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Diese
Erfindung betrifft neue Pyrimidin- und Pyridinderivate, welche die
Aktivität
der Glycogensynthasekinase 3 (GSK3) hemmen, und die Verbindungen
enthaltende Arzneimittel und die Verwendung der Verbindungen und
Zusammensetzungen allein oder in Kombination mit anderen pharmazeutischen
Wirkstoffen. Die durch die vorliegende Erfindung bereitgestellten
Verbindungen und Zusammensetzungen weisen bei der Behandlung von
durch die GSK3-Aktivität hervorgerufenen
Erkrankungen, wie Diabetes, Alzheimer-Krankheit und anderen neurodegenerativen
Störungen,
Fettsucht, atherosklerotischer kardiovaskulärer Krankheit, essentieller
Hypertonie, Syndrom der polycystischen Ovarien (Stein-Leventhal-Syndrom),
Syndrom X, Ischämie, besonders
zerebraler Ischämie,
traumatischen Gehirnverletzungen, manisch depressiver Erkrankung
(bipolarer Störung),
Immundefizienz und Krebs, einen Nutzen auf.
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Hintergrund
der Erfindung
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Glycogensynthasekinase
3 (GSK3) ist eine Serin/Threonin-Kinase, für die zwei Isoformen, α und β, identifiziert
wurden. Woodgett, Trends Biochem. Sci., 16: 177–81 (1991). Beide GSK3-Isoformen sind in
ruhenden Zellen konstitutiv aktiv. GSK3 wurde ursprünglich als
eine Kinase, die die Glycogensynthase durch direkte Phosphorylierung
hemmt, identifiziert. Nach einer Insulinaktivierung wird GSK3 inaktiviert,
wodurch die Aktivierung von Glycogensynthase und möglicherweise
anderen insulinabhängigen
Vorgängen,
wie dem Glucosetransport, ermöglicht
wird. Nachfolgend wurde gezeigt, dass die GSK3-Aktivität auch durch
andere Wachstumsfaktoren inaktiviert wird, die, wie Insulin, durch
Rezeptortyrosinkinasen (RTKs) Signale erzeugen. Beispiele derartiger
Signale erzeugender Moleküle
schließen
IGF-1 und EGF ein. Saito et al., Biochem. J., 303: 27–31 (1994);
Welsh et al., Biochem. J., 294: 625–29 (1993); und Cross et al.,
Biochem. J., 303: 21–26
(1994).
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Mittel,
die die GSK3-Aktivität
hemmen, sind bei der Behandlung von durch die GSK3-Aktivität hervorgerufenen
Erkrankungen verwendbar. Ferner imitiert die Hemmung von GSK3 die
Aktivierung von Signalwegen des Wachstumsfaktors, und folglich sind
GSK3-Inhibitoren bei der Behandlung von Krankheiten, bei denen derartige
Wege ungenügend
aktiv sind, verwendbar. Beispiele von Krankheiten, die mit GSK3-Inhibitoren
behandelt werden können,
sind nachstehend beschrieben.
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Diabetes
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Typ-2-Diabetes
ist eine immer häufigere
Krankheit des Älterwerdens.
Sie ist anfänglich
durch eine verringerte Empfindlichkeit gegenüber Insulin und eine kompensatorische
Erhöhung
der Konzentrationen an zirkulierendem Insulin gekennzeichnet, wobei
das letztgenannte zur Aufrechterhaltung normaler Blutzuckerspiegel
erforderlich ist. Erhöhte
Insulinspiegel werden durch eine erhöhte Sekretion aus den pankreatischen β-Zellen hervorgerufen,
und die resultierende Hyperinsulinämie ist mit den kardiovaskulären Komplikationen
von Diabetes verbunden. Während
sich die Insulinresistenz verschlechtert, nimmt die Anforderung
an die pankreatischen β-Zellen
konstant zu, bis die Bauchspeicheldrüse keine ausreichenden Insulinspiegel
mehr bereitstellen kann, was zu erhöhten Glucosespiegeln im Blut
führt.
Schließlich
treten eine offenkundige Hyperglykämie und Hyperlipidämie auf,
die zu den verheerenden Langzeitkomplikationen, die mit Diabetes
verbunden sind, einschließlich
kardiovaskulärer
Krankheit, Nierenversagen und Blindheit, führen. Der (die) genaue(n) Mechanismus
(Mechanismen), die Typ-2-Diabetes hervorrufen, sind unbekannt, führen jedoch
zusätzlich
zu einer ungenügenden
Insulinantwort zu einem verschlechterten Glucosetransport in die
Skelettmuskulatur und einer erhöhten
Glucosebildung in der Leber. Ernährungsänderungen
sind oft unwirksam, und daher benötigt die Mehrzahl der Patienten
schließlich
pharmazeutische Maßnahmen
in dem Bestreben, das Fortschreiten der Komplikationen der Krankheit
zu verhindern und/oder zu verlangsamen. Viele Patienten können mit
einem oder mehreren der vielen erhältlichen oralen Antidiabetika,
einschließlich
Sulfonylharnstoffen, behandelt werden, um die Insulinsekretion zu
erhöhen.
Beispiele von Sulfonylharnstoffarzneimitteln schließen Metformin
zur Unterdrückung
der Glucosebildung in der Leber und Troglitazon, ein Insulinsensibilisierendes
Medikament, ein. Trotz des Nutzens dieser Mittel sind 30–40% der
Diabetiker unter Verwendung dieser Medikamente nicht ausreichend
eingestellt und benötigen
subkutane Insulininjektionen. Ferner weist jede dieser Therapien
mit ihr verbundene Nebenwirkungen auf. Sulfonylharnstoffe können zum
Beispiel eine Hypoglykämie
hervorrufen, und Troglitazon kann eine schwere Lebertoxizität hervorrufen.
Gegenwärtig
besteht ein Bedarf an neuen und verbesserten Arzneistoffen zur Behandlung
von prädiabetischen
und diabetischen Patienten.
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Wie
vorstehend beschrieben, stimuliert die GSK3-Hemmung insulinabhängige Prozesse
und ist folglich bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes verwendbar.
Neuere Daten, die unter Verwendung von Lithiumsalzen erhalten wurden,
liefern den Beweis für
diese Vorstellung. Von Lithiumionen wurde kürzlich berichtet, dass sie
die GSK3-Aktivität
hemmen. Klein et al., PNAS 93: 8455–9 (1996). Seit 1924 wurde
von Lithium berichtet, dass es antidiabetische Wirkungen, einschließlich der
Fähigkeit,
die Glucosespiegel im Plasma zu senken, die Glykogenaufnahme zu
erhöhen,
Insulin zu verstärken,
die Glucosesynthaseaktivität
hochzuregulieren und die Glykogensynthese in den Haut-, Muskel-
und Fettzellen zu stimulieren, aufweist. Lithium ist jedoch möglicherweise
wegen seiner dokumentierten Wirkungen auf andere molekulare Ziele
als GSK3 zur Verwendung bei der Hemmung der GSK3-Aktivität nicht
allgemein akzeptiert worden. Das Purinanalogon 5-Iodtubercidin,
auch ein GSK3-Inhibitor, stimuliert die Glykogensynthese ebenfalls
und wirkt der Inaktivierung der Glykogensynthase durch Glukagon
und Vasopressin in Leberzellen von Ratten entgegen. Fluckiger-Isler
et al., Biochem. J. 292: 85–91
(1993); und Massillon et al., Biochem. J. 299: 123–8 (1994).
Von dieser Verbindung wurde jedoch auch gezeigt, dass sie andere
Serin/Threonin- und Tyrosinkinasen hemmt. Massillon et al., Biochem. J.
299: 123–8
(1994).
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Alzheimer-Krankheit
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GSK3
ist auch an biologischen Wegen, die die Alzheimer-Krankheit (AD)
betreffen, beteiligt. Die charakteristischen pathologischen Merkmale
von AD sind extrazelluläre
Plaques einer anormal prozessierten Form des Amyloidvorläuferproteins
(APP), des sogenannten β-Amyloidpeptids (β-AP), und
die Entwicklung von intrazellulären,
neurofibrillären
Knäuel,
die gepaarte helikale Filamente (PHF), die größtenteils aus hyperphosphoryliertem τ-Protein
bestehen, enthalten. GSK3 ist eine von mehreren Kinasen, von denen
festgestellt wurde, dass sie das τ-Protein
an den für
PHF-τ charakteristischen
anormalen Stellen in vitro phosphorylieren, und sie ist die einzige
Kinase, von der auch gezeigt wurde, dass sie dies in lebenden Zellen
und in Tieren tut. Lovestone et al., Current Biology 4: 1077–86 (1994);
und Brownlees et al., Neuroreport 8: 3251–3255 (1997). Ferner blockiert
der GSK3-Kinaseinhibitor, LiCl, die τ-Hyperphosphorylierung in Zellen. Stambolic
et al., Current Biology 6: 1664–8
(1996). Somit kann die GSK3-Aktivität zur Erzeugung von neurofibrillären Knäuel und folglich
zum Fortschreiten der Krankheit beitragen. Kürzlich wurde gezeigt, dass
sich GSK3β mit
einem anderen Schlüsselprotein
der AD-Pathogenese, Presenillin 1 (PS1), assoziiert. Takashima et.,
PNAS 95: 9637–9641
(1998). Mutationen im PS1-Gen führen
zu einer erhöhten
Bildung von β- AP, jedoch zeigen
die Autoren auch, dass die mutierten PS1-Proteine enger an GSK3β binden und
die Phosphorylierung von τ,
das an denselben Bereich von PS1 gebunden ist, verstärken.
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Interessanterweise
wurde auch gezeigt, dass ein anderes GSK3-Substrat, β-Catenin,
an PS1 bindet. Zhong et al., Nature 395: 698–702 (1998). Es ist vorgesehen,
dass zytosolisches β-Catenin nach der
Phosphorylierung durch GSK3 abgebaut wird, und eine verringerte β-Cateninaktivität ist mit
einer erhöhten
Empfindlichkeit von Nervenzellen gegenüber einer durch β-AP ausgelösten neuronalen
Apoptosis verbunden. Folglich kann eine erhöhte Assoziation von GSK3β mit mutiertem
PS1 für
die verringerten Konzentrationen von β-Catenin, die in den Gehirnen
von PS1-mutierten AD-Patienten beobachtet wurden, und für die durch
die Krankheit bedingte Zunahme von Nervenzelltod verantwortlich
sein. Übereinstimmend
mit diesen Beobachtungen wurde gezeigt, dass eine Injektion von
GSK3-Antisense, jedoch nicht von -Sense die pathologischen Wirkungen
von β-AP
auf Nervenzellen in vitro blockiert, was zu einer Verzögerung des
Beginns des Zelltods von 24 h und einem erhöhten Überleben von Zellen nach 1
h von 12 bis 35% führt.
Takashima et al., PNAS 90: 7789–93
(1993). In diesen letztgenannten Untersuchungen geht den Wirkungen
auf den Zelltod eine Verdopplung der intrazellulären GSK3-Aktivität (innerhalb
von 3–6
Stunden nach der β-AP-Verabreichung)
voran, was darauf hinweist, dass zusätzlich zu genetischen Mechanismen,
die die Nähe
von GSK3 zu ihren Substraten erhöhen, β-AP tatsächlich die
GSK3-Aktivität
erhöhen
kann. Ein weiterer Beweis für
eine Rolle von GSK3 bei AD wird durch die Beobachtung geliefert,
dass der Grad der Proteinexpression (aber in diesem Fall nicht die spezifische
Aktivität)
von GSK3 in postsynaptosomalen Überständen von
AD gegenüber
normalem Hirngewebe um 50% erhöht
ist. Pei et al., J. Neuropathol. Exp. 56: 70–78 (1997). Somit wird angenommen,
dass spezifische Inhibitoren von GSK3 eine Verlangsamung des Fortschreitens
der Alzheimer-Krankheit bewirken.
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Andere Erkrankungen
des ZNS
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Zusätzlich zu
den vorstehend beschriebenen Wirkungen von Lithium gibt es eine
lange Geschichte der Verwendung von Lithium, um eine bipolare Störung (manisch-depressives
Syndrom) zu behandeln. Diese klinische Antwort auf Lithium kann
eine Beteiligung der GSK3-Aktivität an der
Etiologie von bipolarer Störung
widerspiegeln, wobei in diesem Fall GSK3-Inhibitoren für die Indikation bedeutsam
sein können.
Zur Unterstützung
dieser Vorstellung wurde kürzlich
gezeigt, dass Valproat, ein anderer Arzneistoff, der häufig bei
der Behandlung von bipolarer Störung
verwendet wird, ebenfalls ein GSK3-Inhibitor ist. Chen et al., J.
Neurochemistry 72: 1327–1330
(1999). Ein Mechanismus, durch den Lithium und andere GSK3-Inhibitoren eine
Behandlung von bipolarer Störung
bewirken können,
ist die Erhöhung
des Überlebens
von Nervenzellen, die abweichend hohen Erregungswerten, die durch
den Neurotransmitter Glutamat ausgelöst werden, ausgesetzt werden.
Nonaka et al., PNAS 95: 2642–2647
(1998). Von einer durch Glutamat ausgelösten neuronalen Exzitotoxizität wird auch
angenommen, dass sie eine Hauptursache der mit einer akuten Schädigung verbundenen
Neurodegeneration, wie bei zerebraler Ischämie, traumatischen Gehirnverletzungen
und bakterieller Infektion, ist. Ferner wird angenommen, dass eine übermäßige Signalerzeugung
durch Glutamat ein Faktor bei der chronischen neuronalen Schädigung ist,
die bei Krankheiten, wie Alzheimer-Krankheit, Chorea Huntington,
Parkinson-Krankheit, mit AIDS verbundener Demenz, amyotropher Lateralsklerose
(AML) und multipler Sklerose (MS), festgestellt wird. Thomas, J.
Ant. Geriatr. Soc. 43: 1279–89
(1995). Folglich wird von GSK3-Inhibitoren angenommen, dass sie
für diese
und andere neurodegenerative Erkrankungen eine nützliche Behandlung darstellen.
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Immunverstärkung
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GSK3
phosphoryliert den Transkriptionsfaktor NF-AT und fördert, im
Gegensatz zur Wirkung von Calcineurin, seinen Export aus dem Kern.
Beals et al., Science 275: 1930–33
(1997). Somit blockiert GSK3 die Genaktivierung der frühen Immunantwort
durch NF-AT, und GSK3-Inhibitoren
können
offensichtlich eine Aktivierung von Immunantworten ermöglichen
oder verlängern.
Somit wird von GSK3-Inhibitoren angenommen, dass sie die immunstimulierenden
Wirkungen bestimmter Cytokine verlängern und verstärken, und
eine derartige Wirkung kann das Potential dieser Cytokine zur Tumorimmuntherapie
oder tatsächlich
zur Immuntherapie im Allgemeinen steigern.
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Andere Erkrankungen
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Lithium
weist auch andere biologische Wirkungen auf. Es ist sowohl in vitro
als auch in vivo ein wirksamer Stimulator der Hämatopoese. Hammond et al.,
Blood 55: 26–28
(1980). In Hunden beseitigte Lithiumcarbonat eine rezidivierende
Neutropenie und normalisierte die Zahlen anderer Blutzellen. Doukas
et al. Exp. Hematol. 14: 215–221
(1986). Wenn diese Wirkungen von Lithium durch die Hemmung von GSK3
hervorgerufen werden, können
GSK3-Inhibitoren noch breitere Anwendungen finden.
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Da
Inhibitoren von GSK3 bei der Behandlung vieler Krankheiten verwendbar
sind, ist die Identifikation neuer Inhibitoren von GSK3 äußerst wünschenswert.
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Stand der
Technik
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Cantello
et al., J. Med. Chem., 37, 3977–3985
(1994) beschreibt eine Reihe von [(Ureidoethoxy)benzyl]-2,4-thiazolidindionen
und [[(Heterocyclylamino)alkoxy]benzyl]-2,4-thiazolidindionen, die als antihyperglykämische Mittel
verwendbar sein sollen.
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WO
98/24792 beschreibt mehrere substituierte Pyrimidinverbindungen,
die zur Behandlung von Krankheiten, umfassend Entzündung, Schmerzen
und Diabetes, verwendbar sein sollen.
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WO
98/16528 beschreibt mehrere substituierte Purinderivate, die als
GSK3-Inhibitoren wirken.
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Tetrahedron
Letters 40 (1999) 3877-80 offenbart die Verbindungen der Formel:
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WO
98/17267 offenbart die Verbindungen der Formel:
wobei L ein Rest -NRCR
2CR
2NR- ist, die
Reste R
a und R
b jeweils
unabhängig
voneinander ein Halogenatom, ein Rest OR, SR, NR
2,
eine Gruppe NO
2, OCF
3 oder
CF
3 sind, wobei R ein H-Atom oder ein (C
1-6)-Alkylrest
ist, oder R
b ein aromatisches System umfasst,
und jedes m unabhängig
0, 1 oder 2 ist; und die Verbindungen:
6-[2-(5-Trifluormethylpyridin-2-ylamino)ethylamino]nicotinsäure;
N,N'-Bis-(5-methylpyridin-2-yl)ethan-1,2-diamin;
N,N'-Bis-(5-cyanopyridin-2-yl)ethan-1,2-diamin;
6-[2-(5-Trifluormethylpyridin-2-ylamino)ethylamino]nicotinamid;
N-Pyrimidin-2-yl-N'-(5-trifluormethylpyridin-2-yl)ethan-1,2-diamin;
N-(5-Trifluormethylpyridin-2-yl)-N'-(4-trifluormethylpyrimidin-2-yl)ethan-1,2-diamin;
6-[2-(5-Trifluormethylpyridin-2-ylamino)ethylamino]nicotinnitril;
N,N'-Bis-(4,5-bistrifluormethylpyridin-2-yl)ethan-1,2-diamin;
6-[2-(5-Trifluormethylpyridin-2-ylamino)ethylamino]nicotinsäureethylester;
6-[2-(5-Trifluormethylpyridin-2-ylamino)ethylamino]nicotinsäuremethylester
und
N-(5-Methylpyridin-2-yl)-N'-(5-trifluormethylpyridin-2-yl)ethan-1,2-diamin;
zur
Förderung
des Knochenwachstums oder Hemmung der Knochenresorption.
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J.
Chem. Soc., Perkin Trans. 1 (1998) 423–436 offenbart die Verbindungen:
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Tetrahedron
53 (1997) 2557–2564
offenbart 1,2-Di-(2-aminopyridyl)-1,2-dihydroxyethanol.
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U.S.
4,745,652 offenbart Tetraaminopyrimidinderivate, die für Haarfärbezubereitungen
verwendbar sind.
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EP 0 008 079 offenbart Bisaminopyridine,
die als oxidative Haarfarbstoffkomponenten verwendbar sind.
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U.S.
5,086,000 offenbart Alkylenbis-(2-pyridylamin)verbindungen, die
zur Bestimmung des Wassergehalts verwendbar sind.
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Chemical
Abstracts 58: 4553C (1963) offenbart 1-Biphenyl-1,2-bis-(2-pyridinimino)ethan.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Es
wurde nun überraschenderweise
gefunden, dass die Aktivität
von Glycogensynthasekinase 3 (GSK3) durch bestimmte Derivate auf
Pyrimidin- und Pyridinbasis in vitro oder in vivo gehemmt werden
kann. Folglich stellt die vorliegende Erfindung neue Verbindungen,
Zusammensetzungen und Verfahren zur Hemmung der Aktivität von GSK3
in vitro und zur Behandlung von durch GSK3 hervorgerufenen Erkrankungen
in vivo bereit. In einer Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung eine Verbindung der Struktur (Ia):
wobei:
R
1, R
2, R
3 und
R
4 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-, Cyclo-(C
1-10)-alkyl-,
Alkylaminoalkyl-, (C
1-10)-Alkoxyrest, einer
Aminogruppe, einem Alkylamino-, Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-,
Heteroarylcarbonyl-, Heteroaralkylcarbonyl-, Aryl- und Heteroarylrest;
R
5 und R
7 unabhängig voneinander
ausgewählt
sind aus einem Wasserstoff-, Halogenatom, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Cycloalkyl-, Alkoxyrest, einer Aminogruppe, einem Aminoalkoxy-,
Alkylamino-, Aralkylamino-, Heteroaralkylamino-, Arylamino-, Heteroarylamino-,
Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Amidinogruppe, einem Cycloamidino-,
Heterocycloamidinorest, einer Guanidinylgruppe, einem Aryl-, Biaryl-,
Heteroaryl-, Heterobiaryl-, Heterocycloalkyl- und Arylsulfonamidorest;
R
6 ausgewählt
ist aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem Halogenatom,
einer Carboxyl-, Nitro-, Amino-, Amido-, Amidino-, Imido-, Cyanogruppe,
einem (C
1-10)-Alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-, Heteroarylcarbonyl-,
Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylcarbonyloxy-, Arylcarbonyloxy-, Aralkylcarbonyloxy-,
Alkylaminocarbonyloxy-, Arylaminocarbonyloxyrest, einer Formylgruppe,
einem (C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Alkoxycarbonylrest,
einer Aminocarbonylgruppe, einem Aminoaryl-, Alkylsulfonylrest,
einer Sulfonamidogruppe, einem Aminoalkoxy-, Alkylamino-, Heteroarylamino-,
Alkylcarbonylamino-, Alkylaminocarbonylamino-, Arylaminocarbonylamino-,
Aralkylcarbonylamino-, Heteroaralkylcarbonylamino-, Arylcarbonylamino-,
Heteroarylcarbonylamino-, Cycloamido-, Cyclothioamido-, Cycloamidino-,
Heterocycloamidino-, Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Guanidinylgruppe,
einem Aryl-, Heteroaryl-, Heterocyclo-, Heterocycloalkyl-, Arylsulfonyl-
und Arylsulfonamidorest;
R
8 und R
9 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Nitro-, Amino-, Cyanogruppe,
einem Halogenatom, einer Thioamido-, Amidino-, Oxamidinogruppe,
einem Alkoxyamidinorest, einer Imidino-, Guanidinyl-, Sulfonamido-,
Carboxyl-, Formylgruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Halogen-(C
1-10)-alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Halogen-(C
1-10)-alkoxy-, (C
1-10)-Alkoxyalkyl-,
(C
1-10)-Alkylamino-(C
1-10)-alkoxy-,
(C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Aralkylcarbonyl-,
(C
1-10)-Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylthio-,
Aryl- und Aralkylrest;
und die pharmazeutisch verträglichen
Salze davon bereit.
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Die
Erfindung stellt auch eine Verbindung der Struktur (Ib):
wobei:
R
1, R
2, R
3 und
R
4 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-, Cyclo-(C
1-10)-alkyl-,
Alkylaminoalkyl-, (C
1-10)-Alkoxyrest, einer
Aminogruppe, einem Alkylamino-, Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-,
Heteroarylcarbonyl-, Heteroaralkylcarbonyl-, Aryl- und Heteroarylrest;
R
5 und R
7 unabhängig voneinander
ausgewählt
sind aus einem Wasserstoff-, Halogenatom, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Cycloalkyl-, Alkoxyrest, einer Aminogruppe, einem Aminoalkoxy-,
Alkylamino-, Aralkylamino-, Heteroaralkylamino-, Arylamino-, Heteroarylamino-,
Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Amidinogruppe, einem Cycloamidino-,
Heterocycloamidinorest, einer Guanidinylgruppe, einem Aryl-, Biaryl-,
Heteroaryl-, Heterobiaryl-, Heterocycloalkyl- und Arylsulfonamidorest,
wobei mindestens einer der Reste R
5 und
R
7 ausgewählt ist aus einem Aryl-, Heteroaryl-
und Biarylrest;
R
6 ausgewählt ist
aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem Halogenatom,
einer Carboxyl-, Nitro-, Amino-, Amido-, Amidino-, Imido-, Cyanogruppe,
einem (C
1-10)-Alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-, Heteroarylcarbonyl-,
Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylcarbonyloxy-, Arylcarbonyloxy-, Aralkylcarbonyloxy-,
Alkylaminocarbonyloxy-, Arylaminocarbonyloxyrest, einer Formylgruppe,
einem (C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Alkoxycarbonylrest,
einer Aminocarbonylgruppe, einem Aminoaryl-, Alkylsulfonylrest,
einer Sulfonamidogruppe, einem Aminoalkoxy-, Alkylamino-, Heteroarylamino-,
Alkylcarbonylamino-, Alkylaminocarbonylamino-, Arylaminocarbonylamino-,
Aralkylcarbonylamino-, Heteroaralkylcarbonylamino-, Arylcarbonylamino-,
Heteroarylcarbonylamino-, Cycloamido-, Cyclothioamido-, Cycloamidino-,
Heterocycloamidino-, Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Guanidinylgruppe,
einem Aryl-, Heteroaryl-, Heterocyclo-, Heterocycloalkyl-, Arylsulfonyl-
und Arylsulfonamidorest;
R
8 und R
9 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Nitro-, Amino-, Cyanogruppe,
einem Halogenatom, einer Thioamido-, Amidino-, Oxamidinogruppe,
einem Alkoxyamidinorest, einer Imidino-, Guanidinyl-, Sulfonamido-,
Carboxyl-, Formylgruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Halogen-(C
1-10)-alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Halogen-(C
1-10)-alkoxy-, (C
1-10)-Alkoxyalkyl-,
(C
1-10)-Alkylamino-(C
1-10)-alkoxy-,
(C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Aralkylcarbonyl-,
(C
1-10)-Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylthio-,
Aryl- und Aralkylrest;
und die pharmazeutisch verträglichen
Salze davon bereit.
-
Die
Erfindung stellt auch eine Verbindung der Struktur (Ia):
zur Verwendung
als Arzneimittel, wobei:
R
1, R
2, R
3 und R
4 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-, Cyclo-(C
1-10)-alkyl-,
Alkylaminoalkyl-, (C
1-10)- Alkoxyrest, einer
Aminogruppe, einem Alkylamino-, Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-,
Heteroarylcarbonyl-, Heteroaralkylcarbonyl-, Aryl- und Heteroarylrest;
R
5 und R
7 unabhängig voneinander
ausgewählt
sind aus einem Wasserstoff-, Halogenatom, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Cycloalkyl-, Alkoxyrest, einer Aminogruppe, einem Aminoalkoxy-,
Alkylamino-, Aralkylamino-, Heteroaralkylamino-, Arylamino-, Heteroarylamino-,
Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Amidinogruppe, einem Cycloamidino-,
Heterocycloamidinorest, einer Guanidinylgruppe, einem Aryl-, Biaryl-,
Heteroaryl-, Heterobiaryl-, Heterocycloalkyl- und Arylsulfonamidorest;
R
6 ausgewählt
ist aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem Halogenatom,
einer Carboxyl-, Nitro-, Amino-, Amido-, Amidino-, Imido-, Cyanogruppe,
einem (C
1-10)-Alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-, Heteroarylcarbonyl-,
Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylcarbonyloxy-, Arylcarbonyloxy-, Aralkylcarbonyloxy-,
Alkylaminocarbonyloxy-, Arylaminocarbonyloxyrest, einer Formylgruppe,
einem (C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Alkoxycarbonylrest,
einer Aminocarbonylgruppe, einem Aminoaryl-, Alkylsulfonylrest,
einer Sulfonamidogruppe, einem Aminoalkoxy-, Alkylamino-, Heteroarylamino-,
Alkylcarbonylamino-, Alkylaminocarbonylamino-, Arylaminocarbonylamino-,
Aralkylcarbonylamino-, Heteroaralkylcarbonylamino-, Arylcarbonylamino-,
Heteroarylcarbonylamino-, Cycloamido-, Cyclothioamido-, Cycloamidino-,
Heterocycloamidino-, Cycloimido-, Heterocyclimidorest, einer Guanidinylgruppe,
einem Aryl-, Heteroaryl-, Heterocyclo-, Heterocycloalkyl-, Arylsulfonyl-
und Arylsulfonamidorest;
R
8 und R
9 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Nitro-, Amino-, Cyanogruppe,
einem Halogenatom, einer Thioamido-, Amidino-, Oxamidinogruppe,
einem Alkoxyamidinorest, einer Imidino-, Guanidinyl-, Sulfonamido-,
Carboxyl-, Formylgruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Halogen-(C
1-10)-alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Halogen-(C
1-10)-alkoxy-, (C
1-10)-Alkoxyalkyl-,
(C
1-10)-Alkylamino-(C
1-10)-alkoxy-,
(C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Aralkylcarbonyl-,
(C
1-10)-Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylthio-,
Aryl- und Aralkylrest;
und die pharmazeutisch verträglichen
Salze davon bereit.
-
Die
Erfindung stellt auch eine Verbindung der Struktur (Ib):
zur Verwendung
als Arzneimittel, wobei:
R
1, R
2, R
3 und R
4 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-, Cyclo-(C
1-10)-alkyl-,
Alkylaminoalkyl-, (C
1-10)-Alkoxyrest, einer
Aminogruppe, einem Alkylamino-, Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-,
Heteroarylcarbonyl-, Heteroaralkylcarbonyl-, Aryl- und Heteroarylrest;
R
5 und R
7 unabhängig voneinander
ausgewählt
sind aus einem Wasserstoff-, Halogenatom, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Cycloalkyl-, Alkoxyrest, einer Aminogruppe, einem Aminoalkoxy-,
Alkylamino-, Aralkylamino-, Heteroaralkylamino-, Arylamino-, Heteroarylamino-,
Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Amidinogruppe, einem Cycloamidino-,
Heterocycloamidinorest, einer Guanidinylgruppe, einem Aryl-, Biaryl-,
Heteroaryl-, Heterobiaryl-, Heterocycloalkyl- und Arylsulfonamidorest,
wobei mindestens einer der Reste R
5 und
R7 ausgewählt
ist aus einem Aryl-, Heteroaryl- und Biarylrest;
R
6 ausgewählt ist
aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem Halogenatom,
einer Carboxyl-, Nitro-, Amino-, Amido-, Amidino-, Imido-, Cyanogruppe,
einem (C
1-10)-Alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-, Heteroarylcarbonyl-,
Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylcarbonyloxy-, Arylcarbonyloxy-, Aralkylcarbonyloxy-,
Alkylaminocarbonyloxy-, Arylaminocarbonyloxyrest, einer Formylgruppe,
einem (C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Alkoxycarbonylrest,
einer Aminocarbonylgruppe, einem Aminoaryl-, Alkylsulfonylrest,
einer Sulfonamidogruppe, einem Aminoalkoxy-, Alkylamino-, Heteroarylamino-,
Alkylcarbonylamino-, Alkylaminocarbonylamino-, Arylaminocarbonylamino-,
Aralkylcarbonylamino-, Heteroaralkylcarbonylamino-, Arylcarbonylamino-,
Heteroarylcarbonylamino-, Cycloamido-, Cyclothioamido-, Cycloamidino-,
Heterocycloamidino-, Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Guanidinylgruppe,
einem Aryl-, Heteroaryl-, Heterocyclo-, Heterocycloalkyl-, Arylsulfonyl-
und Arylsulfonamidorest;
R
8 und R
9 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Nitro-, Amino-, Cyanogruppe,
einem Halogenatom, einer Thioamido-, Amidino-, Oxamidinogruppe,
einem Alkoxyamidinorest, einer Imidino-, Guanidinyl-, Sulfonamido-,
Carboxyl-, Formylgruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Halogen-(C
1-10)-alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Halogen-(C
1-10)- alkoxy-, (C
1-10)-Alkoxyalkyl-,
(C
1-10)-Alkylamino-(C
1-10)-alkoxy-,
(C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Aralkylcarbonyl-,
(C
1-10)-Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylthio-,
Aryl- und Aralkylrest;
und die pharmazeutisch verträglichen
Salze davon bereit.
-
Die
Erfindung stellt auch die Verwendung einer Verbindung der Struktur
(Ic):
wobei:
W
ein Kohlenstoff- oder Stickstoffatom ist;
R
1,
R
2, R
3 und R
4 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-, Cyclo-(C
1-10)-alkyl-,
Alkylaminoalkyl-, (C
1-10)-Alkoxyrest, einer
Aminogruppe, einem Alkylamino-, Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-,
Heteroarylcarbonyl-, Heteroaralkylcarbonyl-, Aryl- und Heteroarylrest;
R
5 und R
7 unabhängig voneinander
ausgewählt
sind aus einem Wasserstoff-, Halogenatom, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Cycloalkyl-, Alkoxyrest, einer Aminogruppe, einem Aminoalkoxy-,
Alkylamino-, Aralkylamino-, Heteroaralkylamino-, Arylamino-, Heteroarylamino-,
Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Amidinogruppe, einem Cycloamidino-,
Heterocycloamidinorest, einer Guanidinylgruppe, einem Aryl-, Biaryl-,
Heteroaryl-, Heterobiaryl-, Heterocycloalkyl- und Arylsulfonamidorest;
R
6 ausgewählt
ist aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem Halogenatom,
einer Carboxyl-, Nitro-, Amino-, Amido-, Amidino-, Imido-, Cyanogruppe,
einem (C
1-10)-Alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-, Heteroarylcarbonyl-,
Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylcarbonyloxy-, Arylcarbonyloxy-, Aralkylcarbonyloxy-,
Alkylaminocarbonyloxy-, Arylaminocarbonyloxyrest, einer Formylgruppe,
einem (C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Alkoxycarbonylrest,
einer Aminocarbonylgruppe, einem Aminoaryl-, Alkylsulfonylrest,
einer Sulfonamidogruppe, einem Aminoalkoxy-, Alkylamino-, Heteroarylamino-,
Alkylcarbonylamino-, Alkylaminocarbonylamino-, Arylaminocarbonylamino-,
Aralkylcarbonylamino-, Heteroaralkylcarbonylamino-, Arylcarbonylamino-,
Heteroarylcarbonylamino-, Cycloamido-, Cyclothioamido-, Cycloamidino-,
Heterocycloamidino-, Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Guanidinylgruppe,
einem Aryl-, Heteroaryl-, Heterocyclo-, Heterocycloalkyl-, Arylsulfonyl-
und Arylsulfonamidorest;
R
8 und R
9 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Nitro-, Amino-, Cyanogruppe,
einem Halogenatom, einer Thioamido-, Amidino-, Oxamidinogruppe,
einem Alkoxyamidinorest, einer Imidino-, Guanidinyl-, Sulfonamido-,
Carboxyl-, Formylgruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Halogen-(C
1-10)-alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Halogen-(C
1-10)-alkoxy-, (C
1-10)-Alkoxyalkyl-,
(C
1-10)-Alkylamino-(C
1-10)-alkoxy-,
(C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Aralkylcarbonyl-,
(C
1-10)-Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylthio-,
Aryl- und Aralkylrest;
und die pharmazeutisch verträglichen
Salze davon zur Herstellung eines Medikaments zur Hemmung der GSK3-Aktivität in einem
menschlichen oder tierischen Patienten bereit.
-
Gegenwärtig besonders
bevorzugte und neue Verbindungen der Erfindung werden durch die
Verbindungen der Formel (IV) und (V):
wobei
R
1–R
6 und R
8–R
14 die vorstehend beschriebenen Bedeutungen
haben, und R
15 ausgewählt ist aus einem Wasserstoffatom,
einer Nitro-, Cyano-, Aminogruppe, einem Alkylrest, einem Halogenatom,
einem Halogenniederalkyl, Alkyloxycarbonylrest, einer Aminocarbonylgruppe,
einem Alkylsulfonyl- und Arylsulfonylrest, und die pharmazeutisch
verträglichen
Salze davon bereitgestellt.
-
Die
erfindungsgemäßen Verfahren,
Verbindungen und Zusammensetzungen können allein oder in Kombination
mit anderen pharmazeutischen Wirkstoffen bei der Behandlung von
durch die GSK3-Aktivität
hervorgerufenen Erkrankungen, wie bei der Behandlung von Diabetes,
Alzheimer-Krankheit und anderen neurodegenerativen Störungen,
Fettsucht, atherosklerotischer kardiovaskulärer Krankheit, essentieller
Hypertonie, Syndrom der polycystischen Ovarien, Syndrom X, Ischämie, besonders
zerebraler Ischämie,
traumatischen Gehirnverletzungen, manisch depressiver Erkrankung,
Immundefizienz oder Krebs, verwendet werden.
-
Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
-
Erfindungsgemäß werden
Verbindungen, Zusammensetzungen und Verfahren zur Hemmung der Aktivität von Glycogensynthasekinase
3 (GSK3) entweder in vitro oder in vivo bereitgestellt. In einer
Ausführungsform
betrifft die vorliegende Erfindung Verbindungen mit einer Hemmwirkung
auf GSK3 der folgenden Formel (Ia):
wobei:
R
1, R
2, R
3 und
R
4 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-, Cyclo-(C
1-10)-alkyl-,
Alkylaminoalkyl-, (C
1-10)-Alkoxyrest, einer
Aminogruppe, einem Alkylamino-, Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-,
Heteroarylcarbonyl-, Heteroaralkylcarbonyl-, Aryl- und Heteroarylrest;
R
5 und R
7 unabhängig voneinander
ausgewählt
sind aus einem Wasserstoff-, Halogenatom, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Cycloalkyl-, Alkoxyrest, einer Aminogruppe, einem Aminoalkoxy-,
Alkylamino-, Aralkylamino-, Heteroaralkylamino-, Arylamino-, Heteroarylamino-,
Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Amidinogruppe, einem Cycloamidino-,
Heterocycloamidinorest, einer Guanidinylgruppe, einem Aryl-, Biaryl-,
Heteroaryl-, Heterobiaryl-, Heterocycloalkyl- und Arylsulfonamidorest;
R
6 ausgewählt
ist aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem Halogenatom,
einer Carboxyl-, Nitro-, Amino-, Amido-, Amidino-, Imido-, Cyanogruppe,
einem (C
1-10)-Alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-, Heteroarylcarbonyl-,
Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylcarbonyloxy-, Arylcarbonyloxy-, Aralkylcarbonyloxy-, Alkylaminocarbonyloxy-,
Arylaminocarbonyloxyrest, einer Formylgruppe, einem (C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Alkoxycarbonylrest, einer Aminocarbonylgruppe,
einem Aminoaryl-, Alkylsulfonylrest, einer Sulfonamidogruppe, einem
Aminoalkoxy-, Alkylamino-, Heteroarylamino-, Alkylcarbonylamino-,
Alkylaminocarbonylamino-, Arylaminocarbonylamino-, Aralkylcarbonylamino-,
Heteroaralkylcarbonylamino-, Arylcarbonylamino-, Heteroarylcarbonylamino-,
Cycloamido-, Cyclothioamido-, Cycloamidino-, Heterocycloamidino-,
Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Guanidinylgruppe, einem
Aryl-, Heteroaryl-, Heterocyclo-, Heterocycloalkyl-, Arylsulfonyl-
und Arylsulfonamidorest;
R
8 und R
9 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Nitro-, Amino-, Cyanogruppe,
einem Halogenatom, einer Thioamido-, Amidino-, Oxamidinogruppe,
einem Alkoxyamidinorest, einer Imidino-, Guanidinyl-, Sulfonamido-,
Carboxyl-, Formylgruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Halogen-(C
1-10)-alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Halogen-(C
1-10)-alkoxy-, (C
1-10)-Alkoxyalkyl-,
(C
1-10)-Alkylamino-(C
1-10)-alkoxy-,
(C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Aralkylcarbonyl-,
(C
1-10)-Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylthio-,
Aryl- und Aralkylrest;
und die pharmazeutisch verträglichen
Salze davon.
-
In
einer anderen Ausführungsform
betrifft die vorliegende Erfindung Verbindungen mit einer Hemmwirkung
auf GSK3 der folgenden Formel (Ib):
wobei:
R
1, R
2, R
3 und
R
4 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-, Cyclo-(C
1-10)-alkyl-,
Alkylaminoalkyl-, (C
1-10)-Alkoxyrest, einer
Aminogruppe, einem Alkylamino-, Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-,
Heteroarylcarbonyl-, Heteroaralkylcarbonyl-, Aryl- und Heteroarylrest;
R
5 und R
7 unabhängig voneinander
ausgewählt
sind aus einem Wasserstoff-, Halogenatom, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Cycloalkyl-, Alkoxyrest, einer Aminogruppe, einem Aminoalkoxy-,
Alkylamino-, Aralkylamino-, Heteroaralkylamino-, Arylamino-, Heteroarylamino-,
Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Amidinogruppe, einem Cycloamidino-,
Heterocycloamidinorest, einer Guanidinylgruppe, einem Aryl-, Biaryl-,
Heteroaryl-, Heterobiaryl-, Heterocycloalkyl- und Arylsulfonamidorest,
wobei mindestens einer der Reste R
5 und
R
7 ausgewählt ist aus einem Aryl-, Heteroaryl-
und Biarylrest;
R
6 ausgewählt ist
aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxygruppe, einem Halogenatom,
einer Carboxyl-, Nitro-, Amino-, Amido-, Amidino-, Imido-, Cyanogruppe,
einem (C
1-10)-Alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-, Heteroarylcarbonyl-,
Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylcarbonyloxy-, Arylcarbonyloxy-, Aralkylcarbonyloxy-,
Alkylaminocarbonyloxy-, Arylaminocarbonyloxyrest, einer Formylgruppe,
einem (C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Alkoxycarbonylrest,
einer Aminocarbonylgruppe, einem Aminoaryl-, Alkylsulfonylrest,
einer Sulfonamidogruppe, einem Aminoalkoxy-, Alkylamino-, Heteroarylamino-,
Alkylcarbonylamino-, Alkylaminocarbonylamino-, Arylaminocarbonylamino-,
Aralkylcarbonylamino-, Heteroaralkylcarbonylamino-, Arylcarbonylamino-,
Heteroarylcarbonylamino-, Cycloamido-, Cyclothioamido-, Cycloamidino-,
Heterocycloamidino-, Cycloimido-, Heterocycloimidorest, einer Guanidinylgruppe,
einem Aryl-, Heteroaryl-, Heterocyclo-, Heterocycloalkyl-, Arylsulfonyl-
und Arylsulfonamidorest;
R
8 und R
9 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Nitro-, Amino-, Cyanogruppe,
einem Halogenatom, einer Thioamido-, Amidino-, Oxamidinogruppe,
einem Alkoxyamidinorest, einer Imidino-, Guanidinyl-, Sulfonamido-,
Carboxyl-, Formylgruppe, einem (C
1-10)-Alkyl-,
Halogen-(C
1-10)-alkyl-, (C
1-10)-Alkoxy-,
Halogen-(C
1-10)-alkoxy-, (C
1-10)-Alkoxyalkyl-,
(C
1-10)-Alkylamino-(C
1-10)-alkoxy-,
(C
1-10)-Alkylcarbonyl-, (C
1-10)-Aralkylcarbonyl-,
(C
1-10)-Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylthio-,
Aryl- und Aralkylrest;
und die pharmazeutisch verträglichen
Salze davon.
-
In
anderen Ausführungsformen
der Erfindung kann mindestens einer der Reste R1,
R2, R3 und R4 ein Wasserstoffatom oder ein unsubstituierter
oder substituierter Niederalkylrest, ausgewählt aus einem Halogenniederalkyl-,
Heterocycloaminoalkyl- und Niederalkylaminoniederalkylrest, oder
ein Niederalkylaminoniederalkylrest sein. Gegenwärtig bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung schließen
Verbindungen, in denen R1, R2 und
R3 ein Wasserstoffatom sind, und R4 ausgewählt
ist aus einem Wasserstoffatom, einer Methyl-, Ethyl-, Aminoethyl-,
Dimethylaminoethyl-, Pyridylethyl-, Piperidinyl-, Pyrrolidinylethyl-,
Piperazinylethyl- und Morpholinylethylgruppe, ein.
-
Andere
gegenwärtig
bevorzugte Verbindungen der Erfindung schließen Verbindungen der Formel
(Ia), (Ib) oder (Ic) ein, wobei mindestens einer der Reste R
5 und R
7 ausgewählt ist
aus einem substituierten und unsubstituierten Aryl-, Heteroaryl-
und Biarylrest. In gegenwärtig
bevorzugten Ausführungsformen
ist mindestens einer der Reste R
5 und R
7 eine substituierte oder unsubstituierte
Einheit der Formel:
wobei R
10,
R
11, R
12 R
13 und R
14 unabhängig voneinander
ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom, einer Nitro-, Amino-, Cyanogruppe,
einem Halogenatom, einer Thioamido-, Carboxyl-, Hydroxygruppe und
einem gegebenenfalls substituierten Niederalkyl-, Niederalkoxy-,
Niederalkoxyalkyl-, Halogenniederalkyl-, Halogenniederalkoxy-, Aminoalkyl-,
Alkylamino-, Alkylthio-, Alkylcarbonylamino-, Aralkylcarbonylamino-,
Heteroaralkylcarbonylamino-, Arylcarbonylamino-, Heteroarylcarbonylamino-,
Aminocarbonyl-, Niederalkylaminocarbonyl-, Aminoaralkyl-, Niederalkylaminoalkyl-,
Aryl-, Heteroaryl-, Heterocycloalkyl-, Aralkyl-, Alkylcarbonyloxy-, Arylcarbonyloxy-,
Aralkylcarbonyloxy-, Arylcarbonyloxyalkyl-, Alkylcarbonyloxyalkyl-,
Heteroarylcarbonyloxyalkyl-, Aralkylcarbonyloxyalkyl- und Heteroaralkylcarbonyloxyalkylrest.
Gegenwärtig
besonders bevorzugte Verbindungen werden erhalten, wenn R
10, R
11, R
13 und R
14 ein Wasserstoffatom
sind, und R
12 ausgewählt ist aus einem Halogenatom,
einem Niederalkylrest, einer Hydroxygruppe, einem Niederalkoxy-,
Halogenniederalkylrest, einer Aminocarbonylgruppe, einem Alkylaminocarbonylrest
und einer Cyanogruppe; R
11, R
13 und
R
14 ein Wasserstoffatom sind, und R
10 und R
12 unabhängig voneinander
ausgewählt
sind aus einem Halogenatom, einem Niederalkylrest, einer Hydroxygruppe,
einem Niederalkoxy-, Halogenniederalkylrest und einer Cyanogruppe;
R
10, R
11, R
13 und R
14 ein Wasserstoffatom
sind, und R
12 ein Heteroarylrest ist; R
10, R
11, R
13 und R
14 ein Wasserstoffatom
sind, und R
12 ein Heterocycloalkylrest ist;
und wenn mindestens einer der Reste R
10,
R
11, R
12, R
13 und R
14 ein Halogenatom
ist und die restlichen von R
10, R
11, R
12, R
13 und R
14 ein Wasserstoffatom
sind. Bevorzugt ist mindestens einer der Reste R
5 und
R
7 ausgewählt aus einer Dichlorphenyl-,
Difluorphenyl-, Trifluormethylphenyl-, Chlorfluorphenyl-, Bromchlorphenyl-,
Ethylphenyl-, Methylchlorphenyl-, Imidazolylphenyl-, Cyanophenyl-,
Morpholinophenyl- und Cyanochlorphenylgruppe.
-
In
repräsentativen
Ausführungsformen
der Erfindung kann R6 ein substituierter
Alkylrest, wie zum Beispiel ein Aralkyl-, Hydroxyalkyl-, Aminoalkyl-,
Aminoaralkyl-, Carbonylaminoalkyl-, Alkylcarbonylaminoalkyl-, Arylcarbonylaminoalkyl-,
Aralkylcarbonylaminoalkyl-, Aminoalkoxyalkyl- und Arylaminoalkylrest;
eine substituierte Aminogruppe, wie ein Alkylamino-, Alkylcarbonylamino-,
Alkoxycarbonylamino-, Arylalkylamino-, Arylcarbonylamino-, Alkylthiocarbonylamino-,
Arylsulfonylamino-, Heteroarylamino-Alkylcarbonylamino-, Arylcarbonylamino-,
Heteroarylcarbonylamino-, Aralkylcarbonylamino- und Heteroaralkylcarbonylaminorest;
oder eine substituierte Carbonylgruppe, wie ein unsubstituierter
oder substituierter Aminocarbonyl-, Alkyloxycarbonyl-, Aryloxycarbonyl-,
Aralkyloxycarbonyl- und Alkylaminoalkyloxycarbonylrest, sein. In
anderen Ausführungsformen
kann R6 ausgewählt sein aus einer Amidino-,
Guanidinogruppe, einem Cycloimido-Heterocycloimido-, Cycloamido-, Heterocycloamido-,
Cyclothioamido- und Heterocycloniederalkylrest. In noch anderen
Ausführungsformen
kann R6 ein Aryl- oder Heteroarylrest, wie
zum Beispiel eine substituierte oder unsubstituierte Pyridyl-, Pyrimidinyl-,
Thiazolyl-, Indolyl-, Imidazolyl-, Oxadiazolyl-, Tetrazolyl-, Pyrazinyl-,
Triazolyl-, Thienyl-, Furanyl-, Chinolinyl-, Pyrrolopyridyl-, Benzothiazolyl-,
Benzopyridyl-, Benzotriazolyl- und Benzimidazolylgruppe, sein. Die
hier verwendeten repräsentativen
heterocyclischen Reste schließen
zum Beispiel die nachstehend gezeigten ein (wobei der Verknüpfungspunkt
der Substituentengruppe und der nachstehend gezeigten anderen Substituentengruppen
durch die obere linke Bindung erfolgt). Diese heterocyclischen Reste
können
weiter substituiert sein und können
in verschiedenen Stellungen gebunden sein, wie es für Fachleute
der organischen und medizinischen Chemie in Verbindung mit der Offenbarung
hier offensichtlich ist.
-
-
Repräsentative
Heteroarylreste schließen
zum Beispiel die nachstehend gezeigten ein. Diese Heteroarylreste
können
weiter substituiert sein und können
in verschiedenen Stellungen gebunden sein, wie es für Fachleute
der organischen und medizinischen Chemie in Verbindung mit der Offenbarung
hier offensichtlich ist.
-
-
Repräsentative
Cycloimido- und Heterocycloimidoreste schließen zum Beispiel die nachstehend
gezeigten ein. Diese Cycloimido- und Heterocycloimidoreste können weiter
substituiert sein und können
in verschiedenen Stellungen gebunden sein, wie es für Fachleute
der organischen und medizinischen Chemie in Verbindung mit der Offenbarung
hier offensichtlich ist.
-
-
Repräsentative
substituierte Amidinogruppen und Heterocycloamidinoreste schließen zum
Beispiel die nachstehend gezeigten ein. Diese Amidinogruppen und
Heterocycloamidinoreste können
weiter substituiert sein, wie es für Fachleute der organischen
und medizinischen Chemie in Verbindung mit der Offenbarung hier
offensichtlich ist.
-
-
Repräsentative
substituierte Alkylcarbonylamino-, Alkyloxycarbonylamino-, Aminoalkyloxycarbonylamino-
und Arylcarbonylaminoreste schließen zum Beispiel die nachstehend
gezeigten ein. Diese Reste können
weiter substituiert sein, wie es für Fachleute der organischen
und medizinischen Chemie in Verbindung mit der Offenbarung hier
offensichtlich ist.
-
-
Repräsentative
substituierte Aminocarbonylgruppen schließen zum Beispiel die nachstehend
gezeigten ein. Diese heterocyclischen Reste können weiter substituiert sein,
wie es für
Fachleute der organischen und medizinischen Chemie in Verbindung
mit der Offenbarung hier offensichtlich ist.
-
-
Repräsentative
substituierte Alkoxycarbonylreste schließen zum Beispiel die nachstehend
gezeigten ein. Diese Alkoxycarbonylreste können weiter substituiert sein,
wie es für
Fachleute der organischen und medizinischen Chemie in Verbindung
mit der Offenbarung hier offensichtlich ist.
-
-
Gegenwärtig besonders
bevorzugte Verbindungen der Erfindung schließen Verbindungen der Struktur:
wobei
R
1–R
6 und R
8–R
14 die vorstehend beschriebenen Bedeutungen
haben, und die pharmazeutisch verträglichen Salze davon ein. Gegenwärtig bevorzugte
repräsentative
Verbindungen dieser Gruppe schließen zum Beispiel [4-(4-Imidazolylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
4-[5-Imidazolyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazolylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-7a-hydro-1,2,4-triazolo[1,5-a]pyrimidin-7-yl]benzolearbonitril,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril,
[5-Benzotriazolyl-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]methan-1-ol,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]methan-1-ol,
2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion,
[5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-morpholin-4-ylpyrimidin-2-yl]amin, {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}{4-(2,4-dichlorphenyl)-5-[5-(trifluormethyl)(1,2,3,4-tetraazolyl)]pyrimidin-2-yl}amin,
1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]pyrrolidin-2,5-dion,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Diclilorphenyl)-5-(2,4-dimethylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amin,
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-ethylphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin, 1-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]hydropyridin-2-on, [5-Benzimidazolyl-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-pyridyl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(2-methylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(2-methylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-phenylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(2,4-dimethylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl][2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-morpholin-4-ylpyrrolidin-2,5-dion, 1-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion, 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-(dimethylamino)pyrrolidin-2,5-dion,
{5-Imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2- yl]amin, [4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}(2-pyrrolidinylethyl)amin, [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl](2-morpholin-4-ylethyl){2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin,
[4-(4-Ethylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, [5-((1E)-1-Aza-2-morpholin-4-ylprop-1-enyl)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
N-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]acetamid,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methylamino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methylamino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methyl-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, 6-[(2-{[4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, [4-(4-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-chlor-2-methylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin, 6-[(2-{[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, 6-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolino[3,4-b]pyridin-5,7-dion,
N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2-(methylamino)acetamid,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-brom-2-chlorphenyl)-5-(4-methylindazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin,
6-[(2-{[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrirnidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlor-4-fluorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin
und 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(5-chlor-2-oxohydropyridyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril ein.
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Andere
gegenwärtig
besonders bevorzugte Verbindungen der Erfindung schließen Verbindungen
der Struktur:
wobei
R
1–R
6 und R
8–R
14 die vorstehend beschriebenen Bedeutungen
haben, und R
15 ausgewählt ist aus einem Wasserstoffatom,
einer Nitro-, Cyano-, Aminogruppe, einem Alkylrest, einem Halogenatom,
einem Halogenniederalkyl-, Alkyloxycarbonylrest, einer Aminocarbonylgruppe,
einem Alkylsulfonyl- und Arylsulfonylrest, und die pharmazeutisch
verträglichen
Salze davon ein. Gegenwärtig
bevorzugte repräsentative
Verbindungen dieser Gruppe schließen zum Beispiel [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin, 6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)(2-pyridyl)]amin,
6-[(2-{[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
und [4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
ein.
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In
einer anderen Ausführungsform
stellt die Erfindung Zusammensetzungen bereit, umfassend eine Menge
einer Verbindung der Formel (Ia), (Ib) oder (Ic), die, wenn sie
verabreicht wird, eine Modulierung der GSK3-Aktivität in einem
menschlichen oder tierischen Patienten bewirkt, zusammen mit einem
pharmazeutisch verträglichen
Träger.
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In
noch anderen Ausführungsformen
stellt die Erfindung Verfahren zur Hemmung der GSK3-Aktivität in einem
menschlichen oder tierischen Patienten bereit, umfassend das Verabreichen
einer GSK3 hemmenden Menge einer Verbindung der Struktur (Ia), (Ib)
oder (Ic) an den menschlichen oder tierischen Patienten.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner Verfahren zur Behandlung von
menschlichen oder tierischen Patienten bereit, die an einer durch
GSK3 hervorgerufenen Erkrankung in einem menschlichen oder tierischen Patienten
leiden, umfassend das Verabreichen einer therapeutisch wirksamen
Menge einer Verbindung der vorstehenden Formel (Ia), (Ib) oder (Ic)
entweder allein oder in Kombination mit anderen therapeutischen
Wirkstoffen an den menschlichen oder tierischen Patienten.
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In
noch anderen Ausführungsformen
stellt die vorliegende Erfindung Verbindungen der Formel (Ia), (Ib),
(Ic), IV und V, wie vorstehend beschrieben, zur Verwendung als Arzneimittel
sowie Verfahren zur Verwendung dieser Verbindungen bei der Herstellung
eines Medikaments zur Behandlung von Diabetes, Alzheimer-Krankheit
und anderen neurodegenerativen Störungen, Fettsucht, atherosklerotischer
kardiovaskulärer Krankheit,
essentieller Hypertonie, Syndrom der polycystischen Ovarien, Syndrom
X, Ischämie,
besonders zerebraler Ischämie,
traumatischen Gehirnverletzungen, manisch depressiver Erkrankung,
Immundefizienz und Krebs bereit.
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Wie
vorstehend und anderswo hier verwendet, weisen die folgenden Begriffe
die nachstehend definierten Bedeutungen auf:
"Glycogensynthasekinase
3" und "GSK3" werden hier austauschbar
verwendet, um ein beliebiges Protein mit einer Sequenzhomologie
von mehr als 60% zu den Aminosäuren
zwischen Stellung 56 und 340 der Aminosäuresequenz der menschlichen
GSK3-β zu
bezeichnen (Genbank Hinterlegungsnr. L33801). Zur Bestimmung der
Homologie von zwei Aminosäuresequenzen
oder von zwei Nucleinsäuren
in Prozent werden für
optimale Vergleichszwecke die Sequenzen ausgerichtet (z.B. können zur
optimalen Ausrichtung mit dem anderen Polypeptid oder der anderen
Nucleinsäure
Lücken
in die Sequenz des einen Polypeptids oder der einen Nucleinsäure eingefügt werden).
Die Aminosäurereste
oder Nucleotide an entsprechenden Aminosäurestellungen oder Nucleotidstellungen
werden dann verglichen. Wenn eine Stellung in einer Sequenz durch
denselben Aminosäurerest
oder dasselbe Nucleotid wie die entsprechende Stellung in der anderen
Sequenz besetzt ist, dann sind die Moleküle in dieser Stellung homolog
(d.h. die hier verwendete "Homologie" von Aminosäuren oder
Nucleinsäuren
entspricht der "Identität" von Aminosäuren oder
Nucleinsäuren).
Die Homologie zwischen den zwei Sequenzen in Prozent ist eine Funktion
der Zahl von identischen Stellungen, die sich die Sequenzen teilen
(d.h. Homologie in% = # der identischen Stellungen/Gesamt# der Stellungen
x 100). GSK3 wurde ursprünglich
durch ihre Phosphorylierung von Glycogensynthase identifiziert,
wie in Woodgett et al., Trends Biochem. Sci., 16: 177–81 (1991),
beschrieben. Durch die Hemmung der GSK3-Kinaseaktivität können abwärts der
GSK3-Aktivität
liegende Wirkungen gehemmt oder alternativ stimuliert werden. Wenn
die GSK3-Aktivität gehemmt
wird, kann zum Beispiel die Glycogensynthase aktiviert werden, was
zu einer erhöhten Glycogenbildung
führt.
Von GSK3 ist auch bekannt, dass sie in verschiedenen anderen Zusammenhängen, einschließlich zum
Beispiel der Phosphorylierung von c-jun, β-Catenin und τ-Protein,
als Kinase wirkt. Es ist selbstverständlich, dass die Hemmung der
GSK3-Kinaseaktivität zu verschiedenen
Wirkungen in verschiedenen biologischen Zusammenhängen führen kann.
Die Erfindung ist jedoch nicht durch beliebige Theorien des Mechanismus, was
die Funktion der Erfindung anbelangt, eingeschränkt.
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"GSK3-Inhibitor" wird hier verwendet,
um eine Verbindung zu bezeichnen, die hinsichtlich GSK3 einen IC50-Wert von nicht mehr als etwa 100 μM und besonders
typischerweise nicht mehr als etwa 50 μM aufweist, wie in dem nachstehend
allgemein beschriebenen zellfreien Test hinsichtlich der Hemmwirkung
auf GSK3 gemessen. "IC50" ist
die Konzentration des Inhibitors, die die Aktivität eines
Enzyms (z.B. GSK3) auf die Hälfte des
Maximalwerts verringert. Bei repräsentativen erfindungsgemäßen Verbindungen
wurde gefunden, dass sie gegenüber
GSK3 eine Hemmwirkung aufweisen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen
weisen hinsichtlich GSK3 bevorzugt einen IC50-Wert
von nicht mehr als etwa 10 μM,
stärker
bevorzugt nicht mehr als etwa 5 μM,
noch stärker
bevorzugt nicht mehr als etwa 1 μM
und am meisten bevorzugt nicht mehr als etwa 200 nM auf, wie in
dem zellfreien GSK3-Kinasetest gemessen.
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"Gegebenenfalls substituiert" bezeichnet den Ersatz
eines Wasserstoffatoms durch einen einwertigen oder zweiwertigen
Rest. Geeignete Substitutionsreste schließen zum Beispiel eine Hydroxy-,
Nitro-, Amino-, Imino-, Cyanogruppe, ein Halogenatom, eine Thio-,
Thioamido-, Amidino-, Imidino-, Oxo-, Oxamidino-, Methoxamidino-,
Imidino-, Guanidino-, Sulfonamido-, Carboxyl-, Formylgruppe, einen
Niederalkyl-, Halogenniederalkyl-, Niederalkoxy-, Halogenniederalkoxy-,
Niederalkoxyalkyl-, Alkylcarbonyl-, Arylcarbonyl-, Aralkylcarbonyl-, Heteroarylcarbonyl-,
Heteroaralkylcarbonyl-, Alkylthio-, Aminoalkyl-, Cyanoalkylrest
und dergleichen ein.
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Der
Substitutionsrest kann selbst substituiert sein. Der an dem Substitutionsrest
substituierte Rest kann eine Carboxylgruppe, ein Halogenatom, eine
Nitro-, Amino-, Cyano-, Hydroxygruppe, ein Niederalkyl-, Niederalkoxyrest,
eine Aminocarbonylgruppe, ein Rest -SR, eine Thioamidogruppe, eine
Gruppe -SO3H, ein Rest -SO2R
oder ein Cycloalkylrest sein, wobei R typischerweise ein Wasserstoffatom,
eine Hydroxygruppe oder ein Niederalkylrest ist.
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Wenn
der substituierte Substituent eine unverzweigte Gruppe einschließt, kann
die Substitution entweder innerhalb der Kette (z.B. eine 2-Hydroxypropyl-,
2-Aminobutylgruppe und dergleichen) oder am Kettenende (z.B. eine
2-Hydroxyethyl-, 3-Cyanopropylgruppe und dergleichen) stattfinden.
Substituierte Substituenten können
unverzweigte, verzweigte oder cyclische Anordnungen kovalent gebundener
Kohlenstoff- oder Heteroatome sein.
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"Niederalkylrest", wie hier verwendet,
bezeichnet verzweigte oder unverzweigte Alkylreste, umfassend ein
bis zehn Kohlenstoffatome, die unsubstituiert oder z.B. mit einem
oder mehreren Halogenatomen, Hydroxygruppen oder anderen Gruppen
substituiert sind, einschließlich
z.B. einer Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, t-Butyl-,
Neopentyl-, Trifluormethyl-, Pentafluorethylgruppe und dergleichen.
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"Alkylenylrest" bezeichnet einen
zweiwertigen, unverzweigten oder verzweigten, gesättigten,
aliphatischen Rest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen. In den erfindungsgemäßen Verbindungen
verwendete typische Alkylenylreste sind Niederalkenylreste, die
1 bis etwa 6 Kohlenstoffatome in ihrem Gerüst aufweisen. "Alkenylrest" bezeichnet hier
unverzweigte, verzweigte oder cyclische Reste mit einer oder mehreren
Doppelbindungen und 2 bis 20 Kohlenstoffatomen. "Alkinylrest" bezeichnet hier unverzweigte, verzweigte
oder cyclische Reste mit einer oder mehreren Dreifachbindungen und
2 bis 20 Kohlenstoffatomen.
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"Niederalkoxyrest", wie hier verwendet,
bezeichnet einen Rest RO-, wobei R ein Niederalkylrest ist. Repräsentative
Beispiele von Niederalkoxyresten schließen eine Methoxy-, Ethoxy-,
t-Butoxy, Trifluormethoxygruppe und dergleichen ein.
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"Cycloalkylrest" bezeichnet einen
mono- oder polycyclischen, heterocyclischen oder carbocyclischen Alkylsubstituenten.
Typische Cycloalkylsubstituenten weisen 3 bis 8 Gerüstatome
(d.h. Ringatome) auf, wobei jedes Gerüstatom entweder ein Kohlenstoffatom
oder ein Heteroatom ist. Der Begriff "Heterocycloalkylrest" bezeichnet hier Cycloalkylsubstituenten
mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und besonders typischerweise 1 bis
4 Heteroatomen in der Ringstruktur. In den erfindungsgemäßen Verbindungen
verwendete geeignete Heteroatome sind ein Stickstoff-, Sauerstoff-
und Schwefelatom. Repräsentative
Heterocycloalkyleinheiten schließen zum Beispiel eine Morpholino-,
Piperazinyl-, Piperadinylgruppe und dergleichen ein. Carbocycloalkylreste
sind Cycloalkylreste, in denen alle Ringatome Kohlenstoffatome sind.
Wenn der Begriff "polycyclisch" in Verbindung mit
Cycloalkylsubstituenten verwendet wird, bezeichnet er hier kondensierte
und nicht-kondensierte, cyclische Alkylstrukturen.
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"Halogenatom" bezeichnet hier
ein Halogenatom, wie ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder Iodatom. "Halogenalkylrest" bezeichnet einen
Alkylrest, der mit einem oder mehreren Halogenatomen substituiert
ist. Der Begriff "Halogenniederalkylrest" bezeichnet einen
Niederalkylrest, der mit einem oder mehreren Halogenatomen substituiert
ist. Der Begriff "Halogenalkoxyrest" bezeichnet einen
Alkoxyrest, der mit einem oder mehreren Halogenatomen substituiert
ist. Der Begriff "Halogenniederalkoxyrest" bezeichnet einen
Niederalkoxyrest, der mit einem oder mehreren Halogenatomen substituiert
ist.
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"Arylrest" bezeichnet einen
monocyclischen und polycyclischen, aromatischen Rest mit 3 bis 14
Gerüstkohlenstoffatomen
oder -heteroatomen und schließt
sowohl carbocyclische Arylreste als auch heterocyclische Arylreste
ein. Carbocyclische Arylreste sind Arylreste, in denen alle Ringatome
im aromatischen Ring Kohlenstoffatome sind. Der Begriff "Heteroarylrest" bezeichnet hier
Arylreste mit 1 bis 4 Heteroatomen als Ringatome in einem aromatischen
Ring, wobei die restlichen Ringatome Kohlenstoffatome sind. Wenn
der Begriff "polycyclisch" in Verbindung mit
Arylsubstituenten verwendet wird, bezeichnet er hier kondensierte
und nicht-kondensierte,
cyclische Strukturen, wobei mindestens eine cyclische Struktur aromatisch
ist, wie zum Beispiel eine Benzodioxozolgruppe (die eine heterocyclische
Struktur aufweist, die an eine Phenylgruppe kondensiert ist, d.h.

eine Naphthylgruppe und dergleichen.
Beispielhafte Aryleinheiten, die in den erfindungsgemäßen Verbindungen
als Substituenten verwendet wurden, schließen eine Phenyl-, Pyridyl-,
Pyrimidinyl-, Thiazolyl-, Indolyl-, Imidazolyl-, Oxadiazolyl-, Tetrazolyl-,
Pyrazinyl-, Triazolyl-, Thiophenyl-, Furanyl-, Chinolinyl-, Purinyl-,
Naphthyl-, Benzothiazolyl-, Benzopyridyl-, Benzimidazolylgruppe
und dergleichen ein.
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"Aralkylrest" bezeichnet einen
Alkylrest, der mit einem Arylrest substituiert ist. Typischerweise
weisen Aralkylreste, die in den erfindungsgemäßen Verbindungen verwendet
wurden, 1 bis 6 Kohlenstoffatome auf, die in den Alkylteil des Aralkylrestes
eingebaut wurden. Geeignete Aralkylreste, die in den erfindungsgemäßen Verbindungen
verwendet wurden, schließen
zum Beispiel eine Benzyl-, Picolylgruppe und dergleichen ein.
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"Aminogruppe" bezeichnet hier
die Gruppe -NH2. Der Begriff "Alkylaminogruppe" bezeichnet hier
den Rest -NRR',
wobei R und R' jeweils
unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus einem Wasserstoffatom oder einem Niederalkylrest. Der Begriff "Arylaminorest" bezeichnet hier den
Rest -NRR', wobei
R ein Arylrest ist, und R' ein
Wasserstoffatom, ein Niederalkyl- oder Arylrest ist. Der Begriff "Aralkylaminorest" bezeichnet hier den
Rest -NRR', wobei
R ein Niederaralkylrest ist, und R' ein Wasserstoffatom, ein Niederalkyl-,
Aryl- oder Niederaralkylrest ist.
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Der
Begriff "Arylcycloalkylaminorest" bezeichnet hier
den Rest Arylcycloalkyl-NH-, wobei der Cycloalkylrest ein zweiwertiger
Cycloalkylrest ist. Typischerweise weist der Cycloalkylrest 3 bis
6 Gerüstatome
auf, von denen gegebenenfalls 1 bis etwa 4 Heteroatome sind. Der
Begriff "Aminoalkylrest" bezeichnet einen
Alkylrest, der endständig
mit einer Aminogruppe substituiert ist.
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Der
Begriff "Alkoxyalkylrest" bezeichnet den Rest
-Alk1-O-Alk2, wobei
Alk1 ein Alkylenyl- oder Alkenylrest ist, und Alk2 ein Alkyl- oder Alkenylrest ist. Der Begriff "Niederalkoxyalkylrest" bezeichnet einen
Alkoxyalkylrest, wobei Alk1 ein Niederalkylenyl-
oder Niederalkenylrest ist, und Alk2 ein
Niederalkyl- oder Niederalkenylrest ist. Der Begriff "Aryloxyalkylrest" bezeichnet den Rest
-Alkylenyl-O-Aryl. Der Begriff "Aralkoxyalkylrest" bezeichnet den Rest
-Alkylenyl-O-Aralkyl, wobei der Aralkylrest ein Niederaralkylrest
ist.
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Der
Begriff "Alkoxyalkylaminorest" bezeichnet hier
den Rest -NR-(Alkoxyalkyl), wobei R typischerweise ein Wasserstoffatom,
ein Niederaralkyl- oder Niederalkylrest ist. Der Begriff "Aminoniederalkoxyalkylrest" bezeichnet hier
einen Aminoalkoxyalkylrest, wobei der Alkoxyalkylrest ein Niederalkoxyalkylrest
ist.
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Der
Begriff "Aminocarbonylgruppe" bezeichnet hier
die Gruppe -C(O)-NH2. "Substituierte Aminocarbonylgruppe" bezeichnet hier
den Rest -C(O)-NRR',
wobei R ein Niederalkylrest ist, und R' ein Wasserstoffatom oder ein Niederalkylrest
ist. Der Begriff "Arylaminocarbonylrest" bezeichnet hier
den Rest -C(O)-NRR',
wobei R ein Arylrest ist, und R' ein
Wasserstoffatom, ein Niederalkyl- oder Arylrest ist. "Aralkylaminocarbonylrest" bezeichnet hier
den Rest -C(O)-NRR',
wobei R ein Niederaralkylrest ist, und R' ein Wasserstoffatom, ein Niederalkyl-,
Aryl- oder Niederaralkylrest ist.
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"Aminosulfonylgruppe" bezeichnet hier
die Gruppe -S(O)2-NH2. "Substituierte Aminosulfonylgruppe" bezeichnet hier
den Rest -S(O)2-NRR', wobei R ein Niederalkylrest ist, und
R' ein Wasserstoffatom
oder ein Niederalkylrest ist. Der Begriff "Aralkylaminosulfonylarylrest" bezeichnet hier
den Rest -Aryl-S(O)2-NH-Aralkyl, wobei der
Aralkylrest ein Niederaralkylrest ist.
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"Carbonylgruppe" bezeichnet die zweiwertige
Gruppe -C(O)-.
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"Carbonyloxygruppe" bezeichnet allgemein
die Gruppe -C(O)-O-. Derartige Gruppen schließen Ester, -C(O)-O-R, wobei
R ein Niederalkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- oder Niederaralkylrest ist,
ein. Der Begriff "Carbonyloxycycloalkylrest" bezeichnet hier
allgemein sowohl einen "Carbonyloxycarbocycloalkylrest" als auch einen "Carbonyloxyheterocycloalkylrest", d.h., wenn R ein
Carbocycloalkyl- beziehungsweise Heterocycloalkylrest ist. Der Begriff "Arylcarbonyloxyrest" bezeichnet hier
den Rest -C(O)-O-Aryl, wobei der Arylrest ein mono- oder polycyclischer
Carbocycloaryl- oder Heterocycloarylrest ist. Der Begriff "Aralkylcarbonyloxyrest" bezeichnet hier
den Rest -C(O)-O-Aralkyl, wobei der Aralkylrest ein Niederaralkylrest
ist.
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Der
Begriff "Sulfonylgruppe" bezeichnet hier
die Gruppe -SO2-. "Alkylsulfonylrest" bezeichnet eine substituierte Sulfonylgruppe
der Struktur -SO2R-, wobei R ein Alkylrest
ist. In den erfindungsgemäßen Verbindungen
verwendete Alkylsulfonylreste sind typischerweise Niederalkylsulfonylreste
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in ihrer Gerüststruktur. Somit schließen in den
erfindungsgemäßen Verbindungen
verwendete typische Alkylsulfonylreste zum Beispiel eine Methylsulfonylgruppe
(d.h., wenn R eine Methylgruppe ist), eine Ethylsulfonylgruppe (d.h.,
wenn R eine Ethylgruppe ist), eine Propylsulfonylgruppe (d.h., wenn
R eine Propylgruppe ist) und dergleichen ein. Der Begriff "Arylsulfonylrest" bezeichnet hier
den Rest -SO2-Aryl. Der Begriff "Aralkylsulfonylrest" bezeichnet hier
den Rest -SO2-Aralkyl, wobei der Aralkylrest
ein Niederaralkylrest ist. Der Begriff "Sulfonamidogruppe" bezeichnet hier die Gruppe -SO2NH2.
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Der
hier verwendete Begriff "Carbonylaminogruppe" bezeichnet die zweiwertige
Gruppe -NH-C(O)-, in der das Wasserstoffatom des Amidstickstoffatoms
der Carbonylaminogruppe durch einen Niederalkyl-, Aryl- oder Niederaralkylrest
ersetzt werden kann. Derartige Reste schließen Einheiten, wie Carbamatester (-NH-C(O)-O-R)
und Amide -NH-C(O)-O-R, ein, wobei R ein unverzweigter oder verzweigter
Niederalkyl-, Cycloalkyl- oder Aryl- oder Niederaralkylrest ist.
Der Begriff "Niederalkylcarbonylaminorest" bezeichnet einen Alkylcarbonylaminorest,
wobei R ein Niederalkyrest mit 1 bis etwa 6 Kohlenstoffatomen in
seiner Gerüststruktur ist.
Der Begriff "Arylcarbonylaminorest" bezeichnet einen
Rest -NH-C(O)-R, wobei R ein Arylrest ist. Entsprechend bezeichnet
der Begriff "Aralkylcarbonylaminorest" eine Carbonylaminogruppe,
in der R ein Niederaralkylrest ist.
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Der
hier verwendete Begriff "Guanidinogruppe" oder "Guanidylgruppe" bezeichnet von Guanidin, H2N-C(=NH)-NH2, abgeleitete
Einheiten. Derartige Einheiten schließen die, die mit dem Stickstoffatom,
das die formale Doppelbindung trägt,
gebunden sind (die " 2"-Stellung des Guanidins,
z.B. die Diaminomethylenaminogruppe (H2N)2C=NH-) und die, die mit einem der Stickstoffatome,
die eine formale Einfachbindung tragen, gebunden sind (die "1" und/oder "3"-Stellung des Guandins,
z.B. die Gruppe H2N-C(=NH)-NH-) ein. Die
Wasserstoffatome an einem beliebigen der Stickstoffatome können durch
einen geeigneten Substituenten, wie einen Niederalkyl-, Aryl- oder
Niederaralkylrest, ersetzt werden.
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Der
hier verwendete Begriff "Amidinogruppe" bezeichnet die Einheiten
R-C(=N)-NR'- (der
Rest befindet sich am "N1"-Stickstoffatom)
und R(NR')C=N- (der
Rest befindet sich am "N2"-Stickstoffatom),
wobei R und R' ein
Wasserstoffatom, Niederalkyl-, Aryl- oder Niederaralkylrest sein
können.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
unter Verwendung der hier beschriebenen Verfahren oder anderer Verfahren,
die in dem Fachgebiet bekannt sind, leicht hergestellt werden. Die
Synthese von Pyrimidinen mit vielen verschiedenen Substituenten
ist zum Beispiel in D. J. Brown, "The Pyrimidines," Bd. 54, Wiley (1994), das hier durch
Bezugnahme aufgenommen ist, umfassend besprochen. Die hier beschriebenen Verbindungen
wurden unter Verwendung sowohl von Verfahren in der Lösungsphase
als auch von Verfahren auf Harzbasis (d.h. Festphase) hergestellt.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
auf Pyrimidinbasis können
durch die Umsetzung eines Carbonylgruppen enthaltenden Derivats
mit N,N-Dimethylformamiddimethylacetal (DMFDMA) leicht in Lösung hergestellt
werden. Die Enaminoketon-Zwischenverbindung, die sich ergibt, wird
dann in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels und einer geeigneten
Base, wie Natriumethoxid, Natriummethoxid, Natriumhydroxid oder
Cäsiumcarbonat,
bei verschiedenen Temperaturen mit einem Guanidin umgesetzt, wobei
sich ein Pyrimidin ergibt. Dieses Verfahren ist in Menozzi et al.,
J. Heterocyclic Chem., 24: 1669 (1987), P. Schenone et al., J. Heterocyclic Chem.,
27: 295 (1990), R. Paul et al., J. Med. Chem., 36: 2716 (1993) und
J. Zimmermann et al., Arch. Pharm., 329: 371 (1996), allgemein beschrieben.
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Carbonylgruppen
enthaltende Ausgangsreagenzien, die zur Verwendung in diesem Reaktionsschema geeignet
sind, schließen
zum Beispiel β-Ketoester,
Alkylarylketone, β-Ketosulfone, α-Nitroketone, β-Ketonitrile,
Desoxybenzoine, Arylheteroarylmethylketone und dergleichen ein.
Die Carbonylgruppen enthaltenden Ausgangsreagenzien können entweder
gekauft oder unter Verwendung bekannter Verfahren hergestellt werden.
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β-Ketoester
können
zum Beispiel durch die Umsetzung eines Säurechlorids oder einer anders
aktivierten Carbonsäure
mit Kaliumethylmalonat in Gegenwart von Triethylamin gemäß dem in
in R. J. Clay et al., Synthesis, 1992: 290 (1992), beschriebenen
Verfahren leicht hergestellt werden. In einer anderen Ausführungsform
kann der gewünschte β-Ketoester
durch Deprotonieren eines geeigneten Methylketons mit einer geeigneten
Base, wie Natriumhydrid, gefolgt von der Kondensation mit Diethylcarbonat
gemäß dem in
Sircar et al., J. Med. Chem., 28: 1405 (1985), beschriebenen Verfahren
hergestellt werden.
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Desgleichen
können β-Ketosulfone
und α-Nitroketone
unter Verwendung bekannter Verfahren, wie denen in N. S. Simpkins, "Sulphones in Organic
Synthesis," Pergamon
(1993) (β-Ketosulfone) und
M. Jung et. al., J. Org. Chem., 52: 4570 (1987), (α-Nitroketone)
beschriebenen, hergestellt werden. β-Ketonitrile können durch
die Umsetzung eines α-Halogenketons mit
Natrium- oder Kaliumcyanid leicht hergestellt werden.
-
Wenn
das Substrat eine doppelt aktivierte Carbonylverbindung (z.B. ein β-Ketoester, β-Ketosulfon, β-Ketonitril
und dergleichen) ist, wird die erste Kondensation typischerweise
mit einem kleinen Überschuss
an DMFDMA in einem Lösungsmittel,
wie THF, bei 70–80°C mehrere
Stunden durchgeführt.
Dieses Verfahren ist nachstehend in Beispiel 25 (d.h. "Lösungsverfahren A") ausführlicher
beschrieben.
-
Wenn
ein einfach aktiviertes Substrat, wie ein Methylketon, beteiligt
ist, wird oft DMFDMA als Lösungsmittel
bei einer höheren
Temperatur (90–100°C) eine längere Zeitdauer
(z.B. über
Nacht) verwendet. Nach der Beendigung der Kondensationsreaktion
werden das Lösungsmittel
und der Überschuss
an DMFDMA im Vakuum entfernt. Der so erhaltene Feststoff oder das
so erhaltene Öl
wird in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst und mit
einer äquimolaren
Menge des Guanidins und einer Base erhitzt. Dieses Verfahren ist
nachstehend in Beispiel 60 (d.h. "Lösungsverfahren
B") ausführlicher
beschrieben.
-
Wenn
Ester gebildet werden, ergibt die alkalische oder saure Hydrolyse
des so erhaltenen Pyrimidins die entsprechende Carbonsäure. Diese
Säure kann
dann an verschiedene Alkohole oder Amine weiter gekuppelt werden,
wobei verschiedene Ester- oder Amidderivate bereitgestellt werden.
-
Bei
der Synthese von erfindungsgemäßen Verbindungen
verwendete Guanidine können
gekauft oder alternativ durch Umsetzen des entsprechenden Amins
mit einem Guanidin-Übertragungsreagenz,
wie zum Beispiel Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat,
hergestellt werden. Dieses Guanidin-Übertragungsreagenz ist in A.
R. Katritzky et al., 1995, Synthetic Communications, 25: 1173 (1995),
beschrieben. Somit kann zum Beispiel Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
in äquimolarer
Menge mit einem Amin und einem Äquivalent
Diisopropylethylamin (DIEA) in Acetonitril bei Raumtemperatur über Nacht
umgesetzt werden, wobei sich nach der Zugabe von Diethylether Guanidinium-4-methylbenzolsulfonat
ergibt. Amine, die einen stickstoffhaltigen, heterocyclischen Arylrest
enthalten, können
durch nucleophile Substitution eines halogensubstituierten, stickstoffhaltigen,
heterocyclischen Arylrestes mit einem geeigneten Diamin, wie zum
Beispiel Ethylendiamin oder Propylendiamin, hergestellt werden.
Diese Diamine sind besonders zur Verwendung als Reaktionslösungsmittel
bei Reaktionstemperaturen im Bereich von etwa 25°C bis 125°C geeignet. Die Herstellung
von speziellen Aminen ist in den hier bereitgestellten Beispielen
angegeben.
-
Andere
bekannte Syntheseverfahren können
zur Herstellung von erfindungsgemäßen Verbindungen verwendet
werden. 5-Aryl-2-aminopyrimidin kann zum Beispiel durch Umsetzen
eines Guanidins mit einem Vinamidiniumsalz gemäß dem in R. M. Wagner und C.
Jutz, Chem. Berichte, S. 2975 (1971), beschriebenen Verfahren hergestellt
werden. Dieses Verfahren ist nachstehend in Beispiel 67 (d.h. "Lösungsverfahren C") veranschaulicht.
-
Entsprechend
kann 4-Anilino-2-chlorpyrimidin durch Umsetzen von Anilin mit 2,4-Dichlorpyrimidin
hergestellt werden. Desgleichen kann ein Anilin mit einem 2,4-Dichlorpyrimidin
behandelt werden, wobei sich das 4-Anilino-2-chlorpyrimidin ergibt.
Eine weitere Substitution mit einem zweiten Amin ergibt 2-Amino-4-anilinopyrimidin.
-
Zusätzlich zu
Syntheseverfahren in der Lösungsphase
können,
besonders für
parallele und kombinierte Synthesemethoden, auch Syntheseverfahren
auf einem festen Träger
(einschließlich
Harzbasis) verwendet werden, um erfindungsgemäße Verbindungen herzustellen.
Die Synthese von tetrasubstituierten Pyrimidinen kann zum Beispiel
beginnen, indem die Aminogruppe eines geeigneten Harzes, wie zum
Beispiel Rink-Amidharz (Novabiochem, San Diego, Kalifornien), mit
einem aromatischen Carbonsäurealdehyd,
wie zum Beispiel 4-Formylbenzoesäure,
beladen wird ("Harzverfahren
A", das in Beispiel
2 ausführlicher
beschrieben ist). Die Knoevenagel-Kondensation eines β-Ketoesters ergibt eine ungesättigte Zwischenverbindung,
die mit 1H-Pyrazol-1-carboxamidinhydrochlorid
(Aldrich) in Gegenwart einer geeigneten Base (z.B. Kaliumcarbonat)
kondensiert werden kann. Die Dihydropyrimidin-Zwischenverbindung
kann dann mit 2,3-Dichlor-5,6-dicyano-1,4-benzochinon (DDQ) in Benzol
zu dem harzgebundenen Pyrimidin oxidiert werden. Schließlich folgt
der Substitution der Pyrazoleinheit durch Erwärmen mit einem Amin in 1-Methylpyrrolidon
(NMP) oder einem anderen geeigneten Lösungsmittel eine acidolytische
Spaltung, wobei sich das gewünschte
Pyrimidin ergibt. Dieses Syntheseverfahren kann verwendet werden,
um Pyrimidine mit einem Substituenten in der 4-Stellung des Pyrimidinringes zu erzeugen.
-
Das
Harzverfahren B, das in Beispiel 3 ausführlich beschrieben ist, kann
zur Herstellung von Pyrimidinen, in denen die 6-Stellung unsubstituiert
ist, verwendet werden. Ein Hydroxymethylharz, wie im Handel erhältliches
Sasrin-Harz (Bachem Biosciences, King of Prussia, Pennsylvania),
wird, wie in K. Ngu et al., Tetrahedron Letters, 38: 973 (1997),
allgemein beschrieben, mit Triphenylphosphindibromid in Dichlormethan
behandelt, um die Hydroxymethylgruppe auf dem Harz in eine Brommethylgruppe
umzuwandeln. Das Brom wird dann durch die Umsetzung mit einem primären Amin
in NMP (bei Raumtemperatur oder 70– 80°C) ersetzt. Das Amin wird anschließend mit
der geeigneten aromatischen Verbindung, die eine Acetylgruppe enthält, gekuppelt.
Die Kupplung kann mit PyBOP® (Novabiochem, San Diego,
Kalifornien) und 4-Methylmorpholin in NMP durchgeführt werden.
-
Das
Harzverfahren B kann auch zum Einbau eines Aminosäurerestes
in das so erhaltene Pyrimidin verwendet werden. Das Aminoharz kann
zum Beispiel unter Verwendung von Standardbedingungen und -verfahren
der Peptidsynthese an eine 9-Fluorenylmethoxycarbonyl-(FMOC)-geschützte Aminosäure gekuppelt werden.
Eine weitere Kupplung mit 4-Acetylbenzoesäure, gefolgt
von der Reaktion mit N,N-Dimethylformamiddimethylacetal und der Cyclisierung
mit einem Guanidin erzeugen ein Pyrimidinderivat mit einem darin
eingebauten Aminosäurerest.
-
Pyrimidine
mit z.B. einer Carboxamidophenylgruppe in der 6-Stellung und einem
Wasserstoffatom in der 5-Stellung können aus einem Aminogruppen
(d.h. -NH2-Gruppen) enthaltenden Harz, wie
Rink-Amidharz (Novabiochem, San Diego, Kalifornien), hergestellt
werden. Dieses Verfahren ist nachstehend in Beispiel 10 ("Harzverfahren C") ausführlicher
beschrieben.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
auch gemäß dem Harzverfahren
D hergestellt werden, um 2,4-Diaminopyrimidine zu erzeugen. Das
harzgebundene Amin wird mit einem 2,4-Dichlorpyrimidin umgesetzt, wobei sich
ein harzgebundenes 6-Amino-2-chlorpyrimidin ergibt. Das harzgebundene
Amin kann von einem beliebigen geeigneten primären Amin abgeleitet sein; jedoch
sind Aniline im Allgemeinen nicht geeignet. Der Ersatz durch ein
sekundäres
Amin und die Abspaltung des Produkts von dem Harz ergibt ein 2,4-Diaminopyrimidin.
Für den
zweiten Ersatz sind primäre
oder sekundäre
Amine geeignet, die andere funktionelle Gruppen, wie ungeschützte Hydroxygruppen,
enthalten können.
Das so erhaltene Dichlorpyrimidin kann zum Beispiel mit einer Estergruppe
in der 5-Stellung weiter substituiert werden. Ein 2,6-Dichlorpyridin kann
anstelle von 2,4-Dichlorpyrimidin verwendet werden, um ein 2,6-Diaminopyridin herzustellen.
Dieses Schema ist nachstehend in den Beispielen 17–19 ausführlicher
beschrieben.
-
Das
Harzverfahren E kann verwendet werden, um ein 2,6-Diaminopyridin
herzustellen. Das Verfahren ist zu dem Harzverfahren D analog, außer dass
ein 2,6-Dichlorpyridin als Elektrophil verwendet wird, und das Endprodukt
ein 2,6-Diaminopyridin ist. Das Harzverfahren E ist nachstehend
in den Beispielen 20–21
ausführlicher
beschrieben.
-
Das
Harzverfahren F kann zur Herstellung von erfindungsgemäßen 5-Aminosubstituierten
Verbindungen verwendet werden. Das harzgebundene Amin wird mit einem
Halogenmethylarylketon umgesetzt. Das so erhaltene harzgebundene
Aminomethylketon wird dann mit DMFDMA (rein) behandelt, gefolgt
von der Cyclisierung mit einem Guanidin, wobei sich das 2,5-Diamino-6-arylpyrimidin
ergibt. Das Harzverfahren F ist nachstehend in Beispiel 22 ausführlicher
beschrieben.
-
Das
Harzverfahren G, das in Beispiel 23 ausführlicher beschrieben ist, kann
verwendet werden, um Verbindungen der vorliegenden Erfindung mit
einer Carboxylgruppe in der 5-Stellung herzustellen.
-
Erfindungsgemäße GSK3-Inhibitorverbindungen
können
unter Verwendung bekannter Verfahren, wie zum Beispiel Chromatographie,
Kristallisation und dergleichen, gereinigt werden.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
weisen bevorzugt eine Hemmwirkung auf, die hinsichtlich GSK3, verglichen
mit mindestens einem anderen Kinasetyp, relativ weitgehend selektiv
ist. Der hier verwendete Begriff "selektiv" bezeichnet eine relativ stärkere Hemmwirkung
gegenüber
GSK3, verglichen mit mindestens einem anderen Kinasetyp. Die erfindungsgemäßen GSK3-Inhibitoren
sind, verglichen mit mindestens zwei anderen Kinasetypen, bevorzugt
hinsichtlich GSK3 selektiv. Kinaseaktivitätstests für andere Kinasen als GSK3 sind
allgemein bekannt. Siehe z.B. Havlicek et al., J. Med. Chem., 40:
408–12
(1997), hierin durch Bezugnahme aufgenommen. Die GSK3-Selektivität kann gemäß dem Folgenden
quantitativ bestimmt werden: GSK3-Selektivität = IC50(andereKinase) ÷ IC50(GSK3), wobei ein GSK3-Inhibitor für GSK3 selektiv
ist, wenn IC50(andereKinase) > IC50(GSK3).
Somit weist ein Inhibitor, der für
GSK3 selektiv ist, eine GSK3-Selektivität von mehr als 1-fach hinsichtlich
der Hemmung einer anderen Kinase als GSK3 auf. Der hier verwendete
Begriff "andere
Kinase" bezeichnet
eine andere Kinase als GSK3. Derartige Selektivitäten werden
im Allgemeinen in dem zellfreien Test, der in Beispiel 265 beschrieben
wird, gemessen.
-
Typischerweise
weisen die erfindungsgemäßen GSK3-Inhibitoren
eine Selektivität
von mindestens etwa 2-fach (d.h. IC50(andereKinase) ÷ IC50(GSK3)) für GSK3, verglichen mit einer
anderen Kinase, auf, und besonders typischerweise weisen sie eine
Selektivität
von mindestens etwa 5-fach auf. In der Regel weisen erfindungsgemäße GSK3-Inhibitoren
eine Selektivität
für GSK3,
verglichen mit mindestens einer anderen Kinase, von mindestens etwa
10-fach, wünschenswerterweise
von mindestens etwa 100-fach und stärker bevorzugt von mindestens
etwa 1000-fach auf.
-
Die
Hemmwirkung auf GSK3 kann unter Verwendung der hier beschriebenen
Tests sowie Tests, die Durchschnittsfachleuten allgemein bekannt
sind, leicht nachgewiesen werden. Beispielhafte Verfahren zur Identifizierung
spezifischer Inhibitoren von GSK3 schließen sowohl zellfreie GSK3-Kinasetests
als auch GSK3-Kinasetests auf Zellbasis ein. Ein zellfreier GSK3-Kinasetest
weist Inhibitoren nach, die durch direkte Wechselwirkung mit dem
Polypeptid GSK3 wirken, während
ein GSK3-Kinasetest auf Zellbasis Inhibitoren identifizieren kann,
die entweder durch direkte Wechselwirkung mit GSK3 selbst oder durch
Störung
der GSK3-Expression oder des posttranslationalen Processing, das
zur Bildung von reifer, aktiver GSK3 erforderlich ist, wirken.
-
Im
Allgemeinen kann ein zellfreier GSK3-Kinasetest leicht durchgeführt werden
durch: (1) Inkubieren von GSK3 mit einem Peptidsubstrat, radioaktiv
markiertem ATP (wie zum Beispiel γ33P- oder γ32P-ATP, die beide von Amersham, Arlington
Heights, Illinois erhältlich
sind), Magnesiumionen und gegebenenfalls einem oder mehreren zu
prüfenden
Inhibitoren; (2) Inkubieren des Gemisches für eine Zeitdauer, um einen
Einbau von radioaktiv markiertem Phosphat in das Peptidsubstrat
durch GSK3-Aktivität
zu ermöglichen;
(3) Überführen des
gesamten Enzymreaktionsgemisches oder eines Teils davon in ein separates
Gefäß, typischerweise
eine Vertiefung einer Mikrotiterplatte, die eine einheitliche Menge
eines Einfangliganden enthält,
der an einen Ankerliganden auf dem Peptidsubstrat binden kann; (4)
Waschen, um nicht umgesetztes radioaktiv markiertes ATP zu entfernen;
und dann (5) quantitatives Bestimmen der Menge des in jeder Vertiefung
verbliebenen 33P oder 32P.
Diese Menge stellt die Menge an radioaktiv markiertem Phosphat,
das in das Peptidsubstrat eingebaut wurde, dar. Die Hemmung wird
als eine Verringerung des Einbaus von radioaktiv markiertem Phosphat
in das Peptidsubstrat beobachtet.
-
Zur
Verwendung in dem zellfreien Test geeignete Peptidsubstrate können ein
beliebiges Peptid, Polypeptid oder synthetisches Peptidderivat sein,
das durch GSK3 in Gegenwart einer geeigneten Menge an ATP phosphoryliert
werden kann. Geeignete Peptidsubstrate können auf Teilen der Sequenzen
verschiedener natürlicher
Proteinsubstrate von GSK3 basieren und können auch N-terminale oder
C-terminale Modifikationen oder Verlängerungen, einschließlich Spacersequenzen
und Ankerliganden, enthalten. Somit kann sich das Peptidsubstrat
innerhalb eines größeren Polypeptids
befinden oder kann ein isoliertes Peptid sein, das zur Phosphorylierung
durch GSK3 bestimmt ist.
-
Ein
Peptidsubstrat kann zum Beispiel basierend auf einer Untersequenz
des DNA-Bindungsproteins CREB,
wie der SGSG-verknüpften
CREB-Peptidsequenz innerhalb des DNA-Bindungsproteins CREB, das in Wang et
al., Anal. Biochem., 220: 397–402
(1994), beschrieben wurde, das hier durch Bezugnahme aufgenommen
ist, konstruiert werden. In dem von Wang et al. berichteten Test
wird das C-terminale Serin in dem SXXXS-Motiv des CREB-Peptids durch
eine cAMP-abhängige
Proteinkinase (PKA) enzymatisch vorphosphoryliert, ein Schritt,
der erforderlich ist, um das N-terminale Serin in dem Motiv durch
GSK3 phosphorylierbar zu machen. Als Alternative kann ein modifiziertes
CREB-Peptidsubstrat, das dasselbe SXXXS-Motiv aufweist und auch einen N-terminalen
Ankerliganden enthält,
das jedoch mit seinem C-terminalen
Serin vorphosphoryliert synthetisiert wird, verwendet werden (ein
derartiges Substrat ist von Chiron Technologies PTY Ltd., Clayton, Australien,
im Handel erhältlich).
Die Phosphorylierung des zweiten Serins in dem SXXXS-Motiv während der Peptidsynthese
beseitigt die Notwendigkeit, diesen Rest mit PKA in einem getrennten
Schritt enzymatisch zu phosphorylieren, und der Einbau eines Ankerliganden
erleichtert das Einfangen des Peptidsubstrats nach seiner Reaktion
mit GSK3.
-
Im
Allgemeinen kann ein Peptidsubstrat, das für einen Kinaseaktivitätstest verwendet
wird, eine oder mehrere Stellen, die durch GSK3 phosphorylierbar
sind, und eine oder mehrere Stellen, die durch andere Kinasen, jedoch
nicht durch GSK3 phosphorylierbar sind, enthalten. Somit können diese
anderen Stellen vorphosphoryliert werden, um ein Motiv, das durch
GSK3 phosphorylierbar ist, zu erzeugen. Der Begriff "vorphosphoryliert" bezeichnet hier
die Phosphorylierung eines Peptidsubstrats mit nicht radioaktiv
markiertem Phosphat vor der Durchführung eines Kinasetests unter
Verwendung dieses Peptidsubstrats. Eine derartige Vorphosphorylierung
kann geeigneterweise während
der Synthese des Peptidsubstrats durchgeführt werden.
-
Das
SGSG-verknüpfte
CREB-Peptid kann mit einem anderen Ankerliganden, wie Biotin, verknüpft werden,
wobei das Serin in der Nähe
des C-Terminus zwischen P und Y vorphosphoryliert wird. Der hier
verwendete Begriff "Ankerligand" bezeichnet einen
Liganden, der an ein Peptidsubstrat gebunden werden kann, um das
Einfangen des Peptidsubstrats auf einem Einfangliganden zu erleichtern
und der ein Festhalten des Peptidsubstrats während der Waschschritte am
richtigen Platz bewirkt, aber die Entfernung von nicht umgesetztem,
radioaktiv markiertem ATP ermöglicht.
Ein beispielhafter Ankerligand ist Biotin. Der Begriff "Einfangligand" bezeichnet hier
ein Molekül,
das mit hoher Affinität
einen Ankerliganden binden kann und an eine feste Struktur gebunden
ist. Beispiele gebundener Einfangliganden schließen zum Beispiel mit Avidin
oder Streptavidin beschichtete Vertiefungen von Mikrotiterplatten
oder Agarosekügelchen
ein. Einfangliganden-tragende Kügelchen
können
mit einer Szintillationssubstanz weiter kombiniert werden, um ein
Mittel zum Nachweis von eingefangenem, radioaktiv markiertem Peptidsubstrat
bereitzustellen, oder eine Szintillationssubstanz kann in einem
späteren
Schritt zu dem eingefangenen Peptid gegeben werden.
-
Das
eingefangene, radioaktiv markierte Peptidsubstrat kann in einem
Szintillationszähler
unter Verwendung bekannter Verfahren quantitativ bestimmt werden.
Das in dem Szintillationszähler
nachgewiesene Signal ist zu der GSK3-Aktivität proportional, wenn die Enzymreaktion
unter Bedingungen durchgeführt
wurde, bei denen nur ein begrenzter Teil (z.B. weniger als 20%)
des Peptidsubstrats phosphoryliert wird. Wenn während der Reaktion ein Inhibitor
vorhanden ist, wird die GSK3-Aktivität verringert, und eine kleinere
Menge an radioaktiv markiertem Phosphat wird somit in das Peptidsubstrat
eingebaut. Daher wird ein niedrigeres Szintillationssignal nachgewiesen.
Folglich wird die Hemmwirkung auf GSK3 als eine Erniedrigung des
Szintillationssignals, verglichen mit dem bei einer Negativkontrolle
beobachteten, bei der während
der Reaktion kein Inhibitor vorhanden war, nachgewiesen. Dieser
Test ist nachstehend in Beispiel 265 ausführlicher beschrieben.
-
Ein
GSK3-Kinaseaktivitätstest
auf Zellbasis verwendet typischerweise eine Zelle, die sowohl GSK3
als auch ein GSK3-Substrat exprimieren kann, wie zum Beispiel eine
Zelle, die mit Genen, die GSK3 und ihr Substrat kodieren, einschließlich regulierender
Kontrollsequenzen für
die Expression der Gene, transformiert wurde. Bei der Durchführung des
Tests auf Zellbasis wird die Zelle, die die Gene exprimieren kann,
in Gegenwart einer erfindungsgemäßen Verbindung
inkubiert. Die Zelle wird lysiert, und der Anteil des Substrats
in der phosphorylierten Form wird z.B. durch die Beobachtung seiner
Beweglichkeit, bezogen auf die nicht-phosphorylierte Form auf SDS-PAGE,
oder durch die Bestimmung der Menge an Substrat, das durch einen
für die
phosphorylierte Form des Substrats spezifischen Antikörper erkannt
wird, bestimmt. Die Menge der Phosphorylierung des Substrats ist
ein Hinweis auf die Hemmwirkung der Verbindung, d.h. die Hemmung
wird als eine Abnahme der Phosphorylierung, verglichen mit dem Test,
der ohne Inhibitor durchgeführt
wurde, nachgewiesen. Die in einem Test auf Zellbasis nachgewiesene
Hemmwirkung auf GSK3 kann zum Beispiel auf die Hemmung der Expression
von GSK3 oder auf die Hemmung der Kinaseaktivität von GSK3 zurückgeführt werden.
-
Somit
können
Tests auf Zellbasis auch verwendet werden, um besonders Wirkungen,
die an der GSK3-Hemmung beteiligt sind, wie zum Beispiel die Hemmung
der Phosphorylierung von τ- Protein, die Verstärkung der
Signalerzeugung durch Insulin und dergleichen, zu untersuchen. Um
zum Beispiel die Kapazität eines
GSK3-Inhibitors zur Hemmung der Alzheimer-ähnlichen Phosphorylierung von
an Mikrotubuli gebundenem τ-Protein
zu bewerten, können
Zellen mit menschlicher GSK3β und
menschlichem τ-Protein
co-transfiziert und dann mit einem oder mehreren zu prüfenden Inhibitoren
inkubiert werden. Verschiedene Säugerzelllinien und
Expressionsvektoren können
für diese
Art von Test verwendet werden. COS-Zellen können zum Beispiel sowohl mit
einem Expressionsplasmid für
menschliche GSK3β gemäß der in
Stambolic et al., 1996, Current Biology 6: 1664–68, beschriebenen Vorschrift
als auch mit einem Expressionsplasmid, wie pSG5, das eine menschliches τ-Protein
kodierende Sequenz unter einem frühen SV40-Promotor enthält, transfiziert
werden. Siehe auch Goedert et al., EMBO J., 8: 393–399 (1989).
Eine Alzheimer-ähnliche
Phosphorylierung von τ kann mit
einem spezifischen Antikörper,
wie zum Beispiel AT8, der von Polymedco Inc. (Cortlandt Manor, New
York) erhältlich
ist, nach dem Lysieren der Zellen leicht nachgewiesen werden. Dieser
Test ist nachstehend in den Beispielen ausführlicher beschrieben.
-
Desgleichen
kann die Fähigkeit
von GSK3-Inhibitorverbindungen, die Signalerzeugung durch Insulin durch
die Aktivierung von Glycogensynthase zu verstärken, unter Verwendung eines
Glycogensynthaseaktivitätstests
auf Zellbasis leicht festgestellt werden. Dieser Test verwendet
Zellen, die auf eine Insulinstimulierung mit einer Erhöhung der
Glycogensynthaseaktivität
reagieren, wie die CHO-HIRC-Zelllinie, die den Wildtyp des Insulinrezeptors überexprimiert
(100000 Bindungstellen/Zelle). Die CHO-HIRC-Zelllinie kann, wie
in Moller et al., J. Biol. Chem., 265: 14979–14985 (1990), und Moller et
al., Mol. Endocrinol., 4: 1183–1191
(1990), beschrieben, erzeugt werden. Der Test kann durchgeführt werden,
indem nach Serum hungernde CHO-HIRC-Zellen in Gegenwart verschiedener
Konzentrationen von erfindungsgemäßen Verbindungen in dem Medium
inkubiert werden, gefolgt von der Zelllyse am Ende der Inkubationsdauer.
Die Glycogensynthaseaktivität
kann in dem Lysat, wie in Thomas et al., Anal. Biochem., 25: 486–499 (1968),
beschrieben, nachgewiesen werden. Die Glycogensynthaseaktivität wird für jede Probe
als prozentualer Anteil der maximalen Glycogensynthaseaktivität, wie in
Thomas et al., vorstehend beschrieben, berechnet und als Funktion
der Konzentration des zu prüfenden
GSK3-Inhibitors aufgetragen. Die Konzentration des zu prüfenden GSK3-Inhibitors,
der die Glycogensynthaseaktivität
auf die Hälfte
ihres Maximalwertes erhöht
(d.h. der EC50-Wert), kann durch die Anpassung
einer sigmoiden Kurve mit vier Parametern unter Verwendung allgemein
gebräuchlicher Kurvenanpassungsverfahren,
die Durchschnittsfachleuten allgemein bekannt sind, berechnet werden.
Dies ist nachstehend in Beispiel 266 ausführlicher beschrieben.
-
GSK3-Inhibitoren
können
zum Beispiel unter Verwendung von Verfahren, die Durchschnittsfachleuten allgemein
bekannt sind, leicht auf eine in vivo Wirkung untersucht werden.
Zu prüfende
Verbindungen mit einer potentiellen therapeutischen Wirkung bei
der Behandlung von Typ-2-Diabetes können zum Beispiel durch den Nachweis
einer Fähigkeit
zur Verbesserung der Glucosetoleranz in Tiermodellen vom Typ-2-Diabetes
leicht identifiziert werden. Im besonderen kann die zu prüfende Verbindung
unter Verwendung eines beliebigen von mehreren Wegen vor der Verabreichung
eines Glucosebolus entweder diabetischen Mäusen (z.B. KK, db/db, ob/ob)
oder diabetischen Ratten (z.B. Zucker Fa/Fa oder GK) dargereicht
werden. Nach der Verabreichung der zu prüfenden Verbindung und Glucose
werden in vorher ausgewählten
Zeitabständen
Blutproben entnommen und hinsichtlich der Glucose- und Insulinspiegel
im Serum beurteilt. Ein verbesserter Abbau von Glucose in Abwesenheit
erhöhter
Sekretionswerte von endogenem Insulin kann als Insulinsensibilisierung
angesehen werden und kann die Wirksamkeit der Verbindung anzeigen.
Eine detaillierte Beschreibung dieses Tests wird nachstehend in
den Beispielen bereitgestellt.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
in Form von Salzen verwendet werden, die sich von anorganischen
oder organischen Säuren
ableiten. Diese Salze schließen
die Folgenden ein, sind jedoch nicht darauf beschränkt: Acetat,
Adipat, Alginat, Citrat, Aspartat, Benzoat, Benzolsulfonat, Hydrogensulfat,
Butyrat, Camphorat, Camphersulfonat, Digluconat, Cyclopentanpropionat,
Dodecylsulfat, Ethansulfonat, Glucoheptanoat, Glycerophosphat, Hemisulfat,
Heptanoat, Hexanoat, Fumarat, Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, 2-Hydroxyethansulfonat,
Lactat, Maleat, Methansulfonat, Nicotinat, 2-Naphthalinsulfonat,
Oxalat, Pamoat, Pektinat, Sulfat, 3-Phenylpropionat, Pikrat, Pivalat,
Propionat, Succinat, Tartrat, Thiocyanat, p-Toluolsulfonat und Undecanoat.
Auch die basischen, stickstoffhaltigen Reste können mit derartigen Mitteln,
wie Niederalkylhalogeniden, wie Methyl-, Ethyl-, Propyl- und Butylchloriden,
-bromiden und -iodiden, Dialkylsulfaten, wie Dimethyl-, Diethyl-,
Dibutyl- und Diamylsulfaten, langkettigen Halogeniden, wie Decyl-,
Lauryl-, Myristyl- und Stearylchloriden, -bromiden und -iodiden,
Aralkylhalogeniden, wie Benzyl- und Phenethylbromiden, und anderen quaternisiert
werden. Wasser- oder öllösliche oder
dispergierbare Produkte werden dadurch erhalten.
-
Beispiele
von Säuren,
die zur Bildung von pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalzen verwendet
werden können,
schließen
derartige anorganische Säuren,
wie Salzsäure,
Schwefelsäure
und Phosphorsäure,
und derartige organische Säuren,
wie Oxasäure,
Maleinsäure,
Bernsteinsäure
und Citronensäure, ein.
Basenadditionssalze können
während
der abschließenden
Isolierung und Reinigung der Verbindungen der Formel (I) in situ
oder getrennt durch Umsetzen der Carbonsäureeinheiten mit einer geeigneten
Base, wie dem Hydroxid, Carbonat oder Hydrogencarbonat eines pharmazeutisch
verträglichen
Metallkations, oder mit Ammoniak oder einem organischen primären, sekundären oder
tertiären
Amin hergestellt werden. Pharmazeutisch verträgliche Salze schließen Kationen,
basierend auf den Alkali- und Erdalkalimetallen, wie Natrium-, Lithium-,
Kalium-, Calcium-, Magnesium-, Aluminiumsalze und dergleichen, sowie
nicht-toxische Ammonium-, quartäre
Ammonium- und Aminkationen, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf
Ammonium, Tetramethylammonium, Tetraethylammonium, Methylamin, Dimethylamin,
Trimethylamin, Triethylamin und Ethylamin, und dergleichen ein,
sind jedoch nicht darauf beschränkt.
Andere repräsentative
organische Amine, die zur Bildung von Basenadditionssalzen verwendbar
sind, schließen
Diethylamin, Ethylendiamin, Ethanolamin, Diethanolamin, Piperazin
und dergleichen ein.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
auf unterschiedliche Art und Weise, einschließlich enteraler, parenteraler
und topischer Verabreichungswege, verabreicht werden. Geeignete
Verabreichungsarten schließen
zum Beispiel oral, subkutan, transdermal, transmukosal, iontophoretisch,
intravenös,
intramuskulär, intraperitoneal,
intranasal, subdural, rektal und dergleichen ein.
-
Gemäß anderen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung wird eine Zusammensetzung, umfassend
eine erfindungsgemäße GSK3-Inhibitorverbindung
zusammen mit einem pharmazeutisch verträglichen Träger oder Exzipienten, bereitgestellt.
-
Geeignete
pharmazeutisch verträgliche
Exzipienten schließen
Verarbeitungsmittel und Arzneistoffabgabemodifikatoren und -verstärker, wie
zum Beispiel Calciumphosphat, Magnesiumstearat, Talk, Monosaccharide,
Disaccharide, Stärke,
Gelatine, Cellulose, Methylcellulose, Natriumcarboxymethylcellulose,
Dextrose, Hydroxypropyl-β-cyclodextrin,
Polyvinylpyrrolidinon, niedrig schmelzende Wachse, Ionenaustauscherharze und
dergleichen, sowie Kombinationen aus beliebigen zwei oder mehreren
davon ein. Andere geeignete pharmazeutisch verträgliche Exzipienten sind in "Remington's Pharmaceutical
Sciences," Mack
Pub. Co., New Jersey (1991), beschrieben, das hier durch Bezugnahme
aufgenommen ist.
-
Arzneimittel,
die erfindungsgemäße GSK3-Inhibitorverbindungen
enthalten, können
in einer beliebigen Form, die für
das beabsichtigte Verabreichungsverfahren geeignet ist, einschließlich zum
Beispiel einer Lösung,
einer Suspension oder einer Emulsion, vorliegen. Flüssige Träger werden
typischerweise bei der Herstellung von Lösungen, Suspensionen und Emulsionen
verwendet. Flüssige
Träger,
die zur Verwendung bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung
beabsichtigt sind, schließen
zum Beispiel Wasser, eine Salzlösung,
(ein) pharmazeutisch verträgliche(s)
organisches) Lösungsmittel,
pharmazeutisch verträgliche Öle oder Fette
und dergleichen sowie Gemische aus zwei oder mehreren davon ein.
Der flüssige
Träger
kann andere geeignete pharmazeutisch verträgliche Zusätze, wie Lösungsvermittler, Emulgatoren,
Nährstoffe,
Puffer, Konservierungsmittel, Suspendiermittel, Verdickungsmittel,
Viskositätsregulatoren,
Stabilisatoren und dergleichen, enthalten. Geeignete organische
Lösungsmittel
schließen
zum Beispiel einwertige Alkohole, wie Ethanol, und mehrwertige Alkohole,
wie Glykole, ein. Geeignete Öle
schließen
zum Beispiel Sojabohnenöl,
Kokosnussöl, Olivenöl, Safloröl, Baumwollsamenöl und dergleichen
ein. Zur parenteralen Verabreichung kann der Träger auch ein öliger Ester,
wie Ethyloleat, Isopropylmyristat und dergleichen, sein. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
auch in Form von Mikropartikeln, Mikrokapseln, liposomalen Einkapselungen
und dergleichen sowie Kombinationen aus zwei oder mehreren davon
vorliegen.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
oral, parenteral, sublingual, durch ein Inhalationsspray, rektal
oder topisch in Dosierungseinheitsformulierungen, die übliche nichttoxische,
pharmazeutisch verträgliche
Träger,
Hilfsstoffe und Vehikel, wie erwünscht,
enthalten, verabreicht werden. Die topische Verabreichung kann auch
die Verwendung einer transdermalen Verabreichung, wie transdermaler
Pflaster oder Ionophoresevorrichtungen, umfassen. Der hier verwendete
Begriff parenteral schließt
subkutane Injektionen, eine intravenöse, intramuskuläre oder
intrasternale Injektion oder Infusionstechniken ein.
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Injizierbare
Zubereitungen, zum Beispiel sterile, injizierbare, wässrige oder ölige Suspensionen
können
gemäß dem bekannten
Fachgebiet unter Verwendung geeigneter Dispergier- oder Netzmittel
und Suspendiermittel formuliert werden. Die sterile, injizierbare
Zubereitung kann auch eine sterile, injizierbare Lösung oder
Suspension in einem nicht-toxischen, parenteral verträglichen
Verdünnungsmittel
oder Lösungsmittel,
wie zum Beispiel eine Lösung
in 1,3-Propandiol,
sein. Unter den verträglichen
Vehikeln und Lösungsmitteln,
die verwendet werden können,
sind Wasser, Ringer-Lösung
und isotope Natriumchloridlösung.
Ferner werden üblicherweise
sterile, nichtflüchtige Öle als Lösungsmittel
oder Suspendiermedium verwendet. Für diesen Zweck kann ein beliebiges
mildes, nichtflüchtiges Öl, einschließlich synthetischer
Mono- oder Diglyceride, verwendet werden. Ferner finden Fettsäuren, wie Ölsäure, bei
der Herstellung von Injectabilia Verwendung.
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Suppositorien
zur rektalen Verabreichung des Arzneistoffes können durch Mischen des Arzneistoffes mit
einem geeigneten nicht-reizenden Exzipienten, wie Kakaobutter und
Polyethylenglycolen, die bei Raumtemperatur fest, jedoch bei der
rektalen Temperatur flüssig
sind und daher im Rektum schmelzen und den Arzneistoff freisetzen,
hergestellt werden.
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Feste
Dosierungsformen zur oralen Verabreichung können Kapseln, Tabletten, Pillen,
Pulver und Granulatkörner
einschließen.
In derartigen festen Darreichungsformen kann der Wirkstoff mit mindestens
einem inerten Verdünnungsmittel,
wie Saccharose, Lactose oder Stärke,
gemischt werden. Derartige Darreichungsformen können auch, wie es normalerweise üblich ist,
zusätzliche
Substanzen außer
inerten Verdünnungsmitteln,
z.B. Gleitmittel, wie Magnesiumstearat, umfassen. Im Fall von Kapseln,
Tabletten und Pillen können
die Darreichungsformen auch Puffersubstanzen umfassen. Tabletten
und Pillen können
ferner mit magensaftresistenten Überzügen hergestellt
werden.
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Flüssige Darreichungsformen
zur oralen Verabreichung können
pharmazeutisch verträgliche
Emulsionen, Lösungen,
Suspensionen, Sirupe und Elixiere einschließen, die inerte Verdünnungsmittel,
die in dem Fachgebiet allgemein verwendet werden, wie Wasser, enthalten.
Derartige Zusammensetzungen können
auch Hilfsstoffe, wie Netzmittel, Emulgier- und Suspendiermittel,
Cyclodextrine und Süßungsmittel,
Geschmacksstoffe und Duftstoffe, umfassen.
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Gemäß noch anderen
Ausführungsformen
stellt die vorliegende Erfindung Verfahren zur Hemmung der GSK3-Aktivität in einem
menschlichen oder tierischen Patienten bereit, wobei das Verfahren
das Verabreichen einer Menge einer GSK3-Inhibitorverbindung der
Struktur (Ia), (Ib), (Ic), (IV) oder (V) (oder einer Zusammensetzung,
die eine derartige Verbindung umfasst) an einen Patienten umfasst,
die eine Hemmung der GSK3-Aktivität in dem Patienten bewirkt.
Andere Ausführungsformen
stellen Verfahren zur Behandlung einer Zelle oder einer durch GSK3
hervorgerufenen Erkrankung in einem menschlichen oder tierischen
Patienten bereit, umfassend das Verabreichen einer Menge einer Verbindung
oder Zusammensetzung der Erfindung an die Zelle oder an den menschlichen
oder tierischen Patienten, die eine Hemmung der GSK3-Aktivität in der Zelle
oder in dem Patienten bewirkt. Der Patient ist bevorzugt ein menschlicher
oder ein nicht-menschlicher, tierischer Patient. Die Hemmung der
GSK3-Aktivität
schließt
eine nachweisbare Unterdrückung
der GSK3-Aktivität
entweder verglichen mit einer Kontrolle oder verglichen mit der
erwarteten GSK3-Aktivität
ein.
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Wirksame
Mengen der Verbindungen der Erfindung schließen im Allgemeinen eine beliebige
Menge ein, die ausreicht, um die GSK3-Aktivität durch einen beliebigen der
hier beschriebenen Tests, durch andere GSK3-Kinaseaktivitätstests,
die Durchschnittsfachleuten bekannt sind, oder durch den Nachweis
einer Linderung der Symptome in einem Patienten, der an einer durch
GSK3 hervorgerufenen Erkrankung leidet, nachweisbar zu hemmen. Durch
GSK3 hervorgerufene Erkrankungen, die gemäß der Erfindung behandelt werden können, schließen eine
beliebige biologische oder medizinische Erkrankung ein, an der die
GSK3-Aktivität
beteiligt ist oder bei der die Hemmung von GSK3 die Signalerzeugung über einen
Weg, der bei der zu behandelnden Krankheit charakteristischerweise
defekt ist, verstärkt.
Der Zustand oder die Erkrankung kann durch eine anormale GSK3-Aktivität entweder
hervorgerufen oder gekennzeichnet sein. Repräsentative durch GSK3 hervorgerufene
Erkrankungen schließen
zum Beispiel Typ-2-Diabetes, Alzheimer-Krankheit und andere neurodegenerative
Störungen,
Fettsucht, atherosklerotische kardiovaskuläre Krankheit, essentielle Hypertonie, Syndrom
der polycystischen Ovarien, Syndrom X, Ischämie, besonders zerebrale Ischämie, traumatische
Gehirnverletzungen, manisch depressive Erkrankung, Immundefizienz,
Krebs und dergleichen ein.
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Eine
erfolgreiche Behandlung eines Patienten gemäß der Erfindung kann eine Verringerung
oder Linderung der Symptome in einem Patienten, der an einer medizinischen
oder biologischen Erkrankung leidet, wobei zum Beispiel das weitere
Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten wird, oder die Vorbeugung
der Erkrankung herbeiführen.
Somit kann zum Beispiel die Behandlung von Diabetes zu einer Erniedrigung
des Glucose- oder HbA1c-Spiegels in dem Patienten führen. Desgleichen
kann die Behandlung der Alzheimer-Krankheit zu einer Erniedrigung
der Geschwindigkeit (ihren, mit der die Krankheit fortschreitet,
was zum Beispiel durch die Messung einer Erniedrigung der Geschwindigkeit,
mit der die Demenz zunimmt, nachgewiesen wird.
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Die
Menge an Wirkstoff, die mit den Trägermaterialien kombiniert werden
kann, um eine einzeldosierte Arzneiform herzustellen, variiert abhängig von
dem behandelten Wirt und der besonderen Verabreichungsart. Es ist
jedoch selbstverständlich,
dass die spezielle Dosishöhe
für einen
beliebigen besonderen Patienten von verschiedenen Faktoren, einschließlich der
Wirksamkeit der speziellen verwendeten Verbindung, des Alters, des
Körpergewichts,
der allgemeinen Gesundheit, des Geschlechts, der Ernährung, der
Verabreichungszeit, des Verabreichungweges, der Ausscheidungsgeschwindigkeit,
der Arzneistoffkombination und der Schwere der besonderen Krankheit,
die eine Therapie erfährt,
abhängt.
Die therapeutisch wirksame Menge für eine bestimmte Situation
kann durch routinemäßiges Experimentieren
leicht bestimmt werden und liegt in der Fähigkeit und dem Urteilsvermögen des
normalen Klinikers.
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Für den Zweck
der vorliegenden Erfindung beträgt
eine therapeutisch wirksame Dosis im Allgemeinen etwa 0,1 mg/kg/Tag
bis etwa 100 mg/kg/Tag, bevorzugt etwa 1 mg/kg/Tag bis etwa 20 mg/kg/Tag
und am meisten bevorzugt etwa 2 mg/kg/Tag bis etwa 10 mg/kg/Tag
einer erfindungsgemäßen GSK3-Inhibitorverbindung, die
in einer oder mehreren Dosen verabreicht werden kann.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
auch in Form von Liposomen verabreicht werden. Wie es in dem Fachgebiet
bekannt ist, leiten sich Liposomen im Allgemeinen von Phospholipiden
oder anderen Lipidsubstanzen ab. Liposomen werden durch mono- oder
multilamellare, hydratisierte Flüssigkristalle,
die in einem wässrigen
Medium dispergiert sind, gebildet. Ein beliebiges nicht-toxisches,
physiologisch verträgliches und
metabolisierbares Lipid, das Liposomen bilden kann, kann verwendet
werden. Die vorliegenden Zusammensetzungen in Liposomenform können zusätzlich zu
einer erfindungsgemäßen Verbindung
Stabilisatoren, Konservierungsmittel, Exzipienten und dergleichen
enthalten. Die bevorzugten Lipide sind sowohl natürliche als
auch synthetische Phospholipide und Phosphatidylcholine (Lecithine).
Verfahren zur Bildung von Liposomen sind in dem Fachgebiet bekannt.
Siehe zum Beispiel Prescott, Hrsg., Methods in Cell Biology, Band
XIV, Academic Press, New York, N.W., S. 33 et seq (1976).
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Obwohl
die Verbindungen der Erfindung als einzelner pharmazeutischer Wirkstoff
verabreicht werden können,
können
sie auch in Kombination mit einem oder mehreren anderen bei der
Behandlung von Erkrankungen verwendeten Mitteln verwendet werden.
Repräsentative
Mittel, die in Kombination mit den erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung
von Typ-2-Diabetes
verwendbar sind, schließen
zum Beispiel Insulin, Troglitazon, Rosiglitazon, Pioglitazon, Glipizid,
Metformin, Acarbose und dergleichen ein. Repräsentative Mittel, die in Kombination
mit den erfindungsgemäßen Verbindungen
zur Behandlung von Alzheimer-Krankheit verwendbar
sind, schließen
zum Beispiel Donepezil, Tacrin und dergleichen ein. Repräsentative
Mittel, die in Kombination mit den erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung
von manisch depressiver Krankheit verwendbar sind, schließen zum
Beispiel Lithiumsalze, Valproat, Carbamazepin und dergleichen ein.
Ein repräsentatives
Mittel, das in Kombination mit den erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung
von Schlaganfall verwendbar ist, ist zum Beispiel der Gewebeplasminogenaktivator.
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Wenn
zusätzliche
Wirkstoffe in Kombination mit den erfindungsgemäßen Verbindungen verwendet werden,
können
die zusätzlichen
Wirkstoffe im Allgemeinen in therapeutischen Mengen, wie in PHYSICIANS' DESK REFERENCE (PDR),
53. Auflage (1999), angegeben, die hier durch Bezugnahme aufgenommen
ist, oder derartigen therapeutisch nützlichen Mengen, die einem
Durchschnittsfachmann bekannt sind, angewendet werden.
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Die
Verbindungen der Erfindung und die anderen therapeutischen Wirkstoffe
können
in der empfohlenen maximalen klinischen Dosierung oder in niedrigeren
Dosen verabreicht werden. Die Dosierungshöhe der Wirkstoffe in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
kann so variiert werden, dass, abhängig von dem Verabreichungsweg,
der Schwere der Krankheit und dem Ansprechen des Patienten, eine
gewünschte
therapeutische Antwort erzielt wird. Die Kombination kann als getrennte
Zusammensetzungen oder als eine einzige Darreichungsform, die beide
Mittel enthält,
verabreicht werden. Wenn die therapeutischen Mittel als Kombination
verabreicht werden, können
sie als getrennte Zusammensetzungen formuliert werden, die gleichzeitig oder
zu verschiedenen Zeiten verabreicht werden, oder die therapeutischen
Mittel können
als Einzelzusammensetzung verabreicht werden.
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Die
vorstehenden und andere Ausführungsformen
der Erfindung können
in Verbindung mit den folgenden repräsentativen Beispielen besser
verstanden werden.
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BEISPIELE
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Beispiel 1
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Charakterisierungs- und
Reinigungsverfahren
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
wurden durch eine Hochdruckflüssigkeitschromatographie (HPLC)
unter Verwendung eines Chromatographiesystems Millennium von Waters
mit einem Trennmodul 2690 (Milford, Massachusetts) charakterisiert.
Die analytischen Säulen
waren C-18-Unilcehrphase Alltima, 4,6 × 250 mm, von Alltech (Deerfield,
Illinois). Eine Gradientenelution, die typischerweise mit 5% Acetonitril/95% Wasser
begonnen und während
einer Dauer von 40 Minuten bis zu 100% Acetonitril fortgesetzt wurde,
wurde verwendet. Alle Lösungsmittel
enthielten 0,1% Trifluoressigsäure
(TFA). Die Verbindungen wurden durch Absorption von ultraviolettem
Licht (UV) entweder bei 220 oder bei 254 nm nachgewiesen. Die HPLC-Lösungsmittel
waren von Burdick und Jackson (Muskegan, Michigan) oder Fisher Scientific
(Pittsburgh, Pennsylvania). In einigen Fällen wurde die Reinheit durch
eine Dünnschichtchromatographie
(DC) unter Verwendung von Silicagelplatten mit Glas- oder Kunststoffrückseiten,
wie zum Beispiel den flexiblen Platten Baker-Flex Silicagel 1B2-F,
bewertet. Die DC-Ergebnisse wurden visuell unter ultraviolettem
Licht oder unter Verwendung allgemein bekannter Ioddampfverfahren
oder anderer verschiedener Färbeverfahren
leicht nachgewiesen.
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Die
massenspektrometrische Analyse wurde auf einem VG-Elektrospray-Massenspektrometer
von Fisons durchgeführt.
Alle Massen wurden als die der protonierten Ausgangsionen angegeben.
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Die
magnetische Kernresonanzanalyse (NMR) wurde mit einem NMR-Gerät mit 300
MHz von Varian (Palo Alto, Kalifornien) durchgeführt. Die Spektralreferenz war
entweder TMS oder die bekannte chemische Verschiebung des Lösungsmittels.
Einige Verbindungsproben wurden bei erhöhten Temperaturen (d.h. 75°C) gemessen,
um eine erhöhte
Löslichkeit
der Probe zu fördern.
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Die
Reinheit einiger Verbindungen der Erfindung wurde durch Elementaranalyse
(Desert Analytics, Tucson, Arizona) bewertet.
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Die
Schmelzpunkte wurden auf einem Mel-Temp Gerät von Laboratory Devices (Holliston, Massachusetts)
bestimmt.
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Präparative
Trennungen wurden unter Verwendung entweder eines Flash 40 Chromatographiesystems
und KP-Sil 60A (Biotage, Charlottesville, Virginia), einer Zirkularchromatographievorrichtung
Chromatotron (Harrison Research, Palo Alto, Kalifornien) oder durch
HPLC unter Verwendung einer C-18-Umkehrphasensäule durchgeführt. Typische
verwendete Lösungsmittel
waren Dichlormethan, Methanol, Ethylacetat und Triethylamin.
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Beispiel 2
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Festphasensynthese von
Pyrimidinverbindungen
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(Harzverfahren A)
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Schritt A: Knoevenagel-Kondensation
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Eine
Suspension eines Harzes mit gebundenem Benzaldehyd (1 g, 0,52 mmol)
in 8 ml Alkohol : Dioxan, 1 : 1, wurde mit 2,2 mol β-Ketoester
und 1,3 mmol eines Amins, z.B. Piperidin, behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde 20 Stunden bei Raumtemperatur geschüttelt, und das Harz wurde dann
abfiltriert und mit 4 × 10
ml Dichlormethan (DCM) gewaschen.
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Schritt B: Cyclisierung
und Oxidation zum Pyrimidinkern
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Das
Produkt aus Schritt A (100 mg, 0,052 mmol) wurde mit 0,26 mmol Pyrazolcarboxamidinhydrochlorid
und 0,13 mmol NaHCO3 in 1 ml N-Methylpyrrolidinon
vereinigt. Das Reaktionsgemisch wurde 24 Stunden bei 70°C geschüttelt. Nach
dem Abkühlen
wurde die Umsetzung nacheinander mit Wasser, Methanol, DMF, Methylenchlorid
und Ether gewaschen und anschließend getrocknet. Die Abspaltung
einer kleinen Menge des Harzes zeigte, dass das gewünschte Dihydropyrimidin
in hoher Ausbeute vorhanden war.
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Das
getrocknete Harz wurde dann in THF aufgenommen, und 1,1 Äq. Dicyanodichlorchinon
(DDQ wurden zugegeben. Die so erhaltene Aufschlämmung wurde 0,5 Stunden gerührt, und
nach dieser Zeit wurde das Harz mit DMF, 10%igem NaHCO3,
H2O, Dimethylformamid (DMF), Methanol (MeOH),
Methylenchlorid und Ether gewaschen und anschließend getrocknet. Die Abspaltung
einer kleinen Menge dieses Harzes mit Trifluoressigsäure/Methylenchlorid
zeigte die Gegenwart eines Pyrimidins in hoher Ausbeute an.
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Schritt C: Verdrängung und
Freisetzung des Amins vom festen Träger
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Eine
Suspension des Pyrimidins (50 mg, 0,026 mmol) in 0,75 ml NMP wurde
mit 1 mmol eines Amins und 0,26 mmol Essigsäure behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde 24–48
Stunden bei 80°C
geschüttelt. Nach
dem Abkühlen
wurde das Harz jeweils 4 × mit
Methanol, DMF und Methylenchlorid gewaschen. Das Harz wurde dann
getrocknet, und eine Lösung
von 5% Trifluoressigsäure
in Methylenchlorid wurde zugegeben. Das Harz wurde 2 Stunden geschüttelt, anschließend abfiltrtert
und 3 × mit
Methylenchlorid gewaschen. Die vereinigten Filtrate wurden konzentriert,
in Wasser/Acetonitril, 1 : 1, aufgenommen und bis zur Trockene lyophilisiert.
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Die
folgenden erfindungsgemäßen Verbindungen
wurden unter Verwendung des in Klammern identifizierten Ketoesters
und Amins gemäß dem Harzverfahren
A hergestellt:
Ethyl-4-(4-carbamoylphenyl)-6-ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat (aus Ethyl-3-oxovalerat
und 2-(2-Aminoethylamino)-5-nitropyridin) (Die Dehydratisierung
dieser Verbindung unter Verwendung von Trifluoressigsäureanhydrid
ergab
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-6-ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat)
Ethyl-4-(4-carbamoylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-pyridyl)pyrimidin-5-carboxylat (aus
Ethyl-3-(4-pyridyl)-3-oxopropionat und 2-(2-Aminoethylamino)-5-nitropyridin)
Ethyl-4-(4-carbamoylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
(aus Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat und 2-(2-Aminoethylamino)-5-nitropyridin)
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Beispiel 3
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Festphasensynthese von
Pyrimidinverbindungen
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(Harzverfahren B)
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Schritt
1: Sasrin-Harz (Bachem Biosciences, 5,0 g, Nominalsubstitution 1,02
mmol/g) wurde 4 Stunden bei Raumtemperatur mit Triphenylphosphindibromid
(2,3 g) in trockenem Dichlormethan (60–70 ml) geschüttelt. Alle
zur Durchführung
dieser Reaktion verwendeten Lösungsmittel
und Glasgefäße waren
trocken. Das Harz wurde mit Dichlormethan gut gewaschen.
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Schritt
2: Das Harz aus Schritt 1 wurde dann 3–5 Stunden bei 70–80°C mit einem
primären
Amin (0,5–1
M) in 1-Methylpyrrolidon (NMP) umgesetzt, wobei ein Aminomethylharz
hergestellt wurde, das sofort nach der Herstellung verwendet wurde.
Das Harz wurde anschließend
mit Dimethylsulfoxid (DMSO) (oder DMF) und Dichlormethan sorgfältig gewaschen
und dann bei Raumtemperatur im Vakuum getrocknet.
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Schritt
3: Nach dem Trocknen wurde das Harz mit 4-Acetylbenzoesäure unter
Verwendung von Benzotriazol-1-yloxytrispyrrolidinophosphoniumhexafluorphosphat
(PyBop®,
das von Novabiochem, San Diego, Kalifornien, erhältlich ist), 4-Methylmorpholin
und NMP gemäß dem in
Beispiel 10 beschriebenen Verfahren (d.h. "Harzverfahren C") (außer dass die Abspaltung des
Produkts vom Harz unter stärker
sauren Bedingungen, d.h. typischerweise 20–100% Trifluoressigsäure (TFA)
in DCM (z.B. 60% TFA in DCM), durchgeführt wurde) über Nacht gekuppelt.
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Andere
Harzarten mit einer daran hängenden
CH2OH-Gruppe, wie zum Beispiel das Wang-Harz
(Novabiochem, San Diego, Kalifornien), können auch zur Durchführung dieses
Verfahrens verwendet werden. Es ist ebenfalls möglich, das primäre Amin
durch andere Verfahren, wie zum Beispiel durch reduktive Aminierung eines
festen Trägers,
der einen Aldehyd enthält,
auf einen festen Träger
zu laden.
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Die
Beispiele 5, 6, 8 und 9 beschreiben die Synthese von erfindungsgemäßen Verbindungen
gemäß dem Harzverfahren
B.
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Beispiel 5
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Synthese von N-{(3-Bromphenyl)methyl}(4-[2-({2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
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Schritt
1: 6-Chlornicotinnitril (2,0 g) wurde mit Ethylendiamin (5 ml) behandelt.
Das Gemisch wurde dann 22 Stunden auf 50°C erwärmt. Überschüssiges Ethylendiamin wurde
durch Rotationsverdampfung entfernt. Der Rückstand wurde zwischen 2,5
M wässrigem
Natriumhydroxid und Dichlormethan verteilt. Die wässrige Schicht
wurde weitere 4 × mit
Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten
wurden mit gesättigter
Natriumchloridlösung
gewaschen, getrocknet und dann im Vakuum konzentriert, wobei sich 6-[(2-Aminoethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
als bernsteinfarbene Flüssigkeit
ergab, die sich beim Stehenlassen verfestigte. Das Amin (0,97 g,
6 mmol) wurde über
Nacht mit Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat (2,0
g, 6 mmol) und DIEA (1,05 ml, 6 mmol) in Acetonitril (10 ml) geschüttelt. Die
Zugabe von Ether ergab Amino-{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
als weißen
Feststoff.
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Schritt
2: Das Guanidin aus Schritt 1 (120 mg) wurde über Nacht bei 90°C mit dem
wie in Beispiel 4, Schritt 2 hergestellten Harz (80 mg) in Gegenwart
von Cäsiumcarbonat
(160 mg) in NMP (2 ml) umgesetzt. Die Behandlung des Harzes mit
60% TFA in Dichlormethan ergab die Titelverbindung.
HPLC: 23,70
min (Reinheit 98%)
MS: MH+ = 528/530
(1 Br); C26H22N7BrO = 527/529 g/mol
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Beispiel 6
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Synthese von N-[(3-Methoxyphenyl)methyl{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
-
Schritt
1: 2-(2-Aminoethylamino)-5-nitropyridin (Aldrich Chemical Co., Milwaukee,
Wisconsin) (1,08 g, 6 mol) wurde über Nacht bei Raumtemperatur
mit Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat (2,0 g, 6 mmol)
und DIEA (1,05 ml, 6 mmol) in einem Gemisch aus Acetonitril (10
ml) und DMF (3 ml) geschüttelt. Die
Zugabe von Ether ergab Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
als hellorange Kristalle.
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Schritt
2: Das Sasrin-Harz wurde, wie in Schritt 2 von Beispiel 3 beschrieben,
hergestellt. Das Harz (500 mg) wurde mit einer Lösung von 3-Methoxybenzylamin
(600 μl)
in NMP (6 ml) 4 Stunden auf 70°C
erwärmt.
Das Harz wurde dann mit DMF und Dichlormethan gewaschen und anschließend über Nacht
bei Raumtemperatur mit einer Lösung
von PyBop (1,04 g, 2 mmol), 4-Acetylbenzoesäure (0,33
g, 2 mmol) und 4-Methylmorpholin (4 mmol) in NMP (6 ml) geschüttelt. Ein
kleiner aliquoter Teil des Harzes wurde mit 20% TFA in Dichlormethan
behandelt, wobei sich die Zwischenverbindung, (4-Acetylphenyl)-N-[(3-methoxyphenyl)methyl]carboxamid
(HPLC: 23,94 min (97%); MS: MH+ = 284 (wie
gefordert)) ergab. Das Harz wurde dann in DMFDMA (5 ml) 7 Stunden
auf 95°C
erwärmt.
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Nach
dem Erwärmen
wurde das Harz mit Dichlormethan gewaschen und anschließend im
Vakuum getrocknet. Das getrocknete Harz (120 mg) wurde über Nacht
bei 90°C
mit 120 mg des in Schritt 1 hergestellten Guanidins und Cäsiumcarbonat
(160 mg) in NMP (2 ml) umgesetzt. Die Abspaltung mit 20% TFA in
Dichlormethan ergab die Titelverbindung.
HPLC: 22,32 min (85%
rein)
MS: MH+ = 500; C26H25N7O4 =
499 g/mol
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Beispiel 8
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Synthese von 4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-phenylpyrimidin-4-yl]phenol
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Brommethyl-Sasrin-Harz,
0,9 g (gemäß Beispiel
3, Schritt 2, hergestellt) wurde mit Benzyl-4-hydroxyphenylketon (1,06 g, 5 mmol)
und Cäsiumcarbonat
(1,6 g) in NMP (8 ml) über
Nacht auf 80°C
erwärmt.
Das Harz wurde der Reihe nach mit DMF, Wasser, DMF und Dichlormethan
gewaschen und im Vakuum getrocknet. Das getrocknete Harz wurde mit
DMFDMA (8 ml) über
Nacht auf 100°C
erwärmt.
Nach dem Abkühlen
wurde das Harz abfiltriert und mit Dichlormethan gut gewaschen und
dann im Vakuum getrocknet. Das Harz (75 mg) wurde anschließend 64
Stunden bei 104°C
mit 100 mg Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
und 200 mg Cäsiumcarbonat
in NMP (2 ml) umgesetzt. Das Harz wurde dann mit DMSO, Essigsäure, Wasser,
DMSO und Dichlormethan gewaschen. Das Harz wurde bei Raumtemperatur mit
100%iger TFA (1 h) geschüttelt.
Das Harz wurde abfiltriert, und das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert und
anschließend
lyophilisiert, wobei sich die Titelverbindung ergab.
HPLC:
22,53 min (Reinheit 95%)
MS: MH+ =
429; C23H20N6O3 = 428 g/mol
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Beispiel 9
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Synthese von [(3-Bromphenyl)methyl]({4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}sulfonyl)amin
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Schritt
1: Das mit m-Brombenzylamin substituierte Sasrin-Harz (500 mg) (gemäß Schritt
1 von Beispiel 3) wurde 0,5 Stunden bei Raumtemperatur unter Schütteln mit
4-Acetylbenzolsulfonylchlorid
(1,1 g, 5 mmol) und DIEA (1,22 ml, 7 mmol) in Dichlormethan (10
ml) behandelt. Dann wurde 4-Dimethylaminopyridin (122 mg, 1 mmol)
zugegeben, gefolgt von Schütteln über Nacht
bei Raumtemperatur. Das Harz wurde mit DMF und Dichlormethan gut
gewaschen und anschließend
mit DMFDMA (10 ml) über
Nacht auf 95°C
erwärmt.
Das Harz wurde mit Dichlormethan gut gewaschen und bei Raumtemperatur
im Vakuum getrocknet.
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Schritt
2: Das in Schritt 1 hergestellte Harz (70 mg) wurde über Nacht
bei 95°C
mit Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(100 mg) und Cäsiumcarbonat
(160 mg) in NMP (2 ml) behandelt. Das Harz wurde der Reihe nach
mit DMSO, Essigsäure,
Wasser, DMSO und Dichlormethan gewaschen und dann 0,5 Stunden bei
Raumtemperatur mit 60% TFA in Dichlormethan behandelt. Das Harz
wurde abfiltriert, und das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert
und lyophilisiert, wobei sich die Titelverbindung ergab.
HPLC:
26,62 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ =
584/586; C24H22N7BrO4S = 583/585
g/mol (1 Br)
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Die
folgenden zusätzlichen
Verbindungen wurden genauso gemäß dem Harzverfahren
B hergestellt, wobei das verwendete Guanidin variiert wurde:
4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzamid
4-{2-[(2-{[5-(Trifluormethyl)-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}benzamid
4-[2-({2-[(5-Cyano-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzamid
4-{2-[(2-{[5-(Aminothioxomethyl)-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}benzamid
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Beispiel 10
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Festphasensynthese von
Pyridinverbindungen
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(Harzverfahren C)
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Die
Schutzgruppe des Rink-Amidharzes (Novabiochem, San Diego, CA, Nominalsubstitution
0,46 mmol/g) wurde mit 20% V/V Piperidin in DMF (ca. 60 ml, 0,5
Stunden, Raumtemperatur) abgespalten. Das Harz wurde mit DMF und
Dichlormethan sorgfältig
gewaschen und dann 8,5 Stunden bei Raumtemperatur mit 4-Acetylbenzoesäure (8 mmol),
PyBOP® (8
mmol, Novabiochem), 4-Methylmorpholin (12 mmol) und NMP (50 ml)
auf einem Gelenkschüttler
behandelt. Das Harz wurde mit DMF und Dichlormethan gewaschen, an
der Luft getrocknet und anschließend in 3 Teile geteilt. Jeder
Teil wurde über
Nacht (ca. 13 Stunden) unter Erwärmen auf
105°C mit
N,N-Dimethylformamiddimethylacetal (ca. 12 ml) behandelt. Man ließ die Umsetzungen
abkühlen,
und das Harz wurde mit Dichlormethan gewaschen und dann bei Raumtemperatur
im Vakuum getrocknet.
-
Für die Synthese
von Pyrimidinen wurden typischerweise 100 mg des vorstehenden getrockneten Harzes
mit 200–300
mg wasserfreiem Cäsiumcarbonat,
80–200
mg (meistens 100 mg) des geeigneten Guanidins als sein Tosylatsalz
und 2–3
ml NMP gemischt. Dieses Gemisch wurde mindestens 12 Stunden auf 90–105°C erwärmt. In
vielen Fällen
ließ man
die Reaktionen etwa 65 Stunden bei dieser Temperatur ablaufen. Das
Harz wurde abgekühlt,
abfiltriert und mit DMSO, Eisessig, Wasser, DMSO und schließlich Dichlormethan gewaschen.
Das Produkt wurde durch 0,5- bis 1-stündige Behandlung des Harzes
mit Dichlormethan/TFA, 95 : 5 V/V, bei Raumtemperatur entfernt.
Das Harz wurde dann filtriert, mit Dichlormethan gewaschen, und
die Filtrate wurden auf einem Rotationsverdampfer konzentriert.
Ein aliquoter Teil wurde für
die HPLC-Analyse entnommen, und der Rest der Probe wurde zweimal
aus einem Lösungsmittelgemisch
aus Acetonitril : Wasser, 1 : 1, lyophilisiert, wodurch sich in
der Regel das Pyrimidin als flockiger Feststoff ergab.
-
Die
Beispiele 11, 13 und 16 beschreiben die Synthese von erfindungsgemäßen Verbindungen
gemäß dem Harzverfahren
C.
-
Beispiel 11
-
Synthese von 4-(2-{[2-(2-Pyridylamino)ethyl]amino}pyrimidin-4-yl)benzamid
-
2-(2-Aminoethylamino)pyridin
(aus 2-Chlorpyridin und Ethylendiamin gemäß dem in T. Mega et al., 1988,
Bull. Chem. Soc. Japan 61: 4315 beschriebenen Verfahren hergestellt,
das hier durch Bezugnahme aufgenommen ist) (6 mmol) wurde 65 Stunden
mit Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(2,0 g, 6 mmol) und DIEA (1,05 ml, 6 mmol) in wasserfreiem Acetonitril
(10 ml) behandelt. Ether (ca. 10 ml) wurde dann zu diesem Gemisch
gegeben. Nach 8 Stunden wurde der weiße Feststoff Amino-[2-(2-pyridylamino)ethyl]carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
abfiltriert und im Vakuum getrocknet. Das so erhaltene Guanidin
(200 mg) wurde mit 100 mg Harz gemäß dem in Beispiel 10 beschriebenen
Verfahren (Harzverfahren C) umgesetzt (21 Stunden, 90°C), wobei
sich die Titelverbindung ergab.
HPLC: 11,20 min (97% rein)
MS:
MH+ = 335; C18H18N6O = 334 g/mol
-
Beispiel 13
-
Synthese von 4-[2-((2-[(6-Methoxy-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzamid
-
2-Chlor-6-methoxypyridin
(5,0 g) wurde mit Ethylendiamin (30 ml) über Nacht auf 120°C erwärmt. Das überschüssige Ethylendiamin
wurde durch Rotationsverdampfung entfernt. Der Rückstand wurde in einem kleinen
Volumen von 2,5 M wässrigem
Natriumhydroxid gelöst
und mit Dichlormethan sorgfältig
extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumchlorid gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum konzentriert, wobei sich
(2-Aminoethyl)(6-methoxy-(2-pyridyl))amin als oranger Sirup ergab.
Das Amin (2,58 g) wurde mit Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(0,86 g) und DIEA (0,45 mmol) in Acetonitril (6 ml) behandelt und über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Verreiben mit Ether ergab das Guanidin, Amino-{2-[(6-methoxy-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat,
als Öl.
Das ölige
Guanidin (200 mg) wurde mit 100 mg Harz gemäß dem Harzverfahren C (90°C, über Nacht)
umgesetzt, wobei sich die Titelverbindung ergab.
HPLC: 11,84
min (Reinheit 85%)
MS: MH+ = 365; C19H20N6O2 = 364 g/mol
-
Die
folgenden zusätzlichen
Verbindungen wurden gemäß dem Harzverfahren
C analog hergestellt, wobei das verwendete Guanidin variiert wurde:
Benzyl-{[4-(2-{[2-(2-pyridylamino)ethyl]amino}pyrimidin-4-yl)phenyl]sulfonyl}amin
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-benzylcarboxamid
{4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-benzylcarboxamid
N-[(4-Fluorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxaxnid
N-[(3-Bromphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-(2-Methoxyethyl){4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxaxnid
N-(Naphthylmethyl){4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-{[3-(trifluormethyl)phenyl]methyl}carboxamid
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(2-phenylethyl)carboxamid
N-[(4-Methoxyphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-[(3-Methoxyphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(oxolan-2-ylmethyl)carboxamid
N-[(5-Methylpyrazin-2-yl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-(2,2-Diphenylethyl){4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(4-piperidylmethyl)carboxamid
N-[2-(2,4-Dichlorphenyl)ethyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
{4-(2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(3-pyridylmethyl)carboxamid
N-(3-Imidazolylpropyl){4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(2-thienylmethyl)carboxamid
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-[(3-nitrophenyl)methyl]carboxamid
N-[(3-Methylphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-[(4-sulfamoylphenyl)methyl]carboxamid
{4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-[(3-bromphenyl)methyl]carboxamid
N-[(3,5-Dichlorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-[(3,4-Difluorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-[(4-Bromphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-[(2,3-Dimethoxyphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-[(3-Fluorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-[(3-Bromphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(6-methoxy-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl} carboxamid
N-[(3-Bromphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-[(3-Bromphenyl)methyl](4-{2-[(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}phenyl)carboxamid
N-[(3-Chlorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-[(3,4-Dimethoxyphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
N-[(3,4-Dichlorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
[(3-Bromphenyl)methyl]({4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}sulfonyl)amin
N-[(3-Iodphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(2-phenylcyclopropyl)carboxamid
3-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenol
4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenol
4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-phenylpyrimidin-4-yl]phenol
-
Beispiel 17
-
Festphasensynthese von
Pyrimidinverbindungen
-
(Harzverfahren D)
-
Ein
primäres
Amin wurde wie in Beispiel 3 (d.h. Harzverfahren B) auf Sasrin-Harz
geladen. Dieses Aminharz wurde dann entweder mit 2,4-Dichlorpyrimidin
oder mit Ethyl-2,4-dichlorpyrimidin-5-carboxylat
(200 mg Pyrimidin pro 200 mg Aminharz) und Cäsiumcarbonat (250 mg) in NMP
(3 ml) über
Nacht erwärmt.
Das Harz wurde mit den geeigneten Lösungsmitteln (typischerweise
DMF oder DMSO und Dichlormethan) gewaschen und anschließend mit
einem zweiten Amin (z.B. einem primären oder sekundären Amin)
umgesetzt. Die Verdrängung
des zweiten Amins wurde typischerweise bei einer höheren Temperatur
in NMP, zum Beispiel 48 Stunden bei 120–130°C, durchgeführt. Das Harz wurde wieder
gewaschen und 0,5–1
Stunde mit 100%iger TFA behandelt, wobei 2,4-Diaminopyrimidin erhalten
wurde, das nach der Lyophilisation aus einem Gemisch aus Acetonitril
und Wasser häufig
als Feststoff erhalten wurde.
-
Die
Beispiele 18–19
beschreiben die Synthese von erfindungsgemäßen Verbindungen gemäß dem Harzverfahren
D.
-
Beispiel 18
-
Synthese von [(3-Chlorphenyl)methyl][2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin
-
Brommethyl-Sasrin-Harz
(wie in Schritt 1 von Beispiel 3 hergestellt, 0,9 g) wurde mit 3-Chlorbenzylamin (1
ml) in NMP (8 ml) 1,5 Stunden auf 80°C und dann über Nacht auf Raumtemperatur
erwärmt.
Das Harz wurde mit DMF und Dichlormethan gewaschen und im Vakuum
getrocknet. Das getrocknete Harz (200 mg) wurde anschließend mit
2,4-Dichlorpyrimidin
und 250 mg Cäsiumcarbonat
in NMP (3 ml) über
Nacht auf 80°C erwärmt. Das
Harz wurde wie vorher gewaschen. Eine Hälfte des Harzes wurde mit 2-(2-Aminoethylamino)-5-nitropyridin
(180 mg, 1 mmol) in NMP (2 ml) 66 Stunden auf 125°C erwärmt. Das
Harz wurde wie vorher gewaschen und dann 0,5 Stunden mit 100%iger
TFA behandelt. Das Harz wurde abfiltrtert, und das Filtrat wurde
im Vakuum konzentriert und anschließend aus Acetonitril und Wasser
lyophilisiert, wobei sich die Titelverbindung als gelber Feststoff
ergab.
HPLC: 23,46 min (Reinheit 82%)
MS: MH+ =
400; C18H18ClN7O2 = 399 g/mol
-
Beispiel 19
-
Synthese von Ethyl-4-{[(3-cyanophenyl)methyl]amino}-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
Brommethyl-Sasrin-Harz
(wie in Schritt 1 von Beispiel 3 hergestellt, 1,0 g) wurde 4 Stunden
bei 80°C mit
4-Cyanobenzylamin (1,5 ml) in NMP (8 ml) umgesetzt. Das Harz wurde
mit DMF und Dichlormethan gewaschen und bei Raumtemperatur im Vakuum
getrocknet. Das getrocknete Harz (400 mg) wurde dann über Nacht
bei 80°C
mit Ethyl-2,4-dichlorpyrimidin-5-carboxylat (gemäß V. H. Smith und B. E. Christensen,
J. Organic. Chem., 20: 829 (1955), hergestellt, das hier durch Bezugnahme
aufgenommen ist) (400 mg) und Cäsiumcarbonat
(400 mg) in NMP (4 ml) umgesetzt. Das Harz wurde wie vorher gewaschen
und getrocknet. Das getrocknete Harz (200 mg) wurde dann mit 2-(2-Aminoethylamino)-5-nitropyridin
(180 mg, 1 mmol) in NMP (2 ml) 21 Stunden auf 104°C erwärmt. Das
Harz wurde mit DMSO, Eisessig, Wasser, DMSO und Dichlormethan gewaschen
und dann mit 100%iger TFA behandelt, wobei die Titelverbindung erhalten
wurde.
HPLC: 25,27 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ =
463; C22H22N8O4 = 462 g/mol
-
Die
folgenden zusätzlichen
Verbindungen wurden unter Verwendung des geeigneten Amins gemäß dem Harzverfahren
D hergestellt:
(4-{[(3-Bromphenyl)methyl]amino}pyrimidin-2-yl){2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
[(2,4-Dichlorphenyl)methyl][2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin
[(3-Methylphenyl)methyl][2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin
[(3,5-Dichlorphenyl)methyl][2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin
Ethyl-4-{[(3-bromphenyl)methyl]amino}-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzylamin
[(4-Chlorphenyl)methyl][2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin
Ethyl-4-{[(2-chlorphenyl)methyl]amino}-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-{[(4-cyanophenyl)methyl]amino}-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
Beispiel 20
-
Festphasensynthese von
Pyridinverbindungen
-
(Harzverfahren E)
-
Ein
Aminoharz (zum Beispiel Sasrin-Harz, das mit einem primären Amin,
wie in dem Harzverfahren B (Beispiel 3) und D (Beispiel 18) beschrieben,
beladen wurde) wurde bei Temperaturen innerhalb des Bereiches von
etwa 25–50°C eine Zeitdauer
innerhalb des Bereiches von etwa 5 Stunden bis etwa 24 Stunden mit
z.B. 2,6-Dichlor-3-nitropyridin und Cäsiumcarbonat in NMP umgesetzt.
Das Harz wurde dann mit DMF und Dichlormethan gewaschen und mit
einem primären
Amin in NMP über
Nacht auf Temperaturen von 70–100°C erwärmt. Die
Harze wurden, wie in Beispiel 18 beschrieben, gewaschen, und die
Pyridinprodukte wurden durch 0,5- bis 1-stündiges Behandeln des Harzes
mit 20–100%iger
TFA (bevorzugt mit 80–100%iger
TFA) erhalten.
-
Beispiel
21 beschreibt die Synthese von erfindungsgemäßen Verbindungen gemäß dem Harzverfahren
E.
-
Beispiel 21
-
Synthese von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}{5-nitro-6-[benzylamino](2-pyridyl)}amin
-
Schritt
1: 2-Amino-6-chlor-3-nitropyridin (aus 2,6-Dichlor-3-nitropyridin
durch das Verfahren von V. W. von Bebenberg, Chemiker-Zeitung, 103:
387 (1979), erhalten, das hier durch Bezugnahme aufgenommen ist) (2,65
g) wurde bei Raumtemperatur mit Ethylendiamin (5 ml) behandelt.
Die Temperatur wurde allmählich
auf 100°C
erhöht.
Nach 4 h wurde das überschüssige Ethylendiamin
durch Rotationsverdampfung entfernt. Der Rückstand wurde zwischen Dichlormethan
und 2,5 M wässrigem
Natriumhydroxid verteilt. Die wässrige Schicht
wurde 3-mal mit Dichlormethan weiter extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden im Vakuum konzentriert, wobei sich
(2-Aminoethyl)(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amin als kanariengelber
Feststoff ergab.
-
Schritt
2: Brommethyl-Sasrin-Harz, das gemäß Schritt 1 von Beispiel 3
hergestellt wurde, wurde mit Benzylamin (2 ml) in NMP (6 ml) 4 Stunden
auf 70°C
erwärmt.
Das Harz wurde mit DMF und Dichlormethan gewaschen und im Vakuum
getrocknet. Das getrocknete Harz (100 mg) wurde mit 2,6-Dichlor-3-nitropyridin (190
mg, 1 mmol) und Cäsiumcarbonat
(100 mg) in NMP (2 ml) 5,5 Stunden auf 50°C erwärmt. Das Harz wurde dann mit
Wasser, DMF und Dichlormethan gewaschen. Das Harz wurde an der Luft
getrocknet und anschließend
mit dem Amin aus Schritt 1 (90 mg) in NMP (2 ml) über Nacht
auf 95°C
erwärmt.
Das Harz wurde mit DMSO, Essigsäure,
Wasser, DMSO und Dichlormethan gewaschen und dann mit 20%iger TFA
behandelt, wobei sich die Titelverbindung ergab.
HPLC: 28,47
min (Reinheit 87%)
NMR: (300 MHz, Acetonitril-d3/D2O, 7/1, 75°C): 8,0 (2H, zwei überlappende
d), 7,2–7,4
(5H, Ph), 5,9 (2H, 2d überlappend),
4,75 (s, 2H), 3,50–3,65
(m, 4H)
-
Die
folgenden zusätzlichen
Verbindungen wurden gemäß dem Harzverfahren
E ähnlich
hergestellt, wobei das Pyridin und das primäre Amin variiert wurden:
6-{[2-({5-Nitro-6-[benzylamino]-2-pyridyl}amino)ethyl]amino}pyridin-3-carbonitril
{6-[(2-Methoxyethyl)amino]-5-nitro-(2-pyridyl)}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
(6-{[(2,4-Dichlorphenyl)methyl]amino}-5-nitro-(2-pyridyl)){2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
Beispiel 22
-
Synthese von 4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-[benzylamino]pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril (Harzverfahren
F)
-
Benzylamin
wurde mit Brommethyl-Sasrin-Harz umgesetzt, wobei sich ein mit Benzylamin
substituiertes Harz wie in Schritt 1 von Beispiel 3 ergab. Dieses
Harz (150 mg) wurde 6,5 Stunden bei Raumtemperatur mit 4-Cyanophenacylbromid
(130 mg), DMF (2 ml) und 2,6-Lutidin
(200 μl)
geschüttelt.
Das Harz wurde mit DMF und Dichlormethan gewaschen und kurz an der
Luft getrocknet. Es wurde dann mit DMFDMA (3 ml) über Nacht
auf 80°C
erwärmt.
Das Harz wurde anschließend
mit DMF und Dichlormethan gewaschen und im Vakuum getrocknet. Das
getrocknete Harz wurde mit Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(120 mg) und Cäsiumcarbonat
(160 mg) in NMP (2 ml) über
Nacht auf 90°C
erwärmt.
Das Harz wurde mit DMF, Wasser, DMF und Dichlormethan gewaschen
und dann mit TFA : Wasser, 95 : 5, behandelt, wobei sich die Titelverbindung
ergab.
HPLC: 25,61 min (80% rein)
MS: MH+ =
467; C25H22N8O2 = 466 g/mol
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Beispiel 23
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Festphasensynthese von
Pyrimidinen (C5 = Carboxylgruppe)
-
(Harzverfahren G)
-
Ein
Gemisch aus Wang-Polystyrolharz (Novabiochem, 0,41 mmol/g, 2,2 g,
1,21 mmol), einem β-Ketoester
(von Aldrich oder Lancaster Chemical im Handel erhältlich,
36,3 mmol) und Dimethylaminopyridin (DMAP, 12,1 mmol) in Toluol
(22 ml) wurde 16 Stunden bei 90°C
geschüttelt.
Das Harz wurde abfiltriert und mit DCM, DMF und DCM gewaschen und
dann getrocknet.
-
Ein
Gemisch aus dem getrockneten Harz (100 mg, 0,055 mmol), einem Aldehyd
(0,55 mmol), Piperidin (0,055 mmol), Essigsäure (0,055 mmol) und Molekularsieben
mit 3 Å (Aldrich)
in DMF (1,0 ml) wurde 16 Stunden bei Raumtemperatur geschüttelt. Das
Harz wurde abfiltriert und mit DMF und DCM gewaschen und anschließend getrocknet.
-
0,4
M des geeigneten Guanidins in DMF (1,0 ml, 0,4 mmol) wurden zu einem
Gemisch aus dem so erhaltenen Harz (100 mg, 0,055 mmol) und NaHCO3 (12 mg, 0,138 mmol) gegeben. Das Gemisch
wurde dann 16 Stunden bei 70°C
geschüttelt.
Das Harz wurde anschließend
abfiltriert und mit DMF, Wasser, Methanol, DMF und DCM gewaschen
und getrocknet.
-
Dieses
Harz wurde 3 Stunden bei Raumtemperatur mit 0,1 M DDQ in THF (1,1
ml, 0,11 mmol) behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und mit DMF,
gesättigtem
NaHCO3 (wässr.), Wasser, Methanol, DMF
und DCM gewaschen und dann getrocknet. Das Harz wurde 1 Stunde bei
Raumtemperatur mit 95% TFA/Wasser behandelt, anschließend abfiltriert
und mit DCM gewaschen. Das Filtrat und die Waschlösungen wurden
vereinigt und eingedampft. Der Rückstand
wurde in Acetonitril/Wasser (1 : 1) gelöst und dann lyophilisiert.
-
In
allen Fällen
wiesen die Produktpyrimidine eine Reinheit > 80% auf, was durch HPLC, MS und NMR-Analyse
bestimmt wurde.
-
Die
folgenden Verbindungen wurden unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-toluolsulfonat
als Guanidinquelle gemäß dem Harzverfahren
G hergestellt, und der β-Ketoester
und Aldehyd sind in Klammern angegeben:
6-(2-Fluorphenyl)-2-({2-[5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-4-phenylpyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-fluorphenyl)-3-oxopropionat
und Benzaldehyd)
2-({2-[5-Nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)-4-phenylpyridin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und Benzaldehyd)
6-Methyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-phenylpyrimidin-5-carbonsäure (Ethylacetoacetat und
Benzaldehyd)
4,6-Bis-(4-nitrophenyl)-2-({2-[5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyridin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 4-Nitrobenzaldehyd)
2-({2-[5-Nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)-4-(4-pyridyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 4-Pyridylcarboxaldehyd)
4-(4-Methoxyphenyl)-2-({2-[5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 4-Methoxybenzaldehyd)
4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 4-Cyanobenzaldehyd)
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und Formaldehyd)
4,6-Bis-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropionat
und 4-Cyanobenzaldehyd)
4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(3-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropionat
und 3-Nitrobenzaldehyd)
4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-phenylpyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropionat
und Benzaldehyd)
4-(3-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 3-Cyanobenzaldehyd)
4-(3-Hydroxyphenyl)-2-({2-[5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 3-Hydroxybenzaldehyd)
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3-nitrophenyl)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 3-Nitrobenzaldehyd)
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)-4-(4-chinolyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 4-Chinolincarboxaldehyd)
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 4-Trifluormethylbenzaldehyd)
4-(4-Carboxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und 4-Carboxybenzaldehyd)
4-Cyclohexyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-nitrophenyl)-3-oxopropionat
und Cyclohexancarboxaldehyd)
4-(4-Cyanophenyl)-6-(4-fluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure (Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropionat
und 4-Fluorphenylbenzaldehyd)
4-(4-Cyanophenyl)-6-(3-furyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat (Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropionat
und 3-Furylcarboxaldehyd)
-
Beispiel 24
-
Festphasensynthese von
Pyrimidinen (C5 = Carboxylgruppe, C4 oder C6 = H)
-
(Harzverfahren G)
-
Eine
Suspension des Harzes (Novabiochem, San Diego, USA, 0,51 mmol/g,
100 mg, 0,055 mmol) in DMF-Dimethylacetal (1 ml) wurde 17 Stunden
bei Raumtemperatur geschüttelt.
Das Harz wurde abfiltriert und mit DCM und Ether gewaschen und dann
getrocknet.
-
Eine
0,4 M Lösung
des geeigneten Guanidins in DMF (1,0 ml, 0,4 mmol) wurde zu einem
Gemisch aus dem so erhaltenen getrockneten Harz (100 mg, 0,055 mmol)
und NaHCO3 (12 mg, 0,138 mmol) gegeben.
Das Gemisch wurde 16 Stunden bei 70°C geschüttelt. Dieses Harz wurde anschließend abfiltriert
und nacheinander mit DMF, Wasser, MeOH, DMF und DCM gewaschen und
dann getrocknet. Das Harz wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur mit
95% TFA/Wasser behandelt, dann abfiltriert und mit DCM gewaschen.
Das Filtrat und die Waschlösungen
wurden vereinigt und eingedampft. Der Rückstand wurde in Acetonitril
: Wasser (1 : 1, V/V) gelöst
und lyophilisiert, wobei sich ein Pyrimidin ergab.
-
Die
folgenden Verbindungen wurden unter Verwendung von N-(3-Nitropyridin-6-yl)aminoethylguanidin und
dem geeigneten β-Ketoester
und Aldehyd gemäß dem vorstehenden
Verfahren hergestellt:
4-Methyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure
4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(3-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure
-
Beispiel 125
-
Lösungsphasensynthese
-
(Lösungsverfahren A)
-
Eine
Carbonylgruppen enthaltende Verbindung (z.B. β-Ketoester, β-Ketosulfone, β-Ketonitrile, α-Nitroketone
und dergleichen) wurde in einem geeigneten organischen Lösungsmittel
(in der Regel THF) gelöst
und mit einem geringen Überschuss
(1,2–2 Äquivalente)
an DMFDMA behandelt. Das Gemisch wurde 3–15 Stunden, besonders typischerweise
3–5 Stunden,
auf 60–80°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde dann abgekühlt. Bei der Durchführung in
einem kleinen Maßstab
(0,2–1
mmol) wurde nicht versucht, den geringen Überschuss an vorhandenem DMFDMA
zu entfernen, vielmehr wurde das abgekühlte Gemisch direkt zu einem
Gemisch aus einem Guanidin (1 Äquivalent)
und einer geeigneten Base (zum Beispiel Cäsiumcarbonat oder 1,2 Äquivalente
Natriumethoxid in 1 ml Ethanol) gegeben.
-
Die
Umsetzung wurde dann 12–24
h auf 70–80°C erwärmt. Am
Ende der Umsetzung wurden die Fläschchen
abgekühlt,
in Dichlormethan oder Ethylacetat gegossen und mit gesättigter,
wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert,
und das Produkt wurde, in der Regel durch Zugabe von Wasser zu Acetonitril-
oder Ethanollösungen
des Produkts, gefällt
oder kristallisiert. In einigen Fällen wurde entweder durch halbpräparative
HPLC oder durch eine Zirkularchromatographie unter Verwendung von
Silicagelplatten auf einem Chromatotron (Harrison Research, Palo
Alto, CA) unter Eluieren mit Gemischen aus Dichlormethan und Methanol
eine chromatographische Reinigung durchgeführt. Reaktionen in einem größeren Maßstab wurden
in Rundkolben unter Verwendung typischer Geräte der organischen Chemie durchgeführt.
-
Die
Beispiele 31, 35–45
und 50–59
beschreiben die Synthese von erfindungsgemäßen Verbindungen gemäß dem Lösungsverfahren
A.
-
Beispiel 27
-
Synthese von Ethyl-4-(6-morpholin-4-yl-(3-pyridyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
Schritt
1: Ethyl-6-chlornicotinat (5,0 g) und Morpholin (10 ml) wurden gemischt
und dann auf 100°C erwärmt. In
weniger als 5 Minuten bei dieser Temperatur bildete sich eine dicke
Paste. Acetonitril (15 ml) wurde zugegeben, und es wurde über Nacht
bei 90°C
weiter erwärmt.
Das Gemisch wurde abgekühlt,
mit Wasser verdünnt
und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde getrocknet
und im Vakuum konzentriert, wobei sich Ethyl-6-morpholin-4-ylpyridin-3-carboxylat
als weißer
Feststoff ergab.
NMR (300 MHz, CDCl3):
8,80 (s, 1H), 8,05 (d, 1H), 6,60 (d, 1H), 4,35 (q, 2H), 3,80 (m,
4H), 3,65 (m, 4H), 1,35 (t, 3H)
-
Der
Feststoff wurde in einem Gemisch aus THF und wässrigem Kaliumhydroxid 2 Stunden
unter Rückfluss
erhitzt. Das THF wurde im Vakuum entfernt, und die wässrige Schicht
wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die wässrige Schicht wurde dann mit
Essigsäure
angesäuert.
Ein weißer
Feststoff fiel aus und wurde mit Wasser gewaschen und getrocknet,
wobei sich 6-Morpholin-4-ylpyridin-3-carbonsäure ergab.
NMR
(300 MHz, DMSO-d6): 8,65 (s, 1H), 7,95 (d,
1H), 6,85 (d, 1H), 3,70 (m, 4H), 3,60 (m, 4H)
-
Schritt
2: Die in Schritt 1 beschriebene Säure wurde wie folgt in den β-Ketoester
umgewandelt. Die Säure
(5,6 g, 27 mmol) in trockenem THF (100 ml) wurde bei Raumtemperatur
mit Oxalylchlorid (40 mmol), gefolgt von mehreren Tropfen DMF behandelt.
Das Gemisch wurde anschließend
2 Stunden unter Rückfluss erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, wobei sich ein gelbes, festes Säurechlorid
ergab. Kaliumethylmalonat (Aldrich Chemical Co., 9,2 g, 54 mmol)
und wasserfreies Magnesiumchlorid (6,48 g) wurden in trockenem Acetonitril
(100 ml) gemischt. Dann wurde Triethylamin (6 ml) zugegeben, und
das Gemisch wurde 4 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Zusätzliche
3 ml Triethylamin wurden zugegeben, gefolgt von der Zugabe des Säurechlorids,
das in 50 ml trockenem Acetonitril gelöst war. Das Gemisch wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt,
und dann wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde mit Toluol (ca. 200 ml) behandelt, und anschließend wurde
genügend
25%ige, wässrige
HCl zugegeben, um den Rückstand
vollständig
zu lösen.
Das Gemisch wurde geschüttelt,
und die organische und wässrige
Schicht wurden getrennt. Die Toluolschicht wurde mit Wasser gewaschen.
Die vereinigten wässrigen
Schichten wurden dann zweimal mit Toluol gewaschen. Die organischen
Schichten wurden verworfen. Der pH-Wert der wässrigen Schicht wurde durch
Zugabe von festem Natriumcarbonat auf einen pH-Wert von 7 eingestellt.
Die wässrige
Schicht wurde anschließend
mit Toluol extrahiert. Das Konzentrieren der Toluolschicht im Vakuum ergab
Ethyl-3-(6-morpholin-4-yl)(3-pyridyl)-3-oxopropanoat als gelben
Feststoff.
-
Schritt
3: Der β-Ketoester
aus Schritt 2 (83 mg, 0,3 mmol) wurde mit DMFDMA (50 μl) und trockenem THF
(1 ml) 3 Stunden auf 70°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Gemisch wurde dann zu einer Suspension von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(120 mg, 0,3 mmol) in Ethanol (2 ml), die 0,35 mmol Natriumethoxid
enthielt, gegeben. Die Umsetzung wurde dann über Nacht auf 80°C erwärmt und
anschließend
im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wurde in Dichlormethan gelöst
und dann mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Diese organische Schicht wurde
anschließend im
Vakuum konzentriert und dann erneut in Acetonitril gelöst. Die
Zugabe von Wasser ergab einen Niederschlag, der abfiltriert und
getrocknet wurde, wobei sich die Titelverbindung ergab.
HPLC:
18,77 min (98%)
MS: MH+ = 495; C23H26N8O5 = 494 g/mol
-
Beispiel 28
-
Synthese von Ethyl-2-((6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
-
DMFDMA
(50 μl)
wurde zu einer Lösung
von Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropionat (63 mg, 0,3 mmol) in
THF (1 ml) gegeben. Die Lösung
wurde 3 Stunden auf 70°C
erwärmt
und dann zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(123 mg, 0,3 mmol), Ethanol (1 ml) und 1,0 M Natriumethoxid (0,35
ml) gegeben. Dieses Gemisch wurde über Nacht auf 80°C erwärmt. Die
Umsetzung wurde abgekühlt,
mit Dichlormethan verdünnt
und mit wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Die organische Schicht wurde
im Vakuum konzentriert und anschließend in Acetonitril gelöst. Das
Produkt wurde mit Wasser gefällt,
wobei sich die Titelverbindung ergab.
HPLC: 25,21 min
MS:
MH+ = 449; C21H20N8O4 =
448 g/mol
NMR (DMSO-d6): 1,02 (t, 3H),
3,60 (m, 4H), 4,10 (q, 2H), 5,95 (d, 1H), 7,60 (d, 2H), 7,85 (d, 2H),
7,90 (d, 1H), 8,80 (s, 1H)
-
Beispiel 29
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Synthese von Ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-morpholin-4-ylphenyl)pyrimidin-5-carboxylat
-
DMFDMA
(60 μl)
wurde zu einer Lösung
von Ethyl-3-(4-morpholinophenyl)-3-oxopropanoat (70 mg, 0,3 mmol)
in THF (1 ml) gegeben. Die Lösung
wurde 3 Stunden auf 70°C
erwärmt
und dann zu einem Gemisch aus Amino-{[2-(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(123 mg, 0,3 mmol), Ethanol (1 ml) und 1,0 M Natriumethoxid (0,35
ml) gegeben. Das Gemisch wurde über
Nacht auf 80°C erwärmt, anschließend abgekühlt, mit
Dichlormethan verdünnt
und mit gesättigter,
wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert und
in Acetonitril gelöst,
und das Produkt wurde mit Wasser gefällt, wobei sich die Titelverbindung
ergab.
HPLC: 22,37 min (Reinheit 85%)
MS: MH+ =
509; C24H28N8O5 = 508 g/mol
NMR
(DMSO-d6): 1,05 (t, 3H), 3,3 (m, 4H), 3,60
(m, 4H), 3,78 (m, 4H), 4,15 (q, 2H), 5,95 (d, 1H), 6,90 (d, 2H), 7,45
(d, 2H), 7,95 9d, 1H), 8,60 (s, 1H)
-
Beispiel 30
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Synthese von Ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-carboxylat
-
DMFDMA
(70 μl)
wurde zu einer Lösung
von Ethyl-3-(2,4-dichlorphenyl)-3-oxopropionat (78 mg, 0,3 mmol)
in THF (2 ml) gegeben. Die Lösung
wurde 3 Stunden auf 70°C
erwärmt,
dann abgekühlt
und zu einer Suspension aus Amino-{[2-(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat (123
mg, 0,3 mmol), trockenem Ethanol (1 ml) und 1,0 M Natriumethoxid
(0,35 ml) gegeben. Dieses Gemisch wurde über Nacht auf 80°C erwärmt. Das
Gemisch wurde abgekühlt,
mit Dichlormethan verdünnt
und anschließend
mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat extrahiert. Die organische Schicht wurde
im Vakuum konzentriert, und das verbliebene Öl wurde in Acetonitril gelöst. Die
Zugabe von Wasser ergab die Titelverbindung als gelben Feststoff.
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Beispiel 31
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Synthese von Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
DMFDMA
(50 μl)
wurde zu einer Lösung
von Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropionat (65 mg, 0,3 mmol) in
THF (1 ml) gegeben. Die Lösung
wurde 3 Stunden auf 70°C
erwärmt.
Die Lösung
wurde dann zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(120 mg, 0,3 mmol), trockenem Ethanol (1 ml) und 1,0 M Natriumethoxid
(0,35 ml) gegeben. Das Gemisch wurde über Nacht auf 80°C erwärmt. Das
Gemisch wurde abgekühlt,
mit Dichlormethan verdünnt
und mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Die organische Schicht wurde
im Vakuum konzentriert und anschließend in Acetonitril gelöst. Das
feste Produkt wurde durch Zugabe von Wasser gefällt, wobei sich die Titelverbindung
ergab.
HPLC: 28,05 min (95% rein)
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Beispiel 32
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Synthese von 2-((2-((5-Nitro-(2-pyridyl))amino)ethyl)amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
-
1,5
mmol Natriumhydroxid wurden zu einer Suspension von 1,0 g (2,3 mmol)
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
(wie in Beispiel 31 beschrieben hergestellt) in Methanol/Wasser,
1 : 1, gegeben, und die Lösung
wurde 45 Minuten auf 60°C
erwärmt.
Während
dieser Zeit wurde das Reaktionsgemisch homogen. Nach dem Abkühlen des
Gemisches wurde der pH-Wert auf etwa 5,0 eingestellt, und zu diesem
Zeitpunkt fiel die gewünschte
Säure aus
der Lösung
aus. Dieser Feststoff wurde aufgenommen und getrocknet, wobei sich
890 mg (2,2 mmol, Ausbeute 98%) 2-((2-((5-Nitro-(2-pyridyl))amino)ethyl)amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
als hellgelbes Pulver ergab.
-
Beispiel 33
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Synthese von 2-(Dimethylamino)ethyl-4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
2-((2-((5-Nitro-(2-pyridyl))amino)ethyl)amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat (300
mg, 0,74 mmol) (wie in Beispiel 32 beschrieben hergestellt) wurde
bei Raumtemperatur in 5 ml 2-(Dimethylamino)ethanol suspendiert.
O-Benzotriazol-N,N,N',N'-tetramethyluroniumhexafluorphosphat
(HBTU) (Advance Chem Tech, Louisville, Kentucky) wurde dann in einer
Portion zugegeben, und das Gemisch wurde 18 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Die so erhaltene klare Lösung
wurde auf ein Eis-Wasser-Gemisch gegossen und mit Ethylacetat sorgfältig extrahiert.
Die wässrige
Schicht wurde 2 × mit
Ethylacetat zurückextrahiert.
Die vereinigten organischen Schichten wurden dann mit Natriumsulfat
getrocknet und im Vakuum konzentriert. HPLC und NMR-Analyse zeigten,
dass die gewünschte
Verbindung, 2-(Dimethylamino)ethyl-2-((2-((5-nitro-(2-pyridyl))amino)ethyl)amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
in quantitativer Ausbeute (> 95%)
gebildet wurde.
-
Durch
Ersetzen des vorstehend gezeigten 2-(Dimethylamino)ethanols durch
einen Alkohol oder ein Amin wurden die folgenden zusätzlichen
erfindungsgemäßen Verbindungen ähnlich hergestellt
(der verwendete Alkohol oder das verwendete Amin ist in Klammern
angegeben):
tert-Butyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat (tert-Butylalkohol)
Methyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat (Methanol)
Butyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
(n-Butanol)
Phenylmethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat (Benzylalkohol)
N-Butyl-[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid (n-Butylamin)
[4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N-benzylcarboxamid
(Benzylamin)
[4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N,N-dimethylcarboxamid
(Dimethylamin)
N-(Cyanomethyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid (Aminoacetonitril)
N-(tert-Butyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid (t-Butylamin)
N-[2-(Dimethylamino)ethyl][4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid
38564 (2-(Dimethylamino)ethylamin)
[4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N-(2-hydroxyethyl)carboxamid
(2-Aminoethanol)
4-[5-(Morpholin-4-ylcarbonyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril (Morpholin)
[4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N-methylcarboxamid
(Methylamin)
N-(2-Aminoethyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid (Ethylendiamin)
4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-(piperazinylcarbonyl)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
(Piperazin)
4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxamid
(Ammoniak)
N-(Carbamoylmethyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid
(Glycinamid)
[4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N-(4-pyridylmethyl)carboxamid
((4-Pyridyl)methylamin)
2-Hydroxyethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat (Ethylenglycol)
N-(1-Carbamoyl-2-hydroxyethyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid
(Serinamid)
-
Beispiel 34
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Synthese von 4-[5-(3-Methyl-(1,2,4-oxadiazol-5-yl))-2-[(5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
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Isobutylchlorformiat
(13,4 μl,
0,14 mmol) wurde zu einem Gemisch aus Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
(0,069 mmol, wie in Beispiel 31 beschrieben hergestellt) und Triethylamin
(19,3 μl,
0,14 mmol) in THF (1 ml) gegeben. Nach Rühren über Nacht bei Raumtemperatur
wurde das geeignete Amidoximin (0,14 mmol) (gemäß C. D. Bedfore et al., J.
Med. Chem. 20: 2174–2183
(1986), hergestellt, das hier durch Bezugnahme aufgenommen ist)
zugegeben, und das Gemisch wurde 6 Stunden bei 70°C gerührt. Nach
weiterem 72-stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde die Umsetzung filtriert, der Feststoff
wurde nacheinander mit Methanol und Wasser gewaschen und unter Vakuum
getrocknet, wobei sich das gewünschte
Oxadiazol, 4-[5-(3-Methyl-(1,2,4-oxadiazol-5-yl))-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
ergab. Die folgenden zusätzlichen
Verbindungen wurden unter Verwendung des geeigneten Amidoximins
gemäß diesem
Verfahren hergestellt:
4-[5-{3-[2-(Dimethylamino)ethyl](1,2,4-oxadiazol-5-yl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl}]
(2-{5-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl](1,2,4-oxadiazol-3-yl)}ethyl)dimethylamin
-
Beispiel 35
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Synthese von Ethyl-4-morpholin-4-ylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
DMFDMA
(140 μl)
wurde zu einer Lösung
von Ethyl-3-(4-morpholinophenyl)-3-oxopropionat (193 mg, 0,7 mmol)
in THF (1 ml) gegeben. Die Lösung
wurde 3 Stunden auf 70°C
erwärmt.
Diese Lösung
wurde zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(280 mg, 0,7 mmol), Ethanol (1 ml) und 1,0 M Natriumethoxid (0,82
ml) gegeben. Das Gemisch wurde über
Nacht auf 80°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Gemisch wurde mit Dichlormethan verdünnt und mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat extrahiert. Die organische Schicht wurde
im Vakuum konzentriert und dann in Acetonitril gelöst. Das
Produkt wurde durch Zugabe von Wasser als oranger Feststoff (126
mg) gefällt,
wobei sich die Titelverbindung ergab.
HPLC: 25,25 min (Reinheit
95%)
NMR (DMSO-d6): 1,15 (t, 3H), 3,20
(m, 4H), 3,60 (br. s, 4H), 3,78 (m, 4H), 4,05 (q, 2H), 6,59 (d,
1H), 6,95 (d, 2H), 7,40 (d, 2H), 8,0 (m, 1H), 8,60 (s, 1H), 8,90
(d, 1H)
MS: MH+ = 494; C24H27N7O5 =
493 g/mol
-
Beispiel 36
-
Synthese von Ethyl-4-(4-imidazolylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl]amino)pyrimidin-5-carboxyat
-
DMFDMA
(50 μl)
wurde zu einer Lösung
von Ethyl-3-[4-(imidazol-1-yl)phenyl]-3- oxopropanoat (78 mg, 0,3 mmol) (gemäß I. Sircar
et al., J. Med. Chem., 28: 1405 (1985) hergestellt, das hier durch
Bezugnahme aufgenommen ist) in THF (1 ml) gegeben. Die Lösung wurde
3 Stunden auf 70°C
erwärmt.
Die Lösung
wurde dann zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(120 mg, 0,3 mmol), Ethanol (1 ml) und 1,0 M Natriumethoxid (0,35
ml) gegeben. Das Gemisch wurde über Nacht
auf 80°C
erwärmt,
abgekühlt,
mit Dichlormethan verdünnt
und mit gesättigter,
wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert,
erneut in Acetonitril gelöst,
und anschließend
wurde das Produkt durch Zugabe von Wasser als gelber Feststoff gefällt, wobei
sich die Titelverbindung ergab.
HPLC: 18,50 min (Reinheit 95%)
MS:
MH+ = 475; C23H22N8O4 =
474 g/mol
NMR (DMSO-d6): 1,05 (t, 3H),
3,62 (br. s, 4H), 4,10 (q, 2H), 6,58 (d, 1H), 7,15 (s, 1H), 7,60
(d, 2H), 7,70 (d, 2H), 7,75 (s, 1H), 7,85 (br. s, 1H), 7,9-8,1 (m,
2H), 8,25 (s, 1H), 8,75 (s, 1H), 8,90 (s, 1H)
-
Beispiel 137
-
Synthese von Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl)pyrimidin-5-carboxylat
-
Schritt
1: Methyl-4-formylbenzoat (Aldrich Chemical Co., St. Louis, Missouri)
(5,0 g, 30,5 mmol), wasserfreies Kaliumcarbonat (4,55 g, 33 mmol)
und p-Toluolsulfonylmethylisocyanid (TOSMIC, Aldrich Chemical Co.)
(6,83 g, 30,5 mmol) wurden in Methanol (100 ml) 3,5 Stunden unter
Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann im Vakuum bis zur Trockene konzentriert.
Der Rückstand
wurde in Ethylacetat gelöst,
zweimal mit Wasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum konzentriert,
wobei sich Methyl-4-(1,3-oxazol-5-yl)benzoat als beiger Feststoff
(4,95 g) ergab.
(NMR (300 MHz, CDCl3):
8,10 (d, 2H), 7,98 (s, 1H), 7,75 (d, 2H), 7,48 (s, 1H), 3,94 (s,
3H))
-
Der
vorstehende Ester wurde in einem Gemisch aus 1 M wässrigem
Kaliumhydroxid und 50 ml THF 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Das THF wurde
im Vakuum entfernt, und die Lösung
wurde abgekühlt
und dann mit 50%iger HCl angesäuert,
wobei sich 4-(1,3-Oxazol-5-yl)benzoesäure als
weißer
Feststoff ergab.
NMR (300 MHz, DMSO-d6):
8,52 (s, 1H), 8,05 (d, 2H), 7,82–7,9, m, 3H)
-
Die
vorstehende getrocknete Säure
wurde in reinem Thionylchlorid unter Rückfluss erhitzt, bis sich der gesamte
Feststoff gelöst
hatte. Das Thionylchlorid wurde durch Rotationsverdampfung (mit
Hexan) entfernt. Das rohe Säurechlorid
wurde dann im Vakuum kurz getrocknet. Inzwischen wurden Kaliumethylmalonat
(11,1 g, 65 mmol) und wasserfreies Magnesiumchlorid (7,7 g, 81 mmol)
in trockenem Acetonitril (150 ml) mit Triethylamin (5,15 ml, 37
mmol) behandelt. Das Gemisch wurde 3 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt,
und anschließend
wurden ein zusätzlicher
ml Triethylamin, gefolgt von einer Lösung des vorstehend hergestellten Säurechlorids
in trockenem Acetonitril (50 ml) zugegeben. Die Umsetzung wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Gemisch wurde im Vakuum bis zur Trockene konzentriert und dann
zwischen Toluol und 0,25 M wässriger
HCl verteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen,
getrocknet und konzentriert, wobei sich rohes Ethyl-3-(4-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl)-3-oxopropanoat
ergab. Das Rohprodukt wurde durch eine Silicagelchromatographie
(Hexan/Ethylacetat) gereinigt.
-
Schritt
2: DMFDMA (60 μl)
wurde zu einer Lösung
von Ethyl-3-(4-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl)-3-oxopropanoat (76 mg, 0,3 mmol) in THF
(1 ml) gegeben. Die Lösung
wurde 3 Stunden auf 70°C
erwärmt.
Diese Lösung
wurde zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(120 mg, 0,3 mmol), Ethanol (1 ml) und 1,0 M Natriumethoxid (0,35
ml) gegeben. Das Gemisch wurde über
Nacht auf 80°C
erwärmt,
abgekühlt,
mit Dichlormethan verdünnt
und mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert und
erneut in Acetonitril gelöst,
und das Produkt wurde mit Wasser gefällt, wobei sich die Titelverbindung
als oranger Feststoff ergab.
HPLC: 26,75 min (Reinheit 90%)
NMR
(DMSO-d6): 1,05 (t, 3H), 3,65 (br. s, 4H),
4,10 (q, 2H), 6,58 (d, 1H), 7,58 (d, 2H), 7,70 (s, 1H), 7,75 (d, 2H),
7,82 (br. s, 1H), 7,95–8,10
(m, 2H), 8,40 (s, 1H), 8,75 (s, 1H), 8,85 (s, 1H)
-
Beispiel 38
-
Synthese von Ethyl-4-(4-(2-furyl)phenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
Schritt
1: Ethyl-4-iodbenzoat (2,76 g, 10 mmol) und 2-Furylboronsäure (Frontier
Scientific, 1,12 g, 10 mmol)) wurden mit Bis(triphenylphosphin)palladiumdichlorid
(100 mg) in 1,2-Dimethoxyethan
(20 ml) und 2 M wässrigem
Natriumcarbonat (20 ml) gemischt. Argongas wurde in das Gemisch
eingeleitet, und anschließend wurde
es unter Argon über
Nacht auf 80°C
erwärmt.
Das Gemisch wurde abgekühlt,
mit Ethylacetat verdünnt und
dann mit Wasser gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet
und im Vakuum konzentriert, wobei sich ein roher, fester Ester ergab.
Dieses Material wurde in einem Gemisch aus THF und 1 M wässrigem Kaliumhydroxid
aufgenommen und 2,5 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Das THF wurde
durch Rotationsverdampfung entfernt, und die wässrige Schicht wurde mit Essigsäure angesäuert. Abkühlen auf
4°C führte zur Fällung von
4-(2-Furyl)benzoesäure
als brauner Feststoff (1,49 g).
(NMR (300 MHz, DMSO-d6): 8,10 (d, 2H), 7,90 (m, 3H), 7,24 (d,
1H), 6,75 (dd, 1H))
-
Schritt
2: Die Säure
aus Schritt 1 wurde durch Erhitzen unter Rückfluss in einem Gemisch aus
Oxalylchlorid (1,3 ml), THF (20 ml) und mehreren Tropfen DMF in
das Säurechlorid
umgewandelt. Kleine Portionen von Oxalylchlorid wurden zugegeben,
bis die Umsetzung homogen war. Es wurde 0,5 Stunden weiter unter Rückfluss
erhitzt, und dann wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt, wobei sich das rohe Säurechlorid ergab. Inzwischen
wurde Kaliumethylmalonat (2,7 g) 3 Stunden bei Raumtemperatur mit
wasserfreiem Magnesiumchlorid (1,9 g) und Triethylamin (2,21 ml)
in trockenem Acetonitril (50 ml) umgesetzt. Triethylamin (1 ml) wurde
zugegeben, gefolgt von der Zugabe einer Lösung des Säurechlorids in Acetonitril.
Das Gemisch wurde anschließend über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt
und dann bis zur Trockene konzentriert. Der Rückstand wurde zwischen Toluol
und 10%iger, wässriger
HCl verteilt. Die organische Schicht wurde mit 10%iger HCl und Wasser
gewaschen, getrocknet und anschließend konzentriert, wobei sich
rohes Ethyl-3-(4-(2-furyl)phenyl)-3-oxopropanoat als Feststoff ergab.
-
Schritt
3: Der in Schritt 2 hergestellte β-Ketoester
(76 mg, 0,3 mmol) wurde in trockenem THF (2 ml) gelöst und mit
DMFDMA (60 μl)
4 Stunden auf 70°C
erwärmt.
Diese Lösung
wurde dann zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(120 mg, 0,3 mmol) und Cäsiumcarbonat
(160 mg) gegeben und anschließend über Nacht
auf 80°C
erwärmt,
wobei sich Ethyl-4-(4-(2-furyl)phenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
ergab.
HPLC: 32,05 min (Reinheit 80%)
MS: MH+ =
476; C24H23N6O5 = 475 g/mol
-
Beispiel 39
-
Synthese von Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(4-methyl-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino]pyrimidin-5-carboxylat
-
Schritt
1: 2-Chlor-4-methyl-5-nitropyridin (2,0 g, 11,5 mmol) in Acetonitril
(10 ml) wurde tropfenweise zu Ethylendiamin (2,5 ml) in Acetonitril
(10 ml) gegeben. Das Gemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde durch Rotationsverdampfung entfernt, und der Rückstand
wurde zwischen Dichlormethan und 2,5 M wässrigem Natriumhydroxid verteilt.
Die wässrige
Schicht wurde 4-mal mit Dichlormethan weiter extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen,
getrocknet und im Vakuum konzentriert, wobei sich (2-Aminoethyl)(4-methyl-5-nitro-(2-pyridyl))amin
als oranger Feststoff (1,74 g) ergab.
-
Schritt
2: Das Amin aus Schritt 1 (1,2 g, 6 mmol) wurde über Nacht bei Raumtemperatur
mit Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat (2,0 g, 6
mmol) und DIEA (1,05 ml, 6 mmol) in trockenem Acetonitril (10 ml)
geschüttelt.
Die Zugabe von Ether führte
zur Fällung
von Amino-{2-[(4-methyl-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
als gelber Feststoff.
-
Schritt
3: Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropanoat (64 mg, 0,3 mmol) in THF
(1 ml) und DMFDMA (0,3 mmol) wurde 3 Stunden auf 70°C erwärmt. Die
Lösung
wurde zu einem Gemisch aus dem Guanidin aus Schritt 2 (123 mg, 0,3
mmol), 1,0 M Natriumethoxid in Ethanol (0,35 ml) und Ethanol (1
ml) gegeben. Das Gemisch wurde dann über Nacht auf 80°C erwärmt, abgekühlt, mit
Dichlormethan verdünnt
und anschließend
mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert, erneut
in Acetonitril gelöst,
und das Produkt wurde mit Wasser gefällt.
HPLC: 27,63 min (85%
rein)
MS: MH+ = 448; C22H21N7O4 =
447 g/mol
-
Beispiel 40
-
Synthese von 2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-phenylpyrimidin-5-carbonitril
-
3-Oxo-3-phenylpropannitril
(44 mg, 0,3 mmol) in THF (1 ml) und DMFDMA (50 μl) wurde 3 Stunden auf 70°C erwärmt. Diese
Lösung
wurde zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(120 mg, 0,3 mmol), 1,0 M Natriumethoxid in Ethanol (0,35 ml) und
trockenem Ethanol (1 ml) gegeben und über Nacht auf 80°C erwärmt und
dann im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde anschließend in
Dichlormethan aufgenommen und mit gesättigter, wässriger Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen.
Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wurde in Acetonitril aufgenommen. Die Zugabe von Wasser ergab einen
Niederschlag, der abfiltriert und getrocknet wurde, wobei sich die
Titelverbindung ergab.
HPLC: 13,87 min (95% rein)
-
Beispiel 41
-
Synthese von {2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}(5-nitro-4-phenylpyrimidin-2-yl)amin
-
2-Nitro-1-phenylethan-1-on
(50 mg, 0,3 mmol) wurde in THF (1 ml) und DMFDMA (50 μl) 3 h auf
70°C erwärmt. Diese
Lösung
wurde zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(120 mg, 0,3 mmol), 1,0 M Natriumethoxid in Ethanol (0,35 ml) und
trockenem Ethanol (1 ml) gegeben, über Nacht auf 80°C erwärmt und
dann im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde in Dichlormethan
aufgenommen und mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Die organische Schicht wurde
im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wurde in Acetonitril aufgenommen. Die Zugabe von Wasser ergab einen
Niederschlag, der abfiltriert und getrocknet wurde, wobei sich die
Titelverbindung ergab.
HPLC: 15,33 min (Reinheit 100%)
MS:
MH+ = 382; C17H15N7O4 =
381 g/mol
-
Beispiel 42
-
Synthese von (5-Nitro-4-phenylpyrimidin-2-yl)[2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
-
2-Nitro-1-phenylethan-1-on
(50 mg, 0,3 mmol) wurde in THF (1 ml) und DMFDMA (50 μl) 3 Stunden auf
70°C erwärmt. Diese
Lösung
wurde zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(2-pyridyl)amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(105 mg, 0,3 mmol), 1,0 M Natriumethoxid in Ethanol (0,35 ml) und
trockenem Ethanol (1 ml) gegeben, über Nacht auf 80°C erwärmt und
dann im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde in Dichlormethan
aufgenommen und mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Die organische Schicht wurde
im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wurde in Acetonitril aufgenommen. Die Zugabe von Wasser ergab einen
Niederschlag, der abfiltriert und getrocknet wurde, wobei sich die
Titelverbindung ergab.
HPLC: 19,66 min (Reinheit 100%)
MS:
MH+ = 337; C17H16N6O2 =
336 g/mol
-
Beispiel 43
-
Synthese von Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat
-
Schritt
1: 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin (5,0 g) wurde mit Ethylendiamin
(20 ml) über
Nacht auf 120°C
erwärmt.
Das überschüssige Ethylendiamin
wurde durch Rotationsverdampfung entfernt, und der Rückstand
wurde zwischen Dichlormethan und 2,5 M wässrigem Natriumhydroxid verteilt.
Die wässrige
Schicht wurde 5-mal mit Dichlormethan weiter extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit gesättigter, wässriger Natriumchloridlösung gewaschen,
getrocknet und dann im Vakuum konzentriert, wobei sich (2-Aminoethyl)[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amin
als oranges Öl
ergab.
-
Schritt
2: Das Amin aus Schritt 1 (1,1 g, 5,36 mmol) wurde über Nacht
bei Raumtemperatur unter Schütteln
mit Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat (1,78 g,
5,36 mmol) und DIEA (0,93 ml, 5,36 mmol) in Acetonitril (6 ml) behandelt.
Die Zugabe von Ether ergab Amino-(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
als weißen
Feststoff.
-
Schritt
3: Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropanoat (64 mg, 0,3 mmol) wurde
in THF (1 ml) mit DMFDMA (50 μl)
4 Stunden auf 70°C
erwärmt.
Diese Lösung
wurde zu einem Gemisch aus dem Guanidin aus Schritt 2 (123 mg, 0,3
mmol), 1,0 M Natriumethoxid in Ethanol (0,35 ml) und trockenem Ethanol
(1 ml) gegeben. Dieses Gemisch wurde über Nacht auf 80°C erwärmt und
dann im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde in Dichlormethan
aufgenommen und mit gesättigter,
wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rückstand
wurde in Acetonitril aufgenommen. Die Zugabe von Wasser ergab einen
Niederschlag, der abfiltriert und getrocknet wurde, wobei sich die
Titelverbindung ergab.
HPLC: 24,46 min (Reinheit 85%)
MS:
MH+ = 457; C22H19N6O2F3 = 456 g/mol
-
Beispiel 44
-
Synthese von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
Schritt
1: 2,4-Dichlorphenacylchlorid (1,42 g, 6,4 mmol) und Imidazol (1,18
g, 16 mmol) wurden in Toluol (40 ml) 2,25 Stunden auf 75°C erwärmt. Das
Gemisch wurde im Vakuum bis zur Trockene konzentriert. Der Rückstand
wurde in Dichlormethan gelöst,
mit 5%iger, wässriger
Kaliumcarbonatlösung
und Wasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum konzentriert. Das
Rohprodukt wurde durch einen Durchlauf durch ein Silicagelkissen
unter Eluieren mit 5% Methanol in Dichlormethan gereinigt, wobei
sich 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazolylethan-1-on
als oranges Öl
ergab.
-
Schritt
2: Das Produkt von Schritt 1 (95 mg) wurde mit DMFDMA (2 ml) 9 Stunden
auf 105°C
erwärmt. Das
Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde in trockenem
THF (2 ml) gelöst
und zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat (100
mg, 0,3 mmol) und Cäsiumcarbonat
(200 mg) gegeben. Das Gemisch wurde über Nacht auf 80°C erwärmt und
dann im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde in Dichlormethan
aufgenommen und mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Die organische Schicht wurde
im Vakuum konzentriert. Das Produkt wurde durch eine Zirkularchromatographie
auf Silicagel gereinigt.
HPLC: 22,48 min (Reinheit 96%)
MS:
MH+ = 471–473 (Cluster, 2 Cl); C20H16Cl2N8O2 = 471 g/mol
-
Beispiel 45
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4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazolylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
-
Schritt
1: 4-Cyanophenacylbromid (0,72 g, 3,2 mmol) und Imidazol (0,55 g,
8 mmol) wurden in Toluol (20 ml) 2,5 Stunden auf 75°C erwärmt. Das
Gemisch wurde im Vakuum bis zur Trockene konzentriert. Der Rückstand
wurde in Dichlormethan gelöst
und mit 5%iger, wässriger
Kaliumcarbonatlösung
und Wasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum konzentriert, wobei
sich ein rosa Feststoff (0,35 g) ergab. Dieses Verfahren ist eine
Variation des in Sakurai et al., 1996, Chem. Pharm. Bull. 44: 1510,
beschriebenen, das hier durch Bezugnahme aufgenommen ist.
-
Schritt
2: 1-(4-Cyanophenyl)-2-imidazolylethan-1-on (aus Schritt 1, 63 mg,
0,3 mmol) wurde mit DMFDMA (2 ml) 9 Stunden auf 105°C erwärmt. Das
Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde in trockenem
THF (2 ml) gelöst
und zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(105 mg, 0,3 mmol) und Cäsiumcarbonat
(200 mg) gegeben. Das Gemisch wurde über Nacht auf 80°C erwärmt und
dann im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde in Dichlormethan
aufgenommen und mit gesättigter,
wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rückstand
wurde aus Ethanol/Wasser kristallisiert, wobei sich gelbe Nadeln
ergaben.
HPLC: 17,68 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 443; C21H18N10O2 =
442 g/mol
-
Beispiel 46
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Synthese von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
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Eine
Lösung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazol-2-ylethan-1-on (aus dem geeigneten
Säurechlorid und
2-Methylimidazol gemäß dem in
Macco et al., J. Org. Chem., 20: 252 (1985), beschriebenen Verfahren hergestellt,
das hier durch Bezugnahme aufgenommen ist) in DMFDMA (10 ml/mmol
Keton) wurde 12 Stunden unter Erhitzen unter Rückfluss gerührt. Nach dem Konzentrieren
dieser Lösung
wurde der so erhaltene Feststoff erneut in DMF (10 ml/mmol) gelöst. Cs2CO3 (3 mmol) und
(2-(5-Nitro-(2-pyridyl)amino)ethyl)carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(1,5 mmol) wurden zugegeben, und das Gemisch wurde 8 Stunden bei
100°C gerührt. Das
Gemisch wurde abgekühlt,
filtriert, und das Filtrat wurde mit Ethylacetat verdünnt und
mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Das Konzentrieren der organischen
Schichten ergab [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin.
-
Beispiel 47
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Synthese von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
-
Eine
Lösung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazol-2-ylethan-1-on (aus dem geeigneten
Säurechlorid und
2-Methylimidazol gemäß dem in
Macco et al., J. Org. Chem., 20: 252 (1985), beschriebenen Verfahren hergestellt,
das hier durch Bezugnahme aufgenommen ist) in DMFDMA (10 ml/mmol
Keton) wurde 12 Stunden unter Erhitzen unter Rückfluss gerührt. Nach dem Konzentrieren
dieser Lösung
wurde der so erhaltene Feststoff erneut in DMF (10 ml/mmol) gelöst. Cs2CO3 (3 mmol) und
(2-(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino)ethyl)carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(1,5 mmol) wurden zugegeben, und das Gemisch wurde 8 Stunden bei 100°C gerührt. Das
Gemisch wurde abgekühlt,
filtriert, und das Filtrat wurde mit Ethylacetat verdünnt und
mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Das Konzentrieren der organischen
Schichten ergab {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin.
-
Beispiel 48
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Synthese von 4-[5-Imidazol-2-yl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
-
Eine
Lösung
von 4-(2-Imidazol-2-ylacetyl)benzolcarbonitril (aus dem geeigneten
Säurechlorid
und 2-Methylimidazol gemäß dem in
Macco et al., J. Org. Chem., 20: 252 (1985), beschriebenen Verfahren
hergestellt) in DMFDMA (10 ml/mmol Keton) wurde 12 Stunden unter
Erhitzen unter Rückfluss
gerührt.
Nach dem Konzentrieren dieser Lösung
wurde der so erhaltene Feststoff erneut in DMF (10 ml/mmol) gelöst. Cs2CO3 (3 mmol) und
(2-(5-Nitro-(2-pyridyl)amino)ethyl)carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(1,5 mmol) wurden zugegeben, und das Gemisch wurde 8 Stunden bei
100°C gerührt. Das
Gemisch wurde abgekühlt,
filtriert, und das Filtrat wurde mit Ethylacetat verdünnt und
mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Das Konzentrieren der organischen
Schichten ergab 4-[5-Imidazol-2-yl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril.
-
Beispiel 49
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Synthese von 4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
-
Eine
Lösung
von 4-(2-Imidazol-2-ylacetyl)benzolcarbonitril (aus dem geeigneten
Säurechlorid
und 2-Methylimidazol gemäß dem in
Macco et al., J. Org. Chem., 20: 252 (1985), beschriebenen Verfahren
hergestellt) in DMFDMA (10 ml/mmol Keton) wurde 12 Stunden unter
Erhitzen unter Rückfluss
gerührt.
Nach dem Konzentrieren dieser Lösung
wurde der so erhaltene Feststoff erneut in DMF (10 ml/mmol) gelöst. Cs2CO3 (3 mmol) und
(2-(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino)ethyl)carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(1,5 mmol) wurden zugegeben, und das Gemisch wurde 8 Stunden bei
100°C gerührt. Das
Gemisch wurde abgekühlt, filtriert,
und das Filtrat wurde mit Ethylacetat verdünnt und mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Das Konzentrieren der organischen
Schichten ergab 4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril.
-
Beispiel 50
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Synthese von Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-pyridyl)pyrimidin-5-carboxylat
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Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-oxo-3-(4-pyridyl)propanoat und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 17,78 min (Reinheit 90%)
NMR (300
MHz, Acetonitril-d3/D2O,
5/1): 8,85 (d, 1H), 8,82 (s, 1H), 8,80 (d, 2H), 8,01 (dd, 1H), 7,38
(d, 2H), 6,43 (d, 1H), 4,10 (q, 2H), 3,60–3,80 (m, 4H), 1,06 (t, 3H)
-
Beispiel 51
-
Synthese von Ethyl-4-(3-nitrophenyl)-2-{[2-(2-pyridylamino)ethyl]amino}pyrimidin-5-carboxylat
-
Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-oxo-3-(3-nitrophenyl)propanoat und
Amino-[2-(2-pyridylamino)ethyl]carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 21,25 min (Reinheit 90%)
MS: MH+ = 409; C20H19N6O4 =
408 g/mol
-
Beispiel 52
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Synthese von Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-[4-(trifluormethoxy)phenyl]pyrimidin-5-carboxylat
-
Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-oxo-3-(4-trifluormethoxyphenyl)propanoat
und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 22,50 min (Reinheit 91%)
MS: MH+ = 493; C21H19N6O5F3 = 472 g/mol
-
Beispiel 53
-
Synthese von Ethyl-4-(3,4-difluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-oxo-3-(3,4-difluorphenyl)propanoat
und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 17,96 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 445; C20H18N6O4F2 = 444 g/mol
-
Beispiel 54
-
Synthese von Ethyl-4-[4-(methylsulfonyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
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Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-(4-methylsulfonylphenyl)-3-oxopropanoat
und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 11,21 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 487; C21H22N6O6S
= 486 g/mol
-
Beispiel 55
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Synthese von Ethyl-4-(4-methylthiophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-(4-methylthiophenyl)-3-oxopropanoat
und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 17,26 min (Reinheit 92%)
MS: MH+ = 455; C21H22N6O4S
= 454 g/mol
-
Beispiel 56
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Synthese von Ethyl-4-[4-(dimethylamino)phenyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-(4-dimethylaminophenyl)-3-oxopropanoat
und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 9,0 min (Reinheit 90%)
MS: MH+ = 452; C22H25N7O4 =
451 g/mol
-
Beispiel 57
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Synthese von Ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
-
Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropanoat und
Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 25,21 min (Reinheit 83%)
MS: MH+ = 449; C21H20N8O4 =
448 g/mol
-
Beispiel 58
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Synthese von Ethyl-4-(4-imidazolylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-[4-(1-imidazolyl)phenyl]-3-oxopropanoat
und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 18,50 min (Reinheit 91%)
MS: MH+ = 475; C23H22N8O4 =
474 g/mol
-
Beispiel 59
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Synthese von Ethyl-4-(4-ethylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
Diese
Verbindung wurde aus Ethyl-3-(4-ethylphenyl)-3-oxopropanoat und
Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
gemäß dem Lösungsverfahren
A hergestellt.
HPLC: 32,45 min (Reinheit 95%)
MS: MH+ = 437; C22H24N6O4 =
436 g/mol
-
Die
folgenden zusätzlichen
Verbindungen wurden unter Verwendung der geeigneten Carbonylgruppen
enthaltenden Verbindung und Guanidin gemäß dem Lösungsverfahren A hergestellt.
-
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-(2-pyridyl)ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure
Ethyl-4-(4-fluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3-chinolyl)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3-nitrophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
Methyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3-pyridyl)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-[3,5-bis(trifluormethyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-[3-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(5-brom-(3-pyridyl))-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(2,4-difluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(4-methoxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(3-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(3-fluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(3,5-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
4-[5-(Methylsulfonyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-sulfamoylphenyl)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(4-chlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(4-bromphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-naphthyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-phenylphenyl)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(2H-benzo[3,4-d]-1,3-dioxolen-5-yl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(4-butoxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
6-[(2-{[4-(4-Cyanophenyl)-5-(ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonsäure
tert-Butyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino
ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
tert-Butyl-6-[(2-{[4-(4-cyanophenyl)-5-(ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carboxylat
Methyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Methyl-6-[(2-{[4-(4-cyanophenyl)-5-(ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carboxylat
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-{[5-(morpholin-4-ylcarbonyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-{[5-(N-ethylcarbamoyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat
4-[5-Nitro-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-{[2-({5-nitro-6-[benzylamino](2-pyridyl)}amino)ethyl]amino}pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-[4-(4-methylpiperazinyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-2-({2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-{[6-(methylamino)-5-nitro-(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-[4-(methylethyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-[4-(tert-butyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(3,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(3,4-dimethoxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-[4-(diethylamino)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4,6-trichlorphenyl)pyrimidin-5-carbonsäure
Ethyl-4-(4-methylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(2-naphthyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
Ethyl-4-(3,4-dimethylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
4-(2-Methoxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure
2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-carbonitril
4-(3,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonitril
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-(1,2,4-triazol-4-yl)phenyl)pyrimidin-5-carboxylat
2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-carbonitril
4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonitril
2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-carbonsäure
Ethyl-2-({2-[(5-amino-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
-
Beispiel 60
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Lösungsphasensynthese
-
(Lösungsverfahren B)
-
Ein
Keton mit einer zu der Carbonylgruppe benachbarten CH2-
oder CH3-Gruppe wurde in reinem N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
(DMFDMA) 5 bis 24 Stunden, in der Regel 8 bis 14 Stunden, auf 90–110°C erwärmt. Das überschüssige DMFDMA
wurde dann durch Rotationsverdampfung entfernt, wobei sich die Enaminoketon-Zwischenverbindung
als Öl
oder Feststoff ergab. Diese Zwischenverbindung konnte, falls gewünscht, kristallisiert
werden, wurde jedoch in der Regel im nächsten Reaktionsschritt in
der Rohform verwendet. Das Enaminoketon wurde in einem geeigneten
Lösungsmittel,
wie THF, Ethanol oder Isopropanol, oder für Synthesen, bei denen eine
höhere
Reaktionstemperatur gewünscht
war, in NMP (ca. 1–2
ml Lösungsmittel
für 0,3–1 mmol
des Ausgangsketons) gelöst.
-
Diese
Lösung
wurde dann zu einem Gemisch aus einem Guanidin (1 Äquivalent)
und einer geeigneten Base, wie Natriumethoxid (frisch hergestellt),
Cäsiumcarbonat
oder pulverisiertem Natriumhydroxid, gegeben. Die üblichen
Kombinationen waren Cäsiumcarbonat
in THF oder Natriumethoxid in Ethanol oder Natriumhydroxid in Isopropanol
oder Cäsiumcarbonat
in NMP, obwohl andere Kombinationen aus Base und/oder Lösungsmittel
verwendet werden können.
Die Umsetzung wurde dann 12 bis 66 Stunden auf 80–125°C (abhängig vom Siedepunkt
des Lösungsmittels)
erwärmt.
-
Umsetzungen
in einem kleinen Maßstab
(d.h. 0,2–1
mmol) wurden in Fläschchen
mit Schraubdeckeln durchgeführt.
Die Fläschchen
wurden in vorgebohrte thermostatisierte Aluminiumblöcke (Digi-Block,
Laboratory Devices, Holliston, Massachusetts) gestellt und auf einem
Rotationsschüttler
(Lab-Line Modell G-2) geschüttelt.
Nach der Beendigung der Reaktion wurden die Fläschchen abgekühlt, und
ihr Inhalt wurde in Dichlormethan oder Ethylacetat gegossen und
dann mit gesättigter,
wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert,
und das Produkt wurde, in der Regel durch Zugabe von Wasser zu Acetonitril-
oder Ethanollösungen
des Produkts, gefällt
oder kristallisiert. In einigen Fällen wurde entweder durch halbpräparative
HPLC oder durch eine Zirkularchromatographie unter Verwendung von
Silicagelplatten auf einem Chromatotron (Harrison Research, Palo
Alto, CA) unter Eluieren mit Gemischen aus Dichlormethan und Methanol
eine chromatographische Reinigung durchgeführt. Umsetzungen in einem größeren Maßstab wurden
in Rundkolben unter Verwendung typischer Geräte der organischen Chemie durchgeführt.
-
Die
Beispiele 61, 62 und 64–66
beschreiben die Synthese von Verbindungen, die gemäß dem Lösungsverfahren
B hergestellt wurden.
-
Beispiel 61
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Synthese von [2-(2-Pyridylamino)ethyl](4-(3-pyridyl)pyrimidin-2-yl)amin
-
3-Acetylpyridin
(0,5 mmol) wurde mit DMFDMA (300 μl)
8,5 Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde durch Rotationsverdampfung entfernt. Der Rückstand wurde in Isopropanol
(2 ml) gelöst
und zu 170 mg (0,5 mmol) Amino-[2-(2-pyridylamino)ethyl]carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
und pulverisiertem Natriumhydroxid (70 mg) gegeben. Das Gemisch
wurde über
Nacht auf 85°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde in Dichlormethan
aufgenommen und mit gesättigter,
wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rückstand wurde
in Acetonitril aufgenommen. Die Zugabe von Wasser ergab einen Niederschlag,
der abfiltriert und getrocknet wurde, wobei sich die Titelverbindung
ergab.
HPLC: 9,9 min (Reinheit 100%)
NMR (300 MHz, Acetonitril-d3/D2O, 5/1, 75°C): 9,20
(s, 1H), 8,65 (d, 1H), 8,2–8,4
(m, 2H), 7,94 (d, 1H), 7,50 (dd, 1H), 7,38 (t, 1H), 7,10 (d, 1H),
6,50 (m, 2H), 3,70 (t, 2H), 3,50 (t, 2H)
-
Beispiel 62
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Synthese von (5-Ethyl-4-phenylpyrimid-2-yl)[2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
-
Butyrophenon
(0,5 mmol) wurde mit DMFDMA (300 μl)
8,5 Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde durch Rotationsverdampfung entfernt. Der Rückstand wurde in Isopropanol
(2 ml) gelöst
und zu 170 mg (0,5 mmol) Amino-[2-(2-pyridylamino)ethyl]carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
und pulverisiertem Natriumhydroxid (70 mg) gegeben. Das Gemisch
wurde über
Nacht auf 90°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde in Dichlormethan
aufgenommen und mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen. Die organische Schicht wurde
im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde
in Acetonitril aufgenommen. Die Zugabe von Wasser ergab einen Niederschlag,
der abfiltriert und getrocknet wurde, wobei sich die Titelverbindung
ergab.
HPLC: 17,46 min (Reinheit 98%)
MS: MH+ =
320; C18H21N5 = 319 g/mol
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Beispiel 64
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Synthese von [4-(4-Morpholin-4-ylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
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4-Morpholinoacetophenon
(0,633 g, 2,5 mmol) wurde in 4 ml DMFDMA 9 Stunden auf 100°C erwärmt. Das
Gemisch wurde durch Rotationsverdampfung zu einem viskosen Öl konzentriert.
Das Öl
wurde erneut in Isopropanol (10 ml) gelöst und mit Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(1,0 g, 2,5 mmol) und pulverisiertem Natriumhydroxid (200 mg) behandelt.
Dieses Gemisch wurde über
Nacht auf 80°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Gemisch wurde mit Dichlormethan verdünnt und mit gesättigter, wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert und
dann in Acetonitril gelöst.
Das Produkt wurde durch Zugabe von Wasser gefällt. Der braune Feststoff wurde
aus Isopropanol umkristallisiert, wobei sich die Titelverbindung
ergab.
Smp. 223–225°C (unter
Zersetzung)
HPLC:
20,85 min (Reinheit 100%)
MS: MH
+ =
422 g/mol (FW = 421)
NMR (DMSO-d
6):
3,30 (m, 4H), 3,60 (m, 4H), 3,75 (m, 4H), 6,58 (d, 1H), 6,95 (m,
3H), 8,00 (d, 2H), 8,10 (d, 1H), 8,25 (d, 1H), 8,90 (s, 1H)
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Beispiel 65
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Synthese von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-ethylpyrimid-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
Schritt
1: Ein Gemisch aus 2,4-Dichlorbenzoylchlorid (4,5 g) und Kupfer(I)-iodid
(200 mg) in trockenem THF (30 ml) wurde unter Argon auf –20°C gekühlt. Dann
wurde eine Lösung
von n-Propylmagnesiumchlorid (2
M in Ether, 11,0 ml) tropfenweise zugegeben. Zehn Minuten nach der
Beendigung der Zugabe wurde das Kühlbad entfernt, und das Gemisch
wurde 1 Stunde gerührt.
Wasser wurde vorsichtig zugegeben, gefolgt von der Extraktion mit
Toluol. Die Toluolschicht wurde mit verdünnter HCl, Wasser und gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen, getrocknet und im Vakuum konzentriert, wobei sich 1-(2,4-Dichlorphenyl)butan-1-on
(4,0 g) ergab.
-
Schritt
2: Das Keton aus Schritt 1 (108 mg, 0,5 mmol) wurde mit DMFDMA (1,5
ml) über
Nacht auf 95°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde in trockenem
Ethanol (2 ml) gelöst
und zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(200 mg), 1,0 M Natriumethoxid (0,6 ml) und trockenem Ethanol (2
ml) gegeben. Dieses Gemisch wurde über Nacht auf 85°C erwärmt, dann
im Vakuum konzentriert, erneut in Dichlormethan gelöst und mit
gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rückstand
wurde durch eine Chromatographie auf Silicagel unter Verwendung
von 10% Methanol in Dichlormethan gereinigt, wobei sich ein öliges Produkt
ergab. Lyophilisation aus Acetonitril/Wasser ergab die Titelverbindung
als Feststoff.
HPLC: 29,56 (Reinheit 85%)
MS: MH+ = 433; C19H18N6Cl2O2 = 432 g/mol
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Beispiel 66
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Synthese von [4-(4-Imidazolylphenyl)pyrimidin-2-yl{2[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
4-(1-Imidazolyl)acetophenon
(57 mg, 0,3 mmol) wurde mit DMFDMA (1 ml) 8 Stunden auf 105°C erwärmt. Das
Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde in trockenem
THF (2 ml) gelöst
und zu einem Gemisch aus Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(120 mg, 0,3 mmol) und Cäsiumcarbonat
(200 mg) gegeben und über
Nacht auf 80°C
erwärmt,
dann im Vakuum konzentriert, erneut in Dichlormethan gelöst und mit
gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen.
Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wurde durch Kristallisation gereinigt, wobei sich die Titelverbindung
ergab.
HPLC: 15,17 min (Reinheit 100%)
NMR (300 MHz, DMSO-d6): 8,90 (s, 1H), 8,38 (d, 1H), 8,30 (s,
1H), 8,22 (d, 2H), 8,05 (d, 1H), 7,75 (d, 2H), 7,20 (s, 1H), 7,15
(d, 1H), 6,58 (d, 1H), 3,60 (m, 4H)
-
Die
folgenden zusätzlichen
Verbindungen wurden genauso gemäß dem Lösungsverfahren
B hergestellt, wobei das verwendete Keton und Guanidin variiert
wurden:
(4-Phenylpyrimidin-2-yl)(2-(2-pyridyl)ethyl)amin
(4-Phenylpyrimidin-2-yl)[2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
4-{2-[(2-(2-Pyridyl)ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril
[4-(4-Nitrophenyl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
[4-(4-Imidazolylphenyl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
[4-(3,4-Difluorphenyl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
[2-(2-Pyridylamino)ethyl]{4-[4-(trifluormethoxy)phenyl]pyrimidin-2-yl}amin
[4-(2,4-Dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
[4-(4-Chlorphenyl)-5-methylpyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
[4-(4-Methyl-1-phenylpyrazol-3-yl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
3-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
[4-(2,4-Dimethyl-(1,3-thiazol-5-yl))pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
{2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}(4-pyrazin-2-ylpyrimidin-2-yl)amin
[4-Phenyl-5-benzylpyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin
4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolsulfonamid
{4-[4-(4,5-Dichlorimidazol-2-yl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
[4-(4-Benzimidazolylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
4-[5-Imidazolyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazolylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin
[4-(2,4-Dimethylphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
Ethyl-4-[2-({2-[(5-nitro-2-pyridyl)amino]
ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzoat
N-{4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}acetamid
-
Beispiel 67
-
Synthese von [5-(4-(Fluorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
(Lösungsverfahren C)
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Schritt
1: Trockenes DMF (22 ml) wurde unter Argon auf 0°C gekühlt. Phosphoroxychlorid (9,2
g) wurde tropfenweise zu dem gekühlten
DMF gegeben Das Gemisch wurde aus dem Kühlbad entfernt, und es wurde
1 Stunde weiter gerührt.
Dann wurde 4-Fluorphenylessigsäure
(3,08 g, 20 mmol) als Feststoff zugegeben, und das Gemisch wurde
6 Stunden auf 85°C
erwärmt.
Nachdem das Gemisch auf Raumtemperatur abgekühlt war, wurde es unter Rühren auf
ungefähr
100 g Eis gegossen. Eine Lösung
von Natriumperchloratmonohydrat (3,66 g) in Wasser (10 ml) wurde
zugegeben. Der gefällte
Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und im Vakuum
getrocknet, wobei sich [(2-E,Z)-3-(Dimethylamino)-2-(4-fluorphenyl)prop-2-enyliden]dimethylammoniumperchlorat
ergab. Dieses Verfahren ist in Church et al., J. Org. Chem., 60:
3750 (1995), beschrieben, das hier durch Bezugnahme aufgenommen
ist.
-
Schritt
2: Das zu der Vinylverbindung analoge Amidiniumsalz, das in Schritt
1 erhalten wurde (100 mg, 0,3 mmol), wurde mit trockenem Ethanol
(2 ml) und Amino-{2-[(5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat
(189 mg, 0,45 mmol) behandelt. Dann wurden 0,45 ml einer 1,0 M Lösung von
Natriumethoxid in Ethanol zugegeben, und das Gemisch wurde 0,5 Stunden
bei Raumtemperatur geschüttelt. Weitere
0,3 ml Natriumethoxidlösung
wurden zugegeben, gefolgt von 2-stündigem Erwärmen auf 70°C. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum
entfernt. Der Rückstand
wurde zwischen Dichlormethan und Wasser verteilt. Die organische
Schicht wurde getrocknet und im Vakuum konzentriert, und anschließend wurde
der so erhaltene Rückstand
in Acetonitril gelöst.
Die Zugabe von Wasser zu dem Rückstand/Acetonitril-Gemisch
bewirkte die Fällung
der Titelverbindung als oranger Feststoff.
HPLC: 18,49 min
(Reinheit 80%)
NMR (300 MHz, DMSO-d6):
8,90 (d, 1H), 8,60 (s, 2H), 8,12 (dd, 1H), 7,65 (m, 2H), 7,24 (m,
2H), 6,60 (d, 1H), 3,58 (m, 4H)
-
Beispiel 68
-
Synthese von Ethyl-4-[(2,4-dichlorphenyl)amino]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
-
(Lösungsverfahren D)
-
Schritt
1: Ethyl-2,4-dichlorpyrimidin-5-carboxylat (0,49 g, 2 mmol), 2,4-Dichloranilin
(0,33 g, 2 mmol) und DIEA (0,35 ml, 2 mmol) in Acetonitril (6 ml)
wurden 36 Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Gemisch wurde abgekühlt,
und das kristalline Produkt, Ethyl-4-[(2,4-dichlorphenyl)amino]-2-chlorpyrimidin-5-carboxylat,
0,54 g, wurde abfiltriert.
NMR (300 MHz, CDCl3):
8,90 (s, 1H), 8,44 (d, 1H), 7,45 (d, 1H), 7,32 (dd, 1H), 4,45 (q,
2H), 1,45 (t, 3H)
-
Schritt
2: Das Pyrimidin aus Schritt 1 (69 mg, 0,2 mmol) wurde mit DIEA
(100 μl)
und (2-Aminoethyl)(5-nitro-(2-pyridyl))amin
(36 mg, 0,2 mmol) in NMP (3 ml) 14 Stunden auf 105°C erwärmt. Die
Umsetzung wurde abgekühlt,
in Wasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Schicht wurde abgetrennt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und dann
im Vakuum konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch eine Zirkularchromatographie
auf Silicagel, gefolgt von der Kristallisation aus einem Gemisch
aus Acetonitril, Methanol und Wasser gereinigt, wobei sich farblose
Kristalle ergaben.
HPLC: 30,32 min (Reinheit > 95%)
MS: MH+ = 492–494
(Cluster); C20H19N7O4Cl2 =
492 g/mol
-
Beispiel 69
-
Synthese von tert-Butyl-6-[(2-{[(4-(4-cyanophenyl)-5-ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carboxylat
-
Schritt
1: 6-Chlorpyridin-3-carbonsäure
(5,6 g, 36 mmol) wurde 1 Stunde bei 40°C mit 1,1'-Carbonyldiimidazol
(6,93 g, 42 mmol) in DMF (40 ml) behandelt. Dann wurden t-Butanol
(9,5 ml, 0,11 mol) und 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en (DBU) (5,38
ml, 36 mmol) zugegeben, und es wurde über Nacht weiter erwärmt. Das
Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und mit Ether (300 ml)
verdünnt.
Das Gemisch wurde einmal mit Wasser extrahiert. Die wässrige Schicht
wurde zweimal mit Dichlormethan zurückextrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit gesättigter, wässriger Citronensäurelösung gewaschen,
getrocknet und im Vakuum konzentriert, wobei sich ein cremefarbener
Feststoff (7,07 g) ergab.
(NMR (300 MHz, CDCl3):
8,92 (d, 1H), 8,20 (dd, 1H), 7,40 (d, 1H), 1,60 (s, 9H))
-
Das
tert-Butyl-6-chlorpyridin-3-carboxylat wurde mit Ethylendiamin (20
ml) über
Nacht auf 80°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde zwischen Dichlormethan und 2,5 M wässriger Natriumhydroxidlösung verteilt.
Die wässrige
Schicht wurde noch dreimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und
im Vakuum konzentriert, wobei sich tert-Butyl-6-[(2-aminoethyl)amino]pyridin-3-carboxylat
ergab.
NMR (300 MHz, CDCl3): 8,70 (s,
1H), 7,95 (d, 1H), 6,40 (d, 1H), 3,42 (m, 2H), 2,96 (m, 2H), 1,70
(s, 9H)
-
Schritt
2: t-Butyl-6-[(2-aminoethyl)amino]pyridin-3-carboxylat (1,42 g,
6 mmol), Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat (2,0
g, 6 mmol) und DIEA (1,05 ml, 6 mmol) wurden über Nacht in einem Gemisch
aus trockenem Acetonitril (10 ml) und DMF (2 ml) geschüttelt. Ether
wurde zugegeben, gefolgt von 4-tägigem
Kühlen
auf 4°C.
Der Feststoff wurde abfiltriert und im Vakuum getrocknet, wobei
sich tert-Butyl-6-{[(2-(amidinoammonium))ethyl]amino}pyridin-3-carboxylat-4-methylbenzolsulfonat
(1,87 g) ergab.
NMR (300 MHz, DMSO-d6):
8,55 (br. s, 1H), 7,80 (d, 1H), 7,55 (d, 2H), 7,10 (d, 2H), 6,50
(d, 1H), 3,50 (m, 2H), 3,30 (m, 2H), 2,30 (s, 3H), 1,52 (s, 9H)
-
Schritt
3: Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropanoat (217 mg, 1,0 mmol) wurde
mit DMFDMA (200 μl)
in trockenem THF (2 ml) 5,5 Stunden auf 70°C erwärmt. tert-Butyl-6-{[(2- (amidinoammonium))ethyl]amino}pyridin-3-carboxylat-4-methylbenzolsulfonat
(451 mg, 1,0 mmol) wurde zusammen mit trockenem Ethanol (4 ml) und
1,0 M Natriumethoxid in Ethanol (1,2 ml) zu der abgekühlten Lösung gegeben.
Das Gemisch wurde über Nacht
auf 80°C
erwärmt.
Die Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde zwischen Dichlormethan und gesättigter, wässriger Natriumhydrogencarbonatlösung verteilt.
Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wurde in Acetonitril gelöst.
Die Zugabe von Wasser ergab die Titelverbindung als Feststoff (230
mg).
HPLC: 25,90 min (Reinheit 80%)
MS: MH+ =
489; C26H28N6O4 = 488 g/mol
-
Beispiel 70
-
Synthese von 6-[(2-{[(4-(4-Cyanophenyl)-5-ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonsäure
-
tert-Butyl-6-[(2-{[(4-(4-cyanophenyl)-5-ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carboxylat
(in Beispiel 62 hergestellt, 220 mg) wurde mit 100%iger TFA 1 Stunde
bei Raumtemperatur geschüttelt. Die
TFA wurde im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde in Acetonitril
gelöst,
und Wasser wurde zugegeben. Kein Niederschlag bildete sich. Mehrere
Tropfen konzentriertes Ammoniumhydroxid wurden zugegeben. Dann wurde
Eisessig tropfenweise zugegeben, bis sich ein weißer Feststoff
bildete. Das Gemisch wurde anschließend filtriert, wobei sich
die Titelverbindung als weißer
Feststoff ergab (180 mg, nach dem Trocknen).
MS: MH+ = 433; C22H20N6O4 =
432 g/mol
NMR (300 MHZ, DMSO-d6): 8,80
(s, 1H), 8,58 (s, 1H), 7,85 (d, 2H), 7,80 (m, 1H), 7,60 (d, 2H),
6,50 (d, 1H), 4,05 (q, 2H), 3,55 (m, 4H), 1,05 (t, 3H)
-
Beispiel 71
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Synthese von Methyl[(2-{[(4-(4-cyanophenyl)-5-ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyllamino]pyridin-3-carboxylat
-
Schritt
1: 6-[(2-{[(4-(4-Cyanophenyl)-5-ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonsäure (in
Beispiel 70 hergestellt, 120 mg) wurde in Thionylchlorid (3 ml)
gelöst
und dann 0,5 Stunden auf 50°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, wobei sich rohes Ethyl-2-({2-[(5-(chlorcarbonyl)(2- pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
ergab. Diese Verbindung wurde in trockenem Dichlormethan (4 ml)
gelöst.
-
Schritt
2: Die in Schritt 1 hergestellte Säurechloridlösung (1,0 ml) wurde mit trockenem
Methanol (1 ml) behandelt. Nach ungefähr 1-stündigem Stehenlassen bei Raumtemperatur
wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt, wobei sich die Titelverbindung ergab.
HPLC:
20,90 min (Reinheit 95%)
MS: MH+ =
447; C23H22N6O4 = 446 g/mol
-
Beispiel 72
-
Synthese von Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-{[5-(morpholin-4-ylcarbonyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat
-
Die
in Schritt 1 von Beispiel 71 hergestellte Lösung von Ethyl-2-({2-[(5-(chlorcarbonyl)(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat
in Dichlormethan (1,0 ml) wurde bei Raumtemperatur mit einer Lösung von
Morpholin (150 μl)
in Dichlormethan (1 ml) behandelt. Nach 1 Stunde wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt, wobei sich die Titelverbindung ergab.
HPLC:
19,63 min (Reinheit 96%)
MS: MH+ =
502; C26H27N7O4 = 501 g/mol
-
Beispiel 73
-
Synthese von Ethyl-4-(4-cyanophenyl){[2-({5-nitro-6-[benzylamino](2-pyridyl)}amino)ethyl]amino}pyrimidin-5-carboxylat
-
Schritt
1: 6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyl)benzylamin wurde gemäß dem in
von Bebenberg, Chemiker-Zeitung, 103: 387 (1979), beschriebenen
Verfahren hergestellt, das hier durch Bezugnahme aufgenommen ist. Dieses
Amin (1,8 g) wurde mit Ethylendiamin (5 ml) in Acetonitril (15 ml)
3,5 Stunden auf 100°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde zwischen Dichlormethan
und 2,5 M wässriger
Natriumhydroxidlösung
verteilt. Die wässrige
Schicht wurde 3 × mit
Dichlormethan weiter extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten
wurden mit gesättigter
Natriumchloridlösung
gewaschen, getrocknet und im Vakuum konzentriert, wobei sich ein
gelber Feststoff ergab.
NMR (300 MHz, CDCl3):
8,10 (d, 1H), 7,2–7,4
(m, 5H), 5,80 (s, 1H), 4,80 (AB q, 2H), 3,42 (m, 2H), 2,85 (m, 2H)
-
Schritt
2: Das Amin aus Schritt 1 (1,31 g) wurde über Nacht bei Raumtemperatur
mit Benzotriazolcarboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat (1,52 g)
und DIEA (800 μl)
in Acetonitril (15 ml) behandelt. Das Gemisch wurde mit Ether verdünnt und
dann filtriert, wobei sich das Guanidin, Amino-[2-({5-nitro-6-[benzylamino](2-pyridyl)}amino)ethyl]carboxamidinium-4-methylbenzolsulfonat,
als gelber Feststoff ergab.
NMR (300 MHz, DMSO-d6):
8,02 (d, 1H), 7,72 (d, 2H), 7,30–7,40 (m, 5H), 7,10 (d, 2H),
6,00 (d, 1H), 4,78 (AB q, 2H), 3,50 (m, 2H), 3,30 (m, 2H), 2,25
(s, 3H)
-
Schritt
3: Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropanoat (65 mg, 0,3 mmol) wurde
mit DMFDMA (60 μl)
in THF (1 ml) 3 h auf 70°C
erwärmt.
Diese Lösung
wurde dann zu einem Gemisch aus dem in Schritt 2 hergestellten Guanidin
(150 mg, 0,3 mmol), trockenem Ethanol (1 ml) und 1,0 M Natriumethoxid
in Ethanol (0,35 ml) gegeben und über Nacht auf 80°C erwärmt. Die
Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde
zwischen Dichlormethan und gesättigter,
wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
verteilt. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert. Der
Rückstand
wurde in Acetonitril gelöst.
Die Zugabe von Wasser ergab die Titelverbindung als gelben Feststoff.
HPLC:
34,06 min (Reinheit 98%)
MS: MH+ =
539; C28H26N8O4 = 538 g/mol
-
Beispiel
74 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1. Herstellung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazol-2-ylethan-1-on
-
Eine
Lösung
von 2,4-Dichlorbenzoylchlorid (9,75 M) in Dichlormethan (75 ml)
wurde unter Rühren während 30
Minuten tropfenweise zu einer Lösung
von 2-Methylimidazol (2) (0,49 M) in Dichlormethan (500 ml) und
N,N-Diisopropylethylamin (Hünig-Base)
(136 ml) gegeben. (Ref. Macco, A. A.; Godefroi, E. R.; Drouen, J.
J. M., J. Org. Chem. 1975, 40, 252–255.) Das Reaktionsgemisch
wurde während
der Zugabe unter Verwendung eines Eis-Wasser-Bades gekühlt. Das
Reaktionsgemisch wurde dann 3,5 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Ein dickes,
rötlich-schwarzes
Gemisch bildete sich. Zur Verdünnung
der dicken, heterogenen Umsetzung wurde, wie erforderlich, zusätzliches
Dichlormethan (100–200
ml) zugegeben, um das Rühren
aufrechtzuerhalten. Nach dem Abkühlen
wurde Dichlormethan (500 ml) zugegeben, und die Lösung wurde
in einen Scheidetrichter überführt. Die
organische Schicht wurde mit destilliertem Wasser (3 × 200 ml)
gewaschen. Eine Emulsion bildete sich, die nach 15-minütigem Absetzen
oder durch Filtrieren brach. Die nasse organische Schicht wurde
direkt ohne Trocknen unter reduziertem Druck konzentriert. Das feste
Produkt wurde anschließend
mehrere Stunden im Vakuum getrocknet.
-
Eine
Lösung
(2 : 1 V/V, 500–600
ml) aus Eisessig und wässr.,
konz. HCl wurde zu dem trockenen Feststoff (vorstehend beschrieben)
gegeben. Das Gemisch wurde dann ca. 75 min unter Erhitzen unter
Rückfluss gerührt. Die
Essigsäure
wurde durch einen Rotationsverdampfer entfernt. Destilliertes Wasser
(800 ml) und Benzol (400 ml) wurden zu dem festen Rückstand
gegeben, und es wurde 15 min kräftig
gerührt.
Die Feststoffe wurden abfiltriert, und das Filtrat wurde in einen
Scheidetrichter überführt. Nach
dem Verwerfen der organischen Schicht, wurde die wässrige Schicht
mit Benzol (4 × 150
ml) gewaschen. Die wässrige
Schicht wurde in ein großes
Becherglas (41) überführt und
mit Isopropylether (100 ml) verdünnt.
Das Gemisch wurde unter Rühren
durch vorsichtige Zugabe von Natriumhydrogencarbonat basisch eingestellt
(pH-Wert 7–8),
was zu der Bildung eines weißen
Feststoffes führte.
Nach weiterem 2-stündigem
Rühren
wurde der gewünschte
Feststoff abfiltriert, mit destilliertem Wasser (3 × 60 ml)
und Isopropylether (2 × 60
ml) gewaschen und über
Nacht im Vakuum getrocknet, wobei sich 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazol-2-ylethan-1-on
in einer Ausbeute von 56% ergab.
-
2. Herstellung von (2Z)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-imidazol-2-ylprop-2-en-1-on
-
Ein
Gemisch aus 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazol-2-ylethan-1-on (0,39
M) und N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
(DMFDMA) (150 ml) wurde 2,5 h bei 70–75°C gerührt. Das DMFDMA wurde dann
unter reduziertem Druck entfernt und mehrere Stunden unter Hochvakuum
getrocknet, wobei sich ein orange-gelber Feststoff 4 in quantitativer
Ausbeute ergab. Das Produkt, (2Z)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-imidazol-2-ylprop-2-en-1-on, wurde typischerweise
ohne weitere Reinigung verwendet.
-
3. Herstellung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
-
Ein
Gemisch aus 2-(2-Aminoethylamino)-5-nitropyridin (0,47 M) (von Aldrich
gekauft oder durch Umsetzen von Ethylendiamin mit 2-Chlor-5-nitropyridin
wie durch das Verfahren in dem Beispiel von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
oder Beispiel von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril hergestellt)
und 1H-Pyrazol-1-carboxamidinhydrochlorid
(0,47 M) in Acetonitril (500 ml) wurde über Nacht (ca. 20 h) bei 70–80°C gerührt. Nach
dem Abkühlen
wurde ein gelber Niederschlag durch Filtration aufgenommen. Der
gelbe Feststoff wurde mit Acetonitril (3 × 100 ml) und Ethylether (3 × 100 ml)
sorgfältig
gewaschen und über
Nacht im Vakuum getrocknet, was zu einer Ausbeute mit 87% des Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorids
führte.
-
4. Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
Eine
Lösung
von in abs. Ethanol (100 ml) gelöstem
Natriumethoxid (0,59 M) wurde unter Rühren zu einem Gemisch aus (2Z)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-imidazol-2-ylprop-2-en-1-on
(0,23 M) und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(0,23 M) in abs. Ethanol (260 ml) gegeben. Die Umsetzung wurde 15
min bei Raumtemperatur und dann 2,5 Stunden bei 75–80°C gerührt. Nach
dem Abkühlen
wurde ein gelber Niederschlag durch Filtration aufgenommen. Das
Filtrat wurde für
eine mögliche weitere
Isolierung und Reinigung des Produkts aufbewahrt. Das feste Produkt
wurde mit abs. Ethanol (3 × 50 ml),
destilliertem Wasser (3 × 50
ml) und Ethylether (3 × 50
ml) gewaschen. Der gelbe Feststoff wurde über Nacht im Vakuum getrocknet,
wobei sich eine Ausbeute des Endprodukts, [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
von 52,7% ergab.
HPLC: 20,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 471 (C20H16Cl2N8O2+H = 471)
-
Beispiel
76 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(4-Cyanophenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
1. Herstellung von 4-(2-Imidazolylacetyl)benzolcarbonitril
-
Eine
Lösung
von 4-(2-Chloracetyl)benzolcarbonitril (0,5 M) und Imidazol (1,5
M) in CH3CN (200 ml) wurde unter Rühren 14
Stunden auf 60°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde unter reduziertem Druck von dem Produkt abgezogen. Der Rückstand
wurde mit Dichlormethan (250 ml) und Wasser (100 ml) verdünnt, und
das Gemisch wurde 30 min gerührt.
Nach dem Abfiltrieren einer festen Verunreinigung wurde die wässrige Schicht entfernt
und verworfen. Die organische Schicht wurde der Reihe nach mit Wasser
(60 ml), gesätt.,
wässr. NaHCO3 (60 ml), Wasser (60 ml) und Salzlösung (60
ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Das dunkel gefärbte Öl wurde über Nacht
im Vakuum getrocknet, wobei sich 4-(2-Imidazolylacetyl)benzolcarbonitril
in einer Ausbeute von 90 ergab.
-
2. Herstellung von [(2E)(Dimethylamino)-2-imidazolylprop-2-enoyl]benzolcarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4-(2-Imidazolylacetyl)benzolcarbonitril (0,30 M) und
N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
(DMFDMA) (80 ml) wurde 12 h bei 75°C gerührt. Das DMFDMA wurde dann
unter reduziertem Druck entfernt und mehrere Stunden unter Hochvakuum
getrocknet, wobei sich ein orange-gelber Feststoff, 4-[(2E)-3-(Dimethylamino)-2-imidazolylprop-2-enoyl]benzolcarbonitril,
in quantitativer Ausbeute ergab. Das Enaminonprodukt wurde typischerweise
ohne weitere Reinigung verwendet.
-
3. Herstellung von Amino-{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
-
Die
Herstellung des Materials Amino-{2-[(5-cyano-(2- pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid kann
in den Verfahren zur Herstellung von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
gefunden werden.
-
4. Herstellung von 6[(2-{[4-(4-Cyanophenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
Eine
Lösung
von in abs. Ethanol (8 ml) gelöstem
Natriumethoxid (0,66 M) wurde unter Rühren zu einem Gemisch aus 4-[(2E)-3-(Dimethylamino)-2-imidazolylprop-2-enoyl]benzolcarbonitril
(0,33 M), Amino-{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(0,33 M) und abs. Ethanol (15 ml) gegeben. Die Umsetzung wurde dann
2,5 Stunden auf 75–80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
wurde die Umsetzung mit Ethylacetat (400 ml) verdünnt, mit
gesätt.,
wässr.
NaHCO3 (100 ml), destilliertem Wasser (2 × 100 ml)
und Salzlösung
(100 ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch eine Flashchromatographie über Silicagel
gereinigt. Die Säule
wurde, beginnend mit Ethylacetat zu Hexan, 1 : 1, und dann Ethylacetat,
das verwendet wurde, bis alle der schnell wandernden Verunreinigungen
entfernt waren, betrieben. Das Produkt wurde mit 1,5% Methanol in
Ethylacetat eluiert. Die Säule
wurde durch DC unter Verwendung von 5% Methanol in Ethylacetat als
Lösungsmittelsystem überwacht.
Die geeigneten Fraktionen wurden eingedampft. Der grauweiße Feststoff
wurde über
Nacht im Vakuum getrocknet, wobei sich 6-[(2-{[4-(4-Cyanophenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
in einer Ausbeute von 40% ergab.
HPLC: 18,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H
= 473,1 (C22H17N9+H = 473)
-
Beispiel
78 Herstellung
von 4-{5-Imidazolyl-2-[(2-{[5-(trifluormethyl)2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril
-
4-{5-Imidazolyl-2-[(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril wurde
unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für 6-[(2-{[4-(4-Cyanophenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
(60406) (siehe Beispiel 76) mit den nachstehend angegebenen Ausnahmen
hergestellt.
-
1. Herstellung von N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid
-
Eine
Lösung
von tert-Butyl-[(tert-butyl)oxycarbonyloxy]formiat (Boc2O)
(0,83 M) in Dichlormethan (1 l) wurde bei Raumtemperatur unter mechanischem
Rühren
langsam (3 h) zu einer Lösung
von Ethylendiamin (1,66 M) in Dichlormethan (2,5 l) gegeben. Nach
24 Stunden wurde die Reaktionslösung
mit Wasser (3 × 500 ml)
und Salzlösung
(500 ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Das reine N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid
wurde in einer Ausbeute von 50% erhalten.
-
2. Herstellung von N-[2-(Amidinoamino)ethyl](tert-butoxy)carboxamidhydrochlorid
-
Portionen
von festem 1H-Pyrazol-1-carboxamidinhydrochlorid (91,10 g, 624 mmol)
wurden unter Rühren
bei 80°C
zu einer Lösung
von N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid (0,62 M) in CH3CN (1 l) gegeben. Nach 24 Stunden wurde
das Lösungsmittel
unter reduziertem Druck von der Umsetzung abgezogen. Der Rückstand
wurde mit Ether (3 × 100
ml) verrieben und im Vakuum getrocknet. N-[2-(Amidinoamino)ethyl](tert-butoxy)carboxamidhydrochlorid
wurde in einer Ausbeute von mehr als 100% erhalten, wobei es eine
kleine Menge an Pyrazol enthielt. Das N-[2-(Amidinoamino)ethyl](tert-butoxy)carboxamidhydrochlorid wurde
ohne weitere Reinigung verwendet.
-
3. Herstellung von (tert-Butoxy)-N-(2-{[4-(4-cyanophenyl)-5-imidazolylyrimidin-2-yl]amino}ethyl)carboxamid
-
4-[(2E)-3-(Dimethylamino)-2-imidazolylprop-2-enoyl]benzolcarbonitril
(6 M) in NMP (5 ml) wurde unter Rühren zu einem Gemisch aus N-[2-(Amidinoamino)ethyl](tert-butoxy)carboxamidhydrochlorid
(3 M) und Cs2CO3 (2,4)
in NMP (15 ml) gegeben. Die Umsetzung wurde 48 Stunden auf 100°C erwärmt. Die
Umsetzung wurde durch HPLC verfolgt. Nach der Beendigung wurde die
Umsetzung zwischen Wasser (50 ml) und Dichlormethan (250 ml) verteilt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und mit Wasser (2 × 50 ml)
und Salzlösung (50
ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Das Produkt
wurde durch eine Flashchromatographie unter Eluieren mit 10% Methanol
in Dichlormethan gereinigt. Nach dem Abziehen der Lösungsmittel
und Trocknen im Vakuum wurde (tert-Butoxy)-N-(2-{[4-(4-cyanophenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)carboxamid
als dunkelrotes Glas in einer Ausbeute von 83% erhalten.
-
4. Herstellung von 4-{2-[(2-Aminoethyl)amino]-5-imidazolylpyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril
-
Wässrige 3
M HCl (15–30
ml) wurde bei Raumtemperatur unter Rühren zu einer Lösung von
(tert-Butoxy)-N-(2-{[4-(4-cyanophenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)carboxamid
(0,15 M) in CH3CN (50 ml) gegeben, bis die
Umsetzung schwach trüb
wurde. Nach 16 Stunden wurde die Umsetzung zwischen Dichlormethan
(200 ml) und 1 M HCl (200 ml) verteilt. Die Schichten wurden getrennt,
und die wässrige
Schicht wurde mit Dichlormethan (3 × 200 ml) extrahiert. Die wässrige Schicht
wurde mit festem NaHCO3 vorsichtig auf einen pH-Wert
von 7–8
basisch eingestellt. Ein Feststoff bildete sich, der abfiltriert
und in CH3CN (100 ml) gelöst werden
kann. Die organische Lösung
wird mit gesätt.,
wässr.
NaHCO3 (50 ml) und Salzlösung (50 ml) gewaschen, mit
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch eine Flashchromatographie über Silicagel
gereinigt. Die Säule
wurde zuerst mit einem Gemisch aus Dichlormethan/Methanol, 1 : 1,
eluiert, gefolgt von einem Gemisch aus 5% TEA/10% Wasser/85% Methanol,
um das Produkt zu eluieren. Die geeigneten Fraktionen wurden eingedampft.
Das dunkelgelbe Glas wurde über
Nacht im Vakuum getrocknet, wobei sich 4-{2-[(2-Aminoethyl)amino]-5-imidazolylpyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril
in einer Ausbeute von 89% ergab.
-
5. Herstellung von 4-{5-Imidazolyl-2-[(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4-{2-[(2-Aminoethyl)amino]-5-imidazolylpyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril
(30 mg, 0,098 mmol), 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin (18 mg, 0,098
mmol) und Hünig-Base
(70 μl,
0,4 mmol) in DMA (500 μl)
wurde auf 80°C
erwärmt.
Nach 12-stündigem
Rühren
wurde die Umsetzung mit Ethylacetat (10 ml) verdünnt und mit gesätt., wässr. NaHCO3 (2 × 5
ml), Wasser (3 × 5
ml) und Salzlösung
(5 ml) extrahiert, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Das Produkt wurde durch präparative
HPLC unter Verwendung einer Umkehrphasensäule und eines Wasser/Acetonitril-Gradienten
gereinigt. Das Produkt, 4-{5- Imidazolyl-2-[(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril,
wurde als grauweißer
Feststoff in einer Ausbeute von 5% erhalten.
HPLC: 16,3 min
(Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 451,2 (C22H17F3N8+H = 451)
-
Beispiel
81 Herstellung
von [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1. Herstellung von 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben
und dann durch Verreiben mit Diethylether gereinigt, wobei 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in reinem N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion, 1
mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO wurden in DMF gelöst und vierzehn
Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum. konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet,
wobei 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure erhalten
wurde.
-
4. Herstellung von 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl)amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wurde
in Essigsäure
vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert, wobei 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
Herstellung von [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino)ethyl}amin
-
1
mmol 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrmidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden zwei Stunden bei 75°C in Ethanol gerührt, und
das so erhaltene Produkt, [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
wurde durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
HPLC: 5,704 min (Reinheit
100%)
MS: MH+ = 435,1
-
Beispiel
82 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-morpholin-4-ylpyrimidin-2-yl]amin
-
1. Herstellung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-morpholin-4-ylethan-1-on
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 10 mmol Morpholin in DMF gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 50% Ethylacetat und 50% Hexan gereinigt, wobei
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-morpholin-4-ylethan-1-on
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von (2E)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-morpholin-4-ylpron-2-en-1-on
-
1
mmol 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-morpholin-4-ylethan-1-on wurde in N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei (2E)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-morpholin-4-ylprop-2-en-1-on
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-morpholin-4-ylpyrimidin-2-yl]amin
-
1
mmol (2E)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-morpholin-4-ylprop-2-en-1-on,
1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst
und vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10% Methanol/Methylenchlorid
gereinigt, wobei {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-morpholin-4-ylpyrimidin-2-yl]amin
erhalten wurde.
HPLC: 9,367 min (Reinheit 100%)
MS: MH+= 505
-
Beispiel
83 Herstellung
von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]pyrrolidin-2,5-dion
-
1. Herstellung von 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben
und dann durch Verreiben mit Diethylether gereinigt, wobei 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von 2-12-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methyl]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in reinem N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von 2-{N-[2-{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion,
1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet,
wobei 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}
benzoesäure
erhalten wurde.
-
4. Herstellung von 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wird
in Essigsäure
vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert, wobei 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wird.
-
5. Herstellung von [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden zwei Stunden bei 75°C in Ethanol gerührt und
dann durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
erhalten wurde.
-
6. Herstellung von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]pyrrolidin-2,5-dion
-
1
mmol [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin und
2 mmol Bernsteinsäure,
4 mmol HBTU und 5 mmol N,N- Diisopropylethylamin
wurden zu einer Lösung
zusammengegeben und sechs Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]pyrrolidin-2,5-dion
erhalten wurde.
HPLC: 8,917 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 517,1
-
Beispiel
84 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]amin
-
1. Herstellung von tert-Butyl-4-[2-(2,4-dichlorphenyl)-2-oxoethyl]piperazincarboxylat
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 1,2 mmol tert-Butylpiperazincarboxylat
und 1,2 mmol Cs2CO3 in
DMF gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und
mit Wasser und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 50% Ethylacetat und 50% Hexan gereinigt, wobei
tert-Butyl-4-[2-(2,4-dichlorphenyl)-2-oxoethyl]piperazincarboxylat
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von tert-Butyl-4-{2-(2,4-dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}piperazincarboxÝat
-
1
mmol tert-Butyl-4-[2-(2,4-dichlorphenyl)-2-oxoethyl]piperazincarboxylat
wurde in reinem N,N-Dimethylformamiddimethylacetal sechs Stunden
auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei tert-Butyl-4-{2-(2,4-dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}piperazincarboxylat
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von tert-Butyl-4-[2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]piperazincarboxylat
-
1
mmol tert-Butyl-4-{2-(2,4-dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}piperazincarboxylat,
1 mmol Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei tert-Butyl-4-[2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]piperazincarboxylat
erhalten wurde.
-
4. Herstellung von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]amin
-
1
mmol tert-Butyl-4-[2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]piperazincarboxylat
wurde 3 M HCl in MeOH eine Stunde auf 60°C erwärmt und im Vakuum konzentriert,
wobei {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]amin
erhalten wurde.
HPLC: 5,27 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 504,2
-
Beispiel
85 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-ethylphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin
-
1. Herstellung von 2-Brom-1-(4-ethylphenyl)ethan-1-on
-
20
mmol 1-(4-Ethylphenyl)ethan-1-on und 1 ml konz. HCl wurden unter
Stickstoff bei 0°C
in 20 ml Diethylether gemischt. Eine Lösung von 20 mmol Br2 in 20 ml Chloroform wurde tropfenweise
zu dieser Lösung gegeben
und vier Stunden belassen und dann im Vakuum konzentriert, wobei
2-Brom-1-(4-ethylphenyl)ethan-1-on erhalten wurde.
-
2. Herstellung von 1-(4-Ethylphenyl)-2-imidazolylethan-1-on
-
1
mmol 2-Brom-1-(4-ethylphenyl)ethan-1-on in Acetonitril wurde bei
Raumtemperatur während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 5,5 mmol Imidazolin in Acetonitril
gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit
Wasser und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet,
wobei 1-(4-Ethylphenyl)-2-imidazolylethan-1-on
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von (2E)-3-(Dimethylamino)-1-(4-ethylphenyl)-2-imidazolylprop-2-en-1-on
-
1
mmol 1-(4-Ethylphenyl)-2-imidazolylethan-1-on wurde in N,N-Dimethylformamiddimethylacetal sechs
Stunden auf 80°C
erwärmt
und im Vakuum konzentriert, wobei (2E)-3-(Dimethylamino)-1-(4-ethylphenyl)-2-imidazolylprop-2-en-1-on
erhalten wurde.
-
4. Herstellung von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}[4-(4-ethylphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin
-
1
mmol (2E)-3-(Dimethylamino)-1-(4-ethylphenyl)-2-imidazolylprop-2-en-1-on,
1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst
und vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet und
durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-ethylphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin
erhalten wurde.
HPLC: 7,733 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 446,2
-
Beispiel
86 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-pyridyl)pyrimidin-2-yl]amin
-
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-pyridyl)ethan-1-on
wurde wie in Suzuki et al., "Facile
dibenzoylation of picoline",
J. Heterocycl. Chem. 22(6): 1487–9 (1985), hergestellt. 1 mmol
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-pyridyl)ethan-1-on
wurde in reinem DMF-DMA sechs Stunden auf 80°C erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde im
Vakuum konzentriert, und der Rückstand
wurde durch Verreiben mit Diethylether unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(160 mg, 0,58 mmol, 1 Äq.)
und dem Enaminon (2E)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(4-pyridyl)prop-2-en-1-on
(202 mg, 0,58 mmol) und Cs2CO3 (246
mg, 1,3 Äq.)
in 5 ml DMF 6 h bei 95°C
gereinigt. Er wurde durch Konzentrieren im Vakuum und Extraktion
in Ethylacetat aufgearbeitet, wobei sich ein Rohprodukt ergab, das
durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 10% Methanol in Methylenchlorid gereinigt wurde,
wobei sich nach der Lyophilisation {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-pyridyl)pyrimidin-2-yl]amin als
gelbes Pulver ergab.
HPLC: 6,32 min (100%)
MS: MH+ = 497
-
Beispiel
87 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl{4-(2,4-dichlorphenyl)-5-[5-(trifluormethyl)(1,2,3,4-tetraazolyl)]pyrimidin-2-yl}amin
-
Trifluormethyltetrazol
wurde gemäß dem in
Tetrahedron Letters 38(7): 1257–1260,
veröffentlichten Verfahren
hergestellt. Ein Gemisch aus Tetrachlorsilan (5 mmol) und Natriumazid
(15 mmol) in trockenem Acetonitril (10 ml) und Trifluormethylacetamid
(5 mmol) wurde unter Ausschluss von Feuchtigkeit unter Rückfluss erhitzt
und gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde in eiskalte Natriumcarbonatlösung gegossen
und mit Chloroform (3 × 20
ml) extrahiert. Das Lösungsmittel
wurde unter reduziertem Druck abdestilliert, wobei sich Trifluormethyltetrazol
(MS: MH– =
136,7) ergab, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde. Trifluormethyltetrazol
(1 mmol), Cs2CO3 (1,3
mmol) und 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on (1 mmol) wurden in DMF (2 ml) über Nacht
unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt, im Vakuum konzentriert,
dann in Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet.
Der Extrakt wurde durch eine Säulenchromatographie
auf Silicagel weiter gereinigt, wobei sich 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-[5-(trifluormethyl)(1,2,3,4-tetraazolyl)]ethan-1-on
ergab. 1 mmol 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-[5-(trifluormethyl)(1,2,3,4-tetraazolyl)]ethan-1-on
wurde in reinem DMF-DMA sechs Stunden auf 80°C erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert und durch Verreiben mit Diethylether gereinigt.
1 mmol des vorstehenden Enaminons, 1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst
und vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, in Ethylacetat
extrahiert, und der Rückstand
wurde nach dem Verdampfen des Lösungsmittels
durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol in Methylenchlorid gereinigt, wobei sich nach der Lyophilisation {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}{4-(2,4-dichlorphenyl)-5-[5-(trifluormethyl)(1,2,3,4-tetraazolyl)]pyrimidin-2-yl}amin
als gelbes Pulver ergab.
MS: MH+ =
556,0
HPLC: 10,77 min (98,3%)
-
Beispiel
88 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]amin
-
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
(1 mmol) und Methylpiperazin (4 mmol) in 8 ml DMF wurden 8 h bei
Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und in Ethylacetat
extrahiert, und die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen
und mit Natriumsulfat getrocknet. Der Rückstand wurde nach dem Konzentrieren
im Vakuum durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 10% Methanol in Methylenchlorid gereinigt, wobei
sich 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-methylpiperazinyl)ethan-1-on ergab.
Das Ethanon wurde in DMF-DMA aufgenommen und 6 h auf 80°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde abgekühlt
und im Vakuum konzentriert, und der Rückstand, der das Enaminon enthielt,
wurde durch eine Säulenchromatographie
gereinigt. 1 mmol des vorstehend erhaltenen Enaminons, 1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF suspendiert und vierzehn Stunden auf 90°C erwärmt. Die Umsetzung wurde abgekühlt und
im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wurde zwischen Wasser und Ethylacetat verteilt, und die Schichten
wurden getrennt. Die organischen Schichten wurden mit Natriumsulfat
getrocknet und nach der Entfernung des Lösungsmittels auf Silicagel
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol in Methylenchlorid chromatographiert, wobei nach der Lyophilisation {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]amin als
gelbes Pulver erhalten wurde.
LC RT 5,193 min (95,3%)
MS:
MH+ = 518,2
-
Beispiel
89 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
(1 mmol) und Methylpiperazin (4 mmol) in 8 ml DMF wurden 8 h bei
Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann im Vakuum konzentriert und in Ethylacetat
extrahiert, und die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen
und mit Natriumsulfat getrocknet. Der Rückstand wurde nach dem Konzentrieren
im Vakuum durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 10% Methanol in Methylenchlorid gereinigt, wobei
sich 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-methylpiperazinyl)ethan-1-on ergab.
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-methylpiperazinyl)ethan-1-on wurde in
reinem DMF-DMA sechs Stunden auf 80°C erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert, und der erhaltene Rückstand wurde durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei sich das Enaminon ergab. 1 mmol
des vorstehend erhaltenen Enaminons, 1 mmol Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid und
1,3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst
und vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
im Vakuum konzentriert. Wasser wurde zugegeben und anschließend wurde
3 × mit
Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden
mit Natriumsulfat getrocknet. Der Rückstand wurde nach dem Verdampfen
des Lösungsmittels
durch eine Säulenchromatographie unter
Eluieren mit 5–10%
Methanol in Methylenchlorid gereinigt, wobei sich nach der Lyophilisation
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
als gelbes Pulver ergab.
HPLC: 5,933 min (> 95%)
MS: MH+ =
503,1
-
Beispiel 90
-
Herstellung von 4-[6-Imidazolyl-2-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4- yl]benzolcarbonitril
-
Gemäß dem Verfahren
von Wierenga (Heterocycles, 23: 1687 (1985)) wurden 9,45 g (0,034
mol) S-Methylisoharnstoffnitrat, 13,57 g (0,062 mol) Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropanoat
und 8,0 g (0,142 mol) Kaliumhydroxid in 40 ml Wasser suspendiert,
und das heterogene Gemisch wurde 18 h gerührt. Das Gemisch wurde dann
filtriert, und der Feststoff wurde mit einer reichlichen Menge an
Wasser gewaschen. Der Feststoff wurde getrocknet und aus 5 Dimethylformamid/Ethanol
umkristallisiert, wobei sich 2,47 g (34%) 4-(2-Amino-4-oxo-1,3-oxazin-6-yl)benzolcarbonitril
als farbloser Feststoff ergaben.
-
Eine
Lösung
aus 44 ml DMF, 3,81 g (17,89 mmol) 4-(2-Amino-4-oxo-1,3-oxazin-6-yl)benzolcarbonitril und
8,57 g (53,63 mmol) N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid wurde
3 h auf 50°C
erwärmt.
Die Umsetzung wurde dann im Vakuum (0,5 mm Hg) konzentriert, und
der so erhaltene gelbe Feststoff wurde mit kaltem Ethanol verrieben.
Die so erhaltene Suspension wurde filtriert, und der Feststoff wurde
mit einer reichlichen Menge an Ethanol gewaschen. Dies ergab 4,51
g (71%) (tert-Butoxy)-N-(2-{[6-(4-cyanophenyl)-4-hydroxypyrimidin-2-yl]amino}ethyl)carboxamid
als weißen
Feststoff.
-
4,03
g (12,4 mmol) wasserfreies Cäsiumcarbonat
wurden zu einer Lösung
von 4,01 g (11,2 mmol) (tert-Butoxy)-N-(2-{[6-(4-cyanophenyl)-4-hydroxypyrimidin-2-yl]amino}ethyl)carboxamid
und 4,82 g (13,5 mmol) N-Phenyltrifluorsulfonimid in 40 ml Pyridin
gegeben. Die so erhaltene Suspension wurde 18 h bei Raumtemperatur
gerührt
und dann zwischen Ethylacetat und Wasser verteilt. Die wässrige Schicht
wurde mit Ethylacetat sorgfältig
extrahiert, und die vereinigten organischen Schichten wurden mit
5%iger, wässriger
Salzsäure,
Wasser und Salzlösung
gewaschen. Das Konzentrieren und eine Chromatographie (Silicagel,
Ether, Rf = 0,40) ergaben 1,50 g 2-({2-[(tert-Butoxy)carbonylamino]ethyl}amino)-6-(4-cyanophenyl)pyrimidin-4-yl(trifluormethyl)sulfonat
als gelatineartigen Feststoff.
-
2-({2-[(tert-Butoxy)carbonylamino]ethyl}amino)-6-(4-cyanophenyl)pyrimidin-4-yl(trifluormethyl)sulfonat
(134 mg, 0,275 mmol) wurde in einer 2 M Lösung von Imidazol in N-Methylpyrrolidinon
gelöst,
und die so erhaltene Lösung
wurde 18 h auf 90°C
erwärmt.
Die Lösung
wurde abgekühlt,
Wasser wurde zugegeben, und die Suspension wurde mit Ethylacetat sorgfältig extrahiert.
Das Konzentrieren der vereinigten organischen Schichten ergab einen
rohen Feststoff, der chromatographiert wurde (Silicagel, 0,5% Ammoniumhydroxid/5% Methanol/Methylenchlorid),
wobei sich 66 mg (tert-Butoxy)-N-(2-{[4-(4-cyanophenyl)-6-imidazolyl-4-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)carboxamid
als grauweißer
Feststoff ergaben.
-
Die
Entfernung der tert-Butoxy-Schutzgruppe wurde auf folgende An und
Weise durchgeführt:
Das (tert-Butoxy)-N-(2-{[4-(4-cyanophenyl)-6-imidazolyl-4-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)carboxamid,
das, wie vorstehend beschrieben, hergestellt wurde, wurde in wasserfreier
Trifluoressigsäure
(2 ml) gelöst
und 2 h bei Raumtemperatur gerührt.
Das Konzentrieren ergab 47,8 mg 4-{2-[(2-Aminoethyl)amino]-6-imidazolyl-4-ylpyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril
als sein (2 ×)
Trifluoracetatsalz.
-
Das
4-{2-[(2-Aminoethyl)amino]-6-imidazolyl-4-ylpyrimidin-4-yl}benzolcarbonitriltrifluoracetat
(48 mg, 0,074 mmol), das wie vorstehend beschrieben, hergestellt
wurde, wurde in 0,5 ml Acetonitril gelöst, und 2-Chlor-5-nitropyridin
(12 mg, 0,074 mmol) wurde zugegeben. Das Gemisch wurde 18 h auf
80°C erwärmt und dann
konzentriert. Eine Chromatographie des Rückstandes (Silicagel, 5% Methanol/Methylenchlorid)
ergab 5,1 mg (15%) 4-[6-Imidazolyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
als hellgelben Feststoff.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 7,25 min (100%), 1H-NMR
MS: (m+H)/z, 428
-
Beispiel 91
-
Herstellung von 4-[6-Morpholin-2-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
-
2-({2-[(tert-Butoxy)carbonylamino]ethyl}amino)-6-(4-cyanophenyl)pyrimidin-4-yl(trifluormethyl)sulfonat
(134 mg, 0,275 mmol) wurde in einer 2 M Lösung von Morpholin in Acetonitril
gelöst,
und die so erhaltene Lösung
wurde 18 h auf 90°C
erwärmt.
Die Lösung
wurde abgekühlt,
Wasser wurde zugegeben, und die Suspension wurde mit Ethylacetat
sorgfältig
extrahiert. Das Konzentrieren der vereinigten organischen Schichten ergab
einen rohen Feststoff, der chromatographiert wurde (Silicagel, 2%
Methanol/Methylenchlorid), wobei sich 234 mg (tert-Butoxy)-N-(2-{[4-(4-cyanophenyl)-6-morpholin-4-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)carboxamid
als grauweißer
Feststoff ergaben. Die Entfernung der tert-Butoxy- Schutzgruppe wurde
auf folgende Art und Weise durchgeführt: Das (tert-Butoxy)-N-(2-{[4-(4-cyanophenyl)-6-morpholin-4-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)carboxamid,
das, wie vorstehend beschrieben, hergestellt wurde, wurde in wasserfreiem
Chlorwasserstoff in Dioxan (2 ml einer 2 M Lösung) gelöst und 2 h bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Konzentrieren ergab 134 mg 4-{2-[(2-Aminoethyl)amino]-6-imidazolyl-4-ylpyrimidin-4-yl}benzolcarbonitril
als sein (2 ×)
Hydrochloridsalz.
-
Das
vorstehend hergestellte 4-{2-[(2-Aminoethyl)amino]-6-morpholin-4-ylpyrimidin-4-yl}benzolcarbonitriltrifluoracetat
(50 mg, 0,14 mmol) wurde in 0,25 ml Acetonitril gelöst, und
2-Chlor-5-nitropyridin
(22 mg, 0,074 mmol) wurde zugegeben. Das Gemisch wurde 18 h auf
80°C erwärmt und
dann konzentriert. Eine Chromatographie des Rückstandes (Silicagel, 5% Methanol/Methylenchlorid)
ergab 5,1 mg (15%) 4-[6-Morpholin-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
als hellgelben Feststoff.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 7,20 min (100%), 1H-NMR
MS: (m+H)/z, 447
-
Beispiel
92 Herstellung
von [5-Benzotriazolyl-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
Eine
Lösung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on (10,0 g, 44,63 mmol),
Benzotriazol (10,6 g, 89,3 mmol) und Triethylamin (9,0 g, 89,3 mmol)
in 140 ml Acetonitril wurde 18 h unter Rückfluss erhitzt. Das Acetonitril
wurde im Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde in Ethylacetat
gelöst.
Wasser wurde zugegeben, und die Wasserschicht wurde zweimal mit
Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden
mit Salzlösung
gewaschen, getrocknet und konzentriert, wobei sich 13,2 g eines
hellbraunen Feststoffes ergaben. Die Umkristallisation aus Ethylacetat
ergab 4,8 g (35%) eines farblosen Feststoffes, der als 2-Benzotriazolyl-1-(2,4-dichlorphenyl)ethan-1-on
identifiziert wurde.
-
2-Benzotriazolyl-1-(2,4-dichlorphenyl)ethan-1-on
wurde in Dimethylformamiddimethylacetal (5 ml) gelöst, und
die Lösung
wurde 8 h unter Rückfluss
erhitzt. Das Verdampfen des Lösungsmittels
ergab 2-Benzotriazolyl-1-(2,4-dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)prop-2-en-1-on
als luftempfindlichen, roten Feststoff, der im nächsten Schritt ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
-
2-Benzotriazolyl-1-(2,4-dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)prop-2-en-1-on
wurde in 64 ml N-Methylpyrrolidinon
gelöst,
und 6,82 g (20,9 mmol) Cäsiumcarbonat
und 4,19 g (16,12 mmol) Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
wurden zugegeben. Die so erhaltene Suspension wurde 18 h auf 100°C erwärmt. Die
Umsetzung wurde dann abgekühlt
und zwischen Ethylacetat und Wasser verteilt. Die wässrige Schicht
wurde mit Ethylacetat extrahiert, und die vereinigten organischen
Schichten wurden zweimal mit Wasser und einmal mit Salzlösung gewaschen.
Das Konzentrieren der vereinigten organischen Schichten ergab einen
gelben Feststoff, der aus 5% Ethylacetat/Methanol umkristallisiert
wurde, wobei sich 4,25 g (65%) [5-Benzotriazolyl-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
als hellgelber Feststoff ergaben.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 11,56
min (100%), 1H-NMR
MS: (m+H)/z, 522
-
Beispiel
93 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1. Herstellung von tert-Butyl-4-[2-(2,4-dichlorphenyl)-2-oxoethyl]piperazincarboxylat
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 1 mmol tert-Butylpiperazincarboxylat
und 1,2 mmol Cs2CO3 in
DMF gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und
mit Wasser und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 50% Ethylacetat und 50% Hexan gereinigt, wobei
tert-Butyl-4-[2-(2,4-dichlorphenyl)-2-oxoethyl]piperazincarboxylat
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von tert-Butyl-4-{2-(2,4-dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}piperazincarboxylat
-
1
mmol tert-Butyl-4-[2-(2,4-dichlorphenyl)-2-oxoethyl]piperazincarboxylat
wurde in reinem N,N-Dimethylformamiddimethylacetal sechs Stunden
auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei tert-Butyl-4-{2-(2,4-dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}piperazincarboxylat
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von tert-Butyl-4-[4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]piperazincarboxylat
-
1
mmol tert-Butyl-4-{2-(2,4-dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}piperazincarboxylat,
1 mmol Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei tert-Butyl-4-[4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]piperazincarboxylat
erhalten wurde.
-
4. Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol tert-Butyl-4-[4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]piperazincarboxylat
wurde 3 M HCl in MeOH eine Stunde auf 60°C erwärmt und im Vakuum konzentriert,
wobei [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
erhalten wurde.
HPLC: 7,683 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 489,1
-
Beispiel
94 Herstellung
von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion
-
1. Herstellung von 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben
und dann durch Verreiben mit Diethylether gereinigt, wobei 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methyl]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion,
1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet,
wobei 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure erhalten
wurde.
-
4. Herstellung von 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wurde
in Essigsäure
vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert, wobei 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
5. Herstellung von [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden zwei Stunden bei 75°C in Ethanol gerührt und
dann durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
erhalten wurde.
-
6. Herstellung von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridylamino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion
-
1
mmol [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin und
2 mmol Methyliminodiessigsäure,
4 mmol HBTU und 5 mmol N,N-Diisopropylethylamin wurden zu einer Lösung zusammengegeben
und sechs Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde im
Vakuum konzentriert und mit Wasser und Ethylacetat verdünnt. Die
Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10% Methanol/Methylenchlorid
gereinigt, wobei 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion
erhalten wurde.
HPLC: 7,560 min (Reinheit 99%)
MS: MH+ = 546,1
-
Beispiel
95 Herstellung
von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pirydyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]1-3-morpholin-4-ylpyrrolidin-2,5-dion
-
1. Herstellung von 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben
und dann durch Verreiben mit Diethylether gereinigt, wobei 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von {2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methyl]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion,
1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet,
wobei 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure erhalten
wurde.
-
4. Herstellung von 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wird
in Essigsäure
vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert, wobei 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wird.
-
5. Herstellung von [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)]pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden zwei Stunden bei 75°C in Ethanol gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde konzentriert und durch eine Säulenchromatographie
mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
erhalten wurde.
-
5. Herstellung von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]1-3-pyrrolin-2,5-dion
-
1
mmol [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amin und
2 mmol Äpfelsäureanhydrid
wurden vier Stunden bei Raumtemperatur gerührt. 2 mmol HBTU und 3 mmol N,N-Diisopropylethylamin
wurden zu der Lösung
gegeben und sechs Stunden bei Raumtemperatur belassen. Das Reaktionsgemisch
wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und Ethylacetat verdünnt. Die
Lösung wurde
dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolin-2,5-dion
erhalten wurde.
-
6. Herstellung von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-morpholin-4-ylpyrrolidin-2,5-dion
-
Ein
großer Überschuss
an Morpholin wurde zu im Vakuum konzentrierten, reinen Fraktionen
von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolin-2,5-dion
gegeben, und es wurde durch eine Säulenchromatographie unter Eluieren
mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-morpholin-4-ylpyrrolidin-2,5-dion
erhalten wurde.
HPLC: 8,133 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 602,2
-
Beispiel
96 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion
-
1. Herstellung von [2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben
und dann durch Verreiben mit Diethylether gereinigt, wobei 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in reinem N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von 2-{N-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino)ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion,
1 mmol Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin und
3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst
und vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet, wobei
2-{N-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure erhalten
wurde.
-
4. Herstellung von 2-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carbarnoyl}benzoesäure wurde
in Essigsäure
vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert, wobei 2-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
5. Herstellung von [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 2-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden zwei Stunden bei 75°C in Ethanol gerührt und
dann durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
erhalten wurde.
-
6. Herstellung von 1-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion
-
1
mmol [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
2 mmol Methyliminodiessigsäure,
4 mmol HBTU und 5 mmol N,N-Diisopropylethylamin
wurden zu einer Lösung
zusammengegeben und sechs Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei 1-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion
erhalten wurde.
HPLC: 12,850 min (Reinheit 100%)
MS: MH+= 531,2
-
Beispiel
97 Herstellung
von [2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-(dimethylamino)pyrrolidin-2,5-dion
-
1. Herstellung von 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben
und durch Verreiben mit Diethylether gereinigt, wobei 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion erhalten wurde.
-
2. Herstellung von {2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in reinem N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-i,2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion,
1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet,
wobei 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitra-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure erhalten
wurde.
-
4. Herstellung von 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wurde
in Essigsäure
vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert, wobei 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
5. Herstellung von [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden zwei Stunden bei 75°C in Ethanol gerührt und
dann durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
erhalten wurde.
-
6. Herstellung von [2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolin-2,5-dion
-
1
mmol [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin und
2 mmol Äpfelsäureanhydrid
wurden vier Stunden bei Raumtemperatur gerührt. 2 mmol HBTU und 3 mmol N,N-Diisopropylethylamin
wurden zu der Lösung
gegeben und sechs Stunden bei Raumtemperatur belassen. Das Reaktionsgemisch
wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und Ethylacetat verdünnt. Die
Lösung wurde
dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolin-2,5-dion
erhalten wurde.
-
7. Herstellung von [2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-(dimethylamino)pyrrolidin-2,5-dion
-
Ein
großer Überschuss
an Dimethylamin wurde zu im Vakuum konzentrierten, reinen Fraktionen
von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolin-2,5-dion
gegeben.
HPLC: 5,215 min (Reinheit 95%)
MS: MH+ = 560,2
-
Beispiel
98 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
-
1. Herstellung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazolylethan-1-on
-
Eine
gerührte
Lösung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on (0,95 M) und Imidazol
(2,68 M) in CH3CN (500 ml) wurde 14–16 Stunden
auf 75°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde unter reduziertem Druck von dem Produkt abgezogen. Der Rückstand
wurde mit Dichlormethan (1 l) und Wasser (400 ml) verdünnt, und
das Gemisch wurde 30 min gerührt.
Nach dem Abfiltrieren einer festen Verunreinigung wurde die wässrige Schicht
entfernt und verworfen. Die organische Schicht wurde der Reihe nach
mit Wasser (300 ml), gesätt., wässr. NaHCO3 (300 ml), Wasser (300 ml) und Salzlösung (200
ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Das rötlich-schwarze Öl wurde über Nacht
im Vakuum getrocknet, wobei sich 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazolylethan-1-on
in einer Ausbeute von 90 ergab.
-
2. Herstellung von Ethyl-5-(2,4-dichlorphenyl)-4-imidazolyl-5-oxopentanoat
-
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazolylethan-1-on
(0,80 M) wurde unter Erwärmen
und Rühren,
wie erforderlich, in einem Gemisch aus THF (250 ml) und abs. Ethanol
(250 ml) gelöst.
Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde Kaliumhydroxid (0,20 M) zugegeben, gefolgt
von einer tropfenweisen Zugabe von Ethylacrylat (45,8 ml) durch
einen Tropftrichter während
10 min. Ein Wasserbad mit Raumtemperatur wurde zur Kühlung der
exothermen Reaktion in den ersten 30 min verwendet. Nach 14- bis
16-stündigem
Rühren
wurde das Reaktionsgemisch mit Eisessig (10 ml) neutralisiert und
unter reduziertem Druck konzentriert. Die verbliebene dunkelrötlichschwarze
Aufschlämmung
wurde in abs. Ethanol (100 ml) gelöst und erneut unter reduziertem
Druck konzentriert, wobei sich Ethyl-5-(2,4-dichlorphenyl)-4-imidazolyl-5-oxopentanoat
(2) in einer Ausbeute von 108% ergab. Das Rohmaterial war mit Kaliumsalzen
verunreinigt und wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
-
3. Herstellung von 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-1,3,4-trihydropyridin-2-on
-
Ein
Gemisch aus Ethyl-5-(2,4-dichlorphenyl)-4-imidazolyl-5-oxopentanoat
(0,51 M) wurde in Eisessig (245 ml), Toluol (135 ml) und abs. Ethanol
(405 ml) gelöst.
Ammoniumacetat (3,07 M) und in der Flamme getrocknetes Molekularsiebpulver
mit 4 Å (145
g) wurden unter Rühren
zu der Lösung
gegeben. Das so erhaltene Gemisch wurde unter Argon 44–46 Stunden
bei 90–95°C gerührt. Nach
24-stündigem
Erwärmen
wurden zusätzliche
Reagenzien zugegeben, einschließlich
Ammoniumacetat (0,51 M), Essigsäure
(41 ml) und in der Flamme getrocknetes Molekularsiebpulver mit 4 Å(24 g).
Nach dem Abkühlen
wurde unter Rühren
während 15
Minuten Methanol (200 ml) zugegeben. Die Siebe wurden abfiltriert
und mit Methanol (2 × 150
ml) gewaschen. Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck konzentriert.
Dichlormethan (1,5 l) wurde zu dem Rohmaterial gegeben. Die organische
Schicht wurde dann mit 5–10%iger
Natriumhydroxidlösung
(3 × 500
ml) gewaschen, bis sie basisch war. Die organische Schicht wurde
anschließend
mit destilliertem Wasser (3 × 400
ml) und gesättigter
Natriumchloridlösung
(300 ml) gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet, filtriert und
unter reduziertem Druck konzentriert. Der rötlich-orange Feststoff wurde
im Vakuum getrocknet, wobei sich 102 g Rohprodukt ergaben. Eine
Lösung
von 2% Methanol in Ethylacetat (90–110 ml) wurde zu dem Rohprodukt
gegeben. Der so erhaltene Feststoff wurde durch Filtration aufgenommen
und mit Ethylacetat (2 × 100
ml) gewaschen. Der grauweiße
Feststoff wurde im Vakuum getrocknet, wobei sich 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-1,3,4-trihydropyridin-2-on
in einer Ausbeute von 60% ergab.
-
4. Herstellung von 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylhydropyridin-2-on
-
Ein
Gemisch aus 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-1,3,4-trihydropyridin-2-on
(0,21 M), Selen(IV)-oxid (0,63 M) und Eisessig (400 ml) wurde unter
Argon 10 Stunden bei 105–110°C gerührt. Die
Essigsäure
wurde unter reduziertem Druck entfernt. Methanol (500 ml) wurde
zugegeben. Nach dem Mischen wurde die Lösung filtriert, um Selenrückstände zu entfernen.
Blei(II)-acetattrihydrat (99 g) und destilliertes Wasser (50 ml)
wurden zu der methanolischen Lösung
gegeben, und es wurde 1 Stunde gerührt. Das Gemisch wurde durch
einen Celite-Stopfen (0,25–0,5
Inch) filtriert. Die Lösung
wurde unter reduziertem Druck konzentriert. Das Rohmaterial wurde
durch eine Silicagelsäule
gereinigt. Das Produkt wurde mit Ethylacetat und einem langsam zunehmenden
Gradienten von Methanol, der eine Endkonzentration von 8% erreichte,
eluiert. Die geeigneten Fraktionen wurden unter reduziertem Druck
konzentriert und im Vakuum getrocknet. Der Feststoff wurde durch
Verreiben mit einem kleinen Volumen an Methanol und Ethylacetat,
1 : 1, weiter gereinigt. Der grauweiße Feststoff wurde im Vakuum
getrocknet, wobei sich 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylhydropyridin-2-on
in einer Ausbeute von 68% ergab.
-
5. Herstellung von [2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-chlor-3-pyridyl]imidazol
-
N,N-Dimethylacetamid
(6 Tropfen), gefolgt von Phosphoroxychlorid (20 ml) wurden zu dem
trockenen, festen 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylhydropyridin-2-on
(2,40 M) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde unter Argon 18–20 Stunden
bei 105–110°C gerührt. Das
Phosphoroxychlorid wurde unter reduziertem Druck entfernt. Das Rohprodukt
wurde in Dichlormethan (75 ml) aufgenommen, und das Lösungsmittel
wurde unter Vakuum entfernt. Der klebrige Feststoff wurde 3–4 Stunden
im Vakuum zu einem frei rieselnden Feststoff getrocknet, wobei sich
[2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-chlor-3-pyridyl]imidazol in einer Ausbeute
von 167% ergab. Das Rohmaterial war mit Phosphorrückständen verunreinigt
und wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
-
6. Herstellung von (2-Aminoethyl)[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
-
Das
vorstehende Rohmaterial, [2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-chlor-3-pyridyl]imidazol,
wurde unter Argon mit Trockeneis/Aceton auf –78°C gekühlt. Während das System kontinuierlich
mit Argon gespült
wurde, wurde Ethylendiamin (200 ml) sehr vorsichtig zugegeben, wobei
die Freisetzung von Gas und Wärme überwacht
wurde. Nach der Beendigung der Zugabe wurde das Reaktionsgemisch
unter Argon 5–6
Stunden bei 105–110°C gerührt. Nach
dem Abkühlen
wurde das Ethylendiamin unter reduziertem Druck entfernt und 2–3 Stunden
im Vakuum getrocknet. Acetonitril (100 ml) und gesättigte Natriumhydrogencarbonatlösung (250–300 ml)
wurden zu dem verbliebenen Material gegeben. Festes Natriumhydrogencarbonat
wurde unter Rühren
zu dem vorstehenden Gemisch gegeben, bis das Gemisch vollständig gesättigt war.
Nach 30 min wurde Acetonitril (300–350 ml) zu der gesättigten,
wässrigen
Lösung
gegeben. Das Gemisch wurde gerührt,
und die Schichten wurden getrennt, wobei sowohl der wässrige als
auch der organische Teil aufgehoben wurden. Die wässrige Schicht wurde
mit Acetonitril (4 × 250
ml) extrahiert. Die organischen Schichten wurden vereinigt und mit
gesättigter Natriumchloridlösung (100
ml) gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet, filtriert, konzentriert
und im Vakuum getrocknet. Der Rückstand
wurde in Methanol (70–90
ml) gelöst.
Das Gemisch wurde filtriert, um verbliebenes Salz zu entfernen,
und unter reduziertem Druck konzentriert. Der grauweiße Feststoff
wurde im Vakuum getrocknet, wobei sich (2-Aminoethyl)[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
in einer Ausbeute von 97%, bezogen auf die Anfangsmenge des verwendeten
6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylhydropyridin-2-ons, ergab. Das
Material enthielt minimale Mengen an Salz und wurde ohne weitere
Reinigung verwendet.
-
7. Herstellung von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
-
Ein
Gemisch aus (2-Aminoethyl)[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
(0,14 M), 6-Chlor-3-nitro-2-pyridylamin (0,14 M), N,N-Dimethylacetamid
(40 ml) und Hünig-Base
(2,5 ml) wurde unter Argon 12 Stunden bei 85–90°C gerührt. Ethylendiamin (3,8 ml)
wurde zugegeben, um nicht-umgesetztes Chlorpyridin zu entfernen,
und das Gemisch wurde unter Argon weitere 0,75–1 Stunde bei 85–90°C gerührt. Nach dem
Abkühlen
wurde das Reaktionsgemisch mit Ethylacetat (500–600 ml) verdünnt, mit
gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat (4 × 200
ml), destilliertem Wasser (3 × 150
ml) und gesättigtem
Natriumchlorid (150 ml) extrahiert. Die organische Schicht wurde
mit Natriumsulfat kurz (2–3
Minuten) getrocknet, damit keine Fällung des Produkts eingeleitet
wurde. Die organische Schicht wurde filtriert, konzentriert und
im Vakuum getrocknet. Eine minimale Menge an Methanol (3–5 ml) wurde
zugegeben, gefolgt von der Zugabe desselben Volumens an Ethylacetat,
um eine Fällung
des Produkts hervorzurufen. Man ließ das Gemisch 2–3 Stunden
altern. Der Feststoff wurde durch Filtration aufgenommen und mit
wenig Methanol/Ethylacetat (5 ml), 1 : 1, und schließlich 100%igem
Ethylacetat (2 × 10
ml) gewaschen. Der gelbe Feststoff wurde im Vakuum getrocknet, wobei
sich {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
in einer Ausbeute von 61% ergab.
HPLC: 19,8 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H
= 485 (C21H18Cl2N8O2+H
= 485)
-
Beispiel
99 Herstellung
von 6-[(2-{(4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
wurde unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
mit den nachstehend angegebenen Ausnahmen hergestellt.
-
1. Herstellung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-methylimidazol-2-yl)ethan-1-on
-
Eine
Lösung
von 2,4-Dichlorbenzoylchlorid (7,24 M) in Dichlormethan (25 ml)
wurde unter Rühren während 20
Minuten tropfenweise zu einer Lösung
von 2,4-Dimethylimidazol (0,80 M) in Dichlormethan (75 ml) und N,N-Diisopropylethylamin
(Hünig-Base)
(34 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde während der Zugabe unter Verwendung
eines Wasserbades gekühlt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann 5 Stunden unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch kann in eine dunklere Farbe umschlagen.
Das Lösungsmittel
wurde unter reduziertem Druck von dem Produkt abgezogen, und der
so erhaltene Feststoff wurde eine Stunde im Vakuum getrocknet.
-
Eine
Lösung
(2 : 1 V/V, 120 ml) aus Eisessig und wässr., konz. HCl wurde zu dem
trockenen Feststoff (vorstehend beschrieben) gegeben. Das Gemisch
wurde dann ca. 90 min unter Erhitzen unter Rückfluss gerührt. Die Essigsäure wurde
durch einen Rotationsverdampfer entfernt. Nach dem Abkühlen wurden
destilliertes Wasser (200 ml) und Toluol (100 ml) zu dem festen
Rückstand
gegeben, und es wurde 30 min kräftig
gerührt.
Die Feststoffe wurden abfiltriert, mit 50 ml destilliertem Wasser
gespült
und verworfen. Das Filtrat wurde in einen Scheidetrichter überführt. Nach
dem Verwerfen der organischen Schicht wurde die wässrige Schicht mit
Toluol (2 × 100
ml) gewaschen. Die wässrige
Schicht wurde in ein großes
Becherglas (2 l) überführt und mit
Isopropylether (50 ml) verdünnt.
Das Gemisch wurde unter Rühren
durch vorsichtige Zugabe von Natriumhydrogencarbonat basisch eingestellt
(pH-Wert 7–8),
was zu der Bildung eines klebrigen, weißen Feststoffes führte. Dichlormethan
(200 ml) wurde zugegeben, und es wurde 10 min weiter gerührt. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, und die wässrige Schicht wurde erneut
mit Dichlormethan (100 ml) extrahiert. Die organischen Schichten
wurden vereinigt und mit gesätt.,
wässr.
NaHCO3 (100 ml), destilliertem Wasser (100
ml) und Salzlösung
(100 ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert, konzentriert und im Vakuum getrocknet, wobei sich 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-methylimidazol-2-yl)ethan-1-on
in einer Ausbeute von 46% ergab.
-
2. Herstellung von (2Z)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(4-methylimidazol-2-yl)prop-2-en-1-on
-
Ein
Gemisch aus 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-methylimidazol-2-yl)ethan-1-on
(0,33 M) und N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
(DMFDMA) (25 ml) wurde 2,5 h bei 70–75°C gerührt. Das DMFDMA wurde dann unter
reduziertem Druck entfernt und mehrere Stunden unter Hochvakuum
getrocknet, wobei sich ein helloranger Feststoff in quantitativer
Ausbeute ergab. Das Enaminonprodukt, (2Z)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(4-methylimidazol-2-yl)prop-2-en-1-on,
wurde typischerweise ohne weitere Reinigung verwendet.
-
3. Herstellung von [(2-Aminoethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2-Chlor-5-cyanopyridin (0,60 M) in Acetonitril (120
ml) und Ethylendiamin (85 ml) wurde unter Argon über Nacht (ca. 16 h) bei 75–80°C gerührt. Das
Ethylendiamin wurde unter reduziertem Druck entfernt, und der Rückstand
wurde dann 2–3
h im Vakuum getrocknet. Die verbliebene Lösung wurde mit 1 M Natriumhydroxidlösung (100
ml) basisch eingestellt. Die wässrige
Lösung
wurde mit Natriumchlorid gesättigt
und mit einer Lösung
aus 95% Ethylacetat und 5% Methanol (3 × 150 ml) und mit einer Lösung aus 95%
Acetonitril und 5% Methanol (3 × 150
ml) extrahiert. Die organischen Extrakte wurden vereinigt und mit gesättigter
Natriumchloridlösung
(2 × 70
ml) extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Der rohe, weiße bis gelbbraune
Feststoff wurde mit Ether (2 × 50
ml) verrieben und über
Nacht im Vakuum getrocknet, wobei sich 6-[(2-Aminoethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
in einer Ausbeute von 78% ergab.
-
4. Herstellung von Amino-{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
-
Ein
Gemisch aus 6-[(2-Aminoethyl)amino]pyridin-3-carbonitril (0,47 M),
1H-Pyrazol-1-carboxamidinhydrochlorid
(0,47 M) und Acetonitril (120 ml) wurde ca. 24 h bei 75–80°C gerührt. Nach
dem Abkühlen
wurde ein Niederschlag durch Filtration aufgenommen. Der weiße Feststoff
wurde mit Acetonitril (2 × 100
ml) und Ethylether (3 × 100
ml) sorgfältig
gewaschen und über
Nacht im Vakuum getrocknet, wobei sich Amino-{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
als HCl-Salz in einer Ausbeute von 82% ergab.
-
5. Herstellung von [(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
Eine
Lösung
von Natriumethoxid (0,58 M) in abs. Ethanol (15 ml) wurde unter
Rühren
zu einem Gemisch aus (2Z)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(4-methylimidazol-2-yl)prop-2-en-1-on (0,41 M), Amino-{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(0,43 M) und abs. Ethanol (20 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde dann 2,5 Stunden auf 75–80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
wurde das Reaktionsgemisch mit Ethylacetat (400 ml) verdünnt, mit
gesätt.,
wässr.
NaHCO3 (100 ml), destilliertem Wasser (2 × 100 ml)
und Salzlösung
(100 ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Das Rohprodukt (Reinheit ~50%) wurde
durch eine Flashchromatographie über
Silicagel gereinigt. Die Säule
wurde, beginnend mit Ethylacetat zu Hexan, 1 : 1, und dann Ethylacetat,
das verwendet wurde, bis alle schnell wandernden Verunreinigungen
entfernt waren, betrieben. Das Produkt wurde mit 1,5% Methanol in
Ethylacetat eluiert. Die Säule
wurde durch DC unter Verwendung von 5% Methanol in Ethylacetat als
Lösungsmittelsystem überwacht.
Das Produkt wies eine UV-Aktivität
im langwelligen Bereich auf und "leuchtete" blau auf der ungefärbten DC-Platte.
Die geeigneten Fraktionen wurden eingedampft. Der grauweiße Feststoff
wurde über
Nacht im Vakuum getrocknet, wobei sich 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
in einer Ausbeute von 28% ergab.
HPLC: 20,7 min (Reinheit > 99%)
MS: M+H
= 465,3 (C22H18Cl2N8+H = 465)
-
Beispiel
100 Herstellung
von [5-((1E)-1-Aza-2-morpholin-4-ylprop-1-enyl)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1. Herstellung von 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben
und dann durch Verreiben mit Diethylether gereinigt, wobei 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethy}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion,
1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet,
wobei 2-{N-[2-({2-[(6- Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure erhalten
wurde.
-
4. Herstellung von 2-[2-(2{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wurde
in Essigsäure
vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und im Vakuum konzentriert, wobei 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
5. Herstellung von [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden in Ethanol zwei Stunden bei 75°C gerührt und
durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
erhalten wurde.
-
6. Herstellung von N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid
-
1
mmol [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin und
1 mmol Essigsäureanhydrid
wurden vier Stunden bei Raumtemperatur in THF gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid
erhalten wurde.
-
7. Herstellung von 1-{[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]amino}ethan-1-thion
-
1
mmol N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid
und 2 mmol Lawesson-Reagenz wurden bei 80°C in 2 ml DME gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei 1-{[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]amino}ethan-1-thion
erhalten wurde.
-
8. Herstellung von [5-((1Z)-1-Aza-2-morpholin-4-ylprop-1-enyl)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 1-{[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]amino}ethan-1-thion
wurde in Morpholin auf 90°C
erwärmt
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei [5-((1Z)-1-Aza-2-morpholin-4-ylprop-1-enyl)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
erhalten wurde.
HPLC: 9,75 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 546,3
-
Beispiel
101 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1. Herstellung von 6-Chlor-2-methoxy-3-nitropyridin
-
Methanol
(0,98 ml, 25,9 mmol) in Xylol (30 ml) wurde unter Stickstoff zu
einer Suspension von Natriumhydrid (684 mg, 28,49 mmol) in Xylol
(100 ml) gegeben. Das Gemisch wurde 20 nun gerührt. Eine Lösung von 2,6-Dichlor-3-nitropyridin
(5,0 g, 25,9 mmol) in Xylol (100 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch
gegeben, und es wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Wasser (50 ml) wurde zugegeben, und die organische Schicht wurde
abgetrennt. Die organische Schicht wurde mit Wasser (1 × 50 ml)
und Salzlösung
(2 × 50
ml) gewaschen, getrocknet und im Vakuum konzentriert. Das Rohprodukt
wurde durch eine Flashchromatographie (Methylenchlorid und Aceton,
10 : 1) gereinigt, wobei die gewünschte
Verbindung, 6-Chlor-2-methoxy-3-nitropyridin,
als das einzige Isomer als hellgelber Feststoff (90%) bereitgestellt
wurde.
-
2. Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl]amin
-
2-Methoxy-3-nitro-6-chlorpyridin
(8,3 mg, 0,04 mmol) und Diisopropylethylamin (31 μl, 0,18 mmol) wurden
zu einer Lösung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin (20
mg, 0,04 mmol) in DMF (1 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde
12 Stunden bei 80°C
gerührt.
Das rohe Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und einer Säulenchromatographie
(10% Methanol in Methylenchlorid) unterzogen, wobei sich [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
als hellgelber Feststoff ergab.
HPLC: 3,1 min (100% rein)
MS:
MH+ = 501; C21H18Cl2N8O3 = 500 g/mol
-
Beispiel 102
-
Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl]amin
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin wurde
aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 3,2 min (100% rein)
MS:
MH+ = 501; C21H18Cl2N8O3 = 500 g/mol
-
Beispiel 103
-
Herstellung von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitropyridin-2-ol
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amin
(7 mg, 0,01 mmol) wurde mit Bromwasserstoffsäure (100 ?l) und Essigsäure (100
?l) behandelt und über
Nacht bei 100°C
gerührt.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und lyophilisiert, wobei
sich 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitropyridin-2-ol
als dunkelbrauner Feststoff ergab.
HPLC: 2,7 min (100% rein)
MS:
MH+ = 487; C20H16Cl2N8O3 = 486 g/mol
-
Beispiel 104
-
Herstellung von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitropyridin-2-ol
-
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitropyridin-2-ol wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
(7 mg, 0,01 mmol) hergestellt, indem demselben Verfahren, wie zur
Herstellung von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitropyridin-2-ol
beschrieben, gefolgt wurde.
HPLC: 2,46 min (100% rein)
MS:
MH+ = 487; C20H16Cl2N8O3 = 486 g/mol
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Beispiel 105
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Herstellung von 1-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-pyridyl}ethan-1-on
-
1-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-pyridyl}ethan-1-on wurde
aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
1-(6-Chlor-3-pyridyl)ethanon (wie in Tetrahedron 48: 9233 (1992)
beschrieben, hergestellt) gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
-
Beispiel 106
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Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(iminomethoxmethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl]amin
und 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carboxamid
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
(20 mg, 0,04 mmol) wurde mit einer gesättigten Lösung von methanolischem Ammoniak
(1 ml) und Ammoniumchlorid (10 mg) behandelt und über Nacht
bei 60°C
gerührt.
Das Rohprodukt wurde durch eine Säulenchromatographie (10% Methanol
in Methylenchlorid) gereinigt, wobei die Titelverbindung als weißes Pulver
bereitgestellt wurde.
HPLC: 2,38 min (100% rein)
MS: MH+ = 484; C22H20Cl2N7O
= 483 g/mol
HPLC: 1,94 min (100% rein)
MS: MH+ =
469; C22H20Cl2N7O = 468 g/mol
-
Beispiel 107
-
Herstellung von {6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino]ethyl)amino](3-pyridyl)}iminomethylhydroxylamin
-
Eine
Lösung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-cyano-(2-pyridyl)amino]ethyl}amin
(20 mg, 0,04 mmol) in wässrigem
Ethanol (50 ?l Wasser in 500 ?l Ethanol) wurde mit Hydoxylaminhydrochlorid
(3,0 mg, 0,04 mmol) und Diisopropylethylamin (16 ?l, 0,08 mmol)
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht unter Erhitzen unter
Rückfluss
gerührt
und im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde in Ethylacetat
aufgenommen und mit Salzlösung
gewaschen und konzentriert. Das rohe Gemisch wurde einer Säulenchromatographie
(10% Methanol in Methylenchlorid) unterzogen, wobei sich {6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino](3-pyridyl)}iminomethylhydroxylamin
ergab.
HPLC: 2,16 min (100% rein)
MS: MH+ =
484; C21H19Cl2N9O = 483 g/mol
-
Beispiel 108
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Herstellung von (6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino](3-pyridyl)}iminomethylhydroxylamin
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{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino](3-pyridyl)}iminomethylhydroxylamin
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin gemäß dem zur
Herstellung von {6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimdin-2-yl]amino}ethyl)amino](3-pyridyl)}iminomethylhydroxylamin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 2,19 min (100% rein)
MS:
MH+ = 484; C21H190Cl2N9O
= 483 g/mol
-
Beispiel 109
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Herstellung von 6-[(2-([4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carboxamidin
-
Eine
Lösung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
(20 mg, 0,04 mmol) in einer gesättigten
Lösung
von methanolischem Ammoniak wurde 48 h bei 60°C gerührt. Das Produkt wurde unter
Verwendung einer Umkehrphasensäulenchromatographie
von dem Rohprodukt gereinigt, wobei sich 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carboxamidin
ergab.
HPLC: 2,14 nun (100% rein)
MS: MH+ =
468; C21H19Cl2N9 = 467 g/mol
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Beispiel 111
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Herstellung von {6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}dimethylamin
-
1. Herstellung von 6-Chlor-2-dimethylamino-3-nitropyridin
-
Ein
Gemisch aus 2,6-Dichlor-3-nitropyridin (1,9 g, 10 mmol) und Kaliumcarbonat
(1,66 g, 12 mmol) in 30 ml Tetrahydrofuran wurde 5 min bei 0°C gerührt. Eine
Lösung
aus Dirnethylamin/Tetrahydrofuran (2 M, 6 ml, 12 mmol) wurde während 40
min tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben. Nach 5-minütigem Rühren bei
0°C wurde
das Gemisch auf Raumtemperatur erwärmt und über Nacht gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde filtriert, und das Filtrat wurde aufgenommen
und unter reduziertem Druck konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch
eine Flashchromatographie unter Eluieren mit 87% Hexan : 13% Ethylacetat
gereinigt, wobei sich 6-Chlor-2-dimethylamino-3-nitropyridin (1,05
g) ergab.
HPLC: 11,18 min (90% rein)
MS: MH+ =
202,1; C7H8ClN3O2 = 201 g/mol
-
2. Herstellung von {6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}dimethylamin
-
{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}dimethylamin
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
6-Chlor-2-dimethylamino-3-nitropyridin gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 11,5 min (85% rein)
MS:
MH+ = 514,2; C22H21Cl2N9O2 = 513 g/mol
-
Beispiel 112
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Herstellung von {6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}dimethylamin
-
{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}dimethylamin
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
6-Chlor-2-dimethylamino-3-nitropyridin gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 11,6 min (85% rein)
MS:
MH+ = 514,3; C22H21Cl2N9O2 = 513 g/mol
-
Beispiel 113
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Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[6-(methylamino)-5-nitro-(2-pyridyl))amino}ethyl)amin
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1. Herstellung von 6-Chlor-2-methylamino-3-nitropyridin
-
6-Chlor-2-methylamino-3-nitropyridin
wurde gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von 6-Chlor-2-dimethylamino-3-nitropyridin
beschriebenen Verfahren unter Verwendung einer Lösung von Methylamin hergestellt.
Das Rohprodukt wurde durch eine Flashchromatographie unter Eluieren
mit 90% Hexan : 10% bis 16 Ethylacetat (300 mg) gereinigt.
HPLC:
12,06 min (85% rein)
MS: MH+ = 188,1;
C6H6ClN3O2 = 187 g/mol
-
2. Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[6-(methylamino)-5-nitro-(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[6-(methylamino)-5-nitro-(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
6-Chlor-2-methylamino-3-nitropyridin gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 11 min (85% rein)
MS:
MH+ = 500,3; C21H19Cl2N9O2 = 499 g/mol
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Beispiel 114
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Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl](2-{[6-(methylamino)-5-nitro-(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
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[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl](2-{[6-(methylamino)-5-nitro-(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
6-Chlor-2-methylamino-3-nitropyridin gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 11,3 min (85% rein)
MS:
MH+ = 500,3; C21H19Cl2N9O2 = 499 g/mol
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Beispiel 115
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Herstellung von 2,6-Dichlorpyridin-3-carboxamid,
2,6-Dichlorpyridin-3-carbonitril und 6-Chlor-2-methoxypyridin-3-carbonitril
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1. Herstellung von 2,6-Dichlorpyridin-3-carboxamid
-
Ein
Gemisch aus 2,6-Dichlor-3-carboxypyridin (5,73 g, 30 mmol) und N-Methylmorpholin
(3,6 ml, 33 mmol) in Dichlormethan (100 ml) wurde 5 min in einem
Eisbad gerührt.
Isopropylchlorformiat (4,28 ml, 33 mmol) wurde bei 0°C zu dem
Reaktionsgemisch gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 30 min gerührt, und dann
wurde 2 min reines Ammoniakgas eingeleitet, und es wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt. Das
Rohprodukt wurde unter reduziertem Druck konzentriert, und Natriumhydrogensulfat
(0,5 M, 35 ml) wurde unter Rühren
zugegeben. Die wässrige
Lösung
wurde mit Ethylacetat (3 × 40
ml) extrahiert. Die organischen Schichten wurden mit Wasser und
Salzlösung
gewaschen und mit Natriumsulfat getrocknet, wobei sich ein gelbes
Rohprodukt (6,3 g, 50% rein) ergab.
-
Herstellung von 2,6-Dichlorpyridin-3-carbonitril
-
Trifluoressigsäureanhydrid
(4,23 ml, 30 mmol) wurde zu einem Gemisch aus 2,6-Dichlor-3-acetamidopyridin
(6,3 g, 55% rein) und Pyridin (4,93 ml, 61 mmol) in Dichlormethan
(100 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt
und unter reduziertem Druck konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch
eine Flashchromatographie unter Eluieren mit 85% Hexan : 15% Ethylacetat
gereinigt, wobei sich ein blassgelbes Produkt (1,77 g, 90%) ergab.
HPLC:
10,26 nun (90% rein)
MS: MH+ = 172,9;
C6H2Cl2N2 = 171,9 g/mol
-
Herstellung von 6-Chlor-2-methoxypyridin-3-carbonitril
-
6-Chlor-2-methoxypyridin-3-carbonitril
wurde aus 2,6-Dichlorpyridin-3-carboxamid gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von 6-Chlor-2-methoxy-3-nitropyridin beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC:
11,37 min (80% rein)
MS: MH+ = 169,1;
C7H5ClN2O
= 168 g/mol
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Beispiel 116
-
Herstellung von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-2-methoxypyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-2-methoxypyridin-3-carbonitril
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
6-Chlor-2-methoxypyridin-3-carbonitril gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 11,8 min (85% rein)
MS:
MH+ = 481,2; C22H18Cl2N8O
= 480 g/mol
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Beispiel 117
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Herstellung von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-2-methoxypyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-2-methoxypyridin-3-carbonitril
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
6-Chlor-2-methoxypyridin-3-carbonitril gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 11,37 min (80% rein)
MS:
MH+ = 169,1; C7H5ClN2O = 168 g/mol
-
Beispiel 118
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Herstellung von N-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-2-pyridyl}acetamid
-
1. Herstellung von N-(6-Chlor-3-nitro-2-pyridyl)acetamid
-
Eine
Lösung
von 2-Amino-3-nitro-6-chlorpyridin (870 mg, 5 mmol) in 20 ml Tetrahydrofuran
(20 ml) wurde zu einer Suspension von Natriumhydrid (120 mg, 5 mmol)
in Tetrahydrofuran (10 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 30
min bei Raumtemperatur gerührt.
Eine Lösung
von Essigsäureanhydrid
(377 μl,
6 mmol) in Tetrahydrofuran (10 ml) wurde zugegeben, und es wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde mit Wasser gelöscht und unter reduziertem
Druck konzentriert. Das Rohprodukt wurde in Dichlormethan gelöst und mit
Salzlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde mit Natriumsulfat getrocknet
und dann unter Vakuum konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch eine
Flashchromatographie unter Eluieren mit 78% Hexan : 22% Ethylacetat
gereinigt, wobei sich ein gelbes Produkt (88 mg) ergab.
HPLC:
6,36 min und 9,78 min (88% rein)
MS: MH+ =
215,9; C7H6ClN3O3 = 215 g/mol
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2. Herstellung von N-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-2-pyridyl}acetamid
-
N-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-2-pyridyl}acetamid
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin
und N-(6-Chlor-3-nitro-2-pyridyl)acetamid gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 10,6 min (85% rein)
MS:
MH+ = 528,2; C22H19Cl2N9O3 = 527 g/mol
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Beispiel 119
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Herstellung von N-{6-[(2-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-2-pyridyl}acetamid
-
N-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-2-pyridyl}acetamid
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin
und N-(6-Chlor-3-nitro-2-pyridyl)acetamid gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 10,8 min (85% rein)
MS:
MH+ = 528,2; C22H19Cl2N9O3 = 527 g/mol
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Beispiel 120
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Herstellung von {6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}(methylsulfonyl)amin
-
1. Herstellung von (6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyl))(ethylsulfonyl)amin
-
(6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyl))(methylsulfonyl)amin
wurde aus 2-Amino-3-nitro-6-chlorpyridin und Methansulfonylchlorid
gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von N-(6-Chlor-3-nitro-2-pyridyl)acetamid beschriebenen Verfahren
hergestellt.
HPLC: 8,08 min (90% rein)
MS: MH+ =
251,9; C6H6ClN3O4S = 251 g/mol
-
2. Herstellung von {6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}(methylsulfonyl)amin
-
{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}(methylsulfonyl)amin
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
(6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyl))(methylsulfonyl)amin gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 10,8 min (85% rein)
MS:
MH+ = 564; C21H19Cl2N9O4S = 563 g/mol
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Beispiel 121
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Herstellung von {6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}(methylsulfonyl)amin
-
{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyl)}(methylsulfonyl)amin
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
(6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyl))(methylsulfonyl)amin gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 11,1 min (85% rein)
MS:
MH+ = 564; C21H19Cl2N9O4S = 563 g/mol
-
Beispiel 122
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Herstellung von (2-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino)-3-nitro-(2-pyridyloxy)}ethyl)dimethylamin
-
1. Herstellung von [2-(6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyloxy))ethyl]dimethylamin
-
[2-(6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyloxy))ethyl]dimethylamin
wurde aus 2,2-Dimethylaminoethanol gemäß dem vorstehend zur Herstellung
von 6-Chlor-2-methoxy-3-nitropyridin beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC:
4,9 min (65% rein)
MS: MH+ = 246,1;
C9H12ClN3O3 = 245 g/mol
-
2. Herstellung von (2-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyloxy)}ethyl)dimethylamin
-
(2-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyloxy)}ethyl)dimethylamin
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und [2-(6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyloxy))ethyl]dimethylamin
gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 8,5 min (85% rein)
MS:
MH+ = 558,3; C24H25Cl2N9O3 = 557,1 g/mol
-
Beispiel 123
-
Herstellung von (2-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyloxy)}ethyl)dimethylamin
-
(2-{6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]-3-nitro-(2-pyridyloxy)}ethyl)dimethylamin
wurde aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und [2-(6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyloxy))ethyl]dimethylamin
gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC: 8,3 min (85% rein)
MS:
MH+ = 558,3; C24H25Cl2N9O3 = 557,1 g/mol
-
Beispiel 124
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Herstellung von (1Z)-1-Aza-2-(6-chlor-(3-pyridyl))-1-methoxyprop-1-en
-
Ethylendiamin
(2,8 ml, 42 mmol) wurde zu einer Lösung von 5-(2-Chlorpyridinyl)oximmethylether
(540 mg, 3,2 mmol) in Acetonitril (9 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde über
Nacht bei 85°C
gerührt
und unter Vakuum konzentriert. Das Rohprodukt wurde in wässrigem
Natriumhydroxid (1 M, 15 ml) gelöst
und mit Ethylacetat und einem Gemisch aus Acetonitril/Methanol (10
: 1) extrahiert. Der organische Extrakt wurde mit Natriumsulfat
getrocknet, wobei sich (1Z)-1-Aza-2-(6-chlor-(3-pyridyl))-1-methoxyprop-1-en
als gelbes Öl
(547 mg, 75%) ergab.
HPLC: 1,8 min (75% rein)
MS: MH+ = 195,1; C9H14N4O = 194,1 g/mol
-
Beispiel 125
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Herstellung von (2-{[5-((1Z)-2-Aza-2-methoxy-1-methylvinyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin
-
(2-{[5-((1Z)-2-Aza-2-methoxy-1-methylvinyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin
wurde aus dem Guanidin (das aus [2-(6-Chlor-3-nitro-(2-pyridyloxy))ethyl]dimethylamin und
dem entsprechenden Enaminon hergestellt wurde) hergestellt.
HPLC:
9,3 min (85% rein)
MS: MH+ = 483,2;
C22H20Cl2N8O = 482 g/mol
-
Beispiel 126
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Herstellung von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin wurde aus
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-yl]ethylamin und
2-Chlor-5-nitro-6-aminopyridin gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC [Verfahren AZ-S]:
6,15 min (100%)
MS (m+H/z), 486
-
Beispiel 127
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Herstellung von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde aus
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimodin-2-yl]ethylamin und
2-Chlor-5-cyanopyridin
gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC [Verfahren AZ-S]:
5,94 min (100%)
MS (m+H/z), 451
-
Beispiel 129
-
Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-trifluormethyl-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-trifluormethyl-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin wurde
aus [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-1-ylpyrimidin-2-ylethylamin und 2-Chlor-5-trifluormethylpyridin gemäß dem vorstehend
zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amin
beschriebenen Verfahren hergestellt.
HPLC [Verfahren AZ-S]:
7,62 min (60%)
MS (m+H/z), 494
-
Beispiel
135 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]amin
-
1. Herstellung von 2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-chlor-3-nitropyridin
-
1
mmol 2,6-Dichlor-3-nitropyridin, 1,05 mmol 2,4-Dichlorbenzolboronsäure und
3 mmol Na2CO3 wurden
in 1,5 ml THF und 0,5 ml Wasser gelöst, und es wurde mit Stickstoff
gespült.
0,05 mmol [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
wurden zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und es wurde unter Stickstoff
vierzehn Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert und mit Wasser und Ethylacetat verdünnt. Die
Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 10% Ethylacetat : 90% Hexan gereinigt, wobei
2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-chlor-3-nitropyridin erhalten wurde.
-
2. Herstellung von (2-Aminoethyl)(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amin
-
1
mmol 2-Amino-6-chlor-3-nitropyridin und 15 mmol 1,2-Diaminoethan
wurden vierzehn Stunden unter Erhitzen unter Rückfluss gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert, und eine Lösung von 1,5 mmol NaOH in Wasser
wurde zugegeben. Diese Lösung
wurde zweimal mit 95%/5% Methylenchlorid/Methanol extrahiert. Die
wässrige
Schicht wurde anschließend
mit Salz gesättigt
und zweimal mit 95%/5% Acetonitril/Methanol und dann schließlich zweimal
mit 95%/5% Ethylacetat/Methanol extrahiert. Alle organischen Fraktionen
wurden vereinigt und über
Natriumsulfat getrocknet, wobei (2-Aminoethyl)(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amin erhalten
wurde.
-
3. Herstellung von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]amin
-
1
mmol 2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-chlor-3-nitropyridin wurde mit 2 mmol
(2-Aminoethyl)(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amin
und 3 mmol N,N-Diisopropylethylamin in 2 ml DMF zwei Stunden bei
80°C aufgenommen. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung wurde
dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]amin
erhalten wurde.
HPLC: 8,698 min (Reinheit 100%)
MS: MH+ = 464,1
-
Beispiel
136 Herstellung
von 6-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolino[3,4-b]pyridin-5,7-dion
-
1. Herstellung von 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben
und dann durch Verreiben mit Diethylether gereinigt, wobei 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
2. Herstellung von 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methyl]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in reinem N,N- Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt, wobei 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
3. Herstellung von 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion,
1 mmol Amino-{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet,
wobei 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure erhalten
wurde.
-
4. Herstellung von 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wurde
in Essigsäure
vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert, wobei 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
erhalten wurde.
-
5. Herstellung von [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden zwei Stunden bei 75°C in Ethanol gerührt und
dann durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
erhalten wurde.
-
6. Herstellung von 6-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolino[3,4-b]pyridin-5,7-dion
-
1
mmol [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin und
2 mmol Furano[3,4-b]pyridin-5,7-dion wurden vier Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
2 mmol HBTU und 3 mmol N,N-Diisopropylethylamin wurden zu der Lösung zugegeben
und sechs Stunden bei Raumtemperatur belassen. Das Reaktionsgemisch
wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und Ethylacetat verdünnt. Die
Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt, wobei 6-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolino[3,4-b]pyridin-5,7-dion
erhalten wurde.
HPLC: 7,829 min (Reinheit 97,32%)
MS:
MH+ = 566,0
-
Beispiel
137 Herstellung
von [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1. Herstellung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazol-2-ylethan-1-on
-
Die
Herstellung des Materials 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazol-2-ylethan-1-on
kann in den Verfahren zur Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]
{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
gefunden werden.
-
2. Herstellung von 2-(2-Aminoethylamino)-5-nitropyridin
-
Die
Herstellung des Materials 6-[(2-Aminoethyl)amino]pyridin mit verschiedenen
Substituenten am Pyridin kann in den Verfahren zur Herstellung von
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
Beispiel 74, und seinen Analoga gefunden werden.
-
3. Herstellung von Methyl-2-phenylthiopropanoat
-
Eine
Lösung
von Methyl-2-brompropionat (6,13 M) in abs. Ethanol (25 ml) wurde
unter Rühren
bei Raumtemperatur langsam (~1 h) zu einer Lösung von Thiophenol (107 M)
und KOH (107 M) in abs. Ethanol (90 ml) gegeben. Nach 12 h wurde
das Reaktionsgemisch filtriert, und das Lösungsmittel wurde unter reduziertem
Druck abgezogen. Die so erhaltene Aufschlämmung wurde zwischen Wasser
(150 ml) und Ether (100 ml) verteilt. Die wässrige Schicht wurde mit Ether
(3 × 100
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden mit
1 M NaOH (2 × 50
ml), Wasser (2 × 50
ml) und Salzlösung
(100 ml) gewaschen, mit MgSO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. 2- bis 3-stündiges Trocknen
im Vakuum führte
zu Methyl-2-phenylthiopropanoat als klares Öl in einer Ausbeute von 90%
und einer Reinheit > 99%.
(siehe analoges Verfahren in Warren, S. et. al. J. Chem. Soc. Perkin
Trans. 1, 1986, 1939–1945).
-
4. Herstellung von Methyl-2-(phenylsulfinyl)propanoat
-
Eine
Lösung
von mCPBA (57–86%
aktiv) in trockenem Ether (200 ml, ~0,25 g pro ml) wurde unter Rühren bei
0°C tropfenweise
zu einer Lösung
von Methyl-2-phenylthiopropanoat (0,34 M) in trockenem Ether (400 ml)
gegeben. Die Reaktion wurde durch DC unter Eluieren mit 10% Ethylacetat
in Hexan verfolgt. Nachdem das gesamte Ausgangsmaterial verbraucht
worden war, wurde die Umsetzung unter reduziertem Druck konzentriert.
Der Rückstand
wurde in Ether (150 ml) und Dichlormethan (400 ml) gelöst. Die
organischen Schichten wurden mit 1 M Na2S2O3 (2 × 80 ml),
gesätt.,
wässr.
Na2CO3 (4 × 100 ml)
und Salzlösung
(100 ml) gewaschen und mit Na2SO4 getrocknet. Nach dem Entfernen der flüchtigen
organischen Bestandteile wurde Methyl-2-(phenylsulfinyl)propanoat
in einer Ausbeute von 99% und einer Reinheit von 99% erhalten.
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5. Herstellung von Methyl-2-phenylthioprop-2-enoat
-
Ein
Gemisch aus Methyl-2-(phenylsulfinyl)propanoat (0,17 M) in Dichlormethan
(800 ml), Essigsäureanhydrid
(20 ml) und Methansulfonsäure
(1,5 ml) wurde 18 h auf 40°C
erwärmt.
Die Umsetzung wurde in einem Wasserbad, das konstant bei 35°C gehalten
wurde, unter reduziertem Druck konzentriert. Der Rückstand
wurde zwischen Wasser (200 ml) und Ether (100 ml) verteilt. Die
wässrige
Schicht wurde mit Ether (3 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden mit
Wasser (50 ml), gesätt.,
wässr.
Na2CO3 (3 × 30 ml)
und Salzlösung
(30 ml) gewaschen und mit MgSO4 getrocknet.
Nach der Filtration wurde das Lösungsmittel unter
reduziertem Druck bei < 35°C von dem
Produkt abgezogen. Das Produkt wurde unter Eluieren durch eine kurze
Silicagelsäule
unter Verwendung eines Gemisches aus 10% Ethylacetat in Hexan als
Elutionsmittel gereinigt. Nach dem Konzentrieren wurde Methyl-2-phenylthioprop-2-enoat
in einer Ausbeute von 50% isoliert.
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6. Herstellung von Methyl-5-(2,4-dichlorphenyl)-4-imidazol-2-yl-5-oxo-2-phenylthiopentanoat
-
Eine
Lösung
(1 M) von tert-Butoxid in tert-Butanol (54,9 ml) wurde unter Rühren bei
Raumtemperatur zu einer Lösung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazol-2-ylethan-1-on (0,11 M) und
Methyl-2-phenylthioprop-2-enoat (0,14 M) in Dichlormethan (300 ml)
und Methanol (200 ml) gegeben. Die Umsetzung, die eine dunkle Farbe
entwickelte, wurde typischerweise unter Argon über Nacht (ca. 16 h) gerührt. Die
Reaktion wurde durch DC unter Verwendung von 5% Methanol in Dichlormethan
als Lösungsmittelsystem überwacht.
Zusätzliches
Methyl-2-phenylthioprop-2-enoat
wurde, wie erforderlich, zugegeben, um das gesamte Ausgangsmaterial,
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazol-2-ylethan-1-on, zu verbrauchen.
Die Umsetzung wurde durch Zugabe von gesätt., wässr. NH4Cl
(~100 ml) gequenscht. Das Gemisch wurde in einen Scheidetrichter überführt und mit
Ethylacetat (300 ml) verdünnt.
Die wässrige
Schicht wurde entfernt, und die organische Schicht wurde mit gesätt., wässr. NH4Cl (3 × 100
ml) und Salzlösung
(100 ml) gewaschen und mit Na2SO4 getrocknet. Nach dem Filtrieren und Eindampfen
wurde der Rückstand
durch eine Flashchromatographie über
Silicagel gereinigt. Die Säule
wurde, beginnend mit 100% Dichlormethan, eluiert, um das unpolare
Methyl-2-phenylthioprop-2-enoat zu
entfernen. Das Produkt wurde mit 3% Methanol in Dichlormethan eluiert.
Nach dem Trocknen über
Nacht im Vakuum wurde Methyl-5-(2,4-dichlorphenyl)-4-imidazol-2-yl-5-oxo-2-phenylthiopentanoat
als tiefrotes Glas in einer Ausbeute von 71% erhalten. Eine weitere
Ausbeute des Produkts von 10% konnte erhalten werden, indem mit
dem Nebenprodukt verunreinigte Fraktionen erneut einer zweiten Reinigung
durch eine Flashchromatographie unterzogen wurden.
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7. Herstellung von 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-3-phenylthio-1,3,4-trihydropyridin-2-on
-
Eine
Lösung
aus Methyl-5-(2,4-dichlorphenyl)-4-imidazol-2-yl-5-oxo-2-phenylthiopentanoat
(0,33 M), Eisessig (21 ml), abs. Ethanol (63 ml) und Toluol (21
ml) wurde durch Erwärmen
des Gemisches auf 90°C
hergestellt. NH4OAc (1,97 M) und Molekularsiebe
mit 4 Å (15
g) wurden unter Rühren
zu der Lösung
gegeben. Nach 24-stündigem
Erwärmen
wurden eine weitere Portion sowohl von NH4OAc
(1,97 M) als auch von den Molekularsieben mit 4 Å (15 g) zugegeben. Nach 48
h war die Reaktion beendet, was durch HPLC bestimmt wurde. Die Umsetzung
wurde mit Ethylacetat (500 ml) verdünnt, filtriert und mit gesätt., wässr. NaHCO3 (4 × 250
ml) und Salzlösung
(200 ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde mit Na2SO4 getrocknet und unter reduziertem Druck
konzentriert. Der Rückstand
wurde erneut in EtOAc gelöst
und unter reduziertem Druck konzentriert. Der Rückstand wurde in einer minimalen
Menge an EtOAc aufgenommen, um das Produkt zu fällen. Das verbliebene Produkt
konnte durch eine Flashchromatographie über Silicagel gereinigt werden.
Die Säule
wurde unter Verwendung von 100% Ethylacetat eluiert. Nach dem Konzentrieren
wurde das Produkt im Vakuum getrocknet. Das sowohl aus der Fällung als
auch aus der Chromatographie erhaltene Produkt, 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-3-phenylthio-1,3,4-trihydropyridin-2-on,
ergab einen gelbbraunen Feststoff in einer Ausbeute von 89%.
-
8. Herstellung von 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyridin-2-on
-
Dichlormethan
(150 ml) wurde vorsichtig, um keine Fällung zu verursachen, zu einer
Lösung
von 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-3-phenylthio-1,3,4-trihydropyridin-2-on
(0,17 M) in THF (40 ml) gegeben. Eine Lösung von mCPBA (2,85 g, 16,5
mmol; 65–85%
aktiv) in Dichlormethan (50 mg pro 1 ml) wurde unter Rühren bei –20°C tropfenweise
zu der Lösung
des vorstehenden Phenylthiols gegeben. Nach der Zugabe von ungefähr 1 Äquivalent
des Oxidationsmittels ließ man
die Umsetzung auf Raumtemperatur erwärmen. Zusätzliches mCPBA wurde in das
Reaktionsgemisch titriert, bis das gesamte Ausgangsmaterial verschwunden
war, was durch DC unter Eluieren mit 5% MeOH in Dichlormethan beurteilt
wurde (Rf des Produkts betrug ~0,1). Als
sich die Reaktion dem Ende näherte,
begann das Eliminationsprodukt als Gummi aus der Lösung auszufallen.
Nach der Beendigung wurde die Umsetzung weitere 30 min gerührt. Triethylamin
(4 ml; 2 Äq.,
bezogen auf mCPBA) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben, was bewirkte,
dass die Umsetzung für
ungefähr
1 min vollständig
klar wurde, gefolgt von der fast vollständigen Fällung des Produkts als grauweißer Feststoff.
Der Feststoff wurde abfiltriert und mit Dichlormethan (3 × 30 ml)
gewaschen. Das Produkt wurde im Vakuum getrocknet, wobei sich 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylhydropyridin-2-on
in einer Ausbeute von 93% ergab.
-
9. Herstellung von 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-{1-[(trifluormethyl)sulfonyl]imidazol-2-yl}-2-pyridyl(trifluormethyl)sulfonat
-
Trifluormethansulfonsäureanhydrid
(1,61 ml, 9,78 mmol) wurde unter Rühren bei –10°C zu einer Suspension von 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylhydropyridin-2-on
(500 mg, 1,63 mmol) in Pyridin (10 ml) gegeben. Nach 30 min ließ man das
Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur erwärmen. Es wurde weiter gerührt, bis
das gesamte feste Ausgangsmaterial gelöst war und reagiert hatte,
was durch HPLC bestimmt wurde. Das Reaktionsgemisch wurde mit Dichlormethan
(500 ml) verdünnt
und der Reihe nach mit gesätt.,
wässr.
NaHCO3 (3 × 100 ml), Wasser (2 × 100 ml),
gesätt.,
wässr.
NaHCO3 (100 ml) und Salzlösung gewaschen,
mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Der Rückstand
wurde über
eine kurze Silicagelsäule
unter Eluieren mit 25% Ethylacetat in Hexan gereinigt, um das unpolare
Produkt vom Ausgangsmaterial zu entfernen. Nach dem Entfernen der
Lösungsmittel
und Trocknen im Vakuum wurde das Produkt, 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-{1-[(trifluormethyl)sulfonyl]imidazol-2-yl}-2-pyridyl(trifluormethyl)sulfonat,
als schwach gelbes, klares Glas mit einem Gewicht von 874 mg in
einer Ausbeute von 95% erhalten.
-
10. Herstellung von [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
Eine
Suspension von (2-Aminoethyl)(5-nitro-(2-pyridyl))amin (255 mg,
1,40 mmol) in N,N-Dimethylacetamid
(3 ml), die trockene, pulverisierte Molekularsiebe mit 4 Å (50 mg)
enthielt, wurde zu einer Suspension von 6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-{1-[(trifluormethyl)sulfonyl]imidazol-2-yl}-2-pyridyl(trifluormethyl)sulfonat
(200 mg, 0,35 mmol) in N,N-Dimethylacetamid (3 ml), die trockene,
pulverisierte Molekularsiebe mit 4 Å (50 mg) enthielt, gegeben.
Nach 24-stündigem
Rühren
bei 40°C
wurden Ethylendiamin (0,5 ml) und Wasser (0,5 ml) zu der Umsetzung
gegeben, um das verbliebene Triflat aus dem Produkt zu hydrolysieren.
Die Umsetzung wurde 2 h bei 85°C
gerührt
und 12 h bei Raumtemperatur belassen. Die Umsetzung wurde dann mit
Ethylacetat (100 ml) verdünnt,
filtriert, mit gesätt.,
wässr.
NaHCO3 (6 × 30 ml) und Salzlösung (30
ml) extrahiert, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Das Produkt,
[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
(79859), wurde als gelbes Glas mit einem Gewicht von 143 mg in einer
Ausbeute von 85% erhalten.
HPLC: 22,1 min (Reinheit >95%)
MS: M+H =
470,2 (C21H17Cl2N7O2+H
= 470)
-
Beispiel 138
-
Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]methan-1-ol
-
25
ml DIBAL-H (1 M in THF, 25,0 mmol) wurden unter Stickstoff bei Raumtemperatur
tropfenweise zu einer gerührten
Lösung
einer Suspension von 2,13 g (4,68 mmol) Ethyl-4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(tert-butoxy)carbonylamino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat
in 10 ml THF gegeben. Während
dieser Zugabe verwandelte sich die Suspension allmählich in
eine homogene, gelbe Lösung.
Nach 1 h wurde die so erhaltene Lösung weitere 7 h auf 70°C erwärmt. Die
Umsetzung wurde dann abgekühlt
und durch Zugabe von Rochelle-Salz gequenscht. Die so erhaltene
Suspension wurde zwischen Methylenchlorid und Wasser verteilt. Die
wässrige Schicht
wurde zweimal mit Methylenchlorid extrahiert, und die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen und mit Natriumsulfat
getrocknet. Das Konzentrieren ergab 2,05 g eines gelben Schaums.
Eine Chromatographie auf Silicagel (110 g) unter Verwendung von
5% Methanol/Ether als Elutionsmittel ergab 430 mg (22%) N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(hydroxymethyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)(tert-butoxy)carboxamid
als farblosen Schaum.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 9,42 min (100%)
MS
(m+H/z), 413
-
N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(hydroxymethyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)(tert-butoxy)carboxamid (372
mg, 0,90 mmol) wurde in 2 ml wasserfreier Trifluoressigsäure gelöst und 2
h bei Raumtemperatur gerührt. Verdampfen
des Lösungsmittels
ergab {2-[(2-Aminoethyl)amino]-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl}methan-1-ol
als sein Trifluoracetatsalz in quantitativer Ausbeute.
-
{2-[(2-Aminoethyl)amino]-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl}methan-1-ol
wurde in 3 ml wasserfreiem THF gelöst, und 1,47 g (4,50 mmol)
wasserfreies Cäsiumcarbonat
wurde zugegeben. 2-Chlor-5-nitro-6-aminopyridin (143 mg, 0,9 mmol)
wurde in einer Portion zugegeben, und die gelbe Suspension wurde
18 h auf 70°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde filtriert, konzentriert, und der Rückstand
wurde chromatographiert (Silicagel, 5 Methanol/Methylenchlorid),
wobei sich [4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]methan-1-ol,
216 mg (53%), als gelber Feststoff ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]:
6,92 min (100%)
MS (m+H/z), 450
-
Beispiel 139
-
Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]methan-1-ol
-
Das
Verfahren von Beispiel 140 wurde unter Verwendung von 2-Chlor-5-nitropyridin
und {2-[(2-Aminoethyl)amino]-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl}methan-1-ol
wiederholt. Eine Chromatographie des Rückstandes (Silicagel, 5% Methanol/Methylenchlorid)
ergab 200 mg (51%) [4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]methan-1-ol als
gelben Feststoff.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 7,85 min (100%)
MS
(m+H/z), 435
-
Beispiel 140
-
Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-{2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
Unter
Verwendung des Verfahrens von Swern et al. wurden 100 mg N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(hydroxymethyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)(tert-butoxy)carboxamid
in 1 ml wasserfreiem Methylenchlorid gelöst und zu einer Lösung aus
Oxalylchlorid (30,7 μl,
0,363 mmol) und DMSO (51,6 μl,
0,726 mmol) gegeben, die 15 min bei –78°C gerührt worden war. Die so erhaltene
Lösung
wurde weitere 30 min gerührt,
und zu diesem Zeitpunkt wurden 202 μl (1,45 mmol) Triethylamin zugegeben.
Man ließ die
so erhaltene Suspension nach 15 min auf Raumtemperatur erwärmen, und
1 ml Wasser wurde zugegeben, und die Schichten wurden getrennt. Die
wässrige
Schicht wurde mit Methylenchlorid extrahiert, und die vereinigten organischen
Schichten wurden getrocknet (Natriumsulfat) und konzentriert, wobei
sich N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-formylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)(tert-butoxy)carboxamid
als hellgelber Schaum ergab. Dieses Produkt erwies sich als luftempfindlich
und wurde ohne weitere Behandlung verwendet.
HPLC [Verfahren
AZ-S]: 11,41 min (95%)
MS (m+H/z), 411
-
N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-formylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)(tert-butoxy)carboxamid
(50 mg, 0,121 mmol) wurde in 5 ml THF gelöst, 242 μl Natriumcyanoborhydrid (1 M
in THF) und 5 μl
Eisessig wurden zugegeben, und das Gemisch wurde 18 h auf 70°C erwärmt. Nach
der langsamen Zugabe von 1 ml Wasser zur Zersetzung von überschüssigem Reagenz
wurde das Gemisch zwischen Ethylacetat und gesättigter Citronensäurelösung verteilt.
Die organische Schicht wurde verworfen, die wässrige Schicht wurde vorsichtig
mit Natriumhydoxid auf einen pH-Wert von 9 basisch eingestellt und
dann zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden getrocknet (Natriumsulfat), konzentriert und durch
eine Chromatographie (Silicagel, 10% Methanol/Methylenchlorid) gereinigt,
wobei sich N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)(tert-butoxy)carboxamid,
30 mg (52%), ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 8,28 min (95%)
MS
(m+H/z), 482
-
Unter
Anwendung der vorstehend in Schritt 1.2 beschriebenen Bedingungen
wurde N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)(tert-butoxy)carboxamid
mit wasserfreier Trifluoressigsäure
behandelt, wobei sich (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]amin
in fast quantitativer Ausbeute ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]:
3,97 min (95%)
MS (m+H/z), 382
-
Unter
Anwendung der in dem vorstehenden Beispiel beschriebenen Bedingungen
ergaben (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-yhnethyl)pyrimidin-2-yl]amin
und 9,7 mg (0,061 mmol) 2-Chlor-5-nitropyridin nach einer Chromatographie
(Silicagel, 5% Methanol/Methylenchlorid) [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
in einer Ausbeute von 60%.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 7,43 min
(100%)
MS (m+H/z), 504.
-
Beispiel 141
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Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-6-amino-(2-pyridyl))amino]ethyl)amin
-
Unter
Anwendung der in Beispiel 139 beschriebenen Bedingungen ergaben
(2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]amin
und 10,6 mg (0,061 mmol) 2-Chlor-5-nitro-6-aminopyridin
nach einer Chromatographie (Silicagel, 5% Methanol/Methylenchlorid)
191 mg (60%) [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-6-amino-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
als gelben Feststoff.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 6,49 min (100%)
MS
(m+H/z), 519
-
Beispiel 142
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Herstellung von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-6-amino- 2-pyridyl))amino]ethyl}amin
und verwandte Verbindungen
-
Eine
Suspension von 0,44 g (2,59 mmol) 2,2,2-Trifluor-N-[2-(methylamino)ethyl]acetamid
(gemäß Syn. Comm.,
26: 3633–3636
(1996), hergestellt) und 0,38 g (2,59 mmol) 1-Pyrazolcarboxamidinhydrochlorid in 5
ml wasserfreiem THF wurde 3 h bei Raumtemperatur gerührt. Das
Konzentrieren dieser Suspension ergab einen weißen Feststoff, von dem durch 1H-NMR-Analyse
festgestellt wurde, dass er aus dem gewünschten Guanidin, N-[2-(Amidinomethylamino)ethyl]-2,2,2-trifluoracetamidhydrochlorid,
und Pyrazol bestand. Dieser wurde ohne weitere Reinigung im nächsten Schritt
verwendet.
-
Eine
Lösung
aus 0,60 g (2,3 mmol) 2,4-Dichlor-2-(1-imidazoyl)ethan-1-on, 0,38
ml (2,82 mmol) Dimethylformamiddimethylacetal und 5 ml THF wurde
2 h unter Rückfluss
erhitzt. Das Konzentrieren ergab 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(1-imidazoyl)-3-dimethylaminoprop-2-en-1-on
als hellroten Feststoff in quantitativer Ausbeute. Dieser Feststoff
wurde erneut in 5 ml THF gelöst,
1,0 g (3,06 mmol) wasserfreies Cäsiumcarbonat und
der vorstehend beschriebene Rückstand,
der N-[2-(Amidinomethylamino)ethyl]-2,2,2-trifluoracetamidhydrochlorid
enthielt, wurden zugegeben, und das so erhaltene Gemisch wurde 18
h auf 70°C
erwärmt.
Nach dem Abkühlen
wurde Wasser zugegeben, und das so erhaltene Gemisch wurde mit Methylenchlorid
extrahiert. Die wässrige
Schicht wurde mit Methylenchlorid extrahiert, und die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, getrocknet
und konzentriert, wobei sich 1,56 g eines braunen Öls ergaben.
Eine Chromatographie (Silicagel, 5% Methanol/Methylenchlorid) ergab
0,35 g des gewünschten
Pyrimidins, N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methylamino}ethyl)-2,2,2-trifluoracetamid,
als braunen Feststoff.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 7,68 min (85%)
MS
(m+H/z), 459
-
Das
vorstehend erwähnte
Pyrimidin, N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methylamino}ethyl)-2,2,2-trifluoracetamid,
(114 mg, 0,25 mmol) wurde in 2 ml Methanol gelöst, und Kaliumhydroxid (40 mg,
1 mmol) wurde zugegeben. Diese Suspension wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur
gerührt.
Wasser wurde zugegeben, und die Lösung wurde mit Methylenchlorid
extrahiert. Die wässrige
Schicht wurde mit Methylenchlorid sorgfältig extrahiert, und die organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, getrocknet und konzentriert, wobei sich das primäre Amin
ohne Schutzgruppe, (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methylamin,
in quantitativer Ausbeute ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 4,43
min (90%)
MS (m+H/z), 363
-
Unter
Verwendung des vorstehend in Beispiel 139 beschriebenen Verfahrens
wurden (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methylamin
und 2-Chlor-5-nitropyridin
umgesetzt, wobei sich [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methyl-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
(73174) ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 7,82 min (100%)
MS
(m+H/z), 485
-
Unter
Verwendung des vorstehend beschriebenen Verfahrens wurden (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methylamin
und 2-Chlor-5-nitro-6-aminopyridin umgesetzt, wobei sich [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methyl-{2-[(5-nitro-6-amino-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 6,73 min (100%)
MS (m+H/z),
500
-
Unter
Verwendung des vorstehend in Beispiel 139 beschriebenen Verfahrens
wurden (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methylamin
und 2-Chlor-5-cyanopyridin
umgesetzt, wobei sich [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methyl-{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 6,49 min (100%)
MS (m+H/z),
465
-
Eine
Lösung
aus 0,60 g (2,3 mmol) 2,4-Dichlor-2-(2-imidazoyl)ethan-1-on, 0,38
ml, (2,82 mmol) Dimethyformamiddimethylacetal und 5 ml THF wurde
2 h unter Rückfluss
erhitzt. Das Konzentrieren ergab 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(2-imidazoyl)-3-(dimethylamino)prop-2-en-1-on als hellroten
Feststoff in quantitativer Ausbeute. Dieser Feststoff wurde erneut
in 5 ml THF gelöst,
1,0 g (3,06 mmol) wasserfreies Cäsiumcarbonat und
N-[2-(Amidinomethylamino)ethyl]-2,2,2-trifluoracetamidhydrochlorid
(siehe oben) wurden zugegeben, und das so erhaltene Gemisch wurde
18 h auf 70°C
erwärmt.
Nach dem Abkühlen
wurde Wasser zugegeben, und das so erhaltene Gemisch wurde mit Methylenchlorid
extrahiert. Die wässrige
Schicht wurde mit Methylenchlorid extrahiert, und die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, getrocknet
und konzentriert, wobei sich ein braunes Öl ergab. Eine Chromatographie
(Silicagel, 5% Methanol/Methylenchlorid) ergab 0,30 g des gewünschten
Pyrimidins, N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methylamino}ethyl)-2,2,2-trifluoracetamid,
als braunen Feststoff.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 7,25 min (100%)
MS
(m+H/z), 459
-
Das
vorstehend erwähnte
Pyrimidin, N-(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methylamino}ethyl)-2,2,2-trifluoracetamid,
(114 mg, 0,25 mmol) wurde in 2 ml Methanol gelöst, und Kaliumhydroxid (40
mg, 1 mmol) wurde zugegeben. Diese Suspension wurde 1 Stunde bei
Raumtemperatur gerührt.
Wasser wurde zugegeben, und die Lösung wurde mit Methylenchlorid
extrahiert. Die wässrige
Schicht wurde mit Methylenchlorid sorgfältig extrahiert, und die organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, getrocknet und konzentriert, wobei sich das primäre Amin
ohne Schutzgruppe, (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methylamin,
in quantitativer Ausbeute ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 3,92
min (100%)
MS (m+H/z), 363
-
Unter
Verwendung des vorstehend in Beispiel 139 beschriebenen Verfahrens
wurden (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methylamin
und 2-Chlor-5-cyanopyridin
umgesetzt, wobei sich [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methyl-{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 5,98 min (100%)
MS (m+H/z),
465
-
Unter
Verwendung des vorstehend in Beispiel 139 beschriebenen Verfahrens
wurden (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methylamin
und 2-Chlor-5-nitropyridin
umgesetzt, wobei sich [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methyl-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin ergab.
HPLC
[Verfahren AZ-S]: 7,31 min (100%)
MS (m+H/z), 485
-
Unter
Verwendung des vorstehend in Beispiel 139 beschriebenen Verfahrens
wurden (2-Aminoethyl)[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methylamin
und 2-Chlor-5-nitro-6-aminopyridin
umgesetzt, wobei sich [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methyl-{2-[(5-nitro-6-amino-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
ergab.
HPLC [Verfahren AZ-S]: 5,85 min (100%)
MS (m+H/z),
500
-
Beispiel 145
-
Herstellung
zusätzlicher
Verbindungen
-
Die
nachstehend ausführlich
beschriebenen Verbindungen wurden unter Verwendung der folgenden allgemeinen
Verfahren hergestellt:
-
Schritt A. Alkylierung
-
1
mmol von mit einem Arylrest substituiertem Phenacylchlorid in DMF
wurde bei Raumtemperatur während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol des Amins und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
oder Verreiben gereinigt.
-
Schritt B. Enaminonbildung
-
1
mmol Substrat wurde in reinem DMF-DMA sechs Stunden auf 80°C erwärmt. Das
Produkt wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben mit Diethylether
gereinigt.
-
Schritt C. Pyrimidinbildung
-
1
mmol Substrat, 1 mmol Guanadin und 3 mmol Cs2CO3 wurden in DMF gelöst und vierzehn Stunden auf
90°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 5–10%
Methanol in Methylenchlorid gereinigt.
-
Schritt D. Cyclisierung
zum Imid
-
1
mmol Substrat wurde in Essigsäure
vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert und durch eine Säulenchromatographie mit 5–10% Methanol
in Methylenchlorid gereinigt.
-
Schritt E. Phthalimidspaltung
-
1
mmol Substrat und 20 mmol Hydrazin wurden bei 75°C in Ethanol gerührt. Das
Ethanol wurde im Vakuum aus dem Reaktionsgemisch entfernt, und dann
wurde Methylenchlorid zugegeben, und die Lösung wurde filtriert. Das Filtrat
wurde aufgenommen und im Vakuum konzentriert.
-
Schritt F. Säurekupplung
-
1
mmol Substrat, 2 mmol Carbonsäure,
2 mmol HBTU und 3 mmol Diisopropylethylamin wurden in THF gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt. Die
Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 5–10%
Methanol in Methylenchlorid gereinigt.
-
Schritt G. Abspaltung
der Boc-Schutzgruppe
-
1
mmol Substrat wurde 30 min bei 40°C
in einem Gemisch aus 1 ml Methylenchlorid und 1 ml Trifloroessigsäure gerührt und
im Vakuum konzentriert.
-
Schritt H. SnAr-Endstück
-
1
mmol Substrat, 1,5 mmol eines substituierten 2-Chlorpyridins und
4 mmol Diisopropylethylamin wurden in 2 ml DMF vierzehn Stunden
bei 80°C
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 5–10%
Methanol in Methylenchlorid gereinigt.
-
Schritt I. Bromierung
-
20
mmol von mit einem Arylrest substituiertem Acetophenon und 1 ml
konz. HCl wurden in 20 ml Diethylether unter Stickstoff bei 0°C gemischt.
Eine Lösung
von 20 mmol Br2 in 20 ml Chloroform wurde
tropfenweise zu dieser Lösung
gegeben und vier Stunden belassen und dann im Vakuum konzentriert.
-
Schritt J. SnAr auf dem
Keton
-
1
mmol 1-(4-Fluorphenyl)-2-imidazolylethan-1-on, 0,3 mmol eines Amins
und 1 mmol K2CO3 wurden 14
Stunden auf 100°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Eis gegossen, dann filtriert, und
der Feststoff wurde aufgenommen.
-
Schritt K. Anhydridkupplung
-
1
mmol Substrat und 1 mmol Anhydrid wurden vier Stunden bei Raumtemperatur
in THF gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
-
Schritt L. Suzuki-Reaktion
-
1
mmol eines 2,6-Dichlorpyridins, 1,05 mmol Boronsäure und 3 mmol Na2CO3 wurden in 1,5 ml THF und 0,5 ml Wasser
gelöst,
und es wurde mit Stickstoff gespült.
0,05 mmol [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
wurden zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und es wurde unter Stickstoff
14 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
mit Wasser und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung wurde
dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 10% Ethylacetat/90% Hexan gereinigt.
-
Schritt M. SnAr-Reaktion
-
1
mmol Substrat wurde mit 2 mmol Amin und 3 mmol Diisopropylethylamin
in 2 ml DMF zwei Stunden bei 80°C
aufgenommen. Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und
mit Wasser und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 30% Ethylacetat/70% Hexan gereinigt.
-
Schritt N. Reduktion der
Nitrogruppe
-
1
mmol Substrat wurde mit demselben Gewicht an 5% Pd-C und mit 20
mmol N2H4 aufgenommen
und in THF gelöst.
Die Umsetzung wurde 24 h unter Erhitzen unter Rückfluss gerührt und dann durch Celite filtriert und
durch eine Säulenchromatographie
gereinigt.
-
Schritt O. Reduktion der
Nitrogruppe in Ethanol
-
1
mmol Substrat wurde mit demselben Gewicht an 5% Pd-C aufgenommen
und in Ethanol gelöst.
Die Umsetzung wurde sechs Stunden in einen Parr-Schüttler unter
einem Druck von 35 psi Wasserstoff gegeben, dann durch Celite filtriert
und durch eine Säulenchromatographie
gereinigt.
-
Beispiel
145-1 Herstellung
von [4-(2,4-Difluorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(2,4-Difluorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren unter Verwendung von 1-(2,4-Difluorphenyl)-2-chlorethan-1-on und
Imidazol in Schritt A, Schritt B und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
in Schritt C hergestellt.
HPLC: 7,150 min
MS: MH+ = 439,1
-
Beispiel
145-2 Herstellung
von [5-Imidazolyl-4-(4-methylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-nyridyl))amino]ethyl}amin
-
[5-Imidazolyl-4-(4-methylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren unter Verwendung von 2-Brom-1-(4-methylphenyl)ethan-1-on und Imidazol
in Schritt A, Schritt B und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
in Schritt C hergestellt.
HPLC: 7,333 min
MS: MH+ = 417,2
-
Beispiel
145-3 Herstellung
von [4-(2-Chlorphenol)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(2-Chlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch Schritt I unter Verwendung von 1-(2-Chlorphenyl)ethan-1-on
und Imidazol in Schritt A, Schritt B und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
in Schritt C hergestellt.
HPLC: 7,233 min
MS: MH+= 437,1
-
Beispiel
145-4 Herstellung
von tert-Butyl-4-{4-[5-imidazolyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}piperazincarboxylat
-
tert-Butyl-4-{4-[5-imidazolyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}piperazincarboxylat
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren unter Verwendung von von 2-Brom-1-(4-fluorphenyl)ethan-1-on
und Imidazol in Schritt A, unter Verwendung von tert-Butylpiperazincarboxylat
in Schritt J, Schritt B und Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
in Schritt C hergestellt.
HPLC: 9,670 min
MS: MH+ = 587,2
-
Beispiel
145-5 Herstellung
von {5-Imidazolyl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
{5-Imidazolyl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch Schritt I unter Verwendung von 1-[4-(Trifluormethyl)phenyl]ethan-1-on,
A unter Verwendung von Imidazol, B und C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nito-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
hergestellt.
HPLC: 8,533 min
MS: MH+ =
471,2
-
Beispiel
145-6 Herstellung
von [4-(4-Ethylphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(4-Ethylphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte I unter Verwendung von 1-(4-Ethylphenyl)ethan-1-on,
A unter Verwendung von Imidazol, B und C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nito-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
hergestellt.
HPLC: 8,267 min
MS: MH+ =
431,2
-
Beispiel
145-7 Herstellung
von [4-(3,5-Dichlor-(2-thienyl))-5-imidazolypyrimidin-2-yl{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(3,5-Dichlor-(2-thienyl))-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte I unter Verwendung von 1-(3,5-Dichlor-2-thienyl)ethan-1-on,
A unter Verwendung von Imidazol, B und C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
hergestellt.
HPLC: 8,167 min
MS: MH+ =
477,1
-
Beispiel
145-8 Herstellung
von [5-Imidazolyl-4-(4-pipenrazinylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[5-Imidazolyl-4-(4-piperazinylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 2-Brom-1-(4-fluorphenyl)ethan-1-on
und Imidazol, J unter Verwendung von tert-Butylpiperazincarboxylat, B, C unter
Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin und
G hergestellt.
HPLC:
MS: MH+ =
487,3
-
Beispiel
145-9 Herstellung
von 2-{N-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
2-{N-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wurde
gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B und C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
hergestellt.
HPLC: 11,433 min
MS: MH+ =
568,1
-
Beispiel
145-10 Herstellung
von 5-[5-Imidazolyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]thiophen-2-carbonitril
-
5-[5-Imidazolyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]thiophen-2-carbonitril wurde
gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte I unter Verwendung von 5-Acetylthiophen-2-carbonitril,
A unter Verwendung von Imidazol, B und C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
hergestellt.
HPLC: 7,517 min
MS: MH+ =
434,1
-
Beispiel
145-11 Herstellung
von {5-Imidazolyl-4-[4-(4-methylpiperazinyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amin
-
{5-Imidazolyl-4-[4-(4-methylpiperazinyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin wurde
gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 2-Brom-1-(4-fluorphenyl)ethan-1-on
und Imidazol, J unter Verwendung von Methylpiperazin, B und C unter
Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin hergestellt.
HPLC:
5,417 min
MS: MH+ = 501,3
-
Beispiel
145-12 Herstellung
von [5-Imidazolyl-4-(4-peridylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amin
-
[5-Imidazolyl-4-(4-piperidylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 2-Brom-1-(4-fluorphenyl)ethan-1-on
und Imidazol, J unter Verwendung von Piperidin, B und C unter Verwendung
von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin hergestellt.
HPLC:
6,300 min
MS: MH+ = 486,2
-
-
Beispiel
145-13 Herstellung
von N-{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}-N-[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(3,5-dioxomorpholin-4-yl)pyrimidin-2-yl]acetamid
-
N-{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}-N-[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(3,5-dioxomorpholin-4-yl)pyrimidin-2-yl]acetamid
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und K unter Verwendung von 1,4-Dioxan-2,6-dion und dann einem Überschuss
an Essigsäureanhydrid
hergestellt.
HPLC: 13,117 min
MS: MH+ =
575,1
-
Beispiel
145-14 Herstellung
von N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid
-
N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid wurde
gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und K unter Verwendung von Essigsäureanhydrid hergestellt.
HPLC:
10,200 min
MS: MH+ = 477,0
-
Beispiel
145-15 Herstellung
von 4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]morpholin-3,5-dion
-
4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]morpholin-3,5-dion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E, K unter Verwendung von 1,4-Dioxan-2,6-dion und F hergestellt.
HPLC:
9,317 min
MS: MH+ = 533,1
-
Beispiel
145-16 Herstellung
von N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pryridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2-(dimethylamino)acetamid
-
N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2-(dimethylamino)acetamid
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und F unter Verwendung von 2-(Dimethylamino)essigsäure hergestellt.
HPLC:
6,567 min
MS: MH+ = 520,2
-
Beispiel 145-17
-
Herstellung von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolin-2,5-dion
-
1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolin-2,5-dion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E, K unter Verwendung von Äpfelsäureanhydrid
und F hergestellt.
HPLC: 10,083 min
MS: MH+ =
515,1
-
Beispiel 145-18
-
Herstellung von 4-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]morpholin-3,5-dion
-
4-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]morpholin-3,5-dion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E, K unter Verwendung von 1,4-Dioxan-2,6-dion und F hergestellt.
HPLC:
MS:
MH+ = 518,1
-
Beispiel 145-19
-
Herstellung von N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethy}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-4-morpholin-4-ylbutanamid
-
N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-4-morpholin-4-ylbutanamid
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und F unter Verwendung von 4-Chlorbutansäure hergestellt. 1 mmol N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-4-brombutanamid,
2 mmol Morpholin, 3 mmol Diisopropylethylamin und 0,1 mmol Tetrabutylammoniumiodid
wurden vierzehn Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert und mit Wasser und Ethylacetat verdünnt. Die
Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 5–10%
Methanol in Methylenchlorid gereinigt.
HPLC: 4,837 min
MS:
MH+ = 590,2
-
Beispiel 145-20
-
Herstellung von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2
pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]piperazin-2,6-dion
-
1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]piperazin-2,6-dion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E, F unter Verwendung von 2-[(tert-Butoxy)-N-(carboxymethyl)carbonylamino]essigsäure und
G hergestellt.
HPLC: 5,825 min
MS: MH+ =
532,2
-
Beispiel
145-21 Herstellung
von tert-Butyl-4-[2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3,5-dioxopiperazincarboxylat
-
tert-Butyl-4-[2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3,5-dioxopiperazincarboxylat
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und F unter Verwendung von 2-[(tert-Butoxy)-N-(carboxymethyl)carbonylamino]essigsäure hergestellt.
HPLC:
9,137 min
MS: MH+ = 632,2
-
Beispiel
145-22 Herstellung
von tert-Butyl-4-[4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-3,5-dioxopiperazincarboxylat
-
tert-Butyl-4-[4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-3,5-dioxopiperazincarboxylat
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und F unter Verwendung von 2-[(tert-Butoxy)-N-(carboxymethyl)carbonylamino]essigsäure hergestellt.
HPLC:
9,861 min
MS: MH+ = 617,2
-
Beispiel
145-23 Herstellung
von 1-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]piperazin-2,6-dion
-
1-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]piperazin-2,6-dion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E, F unter Verwendung von 2-[(tert-Butoxy)-N-(carboxymethyl)carbonylamino]essigsäure und
G hergestellt.
HPLC: 6,554 min
MS: MH+ =
517,2
-
Beispiel
145-24 Herstellung
von tert-Butyl-4-[2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino)ethyl}amino-4
dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2,6-dimethylpiperazincarboxylat
-
tert-Butyl-4-[2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2,6-dimethylpiperazincarboxylat
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch Schritt A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und 2,6-Dimethylpiperazin hergestellt. 1 mmol dieses Produkts, 1 mmol
tert-Butyl-(tert-butoxycarbonyloxy)formiat
und 2 mmol Triethylamin wurden vier Stunden bei Raumtemperatur in
Methylenchlorid gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 5-10% Methanol in Methylenchlorid gereinigt. Dieses Produkt
wurde in die Schritte B und C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin übernommen.
HPLC:
10,96 min
MS: MH+ = 632,3
-
Beispiel
145-25 Herstellung
von tert-Butyl-4-[4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-2,6-dimethylpiperazincarboxylat
-
tert-Butyl-4-[4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-2,6-dimethylpiperazincarboxylat
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch Schritt A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und 2,6-Dimethylpiperazin hergestellt. 1 mmol dieses Produkts, 1
mmol tert-Butyl-(tert-butoxycarbonyloxy)formiat und 2 mmol Triethylamin
wurden vier Stunden bei Raumtemperatur in Methylenchlorid gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 5-10% Methanol in Methylenchlorid gereinigt. Dieses Produkt
wurde in die Schritte B und C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin übernommen.
HPLC:
11,713 min
MS: MH+ = 617,2
-
Beispiel
145-26 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(3,5-dimethylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(3,5-dimethylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch Schritt A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und 2,6-Dimethylpiperazin
hergestellt. 1 mmol dieses Produkts, 1 mmol tert-Butyl-(tert-butoxycarbonyloxy)formiat
und 2 mmol Triethylamin wurden vier Stunden bei Raumtemperatur in
Methylenchlorid gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 5–10%
Methanol in Methylenchlorid gereinigt. Dieses Produkt wurde in die
Schritte B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und G übernommen.
HPLC:
5,653 min
MS: MH+ = 532,6
-
Beispiel
145-27 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(3,5-dimethylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(3,5-dimethylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch Schritt A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und 2,6-Dimethylpiperazin hergestellt. 1 mmol dieses Produkts, 1
mmol tert-Butyl-(tert-butoxycarbonyloxy)formiat und 2 mmol Triethylamin
wurden vier Stunden bei Raumtemperatur in Methylenchlorid gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
mit 5–10%
Methanol in Methylenchlorid gereinigt. Dieses Produkt wurde in die Schritte
B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin und
G übernommen.
HPLC:
6,193 min
MS: MH+ = 517,6
-
Beispiel
145-28 Herstellung
von N-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-4-hydroxybutanamid
-
N-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-4-hydroxybutanamid
(74814) wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und F unter Verwendung von 4-Brombutansäure hergestellt.
HPLC:
5,688 min
MS: MH+ = 506,2
-
Beispiel
145-29 Herstellung
von [5-((1E)-1-Aza-2-pyrrolidinylprop-1-enyl)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amin
-
[5-((1E)-1-Aza-2-pyrrolidinylprop-1-enyl)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und K unter Verwendung von Essigsäureanhydrid hergestellt. 1 mmol
N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro- (2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid und
2 mmol Lawesson-Reagenz wurden bei 80°C in 2 ml DME gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt. 1 mmol 1-{[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]amino}ethan-1-thion
wurde in Pyrrolidin auf 85°C
erwärmt
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
HPLC: 6,032 min
MS:
MH+ = 530,3
-
Beispiel 145-30
-
Herstellung von {5-[(1E)-1-Aza-2-(cyclopropylamino)prop-1-enyl]-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl}(2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
{5-[(1E)-1-Aza-2-(cyclopropylamino)prop-1-enyl]-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl}{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und K unter Verwendung von Essigsäureanhydrid hergestellt. 1
mmol N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid
und 2 mmol Lawesson-Reagenz wurden bei 80°C in 2 ml DME gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt. 1 mmol 1-{[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]amino}ethan-1-thion
wurde in Cyclopropylamin auf 40°C
erwärmt
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
HPLC: 5,781 min
MS:
MH+ = 516,2
-
Beispiel
145-31 Herstellung
von 1-[2-((2-[(6-Amino-5-nitro-(2 pyridyl)amino)ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-(4-methylpiperazinyl)pyrrolidin-2,5-dion
-
1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-(4-methylpiperazinyl)pyrrolidin-2,5-dion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E, K unter Verwendung von Äpfelsäureanhydrid
und F hergestellt. Ein großer Überschuss
an Morpholin wurde zu reinen Fraktionen von 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolin-2,5-dion gegeben,
es wurde im Vakuum konzentriert und durch eine Säulenchromatographie unter Eluieren
mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
HPLC: 4,897 min
MS:
MH+ = 546,3
-
Beispiel
145-32 Herstellung
von [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch Schritt L unter Verwendung von 2,6-Dichlor-3-nitropyridin und
2,4-Dichlorbenzolboronsäure
und Schritt M unter Verwendung von (2-Aminoethyl)(5-nitro-(2-pyridyl))amin
hergestellt.
HPLC: 9,598 min
MS: MH+ = 448,8
-
Beispiel
145-33 Herstellung
von N-[6-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)2,4-dichlorphenyl)(3-pyridyl)]-N-ethylacetamid
-
N-[6-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-(2,4-dichlorphenyl)(3-pyridyl)]-N-ethylacetamid wurde
gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte L unter Verwendung von 2,6-Dichlor-3-nitropyridin
und 2,4-Dichlorbenzolboronsäure,
M unter Verwendung von N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid,
O, K unter Verwendung von Essigsäureanhydrid,
G und H unter Verwendung von 6-Chlor-3-nitro-2-pyridylamin hergestellt.
HPLC:
6,223 min
MS: MH+ = 504,2
-
Beispiel 145-34
-
Herstellung von {5-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]-6-(2,4-dichlorphenyl)(2-pyridyl)}{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
{5-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]-6-(2,4-dichlorphenyl)(2-pyridyl)}{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte L unter Verwendung von 2,6-Dichlor-3-nitropyridin
und 2,4-Dichlorbenzolboronsäure,
M unter Verwendung von N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid,
N, H unter Verwendung von 6-Chlor-3-nitro-2-pyridylamin,
G und H unter Verwendung von 6-Chlor-3-nitro-2-pyridylamin hergestellt.
HPLC:
7,467 min
MS: MH+ = 571,0
-
Beispiel
145-35 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-(ethylamino)(2-pyridyl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-(ethylamino)(2-pyridyl)]amin wurde
gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte L unter Verwendung von 2,6-Dichlor-3-nitropyridin und
2,4-Dichlorbenzolboronsäure,
M unter Verwendung von N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid,
O, G und H unter Verwendung von 6-Chlor-3-nitro-2-pyridylamin hergestellt.
HPLC:
5,263 min
MS: MH+ = 462,0
-
Beispiel 145-36
-
Herstellung von [6-(2,4-Dichlorphenyl)-3-nitro-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[6-(2,4-Dichlorphenyl)-3-nitro-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch Schritt L unter Verwendung von 2,6-Dichlor-3-nitropyridin und
2,4-Dichlorbenzolboronsäure,
wobei das Nebenprodukt aufgenommen wurde, und Schritt M unter Verwendung
von (2-Aminoethyl)(5-nitro-(2-pyridyl))amin hergestellt.
HPLC:
12,003 min
MS: MH+ = 449,0
-
Beispiel
145-37 Herstellung
von 2-(2,4-Dichlorphenyl)-4-methyl-6-({2-[(5-nitro-(2-nyridyl))amino]ethyl}amino)pyridin-3-carbonitril
-
2-(2,4-Dichlorphenyl)-4-methyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyridin-3-carbonitril wurde
gemäß den vorstehenden
Verfahren durch Schritt L unter Verwendung von 2,6-Dichlor-4-methylpyridin-3-carbonitril
und 2,4-Dichlorbenzolboronsäure
und Schritt M unter Verwendung von (2-Aminoethyl)(5-nitro-(2-pyridyl))amin
hergestellt.
HPLC: 12,183 min
MS: MH+ =
443,0
-
Beispiel 145-38
-
Herstellung von {2-((6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-3-nitro-(2-pyridyl)]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-3-nitro-(2-pyridyl)]amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte L unter Verwendung von 2,6-Dichlor-3-nitropyridin
und 2,4-Dichlorbenzolboronsäure,
wobei das Nebenprodukt aufgenommen wurde, M unter Verwendung von N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid,
G und H unter Verwendung von 6-Chlor-3-nitro-2-pyridylamin hergestellt.
HPLC:
10,682 min
MS: MH+ = 464,0
-
Beispiel
145-39 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(4-ethylphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(4-ethylphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]amin
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte L unter Verwendung von 2,6-Dichlor-3-nitropyridin
und 4-Ethylbenzolboronsäure,
M unter Verwendung von N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid,
G und H unter Verwendung von 6-Chlor-3-nitro-2-pyridylamin hergestellt.
HPLC:
9,354 min
MS: MH+ = 424,1
-
Beispiel
145-40 HerstellunP
von N-{1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2,6-dioxo-(3-piperidyl)}(tert-butoxy)carboxamid
-
N-{1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2,6-dioxo-(3-piperidyl)}(tert-butoxy)carboxamid
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und F unter Verwendung von 1-[(tert-Butoxy)carbonylamino]propan-1,3-dicarbonsäure hergestellt.
HPLC:
9,152 min
MS: MH+ = 646,4
-
Beispiel
145-41 Herstellung
von 3-Amino-1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]piperidin-2,6-dion
-
3-Amino-1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]piperidin-2,6-dion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E, F unter Verwendung von 1-[(tert-Butoxy)carbonylamino]propan-1,3-dicarbonsäure und
G hergestellt.
HPLC: 5,247 min
MS: MH+ =
546,3
-
Beispiel
145-42 Herstellung
von N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2 pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2-[(tert-butoxy)-N-methylcarbonylamino]
-
N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2-[(tert-butoxy)-N-methylcarbonylamino]acetamid
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und F unter Verwendung von 2-[(tert-Butoxy)-N- methylcarbonylamino]essigsäure hergestellt.
HPLC:
8,346 min
MS: MH+ = 606,2
-
Beispiel
145-43 Herstellung
von N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2-(methylamino)acetamid
-
N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2-(methylamino)acetamid
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E, F unter Verwendung von 2-[(tert-Butoxy)-N-methylcarbonylamino]essigsäure und
G hergestellt.
HPLC: 4,716 min
MS: MH+ =
506,1
-
Beispiel
145-44 Herstellung
von 1-[6-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-(4-ethylphenyl)-3-pyridyl]pyrrolidin-2,5-dion
-
1-[6-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-(4-ethylphenyl)-3-pyridyl]pyrrolidin-2,5-dion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte L unter Verwendung von 2,6-Dichlor-3-nitropyridin
und 4-Ethylbenzolboronsäure,
M unter Verwendung von N-(2-Aminoethyl)(tert-butoxy)carboxamid,
F unter Verwendung von Ethan-1,2-dicarbonsäure, G und
H unter Verwendung von 6-Chlor-3-nitro-2-pyridylamin hergestellt.
HPLC:
6,072 min
MS: MH+ = 476,2
-
Beispiel 145-45
-
Herstellung von 2-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
2-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren dwch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-((5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und D hergestellt.
HPLC: 12,12 min
MS: MH+ =
549,8
-
Beispiel 145-46
-
Herstellung von 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolino[3,4-c]pyridin-1,3-dion
-
2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolino[3,4-c]pyridin-1,3-dion
wrde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und 3-Pyrrolino[3,4-c]pyridin-1,3-dion,
B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und D hergestellt.
HPLC: 9,85 min
MS: MH+ =
566,1
-
Beispiel 145-47
-
Herstellung von 1-{[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-4
dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]amino}ethan-1-thion
-
1-{[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]amino}ethan-1-thion
wurde gemäß den vorstehenden
Verfahren durch die Schritte A unter Verwendung von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
und Phthalimid, B, C unter Verwendung von Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin,
D, E und K unter Verwendung von Essigsäureanhydrid hergestellt. 1 mmol
N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid und
2 mmol Lawesson-Reagenz wurden bei 80°C in 2 ml DME gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
HPLC: 11,63 min
MS:
MH+ = 493,1
-
Beispiel
146 Herstellung
von 4-[5-Imidazol-2-yl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
-
4-[5-Imidazol-2-yl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
wurde aus 4-Cyanobenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 21,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 428,1 (C21H17N9O2+H
= 428)
-
Beispiel
147 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde
aus 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens
für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 18,2 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 451,1 (C21H16Cl2N8+H
= 451)
-
Beispiel
148 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin (71480)
wurde aus 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin unter Verwendung des
allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 18,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 494,1 (C21H16Cl2F3N7+H = 494)
-
Beispiel
149 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amin
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 1,2-Dimethylimidazol unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 21,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 485,1 (C21H18Cl2N8O2+H = 485)
-
Beispiel
150 Herstellung
von {5-Imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
{5-Imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin wurde
aus 4-(Trifluormethyl)benzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 22,0 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 471,2 (C21H17F3N8O2+H = 471)
-
Beispiel
151 Herstellung
von 6-{[2-([5-Imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethylphenyl]pyrimidin-2-yl}amino)ethyl]amino}pyridin-3-carbonitril
-
6-{[2-({5-Imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}amino)ethyl]amino}pyridin-3-carbonitril
wurde aus 4-(Trifluormethyl)benzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 19,3 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 451,2 (C22H17F3N8+H
= 451)
-
Beispiel
152 Herstellung
von [5-Imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
{5-Imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus 4-(Trifluormethyl)benzoylchlorid und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin
unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 20,0 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 494,2 (C22H17F6N7+H
= 494)
-
Beispiel
153 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
wurde aus 1,2-Dimethylimidazol und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter Verwendung des
allgemeinen Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 19,0 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 465,1 (C22H18Cl2N8+H
= 465)
-
Beispiel
154 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus 1,2-Dimethylimidazol und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 20,0 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 508,1 (C22H18Cl2F3N7+H = 508)
-
Beispiel
155 Herstellung
von [4-(2-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(2-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 2-Chlorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 18,5 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 437,1 (C20H17ClN8O2+H
= 437)
-
Beispiel
156 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(2-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde aus
2-Chlorbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 15,3 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 417,2 (C21H17ClN8+H = 417)
-
Beispiel
157 Herstellung
von [4-(2-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
[4-(2-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin wurde
aus 2-Chlorbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 16,8 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 460,2 (C21H17ClF3N7+H
= 460)
-
Beispiel
158 Herstellung
von [4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 2-Chlor-4-fluorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 19,4 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 455,1 (C20H16ClFN8O2+H
= 455)
-
Beispiel
159 Herstellung
von {4-[4-Fluor-2-(trifluormethylphenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
{4-[4-Fluor-2-(trifluormethyl)phenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 4-Fluor-2-(trifluormethyl)benzoylchlorid unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 21,0 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 489,2 (C21H16F4N8O2+H = 489)
-
Beispiel
160 Herstellung
von {4-[4-Fluor-2-(trifluormethyl)phenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
{4-[4-Fluor-2-(trifluormethyl)phenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 4-Fluor-2-(trifluormethyl)benzoylchlorid unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 21,2 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 431,3 (C21H16F4N8O2+H = 431)
-
Beispiel
161 Herstellung
von [4-(4-Ethylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
[4-(4-Ethylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus 4-Ethylbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 19,4 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 454,3 (C23H22F3N7+H
= 454)
-
Beispiel
162 Herstellung
von {4-[2-Fluor-4-(trifluormethylphenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
{4-[2-Fluor-4-(trifluormethyl)phenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 2-Fluor-4-(trifluormethyl)benzoylchlorid unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 22,2 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 489,2 (C21H16F4N8O2+H = 489)
-
Beispiel
163 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-ylamino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde
aus 2-Chlor-4-fluorbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter
Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 16,3 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 435,2 (C21H16ClFN8+H = 435)
-
Beispiel
164 Herstellung
von [4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl))amino}ethyl)amin
-
[4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus 2-Chlor-4-fluorbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin
unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nito-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 17,7 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 478,2 (C21H16ClF4N7+H
= 478)
-
Beispiel
165 Herstellung
von 6-{[2-((4-[4-Fluor-2-(trifluormethylphenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}amino)ethyl]amino}pyridin-3-carbonitril
-
6-{[2-({4-[4-Fluor-2-(trifluormethyl)phenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}amino)ethyl]amino}pyridin-3-carbonitril
wurde aus 4-Fluor-2-(trifluormethyl)benzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin
unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 18,1 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 469,2 (C22H16F4N8+H
= 469)
-
Beispiel
165 Herstellung
von (4-[4-Fluor-2-(trifluormethylphenyl]-5-imidazol-2-pyrimidin-2-yl}(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
{4-[4-Fluor-2-(trifluormethyl)phenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus 4-Fluor-2-(trifluormethyl)benzoylchlorid und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin
unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 18,8 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 512,2 (C22H16F7N7+H
= 512)
-
Beispiel
166 Herstellung
von 6-[(2-([4-(4-Ethylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(4-Ethylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde aus
4-Ethylbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 17,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 411,2 (C23H22N8+H = 411)
-
Beispiel
167 Herstellung
von [4-(4-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(4-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 4-Chlorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 20,0 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 437,1 (C20H17ClN8O2+H
= 437)
-
Beispiel
168 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(4-Chlorphenol)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(4-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde aus
4-Chlorbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 17,1 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 417,2 (C21H17ClN8+H = 417)
-
Beispiel
169 Herstellung
von [4-(4-Chlor-2-methylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(4-Chlor-2-methylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin wurde
aus 4-Chlor-2-methylbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 20,8 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 451,2 (C21H19ClN8O2+H
= 451)
-
Beispiel
170 Herstellung
von [4-(4-Chlor-2-methylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
[4-(4-Chlor-2-methylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus 4-Chlor-2-methylbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin
unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 19,2 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 474,2 (C22H9ClF3N7+H
= 474)
-
Beispiel
171 Herstellung
von 6-{[2-({4-[2-Fluor-4-(trifluormethyl)phenyl-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}amino)ethyl]amino}pyridin-3-carbonitril
-
6-{[2-({4-[2-Fluor-4-(trifluormethyl)phenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}amino)ethyl]amino}pyridin-3-carbonitril
wurde aus 2-Fluor-4-(trifluormethyl)benzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin
unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 19,7 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 469,3 (C22H16F4N8+H
= 469)
-
Beispiel
172 Herstellung
von [4-(2-Fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(2-Fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 2-Fluorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 17,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 421,2 (C20H17FN8O2+H
= 421)
-
Beispiel
173 Herstellung
von[(2-{[4-(2-Fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2-Fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde aus
2-Fluorbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 14,7 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 401,2 (C21H17FN8+H = 401)
-
Beispiel
174 Herstellung
von [4-(4-Chlor-2-methoxyphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amin
-
[4-(4-Chlor-2-methoxyphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin wurde
aus 4-Chlor-2-methoxybenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 19,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 467,3 (C21H9ClN8O3+H
= 467)
-
Beispiel
175 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(4-Chlor-2-methoxyphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(4-Chlor-2-methoxyphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
wurde aus 4-Chlor-2-methoxybenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 16,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 447,3 (C22H19ClN8O+H = 447)
-
Beispiel
176 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(4-Chlor-2-methylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2-Chlor-4-fluorophenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde
aus 4-Chlor-2-methylbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin
unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin hergestellt.
HPLC:
17,9 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 430,8 (C22H19ClN8+H = 430)
-
Beispiel
177 Herstellung
von [4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 4-Brom-2-chlorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 21,5 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 515,2 (C20H16BrClN8O2+H = 515)
-
Beispiel
178 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde
aus 4-Brom-2-chlorbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(cyano)pyridin unter
Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin hergestellt.
HPLC:
17,7 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 495 (C21H16BrClN8+H = 495)
-
Beispiel
179 Herstellung
von [4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl]amino}ethyl)amin
-
[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus 4-Brom-2-chlorbenzoylchlorid und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin
unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 19,7 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 538,2 (C21H16BrClF3N7+H = 538)
-
Beispiel
180 Herstellung
von 4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
-
4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril
wurde aus 4-Cyanobenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
{2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
hergestellt.
HPLC: 20,0 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 443,1 (C21H18N10O2+H
= 443)
-
Beispiel
181 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}{5-imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}{5-imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}amin
wurde aus 4-(Trifluormethyl)benzoylchlorid unter Verwendung des
allgemeinen Verfahrens für {2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
hergestellt.
HPLC: 20,2 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 486,2 (C21H18F3N9O2+H = 486)
-
Beispiel
182 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin
wurde aus 1,2-Dimethylimidazol unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
{2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
hergestellt.
HPLC: 19,6 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 500,2 (C21H19Cl2N9O2+H = 500)
-
Beispiel
183 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridiyl))amino]ethyl}[4-(2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin wurde aus
2-Chlorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens
für {2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin hergestellt.
HPLC:
16,4 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 452,7 (C20H18ClN9O2+H = 452)
-
Beispiel
184 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
wurde aus 2-Chlor-4-fluorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für {2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
hergestellt.
HPLC: 17,3 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 470,2 (C20H17ClFN9O2+H
= 470)
-
Beispiel
185 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}{4-[4-fluor-2-(trifluormethyl)phenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}{4-[4-fluor-2-(trifluormethyl)phenyl]-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl}amin
wurde aus 4-Fluor-2-(trifluormethyl)benzoylchlorid unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
{2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin hergestellt.
HPLC:
18,4 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 504,3 (C21H17F4N9O2+H
= 504)
-
Beispiel
186 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}4-(4-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin wurde aus
4-Chlorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens
für {2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin hergestellt.
HPLC:
18,0 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 452,2 (C20H18ClN9O2+H = 452)
-
Beispiel
187 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-chlor-2-methylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-chlor-2-methylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
wurde aus 4-Chlor-2-methylbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für {2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
hergestellt.
HPLC: 18,7 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 466,1 (C21H20ClN9O2+H
= 466)
-
Beispiel
188 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-chlor-2-methoxyphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-chlor-2-methoxyphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
wurde aus 4-Chlor-2-methoxybenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für {2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
hergestellt.
HPLC: 17,8 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 482,1 (C21H20ClN9O3+H
= 482)
-
Beispiel
189 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}[4-(4-brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-chlor-2-methoxyphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
wurde aus 4-Brom-2-chlorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für {2-[(4-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin
hergestellt.
HPLC: 19,4 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 530 (C20H17BrClN9O2+H = 530)
-
Beispiel
190 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-brom-2-chlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-brom-2-chlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin
wurde aus 4-Brom-2-chlorbenzoylchlorid und 2-Amino-6-chlor-3-nitropyridin unter
Verwendung des allgemeinen Verfahrens für 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
hergestellt.
HPLC: 19,4 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 544,1 (C21H19BrClN9O2+H = 544)
-
Beispiel
191 Herstellung
von [(2-{[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
wurde aus 4-Brom-2-chlorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril hergestellt.
HPLC:
18,7 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 509,1 (C22H18BrClN8+H = 509)
-
Beispiel
192 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlor-4-fluorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlor-4-fluorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin
wurde aus 4-Fluor-2-chlorbenzoylchlorid und 2-Amino-6-chlor-3-nitropyridin unter
Verwendung des allgemeinen Verfahrens für 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
hergestellt.
HPLC: 17,7 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 484,3 (C21H19ClFN9O2+H
= 484)
-
Beispiel
193 Herstellung
von [(2-{[4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
wurde aus 4-Fluor-2-chlorbenzoylchlorid unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril hergestellt.
HPLC:
16,7 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 449,3 (C22H18ClFN8+H = 449)
-
Beispiel
194 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 6-Chlor-3-nitropyridin unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril hergestellt.
HPLC:
21,9 min (Reinheit >95%)
MS:
M+H = 485,6 (C21H18Cl2N8O2+H
= 485)
-
Beispiel
195 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin
wurde aus 2-Amino-6-chlor-3-nitropyridin unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril hergestellt.
HPLC:
19,8 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 500,2 (C21H19Cl2N9O2+H
= 500)
-
Beispiel
196 Herstellung
von [4-(2 4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin unter Verwendung des
allgemeinen Verfahrens für 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril hergestellt.
HPLC:
20,0 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 508,1 (C22H18Cl2F3N7+H
= 508)
-
Beispiel
199 Herstellung
von [6-(2,4-Dichlorphenyl)4-methylimidazolyl)(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 4-Methylimidazol (die Isomere wurden unter Verwendung
einer Silicagelsäule
getrennt) und 2-Chlor-5-nitropyridin unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
hergestellt.
HPLC: 22,8 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 484,2 (C22H19Cl2N7O2+H = 484)
-
Beispiel
200 Herstellung
von [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)(2-pyridyl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)(2-pyridyl)](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
wurde aus 4-Methylimidazol (die Isomere wurden unter Verwendung
einer Silicagelsäule
getrennt) und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyridin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
hergestellt.
HPLC: 21,0 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 507 (C23H19Cl2F3N6+H = 507)
-
Beispiel
201 Herstellung
von 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-3-pyridyl]hydropyridin-2-on
-
1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-3-pyridyl]hydropyridin-2-on wurde
gemäß denselben
Verfahren wie das Verfahren für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
mit den folgenden Ausnahmen hergestellt. 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]hydropyridin-2-on wurde durch Erwärmen von
2-Hydroxypyridin mit 2 Äquivalenten
Hünig-Base
in Acetonitril bis zur Lösung,
gefolgt von der Zugabe von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
hergestellt. Die Umsetzung wurde 18 Stunden auf 65°C erwärmt und
durch eine Silicagelsäule
gereinigt.
-
Auch
wurde 2-Chlor-5-nitropyridin für
den letzten Schritt verwendet.
HPLC: X min (Reinheit > 95%)
MS: M+H
= X (C23H18Cl2N6O3+H
= X)
-
Beispiel
202 Herstellung
von 1-[6-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-2-(2,4-dichlorphenyl)-3-pyridyl]hydropyridin-2-on
-
1-[6-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-(2,4-dichlorphenyl)-3-pyridyl]hydropyridin-2-on
wurde gemäß denselben
Verfahren wie das Verfahren für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
mit den folgenden Ausnahmen hergestellt. 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]hydropyridin-2-on wurde durch Erwärmen von
2-Hydroxypyridin mit 2 Äquivalenten
Hünig-Base
in Acetonitril bis zur Lösung,
gefolgt von der Zugabe von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
hergestellt. Die Umsetzung wurde 18 Stunden auf 65°C erwärmt und
durch eine Silicagelsäule
gereinigt.
HPLC: X min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = X (C23H19Cl2N7O3+H = X)
-
Beispiel
203 Herstellen
von 6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(2-oxohydridyl)-2-pyridyl]amino)ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(2-oxohydropyridyl)-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde
gemäß denselben
Verfahren wie das Verfahren für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
mit den folgenden Ausnahmen hergestellt. 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]hydropyridin-2-on
wurde durch Erwärmen
von 2-Hydroxypyridin mit 2 Äquivalenten
Hünig-Base
in Acetonitril bis zur Lösung,
gefolgt von der Zugabe von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-chlorethan-1-on
hergestellt. Die Umsetzung wurde 18 Stunden auf 65°C erwärmt und
durch eine Silicagelsäule
gereinigt. Auch wurde 2-Chlor-5-cyanopyridin
für den
letzten Schritt verwendet.
HPLC: X min (Reinheit > 95%)
MS: M+H
= X (C24H18Cl2N6O+H = X)
-
Beispiel
204 Herstellung
von Ethyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-phenylpyridin-3-carboxylat
-
Ethyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-phenylpyridin-3-carboxylat
wurde aus Ethyl-3-oxo-3-phenylpropanoat als Ausgangsmaterial und
DDQ im Oxidationsschritt hergestellt. Das Endprodukt wurde direkt
aus dem Chlorpyridin durch 18-stündiges
Umsetzen bei 80°C
von Ethyl-6-chlor-2-phenylpyridin-3-carboxylat mit 2-(2-Aminoethylamin)-5-nitropyridin
in CH3CN und Hünig-Base erzielt. Die Verfahren sind
zu dem allgemeinen Verfahren für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
analog.
HPLC: 24,5 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 408,1 (C21H21N5O4+H
= 408,1)
-
Beispiel
205 Herstellung
von Ethyl-2-(2,4-dichlorphenyl)-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyridin-3-carboxylat
-
Ethyl-2-(2,4-dichlorphenyl)-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyridin-3-carboxylat
wurde aus Ethyl-3-(2,4-dichlorphenyl)-3-oxopropanoat (Ref. Wemple,
J. et. al., Synthesis 1993, 290–292)
als Ausgangsmaterial und einem THF/Ethanol-Verhältnis von 3 : 1 als Lösungsmittel
im ersten Schritt hergestellt. Die Oxidation verwendet DDQ. Das
Endprodukt wird direkt aus dem Chlorpyridin durch 18-stündiges Umsetzen bei
120°C von
Ethyl-6-chlor-2-phenylpyridin-3-carboxylat
mit 2-(2-Aminoethylamin)-5-nitropyridin in CH3CN und
Hünig-Base
erzielt. Die Verfahren sind zu dem allgemeinen Verfahren für {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
analog.
HPLC: 31 min (Reinheit >95%)
MS: M+H = 476,1 (C21H19Cl2N5O4+H = 476)
-
Beispiel
206 Herstellung
von Ethyl-2-(4-cyanophenyl)-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyridin-3-carboxylat
-
Ethyl-2-(4-cyanophenyl)-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyridin-3-carboxylat
(62258) wurde aus Ethyl-3-(4-cyanophenyl)-3-oxopropanoat (Ref. Wemple,
J. et. al., Synthesis 1993, 290–292)
als Ausgangsmaterial und einem THF/Ethanol-Verhältnis von 1 : 5 als Lösungsmittel
im ersten Schritt hergestellt. Die Oxidation verwendet DDQ in Toluol.
Das Endprodukt wurde direkt aus dem Chlorpyridin durch 18-stündiges Umsetzen
bei 120°C
von Ethyl-6-chlor-2-phenylpyridin-3-carboxylat mit 2-(2-Aminoethylamin)-5-nitropyridin
in DMA und Hünig-Base
erzielt. Die Verfahren sind zu dem allgemeinen Verfahren für {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
analog.
HPLC: 26,8 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 433,1 (C22H20N6O4+H
= 433)
-
Beispiel
207 Herstellung
von 4-[3-Imidazolyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-2- pyridyl]benzolcarbonitril
-
4-[3-Imidazolyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-pyridyl]benzolcarbonitril
wurde aus 4-Cyanophenacylbromid, CAN für die Oxidation (Essigsäure und
Wasser, 1 : 1, unter 1-stündigem
Erwärmen auf
80°C) und
2-Chlor-5-nitropyridin unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens
für {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
hergestellt.
HPLC: 19,5 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 427,2 (C22H18N8O2+H
= 427)
-
Beispiel
208 Herstellung
von Ethyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyridin-3-carboxylat
-
Ethyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyridin-3-carboxylat wurde
aus Ethyl-3-oxo-3-[4-(trifluormethyl)phenyl]propanoat (Ref. Wemple,
J. et. al., Synthesis 1993, 290–292)
als Ausgangsmaterial hergestellt. Die Oxidation erfolgte unter Verwendung
von 4 Äquivalenten Chlortrimethylsilan
und 1 Äquivalent
Brom in Dichlormethan. Das Produkt wurde direkt aus Ethyl-6-chlor-2-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyridin-3-carboxylat
durch 72-stündiges
Umsetzen bei 70°C
mit 2-(2-Aminoethylamin)-5-nitropyridin in DMA und Hünig-Base
erhalten. Diese Verfahren sind zu dem allgemeinen Verfahren für {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
analog.
HPLC: 30,4 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 476,2 (C22H20F3N5O4+H = 476)
-
Beispiel
209 Herstellung
von 6-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)[4-(trifluormethyl)phenyl]pyridin-3-carbonsäure
-
6-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyridin-3-carbonsäure wurde durch
Hydrolysieren von Ethyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-2-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyridin-3-carboxylat
(71477) hergestellt, das gemäß dem allgemeinen
Verfahren für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
hergestellt wurde. Die Hydrolyse wurde unter Verwendung einer Lösung aus
Wasser und konzentrierter Salzsäure,
1 : 1, und durch Erwärmen
auf 80°C über Nacht
durchgeführt.
HPLC:
24,0 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 448,1 (C20H16F3N5O4+H
= 448)
-
Beispiel
210 Herstellung
von 2-(2,4-Dichlomhenyl)-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyridin-3- carbonsäure
-
2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyridin-3-carbonsäure wurde
durch Hydrolysieren von Ethyl-2-(2,4-dichlorphenyl)-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyridin-3-carboxylat
(62257) hergestellt, das gemäß dem allgemeinen
Verfahren für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
hergestellt wurde. Die Hydrolyse wurde unter Verwendung einer Lösung aus
Wasser und konzentrierter Salzsäure,
1 : 1, und durch Erwärmen
auf 80°C über Nacht
durchgeführt.
HPLC:
23,6 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 448,1 (C19H15Cl2N5O4+H
= 448)
-
Beispiel
211 Herstellung
von [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
wurde aus 2-Chlor-5-(nitro)pyridin unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
hergestellt.
HPLC: 22,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 470,1 (C21H17Cl2N7O2+H = 470)
-
Beispiel
212 Herstellung
von 6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
wurde aus 2-Chlorpyridin-5-carbonitril unter Verwendung des allgemeinen
Verfahrens für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin hergestellt.
HPLC:
18,8 min (Reinheit > 95%)
MS:
M+H = 450 (C22H17Cl2N7+H = 450)
-
Beispiel
213 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)(2-pyridyl)]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)(2-pyridyl)]amin wurde
aus 4-Methylimidazol (die Isomere wurden unter Verwendung einer
Silicagelsäule
getrennt) unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens für {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
hergestellt.
HPLC: 21,5 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 499,3 (C22H20Cl2N8O2+H = 499)
-
Beispiel
214 Herstellung
von 6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde
aus 4-Methylimidazol (die Isomere wurden unter Verwendung einer
Silicagelsäule
getrennt) und 2-Chlorpyridin-5-carbonitril unter Verwendung des
allgemeinen Verfahrens für
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin
hergestellt.
HPLC: 20,7 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 464,2 (C23H19Cl2N7+H
= 464)
-
Beispiel
215 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)]amin
-
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)]amin wurde
aus (2-Aminoethyl)(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 20,1 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 485,4 (C21H18Cl2N8O2+H = 485)
-
Beispiel
216 Herstellung
von [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)1(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin
-
[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin wurde
aus (2-Aminoethyl)[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amin unter Verwendung
des allgemeinen Verfahrens für [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)] {2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 20,3 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 493,3 (C22H17Cl2F3N6+H = 493)
-
Beispiel
217 Herstellung
von 6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl-5-imidazol-2-yl-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
-
6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril wurde aus
6-((2-Aminoethyl)amino]pyridin-3-carbonitril unter Verwendung des
allgemeinen Verfahrens für
[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-yl-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
hergestellt.
HPLC: 18,9 min (Reinheit > 95%)
MS: M+H = 450,4 (C22H17Cl2N7+H
= 450)
-
Beispiel
218 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-pyrazolylethan-1-on
-
Pyrazol
(3,1 g, 44,8 mmol) wurde bei 23°C
zu einer Lösung
aus 2',4'-Dichlorphenacylchlorid
(2,0 g, 8,9 mmol) und trockenem MeCN (50 ml) gegeben. Die so erhaltene
Lösung
wurde 5 h auf 80°C
erwärmt
und dann auf 23°C
abgekühlt.
Das MeCN wurde unter reduziertem Druck entfernt, und CH2Cl2 (50 ml) wurde zugegeben. Die so erhaltene
Lösung
wurde mit H2O (2 × 15 ml) gewaschen, und die
organische Schicht wurde getrocknet (Na2SO4) und unter reduziertem Druck konzentriert.
Der so erhaltene Rückstand
wurde auf Silicagel (40% EtOAc/Hexan) gereinigt, wobei sich ein
hellgelber Feststoff ergab.
m/z 256 (MH+)
-
Beispiel
219 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-methylimidazolyl)ethan-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-pyrazolylethan-1-on,
außer
dass 4-Methylimidazol (3,7 g, 44,8 mmol) anstelle von Pyrazol verwendet
wurde. Der rohe Rückstand
wurde auf Silicagel (5% MeOH/CH2Cl2) gereinigt, wobei sich ein hellgelber Feststoff
ergab.
m/z 270 (MH+)
-
Beispiel
220 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(2,4-dimethylimidazol)ethan-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-pyrazolylethan-1-on,
außer
dass 2,4-Dimethylimidazol (4,3 g, 44,8 mmol) anstelle von Pyrazol
verwendet wurde. Der rohe Rückstand
wurde auf Silicagel (5% MeOH/CH2Cl2) gereinigt, wobei sich ein hellgelber Feststoff
ergab.
m/z 284 (MH+)
-
Beispiel
221 Herstellung
von 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]hydropyridin-2-on
-
Polystyrolgebundenes
1,5,7-Triazabicyclo[4.4.0]dec-5-en (2,6 g, 6,7 mmol) und 2-Hydroxypyridin (428 mg,
4,5 mmol) wurden bei 23°C
zu einer Lösung
aus 2',4'-Dichlorphenacylchlorid (1,0 g, 4,5 mmol)
und trockenem MeCN (20 ml) gegeben, und das so erhaltene Gemisch
wurde 20 h bei 23°C
geschüttelt.
Das Gemisch wurde filtriert, und das Harz wurde mit MeCN (10 ml)
gewaschen. Das MeCN wurde unter reduziertem Druck entfernt, und
der so erhaltene Rückstand
wurde auf Silicagel (5% MeOH/CH2Cl2) gereinigt, wobei sich ein hellgelber Feststoff
ergab.
m/z 283 (MH+)
-
Expample
222 Herstellung
von 2-Benzimidazolyl-1-(2,4-dichlorphenyl)ethan-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-pyrazolylethan-1-on,
außer
dass Benzimidazol (5,3 g, 44,8 mmol) anstelle von Pyrazol verwendet
wurde. Der rohe Rückstand
wurde auf Silicagel (50% EtOAc/Hexan) gereinigt, wobei sich ein
hellgelber Feststoff ergab.
m/z 306 (MH+)
-
Beispiel
223 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(2-methylimidazolyl)ethan-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-pyrazolylethan-1-on,
außer
dass 2-Methylimidazol (3,7 g, 44,8 mmol) anstelle von Pyrazol verwendet
wurde. Der rohe Rückstand
wurde auf Silicagel (5% MeOH/CH2Cl2) gereinigt, wobei sich ein hellgelber Feststoff
ergab.
m/z 270 (MH+)
-
Beispiel
224 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-phenylimidazolyl)ethan-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-pyrazolylethan-1-on,
außer
dass 4-Phenylimidazol (6,5 g, 44,8 mmol) anstelle von Pyrazol verwendet
wurde. Der rohe Rückstand
wurde auf Silicagel (50% EtOAc/Hexan) gereinigt, wobei sich ein
hellgelber Feststoff ergab.
m/z 332 (MH+)
-
Beispiel
225 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazolylethan-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-pyrazolylethan-1-on,
außer
dass Imidazol (3,1 g, 44,8 mmol) anstelle von Pyrazol verwendet
wurde. Der rohe Rückstand
wurde auf Silicagel (5% MeOH/CH2Cl2) gereinigt, wobei sich ein hellgelber Feststoff
ergab.
m/z 256 (MH+)
-
Beispiel
226 Herstellung
von 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]-5-chlorhydropyridin-2-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]hydropyridin-2-on,
außer
dass 5-Chlor-2-hydroxypyridin (583 mg, 4,5 mmol) anstelle von 2-Hydroxypyridin
verwendet wurde. Der rohe Rückstand
wurde auf Silicagel (5% MeOH/CH2Cl2) gereinigt, wobei sich ein hellgelber Feststoff
ergab.
m/z 317 (MH+)
-
Beispiel
227 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-pyrazolylprop-2-en-1-on
-
Eine
Lösung
aus 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-pyrazolylethan-1-on (I, 1,0 g, 3,9 mmol)
und Dimethylformamiddimethylacetal (10 ml, 75 mmol) wurde 2 h auf
100°C erwärmt. Die
so erhaltene rotbraune Lösung
wurde unter reduziertem Druck konzentriert, wobei sich ein dunkelrotbraunes Öl ergab,
das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
m/z 311 (MH+)
-
Beispiel
228 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(4-methylimidazolyl)prop-2-en-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-pyrazolylprop-2-en-1-on,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-methylimidazolyl)ethan-1-on (II,
1,0 g, 3,7 mmol) verwendet wurde. Der rohe Rückstand wurde ohne Reinigung
verwendet.
m/z 325 (MH+)
-
Beispiel
1229 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2,4-dimethylimidazolyl)prop-2-en-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-pyrazolylprop-2-en-1-on,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(2,4-dimethylimidazol)ethan-1-on (III, 1,0
g, 3,5 mmol) verwendet wurde. Der rohe Rückstand wurde ohne Reinigung
verwendet.
m/z 339 (MH+)
-
Beispiel
230 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2-oxohydropyridyl)prop-2-en-1-on
-
Eine
Lösung
aus 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]hydropyridin-2-on (IV, 1,0
g, 3,5 mmol), trockenem THF (25 ml) und Dimethylformamiddimethylacetal
(10 ml, 75 mmol) wurde 2,5 h auf 75°C erwärmt. Die so erhaltene dunkle
Lösung
wurde unter reduziertem Druck konzentriert, und der ölige Rückstand
wurde ohne Reinigung verwendet.
m/z 338 (MH+)
-
Beispiel
231 Herstellung
von 2-Benzimidazolyl-1-(2,4-dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)prop-2-en-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-pyrazolylprop-2-en-1-on,
außer
dass 2-Benzimidazolyl-1-(2,4-dichlorphenyl)ethan-1-on
(V, 1,0 g, 3,3 mmol) verwendet wurde. Der rohe Rückstand wurde ohne Reinigung
verwendet.
m/z 361 (MH+)
-
Beispiel
232 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2-methylimidazolyl)prop-2-en-1- on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-pyrazolylprop-2-en-1-on,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(2-methylimidazolyl)ethan-1-on (VI,
1,0 g, 3,7 mmol) verwendet wurde. Der rohe Rückstand wurde ohne Reinigung
verwendet.
m/z 325 (MH+)
-
Beispiel
233 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(4-phenylimidazolyl)prop-2-en-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2-oxohydropyridyl)prop-2-en-1-on,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-phenylimidazolyl)ethan-1-on
(VII, 1,0 g, 3,0 mmol) verwendet wurde. Der rohe Rückstand
wurde ohne Reinigung verwendet.
m/z 387 (MH+)
-
Beispiel
234 Herstellung
von 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-imidazolylprop-2-en-1-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2-oxohydropyridyl)prop-2-en-1-on,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-imidazolylethan-1-on (VIII,
1,0 g, 3,9 mmol) verwendet wurde. Der rohe Rückstand wurde ohne Reinigung
verwendet.
m/z 311 (MH+)
-
Beispiel
235 Herstellung
von 1-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}-5-chlorhydropyridin-2-on
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2-oxohydropyridyl)prop-2-en-1-on,
außer
dass 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]-5-chlorhydropyridin-2-on
(IX, 1,0 g, 3,2 mmol) verwendet wurde. Der rohe Rückstand
wurde ohne Reinigung verwendet.
m/z 372 (MH+)
-
Beispiel
236 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid
-
Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(365 mg, 1,4 mmol), gefolgt von NaOEt in EtOH (1,6 ml, 1,6 mmol)
wurden bei 23°C
zu einer Lösung
aus 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-pyrazolylprop-2-en-1-on
(X, 400 mg, 1,3 mmol) und EtOH (10 ml) gegeben, und die so erhaltene
Lösung
wurde 16 h auf 90°C
erwärmt.
Das EtOH wurde unter reduziertem Druck entfernt, und der so erhaltene Rückstand
wurde auf Silicagel (1–5
MeOH/CH2Cl2) gereinigt,
wobei sich ein gelber Feststoff ergab, der in MeCN/0,5 M HCl (3
ml, 1 : 1) gelöst,
eingefroren und lyophilisiert wurde, wobei sich ein gelber Feststoff
ergab.
m/z 472 (MH+)
-
Beispiel
237 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylmidazolyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)- 2-(4-methylimidazolyl)prop-2-en-1-on
(XI, 421 mg, 1,3 mmol) verwendet wurde.
m/z 486 (MH+)
-
Beispiel
238 Herstellung von [4-(2 4-Dichlorphenyl)-5-(2 4-dimethylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]thyl}amindihydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für XIX, außer dass
1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2,4-dimethylimidazolyl)prop-2-en-1-on
(XII, 439 mg, 1,3 mmol) verwendet wurde.
m/z 500 (MH+)
-
Beispiel
239 Herstellung
von 1-[4-(2,4-Dichlorphenyl){2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]hydropyridin-2-onhydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2-oxohydropyridyl)prop-2-en-1-on
(438 mg, 1,3 mmol) verwendet wurde, und das Rohprodukt durch Umkristallisation
(CH2Cl2/Et2O/Hexan) gereinigt wurde.
m/z 499 (MH+)
-
Beispiel
240 Herstellung
von [5-Benzimidazolyl-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid,
außer
dass 2-Benzimidazolyl-1-(2,4-dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)prop-2-en-1-on (XIV,
468 mg, 1,3 mmol) verwendet wurde, und das Rohprodukt durch Umkristallisation
(CH2Cl2/Et2O/Hexan) gereinigt wurde.
m/z 522 (MH+)
-
Beispiel
241 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(2-methylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2-methylimidazolyl)prop-2-en-1-on
(XV, 421 mg, 1,3 mmol) verwendet wurde.
m/z 486 (MH+)
-
Beispiel
242 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(2-methylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]amindihydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2-methylimidazolyl)prop-2-en-1-on
(XV, 421 mg, 1,3 mmol) und Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(386 mg, 1,4 mmol) verwendet wurden.
m/z 501 (MH+)
-
Beispiel
243 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-phenylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]amindihydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(4-phenylimidazolyl)prop-2-en-1-on
(502 mg, 1,3 mmol) und Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(386 mg, 1,4 mmol) verwendet wurden, und das Rohprodukt auf Silicagel
(5% MeOH/CH2Cl2)
gereinigt wurde.
m/z 563 (MH+)
-
Beispiel
244 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(2,4-dimethylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]amindihydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amindihydrochlorid,
außer
dass 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-(2,4-dimethylimidazolyl)prop-2-en-1-on
(439 mg, 1,3 mmol) und Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(386 mg, 1,4 mmol) verwendet wurden, und das Rohprodukt durch Umkehrphasen-HPLC
(Gradient aus H2O : MeCN, 95 : 5, bis H2O : MeCN, 5 : 95) gereinigt wurde.
m/z
515 (MH+)
-
Beispiel
245 Herstellung
von polymergebundenem N-BOC-Ethylendiamin
-
4-Hydroxy-2-methoxybenzaldehyd
(6,4 g, 42 mmol) und K2CO3 (8,7
g, 63 mmol) wurden zu einer Suspension aus Merrifield-Harz (30 g,
21 mmol) und NMP (200 ml) gegeben. Das so erhaltene Gemisch wurde unter
Schütteln
16 h auf 120°C
erwärmt.
Das so erhaltene hellbraune Gemisch wurde filtriert, und das Harz wurde
mit H2O, NMP und CH2Cl2 gewaschen. Das Harz wurde 12 h bei 40°C unter Vakuum
getrocknet.
-
N-BOC-Ethylendiamin
(6,7 ml, 42 mmol) wurde zu einer Suspension aus dem harzgebundenen
Aldehyd (30 g, 21 mmol) und (MeO)3CH (200
ml) gegeben. Das so erhaltene Gemisch wurde 12 h bei 23°C geschüttelt, filtriert
und mit CH2Cl2 gewaschen.
Das harzgebundene Imin, das durch CH2Cl2 etwas feucht war, wurde sofort verwendet.
-
Boran-Pyridin-Komplex
(6,8 ml, 67 mmol) wurde zu einer Suspension des harzgebundenen Imins
(30 g, 21 mmol) und MeOH/CH2Cl2/EtOAc
(200 ml, 2 : 2 : 1) gegeben. Das so erhaltene Gemisch wurde 12 h
bei 23°C
geschüttelt,
filtriert und mit NMP und CH2Cl2 gewaschen.
Das Harz wurde 12 h bei 30°C
unter Vakuum getrocknet, wobei sich polymergebundenes N-BOC-Ethylendiamin ergab.
-
Beispiel
246 Herstellung
von polymergebundenem (2-Aminoethyl)(5-nitro-(2-pyridyl))amin
-
2-Chlor-5-nitropyridin
(16,6 g, 105 mmol) wurde bei 23°C
zu einer Suspension aus polymergebundenem N-BOC-Ethylendiamin (30
g, 21 mmol), NMP (200 ml) und iPr2NEt (18,3
ml, 105 mmol) gegeben. Das so erhaltene Gemisch wurde unter Schütteln 12
h auf 120°C
erwärmt,
filtriert und mit NMP, H2O und CH2Cl2 gewaschen.
-
Eine
Lösung
aus 2,6-Lutidin und CH2Cl2 (100
ml, 150 mmol), gefolgt von einer Lösung aus TMSOTf und CH2Cl2 (100 ml, 100
mmol) wurden zu dem harzgebundenen, N-BOC-geschützten Amin gegeben. Das so erhaltene
Gemisch wurde 3 h bei 23°C
geschüttelt,
filtriert und mit MeOH, Et3N und CH2Cl2 gewaschen. Das Harz
wurde an der Luft getrocknet, wobei sich polymergebundenes (2-Aminoethyl)(5-nitro-(2-pyridyl))amin
ergab.
-
Das
an der Luft getrocknete Harz (10 mg) wurde 1 h in 80% TFA/CH2Cl2 (1 ml) suspendiert,
filtriert, mit CH2Cl2 (1
ml) gewaschen und unter einem Luftstrom konzentriert, wobei sich
ein hellgelber Rückstand
ergab.
m/z 183 (MH+)
-
Beispiel
247 Herstellung
von polymergebundenem {2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin
-
2-Nitrobenzolsulfonylchlorid
(23,3 g, 105 mmol) wurde bei 23°C
zu einer Suspension aus harzgebundenem (2-Aminoethyl)(5-nitro-(2-pyridyl))amin
(30 g, 21 mmol), CH2Cl2 (250
ml) und iPr2NEt (18,3 ml, 105 mmol) gegeben.
Das so erhaltene Gemisch wurde 6 h bei 23°C geschüttelt, filtriert, mit NMP,
H2O und CH2Cl2 gewaschen und an der Luft getrocknet, wobei
sich polymergebundenes {2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin
ergab.
-
Das
luftgetrocknete Harz (10 mg) wurde 1 h in 80% TFA/CH2Cl2 (1 ml) suspendiert, filtriert, mit CH2Cl2 (1 ml) gewaschen
und unter einem Luftstrom konzentriert, wobei sich ein hellgelber
Rückstand
ergab.
m/z 368 (MH+)
-
Beispiel
248 Herstellung
von polymergebundenem [2-(Dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin
-
DIAD
(6,6 ml, 42 mmol) wurde bei 23°C
zu einer Lösung
aus Ph3P (11 g, 42 mmol) und CH2Cl2 (20 ml) gegeben, und die so erhaltene gelbe
Lösung
wurde 30 min bei 23°C
gehalten. 2-(Dimethylamino)ethanol
(4,2 ml, 42 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben, und die so erhaltene
Lösung
wurde 5 min bei 23°C
gehalten und dann zu einer Suspension aus harzgebundenem {2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin
(3,0 g, 2,1 mmol) und CH2Cl2 (30
ml) gegeben. Das so erhaltene Gemisch wurde 12 h bei 23°C geschüttelt, filtriert,
mit NMP, H2O und CH2Cl2 gewaschen und an der Luft getrocknet, wobei
sich polymergebundenes [2-(Dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin
ergab.
-
Das
luftgetrocknete Harz (10 mg) wurde 1 h in 80% TFA/CH2Cl2 (1 ml) suspendiert, filtriert, mit CH2Cl2 (1 ml) gewaschen
und unter einem Luftstrom konzentriert, wobei sich ein hellgelber
Rückstand
ergab.
m/z 439 (MH+)
-
Beispiel
249 Herstellung
von polymergebundenem Dimethyl-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino)ethyl}amino)ethyl]amin
-
H2O (2 Tropfen), K2CO3 (2,9 g, 21 mmol) und PhSH (2,2 ml, 21 mmol)
wurden bei 23°C
zu einer Suspension aus harzgebundenem [2-(Dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin
(3,0 g, 2,1 mmol) und DMF (30 ml) gegeben. Das so erhaltene Gemisch
wurde 12 h bei 23°C
geschüttelt,
filtriert, mit NMP, H2O und CH2Cl2 gewaschen und an der Luft getrocknet, wobei
sich polymergebundenes Dimethyl-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)ethyl]amin
ergab.
-
Das
luftgetrocknete Harz (10 mg) wurde 1 h in 80% TFA/CH2Cl2 (1 ml) suspendiert, filtriert, mit CH2Cl2 (1 ml) gewaschen
und unter einem Luftstrom konzentriert, wobei sich ein hellgelber
Rückstand
ergab.
m/z 254 (MH+)
-
Beispiel
250 Herstellung
von polymergebundenem Amino-[2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
-
1H-Pyrazol-1-carboxamidinhydrochlorid
(3,1 g, 21 mmol) wurde bei 23°C
zu einer Suspension aus polymergebundenem Dimethyl-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)ethyl]amin
(3,0 g, 2,1 mmol), NMP (30 ml) und iPr2NEt
(3,7 ml, 21 mmol) gegeben. Das so erhaltene Gemisch wurde 18 h auf
90°C erwärmt, filtriert,
mit NMP, H2O und CH2Cl2 gewaschen und an der Luft getrocknet, wobei
sich polymergebundenes Amino-[2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
ergab.
-
Das
luftgetrocknete Harz (10 mg) wurde 1 h in 80% TFA/CH2Cl2 (1 ml) suspendiert, filtriert, mit CH2Cl2 (1 ml) gewaschen
und unter einem Luftstrom konzentriert, wobei sich ein hellgelber
Rückstand
ergab.
m/z 296 (MH+)
-
Beispiel
251 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl][2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amintrihydrochlorid
-
7-Methyl-1,5,7-triazabicyclo[4.4.0]dec-5-en
(1,5 ml, 10,5 mmol) und 1-(2,4-Dichlorphenyl)-3-(dimethylamino)-2-imidazolylprop-2-en-1-on
(XVII, 1,3 g, 4,2 mmol) wurden bei 23°C zu einer Suspension aus harzgebundenem
Amino-[2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(3,0 g, 2,1 mmol) und NMP (30 ml) gegeben. Das so erhaltene Gemisch
wurde 20 h auf 120°C
erwärmt,
filtriert, mit NMP, H2O und CH2Cl2 gewaschen und an der Luft getrocknet, wobei
sich harzgebundenes [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl][2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amintrihydrochlorid
ergab.
-
Das
Harz wurde in 80% TFA/CH2Cl2 (30
ml) suspendiert und 1,5 h bei 23°C
geschüttelt,
filtriert und unter einem Luftstrom konzentriert. Das so erhaltene
Rohmaterial wurde durch Umkehrphasen-HPLC (Gradient aus H2O : MeCN, 95 : 5, bis H2O
: MeCN, 5 : 95) gereinigt, und das gewonnene Material wurde in MeCN/0,5 M
HCl (3 ml, 1 : 1) gelöst,
eingefroren und lyophilisiert, wobei sich ein gelber Feststoff ergab.
m/z
543 (MH+)
-
Beispiel
252 Herstellung
von polymergebundenem {2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl](2-pyrrolidinylethyl)amin
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für polymergebundenes
[2-(Dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin,
außer
dass 1-(2-Hydroxyethyl)pyrrolidin (4,9 ml, 42 mmol) verwendet wurde.
m/z
465 (MH+)
-
Beispiel
253 Herstellung
von polymergebundenem (5-Nitro-(2-pyridyl)){2-[(2-pyrrolidinylethyl)amino]ethyl}amin
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für polymergebundenes
Dimethyl-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)ethyl]amin,
außer
dass harzgebundenes {2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl](2-pyrrolidinylethyl)amin
verwendet wurde.
m/z 280 (MH+)
-
Beispiel
254 Herstellung
von polymergebundenem Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}(2-pyrrolidinylethyl)carboxamidinhydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für polymergebundenes
Amino-[2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid,
außer
dass harzgebundenes (5-Nitro-(2-pyridyl)){2-[(2-pyrrolidinylethyl)amino]ethyl}amin
verwendet wurde.
m/z 322 (MH+)
-
Beispiel
255 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}(2-pyrrolidinylethyl)amintrihydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl][2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amintrihydrochlorid,
außer
dass harzgebundenes Amino-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}(2-pyrrolidinylethyl)carboxamidinhydrochlorid
verwendet wurde.
m/z 569 (MH+)
-
Beispiel
256 Herstellung
von polymergebundenem (2-Morpholin-4-ylethyl){2-[(5-nitro- 2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für polymergebundenes
[2-(Dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin,
außer
dass 4-(2-Hydroxyethyl)morpholin (5,1 ml, 42 mmol) verwendet wurde.
m/z
481 (MH+)
-
Beispiel
257 Herstellung
von polymergebundenem {2-((2-Morpholin-4-ylethyl)amino]ethyl}(5-nitro-(2-pyridyl))amin
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für polymergebundenes
Dimethyl-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)ethyl]amin,
außer
dass harzgebundenes (2-Morpholin-4-ylethyl){2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[(2-nitrophenyl)sulfonyl]amin
verwendet wurde.
m/z 296 (MH+)
-
Beispiel
258 Herstellung
von polymergebundenem Amino-(2-morpholin-4-ylethyl){2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für polymergebundenes
Amino-[2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid,
außer
dass harzgebundenes {2-[(2-Morpholin-4-ylethyl)amino]ethyl}(5-nitro-(2-pyridyl))amin
verwendet wurde.
m/z 338 (MH+)
-
Beispiel
259 Herstellung
von [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl](2-morpholin-4-ylethyl){2-[(5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amintrihydrochlorid
-
Die
Herstellung erfolgte unter Verwendung desselben Verfahrens wie für [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl][2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amintrihydrochlorid,
außer
dass harzgebundenes Amino-(2-morpholin-4-ylethyl){2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
verwendet wurde.
m/z 585 (MH+)
-
Beispiel
260 Herstellung
von 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(5-chlor-2-oxohydrpyridyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitrilhydrochlorid
-
Amino-{2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidinhydrochlorid
(337 mg, 1,4 mmol), gefolgt von Cs2CO3 (652 mg, 2,0 mmol) wurden bei 23°C zu einer
Lösung
aus 1-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}-5-chlorhydropyridin-2-on
(XVIII, 482 mg, 1,3 mmol) und DMF (10 ml) gegeben, und das so erhaltene
Gemisch wurde 16 h auf 100°C
erwärmt.
Das DMF wurde unter reduziertem Druck entfernt, und der so erhaltene
Rückstand
wurde durch Umkristallisation (CH2Cl2/Et2O/Hexan) gereinigt,
wobei sich ein gelber Feststoff ergab, der in MeCN/0,5 M HCl (3
ml, 1 : 1) gelöst,
eingefroren und lyophilisiert wurde, wobei sich ein gelber Feststoff
ergab.
m/z 513 (MH+)
-
Beispiel
261 Herstellung
von Ethyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-phenylpyridin-3-carboxylat
-
1. Herstellung von Diethyl-(2Z)-3-phenylpent-2-en-1,5-dioat
-
Eine
Lösung
von Iodbenzol (1,08 ml, 9,67 mmol) in DMA (5 ml) wurde unter Argon
bei 115°C
tropfenweise zu einer Lösung
von Diethylglutaconat (2 g, 10,74 mmol), Pd(OAc)2 (250
mg, 1,07 mmol) und NaOAc (880 mg, 10,74 mmol) in DMA (5 ml) gegeben.
Nach 8-stündigem
Erwärmen
auf 130°C
wurde die Umsetzung abgekühlt,
mit CH2Cl2 (60 ml)
verdünnt
und mit Wasser (4 × 10
ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde mit gesätt., wässr. NaHCO3 (20 ml) und Salzlösung (20 ml) gewaschen, mit
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Das dunkle Öl wurde
durch eine Säulenchromatographie
unter Verwendung von CH2Cl2 als
Elutionsmittel gereinigt. Das Produktöl wurde über Nacht im Vakuum getrocknet,
wobei sich Diethyl-(2Z)-3-phenylpent-2-en-1,5-dioat in einer Ausbeute
von 28% ergab.
-
2. Herstellung von Diethyl-(3E)-2-(hydroxymethyl)-3-phenylpent-3-en-1,5-dioat
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus NaH (158,4 mg, 6,6 mmol) und Ethylformiat (1,07 ml,
13,2 mmol) in Et2O (5 ml) wurde 15 min unter
Argon und Rückfluss
erhitzt. Diethyl-(2Z)-3-phenylpent-2-en-1,5-dioat in Et2O
(5 ml) wurde bei RT während
5 min tropfenweise zu der vorstehenden Lösung gegeben. Die Umsetzung
wurde 12 Stunden unter Rückfluss
erhitzt. Das heterogene, gelbe Gemisch wurde mit Et2O
(100 ml) verdünnt,
mit gesätt. NH4Cl (40 ml), halbgesätt. NH4Cl
(40 ml) und Salzlösung
(20 ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Das Produkt,
Diethyl-(3E)-2-(hydroxymethylen)-3-phenylpent-3-en-1,5-dioat, wurde in einer Ausbeute
von 97% erhalten und konnte ohne weitere Reinigung verwendet werden.
-
3. Herstellung von Ethyl-6-oxo-4-phenylpyridin-3-carboxylat
-
Ein
Gemisch aus Diethyl-(3E)-2-(hydroxymethylen)-3-phenylpent-3-en-1,5-dioat
(0,62 g, 2,13 mmol) wurde in Eisessig (1 ml), Toluol (1 ml) und
abs. Ethanol (3 ml) gelöst.
Ammoniumacetat (0,07 g, 9,08 mmol) und in der Flamme getrocknetes
Molekularsiebpulver mit 4 Å (0,4
g) wurden zu der gerührten
Lösung
gegeben. Das so erhaltene Gemisch wurde unter Argon 44-46 Stunden
bei 90–95°C gerührt. Nach
24-stündigem
Erwärmen
wurden zusätzliche
Reagenzien, einschließlich
Ammoniumacetat (0,07 g, 9,08 mmol), Essigsäure (1 ml) und in der Flamme
getrocknetes Molekularsiebpulver mit 4 Å (0,4 g), zugegeben. Nach
dem Abkühlen
wurde EtOAc (80 ml) unter Rühren
während
15 Minuten zugegeben. Die Siebe wurden abfiltriert und mit EtOAc
(2 × 10
ml) gewaschen. Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck konzentriert.
EtOAc (100 ml) wurde zu dem Rohmaterial gegeben. Die organische
Schicht wurde dann mit destilliertem Wasser (2 × 30 ml), gesätt., wässr. NaHCO3 (30 ml), Wasser (30 ml) und Salzlösung (30
ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Das Öl wurde
durch eine Säulenchromatographie
unter Verwendung von 5% MeCH in CH2Cl2 als Elutionsmittel gereinigt. Das Produktöl wurde über Nacht
im Vakuum getrocknet, wobei sich Ethyl-6-oxo-4-phenylhydropyridin-3-carboxylat
in einer Ausbeute von 72% ergab.
-
4. Herstellung von Ethyl-6-chlor-4-phenylpyridin-3-carboxylat
-
Phosphoroxychlorid
(10 ml), gefolgt von N,N-Dimethylacetamid (1 Tropfen) wurden zu
dem trockenen Ethyl-6-oxo-4-phenylhydropyridin-3-carboxylat (141
mg, 0,58 mmol) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde unter Argon 12
Stunden bei 100°C
gerührt.
Das Phosphoroxychlorid wurde unter reduziertem Druck entfernt. Das
Rohprodukt wurde in Dichlormethan (2 × 25 ml) aufgenommen, und das
Lösungsmittel
wurde unter Vakuum entfernt. Das Glas wurde 3–4 Stunden im Vakuum getrocknet,
wobei sich Ethyl-6-chlor-4-phenylpyridin-3-carboxylat in einer Ausbeute
von 97% ergab. Das Rohmaterial war mit Phosphorrückständen verunreinigt und wurde
ohne weitere Reinigung verwendet.
-
5. Herstellung von Ethyl-6({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-phenylpyridin-3-carboxylat
-
Das
vorstehende Rohmaterial, Ethyl-6-chlor-4-phenylpyridin-3-carboxylat
(140 mg, 0,56 mmol), wurde unter Argon und Rühren 48 Stunden bei 70–75°C mit (2-Aminoethyl)(5-nitro-(2-pyridyl))amin (408
mg, 2,24 mmol), Hünig-Base
(390 μl)
und DMA (2 ml) gemischt. Die Umsetzung wurde mit DC und HPLC verfolgt.
Sobald sie als beendet beurteilt wurde, wurde die Umsetzung mit
EtOAc (100 ml) verdünnt
und mit gesätt.,
wässr. NaHCO3 (5 × 30
ml) und Salzlösung
(30 ml) gewaschen, mit Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter reduziertem Druck konzentriert. Der gelbe Feststoff
wurde durch eine Säulenchromatographie
unter Verwendung von 5% MeOH in CH2Cl2 als Elutionsmittel gereinigt. Das Produkt
wurde über
Nacht im Vakuum getrocknet, wobei sich Ethyl-6-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-phenylpyridin-3-carboxylat
in einer Ausbeute von 70% ergab.
HPLC: 3,52 min (Reinheit > 95%) (HP-1-Verfahren)
MS:
M+H = 408,2 (C21H21N5O4+H = 408)
-
Beispiel
262 Herstellung
von [5-((1E)-1-Aza-2-morpholin-4-ylprop-1-enyl)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
A.2-[2-(2,4-Dichlophenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben,
und dann wurde das Reaktionsgemisch im Vakuum konzentriert und mit
Wasser und Ethylacetat verdünnt.
Die Ethylacetatschicht wurde konzentriert und dann durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt.
-
B. 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt.
-
C. 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion,
1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet.
-
D. 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wurde
in Eisessig vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und im Vakuum konzentriert.
-
E. [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden zwei Stunden bei 75°C in Ethanol gerührt und
durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5-10% Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
-
F. N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid
-
1
mmol [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amin und
1 mmol Essigsäureanhydrid
wurden vier Stunden bei Raumtemperatur in THF gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
-
G. 1-{[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]amino}ethan-1-thion
-
1
mmol N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]acetamid
und 2 mmol Lawesson-Reagenz wurden bei 80°C in 2 ml DME gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
-
H. [5-(1Z)-1-Aza-2-morpholin-4-ylprop-1-enyl)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[{6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 1-{[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]amino}ethan-1-thion
wurde in Morpholin auf 90°C
erwärmt
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
HPLC: 9,75 min (Reinheit
100%)
MS: MH+ = 546,3
-
Beispiel
263 Herstellung
von {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}[6-2,4-dichlorphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]amin
-
A. 2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-chlor-3-nitropyridin
-
1
mmol 2,6-Dichlor-3-nitropyridin, 1,05 mmol 2,4-Dichlorbenzolboronsäure und
3 mmol Na2CO3 wurden
in 1,5 ml THF und 0,5 ml Wasser gelöst, und es wurde mit Stickstoff
gespült.
0,05 mmol [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
wurden zu der Umsetzung gegeben, und sie wurde unter Stickstoff vierzehn
Stunden bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 10% Ethylacetat/90% Hexan gereinigt.
-
B. (2-Aminoethyl)(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amin
-
1
mmol 2-Amino-6-chlor-3-nitropyridin und 15 mmol 1,2-Diaminoethan
wurden vierzehn Stunden unter Rückfluss
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, und eine Lösung von
1,5 mmol NaOH in Wasser wurde zugegeben. Diese Lösung wurde zweimal mit 95%/5%
Methylenchlorid/Methanol extrahiert. Die wässrige Schicht wurde anschließend mit
Salz gesättigt
und zweimal mit 95%/5% Acetonitril/Methanol und dann schließlich zweimal
mit 95%/5% Ethylacetat/Methanol extrahiert. Alle organischen Fraktionen wurden
vereinigt und über
Natriumsulfat getrocknet.
-
C. {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]amin
-
1
mmol 2-(2,4-Dichlorphenyl)-6-chlor-3-nitropyridin wurde mit 2 mmol
(2-Aminoethyl)(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amin
und 3 mmol N,N-Diisopropylethylamin in 2 ml DMF zwei Stunden bei
80°C aufgenommen. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und
Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung wurde
dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
HPLC: 8,698 min (Reinheit
100%)
MS: MH+ = 464,1
-
Beispiel
264 Herstellung
von 6-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolino[3,4-b]pyridin-5,7-dion
-
A. 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2,4-Dichlorphenacylchlorid in DMF wurde bei Raumtemperatur
während
vierzehn Stunden tropfenweise zu 2 mmol Phthalimid und 2 mmol Cs2CO3 in DMF gegeben,
und dann wurde das Reaktionsgemisch im Vakuum konzentriert und mit
Wasser und Ethylacetat verdünnt.
Die Ethylacetatschicht wurde konzentriert und anschließend durch
Verreiben mit Diethylether gereinigt.
-
B. 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methyl]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-oxoethyl]isoindolin-1,3-dion wurde
in reinem N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
sechs Stunden auf 80°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Verreiben
mit Diethylether gereinigt.
-
C. 2- {N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure
-
1
mmol 2-{2-(2,4-Dichlorphenyl)-1-[(dimethylamino)methylen]-2-oxoethyl}isoindolin-1,3-dion,
1 mmol Amino-{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}carboxamidin
und 3 mmol Cs2CO3 wurden
in DMF gelöst und
vierzehn Stunden auf 90°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser
und Ethylacetat verdünnt.
Die Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und über Natriumsulfat getrocknet.
-
D. 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
-
1
mmol 2-{N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]carbamoyl}benzoesäure wurde
in Eisessig vier Stunden auf 120°C
erwärmt
und dann im Vakuum konzentriert.
-
E. [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin
-
1
mmol 2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion
und 20 mmol Hydrazin wurden zwei Stunden bei 75°C in Ethanol gerührt und
dann durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
-
F. 6-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolino[3,4-b]pyridin-5,7-dion
-
1
mmol [5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin und
2 mmol Furano[3,4-b]pyridin-5,7-dion wurden vier Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
2 mmol HBTU und 3 mmol N,N-Diisopropylethylamin wurden zu der Lösung gegeben
und sechs Stunden bei Raumtemperatur belassen. Das Reaktionsgemisch
wurde im Vakuum konzentriert und mit Wasser und Ethylacetat verdünnt. Die
Lösung
wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat getrocknet
und durch eine Säulenchromatographie
unter Eluieren mit 5–10%
Methanol/Methylenchlorid gereinigt.
HPLC: 7,829 min (Reinheit
97,32%)
MS: MH+ = 566,0
-
Beispiel 265
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Durchmusterung auf Hemmwirkung
auf GSK3 unter Verwendung eines zellfreien Tests
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Erfindungsgemäße Pyrimidin-
und Pyridinverbindungen wurden in DMSO gelöst und dann hinsichtlich der
Hemmung von menschlicher GSK3β untersucht
(die Nucleotidsequenz für
menschliche GSK3β erscheint in
GenBank unter der Hinterlegungsnummer L33801). Die Expression von
GSK3β ist
zum Beispiel in Hughes et al., Eur. J. Biochem., 203: 305–11 (1992),
beschrieben, das hier durch Bezugnahme aufgenommen ist.
-
Ein
aliquoter Teil von 300 μl
Substratpuffer (30 mM Tris-HCl, 10 mM MgCl2 und
2 mM DTT), 3 μg/ml GSK3β und 0,5 μM biotinyliertes,
vorphosphoryliertes, SGSG-gebundenes CREB-Peptid (Chiron Technologies PTY Ltd.,
Clayton, Australien) wurden auf die Vertiefungen einer Polypropylen-Mikrotiterplatte
mit 96 Vertiefungen verteilt. 3,5 μl DMSO, das verschiedene Konzentrationen
jeder zu untersuchenden Verbindung oder Staurosporin (ein bekannter
Kinaseinhibitor, der als positive Kontrolle verwendet wurde) enthielt,
oder einer negativen Kontrolle (d.h. DMSO allein) wurden pro Vertiefung
zugegeben und sorgfältig
gemischt. Die Reaktionen wurden dann durch Zugabe von 50 μl 1 μM nicht-markiertem
ATP und 1–2 × 107 cpm γ33P-markiertem ATP pro Vertiefung eingeleitet,
und man ließ die
Umsetzung etwa drei Stunden bei Raumtemperatur ablaufen.
-
Während die
Umsetzung ablief, wurden mit Streptavidin beschichtete Einfangplatten "Combiplate 8" von Labsystems (Labsystems,
Helsinki, Finnland) durch mindestens einstündiges Inkubieren bei Raumtemperatur
mit 300 μl
PBS, die 1% Rinderserumalbumin enthielt, pro Vertiefung blockiert.
Die Blockierungslösung wurde
dann durch Absaugen entfernt, und die Einfangplatten wurden mit
100 μl Stoppreagenz
(50 μM ATP/20 mM
EDTA) pro Vertiefung gefüllt.
-
Als
die dreistündige
Enzymreaktion beendet war, wurden aliquote Teile von 100 μl in dreifacher
Ausführung
von jedem Reaktionsgemisch in drei Vertiefungen, die Stopplösung enthielten,
eine Vertiefung auf jeder der drei Einfangplatten, überführt, und
die Inhalte der Vertiefungen wurden gut gemischt. Nach einer Stunde
bei Raumtemperatur wurden die Vertiefungen der Einfangplatten durch
Absaugen entleert und unter Verwendung von PBS und einem ELISA-Plattenwäscher mit
12 Kanälen
430474 von Corning fünfmal
gewaschen. Schließlich
wurden 200 μl
Szintillationsflüssigkeit
Microscint-20 in jede Vertiefung der Platte gegeben. Die Platten
wurden mit einem Plattenversiegelungsmittel überzogen und dann 30 Minuten
auf einem Schüttler
belassen. Jede Einfangplatte wurde in einem Szintillationszähler TopCount
von Packard (Meridian, Connecticut) gezählt, und die Ergebnisse wurden
als Funktion der Konzentration der Verbindung aufgetragen.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
wurden dann hinsichtlich der Hemmwirkung gegenüber GSK3 gemäß diesem
Test untersucht. Die folgenden Verbindungen wiesen in diesem zellfreien
Test IC50-Werte von 10 μM oder weniger bezüglich GSK3
auf:
(4-Phenylpyrimidin-2-yl)[2-(2-pyridylamino)ethyl]amin,
[2-(2-Pyridylamino)ethyl](4-(3-pyridyl)pyrimidin-2-yl)amin,
4-(2-{[2-(2-Pyridylamino)ethyl]amino}pyrimidin-4-yl)benzolcarbonitril, 4-Methyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure, (5-Ethyl-4-phenylpyrimidin-2-yl)[2-(2-pyridylamino)ethyl]amin,
[4-(3,4-Difluorphenyl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin,
[4-(4-Nitrophenyl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin,
{2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}(4-pyrazin-2-ylpyrimidin-2-yl)amin, Ethyl-4-(2-furyl)-2-[(2-(2-pyridyl)ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat,
[4-(4-Chlorphenyl)-5-methylpyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin,
4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenol, 3-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenol,
[5-(4-Fluorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(4-Imidazolylphenyl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin, [4-(2,4-Dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin,
3-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzylamin,
Ethyl-4-(4-fluorphenyl)-2-[(2-(2-pyridyl)ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat,
[4-(2,4-Dimethyl-(1,3-thiazol-5-yl))pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(4-Methyl-1-phenylpyrazol-3-yl)pyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin, [2-(2-Pyridylamino)ethyl]{4-[4-(trifluormethoxy)phenyl]pyrimidin-2-yl}amin,
[(3-Methylphenyl)methyl][2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin,
N-{4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}acetamid,
6-Methyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-phenylpyrimidin-5-carbonsäure, Methyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3-pyridyl)pyrimidin-5-carboxylat,
[(3-Chlorphenyl)methyl][2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin,
[(4-Chlorphenyl)methyl][2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin,
Ethyl-2-({2-[(5-Amino-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
4-[5-Nitro-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
Ethyl-4-[2-({2-[(5-nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzoat,
Ethyl-4-(3-nitrophenyl)-2-{[2-(2-pyridylamino)ethyl]amino}pyrimidin-5-carboxylat,
N-Benzyl-(4-{2-[(2-(2-pyridyl)ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}phenyl)carboxamid,
4-(2-Methoxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure, 4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolsulfonamid, Ethyl-4-(3-Fluorphenyl)-2-({2- [(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
[4-Phenyl-5-benzylpyrimidin-2-yl][2-(2-pyridylamino)ethyl]amin,
4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-phenylpyrimidin-4-yl]phenol,
4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonitril, 4-(3,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonitril,
6-[(2-{[4-(4-Cyanophenyl)-5-(ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonsäure, Ethyl-4-(3-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
[(3,5-Dichlorphenyl)methyl] [2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin,
[(2,4-Dichlorphenyl)methyl][2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]amin, Ethyl-4-(4-carbamoylphenyl)-6-ethyl-2-{[2-(2-pyridylamino)ethyl]amino}pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-(3,4-dimethylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
N-(2-Methoxyethyl){4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
Ethyl-4-(2,4-difluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
(4-{[(3-Bromphenyl)methyl]amino}pyrimidin-2-yl){2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, 2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-carbonitril, Methyl-6-[(2-{[4-(4-cyanophenyl)-5-(ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carboxylat, [4-(4-Benzimidazolylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3-nitrophenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-naphthyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3-chinolyl)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-{[5-(N-ethylcarbamoyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat,
Benzyl-{[4-(2-{[2-(2-pyridylamino)ethyl]amino}pyrimidin-4-yl)phenyl]sulfonyl}amin, Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-{[6-(methylamino)-5-nitro-(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat, {4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(oxolan-2-ylmethyl)carboxamid, N-(1-Carbamoyl-2-phenylethyl)(4-{2-[(2-(2-pyridyl)ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}phenyl)carboxamid, Ethyl-4-(3,4-dimethoxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, {4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-benzylcarboxamid,
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(3-pyridylmethyl)carboxamid,
{4-[4-(4,5-Dichlorimidazol-2-yl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
Ethyl-4-(4-butoxyphenyl)-2-(2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-{[(2-chlorphenyl)methyl]amino}-2-({2-[(5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
6-(2-Fluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-phenylpyrimidin-5-carbonsäure, {4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(2-thienylmethyl)carboxamid,
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-[3-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-(3,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-(3,5-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(4-piperidylmethyl)carboxamid,
Ethyl-4-[4-(diethylamino)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, {4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(2-phenylethyl)carboxamid,
N-[(3-Methylphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4,6-trichlorphenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-phenylphenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
{4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-benzylcarboxamid,
N-[(5-Methylpyrazin-2-yl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
N-[(3-Fluorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-sulfamoylphenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
N-[(4-Fluorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
Ethyl-4-(5-brom-(3-pyridyl))-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
N-(3-Imidazolylpropyl){4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
tert-Butyl-6-[(2-{[4-(4-cyanophenyl)-5-(ethoxycarbonyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carboxylat,
Ethyl-4-[(2,4-dichlorphenyl)amino]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, {4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-(2-phenylcyclopropyl)carboxamid,
N-[(4-Methoxyphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)-4-phenylpyrimidin-5-carbonsäure, 2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)-4-(4-pyridyl)pyrimidin-5-carbonsäure, Ethyl-4-(4-carbamoylphenyl)-6-ethyl-2-[(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-{[5-(morpholin-4-ylcarbonyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat,
N-[(3-Chlorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4- yl]phenyl}carboxamid,
N-[(3,4-Difluorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
Ethyl-4-[4-(4-methylpiperazinyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, 4-Cyclohexyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, {4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-[(3-nitrophenyl)methyl]carboxamid,
Ethyl-4-{[(3-bromphenyl)methyl]amino}-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
N-(Naphthylmethyl){4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
4-(3-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, N-[(3,4-Dimethoxyphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid, N-[(2,3-Dimethoxyphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
4-(4-Methoxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, N-[(3-Bromphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(6-methoxy-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-{[3-(trifluormethyl)phenyl]methyl}carboxamid,
N-[(3,5-Dichlorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
N-[(3,4-Dichlorphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-{[2-({5-nitro-6-[benzylamino](2-pyridyl)}amino)ethyl]amino}pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-[3,5-bis(trifluormethyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, 4,6-Bis-(4-nitrophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure, 2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(3-nitrophenyl)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, N-[(3-Bromphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
N-[(4-Bromphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
{4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-[(4-sulfamoylphenyl)methyl]carboxamid,
N-[2-(2,4-Dichlorphenyl)ethyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)-4-(4-chinolyl)pyrimidin-5-carbonsäure, N-(2,2-Diphenylethyl){4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
{4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-[(3-bromphenyl)methyl]carboxamid, 2-({2-[(5-Nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-5-carbonsäure, N-[(3-Bromphenyl)methyl](4-{2-[(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}phenyl)carboxamid,
[(3-Bromphenyl)methyl]({4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}sulfonyl)amin
und N-[(3-Iodphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid.
-
Die
folgenden Verbindungen wiesen in diesem zellfreien Test IC50-Werte von 1 μM oder weniger bezüglich GSK3
auf:
4-(2-{[2-(2-Pyridylamino)ethyl]amino}pyrimidin-4-yl)benzamid,
(5-Nitro-4-phenylpyrimidin-2-yl)[2-(2-pyridylamino)ethyl]amin,
4-[2-({2-[(5-Cyano-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzamid, 2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-phenylpyrimidin-5-carbonitril, 4-[2-({2-[(6-Methoxy-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzamid,
4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzamid,
{2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}(5-nitro-4-phenylpyrimidin-2-yl)amin,
4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonitril,
4-{2-[(2-{[5-(Aminothioxomethyl)-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}benzamid,
4-[2-({3-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]propyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzamid,
[4-(4-Imidazolylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
4-{2-[(2-{[5-(Trifluormethyl)-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyrimidin-4-yl}benzamid,
4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxamid,
4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure, 2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-pyridyl)pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-2-({2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
[4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N-methylcarboxamid,
Methyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
[4-(4-Morpholin-4-ylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
Ethyl-4-(4-methylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, Ethyl-4-(4-fluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
4-[5-Imidazolyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
4- [5-Imidazol-2-yl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
[4-(2,4-Dimethylphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-carbonitril,
[4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N,N-dimethylcarboxamid,
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-ethylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
Ethyl-4-(4-ethylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-(4-methoxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
4-[5-(Methylsulfonyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril, 4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazolylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril, 4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril, N-(Cyanomethyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid, 4-[5-(3-Methyl-(1,2,4-oxadiazol-5-yl))-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
Ethyl-4-(4-chlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-(3,4-difluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
N-(2-Aminoethyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid, Ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat, [4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N-(2-hydroxyethyl)carboxamid,
2-Hydroxyethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-[4-(methylethyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-[4-(dimethylamino)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-(2H-benzo[3,4-d]-1,3-dioxolen-5-yl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-(4-methylthiophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-[(2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amino]pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-(2-naphthyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, N-Butyl-[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid,
N-(tert-Butyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid,
Ethyl-4-(4- carbamoylphenyl)-2-({2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-ethylpyrimidin-5-carboxylat, tert-Butyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
N-(Carbamoylmethyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid,
Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-6-ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Butyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-{[(4-cyanophenyl)methyl]amino}-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-{[(3-cyanophenyl)methyl]amino}-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-[4-(tert-butyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-[benzylamino]pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
4-(4-Cyanophenyl)-6-(3-furyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure, 4-[2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-(piperazinylcarbonyl)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
Ethyl-4-(4-imidazolylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
4-[5-(Morpholin-4-ylcarbonyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
Ethyl-4-(4-(2-furyl)phenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl)pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-2-({2-[(5-Nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-(1,2,4-triazol-4-yl)phenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
N-[2-(Dimethylamino)ethyl][4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid,
2-(Dimethylamino)ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-(2,4-dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-(4-(1H-1,2,3,4-tetraazol-5-yl)phenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-(4-carbamoylphenyl)-6-ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, 4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-phenylpyrimidin-5-carbonsäure, {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin,
Ethyl-4-(4-bromphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-4-[4- (methylsulfonyl)phenyl]-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
N-[2-(Dimethylamino)ethyl][4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N-methylcarboxamid,
N-(1-Carbamoyl-2-hydroxyethyl)[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid, 3-(Dimethylamino)propyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
Ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
2-(Dimethylamino)ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}
amino)-4-(4-cyanophenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
[2-(Dimethylamino)ethoxy]-N-[4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]carboxamid, Ethyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-[4-(trifluormethoxy)phenyl]pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-(4-morpholin-4-ylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, [4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N-benzylcarboxamid, Ethyl-4-(6-morpholin-4-yl-(3-pyridyl))-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, [4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-N-(4-pyridylmethyl)carboxamid,
Phenylmethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, 4-(4-Cyanophenyl)-6-(4-fluorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure, N-[(3-Methoxyphenyl)methyl]4-[2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid, 4-[5-{3-[2-(Dimethylamino)ethyl](1,2,4-oxadiazol-5-yl)}-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril,
4-(Dimethylamino)butyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
4,6-Bis-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carbonsäure, Ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(4-morpholin-4-ylphenyl)pyrimidin-5-carboxylat, 4-(3-Hydroxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, 2-Morpholin-4-ylethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, 4-(4-Cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(3-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, N-[(3-Bromphenyl)methyl]{4-[2-({2-[(5-cyano-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}carboxamid,
Ethyl-4-(4-carbamoylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl})-6-(4-pyridyl)pyrimidin-5-carboxylat,
2-(Dimethylamino)ethyl-2-({2-[(6-amino-5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
2-[Bis-(2-hydroxyethyl)amino]ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat,
{4-[2-({2-[(4-Amino-5-cyanopyrimidin-2-yl)amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]phenyl}-N-[(3-bromphenyl)methyl]carboxamid,
4-(4-Carboxyphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonsäure, 2-Hydroxy-3-morpholin-4-ylpropyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-carboxylat, Ethyl-4-(4-cyanophenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carboxylat, (2-{5-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl](1,2,4-oxadiazol-3-yl)}ethyl)dimethylamin,
Ethyl-4-(4-carbamoylphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-6-(4-nitrophenyl)pyrimidin-5-carboxylat,
[4-(4-Imidazolylphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
4-[5-Imidazolyl-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril, 4-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-5-imidazolylpyrimidin-4-yl]benzolcarbonitril, [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
4-[2-({2-[(5-Nitro-2-pyridyl)amino]ethyl}amino)-7a-hydro-1,2,4-triazolo[1,5-a]pyrimidin-7-yl]benzolcarbonitril,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril,
[5-Benzotriazolyl-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]methan-1-ol,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]methan-1-ol,
2-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]isoindolin-1,3-dion,
[5-Amino-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-morpholin-4-ylpyrimidin-2-yl]amin, {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}{4-(2,4-dichlorphenyl)-5-[5-(trifluormethyl)(1,2,3,4-tetraazolyl)]pyrimidin-2-yl}amin,
1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]pyrrolidin-2,5-dion,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-pyrazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(2,4-dimethylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2- yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-ethylphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]amin, 1-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]hydropyridin-2-on, [5-Benzimidazolyl-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-pyridyl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(2-methylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(2-methylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-phenylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(2,4-dimethylimidazolyl)pyrimidin-2-yl]amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl](2-{[5-(trifluormethyl)(2-pyridyl)]amino}ethyl)amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-piperazinylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl][2-(dimethylamino)ethyl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-morpholin-4-ylpyrrolidin-2,5-dion, 1-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]-4-methylpiperazin-2,6-dion, 1-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-(dimethylamino)pyrrolidin-2,5-dion,
{5-Imidazol-2-yl-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]pyrimidin-2-yl}{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(1-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylpiperazinyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(morpholin-4-ylmethyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin, [4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2- pyridyl))amino]ethyl}amin, [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}(2-pyrrolidinylethyl)amin, [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl](2-morpholin-4-ylethyl){2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, {2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin,
[4-(4-Ethylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl] {2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, [5-((1E)-1-Aza-2-morpholin-4-ylprop-1-enyl)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-2-yl]{2-[(6-amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
N-[4-(2,4-Dichlorphenyl)-2-({2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)pyrimidin-5-yl]acetamid,
[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(6-methoxy-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolylpyrimidin-2-yl]methylamino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, 6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methylamino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, [4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]methyl-{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin, 6-[(2-{[4-(2-Chlor-4-fluorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, [4-(4-Chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-chlor-2-methylphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amin, 6-[(2-{[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, 6-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-3-pyrrolino[3,4-b]pyridin-5,7-dion,
N-[2-({2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amino)-4-(2,4-dichlorphenyl)pyrimidin-5-yl]-2-(methylamino)acetamid,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(4-brom-2-chlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin,
6-[(2-{[4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[4-(2-chlor-4-fluorphenyl)-5-(4-methylimidazol-2-yl)pyrimidin-2-yl]amin,
6-[(2-{[4-(2,4-Dichlorphenyl)-5-(5-chlor-2-oxohydropyridyl)pyrimidin-2-yl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril, [6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-imidazolyl-(2-pyridyl)]amin,
6-[(2-{[6-(2,4-Dichlorphenyl)-5-imidazolyl-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-nitro-(2-pyridyl)]amin,
{2-[(6-Amino-5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}[6-(2,4-dichlorphenyl)-5-(4-methylinüdazolyl)(2-pyridyl)]amin,
6-[(2-{[6- (2,4-Dichlorphenyl)-5-(4-methylimidazolyl)-2-pyridyl]amino}ethyl)amino]pyridin-3-carbonitril
und [4-(4-Brom-2-chlorphenyl)-5-imidazol-2-ylpyrimidin-2-yl]{2-[(5-nitro-(2-pyridyl))amino]ethyl}amin.
-
Folglich
zeigen diese Ergebnisse, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Hemmwirkung
gegenüber
GSK3 aufweisen.
-
Beispiel 266
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Durchmusterung auf Hemmwirkung
auf GSK3 unter Verwendung eines Glycogensynthasetests auf Zellbasis
-
CHO-HIRC-Zellen
werden auf Gewebekulturplatten mit 10 cm in Ham's F12-Medium 10% dialysiertes, fötales Rinderserum
gehalten. Die Zellen einer konfluenten Platte mit 10 cm werden geerntet
und mit einem Endvolumen von 2 ml Medium auf die 6 Vertiefungen
einer Gewebekulturplatte mit 6 Vertiefungen verteilt. Man läßt die Zellen
24 Stunden bei 37°C
wachsen. Die Zellen werden dann dreimal in Ham's F12-Medium, das kein fötales Rinderserum
enthält,
gewaschen, und schließlich
werden die Zellen weitere 24 Stunden bei 37°C in 2 ml des serumfreien Mediums
belassen.
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Am
Ende dieser Zeit, werden 20 μl
der in DMSO gelösten
Verbindung in jede Vertiefung gegeben und bei 37°C inkubiert. Nach 20 Minuten
wird das Medium entfernt, und die Zellen werden einmal in PBS bei
Raumtemperatur gewaschen und dann schnell auf den Platten in flüssigem Stickstoff
eingefroren. Die Zellen werden anschließend in Gegenwart von 140 μl Lysepuffer
(50 mM Tris pH 7,8, 1 mM EDTA, 100 mM NaF, 25 μg/ml Leupeptin, 1 mM DTT und
1 mM PMSF) pro Vertiefung auf Eis aufgetaut. Die Zellen werden von
den Platten abgekratzt und in Eppendorf-Röhrchen auf Trockeneis eingefroren.
Die Lysate werden dann aufgetaut und erneut auf Trockeneis eingefroren.
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Nach
dem erneuten Auftauen werden die Lysate 15 Minuten bei 14000 g zentrifugiert.
Die Überstände werden
dann entfernt und auf Eis aufbewahrt. Jeder Überstand (45 μl) wird zu
45 μl Reaktionspuffer
(65 mM Tris pH 7,8, 26 mM EDTA, 32,5 mM KF, 9,3 mM UDP-Glucose,
11 mg/ml Glycogen und 500 nCi/ml 14C-UDP-Glucose)
gegeben, und weitere 45 μl
werden zu 45 μl
Reaktionspuffer/20 mM Glucose-6-phosphat gegeben. Die Umsetzungen
werden 30 Minuten bei 30°C
inkubiert und dann auf ein 31ET-Chromatographiepapier (Whatman)
mit 2 cm2 getüpfelt. Die Filterpapiere werden
in 66%igem Ethanol zweimal 20 Minuten gewaschen, kurz in Aceton
gespült
und 1 Stunde bei Raumtemperatur getrocknet.
-
Die
Filter werden zu 5 ml Szintillationsflüssigkeit gegeben und in einem
Flüssigkeitsszintillationszähler gezählt. Der
prozentuale Anteil der gesamten Glycogensynthase, der in einem beliebigen
Lysat aktiv ist, wird als 100 × (cpm
minus Glucose-6-phosphat)/(cpm plus Glucose-6-phosphat) ausgedrückt. Derartige
Werte werden für
5 verschiedene Konzentrationen der Verbindung und für DMSO allein
zweifach bestimmt, und die Werte werden dann gegen den Logarithmus
der Konzentration aufgetragen. Die Konzentration der Verbindung,
die die Glycogensynthaseaktivität
auf 50% des Maximalwerts stimuliert, wird durch Anpassen einer sigmoiden Kurve
an die aufgetragenen Werte bestimmt. Der Maximalwert wird als der
Wert definiert, an den sich die Glycogensynthaseaktivität asymptotisch
annähert,
während
die Konzentration der Testverbindung den EC50-Wert beträchtlich übersteigt.
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Beispiel 267
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Durchmusterung auf Hemmung
der Phosphorylierung von τ-Protein
-
A. Transiente Transfektion
von COS-Zellen mit einem GSK3-Expressionsplasmid und τ-Expression
-
Plasmidkonstruktion
-
COS-Zellen
werden in T25-Gewebekulturkolben in MEM-Medium mit hoher Glucosekonzentration/5% fötales Rinderserum
gehalten. Die Zellen aus einem konfluenten T25-Kolben werden geerntet, und Gewebekulturplatten
mit 6 Vertiefungen von Corning werden mit 80000 Zellen/Vertiefung
mit einem Endvolumen von 2 ml Medium/Vertiefung angeimpft. Man läßt die Zellen
48 Stunden bei 37°C
wachsen. Die Zellen werden dann zweimal in Opti-MEM, das kein fötales Rinderserum
enthält,
gewaschen, und schließlich
werden die Zellen in 1 ml Opti-MEM belassen.
-
Ein
Polynucleotid, das das τ-Protein
kodiert, wird in das Plasmid pSG5 unter einem frühen SV40-Promotor subkloniert,
um ein τ-Expressionsplasmid
zu erzeugen. Die Klonierung von cDNA, die das τ-Protein kodiert, ist in Goedert
et al., EMBO Journal, 8(2): 393–399
(1989), allgemein beschrieben, das hier durch Bezugnahme aufgenommen
ist. Ein GSK3- Expressionsplasmid
wird durch Subklonierung eines Polynucleotids, das GSK3β kodiert,
in pCG hergestellt, das ein ApEVRF-Derivat ist, das in Giese et
al., Genes & Development,
9: 995–1008
(1995), und Matthias et al., Nucleic Acid Research, 17: 6418 (1989),
beschrieben ist, die hier beide durch Bezugnahme aufgenommen sind.
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Die
folgenden Lösungen
werden in Eppendorf-Röhrchen
mit 1,5 ml hergestellt: Lösung
A: für
jede Transfektion werden 2 μg
DNA (τ-Expressionsplasmid)
und 0,7 μg
DNA (GSK3-Expressionsplasmid)
in 100 μl Opti-MEM
(Gibco BRL) verdünnt;
Lösung
B: für
jede Transfektion werden 8 μl
Lipofectaminreagenz in 100 μl Opti-MEM
verdünnt.
Die zwei Lösungen
werden vereinigt, vorsichtig gemischt und 45 Minuten bei Raumtemperatur
inkubiert, um die Bildung von DNA-Liposomen-Komplexen zu ermöglichen.
Für jede
Transfektion werden 0,8 ml Opti-MEM in das die Komplexe enthaltende
Röhrchen
gegeben. Die verdünnte
Lösung
wird vorsichtig gemischt, und die gespülten Zellen werden damit bedeckt.
Die Zellen werden mit der komplexierten DNA/Lipofectamin 6 Stunden
bei 37°C
in einem CO2-Inkubator inkubiert. Nach der
Inkubation wird 1 ml Wachstumsmedium (MEM mit hoher Glucosekonzentration)
mit 20% FBS in jede Vertiefung gegeben, und es wird über Nacht
bei 37°C
inkubiert. Das Medium wird 18 Stunden nach dem Beginn der Transfektion
durch frisches Vollmedium ersetzt, und man läßt die Zellen weitere 48 Stunden
bei 37°C
wachsen.
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B. Test der τ-Phosphorylierungshemmung
-
Zwei
Stunden vor dem Ernten werden 2 μl
der in DMSO gelösten
Testverbindung (GSK3-Inhibitor)
in jede Vertiefung gegeben und bei 37°C inkubiert. Nach 2 Stunden
wird das Medium entfernt, und die Zellen werden auf den Platten
auf Trockeneis schnell eingefroren und bei –70°C aufbewahrt. Die Zellen werden
in Gegenwart von 200 μl
lysierendem Puffer (1% Triton® X-100, 20 mM Tris pH 7,5, 137 mM NaCl,
15% Glycerin, 25 μg/ml
Leupeptin, 1 μg/ml
Pepstatin-A, 1 μM PMSF, 21 μg/ml Aprotinin,
50 mM NaF, 50 mM β-Glycerinphosphat, 15
mM Natriumpyrophosphat und 1 mM Natriumorthovanadat) auf Eis aufgetaut.
Der Inhalt jeder Vertiefung wird 5 Minuten bei 4°C mit 14000 g zentrifugiert,
und die Überstände werden
in saubere Röhrchen überführt. Zu
diesem Zeitpunkt können
die Lysate bei –20°C aufbewahrt
werden.
-
C. ELISA zum Nachweis
von phosphoryliertem τ in
Zelllysaten
-
Immulon-4-Streifen
(Dynatech) werden mit monoklonalen Antikörpern gegen phosphoryliertes τ (AT8, Polymedco,
Inc.) mit 5 μg/ml
in 100 μl
PBS, die Ca++ und Mg++ enthält, pro
Vertiefung beschichtet. Nach der Inkubation bei 4°C über Nacht
werden die Streifen zweimal mit Waschpuffer (PBS, die 0,05% Tween® 20
enthält)
gewaschen und mit PBS, die 1% BSA, 5% Mäusenormalserum und 0,05% Tween® 20
enthält,
1 Stunde bei Raumtemperatur blockiert. Die Streifen werden 5-mal
mit Waschpuffer gewaschen. Das Lysat (100 μl), das in PBS, die 1% BSA und
0,1% NaN3 enthält, 1 : 10 verdünnt wurde,
wird in jede Vertiefung gegeben, und es wird 1 Stunde bei Raumtemperatur
inkubiert. Nach dem Waschen werden 100 μl biotinylierte monoklonale
Antikörper
gegen nicht-phosphoryliertes τ (HT7,
Polymedco, Inc.) mit 0,5 μg/ml
in PBS-BSA in jede Vertiefung gegeben. Die Streifen werden 5-mal
gewaschen, und mit HRP konjugiertes Streptavidin wird zugegeben,
es wird 30 Minuten bei Raumtemperatur inkubiert und mit Waschpuffer
ausgiebig gewaschen. TMB-Substrat (Pierce) wird für die Farbentwicklung
verwendet, und die Umsetzung wird durch Zugabe desselben Volumens an
0,8 M Schwefelsäure
beendet. Die Streifen werden auf einem ELISA-Plattenleser unter
Verwendung eines Filters mit 450 nm gelesen. Die Konzentration der
Verbindung, die die τ-Phosphorylierung
auf 50% des Maximalwerts (d.h. IC50) hemmt,
wird durch Anpassen einer sigmoiden Kurve an die aufgetragenen Werte
bestimmt.
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Beispiel 268
-
Prüfung der Fähigkeit von GSK3-Inhibitoren,
primäre
Hippokampuszellen vor Glutamatexzitotoxizität zu schützen
-
Die
Hippokampi wurden aus Ratten in einem Embryonalstadium von 18–19 Tagen
herausgeschnitten. Das Gewebe wurde in Hibernate-Medium (Gibco BRL)
aufgenommen und in Stücke
mit ungefähr
1 mm zerhackt. Das Gewebe wurde unter Verwendung des Papain-Dissociation-System
(Worthington Biochemical Corporation) aufgeschlossen. Nach der Isolierung
wurden die Zellen in serumfreiem Medium, das sich aus NeurobasalTM (Gibco BRL), 2% B27-supplement (Gibco
BRL), L-Glutamin und Antibiotika zusammensetzte, resuspendiert.
Die Zellen wurden in Gewebekulturschalen mit 35 mm, die mit Poly-L-lysin
beschichtet waren, mit einer Konzentration von 7,5 × 104 Zellen pro Schale plattiert. Nach 10–14 Tagen
bei 37°C
in 5% CO2 wurden die Zellen gespült und mit
frischem Medium ernährt.
Am nächsten
Tag wurden repräsentative
erfindungsgemäße Verbindungen
bis zu einer Endkonzentration zwischen 1 nM und 100 μM zu dem
Kulturmedium gegeben. Vier bis acht Stunden nach der Zugabe der
Verbindungen wurde das konditionierte Medium von den Zellen entfernt
und bei 37°C
aufbewahrt. Die Kulturen wurden zweimal mit HEPES-Balanced Salt
Solution (HBSS), die 10 μM
Glycin enthielt, gespült.
Grabb und Choi, J. Neuroscience 19: 1657–62 (1999). Die Kulturen wurden
dann 5 min bei Raumtemperatur 200 μM Glutaminsäure in derselben HBSS ausgesetzt.
Nach der Exposition wurden die Kulturen dreimal mit dem Puffer gespült und dann
wieder ihrem ursprünglichen
konditionierten Medium, das die Verbindungen enthielt, zugeführt. Zwanzig
bis vierundzwanzig Stunden nach der Glutaminsäureexposition wurden die Kulturen
in HBSS gespült
und 10 min Trypan Blue ausgesetzt. Dieser Farbstoff wird von toten
Zellen aufgenommen. Die Kulturen wurden gespült und dann 30 min in 4%igem
Paraformaldehyd fixiert. Die Zahl der lebenden und toten (blaue
Kerne) großen
Nervenzellen (mindestens 200 Zellen aus jeder Kultur) wurde durch
Phasenkontrastmikroskopie gezählt
und fotografiert. Unter Verwendung dieses Verfahrens wurde gezeigt,
dass die Verbindungen dieser Erfindung die Fähigkeit von Glutamat, den Tod
von Nervenzellen zu verursachen, wesentlich verringern können.
-
Beispiel 269
-
Beurteilung der Wirksamkeit
in diabetischen Nagern
-
(Glucosetoleranztest)
-
Formulierung der Verbindungen
zur oralen Darreichung;
-
Die
Testverbindungen wurden zur oralen Sondenernährung typischerweise als Lösungen in
Wasser oder Suspensionen in 1% Carboxymethylcellulose/0,1% Tween-80
(beide von Sigma Chem., MO) am Tag vor der Verabreichung formuliert.
Einige frühe
Verbindungen wurden als Lösungen
in 15%igem Captisol (ein modifiziertes Cyclodexytrin von CyDex Co.,
IL) nach Verfahren, die mit den nachstehenden übereinstimmen, formuliert.
Für Lösungen in
Wasser wird das trockene und lyophilisierte Pulver der Testverbindungen
in destilliertem Wasser aufgelöst
und durch Verwirbeln und Beschallen gut gemischt. Falls notwendig,
wird der pH-Wert der Testlösung
mit 1 N NaOH oder 1 N HCl eingestellt, und die Testlösung wird
schließlich
durch eine Spritze, die an einer Celluloseacetatmembran mit 0,2 μm (Millipore
Co., MA) befestigt ist, steril filtriert. Für orale Suspensionen wird das
Pulver der Testverbindungen mit einer frischen Suspension aus 1%
Carboxymethylcellulose/0,1% Tween-80 gemischt und ausgiebig beschallt,
der pH-Wert wird, falls notwendig, wie vorstehend beschrieben, eingestellt,
und es wird verwirbelt, bis die Teilchengröße homogen ist und eine Größe von < 10 μm aufweist.
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Glucosetoleranztest bei
diabetischen Mäusen:
-
Adipöse db/db-Mäuse (weibliche
C57B1Ks/J-Mäuse)
mit einem Alter von 8 Wochen wurden von Jackson Labs (Bar Harbor,
ME) erhalten und 1–2
Wochen später
für die
Wirksamkeitsprüfung
verwendet. Am Morgen eines Tests wurde das Futter früh am Morgen
(7–8 h
vor dem Glucosebolus) entfernt. Ein Lokalanästhetikum (EMLA-Creme, Astra
Pharm., MA) wurde auf das Ende des Schwanzes aufgetragen, und Blutproben
mit 50–100 μl wurden
aus Schnitten in die Schwanzspitze erhalten und in Eppendorf-Röhrchen,
die 5 μl
Natriumheparin mit 500 U/ml (Elkins-Sinn, NJ) enthielten, aufgenommen,
und nachfolgend wurde das Plasma isoliert. In verschiedenen Zeitabständen wurden
während
des ganzen Tages für
insgesamt 6–8
Zeitpunkte Proben erhalten. Die Mäuse wurden in Behandlungsgruppen
randomisiert, und die erste orale Dosis der Testverbindung (Volumen
0,2 ml) wurde ihnen 4,5 h vor der Glucoseverabreichung und erneut
0,5 h vor der Verabreichung von 0,2 ml 50%iger Dextrose (Abbott
Lab., IL) durch eine Schlundsonde (oGGT) oder intraperitoneale Injektion
verabreicht. Nach der letzten Blutprobe, etwa 2 h nach der Glucoseverabreichung,
wurde den Tieren wieder Futter gegeben.
-
Regulierung der basalen
Glykämie
und Insulinämie:
-
Die
Testverbindungen wurden im Zusammenhang mit einem mehrtägigen Schema
mit einer Vielzahl von Dosen oder als Einzelbolus den db/db-Mäusen (siehe
vorstehend) oder ZDF-Ratten (Genetic Models, Inc.; Indianapolis,
IN) typischerweise oral verabreicht. Die ZDF-Ratten wurden in einem
Alter von 8 Wochen erhalten und 1–2 Wochen später für die Wirksamkeitsprüfung verwendet.
Das Futter wurde etwa 30 min vor der Dosierung entfernt, und ein
Einzelbolus der Testverbindung (Dosierungsvolumen im Bereich von
1–8 mg/ml)
wurde verabreicht. Blutproben wurden, wie vorstehend beschrieben,
an 1–6
Zeitpunkten während
der nächsten 2–3 h entnommen.
Das Futter wurde nach der Blutprobenentnahme wieder in die Tierkäfige gegeben.
-
Primäre Endpunkte:
-
Die
Glucose- und Insulinspiegel werden in Plasma- und/oder Blutproben
gemessen. Die Glucosespiegel werden im Vollblut durch ein One-Touch-Glucometer
(Lifescan Co., CA) und im Plasma durch ein Glucoseanalysengerät von Beckman
gemessen. Die Glucoseergebnisse spiegeln typischerweise Blutwerte
von Untersuchungen an Mäusen
und Plasmawerte von Untersuchungen an Ratten wider. Die Messung
der Insulinspiegel erfolgte durch einen ELISA (Crystal Chem. Co.,
IL) nach der Vorschrift des Lieferanten.
-
Quantitative Angabe der
Ergebnisse:
-
Die
Wirksamkeit kann als Glucose in mg/dl oder Insulin in ng/ml ausgedrückt werden
oder als Fläche unter
der Kurve (AUC) für
Glucose (über
der normoglykämischen
Grundlinie von 100 mg/dl abgelesen) und Insulin (über der
normoinsulinämischen
Grundlinie von 1 ng/ml abgelesen) im Plasma dargestellt werden.
Typischerweise werden die Ergebnisse, wenn sie als AUC ausgedrückt werden,
tatsächlich
als verkleinerte AUC dargestellt ([(AUC der Trägerkontrolle – AUC der
Testgruppe)/AUC der Trägerkontrolle × 100]).
Ein derartiger Ausdruck stellt einen einzelnen quantitativen Ausdruck
für die
Größenordnung
eines verbesserten Glucoseabbaus und/oder einer erniedrigten basalen
Hyperglykämie
oder Insulinaufrechterhaltung, bezogen auf die Placebokontrollgruppe,
bereit.
-
Ergebnisse:
-
Repräsentative
erfindungsgemäße Verbindungen
wiesen eine gute Wirksamkeit in vitro auf, und, wenn sie in Captisol
formuliert und Mäusen
s.c. verabreicht wurden (30 mg/kg), wiesen sie eine hohe Bioverfügbarkeit
und Gewebedurchdringung in vivo auf. Eine wesentliche Erniedrigung
der basalen Hyperglykämie
kurz vor dem Glucosetoleranztest und ein wesentlich verbesserter
Glucoseabbau nach einer Glucoseanregung wurden beobachtet. Eine
Verkleinerung der AUC um 45–50%,
bezogen auf die Kontrollgruppe, wurde beobachtet, wenn die Glucoseantwort
durch die Bestimmung der Fläche
unter der Blut-Glucose-Kurve (AUC) von –60 min bis +120 min quantitativ
bestimmt wurde. Diese ist mit der Wirksamkeit, die mit Troglitazon
erzielt wurde (wenn es mindestens mehrere Tage entweder mit 60 oder
mit 100 mg/kg/Tag oral dargereicht wurde), vergleichbar. Ebenfalls
von Bedeutung war die Beobachtung, dass die Insulinspiegel in behandelten
Tieren niedriger als in Kontrollmäusen blieben.