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DE530735C - Verfahren zur Darstellung von Cadmiumverbindungen von Thioharnstoffderivaten - Google Patents
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DE530735C - Verfahren zur Darstellung von Cadmiumverbindungen von Thioharnstoffderivaten - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Cadmiumverbindungen von Thioharnstoffderivaten

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Publication number
DE530735C
DE530735C DEI39320D DEI0039320D DE530735C DE 530735 C DE530735 C DE 530735C DE I39320 D DEI39320 D DE I39320D DE I0039320 D DEI0039320 D DE I0039320D DE 530735 C DE530735 C DE 530735C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cadmium
hydroxide
solution
preparation
water
Prior art date
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Expired
Application number
DEI39320D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Max Bockmuehl
Dr Walter Persch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI39320D priority Critical patent/DE530735C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE530735C publication Critical patent/DE530735C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07BGENERAL METHODS OF ORGANIC CHEMISTRY; APPARATUS THEREFOR
    • C07B61/00Other general methods

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von Cadmiumverbindungen von Thiobarnstoffderivaten Es wurde gefunden, daß man durch Einwirkung von Cadiniumhydroxyd auf cyclische Abkömmlinge des Thioharnstoffs zu Cadmiumverbindungen gelangt, in. denen sich das Cadmium am Schwefel befindet.
  • Als geeignete Ausgangsstoffe für das Verfahren kommen sowohl einkernige Abkömmlinge des Thioharnstoffs, z. B. Äthylenthioharnstoff, A-Imidazolylmercaptan als auch mehrkörnig kondensierte Derivate dieser Körper, z. B. Thiobenzimidazol, Thionaphthimidazol u. a. sowie deren Substitutionspradukte, wie Carbonsäuren, Sulfonsäuren oder andere Abkömmlinge, welche die Möglichkeit geben, die Reaktionsprodukte in Wasser löslich zu machen, in Frage.
  • Bei Verwendung eines Ausgangsstoffes mit einer löslichmachenden Gruppe kann das Verfahren in der Weise ausgeführt werden, daß man die wässerige Lösung des entsprechenden Alkalisalzes mit Cadmiumhydroxyd zur Umsetzung bringt oder daß man den betreffenden Ausgangsstoff in Form seines Alkalisalzes zusammen mit Cadmiumsalzen in Wasser löst und nun eine entsprechende Alkalimenge zugibt, oder daß man die freien Säuren in einem geeigneten Lösungs- oder Verdünnungsmittel mit Cadmiumhydroxyd umsetzt und die erhaltenen Cadmiummercaptosäuren gegebenenfalls' in ihre Salze überführt. Benutzt man cyclische Thioharnstoffverbindungen ohne eine löslichmachende Gruppe, so kann man ebenfalls von deren Alkaliverbindungen ausgehen; man kann aber auch die freien Sulfhydrylverbindungen mit Cadmiumhydroxyd in einem. geeigneten Lösungsmittel bis zur völligen Umsetzung schütteln.
  • Die glatte Umsetzung der von uns verwandten Körper mit Cadmiumhydroxyd ist insofern sehr -überraschend, als es nicht gelingt, aridere Körper- mit einer enolisierbaren S-Gruppe, z. B. Thiobenzoxazool oder ThioharnstoffbenZ-oesäure mit Cadmiumhydroxyd in Wechselwirkung zu bringen: Schüttelt man z. B. eine wässerige Lösung von thiobenzimidazolcarbonsaurem Natrium mit frisch geschlämmtem Cadmiumhydroxyd, so tritt sehr bald Auflösung des Hydroxyds ein ohne Zunahme der Alkalität der Lösung. Wiederholt man dagegen den Versuch mit thiobenzoxazolcarbonsaurem Natrium, so setzt sich das Cadmiumhydroxyd zu unlöslichem thiobenzoxazolcarbonsaurem Cadmium um; während die Lösung stark alkalisch reagiert. . Beispiele r. 7,8 g z, z-ThiGbenzirnidazol-q.-carbonsäure werden in 40 ccm Wasser unter` Zugabe von 3 ccm konzentrierter Natronlauge (34 °/oig) gelöst. Zu dieser Lösung werden 4,4 g kristallisiertes ' Cadmiumchlorid - in 25 ccm Wasser gegeben. Die eintretende Fällung wird durch Zugabe von 4 ccm konzentrierter N9troiliauge £lurceiniges SchütteliZ wieder inlilsung gebrac :Die Flüssigkeit wird filtriert;und mit dein gfeicheri-Volumen absoluten Alkohols versetzt. Dabei tritt eine Fällung des weißen Natriumsalzes der neuen-Cadmiümverbindung ein. Die Ausbeute an (C"H402N,NaS)2 - Cd beträgt 9 g, Cadmiumgehalt 2o,82 °/o.
  • z. 6,o g r, 2-thionapl-ithimidazol-5-sulfonsaures Natrium werden in 75 ccm Wasser gelöst. Zu der Lösung gibt man eine Suspension von frisch hergestelltem und gewaschenem Cadmiumhydroxyd (aus 2,5 g CdC12 - 2 H20 in 25 ccm Wasser mittels 2 ccm konzentrierter Natronlauge). Beim Schüiteln tritt Lösung des Cadmiumhydroxyd's ein. Die Flüssigkeit wird nach dem Filtrieren im Vakuum eingedampft und der Rückstand mit Alkohol zu einem weißen Pulver verrieben. Man kann auch,: wie in Beispiel i beschrieben, das Natriumsalz der erhaltenen Cadmiumverbindungen mit Alkohol a=usfällen. Die Ausbeute an (C"Ha03N,NaS2)2 - Cd beträgt 6 g; Cadmiumgehalt 15,62 °/o.
  • 3. 2,2 g i, 2-Thiobenzimidazol-q.-propionsäure werden in 25 ecrn Wasser mit i ccm konzentrierter Natronlauge gelöst.. Zu der Lösung gibt man i, i g CdC12 # 2 H20 in 25 ccm und i ccm konzentrierter Natronlauge. Die- anfangs eintretende Fällung löst sich beim Schütteln wieder auf. Auf Zusatz des gleichen Volumens absoluten Alkohols zu der filtrierten Flüssigkeit tritt Abscheidung des weißen Natriumsalzes der Cadmiumverbindung ein. Die Ausbeute an (C1oH802N2NaS)2. Cd beträgt 2, 5 g; *Cadmiumgehalt 19,1 %.
  • 4. 2,04 g Äthylenthioharnstoff werden in j 2o ccm warmem Wasser gelöst. Dann gibt man hintereinander zuerst 1,5 ccm konzentrierte Natronlauge und dann 2,1g g kristallisiertes - Cadmiumchlorid in io ccm warmem Wasser zu. Die Flüssigkeit wird kurze Zeit kräftig geschüttelt und dann vom Niederschlag abgesaugt, Ausbeute 3 g einer Verbindung folgender Zusammensetzung C3 H6 N, S # CdOH - H20; 12,5 °/o S und 46,4 °/o Cd.
  • 5. Aus 4,5 g kristallisiertem Cadmiumchlorid in Wasser wird das Cadmiumhydroxyd hergestellt. Nachdem es neutral gewaschen ist, kommt es als Aufschwemmung in Wasser zu einer neutralen wässerigen Lösung von 12,72 g 1, 2-thiobenzimidazolarsinsaurem Natrium. Beim Schütteln tritt Lösung des Cadmiumhydroxyds ein. Die Flüssigkeit wird auf ein kleines Volumen im Vakuum eingedampft und; mit absolutem Alkohol versetzt. Dabei fällt die neue Cadmiumverbindung pulverig aus. Es werden 149 einer Substanz der Zusammensetzung (C,H,N,SAsNa2) 2 - Cd # 4 H20 und den Analysenwerten 12,8 °/" Cadmium und 6,8 °/n Stickstoff erhalten.
  • 6. 25,2 g r, 2-thiobenzimidazolsulfonsaures Natrium, in 40o ccm Wasser gelöst, werden 1/2 Stunde mit einer Aufschwemmung von Cadmiumhydroxyd in aoo ccm Wasser, hergestellt aus i i g kristallisiertem Cadmiumchlorid mit Natronlauge und folgendem Neutralwa.schen, geschüttelt. .Nach Filtrieren der klaren Lösung wird im Vakuum eingedampft und. der Rückstand mit absolutem Alkohol zu einem feinen weißen Pulver verrieben. Ausbeute an (C,H403NZSZNa)2 - Cd 30 g mit einem Cadmiumgehalt von 18,21 °%.

Claims (1)

  1. PATISNTANSPRUC11: Verfahren zur Darstellung von Cadmiumverbindungen von Thioharnstoffderiwaten, dadurch gekennzeichnet, daß man Cadmiumhydroxyd auf cyclische Abkömmlinge des - Thioharnstoffes bzw. deren Salze einwirken läßt und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen in ihre Salze überführt.
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