DE8231183U1 - Presse zum anstauchen verdickter rohrenden - Google Patents
Presse zum anstauchen verdickter rohrendenInfo
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PATENTANWÄLTE AW.WfiliiMERldli · ÖEHÖÄLLER ' D, ÖNOSSE ■ F, PÖLLMßlfifi
C 25. Oktober 1982 - 1 - 15 326 pr.kö
SMS Hasenclever Maschinenfabrik GmbH, 4000 Düsseldorf 1
Presse zum Anstauchen verdickter Rohrenden
Das Anstauchen verdickter Enden an Rohren erfordert meist
zwei, selten eine oder mehr als zwei (drei oder vier) Operationen/ die in Pressen durchgeführt werden, welche die
Rohrenden zwischen zwei gegeneinander gepreßten Hälften
eines geteilten Gesenks einspannen, während ein abgesetzter ζ Stauchdorn in das Rohrende einfährt und mit seiner Schulter das Rohrende staucht.
zwei, selten eine oder mehr als zwei (drei oder vier) Operationen/ die in Pressen durchgeführt werden, welche die
Rohrenden zwischen zwei gegeneinander gepreßten Hälften
eines geteilten Gesenks einspannen, während ein abgesetzter ζ Stauchdorn in das Rohrende einfährt und mit seiner Schulter das Rohrende staucht.
Um die zumeist erforderlichen zwei Operationen in schneller Folge durchführen zu können, werden die Gesenke der Pressen
entsprechend zumeist mit zwei Gravuren, eine für das Vorstauchen und eine für das Fertigstauchen versehen. Im Klemm
bereich der Gesenke dürfen sich die Hälften nicht berühren, damit das Rohrende zwischen den Gesenkhälften fest geklemmt
werden kann. Unter Berücksichtigung der auftretenden Rohrtoleranzen kann dies zu erheblichen Spalten zwischen den
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PATENTANWÄLTE f,Wj flB(IMERipH · pEPiQ Mt)LLeR · D- GROSSE <
F4 POLLMEiER
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Gesönkhäifteri führen, in die beim Stauchen Material eintritt
und zumindest zu unerwünschten Gratbildungen führt, unter Umstanden sogar eine ausreichende Füllung der Stauchgravur
verhindert. Um Gratbildung und Ünterfüllung beim Stauchen zu vermeiden, werden die Gesenke außer in der Ebene der Rohrachsen
noch längs der Rohrachsen geteilt in ein Paar von vorderen Backen zum Festklemmen des eingelegten Rohres (Klemmbackenpaar)
und in ein Paar von hinteren, mit der Stauchgra-
v vur versehenen Backen (Stauchbackenpaar), die Form und Abmessungen
der Anstauchung festlegen* Diese doppelte Teilung, in Achsrichtung und der Länge der Gesenke nach läßt auch bei
größeren Rohrtoleranzen ein sicheres Festklemmen der Rohrenden, eine vollständige Füllung der Gravur und eine gratlose
Anstauchung zu, weshalb Stauchpressen dieser Bauart (Prospekt 60 D vom Juli 1973 der Maschinenfabrik Hasenclever GmbHj
Düsseldorf) bevorzugt Anwendung finden. Angetrieben werden die eine Backe des Klemmbackenpaares und die eine Backe des
Stauchbackenpaares durch einen Kurbeltrieb, der über eine Schaltkupplung wechselweise mit einem Antriebsmotor und einer
Bremse kuppelbar und somit zwischen gestreckter und einge-
/ ν zogener Endlage bewegbar ist. Da entsprechend dem Toleranzbereich
der Rohre die Klemmbacken auf variablen Abstand, also unterschiedlich weit, die Stauchbacken aber stets bis zur
gegenseitigen Berührung aufeinander gefahren werden, und um die Schließkraft zwischen den Klemmbacken und den Stauchbakken
über einen größeren Weg der Kurbelwelle auf einstellbarer, gleichbleibender Größe halten zu können, sind sowohl
am Klemmbackenpaar wie auch am Stauchbackenpaar im Kraftfluß, und zwar als Abstützung der von dem Kurbeltrieb nicht
bewegten Klemmbacke und Stauchbacke gegenüber dem Pressengestell hydraulisch beaufschlagte Kolben-Zylinder-Einheiten
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PATENTANWÄLTE 'fJA\. ^EMMERICH ■ (jERD'ivipLLER · D. GRÖSSl ' F, POL-LMEIE1R
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Druckkissen angeordnet* Diese an sich einfache; Bauart
weist den Nachteil auf, daß der Kurbeltrieb nur in sehr eiligem Bereich um die Totlage die Gesenkhälften in Schließstellung
hält und die Schließstellung über einen größeren Drehbereich des Kurbeltriebes durch die Kolben-Zylinder^Einheit
bei entsprechend großem Kolbenhubweg ausgeglichen werden muß, Entsprechend dem Maß des Ausweichens der von den Kolben-Zylinder-Einheiten
abgestützten Klemm- und Stäübacken verän- s~\ dem auch die Rohre beim Einspannen ihre Lage, wodurch die
Funktion der Ghargiervorrichtung beeinträchtigt wird.
Ziel der Erfindung ist es, eine als Kurbelpresse ausgebildete Stauchpresse mit doppelt, in Achsrichtung und der Länge
nach, in Klemmbackenpaare und Stauchbackenpaare geteiltem Gesenk mit voneinander unabhängigen Schließstellungen der
Klemm- und Stauchbackenpaare dahingehend zu verbessern, daß jeweils eine Klemmbacke und eine Stauchbacke festliegen, so
daß die in sie eingelegten Rohre ihre Lage beim Schließen der Klemmbacken nicht mehr verändern.
20
Zur Lösung dieser Aufgabe sind erfindungsgemäß bei der ange-
\J strebten festen Lagerung je einer Backe jedes Backenpaares
die beweglichen Backen über je einen von dem Kurbeltrieb betätigten Kniehebel bewegbar, die in der Strecklage des Kur·*-
beltriebes sich ebenfalls in Strecklage befinden, und die hydraulisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Einheiten sind
zur Abstützung der Kniehebeltriebe vorgesehen. Hierdurch wird die feste Lagerung je einer Backe jedes Backenpaares
trotz ebenfalls fester Lagerung der die zweiten beweglichen Backen antreibenden Kurbel und gleichzeitig erreicht, daß
das Schließen der Backen schneller erfolgt und dabei über einen mehr als doppelt so großen Drehbereich der Kurbel-
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.LO
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welle die Schließstellung der Gesenke bei unverändertem Hüb
der Kolben-Zylinder-Einheiten aufrechtethalten wi^d/ so daß
der den Stauchstempel antreibende Kurbeltrieb (Stauchkürbel^ trieb) mit größerer Überschneidung zu dem den Gesenkschluß
bewirkenden Kurbeltrieb {Schließkurbeltrieb) gefahren werden und somit die Taktzeit der Stauchpresse entsprechend verkürzt
Werden kann. Bei alledem wird aber auch eine baülidhe Vereinfachung
dadurch erreicht, daß die einen Backen der Bäckeripaare der Gesenke nunmehr fest gelagert sind.
Von baulichem Vorteil ist es, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Abstützung der Kniehebel durch den kürzeren
Arm ja eines Hebels erfolgt, an dessen längerem Arm die Kolben-Zylinder-Einheit eingreift.
Eine besondere kompakte Bauweise ergibt sich, wenn die zur Stützung der Kniehebel vorgesehenen kürzeren Hebelarme, die
vorteilhafter Weise als Exzenterscheibe ausgebildet sind, auf jeweils beiderseits dieser Hebelarme bzw. Exzenterscheiben
gelagerten Wellen aufsitzen und die längeren Hebelarme auf den einander abgekehrten Enden der gleichachsig gelegenen,
mit ihren einen Stirnseiten einander zugekehrten Wellen aufsitzen, wobei die kürzeren und längeren Hebelarme
etwa im rechten Winkel zueinander stehen.
Die vorteilhafte Ausgestaltung der Stauchpresse, die durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Antriebes zur Bewegung
der das Gesenk bildenden Backen in der Kombination von die Bakcen bewegenden, über Kolben-Zylinder-Einheiten abgestützten
Kniehebeltrieben mit einem Kurbeltrieb vorliegt, läßt mit Vorteil die Durchführung eines Arbeitsverfahrens an
der Stauchpresse zu, welches vor-
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PATENTANWÄLTE fJ-WJ^E^MERIGH · GEBDiMöLLER · D. GROSSE · F. POLLMEIER
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sieht, daß innerhalb einer Operation der Stauchpresse, die mit dem Einbringen eines Rohres bzw. der Rohre beginnt, anschließend
die Schließkurbel bei druckentlasteten Kolben-Zylinder-Einheiten in ihre der Schließstellung entsprechende
Totlage gefahren und dann in dieser stillgesetzt wird, so dann die Stauchkurbel ihre Drehung zu einer vollen Umdrehung
aufnimmt und gleichzeitig die auf die Klemmbacken wirkende Kolben-Zylinder-Einheit im Schließsinne beaufschlagt wird
und vor. Eintreten der Stauchkurbel in den Drehbereich der Stauchung auch die auf die Stauchbacken wirkende Kolben-Zylinder-Einheit
im Schließsinne beaufschlagt wird, die sogleich nachdem die Stauchkurbel ihre Totlage des maximalen
Stauchweges erreicht hat entgegengesetzt im Öffnungssinne beaufschlagt wird, während die auf die Klemmbacken wirkende
Kolben-Zylinder-Einheit zu einem Zeitpunkt entgegengesetzt im Öffnungssinne beaufschlagt wird, daß deren Hub mit der
Drehung der Stauchkurbel beendet ist, und daß anschließend die Schließkurbel in ihre Offenstellung gedreht und in dieser
wieder stillgesetzt wird, woraufhin das Ausbringen des Roh- \ res bzw. der Rohre, was gleichzeitig mit dem Einbringen I
eines neuen Rohres bzw. neuer Rohre erfolgen kann, die Ope-( ration abschließt. So betrieben weist die erfindungsgemäße
Stauchpresse weitere Vorteile auf. Dadurch, daß nämlich sowohl die auf die Klemmbacken wirkende wie auch die auf die
Stauchbacken wirkende Kolben-Zylinder-Einheit erst im Schließsinne beaufschlagt werden, wenn die Schließkurbel ihre der
Schließstellung entsprechende Totlage erreicht hat und umgekehrt im öffnungsinne beaufschlagt werden, bevor die Schließkurbel
diese Totlage wieder verläßt, erfolgt das Schließen und öffnen durch die Kurbelwelle stets kraftlos. Entsprechend
leicht und schnellgehend kann die Schließkurbel mit ihrem Antrieb ausgelegt sein. Vermiedet; werden dadurch äudh harte
PATENTANWÄLTE F(W. J-IEMIpIeRIC[H · GERD MÖLLER · D. GROSSE · F. POLLMEIER
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Schläge durch ein Aufeinanderfahren der Gesenkbacken beim
Schließen des Gesenks. Dies vermindert den Werkzeugverschleiß ebenso wie die Vermeidung unnötiger Gesenkerwärmung durch unnötig
lange Berührung mit den zu stauchenden Rohren, was dadurch ermöglicht ist, daß die Zeitpunkte des endgültigen
Schließens und Öffnens der Klemm- und Stauchbacken der Gesenke durch unabhängig voneinander steuerbare Beaufschlagung
der Kolben-Zylinder-Einheiten unabhängig voneinander festlegbar sind. Die gegenseitige Abstimmung von Stauchkurbeldrehung,
Schließkurbeldrehung erst im Schließsinne, dann im Öffnungssinne, getrennte Beaufschlagung der auf die Klemmbacken
und der auf die Stauchbacken wirkenden Kolben-Zylinder-Einheiten erst im Schließsinne, dann im Öffnungssinne,
und der zugehörigen, hier nicht näher beschriebenen Vorrichtung zum Ein- und Ausbringen der anzustauchenden Rohre er- · j
folgt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung durch einstellbare
Endschalter in gegenseitiger Verriegelung der ein- I zelnen Arbeitsschritte.
j Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen i
dargestellt. j
Fig. 1 zeigt einen Schnitt nach der in Pig. 2 eingetragenen
Schnittlinie I-I,
25
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Fig. 2 zeigt in einer Schemadarstellung - teilweise geschnitten - eine Aufsicht der Stauchpresse,
Fig, 3 als Prinzipdarstellung den Bewegungsmechänismus der beweglichen Gesenkbacken,
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Fig. 4 zeigt das Verhältnis Kurbeldrehung zu Schließweg
für die erfindungsgemäße Kurbelpresse im Vergleich zu einer Kurbelpresse nach dem Stande der Technik,
Fig. 5 zeigt ein Arbeitsablaufdiagramm.
Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen besteht die Stauchpresse aas einem Rahmen 1 , in dem die Backen 2f und 3f fest ab-)
gestützt sind. Die Backe 2f bildet zusammen mit der bewegliehen Backe 2b ein Klemmbackenpaar 2, mit dem das Ende des
anzustauchenden Rohres 4 eingespannt werden kann. Ein Stauchbackenpaar
3, gebildet aus der festen Backe 3f und einer beweglichen Backe 3b ist mit der Stauchgravur versehen, die
Abmessung und Form der Ans tauchung 5 bestimmt. Das Stauchbackenpaar
3 bildet zusammen mit dem Klemmbackenpaar 2 das doppelt geteilt a Gesenk der Stauchpresse.
Das Anstauchen des Rohres 4 geschieht durch den Stauchstempel 6, der mit seinem Dorn 7 in das Rohr 4 einfährt und dann
mit seiner Schulter das Rohr 4 staucht. Gehalten ist der
Stauchstempel 6 von einem Stempelhalter 8, der zugleich als
i' ' ' Kolben ausgebildet ist und in einer Zyiinderbohrung im
Stauchschlitten 9 einsitzt. Zum Stauchen eines Rohrendes wird der Stauchschlitten aus seiner einen Totlage in seine
andere Totlage, in der ihn die Fig. 2 zeigt, gefahren. Hierzu wird eine Kupplung 10 geschaltet, die ein von einem Motor
11 durchlaufend angetriebenes Schwungrad 12 über die Kupplungsscheibe
13 mit dem Vorgelege 14 kuppelt, dessen Abtriebsritzei
15 in Zahnräder 16 eingreifen und über diese 0 eine Kurbelwelle 17 drehen, die über eine Schubstange 18
den Stauchschlitten 9 bewegt. Je nach der Wand star.1.,; des
Rohres 4, die in den zugelassenen Toleranzen sehwankten kann,,
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PATENTANWÄLTE F.iv. ύφΜ^Εβΐα$ · g|rB Ivl'üIjL^R*· D, GV1OSSE ■ F. POLLMElER
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fällt das angestauchte Ende 5 des Rohres 4 langer oder kürzer
aus. Zwischen der Kurbelwelle 17 mit ihrem stets gleichen Hub und dem Stauchstempel 6 muß daher eine Pufferung vorgesehen
sein, die durch das in der Zylinderbohrung im Stauchschlitten 9 von dem als Kolben ausgebildeten Stempelhalter
8 eingeschlossene öl, welches unter geregeltem Druck gehalten ist, gegeben ist. Beim Rücklauf des Stauchschlittens 9
wird das verdrängte öl mitteis Druckspeicher in <fün Zylinder-(
Λ raum zurückgefordert. Hat die Kurbelwelle 17 ihre Ausgangstotlage
wieder erreicht, wird die Kupplungsscheibe 13 von dem Schwungrad 12 abgekuppelt, an eine Bremsscheibe angekuppelt,
so daß die Kurbelwelle 17 in der Ausgangstotlage gehalten ist bis zuji nächsten Stauchvorgang.
Zum Anstauchen der Rohrenden werden die Rohre 4 von einer hier nicht dargestellten Chargiervorrichtung in das geöffnete
Gesenk eingebracht. Dabei befindet sich der Bewegungsantrieb für die beweglichen Backen 2b und 3b des Klemmbackenpaares
2 und des Stauchbackenpaares 3 in seiner Ausgangslage, die in der Fig. 3 gestrichelt dargestellt ist. Die Antriebs-
kurbel 20 befindet sich hierbei in ihrer eingezogenen Totlage. \J Sobald von der Chargiervorrichtung ein Rohr 4 in das geöffnete
Gesenk eingebracht ist - es ist dies der im Arbeitsablaufdiagramm
Pig* 5 mit A bezeichnete Ausgangszeitpunkt -
£5 wird mittels einer Kupplungsscheibe 21, die auf der Welle
der Antriebskurbsl 20 drehfest aufsitzt, die Antriebsverbindung zu einem von einem Motor 12 über Keilriemen durchlaufend
gedrehten Schwungrad 23 hergestellt, und es wi£d die Antriebskurbel 20 in ihre andere, gestreckte Totlage gedreht,
die in der Fig. 3 in durchgehenden Linien dargestellt ist, und bei Erreichen dieser Totlage zu dem in Fig. 5 rait B bezeichneten
Zeitpunkt wiid die Vefbindung der KUppelsuhej.be
PATENTANWÄLTE FjW. H^MERlCH - GERÖ^b.LLER - D. dftOSSE · F.
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mit dent Schwüngrad 23 gelöst Und durdh Einschalten einer" auf ||
der Welle der Antriebskurbel 20 befindlichen Bremse die An- I triebskurbel 20 in dieser Totlage gehalten.
Bei der vorbeschriebenen Drehung der Antriebskurbel 20 werden zwei aus jeweils zwei Druckstelzen 24 sowie 25 gebildete
Kniehebeltriebe von den auf der Antriebskürbel 2 0 aufsitzenden
Schubstangen 26 in die gestreckte Lage gebracht* Dabei stützen sich die Druckstelzen 25 über aus jeweils einem
kürzeren Hebelarm 27, der insbesondere als Exzenterscheibe ausgebildet ist, und einem längeren Hebelarm 28 gebildete
Winkelhebel an jeweils einem verstellbaren Anschlag 29 bzw. 3 0 ab. Die Verstellbarkeit der Anschläge 29 und 30 dient zur
Einjustierung der beweglichen Klemmbacke 2b und Stauchbacke 3b gegenüber der festen Klemmbacke 2f und Stauchbacke 3f
derart, daß nach Drehung der Antriebskurbel 20 in die der Schließstellung entsprechende Totlage bei auf den Anschlägen
29 bzw. 30 aufliegenden Hebelarmen 28 - also im Zeitpunkt B die bewegliche Stauchbacke 3b sich der festen Stauchbacke 3f
bis auf einen geringen, ein schlagartiges Anfahren der bewegliehen
Stauchbacke 3b an die feste Stauchbacke 3f verhindernden Abstand genähert hat und die bewegliche Klemmbacke 2b
sich der festen Klemmbacke soweit genähert hat, daß ein zwischen den Klemmbacken 2b und 2f befindliches Rohr von größtem
im Toleranzbereich zulässigen Durchmesser noch ein entsprechend geringes Spiel zwischen den Klemmbacken hat. Mit
31 und 32 sind die von den Druckstelzen 24 der Kniehebeltriebe 24/25 bewegten Schlitten bezeichnet, von denen der Schlitten
31 die bewegliche Klemmbacke 2b und der Schlitten 32 die bewegliche Stauchbacke 3b aufnimmt.
Im Zeitpunkt B wird einerseits die Kupplung 10 geschaltet,
so daß die Kurbelwelle 17 ihre Drehung beginnt, und anderer-
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PATENTANWÄLTE P,W. HEMMERJCH; 'jafejRÖ MφLLEJ=I "Dj GIJÖ§SE · F, POLLMEiER
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seits wird eine Kölben-Zylinder-Einheit 33 beaufschlagt/ die
über den ihr zugeordneten Winkelhebel 27/28 die bewegliche
Klemmbacke 2b im SchÜeßsinne bewegt, wobei sich der vorgewählte Klemmdruck bis zum Zeitpunkt C voll aufbaut und das
zwischen den Klemmbacken 2b und 2f befindliche Rohr 4 einspannt. Die Klemmbacken 2b und 2f sind so bemessen, daß sie
sich auch bei dem kleinsten, im Toleranzbereich zugelassenen Rohrdurchmesser keinesfalls berühren, so daß die Klemmkraft
in jedem Falle sicher wirkt. Der Stauchschlitten 9 bewegt sich inzwischen auf das Gesenk zu und im Zeitpunkt D tritt
der Dorn 7 des Stauchstempels 6 in das Rohr 4 ein. In diesem Zeitpunkt wird eine Kolben-Zylinder-Einheit 34 beaufschlagt,
die über den ihr zugeordneten Winkelhebel 27/28 die bewegliche Stauchbacke 3b gegen die feste Stauchbacke 3f preßt,
wobei sich bis zum Zeitpunkt E die volle vorgewählte Schließ-· kraft zwischen den Stauchbacken 3b und 3f aufgebaut hat. Die
Kolben-Zylinder-Einheiten 33 und 34 sind über Gelenke 35 im Rahmen 1 verankert. Sie sind ferner mit Öldruckbegrenzern,
mit denen getrennt die maximale Klemmkraft und die maximale Schließkraft einstellbar ist; versehen.
Gleichzeitig oder mit geringer zeitlicher Verschiebung - im Ausführungsbeispiel zum Zeitpunkt F - setzt der Stauchstempel
6 mit seiner Schulter auf die Stirnfläche des Rohres 4 auf, womit die Stauchung des Rohrendes 4 beginnt, die Anstauchung
5 gebildet und im Zeitpunkt G vollendet wird. Im Zeitpunkt G hat die Stauchkurbel 17 ihre vordere Totlage
erreicht, so daß ab diesem Zeitpunkt G der Stauchschlitten mit dem Stauchstempel 6 zurückfährt. Im Zeitpunkt G werden
der Kolben am Stauchstempel 6 in der Zylinderbohrung im Stauchschlitten 9 und ferner die Kolben-Zylinder-Einheit
34 im Öffnungssinne beaufschlagt, so daß sich die Stauchbacken 3f und 3b im Zeitpunkt H geringfügig
von der Anstauchung 5 absetzen, daher einerseits
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der Wärmeübergang von der Änstaüchung 5 auf die Staüßhbacken
3£ und 3b wesentlich herabgesetzt und andererseits das Aus'-ziehen
des Dornes 7 aus der Anstauchung 5 durch Verminderung
der Reibung zwischen dem Dorn 7 und der Bohrung in der An^-
Stauchung 5 erleichtert wird. Nachdem der Dorn 7 des Stauchstempels 6 aus der Bohrung der Anstauchung 5 ausgezogen ist
- es ist dies der Zeitpunkt Ϊ - kann auch die Kolben^Zylinder-Einheit
33 im Öffnungssinne beaufschlagt werden* Der Zeiten punkt K hierfür ist so zu wählen, daß spätestens im Zeitpunkt
L, in welchem die Stauchkurbel 17 in ihre Ausgangstotlage zurückkehrt, in der sie dann stillgesetzt wird, die Klemm^·
backen 2f und 2b entlastet sind.
Nachdem die Klemmbacken 2f und 2b entlastet sind, wird über die Kupplungsscheibe 21 erneut die Antriebsverbindung zwischen
dem vom Motor 22 angetriebenen Schwungrad 23 und der Antriebskurbel 2 0 hergestellt, so daß die Antriebskurbel 20
im Zeitpunkt M wieder ihre Ausgangstotlage erreicht, in der sie wieder stillgesetzt wird. Die beweglichen Klemmbacken 2b
und Stauchbacken 3b sind dann vollends geöffnet und damit
auch das Gesenk. Von der nicht dargestellten Chargiervors
v- richtung wird die Stauchpresse ent- und neu beladen, so daß
nach der hierfür erforderlichen Zeit eine neue Operation im Zeitpunkt A beginnen kann. Maximal um die Zeitdifferenz zwisehen
den Seitpunkten I und K kann das entgegengesetzte Beaufschlagen der Kolben-Zylinder-Einheit 33 und das Rückdrehen
der Antriebskurbel 20 vorverlegt werden und damit die Zeit der Operation noch verkürzt werden.
Wie der Vergleich gemäß Fig. 4 zeigt, ist das Verhältnis zwischen Kurbeldrehung zu Schließweg, welches für die er
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PATENTANWÄLTE F,W, HEMMERkIh thko-MUklifiU t>, g'R0SSS'· F1 POLLMEIER „/
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I findungsgeirtäße KUlfbelpresse in ausgezogener Linie und für
t· eine Kurbelpresse nach dem Stande der Technik in geätifichel-
I tejf Linie dargestellt ist t bei der erfinduhgsgeraäßen KUrbel-
I presse erheblich günstiger"/ indem die Schließstellung bei
i 5 der erfindüngsgemäßen Kurbelpresse über einen größeren Be-'·
I reich der Kurbeldrehüng gegeben ist. Öies kann genützt wer-
\ den, um mit schnellerer Kurbeldrehüng,d.h* mit höherer Takt-Aeit
zu fahren, und/oder um die Überdecküng der Teilschritte
( ) - Klemmen, Stauchen, öffnen - zu verbessern, wie dies das
10 Arbeitsablaufdiagramm der Fig. 5 zeigtä
Claims (4)
1. Kurbelpresse zum Anstauchen verdickter Rohrenden mit geteiltem,
aus einem vorderen, zum Festklemmen des eingelegten Rohres dienenden Backenpaar (Klemmbackenpaar) und
einem mit der Stauchgravur versehenen Backenpaar (Stauch-5 backenpaar) bestehenden Gesenk, bei der mindestens eine
(\ Backe jedes Paares in einen Schlitten eingesetzt und mit
diesem gegen die andere Backe des Paares vom Kurbeltrieb zwischen gestreckter und eingezogener Endlage bewegbar
ist und bei der im Kraftfluß zur Abstützung jedes Backenpaares eine hydraulisch beaufschlagte Kolben-Zylinder-Ei.iheit
zur Begrenzung der Klemm- und Schließkraft vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
" daß bei fester Lagerung je einer Backe (2f, 3f) jedes
Backenpaares die beweglichen Backen (2b, 3b) über von dem Kurbeltrieb (20, 26) betätigte Kniehebeltriebe (24, 25)
die in der Strecklage des Kurbeltriebes (20, 26) sich ebenfalls in Strecklage befinden, bewegbar sind und zur
\ ' Abstützung der Kniehebeltriebe (24, 25) je eine hydraulisch
beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Einheit (33, 34) vorgesehen ist.
2. Kurbelpresse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Abstützung der Kniehebel (24, 25) der kürzere Arm (27) je eines Hebels vorgesehen ist, an dessen länge-
daß zur Abstützung der Kniehebel (24, 25) der kürzere Arm (27) je eines Hebels vorgesehen ist, an dessen länge-
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rem Arm (28) die Kolben-Zylinder-Einheit (33 bzw. 34) angreift.
3. Kurbelpresse nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Stützung der Kniehebel (24, 25) vorgesehenen
kürzeren Hebelarme (27) auf jeweils einer beiderseits der Hebelarme (27) gelagerten Welle aufsitzen und die
längeren Hebelarme (28) auf den einander abgekehrten
} χ 10 Enden der gleichachsig gelegenen, mit ihren Stirnseiten
einander zugekehrten Wellen aufsitzen, wobei die kürzeren (27) und längeren (28) Hebelarme etwa im rechten
Winkel zueinander stehen.
4. Kurbelpresse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die längeren Hebelarme (28) der Winkelhebel (27/28) s
in ihrer Drehung im Öffnungssinne durch verstellbare
in ihrer Drehung im Öffnungssinne durch verstellbare
J Anschläge (29, 30) begrenzt sind.
20
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828231183 DE8231183U1 (de) | 1982-11-06 | 1982-11-06 | Presse zum anstauchen verdickter rohrenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828231183 DE8231183U1 (de) | 1982-11-06 | 1982-11-06 | Presse zum anstauchen verdickter rohrenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8231183U1 true DE8231183U1 (de) | 1984-04-12 |
Family
ID=6745323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828231183 Expired DE8231183U1 (de) | 1982-11-06 | 1982-11-06 | Presse zum anstauchen verdickter rohrenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8231183U1 (de) |
-
1982
- 1982-11-06 DE DE19828231183 patent/DE8231183U1/de not_active Expired
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