DE9116499U1 - Stab mit wenigstens einer Längsnut für Fachwerke oder Raumfachwerke - Google Patents
Stab mit wenigstens einer Längsnut für Fachwerke oder RaumfachwerkeInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/18—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
- E04B1/19—Three-dimensional [3D] framework structures
- E04B1/1903—Connecting nodes specially adapted therefor
- E04B1/1906—Connecting nodes specially adapted therefor with central spherical, semispherical or polyhedral connecting element
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- E04B2001/1957—Details of connections between nodes and struts
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Description
ST-109-DE
28.09.1992
28.09.1992
MERO-Raumstruktur GmbH & Co. Würzburg, 8700 Würzburg
Beschreibung
Stab mit wenigstens einer Längsnut für Fachwerke oder Raumfachwerke
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stab mit wenigstens einer Längsnut für Fachwerke oder Raumfachwerke.
Bei Fachwerken oder RaumfachwerJcen insbesondere im
Ausstellungsbereich ist es bekannt, Stäbe einzusetzen, die an ihrem Umfang mehrere Reihen von Schlitzen zur Aufnahme
unterschiedlicher Anbauteile aufweisen. Diese Stäbe werden auch als Schlitzstäbe bezeichnet.
Ferner ist es bekannt, bei Fachwerken oder Raumfachwerken auch Stäbe mit Längsnuteri, sogenannte Nutprofilstäbe, zu
verwenden. Es ist jedoch unwirtschaftlich, für getrennte Aufgabenbereiche zwei Stabtypen herzustellen und vorrätig
zu halten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier eine Abhilfe durch einen Stab zu schaffen, der wahlweise als
Nutprofilstab oder Schlitzstab eingesetzt werden kann.
Gemäß der Erfindung wird obige Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Schiene, die einen U-förmigen Querschnitt aufweist,
mit ihrer offenen Seite in der Längsnut des Stabs klemmend angeordnet ist, und daß die Schiene in ihrem Stegabschnitt
in axialem Abstand voneinander Schlitze aufweist, um mit
entsprechende Haken versehene Anbauteile, z.B. Konsolen, Abhängearme oder dergleichen, einzuhängen. Der mit einer
oder mehreren Längsnuten versehene Stab kann wahlweise als sogenannter Nutprofilstab oder Schlitzstab verwendet
werden, wobei in dem zuletzt genannten Fall lediglich die Schiene mit der Schlitzreihe in der Längsnut des Stabes
zu befestigen ist, was vorteilhaft durch frontseitiges Einklipsen der Schiene in diese Längsnut erfolgen kann. Bei
der Schiene mit der Schlitzreihe handelt es sich also um ein Zusatzelement, das im Bedarfsfall schnell und einfach
mit dem Nutprofilstab kombiniert werden kann. Die dadurch erzielbare Kosteneinsparung ist beträchtlich.
Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. So wird ein besonders fester Klemmsitz der
geschlitzten Schiene in der Längsnut des Stabes erreicht, wenn im Stegabschnitt der Schiene mit U-förmigem
Querschnitt eine oder mehrere Spreizschrauben für die beiden Schenkel der Schiene eingedreht sind, deren
Innenseiten gegen die offene Seite der Schiene hin geringfügig konvergieren.
Der Klemmsitz der geschlitzten Schiene wird weiter verbessert, wenn nach noch einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung an den Außenseiten der Schenkel der Schiene Längsnuten vorgesehen sind, in welche die Nut im Stab
seitlich begrenzende Wandungsteile eingreifen.
Bei Stäben mit rundem Querschnitt und sich kegelförmig verjüngenden Endabschnitten ist gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Längsnut bzw. die Längsnuten sich auch durch die kegelförmigen
Endabschnitte des Stabs erstrecken. Wenn in die Längsnuten benachbarter Stäbe Platten eingesetzt werden, bringt
diese Maßnahme den Vorteil, daß die Plattenecken nur noch geringfügig ab- bzw. ausgeschnitten werden müssen, im
Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem die Längsnuten nur bis zu den kegelförmigen Endabschnitten der Stäbe reichen.
Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Teil eines mit vier Längsnuten versehenen Stabs für Fachwerke oder Raumfachwerke;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 1;
Fig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht des Stabs, bei dem jedoch in einer Längsnut eine Schlitz-Schiene
angeordnet ist;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 3, mit einer im Abstand von der Schlitz-Schiene
gezeigten Spreizschraube und
Fig. 5 eine Schrägansicht von einem Teil eines Raumfachwerks aus Stäben entsprechend Fig. 1 und
Fig. 3 sowie mit Teilen einer Einlegeplatte und einer einhängbaren Konsole.
Das in Fig. 5 in einem Ausschnitt gezeigte Raumfachwerk umfaßt Stäbe 10 und Knotenstücke 11, an welchen die
Stäbe 10 angeschraubt sind. Die Stäbe 10 sind an beiden Seiten gleichartig ausgebildet und enthalten dort jeweils
eine axial verschieblich und drehbeweglich gelagerte Anschlußschraube 12, welche mittels einer Treibmuffe 13 in
eine der Gewindebohrungen 14 im Knotenstück 11 eingedreht werden kann.
Die Stäbe 10 sind im Ausführungsbeispiel mit vier um 90 Grad versetzt angeordnete Längsnuten 15 versehen, die sich
auch durch die kegelförmigen Endabschnitte 16 der Stäbe erstrecken.
In die beispielsweise in einer horizontalen Ebene einander gegenüberliegenden Längsnuten 15 der eine entpsrechende
Raumfachwerklücke begrenzenden Stäbe 10 kann eine Einlegeplatte 17 passend eingesetzt werden, wobei sich deren
Ränder über die Treibmuffen 13 hinweg bis zum Knotenstück 11 erstrecken. Die Ecken 18 der Einlegeplatte 17 braucht
man daher nur noch geringfügig abzustumpfen, um Platz für den entsprechenden Umfangsabschnitt des Knotenstücks
11 zu schaffen. Der Grundriß der Platte 17 ist dem der entsprechender Raumfachwerklücke angepaßt.
Wenn an zwei vertikalen, seitlich benachbarten Stäben 10 des Raumfachwerks ein Anbauteil z.B. eine Konsole 19
angeordnet werden soll, wird in je einer entsprechenden Längsnut 15 dieser beiden Stäbe 10 eine Schiene 20, auch
als Schlitzschiene bezeichnet, klemmend befestigt. Jede Schiene 20 hat einen U-förmigen Querschnitt un in ihrem
Stegabschnitt 21 sind vorzugsweise in gleichem Abstand voneinander zahlreiche Schlitze 22 ausgearbeitet. Die
Konsole 19 wird mit ihren Haken 23 an beiden Stirnenden in entsprechende Schlitze 22 der Schienen 20 eingehängt.
Sie Schiene 20 weist an beiden ünden eine Gewindebohrung
zur Aufnahme einer Spreizschraube 25 auf. Die Innenseiten der beiden Schenkel 26 der Schiene 20 konvergieren
geringfügig gegen die offene Seite der Schiene 20 hin und beim Eindrehen der Spreizschraube 25 kommt letztere in
Anlage mit den Innenseiten der Schenkel 26 und drückt diese gegen die Wandungsteile 27 der entsprechenden Längsnut
des Stabs 10.
An den Außenseiten der Schenkel 26 der Schiene 20 können flache Längsnuten ausgearbeitet sein, in welche die
Wandungsteile 27 eingreifen, wenn die Spreizschrauben 25 in die Schiene 20 eingedreht wird. Bei Stäben 10 mit größeren
Längen und entsprechend längeren Schlitz-Schienen 20 können auch mehr als zwei Spreizschrauben 25 in passenden Abständen
vorgesehen sein.
In Abweichung vom Ausführungsbeispiel ist bei entsprechend tiefen Längsnuten 15 auch eine versenkte Anordnung der
Schlitz-Schienen 20 möglich.
Claims (3)
1. Stab mit wenigstens einer Längsnut für Fachwerke oder Raumfachwerke, bei dem eine Schiene, die einen
u-förmigen Querschnitt aufweist, mit ihrer offenen Seite in der Längsnut des Stabs angeordnet ist, wobei
die Schiene in ihrem Stegabsihnitt in axialem Abstand
voneinander Schlitze aufweist um mit entsprechende Haken versehene Anbauteile, z.B. Konsolen, Abhängearme
oder dergleichen einzuhängen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (20) in der Längsnut (15) des Stabes
(10) klemmend angeordnet ist und daß im Stegabschnitt (21) der Schiene (20) mit U-förmigem Querschnitt
eine oder mehrere Spreizschrauben (25) für die beiden Schenkel (26) der Schiene (20) eingedreht sind,
deren Innenseiten gegen die offene Seite der Schiene (20) hin geringfügig konvergieren.
2. Stab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten der Schenkel (26) der Schiene (20)
Längsnuten vorgesehen sind, in welche die Nut (15) im Stab (10) seitlich begrenzenden Wandungsteile (27)
eingreifen.
3. Stab nach Anspruch 1 mit rundem Querschnitt und sich
kegelförmig verjüngenden Endabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut (15) bzw. die
Längsnuten (15) sich auch durch die kegelförmigen Endabschnitte (16) des Stabs (10) erstrecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9116499U DE9116499U1 (de) | 1990-06-15 | 1991-06-07 | Stab mit wenigstens einer Längsnut für Fachwerke oder Raumfachwerke |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9006699U DE9006699U1 (de) | 1990-06-15 | 1990-06-15 | Stab mit wenigstens einer Längsnut für Fachwerke oder Raumfachwerke |
| DE9116499U DE9116499U1 (de) | 1990-06-15 | 1991-06-07 | Stab mit wenigstens einer Längsnut für Fachwerke oder Raumfachwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9116499U1 true DE9116499U1 (de) | 1992-12-03 |
Family
ID=25956793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9116499U Expired - Lifetime DE9116499U1 (de) | 1990-06-15 | 1991-06-07 | Stab mit wenigstens einer Längsnut für Fachwerke oder Raumfachwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9116499U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19714996A1 (de) * | 1997-04-10 | 1998-10-29 | Octanorm Vertriebs Gmbh | Gitterträger zur Herstellung mobiler Bauten |
| DE102012024199A1 (de) * | 2012-12-10 | 2014-06-12 | Boris Pushkin | Stabelement eines montierbaren Fachwerkes |
-
1991
- 1991-06-07 DE DE9116499U patent/DE9116499U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19714996A1 (de) * | 1997-04-10 | 1998-10-29 | Octanorm Vertriebs Gmbh | Gitterträger zur Herstellung mobiler Bauten |
| DE19714996C2 (de) * | 1997-04-10 | 2001-01-25 | Octanorm Vertriebs Gmbh | Gitterträger zur Herstellung mobiler Bauten |
| DE102012024199A1 (de) * | 2012-12-10 | 2014-06-12 | Boris Pushkin | Stabelement eines montierbaren Fachwerkes |
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