DE7503703U - Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten - Google Patents
Dosiervorrichtung für FlüssigkeitenInfo
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- Washing And Drying Of Tableware (AREA)
Description
Dipping. EBERHARD EISELE j j..·.: jy,^
Rvenaburg · Q°«*«P|ttt 4
Τ·Ι·«οη 10761) »1400
AWECO
Apparate- und Gerätebau
GmbH & Coc KG
7995 Neukirch
Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere Klarspülmitteldosierer für Geschirrspülmaschinen,
mit einem Vorratsbehälter und mit einer volumenveränderbaren Dosierkammer, welche durch eine Füllöffnung
aus dem Vorratsbehälter gefüllt und durch eine Ausflußöffnung nach außen entleert werden kann, welche Vorrichtung bestimmungsgemäß
derart zwischen einer Füll- und einer Entleerungsstellung kippbar anzuordnen ist, daß die Dosierkammer
in der Füllstellung tiefer und in der Entleerungsstellung
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wenigstens mit der Püllöffnung höher liegt als der Jeweilige Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter«
Bei einer bekannten Dosiervorrichtung dieser Art wird das Volumen der Dosierkammer mittels eines Kolbens verändert, der
sich in einem zylindrischen Teil der Kammer bewegen läßt und gegenüber diesem abgedichtet ist. In der Entleerungsstellung
der Vorrichtung ist diese Kolbenabdichtung deshalb notwendig, damit die in der Dosierkammer enthaltene Flüssigkeit nicht
vor der Freigabe der Ausflußöffnung in den Vorratsbehälter zurückfließen kann;.bzw. damit Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter
nicht in die Dosierkammer eindringen kann, sofern dsr Vorratsbehälter sehr voll ist. Das Erfordernis eines dicht
laufenden Kolbens oder einer anderen abgedichteten beweglichen Wand zur Volumenveränderung der Dosierkammer ist insofern
nachteilig, als solche Dichtstellen störungsanfällig sind, die Lebensdauer der Dosiervorrichtungen verringern können und
einen beträchtlichen Herstellungssufwand darstellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten vorzuschlagen, die einfacher
herzustellen und damit preiswerter und nicht so störungsanfällig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich
an die Dosierkammer ein Verbindungskanal und an diesen eine
Zwiscnenspeicherkammer anschließt, deren Volumen mindestens
so groß wie das Maximalvolumen der Dosierkammer ist, daß die
Zwischenspeicherkammer in der Füllstellung höher als der
Maximal-Flüssigkeitsstand des Vorratsbehälters und in der
Entleerungssstellung tiefer als die Dosierkammer liegt, daß die Zwischenspeicherkanuner durch eine in beiden Stellungen
über dem jeweiligen Maximal-Flüssigkeitsstand des Vorratsbehälters
befindliche fiückflußcffnung mit dem Vorratsbehälter
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in Verbindung steht, und daß die Ausflußöffnung an der
Zwischenspeicherkammer angeordnet ist,.
Dieser Vorschlag bedeutet, daß die wie auch immer gewählte "bewegliche Hand Z1Ir Volumenveränderung der Dosierkammer nicht
mehr absolut dicht sein muß, weil die dosierte Flüssigkeit beim Kippen der Vorrichtung in die Entleerungsstellung sich
sofort aus der Dosierkammer in die Zwischenspeicherkammer verlagert, die vom Vorratsbehälter durch eine starre Wand abgetrennt
ist. Die dosierte Flüssigkeit kann also in der Zeit bis zur Freigabe der Ausflußöffnung nicht durch die bewegliche
Wand in den Vorratsbehälter zurücksickern, also beispielsweise
durch den Spalt zwischen einem Dosierkolben und seiner Lauffläche hindurch. Sie befindet sich vielmehr während dieser
Wartezeit gar nicht mehr in der Dosierkammer, sondern in der Zwischenspeicherkammer.
Die Rückflußöffnung ist insofern von Bedeutung, als die dosierte, noch in der Zwischenspeicherkammer befindliche Flüssigkeit
in den Vorratsbehälter zurückfließen kann, wenn die Vorrichtung ausnahmsweise vor der Entleerung der Zwischenspeicherkammer
noch einmal in die Füllstellung gebracht wird. Somit ist also eine Ansammlung mehrerer Dosierquanten in der Zwischenspeicherkammer,
d.h. also eine falsche Dosierung, ausgeschlossen.
Als Vorratsbehälter wird vorzugsweise ein flacher, z.B. quadrischer Behälter vorgesehen, der erfindungsgemäß eine
rechteckige Bodenvertiefung hat, welche unter Ausbildung einer Hülse rechteckigen Querschnitts wenigstens teilweise abgedeckt
ist. In der Hülse ist erfindungsgemäß ein Kolben entsprechend·■:.
Querschnitts beweglich gelagert. Der an die Stirnfläche des Kolbens angrenzende Teil der Bodenvertiefung bildet die Dosiorkammer.
Zwischen der Hülse und der in der EntleerungsEtellur.f
oben liegenden Wand des Vcrratsbehälte-rs ist eine Füllrinne
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ausgebildet, welche geradenwegs durch eine Füllöffnung in die Dosierkammer mündet. Die Zwischenspeicherkammer hat vorzugsweise
eine längliche, flache Form und erstreckt sich quer zur Hülsenlängsrichtung und etwa parallel zum Boden des Vorratsbehälters.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß, der j
Verbindungskanal sich senkrecht zum Boden der Zwischenspeicher- !
kammer erstreckt und im Verhältnis zu den Bodenflächen der ·
Dosier- und der Zwischenspeicherkammer einen geringen Quer- \
schnitt hat. Dies ist insofern von Bedeutung, als sich in der \
Füllstellung die Flüssigkeitsstände in dem Verbindungskanal \
und im Vorratsbehälter auf gleiche Höhe einstellen und der \
somit vom Grad der Füllung des Vorratsbehälters abhängige j
Flüssigkeitsinhalt des Verbindungskanals stets zum reinen I
Dosierquantum der Dosierkammer hinzukommt. Infolge der er- !
wähnten Anordnung und Bemessung des Verbindungskanals ist nur*, i
dessen Volumen im Verhältnis zum Volumen der Dosierkammer sehr '■
gering. Deshalb sind die Änderungen des gesamten Dosierquantums in Abhängigkeit vom Füllstand des Vorratsbehälters
vernachlässigbar klein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat gegenüber bekannten Flüssigdosierern eine verhältnismäßig einfache Form, die sich
spritztechnisch leicht herstellen läßt. Im Hinblick auf eine weitere Vereinfachung der Fertigung wird vorgeschlagen, daß
zur Verstellung des Kolbens ein durch eine Einfüllöffnung des Vorratsbehälters zugängliches Stellorgan vorgesehen ist,
beispielsweise ein Zahnrad, welches mit einer an dem Kolben i
angebrachten Zahnstange in Antriebsverbindung steht. Die Zugänglichkeit des Zahnrades durch die Einfüllöffnung erübrigt
einen Stutzen und damit - beispielsweise beim Einbau der Vorrichtung; in die Beschickungstür einer Geschirrspülmaschine eine
öffnung in der Innenwand der Beschickungstür und eine
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• ι- ♦
It ····
Dichteteile. Ferner ie/; erfindungsgemäß vorgesehen, daß die
Kolbenstange Rastkerben aufweist und am Vorratsbehälterboden
ein mit diesen zusammenwirkender Raststift vorgesehen ist.
Damit die dosierte Flüssigkeit aus der Vorrichtung ausfließen
kann, muß der Vorratsbehälter belüftet sein. Bei bekannten
Dosiervorrichtungen erfolgt die Belüftung aus dem Innenraum der Beschickungstür mit dem Nachteil, daß bei unsachgemäßer
Nachfüllung des Vorratsbehälters die Flüssigkeit in den Türinnenraum
ausläuft.
In Weiterbildung der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, den Vorratsbehälter durch einen der beiden Stutzen, nämlich den
Füll- oder Ausflußstutzen, zu belüften, die durch die Innenwand
der Beschickungstür in den Innenraum der Spülmaschine hineinragen, der das Geschirr aufnimmt. Vorzugsweise erfolgt
die Belüftung durch den Ausflußstutzen mittels eines Belüftungsschachtes,
der sich von einer Stelle im Innern des Vorratsbehälters, die sich in der Füll- und in der Entleerungsstellung über dem jeweiligen Maximal-Flüssigkeitsstand befindet,
zu dem Ausflußstutzen erstreckt und in diesen mündet.
Herstellungsmäßig kann der Belüftungsschacht bei einer Dosiervorrichtung besonders leicht verwirklicht werden$ welche
sich unter anderem aus zwei längs einer ebenen Fläche fest miteinander verbundenen flachen Gehäuseteilen zusammensetzt.
Dabei kann der Belüftungsschacht durch aufeinanderpassende
rinnenförmige Vertiefungen in den Gehäuseteilen gebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine in der Schweißebene aufgeschnittene
Dosiervorrichtung für ein Elarspülmittel,
Fig. 2 ei^en Quercchnitt H-II,
Fig. 3 einen Querschnitt HI-III,
Fig. 3 einen Querschnitt HI-III,
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mm »w IT*1 ·■·
Fig. 4 eine Seitenansicht,
Pig. 5 eine Draufsicht der kompletten Dosiervorrichtung
nach Pig. 4,
Pig. 6 eine Innenansicht des Oberteils und Pig. 7 oinen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform
einer Belüftungseinrichtung.
Das Gehäuse der Vorrichtung setzt sich aus drei Spritzgußteilen aus Polypropylen zusammen, die durch Spiegelschweißung
miteinander verbunden sind. Ss sind dies ein Unterteil 1,
ein Oberteil 2 und ein seitlicher kleiner Deckel 3. Das Gehäuse hat eine flache Rechteckform mit einer abgeschrägten Ecke.
Nach Fig. 1 gliedert eich das Unterteil 1 in folgende, in
verschiedenen Ebenen liegende Bodenabschnitte: Einen Vorratsbehälterboden
4, einen leicht vertieften Schrägabschnitt 5» einen noch tieferen rechteckigen Bodenabschnitt 6 sowie einen
hochliegenden Zwischenspeicherkammer-Boden 7· Die Seitenwände
sind mit 8 bis 12 bezeichnet. Ein Bechteckkolben 13 ist von
einer Rechteckhülse umgeben, die zum Teil von einer zur
Seitenwand 11 parallelen Wand 14 und einer ebenen Decke 15
gebildet wird, welche sin wenig erhöht gegenüber dem Vorratsbehälterboden 4 an dessen Kante ansitzt. Am einen Ende ragt
eine Zahnstange 16 des Rechteckkolbens 13 aus der Hülse heraus. Das andere Ende der Hülse bildet zusammen mit dem
davorliegenden Raum die Dosierkammer 17» welche durch den aufgeschweißten Deckel 3 nach außenjabgeschlossen ist. Der Boden
abschnitt 6, die Hülsenwand 14 und die obere Seitenwand 11 des Vorratsbehälters bilden eine Püllrinne, welche auf der linken
Seite durch eine Füllöffnung 18 gleichen Querschnitts (nur in Pig. 2 sichtbar) geradenwegs in die Dosierkammer 17 mündet.
In der Stirnebene der Hülse verläuft eine zum Boden senkrechte Trennwand 19, die über der Hülse ansetzt und bis zum Oberteil
2 reicht. Diese Trennwand ist durch die Füllöffnung 18
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Γ?
und durch eine Bückflußöffnung 20 durchbrochen. Drei zu der
Trennwand 19 senkrechte, U-förmig verlaufende Wandbereiche 211 22 und, 235 (Fig. 2) umschließen mit der Seitenwand 11 einen
nach außen offenen Totraum. Der Wandbereich 23 liegt in derselben
Ebene wie der Zwischenspeicherkammer-Boden 7· Der
Wandbereich 21 begrenzt mit dem Deckel 3 die Dosierkammer 17·
Eine Zwischenspeicherkammer 24 wird umgrenzt durch die erwähnte
Trennwand 19» welche über den Zwischenspeicherkammer- Boden 7 vorspringt, durch einen sich rechtwinklig anschließenden
und ebenfalls bis zum Oberteil reichenden Wandabschnitt 25
(Fig. 1), durch einen längeren, zur Seitenwand 12 parallelen Wandabschnitt 26 und durch weitere Wandabschnitte 27 bis 31.
Die Zwischenspeicherkammer ist durch einen schmalen Verbindungskanal 32 mit der Dosierkammer verbunden.
An dem Wandabschnitt 31 ist eine Verschlußbolzenführung 33 angeformt.
Die durch den Verschlußbolzen 34- verschlossene Ausflußöffnung
befindet sich im Wandabschnitt 30. Von dem Wandabschnitt 31 verläuft eine kreisbogenförmige Wand 35 zu einem
längeren Wandabschnitt 36, der den Wandabschnitt 28 fortsetzt,
wodurch ein Ausflußraum 37 umschlossen wird, der bis auf deu Vorratsbehälterboden 4 reicht. Von der flachen Zwischenspeicherkammer
24 führt ein senkrechter Ausflußschacht 38 ebenfalls bis
zum Vorratsbehälterboden 4 und damit auch zu der Ausflußöffnung
im Wandabschnitt 30. Der Verschlußbolzen 34 ist von einer
Dichtmanschette 39 umgeben. An der Unterseite des Zwischenspei ch3rkammer-Bodens 7 sind zwei Verstärkungsrippen 40 mit
zylinderförmigen Verdickungen 41 angeordnet, deren Bohrungen zum Anschrauben einer Bimetallvorrichtung dienen.
Zur Belüftung des Vorratsbehälters ist entlang der aus den Abschnitten
19 und 25 bis 28 gebildeten Wand ein zweimal abgesetzter Belüftungsschacht 42 vorgesehen, der weiter durch die
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Wandabschnitte 43 bis 49 umgrenzt ist. Er hat drei verschieden
tiefe Bereiche, die Jeweils bis zur Hülsendecke 15, zum Zwischenspeicherkammer-Boden 7 bzw. sum Vorratsbehälterboden
reichen. Dieser Schacht wird vervollständige durch die aus
Fig. 6 ersichtliche Gestaltung des Oberteils 2.
Zum Verstellen des Rechteckkolbens 13 ist ein Zahnrad 50 vorgesehen,
das an seiner Oberseite Merkziffern 51 aufweist und in einer nach unten vorstehenden Ausformung 52 an einem nach
innen vorstehenden Zylinder 53 gelagert ist. An der Oberseite
hat das Zahnrad einen Schraubenzieherschlitz 54, so daß es mit
Hilfe eines durch den noch zu beschreibenden Einfüllstutzen gesteckten Schraubenziehers möglich ist, das Zahnrad zu drehen
und dadurch den Kolben nachzustellen. Die Zahnstange 16 stützt sich an ihrem freien Ende über einen Vorsprung 55 büo. der oberen
Seitenwand 11 des Vorratsbehälters ab. Sie hat entsprechend den sechs vorbestimmten Kolbenstellungen sechs Kerben 56, die wahlweise
über einem am Boden des Vorratsbehälters angeformten Stift 57 einrasten.
Das in der Schweißebene .58 mit dem Unterteil 1 verbundene Oberteil
2 (Figuren 3 und 6) ist eine ebene Platte mit leicht abgebogenen Rändern, die auf die Seitenwände 8 bis 12 des Unterteils
passen. Dort wo das Oberteil an seiner Innenseite mit den Wänden bzw. Wandabschnitten 19» 25 bis 31» 35, 36 und
bis 49 verschweißt wird, verlaufen niedere Rippen, die zu der Wandkonfiguration spiegelbildlich angeordnet sind. Ferner
sind an dem Oberteil ein Einfüllstutzen 59 und ein Ausflußstutzen
60 angeformt. Beide haben Außengewinde für die üblichen Gewinderinge zum Befestigen der Vorrichtung am Innenblech
der Beschickungstür einer Geschirrspülmaschine und zur gleichzeitigen Abdichtung. Auf den Ausflußstutzen 60
wird außerdem eine mit Durchbrüchen versehene und dadurch als eine Art Gitter wirkende Kappe und auf den Einfüllstutzen
ein Verschlußdeckel aufgeschraubt (nicht gezeigt)»
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Innerhalb des Ausflußstutzens weist das Oberteil einen Durchbruch
52, ein Fenster 63 und ein rundes Loch 64 auf. Der
Durchbruch verbindet den Ausfiußraum 37 mit dem Inneren des
Stutzer ., das Fenster 63 und das Loch 64 verbinden den Belüftungsschacht
42 ebenfalls mit dem Inneren des Stutzens. Schließlich weist die Rippe, welche bein Zusammenfügen der
beiden Gehäuseteile auf den Wandabschnitt 43 des Unterteils
zu liegen kommt, eine unmittelbar an der Plattenfläche des Oberteils entlangführende Belüftungsbohrung 65 auf.
Der Einfüllstutzen setzt sich nach innen fort und endet mit drei Zinnen 66, welche verhindern, daß das Zahnrad 50 aus
seiner Lagervertiefung 52 herausfällt. Eine dreieckförmige
kurze Rippe 67 im Inneren des Einfüllstutzens 59 dient als
Zeigermarke für die Merkziffern 51·
Die in den Figuren 4 und 5 gezeigte Bimetallvorrichtung 68
wird, wie schon erwähnt, mit Hilfe eines Befestigungsblechs 69 am Unterteil 1 angeschraubt. Ein den Verschlußbolzen 34
umgreifender Bimetallstreifen 70 ist an einem abgekanteten
Haltestreifen 71 des Befestigungsblechs angenietet. Zwei
ebenfalls an diesem Haltestreifen mittels eines angenieteten Stifts 72 befestigte Isolierstoffblöcke 73 und 74 halten
eine Schutzleiter-Steckerlamelle 75 sowie zwei·Steckerlamellen
76 für die Anschlußleitungen 77 einer Heizwicklung 78.
Die beschriebene Dosiervorrichtung wirkt wie folgt: Bei geöffneter
Beschickungstür der Geschirrspülmaschine liegt der flache Vorratsbehälter horizontal mit den Stutzen nach oben.
Der maximale Stand des Klarspülmittels in dieser sogenannten Füllstellung ergibt sich aus der Höhe der Lücken zwischen den
Zinnen 66 des Einfüllstutzens 59. Bei weiterer Befüllung würde die Flüssigkeit im Stutzen ansteigen und überlaufen.
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Die Flüssigkeit kann durch die Füllrinne zwischen der Hülsenwand 14 und der oberen Seitenwand 11 und durch die Füllöffnung
H 18 in die Dosierkammer 17 eindringen und steigt in dem Ver-
f§ bindungskanal 32 auf die gleiche Höhe wie in der Vorratskammer
an. Die erwähnten Lücken am Einsfüll stutzen sind so bemessen, daß bei maximalem Füllstand die Flüssigkeit im Verbindungskanal 32 höchstens bis zur Mündung dieses Kanals in die
Zwischenspeicherkammer 24 ansteigt.
Wird nun die Beschickungstür geschlossen, so kippt auch die
Dosiervorrichtung um etwa 90° und zwar ist angenommen, daß die Kippachse parallel zur Längsachse des Hechteckkolbens 13
verläuft und dieser oben zu liegen kommt. Dabei verlagert sich
die in der Dosierkammer 17 und im Verbindungskanal 32 enthaltene
Flüssigkeit in die Zwischenspeicherkammer 24, welche diese Flüssigkeit auch bei am größten eingestellter Dosiermenge
aufnehmen kann. Im Vorratsbehälter ergibt sich in dieser Entleerungsstellung ein Flüssigkeitsstand, der höchstens bis
zu der Kante des Vorratsbehälterbodens 4 reicht, welche diesen von dem Schrägabschnitt 5 trennt. Wird durch Erhitzung des
BimetallStreifens 70 der Verschlußbolzen 34 nach links zurückgezogen,
so wird die AuslaufÖffnung frei, und der Inhalt der Zwischenspeicherkammer 24 kann über den Ausflußschacht 38 in
den Ausflußraum 37 und von dort durch den Ausflußstutzen 60
in den Innenraum d^r Geschirrspülmaschine ausfließen. Durch
bolzens ähnlich einer Hollmembran läßt sich übrigens erreichen, daß diese einen Großteil der benötigten Schließkraft erzeugt,
so daß der Bimetallstreifen 70 in kaltem Zustand die Schließkraft
nicht allein aufbringen muß.
Damit die Flüssigkeit ausfließen kann, muß Luft in den Vorratsbehälter
nachrücken. Diese tritt vom Spülmaschinen-Innenraum durch den Ausflußstutzen 60 und das Fenster 63 sowie das
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Loch 64 in den Belüftungsschacht 42 ein und gelangt durch die Belüftungsbohrung 65 am oberen Ende des Belüftungsschachts in
den Vorratsbehälter. Der Belüftungsschacht hat einen verhältnismäßig großen Querschnitt, insbesondere sein dem Ausflißstutzen
benachbarter Abschnitt, und ist verhältnismäßig lang, d.h. in Entleerungsstellung der Vorrichtung hoch. Wenn
daher das in der Spülmaschine herumspritzende Wasser in den Belüftungsschscht eindringt und diesen teilweise anfüllt, kann
trotzdem Luft durch das Wasser in dem Schacht hochperlen und zu der Belüitungsbohrung 65 gelangen. Andererseits gelangt auch
bei heftiger Bewegung der Dosiervorrichtung kaum Klarspülmittel in den Belüftungsschacht, da die Belüftungsbohrung 65
stets weit über dem maximalen Füllstand liegt und sehr klein ist. Das breite Fenster 63 und das zusätzliche Loch 64 ermöglichen
es dem in den Belüftungsschacht eingedrungenen Wasser, schnell wieder abzufließen.
Sollte die Beschickungstür, welche die Dosiervorrichtung
enthält, noch einmal geöffnet werden, bevor die in der Zwischenspeicherkammer 24 enthaltene Flüssigkeit durch die Ausflußöffnung
entleert worden ist, so gelangt diese Flüssigkeit - und dies ibt auch ein sehr wichtiges Merkmal der Erfindung durch
die Rückflußöffnung 20 wieder in den Vorratsbehälter. Dadurch wird der Ausgangszustand schnell wiederhergestellt
und einer Verfälschung der Dosiermenge durch mehrmaliges
öffnen und Schließen der Beschickungstür vorgebeugt.
Bei weit zurückgestelltem Rechteckkolben 13 ist die Dosiermenge größer. In diesem Fall wird durch Bohrungen 79 in der
Decke 15 der Hülse die Füllung beschleunigt bzw« es werden LuftStauungen verhindert. Beim Kippen in die Entleerungsstellung zieht sich die Flüssigkeit im Vorratsbehälter sofort
von der Füllöffnung 18 und den Bohrungen 79 zurück, so daß nur noch die in der Dosierkaramer 17 und dem Verbindungskanal J>2
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enthaltene Flüssigkeit in die Zwischenspeicherkammer 24 gelangt.
Die Doslermenge kann durch Verstellung des Rechteckkolbens
15 von etwa 1 cm* bis etwa 6 cnr verändert werden.
In Figur 7 ist gezeigt, wie die Belüftung des Vorratsbehälters
alternativ auch durch den Einfüllstutzen bewirkt werden kann. Der gezeigte Einfüllstutzen 80 unterscheidet sich von dem in
Fig. 3 gezeigten durch eine radiale Belüftungsoffnung 81,
von der ein rechteckiger Belüftungskanal 82 auf der Innenseite bis knapp unter den Rand des Einfüllstutzens führt. Damit das
spritzende Wasser nicht in den Vorratsbehälter eintreten kann, weist ein auf den Stutzen aufgeschraubter Schraubring 83 eine
ringförmige Aussparung 84 auf, welche an einer Stelle des
Ringumfangs, in Fig. 7 beispielsweise unten, durch einen radialen Kanal 85 nach außen geöffnet ist* Die Belüftungsoffnung
81 mündet in die ringförmige Aussparung 84. Ein unter das die Innenwand der Beschickungstür bildende Blech 86 gelegter
schmaler Dichtring ist mit 87 bezeichnet. Ansonsten ist der Einfüllstutzen mittels einer Kappe 88 dicht verschlossen.
Die Luft kann durch den radialen Kanal 85, die ringförmige Aussparung
84, die Belüftungsoffnung 81 und schließlich durch den Belüftungskanal 82 in den Vorratsbehälter einbringen.
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Claims (9)
1. . Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere Klarspülmitteldosierer für Geschirrspülmaschinen, mit einem
Vorratsbehälter und mit einer volumenveränderbaren Dosierkammer, welche durch eine Füllöffnung aus dem Vorratsbehälter gefüllt
und durch eine Ausflußöffnung nach außen entleert werden kann, welche Vorrichtung bestimmungsgemäß derart zwischen einer Füll-
und einer Entleerungsstellung kippbar anzuordnen ist, daß die Dosierkammer in der Füllstellung tiefer und in der Entleerungsstellung wenigstens mit der Füllöffnung höher liegt als der
Jeweilige Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter, dadurch gekennzeichnet,
daß sich an die Dosierkammer (17) ein Verbindungskanal (32) und an diesen eine Zwischenspeicherkammer (24) anschließt,
deren Volumen mindestens so groß wie das Maximalvolumen der Dosierkammer ist, daß die Zwischenspeicherkammer
(24) in der Füllstellung höher als der betreffende Maximal-Flüssigkeitsstand
des Vorratsbehälters und in der Entleerungsstellung tiefer als die Dosierkammer (17) liegt, daß die
Zwischenspeicherkammer durch eine in beiden Stellungen über dem jeweiligen Maximal-Flüssigkeitsstand des Vorratsbehälters
befindliche Rückflußöffnung (20) mit dem Vorratsbehälter in Verbindung steht, und daß die Ausflußöffnung an der Zvtischen-.Speicherkammer
angeordnet ist.
2. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß ein flacher Vorratsbehälter mit einem tiefliegenden rechteckigen Bodenabschnitt (6) vorgesehen ist, der unter Ausbildung
einer Hülse (14,· 15) rechteckigen Querschnitts wenigstens teilweise abgedeckt ist, daß in der Hülse ein
Kolben (13) entsprechenden Querschnitts beweglich gelagert is!;,
daß der an die Stirnfläche des Kolbens angrenzende Baum die Dosierkammer (17) bildet, und daß zwischen der Hülse (14) und
der in der Entleerung©stellung oben liegenden Wand (11) des
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-.,14.r.
Vorratsbehälters eine Füllrinne ausgebildet ist, welche geradenwegs
durch eine Füllöffnung (18) in die Bosierkcmmer (17)
mündet.
3· Dosiervorrichtung nach ,Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenspeicherkammer (2A-) eine längliche
flache Form hat und sich quer zur Hülsenlängsrichtung und etwa parallel zum Boden (4·) des Vorratsbehälters erstreckt.
4. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungskanal (32) sich senkrecht zum Boden (7) der Zwischenspeicherkammer erstreckt und im Verhältnis
zu den Bodenflächen der Dosier- (17) und der Zwischenspeicherkammer (24) einen geringen Querschnitt hat.
5· Dosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung des Kolbens (13) ein durch eine Einfüllöffnung (59) des Vorratsbehälters zugängliches Zahnrad (50) vorgesehen ist, welches
mit einer an dem Kolben angebrachten Zahnstange (16) in Antriebsverbindung steht.
6. Dosiervorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (16) Rastkerben (56) aufweist
und aiü Vorratsbehälterboden (5) ein mit diesen zusammenwirkender
Raststift (57) vorgesehen ist.
7. Dosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit wenigstens einem, die Innenwand der Beschickungstür einer Geschirrspülmaschine durchsetzenden Stutzen, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Belüftungsleitung durch einen dieser Stutzen in den Vorratsbehälter hineingelegt ist.
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8. Dosiervorrichtung nach Anspruch 7 mit einem Ausflußstutzen,
gekennzeichnet durch einen Belüftungsschacht (4-2),
der sich von einer Stelle im Innern des Vorratsbehälters, die
sich in der Füll- und in der Entleerungsste?lung über dem
jeweiligen Maximal-Flüssigkeitsstand befindet, zu dem Ausflußstutzen
(60) erstreckt undin diesen mündet.
9. Dosiervorrichtung nach Anspruch 8 aus zwei längs einer
ebenen Fläche miteinander verbundenen flachen Gehäuseteilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Belüftungsschacht (42) durch
aufeinanderpassende rinnenförmige Vertiefungen in den Gehäuse-r
teilen gebildet ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757503703 DE7503703U (de) | 1975-02-07 | 1975-02-07 | Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757503703 DE7503703U (de) | 1975-02-07 | 1975-02-07 | Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7503703U true DE7503703U (de) | 1975-09-18 |
Family
ID=6650088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19757503703 Expired DE7503703U (de) | 1975-02-07 | 1975-02-07 | Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7503703U (de) |
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| DE2705804A1 (de) * | 1977-02-11 | 1978-08-17 | Eaton Sa Monaco | Dosiergeraet zur abgabe fluessiger medien |
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-
1975
- 1975-02-07 DE DE19757503703 patent/DE7503703U/de not_active Expired
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