender Schritt S6 steuert den Sender 2 und den Empfänger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A so an, daß eine Sprechverbindung über die Funk-Fernsprecheinheit A möglich ist. Nach dem Schritt S6 geht das Programm zum Schritt S7 und entscheidet, ob die gegenwärtige Stellung des Operationsmodus-Wahlschalters 26 "Bereitschaft" entspricht. Wenn die gegenwärtige Stellung des Operationsmodus-Wahlschal­ ters 26 "Bereitschaft"" entspricht, geht das Programm zum Schritt S8 weiter. Sonst wird der Schritt S7 wiederholt.
Der Schritt S8 steuert den Sender 2 der Funk-Fernsprechein­ heit A so, daß der Sender 2 ein Sprechende-Signal sendet. Ein auf den Schritt S8 folgender Schritt S9 steuert die An­ zeige 27 so, daß nun "Bereitschaft" angezeigt wird. Ein nach Schritt S9 folgender Schritt 10 sperrt den Transistor 15, so daß der Sender 2 der Funk-Fernsprecheinheit A deaktiviert wird. Nach dem Schritt S10 kehrt das Programm zum Schritt S1 zurück.
Im Schritt S2 wird entschieden, ob gegenwärtig ein an das vorhandene schnurlose Fernsprechgerät adressiertes und von dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage gesende­ tes Rufsignal empfangen wird, durch Bezug auf das Ausgangssi­ gnal vom Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B. Wenn ein Rufsignal von dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage empfangen wird, geht das Programm zu einem Schritt S11 weiter, sonst kehrt es zum Schritt S1 zurück.
Im Schritt S11 wird entschieden, ob die gegenwärtige Stel­ lung des Operationsmodus-Wahlschalters 26 "Sprechen" ent­ spricht. Wenn die gegenwärtige Stellung des Operationsmo­ dus-Wahlschalters 26 "Sprechen" ist, geht das Programm weiter zu einem Schritt S12, sonst kehrt es zu dem Schritt S1 zurück.
Der Schritt S12 steuert den Transistor 17 leitend, so daß der Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B aktiviert wird. Zusätzlich steuert der Schritt S12 den Sender 9 so, daß der Sender 9 ein Quittierungssignal oder ein Sprechbe­ ginnsignal sendet. Ein Schritt S13 nach Schritt S12 steuert die Anzeige 27 so, daß angezeigt wird, daß die schnurlose Fernsprecheinheit B in Gebrauch ist. Ein Schritt S14 nach Schritt S13 steuert den Schalter 21 so, daß das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der schnurlosen Fernsprechein­ heit B verbunden werden.
Ein Schritt S15 nach Schritt S14 steuert den Sender 9 und den Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B so, daß eine Sprechverbindung über die schnurlose Fernsprecheinheit B freigegeben werden kann. Nach dem Schritt S15 geht das Pro­ gramm weiter zu einem Schritt S16. Der Schritt S16 entschei­ det, ob die gegenwärtige Stellung des Operationsmodus-Wahl­ schalters 26 "Bereitschaft" entspricht. Ist die gegenwärtige Stellung des Operationsmodus-Wahlschalters 26 "Bereit­ schaft", so geht das Programm weiter zu einem Schritt S17, sonst wird der Schritt S16 wiederholt.
Der Schritt S17 steuert den Sender 9 der schnurlosen Fern­ sprecheinheit B so, daß der Sender 9 ein Sprechendesignal überträgt. Ein Schritt S18 nach Schritt S17 steuert die An­ zeige 27 so, daß "Bereitschaft" angezeigt wird. Ein Schritt S19 nach Schritt S18 steuert den Schalter 21 so, daß das Mi­ krophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der Funk-Fernsprech­ einheit A verbunden werden. Ein Schritt S20 nach Schritt S19 steuert den Transistor 17 nicht leitend oder gesperrt, so daß der Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B deakti­ viert wird. Nach dem Schritt S20 kehrt das Programm zum Schritt S1 zurück.
Der Betrieb des mobilen Fernsprechgeräts 100, der sich auf das Flußdiagramm nach Fig. 3 bezieht, wird nachfolgend weiter beschrieben. Es wird nun angenommen, daß dann, wenn das mobile Fernsprechgerät 100 im Bereitschaftszustand ist, die Basisstation 200 ein an das dortige Funk-Fernsprechgerät adressiertes HF-Rufsignal aussendet. Das HF-Rufsignal wird durch die Antenne 1 eingefangen und dann im Empfangskreis 6 der Funk-Fernsprecheinheit A aufgenommen. Das HF-Rufsignal wird durch den Empfangskreis 6 und den Detektorkreis 7 der Funk-Fernsprecheinheit A in ein Basisband-Rufsignal demodu­ liert. Das Basisband-Rufsignal wird von dem Detektorkreis 7 an die Steuerung 29 weitergegeben. In der Steuerung 29 wird der Empfang des an das vorhandene Funk-Fernsprechgerät adres­ sierten Rufsignals im Schritt S1 erfaßt durch Bezugnahme auf das Ausgangssignal des Detektorkreises 7. Dann steuert die Steuerung 29 den Rufsignal-Generator 22 so, daß der Tongene­ rator 23 einen Rufton entsprechend "Funk-Fernsprechgerät" er­ zeugt. Es wird nun angenommen, daß der Benutzer den Betriebs­ modus-Wahlschalter 26 in Reaktion auf den erzeugten Rufton von der Bereitsschafts-Stellung zu der Sprechstellung schal­ tet. Diese Umschaltung des Operationsmodus-Wahlschalters 26 wird im Schritt S3 erfaßt. Dann läßt die Steuerung 29 den Transistor 15 im Schritt S4 leitend werden, so daß der Sender 2 der Funk-Fernsprecheinheit A aktiviert wird. Die Steuerung 29 steuert den Sender 2 so an, daß dieser ein Quit­ tierungssignal sendet. Danach steuert die Steuerung 29 die Anzeige 27 im Schritt S5 so an, daß "Funk-Fernsprechgerät" angezeigt wird. Die Steuerung 29 steuert den Sender 2 und den Empfänger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A im Schritt S6 so an, daß eine Sprechverbindung über die Funk-Fernsprechein­ heit A freigegeben werden kann. Wenn die Sprachverbindung vorbei ist, schaltet der Benutzer den Betriebsmodus-Schalter 26 in die "Bereitschaft"-Stellung. Diese Stellungsänderung des Operationsmodus-Wahlschalters 26 wird im Schritt S7 erfaßt. Dann steuert die Steuerung 29 den Sender 2 der Funk- Fernsprecheinheit A im Schritt S8 so, daß der Sender 2 ein Sprechende-Signal aussendet. Zusätzlich steuert die Steue­ rung 29 die Anzeige 27 im Schritt S9 so an, daß die Anzeige 27 "Bereitschaft" anzeigt. Daraufhin läßt die Steuerung 29 den Transistor 29 im Schritt S10 sperren, so daß der Sender 2 der Funk-Fernsprecheinheit A deaktiviert wird.
Es wird nun angenommen, daß das mobile Fernsprechgerät 100 im Bereitschaftszustand ist und ein Läutesignal über die Fernsprechleitungen 41 in das Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage eingegeben wird. In dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage wird das ankommende Läutesignal durch den Läutesignal-Detektor 42 erfaßt, und das erfaßte Läutesignal wird der Steuerung 49 zugeleitet. Die Steuerung 49 steuert den Modulationskreis 46 und den HF-Sendekreis 45 in Reaktion auf das erfaßte Läutesignal so, daß ein HF-Rufsi­ gnal von dem HF-Sendekreis 45 an die Antenne 44 ausgegeben wird. Das HF-Rufsignal wird von der Antenne 44 ausgestrahlt. Das ausgestrahlte HF-Rufsignal wird durch die Antenne 8 der schnurlosen Fernsprecheinheit A aufgefangen. Dann wird das HF-Rufsignal durch den Empfangskreis 13 der schnurlosen Fern­ sprecheinheit B aufgenommen. Das HF-Rufsignal wird durch den Empfangskreis 13 und den Detektorkreis 14 der schnurlosen Fernsprecheinheit B zu einem Basisband-Rufsignal demodu­ liert. Das Basisband-Rufsignal wird von dem Detektorkreis 14 an die Steuerung 29 ausgegeben. In der Steuerung 29 wird der Empfang des Rufsignals im Schritt S2 erfaßt durch Bezugnahme auf das Ausgangssignal des Detektorkreises 14. Dann steuert die Steuerung 29 den Rufsignal-Generator 22 so an, daß der Tongenerator 23 einen Rufton entsprechend "schnurloses Fern­ sprechgerät" erzeugt. Es wird nun angenommen, daß der Benut­ zer in Reaktion auf den erzeugten Rufton den Operationsmo­ dus-Wahlschalter 26 von der Bereitschaftsstellung in die Sprechstellung umschaltet. Dieses Umschalten des Operations­ modus-Wahlschalters 26 wird im Schritt S11 erfaßt. Dann steu­ ert die Steuerung 29 den Transistor 17 im Schritt S12 lei­ tend, so daß der Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B aktiviert wird. Die Steuerung 29 steuert den Sender 9 so, daß der Sender 9 ein HF-Quittierungssignal oder ein HF-Sprechbeginnsignal über die Antenne 8 aussendet. Darauf­ hin steuert die Steuerung 29 die Anzeige 27 im Schritt S13 so an, daß nun "schnurloses Fernsprechgerät" angezeigt wird. Zusätzlich steuert die Steuerung 29 den Schalter 21 im Schritt S14 so, daß das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der schnurlosen Fernsprecheinheit B verbunden werden. Inzwischen wird das von der schnurlosen Fernsprecheinheit B ausgegebene HF-Quittierungssignal durch den Empfangskreis 47 des Festgeräts 400 der schnurlosen Fernsprechanlage über die Antenne 44 empfangen. Das empfangene HF-Quittierungssignal wird durch den Detektorkreis 48 zu einem entsprechenden Ba­ sisband-Quittierungssignal demoduliert, welches der Steue­ rung 49 zugeführt wird. Die Steuerung 49 steuert die Schnitt­ stellenschaltung 43 in Reaktion auf das Basisband-Quittie­ rungssignal so an, daß die Fernsprechleitungen 41 angekop­ pelt werden und die Sprachverbindung hergestellt wird. In der Zwischenzeit steuert in der schnurlosen Fernsprechein­ heit B die Steuerung 29 den Sender 9 und den Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B im Schritt S15 so an, daß Sprachverbindung über die schnurlose Fernsprecheinheit B freigegeben werden kann. Wenn die Sprachverbindung beendet ist, schaltet der Benutzer allgemein den Operationsmodus- Wahlschalter 26 in die Bereitschaftsstellung. Dieses Umschal­ ten des Operationsmodus-Wahlschalters 26 wird im Schritt S16 erfaßt. Dann steuert die Steuerung 29 den Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B im Schritt S17 so, daß der Sender 9 ein HF-Sprechendesignal sendet. Zusätzlich steuert die Steuerung 29 die Anzeige 27 im Schritt S18 so an, daß "Bereitschaft" angezeigt wird. Die Steuerung 29 steuert den Schalter 21 im Schritt S19 so an, daß das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der Funk-Fernsprecheinheit A verbun­ den werden. Die Steuerung 29 läßt den Transistor 17 im Schritt S20 nichtleitend oder gesperrt werden, so daß der Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B deaktiviert wird. In der Zwischenzeit wird das von der schnurlosen Fern­ sprecheinheit B ausgegebene HF-Sprechendesignal durch das Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage empfangen. In dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage steuert die Steuerung 49 die Schnittstellenschaltung 43 in Reaktion auf das Sprechendesignal so an, daß die Fernsprechleitungen 41 abgetrennt werden.
Es wird nun der Rufvorgang des mobilen Fernsprechgeräts 10 beschrieben. Dabei wird angenommen, daß der Benutzer den Ak­ tivierungs-Wahlschalter 25 auf "Kraftfahrzeug" stellt und den Operationsmodus-Wahlschalter 26 auf "Sprechen", um ein Gespräch auszuführen. In diesem Fall wird ein zweiter Unter­ abschnitt des Programms ausgeführt. Fig. 4 zeigt ein Flußdia­ gramm des zweiten Unterabschnitts des Programms.
Nach Fig. 4 wird in einem Schritt S21 des Hauptabschnitts des Programms entschieden, ob die gegenwärtige Stellung des Operationsmodus-Wahlschalters 26 "Sprechen" entspricht. Ist die gegenwärtige Stellung des Operationsmodus-Wahlschalters 26 "Sprechen", so gelangt das Programm in den zweiten Unter­ abschnitt, und ein erster Schritt S22 wird ausgeführt, sonst wird der Schritt S21 wiederholt.
Der Schritt S22 läßt den Transistor 17 leitend werden, so daß der Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B akti­ viert wird. Ein Schritt S23 nach Schritt S22 steuert den Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B so an, daß der Sender 9 ein HF-Rufsignal sendet. Ein Schritt S24 nach Schritt S23 steuert den Schalter 21 so an, daß das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der schnurlosen Fernsprechein­ heit B verbunden werden. Ein Schritt S25 nach dem Schritt S24 startet den Zeitgeber 30. Nach dem Schritt S25 geht das Programm zu einem Schritt S26.
Im Schritt S26 wird entschieden, ob ein von dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage ausgesendetes Quittie­ rungssignal empfangen wurde, durch Bezugnahme auf das Aus­ gangssignal vom Empfänger 9 der schnurlosen Fernsprechein­ heit B. Ist ein Quittierungssignal empfangen worden, so geht das Programm zu einem Schritt S27, sonst zu einem Schritt S29.
Der Schritt S27 steuert die Anzeige 27 so an, daß die Anzei­ ge 27 "schnurloses Fernsprechgerät" anzeigt. Ein Schritt S28 nach Schritt S27 steuert den Sender 9 und den Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B so an, daß Sprachverbin­ dung über die schnurlose Fernsprecheinheit B freigegeben werden kann. Nach Schritt S28 folgen (nicht dargestellte) Schritte, die den Schritten in Fig. 3 gleichen, die dort dem Schritt S15 folgen.
Im Schritt S29 wird entschieden, ob eine durch den Zeitgeber 30 bestimmte vorgeschriebene Zeit seit dem Start des Zeitge­ bers 30 verstrichen ist. Ist sie noch nicht verstrichen, kehrt das Programm zum Schritt S26 zurück; sonst schreitet es zu einem Schritt S30 weiter.
Im Schritt S30 wird der Transistor 17 gesperrt, so daß der Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B deaktiviert wird. Zusätzlich macht der Schritt S30 den Transistor 15 leitend, so daß der Sender 2 des Funk-Fernsprechgeräts A ak­ tiviert wird.
Im Schritt S31 nach Schritt S30 wird der Schalter 21 so ange­ steuert, daß das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der Funk-Fernsprecheinheit A verbunden werden.
Ein Schritt S32 nach Schritt S31 steuert den Sender 2 der Funk-Fernsprecheinheit A so an, daß der Sender 2 ein Rufsi­ gnal an die Basisstation 20 aussendet.
In einem Schritt S33 nach dem Schritt S32 wird die Anzeige 27 so angesteuert, daß "Funk-Fernsprechgerät" angezeigt wird.
Ein Schritt S34 nach dem Schritt S33 steuert den Sender 2 und den Empfänger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A so an, daß Sprachverbindung über die Funk-Fernsprecheinheit A freigegeben werden kann. Dem Schritt S34 folgen (nicht darge­ stellte) Schritte, die den in Fig. 3 dem dortigen Schritt S6 folgenden Schritten gleichen.
Der auf das Flußdiagramm nach Fig. 4 bezügliche Rufbetrieb des mobilen Fernsprechgeräts 100 wird nachfolgend weiter be­ schrieben. Es wird nun angenommen, daß der Benutzer den Akti­ vierungs-Wahlschalter 25 auf "Kraftfahrzeug" stellt und auch den Operationsmodus-Wahlschalter 26 auf "Sprechen" stellt, um ein Gespräch auszuführen. In der Steuerung 29 wird dieses Umschalten des Operationsmodus-Wahlschalters 26 im Schritt S21 erfaßt. Dann läßt die Steuerung 29 den Transistor 17 im Schritt S22 leitend werden, so daß der Sender 9 der schnurlo­ sen Fernsprecheinheit B aktiviert wird. Die Steuerung 29 steuert den Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B im Schritt S23 so an, daß der Sender 9 ein HF-Rufsignal aussen­ det. Die Steuerung 29 steuert den Schalter 21 im Schritt S24 so an, daß das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der schnurlosen Fernsprecheinheit B verbunden werden. Dann star­ tet die Steuerung 29 den Zeitgeber 30 im Schritt S25.
Mittlerweile wird das von der schnurlosen Fernsprecheinheit B ausgegebene HF-Rufsignal allgemein durch die Antenne 44 aufgefangen und dann durch den Empfangskreis 47 des Festge­ räts 400 der schnurlosen Fernsprechanlage aufgenommen. Das HF-Rufsignal wird durch den Empfangskreis 47 und den Detek­ torkreis 48 in ein Basisband-Rufsignal demoduliert, welches der Steuerung 49 zugeführt wird. Die Steuerung 49 steuert den Modulationskreis 46 in Reaktion auf das Basisband-Rufsi­ gnal so, daß ein HF-Quittierungssignal über den Sendekreis 45 ausgesendet wird. Zusätzlich steuert die Steuerung 49 die Schnittstellenschaltung 43 so an, daß die Fernsprechleitun­ gen 41 angeschlossen werden.
Das von dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage ausgegebene HF-Quittierungssignal wird allgemein durch die An­ tenne 8 aufgenommen und dann durch den Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprecheinheit B empfangen. Das empfangene Quittierungssignal wird zu der Steuerung 29 übertragen. In der Steuerung wird der Empfang des Quittierungssignals im Schritt S26 erfaßt. Dann steuert die Steuerung 29 die Anzei­ ge 27 im Schritt S27 so an, daß die Anzeige 27 "schnurloses Fernsprechgerät" anzeigt. Zusätzlich steuert die Steuerung 29 den Sender 9 und den Empfänger 10 der schnurlosen Fern­ sprecheinheit B im Schritt S28 so an, daß Sprachverbindung über die schnurlose Fernsprecheinheit B freigegeben werden kann. Dann betätigt der Benutzer allgemein das Wähl-Eingabe­ gerät 24 und gibt über das Wähleingabegerät 24 ein Wählsi­ gnal in die Steuerung 29. Die Steuerung 29 steuert den Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B in Reaktion auf das eingehende Wählsignal so an, daß ein entsprechendes HF- Wählsignal über den Sender 9 gesendet wird. Das von der schnurlosen Fernsprecheinheit B ausgegebene HF-Wählsignal wird allgemein durch die Antenne 44 aufgenommen und kommt dann in den Empfangskreis 47 des Festgeräts 400 der schnurlo­ sen Fernsprechanlage. In dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprechanlage wird das aufgenommene HF-Wählsignal durch den Aufnahmekreis 47 und den Detektorkreis 48 zu dem Origi­ nal-Wählsignal demoduliert, welches über die Schnittstellen­ schaltung 43 an die Fernsprechleitungen 41 übertragen wird. Wenn die Sprachverbindung abgeschlossen ist, schaltet der Be­ nutzer allgemein den Operationsmodus-Wahlschalter 26 in die Bereitschaftsstellung. In Reaktion auf dieses Umschalten des Operationsmodus-Wahlschalters 26 führt die Steuerung 29 einen Betrieb gleichartig dem vorher erwähnten Bereitschafts­ betrieb aus.
Wenn die schnurlose Fernsprecheinheit B außerhalb des Dienst­ bereichs des Festgeräts 400 der schnurlosen Fernsprechanlage ist, wird die schnurlose Fernsprecheinheit B kein HF-Quittie­ rungssignal von dem Festgerät 400 der schnurlosen Fernsprech­ anlage erhalten. Ein derartiger Fall des Nichtempfangens des Quittierungssignals kann auch durch andere Faktoren hervorge­ rufen werden. Es wird nun angenommen, daß die schnurlose Fernsprecheinheit B anhaltend kein HF-Quittierungssignal emp­ fängt und daß die durch den Zeitgeber 30 bestimmte vorge­ schriebene Zeit abgelaufen ist. In diesem Fall geht das Pro­ gramm vom Schritt S29 zum Schritt S30 weiter, so daß die Steuerung 29 den Transistor 17 sperrt, jedoch den Transistor 15 leitend macht. Damit wird der Sender 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B deaktiviert und der Sender 2 des Funk- Fernsprechgeräts A aktiviert. Dann steuert die Steuerung 29 den Schalter 21 im Schritt S31 so, daß das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 an die Funk-Fernsprecheinheit A ange­ schlossen werden. Zusätzlich steuert die Steuerung 29 den Sender 2 der Funk-Fernsprecheinheit A im Schritt S32 so, daß der Sender 2 ein Rufsignal an die Basisstation 200 aussen­ det. Daraufhin steuert die Steuerung 29 die Anzeige 27 im Schritt S33 so, daß die Anzeige 27 "Funk-Fernsprechgerät" an­ zeigt. Die Steuerung 29 steuert den Sender 2 und den Empfän­ ger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A im Schritt S34 so an, daß eine Sprachverbindung über die Funk-Fernsprecheinheit A frei­ gegeben werden kann. Dann betätigt der Benutzer allgemein das Wähleingabegerät 24 und gibt ein Wählsignal über das Wähleingabegerät 24 in die Steuerung 29 ein. Die Steuerung 29 steuert den Sender 2 der Funk-Fernsprecheinheit A in Reak­ tion auf das eingegebene Wählsignal so an, daß ein entspre­ chendes HF-Wählsignal von dem Sender 2 an die Basisstation 200 ausgesendet wird. Daraufhin kann eine Sprachverbindung über die Funk-Fernsprecheinheit A ausgeführt werden. Wenn die Sprachverbindung abgeschlossen ist, schaltet der Benut­ zer allgemein den Operationsmodus-Wahlschalter 26 in die Be­ reitschaftsstellung. In Reaktion auf dieses Umschalten des Operationsmodus-Wahlschalters 26 führt die Steuerung 29 einen Betrieb aus, wie er bereits als Bereitschaftsbetrieb angesprochen und erklärt wurde.
Falls die gegenwärtige Stellung des Aktivierungs-Wahlschal­ ters 25 "Funk-Fernsprechgerät" entspricht, läßt die Steue­ rung 29 die Transistoren 17 und 18 sperren, so daß der Sender 9 und der Empfänger 10 der schnurlosen Fernsprechein­ heit B deaktiviert werden. Wenn in diesem Falle der Opera­ tionsmodus-Wahlschalter 26 in die Bereitschaftsstellung kommt, läßt die Steuerung 29 den Transistor 16 leitend werden, so daß der Empfänger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A aktiviert wird. Ein darauffolgender Bereitschaftsbetrieb und ein Rufbetrieb werden gleichartig zu dem eben beschriebenen Bereitschaftsbetrieb bzw. Rufbetrieb durchgeführt, und zwar, wenn sich der Aktivierungs-Wahlschalter 25 in der Kraftfahr­ zeug-Stellung befindet.
Falls die gegenwärtige Stellung des Aktivierungs-Wahlschal­ ters 25 "schnurloses Fernsprechgerät" ist, läßt die Steu­ erung 29 die Transistoren 15 und 16 sperren, so daß der Sender 2 und der Empfänger 3 der Funk-Fernsprecheinheit A deaktiviert werden. Zusätzlich steuert die Steuerung 29 den Schalter 21 so an, daß das Mikrophon 19 und der Lautsprecher 20 mit der schnurlosen Fernsprecheinheit B verbunden werden. In diesem Falle läßt die Steuerung 29, wenn der Operationsmo­ dus-Wahlschalter 26 in der Bereitschaftsstellung ist, den Transistor 18 leitend werden, so daß der Empfänger 9 der schnurlosen Fernsprecheinheit B aktiviert wird. Darauffolgen­ der Bereitschaftsbetrieb und Rufbetrieb geschehen gleichar­ tig zu dem bereits beschriebenen Bereitschaftsbetrieb bzw. Rufbetrieb, die dann ausgeführt werden, wenn sich der Akti­ vierungs-Wahlschalter 25 in der Kraftfahrzeug-Stellung befin­ det.
Falls sich der Operationsmodus-Wahlschalter 26 in der Stel­ lung "Aus" befindet, macht die Steuerung 29 die Transistoren 15, 16, 17 und 18 nichtleitend, ohne Rücksicht auf die Stel­ lung des Aktivierungs-Wahlschalters 25.

Claims (4)

1. Funk-Fernsprechgerät, welches umfaßt
ein mit einer Fernsprechleitung (300) verbundenes Festge­ rät (400) einer schnurlosen Fernsprechanlage und
ein mobiles Gerät mit einem ersten Sender und einem ersten Empfänger (9, 10) zur Funkverbindung mit dem Fest­ gerät der schnurlosen Fernsprechanlage,
dadurch gekennzeichnet, daß das mobile Gerät auch einen zweiten Sender (2) und einen zweiten Empfänger (3) zur Funkverbindung mit einer externen Basisstation (200) ent­ hält und das mobile Gerät (100) umfaßt:
Mittel (24, 25, 26, 29) zum Instruieren einer Verbin­ dungs-Einleitung;
Mittel (10, 29, 30) zum Erfassen eines von dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage ausgegebenen Quittie­ rungssignals;
Mittel (29, 17) zum Freigeben des ersten Senders zum Senden eines Sprechbeginnsignals, wenn das Instruierungs­ mittel die Verbindungs-Einleitung instruiert; und
Mittel (29, 15) zum Freigeben des zweiten Senders (2) zum Senden eines Sprechbeginnsignals, falls der erste Sender das Sprechbeginnsignal gesendet hat, das Erfassungsmittel jedoch kein Quittierungssignal erfaßt.
2. Funk-Fernsprechgerät, welches umfaßt
ein mit einer Fernsprechleitung (300) verbundenes Festge­ rät (400) einer schnurlosen Fernsprechanlage und
ein mobiles Gerät mit einem ersten Sender und einem ersten Empfänger (9, 10) zur Funkverbindung mit dem Fest­ gerät der schnurlosen Fernsprechanlage,
dadurch gekennzeichnet, daß das mobile Gerät auch einen zweiten Sender (2) und einen zweiten Empfänger (3) zur Funkverbindung mit einer externen Basisstation (200) ent­ hält und das mobile Gerät (100) umfaßt:
ein Auswahlmittel (26) zum Auswählen eines Modus aus den Moden "tragbares Fernsprechgerät", "schnurloses Fern­ sprechgerät" und "Kraftfahrzeug";
Mittel (24, 25, 26, 29) zum Instruieren einer Verbin­ dungs-Einleitung;
Mittel (10, 29, 30) zum Erfassen eines von dem Festgerät (400) der schnurlosen Fernsprechanlage ausgegebenen Quit­ tierungssignals;
Mittel zum Aktivieren des zweiten Senders und des zweiten Empfängers, um eine Funkverbindung mit der externen Basis­ station freizugeben, wenn das Instruktionsmittel die ver­ bindungs-Einleitung instruiert, falls das Auswahlmittel (26) die Betriebsart "tragbares Fernsprechgerät" ausge­ wählt hat;
Mittel zum Aktivieren des ersten Senders und des ersten Empfängers zum Ausführen von Funkverbindung mit dem Fest­ gerät (400) der schnurlosen Fernsprechanlage, wenn das In­ struktionsmittel die Verbindungs-Einleitung instruiert, falls das Auswahlmittel die Betriebsart "schnurloses Fern­ sprechgerät" ausgewählt hat;
Mittel zum Freigeben des ersten Senders zum Senden eines Sprechbeginnsignals, wenn das Instruktionsmittel die Ver­ bindungs-Einleitung instruiert, falls das Auswahlmittel die Betriebsart "Kraftfahrzeug" ausgewählt hat; und
Mittel zum Freigeben des zweiten Senders zum Aussenden eines Sprechbeginnsignals, falls der erste Sender das Sprechbeginnsignal ausgesendet hat, das Erfassungsmittel jedoch kein Quittierungssignal erfaßt.
3. Funk-Fernsprechgerät, welches umfaßt
ein mit einer Fernsprechleitung (300) verbundenes Festge­ rät (400) einer schnurlosen Fernsprechanlage, und
ein mobiles Gerät (100) mit einem ersten Sender und einem ersten Empfänger (9, 10) zur Funkverbindung mit dem Fest­ gerät (400) der schnurlosen Fernsprechanlage, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das mobile Gerät auch einen zweiten Sender (2) und einen zweiten Empfänger (3) zur Funkverbin­ dung mit einer externen Basisstation (200) enthält und das mobile Gerät (100) umfaßt:
Mittel (29, 22, 23) zum Erzeugen eines ersten Tons in Reaktion auf ein von dem Festgerät der schnurlosen Fern­ sprechanlage ausgegebenes Rufsignal; und
Mittel zum Erzeugen eines zweiten Tons in Reaktion auf ein von der externen Basisstation ausgegebenes Rufsignal, wobei der zweite Ton sich von dem ersten Ton unterschei­ det.
4. Hybrid-Funk-Fernsprechgerät zur Funkverbindung mit einem Festgerät (400) einer schnurlosen Fernsprechanlage und mit einer externen Basisstation (200), dadurch gekennzeichnet, daß vorgesehen sind:
eine schnurlose Fernsprecheinheit (B) zur Funkverbindung mit dem Festgerät (400) der schnurlosen Fernsprechanlage;
eine Funk-Fernsprecheinheit (A) zur Funkverbindung mit der externen Basisstation (200);
Mittel, um zu erfassen, ob die schnurlose Fernsprechein­ heit eine Verbindung mit dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage herstellen kann oder nicht; und
Mittel zum automatischen Aktivieren und Freigeben der Funk-Fernsprecheinheit zur Verbindung mit der Basissta­ tion, falls das Erfassungsmittel ein Versagen der Verbin­ dung der schnurlosen Fernsprecheinheit mit dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage erfaßt, um das Versagen der Verbindung zwischen der schnurlosen Fernsprecheinheit und dem Festgerät der schnurlosen Fernsprechanlage zu kom­ pensieren.
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