DE616519C - Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren Werkstuecken, insbesondere von Eisenbahnschienen auf freier Strecke - Google Patents
Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren Werkstuecken, insbesondere von Eisenbahnschienen auf freier StreckeInfo
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- DE616519C DE616519C DEO19472D DEO0019472D DE616519C DE 616519 C DE616519 C DE 616519C DE O19472 D DEO19472 D DE O19472D DE O0019472 D DEO0019472 D DE O0019472D DE 616519 C DE616519 C DE 616519C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/44—Non-dismountable rail joints; Welded joints
- E01B11/50—Joints made by electric welding
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Description
- Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweißen von schweren Werkstücken, insbesondere von Eisenbahnschienen auf freier Strecke Zum elektrischen Schweißen von schweren und umfangreichen Werkstücken, insbesondere Eisenbahnschienen, nach dem Widerstandsabschmelz-Schweißverfahren sind im allgemeinen umfangreiche und schwere Schweißvorrichtungen erforderlich, die nur schwer transportabel sind. Beim Schweißen von umfangreichen und nicht transportablen Werkstücken oder den Eisenbahnschienen auf freier Strecke müssen daher die Schweißeinrichtungen samt ihren Hilfseinrichtungen aus diesem Grunde auf Fahrzeugen angeordnet werden. Zwar wird dadurch eine verhältnismäßig bequeme Transportmöglichkeit der Schweißeinrichtungen erreicht, doch ist hierbei der Transport stets an die Fahrzeuge gebunden. Dadurch werden z. B. Schweißarbeiten- an bereits verlegten Gleisen während des Betriebes sehr erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht, da für die eigentliche Schweißarbeit naturgemäß nur die Betriebspausen zur Verfügung stehen, zwischen deren die Schweißeinrichtung bzw. der diese tragende Wagen zu irgendeiner Schweißstelle gebracht werden muß, ein Verfahren, welches bei dichter Zugfolge oder weit auseinanderliegenden Ausweichstellen nicht durchführbar ist.
- Die beschriebenen Nachteile werden durch Anwendung einer Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweißen vermieden, die eine mechanische Sch-"veißeinriclitung besitzt, die finit Aufspannvorrichtungen zum Befestigen an den zu verschweißenden Werkstüch:en bzw. Schienen versehen ist. Erti:idungsgemäß besteht,die elektrische Schweißeinrichtung aus mehreren parallel geschalteten, von der mechanischen Schweißeinrichtung getrennten oder abnehmbaren Einzelschweißeinrichtungen. Eine solche Schweißeinrichtung ist vorzugsweise zur Bearbeitung schwerer Werkstücke, insbesondere zum Verschweißen von Eisenbahnschienen auf freier Strecke, geeignet. Der erforderliche Schweißstrom wird hierbei mittels mehrerer Schweißtransformatoren kleinerer Leistung erzeugt, die beiderseits der zu verschweißenden Werkstücke angeordnet werden. Diese Unterteilung in mehrere kleinere Schweißstromstärken bringt weiterhin den Vorteil eines größeren elektrischen Nutzeffektes bzw. Leistungsfaktors, da die bei Verwendung nur eines einzigen entsprechend groß bemessenen Transformators erforderlichen längeren Verbindungsleitungen zwischen Sekundärwicklung und Schweißelektroden entweder ganz fortfallen oder erheblich verkürzt werden können. Durch das Auflösen des elektrischen Teiles der Schweißanlage (Transformator, Schweißelektroden usw.) in mehrere Einzelschweißeinrichtungen (Schweißeinheiten) wird ein leichtes, nicht an Schienenfahrzeuge gebundenes Befördern der Schweißanlage und außerdem die Möglichkeit erreicht, die Einrichtung beim Verschweißen von Schienen auf freier Strecke aus dem Fahrprofil herannahender Züge schnell zu beseitigen.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r die Einrichtung in der Ansicht, Abb.2 dieselbe in der Draufsicht.
- Abb.3 zeigt den mechanischen Teil der Schweißvorrichtung in der Stirnansicht. Abb. d. zeigt .den elektrischen Teil, insbesondere die Schweißstromzuführungen in der Stirnansicht.
- Auf den zu verschweißenden Schienen i und 2 ist der zur Erzeugung der Schweißbewegung dienende mechanische Teil der Schweißeinrichtung mittels der Spannvorrichtungen 3 befestigt. Dieser mechanische Teil besteht aus zwei Teilen q. und 5, von denen der Teil 5 in dem Teil ¢ verschiebbar gelagert und mittels eines Schweißhandrades 6, eines Schneckenvorgeleges 7 und einer Spindel 8 gegenüber dem Teil q. hin und her bewegt werden kann. Da der Teil 5 mittels seiner Spannvorrichtung 3 an der Schiene i und der Teil q. mittels seiner Spannvorrichtungen an der Schiene 2 befestigt ist, können also durch Drehen des Schweißhandrades 6 die Schienen i und 2 oder beliebig andere Schweißwerkstücke gegeneinander bewegt werden. Beiderseits der Schweißstelle 9 sind die Schweißelektroden io, i 1, 12 und 13 angeordnet, die durch kurze Kabel 14 mit den Sekundärwicklungen der beiderseits des Schienenstoßes angeordneten Schweißtransformatoren 15, 16, 17 und 18 verbunden sind. Diese Transformatoren erhalten die elektrische Energie entweder von einem vorhandenen Netz i9 oder einer fahrbaren, in der näheren oder weiteren Umgebung der Gleisanlage aufgestellten Stromerzeug ung sanlag e.
- Zum leichteren Transport sind die Transformatoren 15 bis 18 etwa unterhalb ihres Schwerpunktes mit je zwei Laufrädern 2o versehen. Zur Vereinfachung des Aufbaues sind ferner die Sekundärwicklungen 21 der Transformatoren 15 bis 18 als Tran@sfonnatorgehäuse ausgebildet, welches an einem Ende je einen Ventilator 22 enthält, dessen Kühlluftstrom gleichzeitig zur Kühlung der Schweißelektroden 10 bis 13 dienen kann.
- Um eine möglichst kurze und doch gelenkige Verbindung zwischen Sekundärwicklung :#i und den Schweißelektroden zu erhalten, werden diese, wie Abb. ¢ zeigt, zangenförmig ausgebildet und an den Enden der Sekundärwicklung - unter Wegfall der Kabelverbindung - drehbar befestigt. Diese drehbare bzw. gelenkige Befestigung der Schweißelektroden an der Sekundärwicklung ermöglicht in gewissen Grenzen eine beliebige Höhenlage der Transformatoren gegenüber der durch das Schienenniveau festgelegten Höhenlage der Schweißelektroden 10 bis 13. Bei der zangenartigen Ausbildung der Elektroden, wie sie Abb. q. zeigt, werden diese zweckmäßig derart gegeneinander versetzt angeordnet, daß je zwei Schweißtransformatoren, g. B. 15 und 17 (Abb. q.), in gleicher Ebene gegenüberliegend, zu beiden Seiten der zu verschweißenden Schweißwerkstücke angeordnet werden können, ohne daß Zwischenräume zwischen den zangenartigen Elektrodenarmen entstehen. Zum weiteren Ausgleich von Höhenunterschieden werden die Laufräder 2i, welche zur fahrbaren Lagerung der Einzeltransformatoren dienen, zweckmäßig in der Höhe verstellbar angeordnet.
- Auch einzelne Teile der mechanischen Einrichtung können zur Erleichterung des Transportes mit Laufrädern ausgerüstet werden. In den Abb. 1, 2 und 3 ist beispielsweise der als Schlittenführung für den Teil 5 dienende Bauteil q. mit Laufrädern 23 versehen, die mittels einer Gewindespindel 24 gehoben und gesenkt werden-können, so,daß im Bedarfsfalle, d. h. also bei erforderlichem Abbau der Einrichtung, auch der mechanische Teil q. nach Lösen der Spannvorrichtungen 3 und Senken der Laufräder 23 mittels der Vorrichtung 24. aus dem Bereich der befahrenen Gleisstelle gefahren werden kann.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweißen von schweren Werkstücken, insbesondere von Eisenbahnschienen auf freier Strecke, mit einer mechanischen Schweißeinrichtung, die mit Aufspannvorrichtungen zum Befestigen an den zu verschweißenden Werkstücken bzw. Schienen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Schweißeinrichtung aus mehreren parallel geschalteten, von der mechanischen Schweißeinrichtung (4,j5) getrennten oder abnehmbaren Einzelschweißeinrichtungen besteht.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch mehrere den erforderlichen Schweißstrom erzeugende Schweißtransformatoren (15 bis 18) kleinerer Leistung, deren Schweißelektroden (1o bis 13) an die zu verschweißenden Werkstücke bzw. Schienen (1, 2) an beliebiger Stelle anklemmbar sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißelektroden (io bis 13) der Schweißtransformatoren (z5 bis 18) an diesen angelenkt sind. q..
- Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißele Ictroden (io, ii) zangenartig ausgebildet sind.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die zangenartigen Schweißelektroden (io, ii) an den Schweißtransformatoren (15, 17) derart versetzt angelenkt sind, daß zwei an den zu verschweißenden Werkstücken bzw. Schienen zu beiden Seiten befestigte Schweißtransformatoren (15, 17) einander in derselben senkrechten Ebene gegenüberliegen.
- 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeizlinet, daß die Niedervoltwicklung jedes Schweißtransformators (15 bis 18) als Transformatorgehäuse (21) ausgebildet ist, in das einVentilator(22) zurKühlungdesTransformators und der Schweißelektroden (1o bis 13) eingebaut ist.
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Schweißeinrichtung (¢, 5) und-die elektrischen Schweißehnrichtungen auf je zwei unterhalb ihrer Schwerpunkte angeordneten Laufrädern (23 bzw. 2o) fahrbar gelagert sind. g. Einrichtung nach Anspruch ;, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder (23) in der Höhe verstellbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO19472D DE616519C (de) | 1931-11-04 | 1931-11-04 | Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren Werkstuecken, insbesondere von Eisenbahnschienen auf freier Strecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO19472D DE616519C (de) | 1931-11-04 | 1931-11-04 | Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren Werkstuecken, insbesondere von Eisenbahnschienen auf freier Strecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE616519C true DE616519C (de) | 1935-07-30 |
Family
ID=7354998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO19472D Expired DE616519C (de) | 1931-11-04 | 1931-11-04 | Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren Werkstuecken, insbesondere von Eisenbahnschienen auf freier Strecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE616519C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015161B (de) * | 1953-12-30 | 1957-09-05 | Schlatter Ag | Widerstands-Schweissmaschine zum Abbrenn-Schweissen von Schienen |
| FR2627522A1 (fr) * | 1988-02-01 | 1989-08-25 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Dispositif pour imprimer respectivement une traction ou une poussee a des rails, afin de decaler longitudinalement des rails de voies ferrees posees |
-
1931
- 1931-11-04 DE DEO19472D patent/DE616519C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015161B (de) * | 1953-12-30 | 1957-09-05 | Schlatter Ag | Widerstands-Schweissmaschine zum Abbrenn-Schweissen von Schienen |
| FR2627522A1 (fr) * | 1988-02-01 | 1989-08-25 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Dispositif pour imprimer respectivement une traction ou une poussee a des rails, afin de decaler longitudinalement des rails de voies ferrees posees |
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