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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft einen Inhalator zum Abgeben einer Arzneimitteldosis,
der eine Mess- bzw. Dosiereinrichtung umfasst, wie in der Präambel von Anspruch
1 definiert. Solch ein Inhalator ist aus WO-A-52/00771 bekannt.
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Technischer
Hintergrund
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Es
ist häufig
nötig,
ein exaktes Volumen einer Substanz aus einem Vorratsbehälter, welcher diese
Substanz enthält,
an eine andere Stelle zu übertragen,
aber es ist nicht immer einfach, die Übertragung exakt und effizient
durchzuführen.
Insbesondere ist es in einem Trockenpulverinhalator häufig gewünscht, ein
pulverisiertes Arzneimittel aus einer Vorratskammer in eine Inhalationspassage
zu überführen.
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Es
hat sich gezeigt, dass Pulverinhalatoren, die ein Arzneimittel in
trockener, fein verteilter Form abgeben, gewisse medizinische Vorteile
gegenüber anderen
Abgabesystemformen bieten. Insbesondere sind sie aufgrund von Umwelt-
und anderen Bedenken beliebter als Inhalatoren, die ein Arzneimittel
in Druckgas aus einer Aerosolpackung austreiben.
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EP-079478,
EP-166294 und GB-2165159 offenbaren Beispiele für Trockenpulverinhalatoren,
die eine Arzneimittel-Vorratskammer und eine Inhalationspassage
enthalten, durch welche über
ein Mundstück
Luft gezogen wird. Ein Dosierelement, das mit einer Messausnehmung
versehen ist, entnimmt eine Arzneimitteldosis aus der Vorratskammer
und bringt sie in die Inhalationspassage ein.
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Es
liegt nahe, dass die Exaktheit einer solchen Anordnung sehr ungenügend sein
kann: einerseits ist es durch einen wiederholten Vorschub des Dosierelements
möglich,
zwei oder mehr Arzneimitteldosen in die Inhalationspassage einzubringen, was
zur Ver abreichung einer Arzneimittelüberdosis an den Benutzer führt; andererseits
können,
da das Arzneimittel üblicherweise
aufgrund der Schwerkraft aus der Dosieraussparung in die Inhalationspassage fällt, Arzneimittelteilchen
in der Dosieraussparung haften bleiben, so dass eine Unterdosis
verabreicht wird.
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US-2587215
offenbart Trockenpulverinhalatoren mit den gleichen Nachteilen wie
den oben genannten. Dieses Dokument offenbart jedoch auch eine Ausführungsform,
in der das Dosierelement das Arzneimittel in einem nach oben offenen
Dosierbecher einer Mischkammer vorlegt, wo es mit Luft vermischt
wird, bevor es über
eine Düse
mit enger Öffnung
in ein Inhalationsrohr gesaugt wird. Luft, die in den Inhalator
gesaugt wird, gelangt entweder direkt oder durch die Mischkammer
und die Düse
in das Inhalationsrohr. Somit strömt nicht alle Luft über den Dosierbecher.
Falls Arzneimittel an der Oberfläche des
Dosierbechers haftet, aber nicht davon abgesaugt wird, wird dem
Benutzer eine Arzneimittelunterdosis verabreicht. Wenn der Dosierbecher
wiederholt verwendet wird, um Dosen in das Inhalationsrohr abzugeben,
kann eine zunehmende Menge an Arzneimittelpulver am Boden des Dosierbechers
haften bleiben, was dazu führt,
dass die Dosen für
den Benutzer ständig
kleiner werden.
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Es
ist davon auszugehen, dass diese Ansammlung von haftendem Pulver
eine Ursache für das
nicht exakte Dosieren vieler bisher vorgeschlagener Inhalatoren
ist.
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Darüber hinaus
handelt es sich im Inhalator von US-2587215 bei der Dosiereinrichtung
um eine Drehschiebereinrichtung, die auf einem zylindrischen Drehzapfen
gelagert ist, der vom Boden des Einrichtungsgehäuses ausgeht. Diese Anordnung
ist anfällig
für ein
Verstopfen, weil pulverförmiges
Arzneimittel zwischen die zylindrischen Kontaktflächen des Drehzapfens
und des Dosierelements gelangt.
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Eine
andere Form von Inhalator, die derzeit erhältlich ist, umfasst ein Dosierelement
mit einer Anzahl von konischen Dosieraussparungen, die oben und
unten offen sind. Bei der Benutzung wird fein verteiltes Arzneimittel
aus einer Vorratskammer in die Aussparungen gepackt, woraufhin das
Dosierelement in eine Abgabeposition bewegt wird, in der Luft durch
die Aussparungen gezogen werden kann, um das Arzneimittel auszuziehen.
Es liegt nahe, dass diese Einrichtung eine Reihe von erheblichen
Nachteilen hat. Erstens sind die Dosieraussparungen anfällig für ein Verstopfen.
Zweitens ist eine erhebliche Saugleistung erforderlich, so dass
sich die Einrichtung nicht für
Patienten mit Atmungsschwierigkeiten eignet. Drittens sind zwei
Hände erforderlich,
um die Einrichtung zu betätigen.
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Eine
Verbesserung der oben beschriebenen Inhalatoren ist in unserer früheren PCT-Patentanmeldung
Nr. WO-A-02/00771 (PCT/GB91/01147) beschrieben. Diese offenbart
einen Inhalator, in dem das Dosierelement mindestens einen Dosierbecher umfasst,
der, wenn er aus einer Vorratskammer mit einer Dosis der zu verabreichenden
Substanz gefüllt wird,
so in die Inhalationspassage eingebracht wird, dass er nach oben
offen ist. Die zu verabreichende Substanz wird aus dem Dosierbecher
nicht durch die Wirkung der Schwerkraft, sondern durch Luft, die durch
die Inhalationspassage strömt,
entnommen. Somit sollte bei einer normalen Benutzung des Inhalators
ein wiederholter Vorschub des Dosierelements nicht dazu führen, dass
mehrfache Dosen der Substanz in die Inhalationspassage abgegeben
werden.
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Der
in WO-A-92/00771 (PCT/GB91/01147) beschriebene Inhalator enthält Mittel,
die sicherstellen, dass der Dosierbecher im Wesentlichen frei von der
abzugebenden Substanz ist, bevor er in die Vorratskammer eingebracht
wird, um erneut mit der Substanz gefüllt zu werden. Dieses Mittel
kann eine speziell geformte Inhalationspassage umfassen; ein Mittel
zum Bewegen des Dosierbechers in eine nach unten offene Position,
nachdem es in die Inhalationspassage eingebracht wurde und bevor
er erneut in die Vorratskammer eingebracht wird; oder ein Mittel wie
ein elastisches Wischmittel, um etwaige zurückgebliebene Substanz aus dem
Becher zu entfernen, nachdem dieser in die Inhalationspassage eingebracht
wurde. In jedem Fall muss mindestens eines dieser speziellen Mittel
in dem Inhalator enthalten sein, um zu verhindern, dass Substanz
in dem Dosierbecher zurückbleibt,
nachdem dieser in die Inhalationspassage eingebracht wurde. Falls
Substanz zurückbleiben
würde,
könnte
dies die Exaktheit beeinträchtigen, wenn
der Dosierbecher wieder aus der Vorratskammer befüllt wird
und bereit ist, erneut in die Inhalationspassage eingebracht zu
werden.
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Die
deutsche Patentanmeldung Nr. 32 43 731 beschreibt einen Dosierstift
zum Abgeben von abgemessenen Pulvermengen, der einen Behälter mit
einer Ausgabeöffnung
und eine Ausgabe- oder Antriebsstange, die beweglich darin angeordnet
ist, aufweist.
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In
dem Bereich, der sich an den unteren Endabschnitt der Stange anschließt, der
einen kleinen Verschlusskolben bildet, ist die Stange mit eine Ringnut
versehen, die durch Verschieben der Stange nach unten in eine Öffnungs-
und Ausgabeposition gebracht werden kann, so dass eine abgemessene Menge
der abzugebenden Substanz durch die Ausgabeöffnung gelangen kann.
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Das
US-Patent 4,635,829 beschreibt eine Abgabeeinrichtung zum Abgeben
von einzeln abgemessenen Mengen fließfähigen Materials, welche ein Spendergehäuse umfasst,
das eine horizontale röhrenförmige Kammer
mit einer oberen Einlassmündung
und einer unteren Auslassmündung
aufweist, die mit der röhrenförmigen Kammer
in Verbindung stehen. Ein Vorratsbehälter steht in Verbindung mit der
Einlassmündung.
Eine Spule mit einer Vielzahl von vertikalen und horizontalen Dosieröffnungen
ist in der horizontalen röhrenförmigen Kammer
angeordnet und für
einen drehenden und linearen gegenseitigen Eingriff mit der röhrenförmigen Kammer
ausgelegt, und jede der Dosieröffnungen
kann abwechselnd so angeordnet werden, dass sie mit der Einlassmündung und
der Auslassmündung
in Verbindung steht.
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Die
Notwendigkeit, sicherzustellen, dass ein Dosierelement jedesmal,
nachdem der Inhalator in die Inhalationspassage eingebracht wurde,
im Wesentlichen frei von der abzugebenden Substanz ist, ergibt sich
weitgehend aus der Tatsache, dass die Dosiereinrichtung immer wieder
in die Vorratskammer eingebracht, erneut mit der Substanz gefüllt und wieder
in die Inhalationspassage eingebracht wird. Das Dosierelement muss jedesmal,
wenn es die Inhalationspassage durchläuft, eine exakte Dosis der Substanz
abgeben.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten
Mittels zum exakten Übertragen
einer Dosis einer Substanz, wie eines pulverförmigen Arzneimittels, von einer
Stelle zu einer anderen, wobei dieses Mittel unter anderem in einem
Inhalator verwendet werden kann, um eine Arzneimitteldosis aus einer
Vorratskammer in eine Inhalationspassage zu übertragen. Ein Inhalator, der
ein solches Mittel umfasst, sollte die oben beschriebenen Probleme
im Zusammenhang mit herkömmlichen
Inhalatoren überwinden
oder zumindest mildern und sollte in der Lage sein, bei jeder Benutzung
eine exakte Arzneimitteldosis an den Benutzer abzugeben.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Inhalator für die Abgabe
einer Substanz in fein verteilter Form bereitgestellt, wie in Anspruch
1 definiert.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
sind in den Unteransprüchen
definiert.
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Bei
der pulverförmigen
Substanz kann es sich um ein pulverförmiges Material handeln, beispielsweise
ein pulverisiertes Arzneimittel.
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Eine
solche Einrichtung erlaubt die relativ einfache und effiziente Übertragung
von exakten Volumendosen einer Substanz von einer Stelle zu einer anderen.
Die Bewegung der Einrichtung aus der Vorratskammer durch den Auslasskanal
an eine andere Stelle bewirkt, dass die Einrichtung auf ihrem Weg eine
exakt abgemessene Dosis der Substanz mit sich führt, die zwischen den Innenwänden des
Kanals eingeschlossen ist. Wenn die Einrichtung aus dem Auslasskanal
tritt, kann die Substanz dann wunschgemäß zur Verwendung abgegeben
werden.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird ein Inhalator zum Abgeben einer Substanz
in fein verteilter Form bereitgestellt, wobei der Inhalator einen
Behälter
bzw. Container umfasst.
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Die
Dosiereinrichtung kann einen Körper
in Form einer Spule umfassen, der während des Gebrauchs in dem
Auslasskanal angeordnet wird und vorzugsweise durch diesen hindurchgeht.
Bei der Einrichtung kann es sich auch um eine aus einer Vielzahl
solcher Einrichtungen handeln, die hintereinander angeordnet sind,
wobei die Einrichtungen in der Lage sind, hintereinander durch die
Vorratskammer hindurch und in die Auslasskammer zu gelangen, um so
eine Abfolge abgemessener Dosen einer Substanz aus der Vorratskammer
zu überführen. In
diesem Fall kann das erste Endelement einer Einrichtung in der Reihe
auch als zweites der vorausgehenden Einrichtung in der Reihe dienen,
so dass das gewünschte
Volumen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Endelementen eingeschlossen
wird, wenn aufeinanderfolgende Einrichtungen der Reihe bei der Benutzung
in den Auslasskanal gelangen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung werden eine Reihe von Dosiereinrichtungen hintereinander
angeordnet. Die Einrichtungen können
lösbar
oder dauerhaft aneinander befestigt werden, so dass sie eine Art
Kette bilden, vorzugsweise eine flexible oder semi-flexible Kette.
Diese Ausgestaltung der Dosiereinrichtung macht eine solche Flexibilität möglich.
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Eine
Dosiereinrichtungsreihe ist ideal für die Verwendung in einem Inhalator,
da sie das aufeinanderfolgende Einbringen von Dosen einer Substanz
in die Inhalationspassage des Inhalators ermöglicht, während die Reihe schrittweise
durch den Inhalator vorgeschoben wird. Falls die Reihe die Form
einer flexiblen Kette aufweist, kann sie für die kompakte Unterbringung
in dem Inhalator aufgerollt oder gefaltet werden. Die Reihe kann
jede geeignete Länge aufweisen.
Sie kann beispielsweise in größerer Länge geliefert
werden als für
die Verwendung im Inhalator erforderlich, kann aber geeignet sein,
in für
die Verwendung geeignete Stücke
geteilt zu werden.
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Ein
bevorzugter Inhalator umfasst daher vorzugsweise eine Vielzahl von
Dosiereinrichtungen, die in Reihe angeordnet sind, wobei die Reihe
mittels des Vorschubmittels in Reihe schrittweise durch den Inhalator
bewegt werden kann, so dass jede Dosiereinrichtung der Reihe aus
einer ersten Position, in der sie in die Vorratskammer eingebracht
wird, um die Substanz zu empfangen, durch den Auslasskanal in eine
zweite Position gebracht wird, in der die gewünschte Volumendosis der Substanz
mit dieser Einrichtung in die Inhalationspassage überführt wird.
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Solange
eine ausreichende Zahl von Dosiereinrichtungen in der Reihe vorhanden
sind, kann eine große
Zahl von Dosen an den Benutzer abgegeben werden, ohne dass eine
bestimmte Dosiereinrichtung erneut in die Vorratskammer eingebracht
werden müsste,
nachdem sie die Inhalationspassage erreicht hat. Eine flexible Kette
kann eine große
Zahl der Einrichtungen umfassen, ohne übermäßig viel Platz in einem Inhalator
einzunehmen. Das bevorzugte Vorschubmittel eines Inhalators dient
daher vorzugsweise dazu, die Dosiereinrichtung, oder jede Dosiereinrichtung
in einer Reihe, die in dem Inhalator enthalten ist, schrittweise
von der Inhalationspassage wegzubewegen, nachdem sie ihre zweite
Position erreicht hat, und zwar so, dass die Dosiereinrichtung nicht
erneut in die Vorratskammer eingebracht wird, nachdem sie ihre zweite
Position erreicht hat.
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Während des
Gebrauchs eines solchen Inhalators bewegt sich die Dosiereinrichtung
aus der Vorratskammer durch den Auslasskanal zur Inhalationspassage,
wo sie eine Volumendosis der Substanz abgibt, und hat damit ihren
Zweck erfüllt.
Sie wird anschließend
nicht erneut in die Vorratskammer eingebracht, um mit einer weiteren
Dosis der Substanz gefüllt
zu werden.
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Da
die Dosiereinrichtung nicht erneut verwendet wird, d. h. nicht verwendet
wird, um mehr als eine Dosis der Substanz in die Inhalationspassage abzugeben,
besteht keine Notwendigkeit, dem Inhalator ein Mittel beizugeben,
um sicherzustellen, dass die Dosiereinrichtung im Wesentlichen frei
von der Substanz ist, nachdem sie in die Inhalationspassage eingebracht
wurde.
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Der
Inhalator umfasst vorzugsweise außerdem eine Abfallkammer, in
der die Dosiereinrichtung aufgenommen wird, nachdem sie von dem
Vorschubmittel schrittweise aus der Inhalationspassage bewegt wurde.
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Wo
der Inhalator eine Vielzahl von Dosiereinrichtungen umfasst, die
in Reihe angeordnet sind, wird durch die Betätigung des Vorschubmittels
die Reihe bei jeder Betätigung
vorzugsweise um eine festgelegte Zahl von Dosiereinrichtungen (in
der Regel um eine) oder von Zwischenräumen zwischen aufeinanderfolgenden
Einrichtungen in der Reihe durch den Inhalator vorwärts bewegt.
Jede der Dosiereinrichtungen wird somit nacheinander aus ihrer ersten
in ihre zweite Position gebracht, d. h. aus der Vorratskammer in
die Inhalationspassage und vorzugsweise anschließend aus der Inhalationspassage hinaus
und in den Abfallbehälter.
Wenn sie durch den Auslasskanal aus der ersten Position in die zweite Position
gebracht wird, überführt jede
Einrichtung eine Dosis der Substanz, die zwischen ihren ersten und
zweiten Endelementen und den Innenwänden der Auslasskammer eingeschlossen
ist, in die Inhalationskammer, während
die Einrichtung durch den Kanal hindurchgeht.
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Der
Inhalator umfasst vorzugsweise eine Anzahl von Dosiereinrichtungen,
die entweder gleich oder größer ist
als die Anzahl der Volumendosen der abzugebenden Substanz, welche
die Vorratskammer des Inhalators fassen kann. Somit kann eine große Zahl
an aufeinanderfolgenden Dosen der Substanz an einen Benutzer abgegeben
werden, selbst wenn die Dosiereinrichtungen in dem Inhalator nicht
nochmals verwendet werden.
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Die
Dosiereinrichtungen in der Reihe können von solcher Größe und Form
sein, dass sie die Abgabe von unterschiedlich großen Dosen
der Substanz erlauben, während
die Reihe durch den Inhalator bewegt wird. Beispielsweise könnte das
Volumen der Dosen über
die Länge
der Reihe vergrößert oder
verkleinert oder anderweitig variiert werden, je nach Verlauf der
Behandlung, die mittels des Inhalators verabreicht werden soll.
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Vorzugsweise
wird immer nur eine Dosiereinrichtung auf einmal in die Inhalationspassage
eingebracht. Vorzugsweise wird jedesmal, wenn das Vorschubmittel
durch den Benutzer betätigt
wird, die Dosiereinrichtung, die zuletzt eine Dosis der Substanz
in die Inhalationspassage übertragen
hat, vorwärts
bewegt und in der Passage durch die nächste Dosiereinrichtung der
Reihe ersetzt. So wird eine Dosiereinrichtung nach der anderen verwendet
und vorzugsweise nicht erneut verwendet, nachdem sie in die Inhalationspassage
eingebracht wurde.
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Wo
der Inhalator eine Reihe von Dosiereinrichtungen umfasst, werden
diese vorzugsweise in Form einer flexiblen oder semi-flexiblen Kette
angeordnet. Diese Kette kann dann im Inneren des Inhalators um sich
selbst aufgewickelt werden, was ermöglicht, dass eine relativ hohe
Zahl von Dosiereinrichtungen im Inhalator aufgenommen wird. Der
Inhalator umfasst vorzugsweise ein Dosiereinrichtungsgehäuse, in
dem das oder die Dosiereinrichtung(en) untergebracht sind, bevor
sie in die Vorratskammer eingebracht werden. Eine Reihe von Dosiereinrichtungen
kann in dem Gehäuse
aufgenommen werden, wobei gebrauchte Einrichtungen dann passenderweise
in einer Abfallkammer des Inhalators aufgenommen werden.
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Alternativ
dazu können
die Dosiereinrichtungen in der Vorratskammer selbst untergebracht
werden, bevor sie durch den Auslasskanal zur Inhalationspassage
bewegt werden.
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Der
Inhalator kann mehr als eine Reihe von Dosiereinrichtungen umfassen,
wobei diese Reihen parallel zueinander durch den Inhalator bewegt
werden können.
Das Vorschubmittel des Inhalators würde zweckmäßig so betätigt werden, dass eine Dosiereinrichtung
in einer Reihe aus ihrer ersten in ihre zweite Position gebracht
wird, und gleichzeitig eine Dosiereinrichtung in einer anderen Reihe
aus deren erste in deren zweite Position gebracht wird, so dass beide
Dosiereinrichtungen gleichzeitig in die Inhalationspassage eingebracht
werden. Dieser Inhalator kann mehr als eine Vorratskammer umfassen,
um der Mehrzahl von Dosiereinrichtungsreihen zu entsprechen, so dass
jede Reihe während
des Gebrauchs ein andere Substanz in die Inhalationspassage abgibt.
Eine solche Anordnung könnte
beispielsweise bei der Abgabe von zwei Arzneimitteln, die gleichzeitig
verabreicht, aber vor der Verabreichung getrennt aufbewahrt werden
sollten, nützlich sein.
Als Alternative könnte
eine der Reihen verwendet werden, um ein Placebo zu verabreichen,
und die andere für
ein Arzneimittel, wobei die jeweiligen Mengen an abgegebenem Arzneimittel
und Placebo variiert werden, während
die Reihen beim Gebrauch durch den Inhalator bewegt werden.
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Die
Dosiereinrichtungen in den Reihen werden vorzugsweise miteinander
verbunden, entweder dauerhaft oder lösbar. Sie weisen vorzugsweise über die
ganze Länge
der Reihe gleiche Abstände
auf, so dass wiederholte Dosen des gleichen Volumens übertragen
werden, obwohl die Einrichtungen auch mit Abständen zueinander angeordnet
werden können,
falls gewünscht
wird, das Volumen, das von jeder Einrichtung überführt wird, zu variieren. Besonders
bevorzugt ist es jedoch, wenn die Reihe kontinuierlich ist, in dem
Sinne, dass, wenn die Reihe durch den Auslasskanal hindurchgeht,
die einzige Substanz, die übertragen
wird, diejenige ist, die zwischen den Endelementen jeweils aufeinanderfolgender
Einrichtungen eingeschlossen ist, wobei kein Raum zwischen einem
Endelement einer Einrichtung und dem nächsten Endelement der nächsten Einrichtung
in der Reihe vorhanden ist.
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Jede
Dosiereinrichtung der Reihe muss mindestens ein erstes und ein zweites
Endelement aufweisen, wobei die einfachste Form eine Scheibe oder ein
Kragen mit der gleichen Größe und Form
des Durchmessers ist wie der des Auslasskanals. Dosen der abzugebenden
Substanz werden somit zwischen Endelementen von benachbarten Einrichtungen
in der Reihe transportiert. Die Dosiereinrichtungen können jedoch
Körper
jeder gewünschten
Größe und Form
umfassen, so dass sie ein geeignetes Dosisvolumen zwischen zwei
aufeinander folgenden Dosiereinrichtungen definieren, die durch
den Auslasskanal der Vorratskammer laufen. Es ist wirkungsvoll,
wenn die Endelemente als „Abstandhalter" dienen, um Dosisvolumina
zu definieren, während
die Reihe durch den Auslasskanal läuft.
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Jede
Dosiereinrichtung ist vorzugsweise auch so geformt, dass, wenn Luft
durch die Inhalationspassage an einer Dosiereinrichtung, die in
der Passage vorliegt, vorbei gezogen wird, im Wesentlichen kein
Teil des Bereichs der Dosiereinrichtung zwischen ihrem ersten und
zweiten Endelement vor dem Luftstrom geschützt ist, wobei dieser Bereich
die Dosis der abzugebenden Substanz definiert.
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So
sollte in jeder Einrichtung in dem Bereich zwischen den Endelementen
ein möglichst
großer Anteil
der Außenwände der
Einrichtung parallel zur Richtung des Luftstroms durch die Inhalationspassage
verlaufen, wenn die Dosiereinrichtung während des Gebrauchs in die
Inhalationspassage eingebracht wird.
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Das
oder die Dosiereinrichtung(en) können weggeworfen
werden, nachdem sie aus der Inhalationspassage herausbewegt wurden.
Als Alternative kann, sobald sämtliche
Dosiereinrichtungen einer Reihe von Einrichtungen durch den Inhalator
gegangen sind, die Reihe als Kette entfernt, gereinigt und wieder
in das Gehäuse
der Dosiereinrichtung eingesetzt werden. Die Vorratskammer des Inhalators
wird dann mit einer frischen Ladung der abzugebenden Substanz gefüllt, und
der Inhalator auf die übliche Weise
betätigt,
um eine Bewegung der gereinigten Dosiereinrichtungen durch den Inhalator über die Vorratskammer
und den Auslasskanal in die Inhalationspassage zu bewirken.
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Wenn
der Inhalator eine Reihe von Dosiereinrichtungen umfasst, die kettenförmig angeordnet sind,
kann er auch ein Trennmittel umfassen, durch das einzelne Dosiereinrichtungen
oder Gruppen von Dosiereinrichtungen von der Reihe abgetrennt werden,
nachdem sie den Auslasskanal passiert haben. Die einzelnen Einrichtungen
oder Gruppen von Einrichtungen können
nach der Benutzung leichter in dem Inhalator untergebracht werden.
Das Trennmittel kann jede geeignete Anordnung umfassen, z. B. eine
Schneidklinge und einen Amboss, die vorzugsweise mit dem Vorschubmittel
verbunden sind, um eine Dosiereinrichtung der Reihe abzutrennen,
nachdem die Dosiereinrichtung den Auslasskanal passiert hat.
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Die
Inhalationspassage des Inhalators ist vorzugsweise so geformt, dass
eine Dosis der abzugebenden Substanz, die mittels der Dosiereinrichtung
in die Inhalationspassage überführt wurde,
im Wesentlichen dem ganzen Luftstrom durch die Inhalationspassage
ausgesetzt ist, wenn Luft über
das Luftansaugmittel eingezogen wird. Auf diese Weise ist, ob nun
Luft durch eine einzelne Öffnung
oder durch mehrere Öffnungen
in den Inhalator gezogen wird, der Luftstrom durch den Inhalator
so beschaffen, dass an der Stelle, wo die Dosiereinrichtung in die
Inhalationspassage eingebracht ist, sämtliche Luft in nur einem Kanal
strömt.
Dies trägt
dazu dabei, sicherzustellen, dass die gesamte Substanzdosis aus
der Dosiereinrichtung entfernt wird, wenn ein Benutzer über das
Luftansaugmittel inhaliert.
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Das
Luftansaugmittel kann beispielsweise ein Mundstück umfassen, so dass ein Benutzer
Luft mittels dieses Mundstücks
in den Inhalator saugen kann. Alternativ dazu kann es ein Passstück umfassen,
das dazu dient, in ein Nasenloch eingeführt zu werden, was es dem Benutzer
gestattet, durch die Nase aus dem Inhalator zu inhalieren. Ein Prallelement
von geeigneter Größe und Form
kann in dem Mundstück
oder anderweitigen Passstück
enthalten sein. Dieses dient dazu, zusammen mit den Konturen der
Inhalationspassage selbst, die abgegebene Substanz zu zerteilen
und sie mit Luft zu mischen, die durch die Passage strömt.
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Das
Vorschubmittel des Inhalators kann einen klinkenartigen Mechanismus
aufweisen, der beispielsweise das Passieren jeweils einer Dosiereinrichtung
einer Reihe durch den Auslasskanal und in die Inhalationspassage
zulässt.
Dies lässt
dann für jede
Dosiereinrichtung eine schrittweise Bewegung, statt einer kontinuierlichen
Bewegung, aus ihrer ersten Position in ihre zweite Position und
anschließend weg
von der Inhalationspassage zu.
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Das
Vorschubmittel kann beispielsweise ein erstes Eingriffsmittel zum
Greifen einer ersten Dosiereinrichtung in der Reihe und zu deren
Transport in die nächste
Position umfassen; und ein Vorspannmittel zum anschließenden Zürückdrängen des
ersten Eingriffsmittels in Eingriff mit einer zweiten Dosiereinrichtung
in der Reihe, wodurch die erste Einrichtung für die anschließende Passage
durch den Inhalator freigegeben wird. Ein zweites Eingriffsmittel greift
vorzugsweise die Reihe von Dosiereinrichtungen im Anschluss an die
Freigabe der ersten Dosiereinrichtung durch das erste Eingriffsmittel,
so dass die Position der Reihe fixiert wird, während das erste Eingriffsmittel
sich zurückbewegt,
um die zweite Dosiereinrichtung zu greifen. Das Eingriffsmittel
muss geeignet gestaltet sein, um mit den Dosiereinrichtungen zusammenwirken
zu können,
vorzugsweise so, dass auf ihrem Weg durch den Inhalator keine Substanz
aus den Dosiereinrichtungen freigesetzt wird, bis diese Einrichtung
die Position eingenommen hat, in der sie ihre Substanzdosis in die
Inhalationspassage einbringt.
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Das
Vorschubmittel ist so zu betätigen,
dass durch Drücken
eines einzigen Knopfs oder Griffs an dem Inhalator eine geeignete
Bewegung des Vorschubmittels bewirkt wird. Dieser Knopf oder Griff könnte beispielsweise
mit einem Kolben verbunden sein, der sich in dem Inhalator bewegen
kann, wobei dieser Kolben mindestens das erste Eingriffsmittel des
Vorschubmittels umfasst. Vorzugsweise ist das Vorschubmittel mit
der Betätigung
eines etwaigen Trennmittels in dem Inhalator verknüpft, so
dass eine einzige Aktion des Benutzers die Abgabe des Arzneimittels,
den Vorschub und das Abtrennen der nächsten benutzten Dosiereinrichtung
bewirkt.
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Bei
der Benutzung wird die Vorratskammer des Inhalators vorzugsweise über der
Inhalationspassage positioniert, die wiederum über einer etwaigen Abfallkammer
positioniert wird, die in dem Inhalator enthalten ist. Die Dosiereinrichtung
wird somit beim normalen Gebrauch durch den Inhalator nach unten
bewegt, und die abzugebende Substanz fließt mit ihr durch den Auslasskanal
nach unten.
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Der
Inhalator kann ein Gehäuse
umfassen, das aus zwei separaten Komponenten besteht, dem Gehäuse, das
die Vorratskammer, die Inhalationspassage, ein Luftansaugmittel
und, wo dies zutrifft, den Abfallbehälter umgrenzt, und dem Gehäuse für die Dosiereinrichtungen.
Die beiden Komponenten des Gehäuses
sind passenderweise zumindest teilweise eine in der anderen angeordnet,
können
sich bis zu einem gewissen Grad teleskopisch zueinander bewegen,
wobei der Inhalator ein Vorspannmittel umfasst, um die beiden Komponenten
auseinander zu drängen.
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Die
innere Struktur diese Gehäusekomponenten
und die Anordnung des bzw. der Dosiereinrichtung(en) in ihnen sind
vorzugsweise so, dass eine Bewegung der beiden Komponenten in Richtung
zueinander, gegen die Wirkung des Vorspannmittels, das bzw. die
Dosiereinrichtung(en) freigibt, so dass sie sich aus einer Position
in die nächste
bewegen können.
Somit besteht die Betätigung
des Vorschubmittels des Inhalators in einer Bewegung der beiden Komponenten
relativ zueinander. Das Vorspannmittel (das beispielsweise die Form
einer Feder aufweisen kann) drängt
dann die beiden Komponenten des Inhalatorgehäuses wieder auseinander, in
eine „Ruhe"-Stellung, in der
die Dosiereinrichtung, die zuletzt in die Inhalationspassage eingebracht
worden ist, bis zur nächsten
Betätigung
des Vorschubmittels in ihrer zweiten Position „festgehalten" wird.
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Vorzugsweise
umgrenzt eine der Gehäusekomponenten
die Vorratskammer (und vorzugsweise auch das Dosiereinrichtungsgehäuse), die
andere eine Abfallkammer. Die Inhalationspassage wird vorzugsweise
von der Komponente umgrenzt, die auch die Vorratskammer umgrenzt.
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Vorzugsweise
kann der Inhalator auch ein Feuchtigkeit absorbierendes Material
enthalten, das zusammen mit der abzugebenden Substanz in der Vorratskammer
aufbewahrt wird, um sicherzustellen, dass die Substanz immer trocken
bleibt.
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Der
Inhalator umfasst vorzugsweise ein Anzeigemittel, das von dem Vorschubmittel
betätigt werden
kann, um so dem Benutzer Informationen zu vermitteln. Das Anzeigemittel
kann beispielsweise ein Zählmittel
umfassen, um den Benutzer anzuzeigen, wie oft eine Substanzdosis
in die Inhalationspassage eingebracht wurde, und/oder wie viele
Dosiereinrichtungen noch übrig
sind, die so eingebracht werden können. Anzeigemittel dieses
allgemeinen Typs sind für
die Verwendung in herkömmlichen
Inhalatoren bereits bekannt.
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Der
Inhalator kann zusätzlich
einen Zeitgeber (z. B.) einen elektronischen oder mechanischen Zeitgeber)
und ein damit verbundenes Steuermittel umfassen, um sicherzustellen,
dass die Substanz nur einmal mit einer gewünschten Dosierrate in die Inhalationspassage übertragen
wird, und dass der Benutzer nicht in der Lage ist, die Substanz über einen
bestimmten Zeitraum öfter
zu inhalieren als aus medizinischen Gründen wünschenswert ist. Das Steuermittel
kann ein Sperrmittel umfassen, durch das verhindert wird, dass das
Vorschubmittel weiter betätigt wird,
bis eine vorgegebene Zeit seit der letzten Betätigung vergangen ist.
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Ein
Verfahren zur Betätigung
des Inhalators kann den Schritt des Führens einer Dosiereinrichtung aus
der Vorratskammer in den Auslasskanal umfassen, um zu bewirken,
dass Substanz, welche die Einrichtung in der Vorratskammer umgibt,
mit der Einrichtung in den Kanal gelangt, und zwar in dem Raum,
der zwischen den Endelementen der Einrichtung und den Zwischenabschnitten
der Innenwände des
Kanals definiert ist, wobei die Form und die Abmessungen der Einrichtung
relativ zu denen des Auslasskanals wie beschrieben sind.
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Ein
solches Verfahren kann die Verwendung eines Inhalators einschließen, wobei
das Verfahren in diesem Fall genutzt werden kann, um die Substanz aus
der Vorratskammer durch den Auslasskanal in die Inhalationspassage
des Inhalators zu überführen.
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Eine
Dosiereinrichtung kann insbesondere verwendet werden, um eine gewünschte Volumendosis
einer Substanz aus einem Vorrat in ein Aufnahmeelement zu übertragen,
in dem diese Dosis aufbewahrt wird, beispielsweise für die anschließende Verwendung.
Das Aufnahmeelement kann beispielsweise Teil eines Behälters sein,
um eine oder mehrere Dosen eines Medikaments für die anschließende Verabreichung
an einen Patienten aufzunehmen. Das Aufnahmeelement oder der Behälter können für die Verwendung
in einem Inhalator bestimmt sein.
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Somit
kann ein Verfahren zum Beladen eines Aufnahmeelements mit einer
gewünschten
Volumendosis einer fließfähigen Substanz
die Schritte des Bereitstellens einer Vorratskammer, welche die
Substanz enthält,
und eines zugehörigen
Auslasskanals, der mit der Kammer in Verbindung steht, und das Führen einer
Dosiereinrichtung aus der Vorratskammer in den Auslasskanal umfassen,
wobei die Form und die Abmessungen der Einrichtung relativ zu denen
der Auslasskammer sind wie beschrieben. Auf diese Weise kann Substanz,
die zwischen den ersten und zweiten Endelementen der Dosiereinrichtung und
dem Zwischenbereich der Innenwände
des Kanals eingeschlossen ist, in das Aufnahmeelement überführt werden,
wenn die Dosiereinrichtung aus dem Auslasskanal in das Aufnahmeelement
gelangt.
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Vorzugsweise
weist das Aufnahmeelement selbst eine solche Form und solche Abmessungen auf
(d. h. typischerweise die Form eines Kanals durch einen Körper), dass
die Dosiereinrichtung in das Aufnahmeelement gelangen und darin
so angeordnet werden kann, dass ihre ersten und zweiten Endelemente
dichtend mit den Innenwänden
des Aufnahmeelements verbunden sind. Eine Dosis der Substanz kann
dann, eingeschlossen von der Dosiereinrichtung, in dem Aufnahmeelement
enthalten sein. Die relativen Abmessungen der Messeinrichtung und des
Aufnahmeelements sind vorzugsweise so, dass die Einrichtung, sobald
sie sich in dem Aufnahmeelement befindet, dazu tendiert, darin zu
bleiben, solange sie nicht aktiv hinaus gedrängt wird. Somit bilden das
Aufnahmeelement und die Dosiereinrichtung zusammen einen geschlossenen
Raum, in dem eine abgemessene Dosis der Substanz enthalten ist oder aufbewahrt
werden kann, bis die Einrichtung durch geeignete Mittel ganz oder
teilweise aus der Ausnehmung gedrängt (z. B geschoben) wird.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Aufnahmeelement in Kombination
mit einer darin befindlichen Dosiereinrichtung bereitgestellt, wie
oben beschrieben, wobei der Raum, der von der Einrichtung und den
Innenwänden
des Aufnahmeelements definiert wird, mit einer gewünschten
Volumendosis einer fließfähigen Substanz
beladen wurde. Die Kombination kann verwendet werden, um die Dosis
der Substanz vor ihrer Verwendung aufzubewahren und zu transportieren.
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Das
Aufnahmeelement kann Teil eines Behälters sein, der eine Vielzahl
solcher Aufnahmeelemente umfasst, in denen sich jeweils eine gewünschte Dosis
einer gewünschten
Substanz befindet. Vorzugsweise enthält jedes Aufnahmeelement in
dem Behälter
eine Dosiereinrichtung, die in dem Aufnahmeelement angeordnet ist,
und ist mit der gewünschten
fließfähigen Substanz
beladen. Der Behälter kann
beispielsweise für
die Verwendung in einem Inhalator ausgelegt sein, wobei jede Dosis
der Substanz, die in seinen Aufnahmeelementen enthalten ist, während der
Benutzung an einer geeigneten Stelle in die Inhalationspassage des
Inhalators eingebracht wird. So kann der Behälter die Form eines Arzneimittel
enthaltenden „Magazins" oder einer Patrone haben.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
kann die Erfindung einen Behälter
bereitstellen, der eine Vielzahl von Aufnahmeelement/Dosiereinrichtung-Kombinationen umfasst,
wie oben beschrieben.
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Ein
weiteres Verfahren beinhaltet vorzugsweise die Führung einer Vielzahl von Dosiereinrichtungen
durch die Vorratskammer, wobei jede Einrichtung, während sie
aus der Kammer in den Auslasskanal gelangt, ihre eigene abgemessene
Substanzdosis überführt. Vorzugsweise
wird jede Einrichtung in ein jeweils eigenes Aufnahmeelement geführt, beispielsweise
in einem Behälter,
der mehrere Aufnahmeelemente umfasst, um jede der Aufnahmeelemente
nacheinander mit einer gewünschten
Dosis der Substanz zu beladen.
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So
kann dieses Verfahren folgende Schritte umfassen: Bewegen eines
ersten Aufnahmeelements einer Reihe von Aufnahmeelementen in eine Position
angrenzend an einen Auslasskanal; Überführen einer Dosis der Substanz
in das erste Aufnahmeelement durch Führen einer ersten Dosiereinrichtung
aus der Vorratskammer in das erste Aufnahmeelement; Ersetzen des
ersten Aufnahmeelements durch ein zweites Aufnahmeelement der Reihe
von Aufnahmeelementen, und Überführen einer
Dosis der Substanz in das zweite Aufnahmeelement durch Führen einer
zweiten Dosiereinrichtung (beispielsweise in einer Reihe solcher
Einrichtungen) aus der Vorratskammer in das zweite Aufnahmeelement. Diese
Schritte können
so oft wiederholt werden, wie es gewünscht ist.
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Vorzugsweise
wird jede Dosiereinrichtung einer Reihe von Einrichtungen, die durch
die Vorratskammer geführt
werden, von der nächsten
Einrichtung in der Reihe getrennt, wenn erstere die Vorratskammer
verlassen hat. Das Ergebnis eines solchen Verfahrens ist ein Aufnahmeelement,
das eine einzige Dosiereinrichtung und eine Substanzdosis enthält, die
mit dieser Einrichtung überführt wird,
wobei die Kombination aus Aufnahmeelement und Einrichtung einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung entspricht.
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Der
Inhalator umfasst vorzugsweise eine Vielzahl solcher vorbefüllten Aufnahmeelement/Dosiereinrichtung-Kombinationen,
wobei die Aufnahmeelemente einen Teil des Behälters darstellen. Der Behälter kann
beispielsweise eine Patrone (üblicherweise
kreisförmig)
umfassen, die in dem Inhalator durch das Vorschubmittel schrittweise
gedreht werden kann, so dass jedes Aufnahmeelement reihum in oder
an der Inhalationspassage angeordnet wird. Alternativ dazu kann
der Behälter
die Form einer Kette aus Aufnahmeelementen haben, die zusammen in einer
Reihe angeordnet sind und für
die lineare Bewegung durch den Inhalator ausgelegt sind.
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Das
Mittel zum Drängen
der Dosiereinrichtung aus dem Aufnahmeelement kann beispielsweise
einen Stempel umfassen, der zusammen mit dem Vorschubmittel betätigt werden
kann, um die Dosiereinrichtung aus dem Aufnahmeelement zu drängen.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun, lediglich als Beispiele,
mit Bezug auf die begleitenden Zeichnung beschrieben, in der:
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die 1 und 2 perspektivische
Ansichten von Arzneimittel enthaltenden Behältern darstellen;
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3 Längsschnitte
durch einen Inhalator zeigt, der den in 2 dargestellten
Behälter
enthält; und
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4 eine
perspektivische Explosionsansicht des Inhalators von 3 ist.
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Detaillierte
Beschreibung der Zeichnung
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Die
Erfindung wird zunächst
mit Bezug auf einen Inhalator beschrieben, der Dosiereinrichtungen enthält.
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Die 1 und 2 sind
perspektivische Ansichten von Arzneimittel enthaltenden Behältern gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung. Jeder Behälter
umfasst eine Vielzahl von Aufnahmeelementen, wobei sich in jedem
dieser Aufnahmeelemente eine gewünschte
Volumendosis einer Substanz, in diesem Fall eines Arzneimittels,
befindet. Die beiden Behälter
sind für
die Verwendung in einem Inhalator bestimmt, wie in Anspruch 1 definiert.
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Der
in 1 dargestellte Behälter 120 weist die
Form eines „Zuführbands" auf, das aus einer
Reihe von Einheiten 121 besteht. Jede Einheit, oder jedes
Aufnahmeelement, 121 besitzt die Form eines Quaders, durch
den ein zylindrischer Kanal 122 mit offenen Enden verläuft. Eine
Dosiereinrichtung 123 in Form einer Spule befindet sich
im Inneren jedes Kanals 122. Jede Spule 123 weist
obere und untere Flansche bzw. Kragen 134 und einen engeren
Halsabschnitt 125 auf. Die Kragen (Endelemente) 124 sind
eng, aber gleitbar in den Kanal 122 gepasst, und die Gesamtlänge der
Spule 123 ist mehr oder weniger die gleiche wie die Gesamtlänge des
Kanals 122.
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Wenn
das Zuführband 120 für die Verwendung
in einem Inhalator bereit ist, enthält jeder Kanal 122 eine
Spule wie 123 und ist mit einem pulverisierten Arzneimittel
gefüllt,
das den Raum einnimmt, der zwischen den Kragen 135, dem
Halsabschnitt 125 und den Innenwänden des Kanals 122 eingeschlossen
ist. Die Spule 123 und der Kanal 122 sind so abgemessen,
dass dieser Raum exakt dem Volumen der bei der Verwendung abzugebenden
Arzneimitteldosis entspricht. Da die Kragen 124 formschlüssig in dem
Kanal eingepasst sind, stellen sie Dichtungen für die offenen Enden des Kanals
bereit, wodurch verhindert wird, dass das darin enthaltende Arzneimittel
hinaus gelangt. Die Spulen können
jedoch durch geeignete Mittel, die in dem Inhalator bereitgestellt
sind, aus jedem der offenen Enden der Kanäle heraus geschoben werden,
wenn die in dem Kanal enthaltende Arzneimitteldosis an einen Benutzer
abgegeben werden soll.
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Der
in 2 dargestellte Behälter 128 hat die Form
einer Scheibe, in deren Umfangsrand sich eine Reihe von Kanälen 129 befindet,
die den in 1 dargestellten Kanälen gleichen.
Wenn der Behälter
einsatzbereit ist, enthält
jeder Kanal 129 eine Dosiereinrichtung, die ähnlich geformt
ist wie die in 1 dargestellte Spule 123,
wobei eine gewünschte
Arzneimittelmenge zwischen den Außenkragen der Dosiereinrichtung
und den Innenwänden
des Kanals 129 eingeschlossen ist. Jeder Kanal in dem Behälter enthält somit
eine Dosis des Arzneimittels, wobei diese jeweils reihum an einen
Benutzer abgegeben werden, wenn der Behälter in einem Inhalator verwendet
wird. Die Dosen in den Kanälen
des Behälters
können
gleiche oder unterschiedliche Mengen aufweisen, falls sie unterschiedliche
Mengen aufweisen, kann dies dadurch erreicht werden, dass die Dosiereinrichtungen
von unterschiedlicher Form und Größe sind.
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3,
Teile A–C,
zeigt einen Inhalator gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in verschiedenen Stadien seiner Benutzung.
Die genaue Gestaltung der meisten Teile des Inhalators 140 ist
für die
Erfindung nicht kritisch, es ist jedoch zu sehen, dass er eine Abdeckung 141 umfasst,
die vor der Verwendung abgenommen wird (3B und C), und ein Mundstück 142, durch welches
der Benutzer Luft saugen kann, die in den Inhalator gelangt wie
bei 143 dargestellt, und durch die Inhalationspassage 144 hindurch
strömt.
Der Inhalator 140 enthält
ein scheibenartiges Magazin 145, ähnlich dem in 2 dargestellten
Behälter,
und weist an seinem Umfang eine Vielzahl von Arzneimittel enthaltenden
Aufnahmeelementen auf. Ein geeignetes Vorschubmittel, das einen
Druckknopf 146 und einen Klinkenmechanismus 147 enthält, greift
die Oberseite der Scheibe 145. Wie in 3B dargestellt,
wird durch Drücken
des Druckknopfes 146 (wie von dem Pfeil dargestellt), die
Spule 148 nach unten und fast ganz aus dem Aufnahmeelement
heraus, angrenzend an die Inhalationspassage 144, in die
Inhalationspassage geschoben (3B). Wäh rend die
Spule 148 in die Inhalationspassage geschoben wird, führt sie
die abgemessene Arzneimittelmenge mit, die bis dahin im Magazin 145 enthalten
war. Der Benutzer kann durch das Mundstück 142 inhalieren,
um das nunmehr freigegebene Arzneimittel in die Inhalationspassage
zu saugen. Der obere Kragen der Spule wird jedoch weiter von dem
unteren Teil des Aufnahmeelements gehalten.
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Wenn
der Benutzer dann den Druckknopf 146 loslässt, bewirkt
der Klinkenmechanismus 147, dass sich die Scheibe 145 um
einen Schritt weiter dreht, so dass das nächste Aufnahmeelement auf die Inhalationspassage 144 ausgerichtet
wird. Der Inhalator wird somit zurückgesetzt und ist bereit, eine
weitere Arzneimitteldosis abzugeben. Die „leere" Spule 148, die nicht ganz
aus dem ersten Aufnahmeelement geschoben wurde, bewegt sich zusammen
mit dem ersten Aufnahmeelement weiter im Kreis, wobei sie von der
unteren Führung 150 getragen
wird.
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In
einem Inhalator, wie er in 3 dargestellt ist,
kann die Dosiereinrichtung alternativ nach oben in Richtung auf
eine Inhalationspassage geschoben werden, die beim Gebrauch über dem
mit Arzneimittel gefüllten
Aufnahmeelement angeordnet ist.
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4 zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht der Komponenten des Inhalators 140,
der in 19 dargestellt ist. Es ist
zu sehen, dass die Oberseite der Scheibe 145 ein spezielles
Profil hat, so dass sie mit dem Klinkenmechanismus, der an der Unterseite
des Druckknopfs 146 bereitgestellt ist, 147 in
Eingriff kommt. Der Inhalator ist außerdem mit einem herkömmlichen
Anzeigemittel (nicht dargestellt) zum Anzeigen der Zahl der bereits
entnommenen Dosen oder alternativ der Zahl der noch im Magazin verbleibenden
Dosen durch ein Fenster 149 ausgestattet.
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Selbstverständlich handelt
es sich bei dem in den 3 und 4 dargestellten
Inhalator um eine bevorzugte Ausführungsform. Andere Beispiele,
welche andere Arten von Arzneimittelbehältern, andere Befestigungsmöglichkeiten
des Behälters,
andere Arten von Vorschubmitteln usw. umfassen, sind ebenfalls möglich. Der
Behälter
kann beispielsweise die Form einer Kette aus Aufnahmeelementen haben,
so wie das Zuführ band
von 1. Jedes Aufnahmeelement in dem Behälter kann
mehr als eine Dosiereinrichtung enthalten, falls es notwendig ist, das
Fassungsvermögen
des Containers insgesamt zu erhöhen.
Der Inhalator kann mit einem Behälter bereitgestellt
werden, der bereits mit der erforderlichen Zahl von Arzneimitteldosen
beladen ist. Der Behälter
kann entnehmbar und wieder befüllbar
oder austauschbar sein, sobald er leer ist.
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Die
Vorteile der Verwendung einer Dosiereinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung, insbesondere in einem Pulverinhalator, sind, dass das Volumen
einer Substanz, das mit jeder Dosiereinrichtung übertragen wird, exakt gesteuert
werden kann. In einem erfindungsgemäßen Arzneimittel enthaltenden
Behälter
kann die Art in jedem der Aufnahmeelemente der enthaltenen Substanz
unterschiedlich sein. In einem bevorzugten Inhalator stellt die
Verwendung einer Dosiereinrichtung sicher, dass die exakt abgemessene
Dosis der in der Dosiereinrichtung enthaltenen Arzneimitteldosis
vollständig
in die Inhalationspassage übertragen
wird und dann dem gesamten Luftstrom ausgesetzt werden kann, wodurch das
Risiko für
den Benutzer, eine nicht korrekte Dosierung zu erhalten, verringert
wird.