DE7700358U1 - Stiefel aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents
Stiefel aus thermoplastischem KunststoffInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B1/00—Footwear characterised by the material
- A43B1/14—Footwear characterised by the material made of plastics
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Ο3Ο3 Px München 2
Die Neuerung betrifft einen Stiefel aus thermoplastischem Kunststoff oder Polyurethan mit Beschlung.
Stiefel aus thermoplastischem Kunststoff konnten sich in
der jüngeren Vergangenheit in umfangreichem Maße durchsetzen. Die Stiefel werden auch den gebräuchlichen Anforderungen gerecht und zeichnen sich durch Preisgünstigkeit
und geringe Pflegebedürftigkeit aus. Bei einem ständigen
Gebrauch, insbesondere bei der Ausübung von Berufen unter
freiem Himmel Zeigt sich, daß die Materialeigenschaften dazuführen,
daß der Stiefel nicht ganz den festen Stand für den Fuß gibt, wie dies bei Lederstiefeln und teileweise auch bei
kräftigen und schweren Gummistiefeln der Fall ist. Dieser
Unterschied ist zwar nifat einschneidend, kann aber für manche
Berufe und auch bei längerem Tragen unerwünscht sein.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Stiefel zu schaffen,
dem die Standfestigkeit des Fusses im Stiefel weiter verbessert
wird und der Stiefel sich auch bei extremen Belastungen im
Gelenkbereich nicht mohr als erwünscht durchdrückt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei dem eingangs genannten
Stiefel vorgesehen, daß der Stiefel in der Besohlung eine
in einem Guß gestaltete, sohlenförmige, allseitig im Kunststoff eingebettete dünne Stahlplatte und Gelenkstützte aufweist«
Die aus dünnem elastischem Stahlblech bestehende Einlage ist
in dem Kunststoffmaterial eingebettet und nach außen nicht
sichtbar. Sie wirkt sich jedoch dahingehend aus, daß die auf
die Besohlung übertragene Kraft sich gleichmäßiger verteilt
und dadurch einen verbesserten Stand ergibt. Die Sohle drückt
sich nur wenig durch, wenn der Stiefel starken Belastungen
ausgesetzt wird. _ 2 -
584.163 / 3000 / 25227'
7700358 21.04.77
AIOIENaESELLSCHAFT ', '''.'.
0303 Px München 2
Die Einlage besteht aus dünnen elastischen Stahl, der den
Verformungsvorgängen des Fusses und des Stiefels ohne
weiteres folgen kann. In Verbindung «it der Stahleinlage
wird die Abstützung des Fusses noch dadurch verbessert, daß
eine Gelenkstütze in der Gelenkzone liegt. Stahleinlage und
Gelenkstütze sind vor der Herstellung des Stiefels aus einest
Stück vorgefertigt. Da wegen der Stahlsohle ein Durchdrücken
vermieden wird, kann diese Fußstütze ziemlich flach Sein.
Unter dem Druck erfährt sie ganz geringe räumliche Veränderung,-so
daß eine verminderte Wirkung der Abstützung nicht eintrifft.
Die Einbettung der Stahlsohle führt auch zu einer gesteigerten
Bruchsicherheit. Die Stahleinlage verhindert auch das Eindringen
von spitzen Gegenständen in den Stiefel und Vermeidet
so die Unfallgefahr auf Baustellen. Durch die allseitige Einbettung wird es auch ausgeschaltet, daß die Stt&hlsohle in unerwünschter
VRise entfernt werden kann.
des ~r±z* A~n p«*+-·«!
eines Stiefels im Querschnitt. In der Besohlung 1 ist eine
Stahlplatte 2 entsprechend der Sohlengestaltung eingebettet.
Sie ist nicht sichtbar und reicht über die ganze Besohlungs«
länge. Zur verbesserten Abstützung ist in dem Gelenkbereich
eine Fußstütze 3 vorgesehen, die eine Verbesserung des Standvermögens des Stiefels zur Folge hat. Stahlsohle 2 und Gelenkstütze
3 bestehen aus einem zusammengesetzten StücF, das
vorgefertigt ist. Unterhalb dieser Fußstütze ist «ine streifen
förmige Gelenkverstärkung 4 vorgesehen. Die Abbildung zeigt
ferner eine mit der Stahlsohle in Verbindung stehende Stahlkappe
5. Dadurch wird der Stiefel zusätzlich als Unfallschutzstiefel
ausgerüstet. Weiterhin zeigt der Stiefel an der Absatzseite
eine Kante 6, die dazu dient, den Stiefel leichter ausziehen zu können.
584.163/3000/25227*
7700358 21.04.77
Claims (1)
- PHOBNIX QUimiWCTKH PHPTmQ1W .' .' HAMBURa W BLATTDeutsche« Fatentanlt 5.1.1977Px München 2S chutzansprüche1.) Stiefel aus thermoplastischen Kunststoff mit Besohlung, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiefel in der Besohlung eine in einem Guß gestaltete, sohlenföraige, allseitig in Kunststoff eingebettete dünne Stahlplatte und Gelenkstütze aufweist.2.) Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die GelenkverStärkung unterhalb der Stahl· platte die Gest*lt eines breiten Streifens aufweist.584.163 /SOW/25227'7700358 21.04.77
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE7700358U DE7700358U1 (de) | 1977-01-07 | 1977-01-07 | Stiefel aus thermoplastischem Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
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ID=6674214
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Country Status (1)
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1977
- 1977-01-07 DE DE7700358U patent/DE7700358U1/de not_active Expired
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