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DE436822C - Galvanisches Element - Google Patents
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DE436822C - Galvanisches Element - Google Patents

Galvanisches Element

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DE436822C
DE436822C DEH101361D DEH0101361D DE436822C DE 436822 C DE436822 C DE 436822C DE H101361 D DEH101361 D DE H101361D DE H0101361 D DEH0101361 D DE H0101361D DE 436822 C DE436822 C DE 436822C
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galvanic element
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graphite
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DEH101361D
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/36Selection of substances as active materials, active masses, active liquids
    • H01M4/58Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic compounds other than oxides or hydroxides, e.g. sulfides, selenides, tellurides, halogenides or LiCoFy; of polyanionic structures, e.g. phosphates, silicates or borates
    • H01M4/582Halogenides
    • HELECTRICITY
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    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
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    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/06Electrodes for primary cells
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
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Description

  • Galvanisches Element. Vorliegende Erfindung betrifft ein galvanisches Element, das sich von den bisherigen Elementen durch eine hohe Leistung auszeichnet. Es hält eine konstante Spannung und eignet sich besonders gut für die Herstellung von Pasteelementen in allerkleinster Ausführung. Man kann für Stablämpchen Elemente von Bleistiftdicke herstellen, die über i Stunde lang gleichmäßig und hell leuchten. Da für die Ableitung des Stromes für den Depolarisator kein Kohlenstab mehr nötig ist, vielmehr ein praktisch keinen Raum in Anspruch nehmendes dünnes Metallblech benutzt werden kann, so ist die Raumausnutzung für die direkt wirksamen Bestandteile eine vollständige.
  • Die Lösungselektrode besteht aus dem bekannten Zink. Der Elektrolyt kann aus einem passenden Chlorur oder Chlorid des Mangans oder des Natriums bestehen. Der Depolarisator ist auf besondere Weise aus Quecksilberchlorsäure gebildet. Quecksilberchlorür ist als Depolarisator bekannt. Auch Mischungen davon mit Graphit sind bekannt. Diese seither bekannten Mischungen sind jedoch wenig wirksam, da der Leitungswiderstand von Quecksilberchlorür, auch in bekannter Weise mit Graphit vermischt, doch noch so groß ist, daß man Elemente von der Kleinheit, wie sie bei dieser Erfindung in Betracht kommen, in leistungsfähiger Weise nicht herstellen kann. Die bekannte gewöhnliche Mischung des Chlorurs mit Graphit genügt nicht, um das Chlorur für die Strombildung vollständig auszunutzen. Außerdem ist das in der bisher bekannten Weise als Depolarisator in Anwendung gebrachte Quecksilberchlorür in der Ruhe des Elementes nicht genügend indifferent. Es löst sich im Elektrolyt langsam auf, ohne Stromleistung. Ferner erzeugt Kohle als Ableitungselektrode für den Depolarisator bei vollständiger Bindung des Wasserstoffes Gas, wodurch der Verschluß des Elementes aufgetrieben wird und dadurch Unzuträglichkeiten entstehen.
  • Alle diese Übelstände werden vermieden, wenn man nachstehendes Verfahren in Anwendung bringt.
  • Gewisse im Handel befindliche Modifikationen des Quecksilberchlorürs, wie präcipitatum via humida paratum oder sublimatum präparatum, werden mit Graphit so fein verrieben, daß sich bei einer Strichprobe nur noch eine graue Farbe zeigt und kein weißes Chlorur mehr sichtbar ist. Diese Masse wird durch hohen Druck von etwa 5oo bis iooo Atm. zu passenden Elektroden gepreßt, die als Ableitung zweckmäßig Silber oder Silberlegierung enthalten. Als Silberlegierung eignet sich besonders gut Mangansilber, das aus etwa 9o Prozent Silber und i o Prozent Mangan besteht. Eine solche Legierung ist chemisch und mechanisch sehr widerstandsfähig und kann als dünne Folie mit gutem Erfolg als Ableitungselektrode benutzt werden. Der Kostenaufwand für diese leichte Elektrode ist daher gering, während man anderseits eine gute und leicht mit dem Nachbarelement zu verlötende Ableitungselektrode besitzt, die weder paraffiniert zu werden braucht, noch mit einer besonderen Ableitung zu versehen ist, wie solche die bisher gebräuchliche Kohle benötigt. Die dünne Metallfolie ermöglicht, dem Depolarisator eine sehr große Oberfläche zu bieten, ohne-,praktisch Raum zu beanspruchen. Die Vorteile hiervon sind größte Stromstärke und höchste Kapazität. Man kann selbstverständlich auch die bekannte Kohle für die Ableitung des beschriebene-i Depolarisators benutzen, doch sind die Vorteile dann geringer. Die Kohle wird vorteilhaft versilbert. Durch die innige Mischung mit Graphit und die starke Pressung des Quecksilberchlorürs ist die schwache Löslichkeit des O_uecksilberchlorürs wesentlich herabgesetzt, doch genügt dies allein noch nicht, um die Löslichkeit des Ouecksilbersatzes so stark zu vermindern, daß eine gute Haltbarkeit des Elementes gewährleistet ist. Dazu ist es nötig, den Raum zwischen dem Zink und dem Depolarisator mit einer möglichst dicken Mehlpaste auszufüllen, die das Elektrolytsalz enthält. Der Austausch zwischen dem mit etwas gelöstem Quecksilberchlorür durchdrungenen Depolarisator und der dicken Paste wird auf diese Weise genügend unterdrückt, so daß ein damit hergestelltes Trockenelement eine genügend gute Haltbarkeit in der Ruhe besitzt. Die elektromotorische Kraft des Elementes beträgt I, IAIolt.

Claims (1)

  1. PATENT-AN Si@iCÜciiL: i. Galvanisches Element mit einer Mischung von Ouecksilberchlorür und Graphit als Depolarisator, dadurch gekennzeichnet, daß das Chlorür mit Graphit aufs innigste verrieben, dann unter hohem Druck, z. B. 5oo bis iooo Atm., zu einer festen Masse gepreßt, mit einer Stromableitung versehen und von einer .dicken Mehlpaste umgeben ist. a. Galvanisches Element nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Quecksilberchlorür aus präcipitatum via humida paratum oder aus sublimatum präparatum besteht. 3. Galvanisches Element nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Depolarisator als Ableitung Silber enthält. Galvanisches Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Silberlegierung, z. B. Mangansilber, als Ableitungselektrode für den Depolarisator-benutzt wird. 5. Galvanisches Element nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß als Ableitungselektrode versilberte Kohle benutzt wird.
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