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DE69701828T2 - Vorrichtung zum automatischen Zuführen von Borstenbehältern oder Borstenkassetten für Bürstenherstellungsmaschinen - Google Patents
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DE69701828T2 - Vorrichtung zum automatischen Zuführen von Borstenbehältern oder Borstenkassetten für Bürstenherstellungsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Zuführen von Borstenbehältern oder Borstenkassetten für Bürstenherstellungsmaschinen

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DE69701828T2
DE69701828T2 DE69701828T DE69701828T DE69701828T2 DE 69701828 T2 DE69701828 T2 DE 69701828T2 DE 69701828 T DE69701828 T DE 69701828T DE 69701828 T DE69701828 T DE 69701828T DE 69701828 T2 DE69701828 T2 DE 69701828T2
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bristle
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    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/08Parts of brush-making machines
    • A46D3/082Magazines for bristles; Feeding bristles to magazines; Knot picking
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D1/00Bristles; Selection of materials for bristles
    • A46D1/04Preparing bristles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Füllvorrichtung für Borstenbehälter und/oder Borstenkassetten, die in einer Bürstenherstellungsmaschine verwendet werden.
  • Bei bekannten Bürstenherstellungmaschinen werden die Borstenbehälter oder Borstenkassetten üblicherweise manuell gefüllt, was darin von Nachteil ist, dass die Bürstenherstellungsmaschine nur dann kontinuierlich betrieben werden kann, wenn eine Bedienperson die ganze Zeit anwesend ist. Zudem können während des Füllens die Hände der Bedienperson leicht in die schlecht abgeschirmte Borstenzufuhröffnung der Bürstenherstellungsmaschine geraten, was unausweichlich zu Arbeitsunfällen führt.
  • Das belgische Patent Nr. 901 006 der Anmelderin beschreibt eine automatische Füllvorrichtung, die eine Borstengreifzange verwendet, die rotierbar auf einem Transportteil befestigt ist. Um lose Borsten aus einer Bündelkammer in einen Einfach- oder Mehrfach-Borstenbehälter oder in Borstenkassetten zu bringen, muss die Borstengreifzange von einer vertikalen in eine horizontale Position rotieren, wobei das Transportteil zumindest drei lineare Bewegungen ausführen muss.
  • Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtung ist, dass komplexe mechanische Teile erforderlich sind, um die von der Borstengreifzange ausgeführten zeitraubenden Bewegungen zu verwirklichen. Ein zusätzlicher Nachteil ist, dass bei einem Mehrfach-Borstenbehälter nur eine Greifzange zum Füllen der verschiedenen Borstenkanäle verwendet wird, was den mechanischen Teil noch komplizierter macht und die Effizienz des Füllens verringert.
  • Die Erfindung bezweckt, die oben erwähnten und andere Nachteile auszuschließen.
  • Zu diesem Zweck umfasst die automatische Füllvorrichtung für Borstenbehälter und/oder Borstenkassetten von Bürstenherstellungsmaschinen eine Greifzange pro Borstenkanal, die zwischen zwei Positionen bewegt werden kann, nämlich einer Position in Höhe einer Aufnahmestelle für Borstenbündel und einer Position, die eine Abgabestelle im betreffenden Borstenkanal formt.
  • Die Borstengreifzange in der erfindungsgemäßen Vorrichtung führen einfache Bewegungen aus, sodass der mechanische Teil der Füllvorrichtung stark reduziert werden kann.
  • Aufgrund der Tatsache, dass jeder Borstenkanal eines Mehrfach-Borstenbehälters mit einer Borstengreifzange versehen werden kann, kann das Füllen rasch und effizient stattfinden, sodass die Bürstenherstellungsmaschine eine hohe Produktionskapazität hat.
  • Die automatische Füllvorrichtung gemäß der Erfindung garantiert gleichzeitig die maximale Sicherheit der Bedienperson.
  • Durch die Verwendung einer automatischen Füllvorrichtung muss die Bedienperson in der Tat nicht länger einen direkten Zugriff zum Borstenbehälter haben, da das Füllen auf Abstand stattfindet. Hierdurch kann die Zufuhröffnung bei Bürstenherstellungsmaschinen, die vollständig von einem abschirmenden Gehäuse umgeben sind, auf ein Minimum reduziert werden, sodass der Borstenbehälter und die gesamte Bürstenherstellungsmaschine optimal abgeschirmt werden können, mit Ausnahme der besagten, sehr kleinen Zufuhröffnung.
  • Mit der Absicht, die Merkmale gemäß der Erfindung besser zu verdeutlichen, ist hiernach die folgende bevorzugte Ausführungsform einer automatischen Füllvorrichtung für Borstenbehälter und/oder Borstenkassetten von Bürstenherstellungsmaschinen gemäß der Erfindung beschrieben, nur als Beispiel und ohne in irgendeiner Weise einschränkend zu sein, unter Verweis auf die begleitende Zeichnung, worin eine bevorzugte Ausführungsform schematisch und in Perspektive dargestellt ist.
  • Die automatische Füllvorrichtung für Borstenbehälter und/oder Borstenkassetten gemäß der Erfindung ist zur kontinuierlichen Bevorratung einer Bürstenherstellungsmaschinen mit Borsten gedacht.
  • Obwohl eine derartige automatische Füllvorrichtung sowohl für einen Einfach-, als auch für einen Mehrfach-Borstenbehälter verwendet werden kann, wird im folgenden Beispiel ein Doppel-Borstenbehälter beschrieben.
  • In der begleitenden Zeichnung ist ein Doppel-Borstenbehälter 1 dargestellt, der aus zwei Borstenkanälen, 2 beziehungsweise 3, gebildet ist, wobei jeder dieser Borstenkanäle an beiden Seiten mit einer Führung 4 versehen ist, worin eine Sperre 5 bewegt werden kann.
  • Diese Sperren 5 drücken auf bekannte Weise auf die in den Borstenkanälen 2 und 3 vorhandenen Borsten 6-7, wozu diese Sperren unter einem bestimmten Federdruck und scharnierbeweglich auf einem Schlitten 8 befestigt sind.
  • Der Schlitten 8 kann entlang einer Führung 9 bewegt werden und ist mit der Kolbenstange 10 eines Druck zylinders 11 verbunden, dessen Körper am Gestell 12 der Maschine befestigt ist.
  • Für jeden Borstenkanal 2-3 ist nächst dem Borstenbehälter 1 auf einem. Teil des Gestells 12 ein Schlitten 13 angebracht, der entlang einer Führung 14 bewegt werden kann und der mit der Kolbenstange 15 eines Druckzylinders 16 verbunden ist, dessen Körper am Gestell 12 der Maschine befestigt ist.
  • Auf diesem Schlitten 13 ist ein schematisch mit 17 angedeutetes Antriebsmittel, beispielsweise ein Motor, vorgesehen, dessen Ausgangswelle 18 an ihrem freien Ende mit einem Ende einer Stange 19 verbunden ist. An ihrem anderen Ende ist die Stange 19 mit einem mit 20 angedeuteten Antriebsmittel versehen, beispielsweise einem Motor, dessen Ausgangswelle mit einer fest daran befestigten Backe 22 einer Borstengreifzange 23 versehen ist, während die zweite Backe 24 dieser Borstengreifzange 23 an einer zusätzlichen Welle befestigt ist, die in der Stange 19 gelagert ist, wobei eine Verzahnung 25 zwischen den Backen 22 und 24 vorgesehen ist.
  • Die Borstengreifzangen 23 sind in der Höhe derart angeordnet, dass sie etwas über der Oberfläche des Borstenbehälters 1 positioniert sind und in dieser Höhenposition alle erforderlichen Bewegungen ausführen.
  • In der offenen Position der Borstengreifzangen 23, d. h. in der Position wie in der Figur für die linke Borstengreifzange dargestellt, ist unter jeder Greifzange eine Stützfläche 26 für Borstenbündel vorgesehen.
  • Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist sehr einfach und wie folgt.
  • Da beide Borstentransfervorrichtungen gleich sind, wird die folgende Beschreibung der Funktion auf eine dieser Vorrichtungen beschränkt.
  • Auf der Stützfläche 26 werden, durch eine schematisch mit 27 angedeutete Öffnung in der Schutzabdeckung der Bürstenherstellungsmaschine, Borstenbündel plaziert. Die von der vorgenannten Stützfläche 26 geformte Stelle bildet die Aufnahmestelle A von Borstenbündeln in der Bürstenherstellungsmaschine.
  • Wenn ein oder mehrere solcher Borstenbündel auf der Stützfläche 26 plaziert ist/sind, wird die Borstengreifzange 23 mittels des Antriebsmittels 20 derart angetrieben, dass, als Ergebnis des Zusammenwirkens der Zähne 25 zwischen den Backen 22 und 24, diese Backen sich aufeinander zu bewegen, wie in strichpunktierter Linie dargestellt, um ein Borstenbündel einzuklemmen.
  • Anschließend wird mittels der Antriebsmittel 17 die Welle 18 und folglich die daran befestigte Stange 19 mit der Borstengreifzange 23 um einen Winkel von 180º gemäß Pfeil P gedreht, wonach der Druckzylinder 16 derart angesteuert wird, dass der Schlitten 13 sich bis in die Nähe der Borsten 6 beziehungsweise 7 des betreffenden Borstenkanals 2 beziehungsweise 3 bewegt, d. h. bis er die betreffende Sperre 5 erreicht. Diese Position in der Bürstenherstellungsmaschine bildet die Abgabestelle B für Borstenbündel.
  • Während dieser Bewegung wird die Stange 19, zusammen mit der Borstengreifzange 23, sich stets auf einer Höhe befinden, die sich direkt über der Oberseite des Borstenbehälters 1 befindet.
  • In diesem Moment wird der Schlitten 8, zusammen mit der Sperre 5, mittels des Druckzylinders 11 von den betreffenden Borsten 6 oder 7 entfernt, bis über das Borstenbündel 28 hinaus, wobei die betreffende Sperre 5 entlang dieses Bündels 28 weg scharniert, um auf bekannte Weise hinter dieses Bündel 28 zu kommen, wonach, durch geeignetes Antreiben des Schlittens 8, das Borstenbündel 28 auf geeignete Weise zu den Borsten 6 oder 7, die sich bereits im Borstenbehälter befinden, hinzugefügt wird, dies mittels der Sperre 5, die auf die Borsten 6 oder 7 drückt.
  • Die Backen 22 und 24 der Borstengreifzange 23 werden dann, durch geeignetes Antreiben, geöffnet, wonach die Borstengreifzange außerhalb des Borstenbehälters 1 gebracht wird, wenn der Schlitten 13 bewegt wird, und sie mittels des Antriebsmittels 17 nach außen gedreht wird> bis sie über der Stützfläche 26 ankommt, um dort ein neues Borstenbündel 28 zu ergreifen.
  • Obwohl in den Figuren die Antriebsmittel 20 unten an der Stange 19 vorgesehen sind, ist deutlich, dass diese Mittel 20, falls sie die geeignete Bewegung der Sperre 5 behindern sollten, auf dieselbe Weise über der Borstengreifzange 23 angebracht werden können.
  • Es ist deutlich, dass die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung eine sehr einfache Konstruktion aufweist, was eine sehr hohe Betriebssicherheit garantiert, wobei die Borstenkanäle 2 und 3 entweder gleichzeitig aufgefüllt werden können oder nicht und wobei, was im Fall von vollständig mit einem Gehäuse abgeschirmten Maschinen sehr wichtig ist, im Gehäuse nur eine oder zwei kleine Öffnungen 27 für die Zufuhr von Borstenbündeln zur Maschine angebracht werden müssen, sodass das Risiko, dass die Bedienperson der Maschine von bewegenden Maschinenteilen verletzt wird, praktisch null ist.
  • Die Erfindung ist keineswegs auf die oben beschriebene und in der begleitenden Zeichnung dargestellte Ausführungsform beschränkt, vielmehr kann eine solche automatische Füllvorrichtung für Borstenbehälter und/oder Borstenkassetten von Bürstenherstellungsmaschinen in allen Arten von Varianten und in verschiedenen Formen und Abmessungen verwirklicht werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (14)

1. Automatische Füllvorrichtung für Borstenbehälter (3) und/oder Borstenkassetten von Bürstenherstellungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass pro Borstenkanal (2-3) eine Borstengreifzange (23) vorgesehen ist, die zwischen zwei Positionen bewegt werden kann, nämlich einer Position in Höhe einer Aufnahmestelle (A) von Borstenbündeln und einer Position, die eine Abgabestelle (B) in dem betreffenden Borstenkanal bildet.
2. Automatische Füllvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmestelle (A) sich gegenüber einer kleinen Öffnung (27) in dem ansonsten vollständig geschlossenen Schutzgehäuse der Maschine befindet.
3. Automatische Füllvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmestelle (A) aus einer Stützfläche (26) besteht, worauf Borsten durch die kleine Öffnung (27) der Bürstenherstellungsmaschine zugeführt werden.
4. Automatische Füllvorrichtung gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstengreifzange (23) hauptsächlich aus zwei Backen (22-24) besteht, die in Bezug zueinander scharnierbeweglich montiert sind.
5. Automatische Füllvorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstengreifzange (23) von einem Antriebsmittel (20) angetrieben wird, dessen Ausgangswelle (21) mit einer daran befestigten Backe (22) der besagten Borstengreifzange (23) versehen ist, während die zweite Backe (24) dieser Borstengreifzange (23) an einer zusätzlichen Welle angebracht ist, wobei eine Verzahnung (25) zwischen den Backen (22) und (24) vorgesehen ist.
6. Automatische Füllvorrichtung gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstengreifzange (23) an einer Stange befestigt ist, die mit einer Ausgangswelle (18) eines Antriebsmittels (17) verbunden ist.
7. Automatische Füllvorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsmittel (17) an einem Schlitten (13) befestigt ist, der entlang einer Führung (14) bewegt werden kann.
8. Automatische Füllvorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der oben erwähnte Schlitten (13) von einem Druckzylinder (16) angetrieben wird, dessen Körper am Gestell (12) der Maschine befestigt ist und wobei die Kolbenstange (15) mit dem Schlitten (13) verbunden ist.
9. Automatische Füllvorrichtung gemäß Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangswelle (18) des Antriebsmittels (17) einerseits parallel zur Ausgangswelle (21) des Antriebsmittels (20) ist, woran eine Backe (22) der Borstengreifzange (23) befestigt ist, und andererseits parallel zur zusätzlichen Welle, an der die zweite Backe (24) befestigt ist.
10. Automatische Füllvorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangswellen (18-21) und die zusätzliche Welle für die zweite Backe (24) vertikal angeordnet sind.
11. Automatische Füllvorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (13) horizontal bewegt werden kann.
12. Automatische Füllvorrichtung gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borstengreifzange (23) über einen Winkel von 180 Grad drehen kann.
13. Automatische Füllvorrichtung gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Borstengreifzange (23) hauptsächlich aus der Kombination einer Drehbewegung und einer linearen Bewegung besteht.
14. Automatische Füllvorrichtung gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Borstengreifzange (23) in einer horizontalen Ebene stattfindet.
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