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DE461333C - Vorrichtung zum Reinigen von Getreide - Google Patents
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DE461333C - Vorrichtung zum Reinigen von Getreide - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Getreide

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Publication number
DE461333C
DE461333C DEC37056D DEC0037056D DE461333C DE 461333 C DE461333 C DE 461333C DE C37056 D DEC37056 D DE C37056D DE C0037056 D DEC0037056 D DE C0037056D DE 461333 C DE461333 C DE 461333C
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DE
Germany
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drum
sieve
goods
funnel
grain
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Expired
Application number
DEC37056D
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English (en)
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CARTER MAYHEW Manufacturing Co
Original Assignee
CARTER MAYHEW Manufacturing Co
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/14Details or accessories
    • B07B13/16Feed or discharge arrangements
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    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
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    • B07B13/11Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects involving travel of particles over surfaces which separate by centrifugal force or by relative friction between particles and such surfaces, e.g. helical sorters

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Getreide. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Reinigen von Getreide, insbesondere von solchen Beimengungen, die, wie z. B. Ähren, Stengel, Stücke von Stroh und Bindegarn, Nägelu, dgl., bei erheblicher Länge eine verhältnismäßig geringe Dicke haben.
  • Bei der Vorrichtung erfolgt das Reinigen in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines wandernden, beispielsweise als umlaufende -Trommel ausgebildeten Siebes, durch das das zu reinigende Gut hindurchtritt. Von den bekannten Reinigungsvorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung im wesentlichen dadurch, daß auf der dem Getreidezulauf abgekehrten, d. h. auf der unteren oder hinteren Siebseite eine Staufläche vorgesehen ist, die ein Anstauen des Gutes auf beiden Sei-,ten des Siebes bewirkt. Durch dieses Anstauen wird erzielt, daß die langen Fremdkörper, die unter der Einwirkung der Siebbewegung aufgerichtet bzw. gestreckt werden, sich sicher zeit ihren Längsseiten auf das Sieb legen und von diesem mitgenommen werden.
  • Bei der Ausführung des Siebes als um eine wagerechte Achse umlaufende Trommel wird das Gut der Siebtrommel zweckmäßig der aufsteigenden Trommelseite im mittleren Teil zugeführt und zum Stauen des Gutes eine innerhalb der Trommel fest angebrachte, parallel zur Trommelachse verlaufende Platte benutzt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine entsprechend der Erfindung ausgeführte Reinigungsvorrichtung teilweise in Vorderansicht, teilweise im Schnitt nach der Linie i-i der Abb. 2; Abb.2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i; Abb.3 ist eine der Abb.2 entsprechende Darstellung einer etwas abweichenden Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung, während Abb. q. eine weitere Ausführung in schematischer Darstellung veranschaulicht.
  • Die dargestellte Vorrichtung hat einen Zuführungstrichter 8 mit einem am Boden vorgesehenen einstellbaren Auslaßschieber 9, der zum Regeln der unter der Wirkung der Schwere aus denn Trichter auf eine schräge Auslaßschurre io übertretenden Getreidemenge dient. Die Schurre i o endet an einem Trichter i i, der einen den Austritt des Gutes regelnden Sichieber 12 hat. Die beiden Trichter 8 und i i sowie die Schurre i o sind mit seitlichen Gußgestellen 13 starr verbunden, die mit Schlitzen oder Kanä.l.en versehen sind, in denen die Schieber 9 und 12 geführt sind.
  • Zum Feststeilem, des oberen Schiebers 9 in den verschiedenen Lagen dienen Exzenter 1.1, die an vorspringenden Lappen der Seitengestelle 13 gelagert sind und an den Schieber gedrückt werden können. Der untere Schieber i2 kann in der Höhenrichtung verstellt und in den verschiedenen Lagen festgestellt werden. Die Einstellbarkeit der beiden Schieber :ermöglicht eine Regelung der Stauarg des Getreides im Bereich der Siebfläche.
  • Bei der Vorrichtung gemäß den Abb. i bis 3 ist das Reinigungssieb 26 als umlaufende zylindrische Trommel ausgebildet, die so angeordnet ist, daß sie die von den oberen Trichter über die Schurre i o rutschende Getreidemasse auf ihrem Wege zum unteren Trichter aufhält. Die Siebtrommel hat Kopfstücke 25 sowie ein schweres, sehr grahmaschiges zylindrisches Sieb 26, das zweckmäßig aus gewebtem Draht besteht. Die Teile 25 und 26 sind starr miteinander verbunden, und die Kopfstücke 25 sitzen fest auf einer wagerechten Welle 27, die in nach außen vorspringenden Lagern 13A der seitlichen Rahmenteile 13 ruht. Die Welle 27 trägt auf denn einen Ende ein Kettenrad ? 8, mit Hilfe dessen die Welle und -das umlaufende Sieb durch eine Kette o. dgl. angetrieben werden kann. Die Siebtrommel ist so nahe an dem unteren Rande der Schurre i o gelagert, daß die gesamte Masse des Arbeitsgutes oder wenigstens alle groben Teile des Gutes mit dem Sieb in Berührung kommen. Das Sieb ist so weitmaschig, daß es dem Hindurchsträmen von Weizen, Hafer oder anderen Getreidekörnern nur sehr geringen Widerstand bietet, so daß solche Körner in das Innere der Trommel treten und die Trommel wieder verlassen, d. h. aus dem Trichter 8 annähernd radial durch die Trommel hindurch in den Trichter i i treten können.
  • Um das Getreide im Bereich der Siebtrommel anzustauen und zu verhindern, daß es über den oberen Rand des Trichters i i hinwegließt, ist innerhalb des Siebzylinders eine Anschlagplatte 29 aufgehängt oder sonstwie befestigt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Anschlagplatte mit einem U-förmig gebogenen Lappen 30 versehen, der lose auf der Welle 17 hängt. Der untere Teil der Platte 29 ist mit einer Gewichtschiene 31 ausgerüstet, die verhindert, daß die Platte infolge der Reibung zwischen der Welle 17 und dem Aufhängelappen 3o von der Welle mitgenommen, d. h. gedreht wird.
  • Durch die Siebtrommel werden die großen und langen Fremdkörper von den Getreidekörnern getrennt, indem die Fremdkörper außen auf der Trommel mitgenommen werden und von der Trommel abfallen, während die Körner durch die Trommel hindurch in den Trichter i i treten. Damit die Krirner von Staub und anderen kleinen Verunrein bringen befreit werden, wird ,durch die aus dem unterem. Trichter i i in einen stehenden Kanal 32 fallenden Körner ein durch ein Sauggebläse 34 erzeugter aufsteigender Luftstrom hindurchgeführt, dessen Stärke mittels einer einstellbaren Drosselklappe 35 geregelt werden kann.
  • Bei der in: Ahb. 3 daxgestellten Vorrichtung ist zwecks Regelung der Stauung in dem Trichter i i der untere Teil 37 des Trichterbodens beweglich gemacht und gelenkig mit einer in senkrechter Richtung einstellbaren, in. jeder Lage feststellbaren Platte 12A verbunden. Das obere Ende des Teiles 37 ruht dabei auf Führungsflanschen 38, die an den Seitenplatten 13 vorgesehen sind. Diese Stauvorrichtung ist denn in der Abb. 2 dargestelltem. Stauschieber vorzuziehen, weil bei ihr auf dem Boden des Trichters i i keine Tasche vorhanden ist, in der sich Getreide absetzen könnte.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Das zu reinigende Gut (z. B. ein Gemisch aus Weizen, Hafer und verschieden :großen Fremdkörpern, wie Stengel, Stücke von Bindegarn, Rinde, Maiskolben, Staub, kleine Körner sowie Nägel, Eisenstücke, Zweige -u. dgl.) wird in den oberen Trichter 8 :eingebracht und fließt von hier aus der umlaufenden Siebtrommel zu, die langsaun im. entgegengesetzten Sinne wie der Uhrzeiger (Abb.2) umläuft. Die längeren Bestandteile des Gutes (Stroh- und Rinden,-stücke, Maiskolben, Nägel, Bindegarn u. dgl.) lagen sich flach auf den Umfang der Siebtrommel und werden von dieser mitgenommen, bis sie abfallen. Die kleineren Bestandteile des Gutes (Weizen, Hafer, kleinere Körner, Staub u. dgL) treten hingegen frei durch die Maschen der Siebtrommel hindurch in das Innere der Trommel und gelangen von hier wieder durch die Maschen der Siebtrommel in den unteren Trichter i i. Im Innern der Trommel staut sich dabei das Gut an .der Platte 29, wodurch eine zu schnelle Sitrömung der Masse durch den sich nach obern. bewegenden Teil der Siebtrommel verhindert und erzielt wird, daß die längeren Bestandteile des Gutes sicher von der Trommel mitgenommen werden. Würde die Masse zu schnell durch den sich aufwärts bewegenden Teil der Siebtrommel strömen, so konnten einzelne längere Teile durch die Maschen, des Siebes treten und in den unteren Trichter gelang-en.
  • Das von den längeren Bestandteilen (Fremdkörpern ) befreite Gut tritt aus dem Trichter i i über den Regelschieber 12 in den Luftkana132, in dem das Gut hinabfällt, wobei der durch den Kanal streichende Luftstrom alle leichteren Beimengungen (Kaff, leichte Körner, Staub u. dgl.) mitnimmt.
  • Wie Abb.2 erkennen läßt, trifft das auf der Schurre io herabrutschende Gut an einer Stelle auf den nach oben sich bewegenden Teil der umlaufenden Siebtrommel, die unterhalb der wagerechten Mittelebene der Trommel liegt, während der untere Trichter sich unterhalb der Siebtrommel bis zu einer Stelle erstreckt, die außerhalb der senkrechten Mittelebene der Trommel liegt. Durch die Anordnung der Rutsche i o und der Staufläche 29 wird erzielt, daß das Gut sich gegen einen sehr erheblichen Teil der sich aufwärts bewegenden Hälfte der Siebtrommel legt, während die Anordnung des Trichters i i eine Stauung des Gutes innerhalb der Siebtrommel hervorruft.
  • Statt einer Siebtrommel kann ein anderes wanderndes Sieb, z: B., wie in Abb. ¢ angedeutet ist, ein umlaufendes Siebband 26a, Verwendung finden, das über zwei oder mehr hohle oder durchbrochene Trommeln geführt ist. In diesem Fall kann die Stauung des aus einem Trichter 8 in regelbarer Menge auf einen wagerechten Teil des Siebbandes fallenden Gutes durch eine unterhalb des wagerechten Teiles des Siebbandes angeordnete Platte 29a bewirkt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Reinigen von Getreide mit Hilfe eines wandernden Siebes (Siebtrommel o. dgl.), durch das die Getreidekörner hindurchtreten, dadurch gekennzeichnet, daß auf der unteren (hinteren.) Seite des Siebes eine Staufläche angeordnet ist, die ein Anstauen des Gute auf beiden Seiten des Siebes bewirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer um eine wagerechte Achse umlaufenden Siebtrommel, der das Gut am Umfange so im Bereich der sich aufwärts bewegenden Trommelhälfte zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Gutes etwa im mittleren Teil der aufsteigenden Trommelhälfte erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch- gekennzeichnet, daß als Staufläche eine innerhalb der umlaufenden Siebtrommel parallel zur Trommelachse ortsfest angeordnete Platte verwendet ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Regelvorrichtung für das der Siebtrommel zulaufende und das die Trommel verlassende Gut vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Regeln des die Trommel verlassenden Gutes durch Änderung der Neigung der Ablaufschurre bewirkt wird.
DEC37056D 1924-08-27 1925-08-08 Vorrichtung zum Reinigen von Getreide Expired DE461333C (de)

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