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DE69306179T2 - Fahrrad mit einem Ständer - Google Patents
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DE69306179T2 - Fahrrad mit einem Ständer - Google Patents

Fahrrad mit einem Ständer

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DE69306179T2 DE1993606179 DE69306179T DE69306179T2 DE 69306179 T2 DE69306179 T2 DE 69306179T2 DE 1993606179 DE1993606179 DE 1993606179 DE 69306179 T DE69306179 T DE 69306179T DE 69306179 T2 DE69306179 T2 DE 69306179T2
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H1/00Supports or stands forming part of or attached to cycles
    • B62H1/02Articulated stands, e.g. in the shape of hinged arms
    • B62H1/04Substantially U-shaped stands for embracing the rear wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein zweirädriges Fahrzeug, wie ein Fahrrad, Moped oder Motorrad, mit einem Rahmen mit einem Sattel, auf welchem eine Bedienperson ihre Position einnehmen kann, einem Hinterrad, das relativ zu dem Rahmen drehend antreibbar ist, einer Gabel, welche zum Lenken unter Steuerung von einer Bedienperson schwenkbar ist und welche an ihrem oberen Ende eine Lenkstange trägt und welche an ihrem unteren Ende ein frei drehbares Vorderrad trägt, wobei das Fahrzeug einen insgesamt U-förmigen Ständer aufweist, der in dem Bereich des Vorderrades an der Gabel befestigt ist, und mit zwei Schenkeln beiderseits des Vorderrades angebracht ist und in einer vertikalen Ebene um eine Schwenkachse schwenkbar ist, die sich in dem Bereich des unteren Endes der Gabel erstreckt, wobei der Ständer vorzugsweise von einer Bedienperson in eine der beiden festen Positionen gebracht werden kann, in deren erster Position die aktiven äußeren Enden der beiden Schenkel unter dem untersten Teil des Vorderrades zur Abstützung an dem Boden hervorstehen und in deren zweiter Position die zwei Schenkel aus der ersten Position geschwenkt sind.
  • Ein derartiges Fahrzeug ist aus der US-A-2 251 639 bekannt.
  • Bezogen auf den Gegenstand nach der Beschreibung dieses Standes der Technik ist es ein Ziel der Erfindung, das Fahrzeug derart zu gestalten, daß es in der inaktiven Position des Ständers, d.h. die Position, in welcher das Fahrzeug gefahren werden kann, eine Position einnimmt, in welcher der Fahrer in keiner Weise durch den Ständer behindert wird.
  • Ein weiterer Ziel der Erfindung ist es, ein Fahrzeug derart zu gestalten, daß es die Möglichkeit der Kombination der Wirkungsweise des Ständers mit Diebstahlsicherheit bietet.
  • Die obigen Ziele werden mit einem Fahrzeug nach der oben angegebenen Beschreibung erreicht, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Schloß mit dem Rahmen fest verbunden oder verbindbar ist und in der ersten Position den oberen Teil des Ständers relativ zu dem Rahmen verriegeln kann, während es gleichzeitig die Gabel relativ zu dem Rahmen verriegelt;
  • das untere Ende jedes der Schenkel um die Achse des betreffenden Schenkels schwenkbar ist und einen Teil aufweist, welcher zu derjenigen Seite hin hervorsteht, welche das aktive äußere Ende zum Aufsetzen auf den Boden trägt, wobei der vorstehende Teil in der ersten Position des Ständers eine erste Schwenkposition einnimmt, in welcher der vorstehende Teil zu der Seite in bezug auf das Vorderrad hervorsteht und in der zweiten Position des Ständers eine zweite Schwenkposition einnimmt, in welcher der vorstehende Teil nach innen in bezug auf das Vorderrad geschwenkt ist.
  • Bei dem Aufbau gemäß der Erfindung ist der gemeinsame Abstand des aktiven Endes des Ständers in der ersten Position so groß wie möglich und in der inaktiven Fahrposition so gering wie möglich.
  • Der Aufbau gemäß der Erfindung macht es extrem schwierig, ein Fahrzeug zu stehlen, welches geparkt ist und mit dem Ständer und dem Schloß gemäß der Erfindung verriegelt ist. In derbetreffenden Position des Ständers kann das Vorderrad nur durch Anheben des Vorderrades vom Boden aus derart bewegt werden, daß die aktiven Enden des Ständers keinerlei Berührung mehr damit haben. Es ist ersichtlich, daß es unmöglich ist, die Lenkstange herumzudrehen.
  • Die große Stabilität eines geparkten Fahrzeuges gemäß der Erfindung und seine vertikale Position ermöglicht eine sehr einfache Beladung des Gepäckträgers, der oberhalb des Hinterrades angeordnet ist. Außerdem kann das übliche Schloß, das normalerweise unter dem Sattel vor dem Gepäckträger angebracht ist, weggelassen werden, wenn es gewünscht wird, was die Beladung des Fahrzeuges erleichtert.
  • Vorzugsweise ist eine Ausführungsform angegeben, welche durch erste Federmittel gekennzeichnet ist, welche den Ständer in jede der beiden festen Positionen bringen können. Eine besondere Ausführungsform des Fahrzeuges gemäß der Erfindung weist das Merkmal auf, daß in der zweiten Position die äußeren Enden der Schenkel nach hinten und nach oben geschwenkt sind. Die Ausführungsform weist den Vorteil auf, daß nach dem Entriegeln des Schlosses das Fahrzeug in eine fahrbereite Position gebracht werden kann, indem es über eine geringe Entfernung nach vorn bewegt wird. Der Ständer wird hierbei aus seiner ersten Parkposition in seine inaktive Fahrposition geführt.
  • Eine Variante ist durch zweite Federmittel gekennzeichnet, welche den vorstehenden Teil in eine der Schwenkpositionen bringen, die einer der Positionen des Ständers entspricht, und Anschlagmittel, die an der Gabel angeordnet sind, welche derart mit dem vorstehenden Teil zusammenwirken, daß, wenn der Ständer in eine andere Position verlagert wird, die Anschlagmittel den vorstehenden Teil in die andere Schwenkposition entgegen der Wirkung der Federmittel drücken. Die Äusführungsform ist vorzugsweise derart gestaltet, daß die zweiten Federmittel die vorstehenden Teile nach innen bringen. Dies verhindert jede Möglichkeit, daß die vorstehenden Teile durch Personen in böswilliger Absicht in der geparkten Position des Fahrzeuges nach innen gedrückt werden. Die Anschlagmittel blockieren dann eine solche Verlagerung nach innen.
  • Die Ausführungsform kann sehr einfach das besondere Merkmal aufzeigen, daß die zweiten Federmittel eine Torsionsfeder aufweisen.
  • Eine Ausführungsform wird empfohlen, bei welcher die ersten Federmittel eine Druckfeder aufweisen, welche zwischen dem Rahmen und dem Ständer derart angeordnet ist, daß sie eine Druckkraft in beide Positionen ausübt, während eine instabile Position zwischen diesen Positionen vorliegt.
  • Leicht und zuverlässig ist eine Variante, bei welcher die ersten Federmittel eine Gasfeder aufweisen.
  • Vorzugsweise weist das Fahrzeug gemäß der Erfindung das Merkmal auf, daß das Schloß ein handelsübliches Fahrradschloß ist.
  • Eine besondere Ausführungsform weist das besondere Merkmal auf, daß der Ständer ein Verschlußteil zum Zusammenwirken mit dem Schloß aufweist und daß Führungsmittel zum Positionieren des Verschlußteils in bezug auf das Schloß derart vorhanden sind, daß das Schloß die Bewegung des Verschlußteils blockieren kann.
  • Eine große Erleichterung des Betriebes ist durch die Ausführungsform geboten, bei welcher der Ständer ein Betätigungsteil aufweist, auf welches eine Druckkraft von der Bedienperson mit dem Fuß ausgeübt werden kann, um den Ständer aus der zweiten Position in die erste Position zu führen.
  • Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert, wobei:
  • Figur 1 eine Seitenansicht eines Teils eines Fahrrades nach der Erfindung in Parkposition zeigt;
  • Figur 2 eine Vorderansicht des Fahrrades nach Figur 1 zeigt;
  • Figur 3 eine Seitenansicht entsprechend Figur 1 in der Fahrposition zeigt;
  • Figur 4 eine Ansicht entsprechend Figur 2 in der Fahrposition zeigt;
  • Figur 5 eine Seitenansicht entsprechend Figur 1 einer Variante in Parkposition zeigt;
  • Figur 6 eine Ansicht entsprechend Figur 3 der Variante aus Figur 5 in Fahrposition zeigt;
  • Figur 7 eine teilweise weggebrochene Ansicht des Aufbaus des Schlosses mit dem zugehörigen Verschlußteil des Ständers in unverriegeltern Zustand zeigt;
  • Figur 8 eine Ansicht entsprechend Figur 7 im verriegelten Zustand zeigt;
  • Figur 9 eine Ansicht entsprechend Figur 8 einer Variante zeigt;
  • Figur 10 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht des Aufbaus nach Figur 9 ist;
  • Figur 11 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht eines Teils des Fahrzeuges in der Position nach Figur 1 ist;
  • Figur 12 eine Ansicht entsprechend Figur 11 in der Position nach Figur 3 zeigt;
  • Figur 13 eine schematische Vorderansicht entsprechend Figur 2 zur Erläuterung einer Anzahl von 35 Dimensionierungsrnerkmalen ist; und
  • Figur 14 eine schematische Seitenansicht entsprechend Figur 3 zur Erläuterung einer Anzahl von Dimensionierungsmerkmalen ist.
  • Die Figuren 1, 2, 3 und 4 zeigen einen Teil eines Fahrrades 29. Dieses Fahrrad weist einen Rahmen 7 mit einem Sattel (nicht gezeichnet) auf, auf welchem eine Bedienperson ihre Position einnehmen kann, ein Hinterrad (nicht gezeigt), das relativ zu dem Rahmen 7 drehend antreibbar ist, eine Gabel, welche zum Lenken unter Steuerung von einer Bedienperson schwenkbar ist und welche an ihrem oberen Ende eine Lenkstange (nicht gezeigt) trägt und welche an ihrem unteren Ende mittels einer Gabel ein frei drehbares Vorderrad 30 mit einem Reifen 6 trägt.
  • Das Fahrrad 29 weist einen Ständer 1 auf, der in dem Bereich des Vorderrades 30 an der Gabel 8 mittels einer Befestigungsplatte 20 befestigt ist. ber Ständer 1 ist insgesamt U-förmig, mit seinen zwei Schenkeln 31, 32 beiderseits des Vorderrades 30 angebracht und in einer vertikalen Ebene um eine Schwenkachse 33 in dem Bereich des unteren Endes der Gabel 8 schwenkbar. Der Ständer 1 kann vorzugsweise von einer Bedienperson in eine der zwei festen Positionen gebracht werden. In der ersten Position stehen die äktiven äußeren Enden 34 des nachfolgend beschriebenen vorspringenden Teils 5 des Ständers 1 unter dem untersten Teil des Vorderrades 30 hervor. In der zweiten Position sind die zwei Schenkel 31, 32 aus der ersten Position geschwenkt.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen die erste Position, in welcher das Fahrrad geparkt ist und sich an den äußeren Enden 34 und dem Hinterrad abstützt. Die Figuren 3 und 4 zeigen die zweite Position, in welcher das Fahrrad gefahren werden kann. Es wird angemerkt, daß die Abmessung des Aufbaus gemäß der Erfindung derart ist, daß nach Figur 4 die äußeren Enden 34 innerhalb des Radius des Rades 30 mit dem Reifen 6 angebracht sind, wodurch das Passieren über stufenartige Erhöhungen, wie Bordsteinkanten und dergleichen, durch das Vorhandensein des Ständers 1 nicht beeinflußt wird.
  • Ein normales Fahrradschloß 2 ist mit dem Rahmen 7 fest verbunden. In der ersten Position, die in den Figuren 1 und 2 gezeigt ist, verriegelt das Schloß 2 den oberen Teil 35 des Ständers 1 in bezug auf den Rahmen 7, während es gleichzeitig die Gabel in bezug auf den Rahmen 7 verschließt.
  • Gasfedern 3 sind zwischen der Gabel 8 und den Schenkeln 31, 32 angeordnet. Diese Gasfedern, welche eine Druckkraft ausüben, führen den Ständer 1 in jede der beiden festen Positionen nach den Figuren 1 und 3. Es ist sichtbar, daß infolge des Übergangs von der ersten festen Position nach Figur 1 in die zweite feste Position nach Figur 3 die Gasfeder in einen Zustand des maximalen Drucks eintritt. Zwei feste Positionen werden hierdurch definiert, die einerseits durch die Bewegung, durch die das Schloß 2 verriegelt, und andererseits durch die maximale Länge der Gasfeder 3 bestimmt wird.
  • In dem Zustand der Figuren 1 und 2 ist der Ständer 1 in bezug auf den Rahmen 7 mittels des Schlosses 2 verriegelt. Die Gasfeder 3 drückt den oberen Teil des Ständers 1 in das Schloß 2. Um diese Position zu erreichen, kann die Bedienperson in der Position, die in Figur 3 gezeigt ist, eine nach unten gerichtete Druckkraft mit ihrem Fuß an einem Betätigungsarm 4 ausüben, der zu diesem Zweck vorhanden ist. Um den Ständer aus der Position nach Figur 1 in die Position nach Figur 3 zurückzubringen, kann das Fahrrad nach Entriegeln des Schlosses 2 über eine kurze Entfernung nach vorn bewegt werden.
  • Durch diese kleine Vorwärtsbewegung fällt der Ständer 1 infolge der Wirkung der Gasfeder 3 in die Position, die in Figur 3 gezeigt ist.
  • Wie aus einem Vergleich zwischen den Figuren 1 und 3 und den Figuren 2 und 4 ersichtlich ist, findet nicht nur ein vertikales Schwenken des Ständers 1 statt, sondern es tritt auch ein Schwenken des vorstehenden Teils 5 an der Unterseite der Schenkel 31, 32 ein, wodurch die aktiven äußeren Enden in der ersten Position nach den Figuren 1 und 2 einen relativ weiten gemeinsamen Abstand und in der zweiten Position nach den Figuren 3 und 4 eine zurückgezogene Position aufweisen, in welcher der Ständer nur einen geringen Platz einnimmt. Auf diesen Gesichtspunkt wird mit Bezug auf die Figuren 11 und 12 aufmerksam gemacht.
  • Die Figuren 1, 2, 3 und 4 betreffen eine Ausführungsform, bei welcher der U-förmige Träger 31, 32, 35 des Ständers 1 vor der Gabel 8 liegt.
  • Figur 5 zeigt eine Variante, bei welcher der U-förmige Träger, der mit 36 bezeichnet ist, hinter der Gabel 8 liegt.
  • Figur 5 zeigt die erste Position, die Figur 1 entspricht, während Figur 6 die zweite Position zeigt, die Figur 3 entspricht. Funktionell gleiche Komponenten werden mit denselben Bezugszeichen wie in den Figuren 1, 2, 3 und 4 bezeichnet. Eine Beschreibung wird hier nicht wiederholt.
  • Figur 7 zeigt in vergrößertem Maßstab die Art, in welcher der obere Teil 35 des Ständers zum Verriegeln mit dem Schloß 2 zusammenwirkt.
  • Das Schloß 2 ist an dem Rahmen 7 mittels einer Befestigungsplatte 12 befestigt. Das Schloß ist normalen Typs, wobei ein gewölbter Verschlußbolzen 37 zusammen mit einer Führung 38 einen geschlossenen Ring um die Zugangsöffnung 39 herum bilden kann, von welcher eine Verschlußrolle 10 eintreten kann. Die Verschlußrolle 10 ist an einer Öse 9 ausgebildet, welche an dem oberen Teil 35 des Ständers 1 befestigt ist. Wie in den Figuren 7 und 8 gezeigt ist, weist die Befestigungsplatte 12 eine insgesamt sich V-förmig verjüngende Aussparung 11 auf, welche die im wesentlichen behinderungsfreie Positionierung der Rolle 10 in das Schloß 2 hinein definiert. In dem geschlossen Zustand ist das Zurückziehen der Rolle 10 durch den Verschlußbolzen 37 blockiert. In diesem Zustand kann der Bedienungsschlüssel 12 durch die Bedienperson entfernt werden.
  • Die Figuren 9 und 10 zeigen Führungen 14, welche an dem Rahmen 7 angeordnet sind. Der Träger 36 trägt ein Verschlußteil 9 mit einer Verschlußrolle 10, welche analog zu dem Aufbau, der in den Figuren 7 und 8 gezeigt ist, mit dem Schloß 2 zusammenwirken kann. Das Schloß 2 ist an dem Rahmen 7 mittels einer Befestigungsplatte 40 befestigt.
  • Die Figuren 11 und 12 zeigen den Aufbau, der das Schwenken des Ständers 1 zwischen beiden Positionen ermöglicht, und ebenso die entsprechende Weise des Schwenkens des vorstehenden Teils 5.
  • Eine Welle 16 ist mit dem vorstehenden Teil 5 fest verbunden. Die Welle ist in dem Schenkel 32 koaxial drehbar und in ihrer axialen Position mittels eines Bolzens 17 gehalten. In der Position, die in Figur 12 gezeigt ist, drückt die Torsionsfeder 23 das vorstehende Teil 5 in die eingezogene Position. Wenn die Bedienperson den Ständer 1 in die Position nach Figur 11 unter Verwendung des Arms 4 bringt, drückt ein Betätigungsteil 18, das fest an dem vorstehenden Teil 5 angeschweißt ist, gegen eine geneigte Seite 22 der Bef estigungsplatte 20. Hierbei wird eine Rotationskraft an dem vorstehenden Teil 5 erzeugt, wodurch das Teil in seine Parkposition wie in Figur 2 gebracht wird. An der Befestigungsplatte 20 sind Ösen 19 befestigt, welche die gebogenen Enden des Betätigungsteils 18 relativ zu der Befestigungsplatte 20 verriegeln. Dieser Aufbau macht es böswilligen Personen besonders schwierig, den Aufbau aufzubrechen.
  • Die Figuren 13 und 14 zeigen Abmessungs-Details. Von besonderer Bedeutung ist es, daß die vorstehenden Teile 5 in die Position von Figur 2 unter dem untersten Teil des Reifen 6 gebracht sind und in der Position nach Figur 3, die in Figur 14 gezeigt ist, innerhalb des Radius des Reifens 6 verbleiben. Figur 13 zeigt die geneigte Anordnung der Drehachse in einem Winkel von etwa 150. Es ist auch ersichtlich, daß die Schwenkachse 21 unter der Achse 24 des Rades 30 angeordnet ist. Figur 14 zeigt, daß durch Schwenken des vorstehenden Teils 5 um die geneigte Achse 25 des Schenkels 33 die aktiven äußeren Enden 34 innerhalb des Radius des Rades gebracht sind.
  • Es ist ersichtlich, daß es innerhalb des angegebenen Bereichs der Erfindung diverse gestalterische und abrnessungsmäßige Alternativen gibt. Wichtig sind der oben genannte Winkel, welcher in dieser Ausführungsform etwa 150 beträgt, die Länge 26 des vorstehenden Teils 5 und die Differenz in der Entfernung zwischen den Punkten der Drehung des Rades (21) und des Ständers (28).
  • Der Ständer gemäß der Erfindung weist eine hervorragende Stabilität während der Anbringung eines Einkaufswagens an den Gepäckträger, der Beladung des Fahrrades mit Taschen auf den Gepäckträger, der Beladung des Fahrrades mit einem Korb an der Vorderseite und des Auf setzens von Kindern auf das Fahrrad und deren Absetzen von dem Fahrrad auf.

Claims (10)

1. Zweirädriges Fahrzeug, wie ein Fahrrad (29), Moped oder Motorrad, mit einem Rahmen (7) mit einem Sattel, auf welchem eine Bedienperson ihre Position einnehmen kann, einem Hinterrad, das relativ zu dem Rahmen (7) drehend antreibbar ist, einer Gabel (8), welche zum Lenken unter Steuerung von einer Bedienperson schwenkbar ist und welche an ihrem oberen Ende eine Lenkstange trägt und welche an ihrem unteren Ende ein frei drehbares Vorderrad (30) trägt, wobei das Fahrzeug einen insgesamt U-förmigen Ständer (1) aufweist, der in dem Bereich des Vorderrades (30) an der Gabel (8) befestigt ist, und mit zwei Schenkeln (31, 32) beiderseits des Vorderrades (30) angebracht ist und in einer vertikalen Ebene um eine Schwenkachse (33) schwenkbar ist, die sich in dem Bereich des unteren Endes der Gabel (8) erstreckt, wobei der Ständer (1) vorzugsweise von einer Bedienperson in eine der zwei festen Positionen gebracht werden kann, in deren erster Position die aktiven äußeren Enden (34) der beiden Schenkel (31, 32) unter dem untersten Teil des Vorderrades (30) zur Abstützung an dem Boden hervorstehen und in deren zweiter Position die beiden Schenkel (31, 32) aus der ersten Position geschwenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Schloß (2) mit dem Rahmen (7) fest verbunden oder verbindbar ist und in der ersten Position den oberen Teil (35) des Ständers (1) relativ zu dem Rahmen (7) verriegeln kann, während es gleichzeitig die Gabel (8) relativ zu dem Rahmen verriegelt;
das untere Ende jedes der Schenkel (31, 32) um die Achse des betreffenden Schenkels schwenkbar ist und einen Teil (5) aufweist, welcher zu derjenigen Seite hin hervorsteht, welche das aktive äußere Ende (34) zum Aufsetzen auf den Boden trägt, wobei der vorstehende Teil (5) in der ersten Position des Ständers (1) eine erste Schwenkposition einnimmt, in welcher der vorstehende Teil (5) zu der Seite in bezug auf das Vorderrad (30) hervorsteht und in der zweiten Position des Ständers (1) eine zweite Schwenkposition einnimmt, in welcher der vorstehende Teil (5) nach innen in bezug auf das Vorderrad (30) geschwenkt ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch erste Federmittel (3), welche den Ständer (1) in jede der beiden festen Positionen bringen können.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Position die äußeren Enden (34) der Schenkel (31, 32) nach hinten und nach oben geschwenkt sind.
4. Fahrzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zweite Federmittel (23), welche den vorstehenden Teil (5) in eine der Schwenkpositionen bringen, die einer der Positionen des Ständers (1) entspricht, und Anschlagmittel (20), die an der Gabel (8) angeordnet sind, welche derart mit dem vorstehenden Teil (5) zusammenwirken, daß, wenn der Ständer (1) in eine andere Position verlagert wird, die Anschlagmittel (20) den vorstehenden Teil (5) in die andere Schwenkposition entgegen der Wirkung der Federmittel (23) drücken.
5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Federmittel eine Torsionsfeder (23) aufweisen.
6. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Federmittel (3) eine Druckfeder aufweisen, welche zwischen dem Rahmen (7) und dem Ständer (1) derart angeordnet ist, daß sie eine Druckkraft in beide Positionen ausübt, während eine instabile Position zwischen diesen Positionen vorliegt.
7. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Federmittel eine Gasfeder (3) aufweisen.
8. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (2) ein handelsübliches Fahrradschloß ist.
9. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (1) ein Verschlußteil (9, 10) zum Zusammenwirken mit dem Schloß (2) aufweist und daß Führungsmittel (11, 12) zum Positionieren des Verschlußteils (9, 10) in bezug auf das Schloß (2) derart vorhanden sind, daß das Schloß (2) die Bewegung des Verschlußteils (9, 10) blockieren kann.
10. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (1) ein Betätigungsteil (4) aufweist, auf welches eine Druckkraft von der Bedienperson mit dem Fuß ausgeübt werden kann, um den Ständer (1) aus der zweiten Position in die erste Position zu führen.
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DK0576097T3 (de) 1997-02-24

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