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DE7131546U - Mit einer Standfläche versehener Bilderständer - Google Patents
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DE7131546U - Mit einer Standfläche versehener Bilderständer - Google Patents

Mit einer Standfläche versehener Bilderständer

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DE7131546U
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Description

Rido Busse
7911 Oberelchingen Napoleonstr. 6-8
Mit einer Standfläche versehener Bilderständer
Die Erfindung bezieht sich auf einen mit einer Standfläche versehenen Bilder«tänder, der eine Auflage für ein odex' mehrere Bilder und eine Aufnahme für ein Abdeckglas aufweist.
Solche Bilderständer sind in großer Zahl bekannt, doch ist weder die Halterung des Bildes noch die Aufnahme des Abdeckglases optimal und vor allem nicht so gelöst, daß in einfacher Weise auch mehrere Bilder aufgenommen werden können; ferner können die Bilder bei den bekannten Bilderstandem nur aus einer Richtung betrachtet werden.
Die Erfindung löst eine ganze Reihe von Aufgaben und ermöglicht trotzdem eine besonders gefällige Raumform»
Einer dor Grundgedanken der Erfindung besteht darin, daß die Aufnahme als Winkel ausgebildet ist, deren beide Schenkel zur Lotrechten geneigt sind und die zu ihnen korrespondierenden Flächen des Abdeckglases übergreifen.
Vorzugsweise ist die Avfnähme so ausgebildet, daß die Aufnahmeschenkel über die zu ihnen korrespondierenden Flächen des Abdeckglases um ein Geringes überstehen und als abgewinkelte Halterung für das Abdeckglas ausgebildet sind. Die Halterung sollte hierbei die sich an die jeweilige Auflagefläche des Abdeckglases anschließende Fläche nur so kurz übergreifen, daß das Glas von oben in die Halterung eindrückbar ist.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Halterung des Abdeckglases an den freien Enden der Aufnahme aus einer rechtwinklig nach innen gerichteten Kante besteht, die parallel zur au erfassenden Kante des Abdeckglases
verläuft und in einem Abstand vom Scheitel des Winkels verläuft, der etwa dem diesbezüglichen Maß des Abdeckglases und der Bilddicke entspricht.
Obzwar es im Sinne der Erfindung möglich ist, Fuß, Auflagen und Halterungen mehrstückig herzustellen, so handelt es sich aber uni eine bevorzugte Ausführung der Erfindung, wenn der gesamte Bilderständer einschließlich der Halterungen aus einem Stück bosteht. Er kann dann nämlich als Strangmaterial hergestellt werden, das nur auf Länge geschnitten zu werden braucht.
Es ist zwar bekannt, als Abdeckglas recht massive Gläser zu verwenden; nach der Erfindung soll aber in deren weiteren Ausbildung die Aufnahme so ausgebildet sein, daß der eine Schenkel der winkligen Auflage mindestens ein Viertel, Vorzugsweise ein bis drei Drittel der Länge des anderen Schenkels beträgt« Als Abdeckglas kann in diesem Fall also ein sechsflächiges Prisma dienen; besonders vorteilhaft ist es, ein quaderförmiges Abdeckglas zu verwenden. Dadurch wird es möglich, unter zwei Seiten des Abdeckglases je ein Bild ο.dgl. unterzulegen, die dann aus unterschiedlichen Richtungen betrachtet werden können·
Diese und weitere Merkmale der Erfindung gehen aus den in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen hervor; es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines einfachen Bilderständers nach der Erfindung,
it· _
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Fig. 1,
Fig. 3 die Seitenansicht eines doppelten Bilderständers und
Fig. k eine Draufsicht auf die Fig. 3.
Der Bilderständer nach der Fig. 1 und 2 besteht aus dem Fuß 1 und dem Abdeckglas 2.
Der Fuß 1 weist eine horizontale Standfläche 10 und die beiden Aufnahmen 1'■ und 12 auf, die einen rechten Winkel 15 bilden und die beide zur Lotrechten geneigt sind. Die Neigung kann unterschiedlich sein, sie soll aber so gewählt werden, daß die Bilder bequem betrachtet werden können. Ist nur die Auflage 11 als Bildebene gedacht, kann diese steiler, also etwa 30° zur Lotrechten angeordnet sein, soll auch die Auflage 12 als Bildehene dienen, wird man vorzugsweise einen Winke]
0
von 45 wählen, wie er bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und k sinnvoll ist.
Die Aufnahmen sind bei 13 und 14 abgewinkelt, wobei die innere Kante 130 bzw. 1^0 rechtwinklig zu den Flächen bzw, 12 verlaufen und so kurz sind, daß sie die Kante de« Abdeckglases gerade übergreifen« Die Maße der Auflage 11 entsprechen vorzugsweise Normmaßen von Fotografien, beispielsweise dem Format 6x6 cm. Die Tiefe des Schenkels 12 der Fig. 1 beträgt z.B. 1/3 derjenigen des Schenkels 11; Schon bei diesen Maßen ist es möglich, sowohl die Auflage 11 wie die Auflage 12 als Bildebene zu verwenden»
So können bei dem Ständer nach den Figuren 1 und 2 ein in der Fig, 1 von rechts zu betrachtendes Bild auf die Auflage 11 und auf die Auflage 12 mehrere in der Fig. 1 von oben zu betrachtende kleinere Bilder, Verbetexte o.dgl. aufgelegt worden, ehe das Abdeckglas 2 aufgelegt oder eingeschoben wird.
Die Kanten bzw. Flächen 16, 17 verlaufen kurvenförmig, wobei die Fläche 16 von oben bis unten geschweift sein kann.
Das Abdeckglas 2 ist als sechseckiges Prisma ausgebildet, dessen Seiton den Maßen der Auflagen 11, 12 entsprechen, abzüglich der Dicke der zu unterlegenden Bilder,
Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und h ist eir> Bildei's bänder dargestellt, der im Prinzip genau so aufgebaut ist wie der zuvor beschriebene.
Er ermöglicht aber die Aufnahme von fünf bis sechs gleichgroßen Bildex^n, beispielsweise des Formats 6X6 cm.
Je zwei dieser Bilder können auf die Auflage 31 ι und ein. oder zwei Bilder -Rücken an Rücken- zwischen die Abdeckgläse.r k, 5 eingelegt werden, so daß der Bilderständer aus jeder Richtung betrachtet werden kann»
Das Verhältnis der Schenkel 11, 12 bzw. 31, 32 zueinander kann gemäß der Erfindung von etwa 1 : 6 bis 1 : variieren; je angenäherter es bei 1 : 1 liegt, desto mehr Bilder können unterlegt und betrachtet werden.
Der mit nur einem Abdeckglas ausgestattete Bilderständer nach der Erfindung ermöglicht bereits bei entsprechender Größe der Auflage 12 und entsprechender Dicke H s Abdeckglases die Bildbetrachtung aus zwei Richtungen, Werden aber zwei nebeneinander liegende Abdeckgläser verwendet, die nicht die gleiche Breite zu haben brau» chen oder auch nur zusammen die gesamte Bildbreite überdenken können, dann können zwischen die beiden Abdeckgläser noch zwei Bilder eingelegt werden, die von beiden Seiten her betrachtet werden können.
Die Halterungen 13, 14 bzw. 33, 3k sollten nur als schmaleKante ausgebildet sein, die das Abdeckglas gerade an den Kanten erfassen und sie am zu leichten Herausfallen hindern.
Sie können bei einer besonders vorteilhaften Ausführung aber so angeordnet sein, daß das Abdeckglas über eine der Kanten eingedrückt werden kann.
Der Ständer besteht vorzugsweise aus mattem octer gebürstetem Metall, obzwar er auch aus einem Chemie 'werkstoff herstellbar ist.
Als Glas wird vorzugsweise ein solches aus einem Chemiewerks toff verwendet.
In den Zeichnungen sind nur winklige Auflageflächen dargestellt; sie eignen sich für die Erfindung auch besonders gut. Die Erfindung ist aber auch bei rundesn Aufnahmen durchzuführen; d.h., wenn ein rundes Bild in eine entsprechend runde Aufnahme eingelegt wi^d, ist
ν -
das Abdeckglas vorzugsweise ebenfalls rund, also beispielsweise kreisförmig. Dabei ist dann die der Auflage 12 der Fig. 1 entsprechende Auflage dem Umfang des Abdeckglases entsprechend als Hohlzylinder oder Teil eines solchen ausgebildet«

Claims (1)

1. Mit einer Standfläche versehener Bilderständer, der eine Aufnahme für mindestens ein Bild und mindestens ein Abdeckglas aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme als Winkel ausgebildet ist, deren beide Schenkel zur Lotrechten geneigt sind und die zu ihnen korrespondierenden Flächen des Abdeckglases übergreifen.
2. Bilderständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeschenkel über die zu ihnen korrespondierenden Flächen des Abdeckglases um ein Geringes überstehen und aJs abgewinkelte Halterung für das Abdeckglas ausgebildet siixd.
3s Bilderständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die halterung so ausgebildet ist, daß sie die sich an die jeweilige Auflagefläche des Abdeckglases anschließende Fläche nur so kurz übergreift, daß das Glas von oben in die Halterung eindrückbar ist,
h, Bilderständer nach einem der Ansprüche 1 -3» dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung des Abdeckglases an den freien Enden d^i· Aufnahme aus einer rechtwinklig nach innen gerichteten Kante besteht, die parallel zur zu erfassenden Kante des Abdeckglases verläuft und in einem Abstand vom Scheitel des Winkels verläuft, der etwa dem diesbezüglichen Maß des Abdeckglases und der Bilddicke entspricht.
— 2 —
5. Bilderständer nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dixli Ständer, Aufnahme und Hai. terung einstückig hergestellt sind.
6. Bilderständer mit einem als sechsseitiges Prisma ausgebildeten Abdeckglas nach einem der Ansprüche ι - 5j dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Abdeckglases mindestens 1/4» vorzugsweise mindestens 1/3 der Höhe des Abdeckglases beträgt.
7. Bilderständer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckglas als Quader ausgebildet ist.
8. B13derständer nach einem der Ansprüche 1 - 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme doppelt so breit ist wie die Breite des Abdeckglases.
DE7131546U Mit einer Standfläche versehener Bilderständer Expired DE7131546U (de)

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